Der Tag
30. August 2023
verstlmit Lea Verstl
Zum Archiv
22:15 Uhr

Das war Mittwoch, der 30. August 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

die Europäische Union hat ein Öl-Embargo gegen Russland verhängt. Das hindert einige ihrer Mitgliedsstaaten jedoch nicht daran, weiter Geschäftsbeziehungen zu dem Land zu pflegen, das die Ukraine überfallen hat. Viele Länder kaufen Moskau LNG-Gas in rauen Mengen ab, wie mein Kollege Max Borowski berichtet.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht.

Das war Mittwoch, der 30. August 2023
21:48 Uhr

Japans Regierungschef isst "sicheren" Fisch aus Fukushima

"Das schmeckt sehr gut", betonte Regierungschef Fumio Kishida in dem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Clip, in dem er gemeinsam mit drei Ministern Fisch, Meeresfrüchte und andere Lebensmittel aus der Gegend um Fukushima verzehrt. Mit dem Video wirbt die japanische Regierung offensiv für den Kauf von Fisch aus der Region um das zerstörte Atomkraftwerk. Mit Blick in die Kamera fordert Kishida die Zuschauer direkt auf, den "sicheren und leckeren" japanischen Fisch zu essen, um die Region zu unterstützen.

Vor wenigen Tagen hat Japan mit der umstrittenen Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus der Atomruine Fukushima ins Meer begonnen. Laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist das Wasser, aus dem laut dem AKW-Betreiber Tepco alle radioaktiven Bestandteile außer Tritium herausgefiltert wurden, unbedenklich.

Dennoch verhängte das Nachbarland China - Japans größter Markt für Fisch - einen Importstopp für Meeresfrüchte aus Japan. Tokio forderte die Aufhebung der Einfuhrbeschränkungen und drohte mit einer Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO). Aus Protest gegen die Einleitung des Fukushima-Wassers wurden in China in den vergangenen Tagen zudem japanische Schulen und Konsulate mit Steinen und Eiern beworfen.

Japans Regierungschef isst "sicheren" Fisch aus Fukushima
21:17 Uhr

Rover entdeckt Schwefel auf dem Mond

Indien investiert seit Jahren verstärkt in sein Raumfahrtprogramm - mit Erfolg: Wenige Tage nach seiner Landung auf dem Erdtrabanten hat der indische Mondrover Pragyan Schwefelvorkommen auf der Mondoberfläche in der Nähe des Südpols bestätigt. "Die Messungen vor Ort beweisen das Vorkommen von Schwefel in der Region eindeutig", erklärte die indische Raumfahrtbehörde. Mit in der Mond-Umlaufbahn stationierten Geräten sei ein solcher Nachweis bislang nicht möglich gewesen.

Das Landegerät untersucht die Mondoberfläche mit dem Verfahren der laserinduzierten Plasmaspektroskopie, das auch der Rover Curiosity auf dem Mars nutzt. Neben Schwefel bestätigten die ersten Analysen nach Angaben der Raumfahrtbehörde auch das Vorkommen von Aluminium, Calcium, Eisen, Chrom und Titan auf dem Mond. Weitere Messungen fanden Mangan, Silizium und Sauerstoff, erklärte die Raumfahrtbehörde.

Rover entdeckt Schwefel auf dem Mond
20:48 Uhr

Gericht verbietet Fahrradstraße in Innenstadt

Die Stadt Gießen darf auf einer zentralen Ringstraße in der Innenstadt keine zweispurige Fahrradstraße einrichten. Der sogenannte Verkehrsversuch der mittelhessischen Stadt sei rechtswidrig, teilte der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel mit. Es gab damit dem Eilantrag zweier Anwohner statt. (Az.: 2 B 987/23) Die Stadt wollte auf dem Anlagenring um die Innenstadt die Verkehrsführung in mehreren Abschnitten umfassend ändern. Dabei sollten die inneren Fahrspuren zu einer zweispurigen Fahrradstraße werden. Der motorisierte Verkehr sollte dafür auf die äußeren Spuren ausweichen.

Bereits das Verwaltungsgericht Gießen als Vorinstanz gab den beiden Anwohnern Recht. Diese Entscheidung bestätigten die Richter in Kassel nun und wiesen die Beschwerde der Stadt zurück. Ein Verkehrsversuch könne nur angeordnet werden, wenn er wegen einer Gefahr für die Sicherheit nötig sei, hieß es. Diese liege aber nicht vor. Mit Zweifeln der Polizei Mittelhessen und des Regierungspräsidiums Gießen an der Sinnhaftigkeit des Projekts habe sich die Stadt zudem nicht ausreichend auseinandergesetzt. Vor allem habe sie die Befürchtung, dass durch die Umsetzung neue Gefahren entstehen könnten, ignoriert.

Gericht verbietet Fahrradstraße in Innenstadt
20:22 Uhr

Hühnerfleisch bringt Salmonellen nach Deutschland

In zehn EU-Ländern sowie Norwegen sind mittlerweile insgesamt mindestens 134 Fälle von Salmonellenerkrankungen aufgetreten, die vermutlich im Zusammenhang mit importiertem Hühnerfleisch stehen. Das teilte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC in Stockholm mit. Die Fälle seien in Deutschland, Österreich, Dänemark, Belgien, Frankreich, Finnland, den Niederlanden, Irland, Norwegen, Schweden und Slowenien registriert worden.

In Deutschland haben sich demnach bislang insgesamt elf Menschen mit Salmonella Enteritidis ST11 infiziert, in Österreich ist eine Person in Folge der Erkrankung gestorben. Die meisten der Fälle seien zwischen Januar und August 2023 gemeldet worden. Befragungen von Patientinnen und Patienten in Österreich und Dänemark deuteten darauf hin, dass die Salmonelleninfektionen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Hühnerfleisch stehen könnten, schrieb das ECDC.

Hühnerfleisch bringt Salmonellen nach Deutschland
19:50 Uhr

E-Auto explodiert in Garage - 100.000 Euro Schaden

Eine heftige Explosion in einer Garage im nordrhein-westfälischen Neuss ist Ermittlungen zufolge von einem parkenden E-Auto verursacht worden. Es habe ein Defekt am Akku des Autos zu einem Brand und aus dem Akku austretendes Gas zu der Explosion am Sonntag geführt, teilte die Polizei in Neuss nun mit. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und eines Sachverständigen hätten andere Ursachen inzwischen ausschließen können, hieß es.

Die Explosion hatte in dem Wohngebiet zu erheblichen Schäden geführt. Mehrere angrenzende Garagen wurden zerstört, Wohnhäuser beschädigt. Eine vorsätzliche oder fahrlässige Ursache kann der Polizei zufolge inzwischen ausgeschlossen werden. Ebenso können die Ermittler ausschließen, dass Gasflaschen ursächlich für den Schaden seien. Die Höhe des Sachschadens liege Schätzungen zufolge bei 100.000 Euro.

E-Auto explodiert in Garage - 100.000 Euro Schaden
19:28 Uhr

Schrumpfender Biermarkt zwingt Diebels zu Stellenabbau

Eine Restrukturierung bei Diebels, die auch vor dem Hintergrund der gestiegenen Kosten erfolgt, betrifft rund die Hälfte der Mitarbeiter der Brauerei. Diebels will mit einem Kapazitäts- und Stellenabbau auf den schrumpfenden Biermarkt reagieren. Eine der beiden Abfülllinien der Brauerei in Issum soll außer Betrieb genommen werden, teilte die deutsche Tochter des Brauriesens Anheuser-Busch InBev mit. Der Umbau sei sowohl notwendig als auch unaufschiebbar für den Erhalt des Standortes, betonte ein Sprecher des Unternehmens.

Ziel sei es, mit Belegschaft und Betriebsrat den Stellenabbau möglichst sozialverträglich zu gestalten. Die Strukturveränderungen sollen ab dem Jahr 2024 wirksam werden. Wie viele Stellen genau gestrichen werden sollen, sagte der Sprecher nicht. Diebels hat nach seinen Angaben etwa 150 bis 200 Mitarbeiter. In Issum wird neben Diebels-Altbier auch Pils der Marke Becks abgefüllt. Die Altbier-Brauerei Diebels war 2001 von der belgischen Interbrew-Gruppe übernommen worden, die inzwischen zum heutigen Weltmarktriesen Anheuser-Busch InBev gewachsen ist.

Schrumpfender Biermarkt zwingt Diebels zu Stellenabbau
19:08 Uhr

Mehr als jeder dritte Minderjährige hat Pornos gesehen

Mehr als jeder dritte Minderjährige in Deutschland hat bereits einen Porno gesehen. Das hat eine repräsentative Befragung von 3000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW ergeben. Besorgniserregend sei, dass die Konfrontation Minderjähriger mit pornografischen Inhalten häufig unfreiwillig geschehe und die eigene Sexualität potenziell beeinflusse, teilte die Behörde in Düsseldorf mit. Ihren ersten Porno hätten die meisten Befragten zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr gesehen. Zwischen Mädchen und Jungen gebe es dabei kaum einen Unterschied.

Ein Viertel der Minderjährigen gab an, dass ihnen die pornografischen Inhalte unfreiwillig gezeigt oder zugeschickt wurden. Nur ein Drittel der Befragten bewertete die Pornos als unrealistisch. Bei den 11- bis 13-jährigen Jungen waren es sogar nur 19 Prozent. Die Ergebnisse legten nahe, dass der Pornografie-Konsum das Verhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflusst: Fast die Hälfte der Jungen gab an, dass sie beim Versenden erotischer Nachrichten Handlungen oder Begriffe verwendeten, die sie aus den Pornos kennen (46 Prozent). Bei Mädchen sei dieser Zusammenhang deutlich schwächer ausgeprägt (17 Prozent).

Mehr als jeder dritte Minderjährige hat Pornos gesehen
18:42 Uhr

AfD-Stadtrat verlässt Partei nach Hakenkreuz-Schmiererei

Der Baden-Badener Stadtrat Martin Kühne ist im Zuge einer Hakenkreuz-Affäre aus der AfD ausgetreten. Seine Entscheidung habe er in einem Brief an Oberbürgermeister Dietmar Späth erklärt, wie mehrere Medien berichten. "Damit ist die Causa für uns abgeschlossen", sagte der Co-Landesvorsitzende der Partei, Markus Frohnmaier.

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hatte Anfang der Woche - ohne zunächst einen Namen zu nennen - mitgeteilt, dass ein Stadtrat im Verdacht stehe, jeweils im Januar sowie im März dieses Jahres zwei Autos mit ukrainischem Kennzeichen in einer Tiefgarage der Kurstadt mit dem Nazi-Symbol verunstaltet zu haben. Zudem soll der AfD-Politiker in großen Lettern die Worte "Fuck UA" auf die Fahrzeuge geschrieben haben. Aufnahmen von Überwachungskameras sollen zum Tatverdächtigen geführt haben.

AfD-Stadtrat verlässt Partei nach Hakenkreuz-Schmiererei
18:14 Uhr

Dreijährige stirbt nach Unfall in Freibad

Nach einem Unfall in einem Freibad im niedersächsischen Hattorf ist ein dreijähriges Mädchen im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei in Göttingen mitteilte, starb das Kind nach dem Unglück vom Sonntag "trotz aller Bemühungen des Ärzteteams". Das Mädchen war laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache ohne jegliche Schwimmhilfe ins Nichtschwimmerbecken gefallen. Es atmete viel Wasser ein und verlor das Bewusstsein.

Ein Bademeister zog das Kind umgehend aus dem Wasser und unternahm bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts Wiederbelebungsmaßnahmen. Später wurde das Mädchen in lebensbedrohlichem Zustand per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo es nun starb. Die Polizei bat mögliche Zeugen des Unfalls weiterhin um Hinweise.

Dreijährige stirbt nach Unfall in Freibad
17:47 Uhr

Tochter Paris ehrt Michael Jackson auf ihre Weise

Die einzige Tochter des King of Pop muss auf sozialen Netzwerken viel einstecken. Michael Jacksons Tochter Paris erinnerte auf ihrer Instagram-Seite an ihren berühmten Vater. Grund ist der 65. Geburtstag, den der Sänger am Dienstag begangen hätte. Die Nachricht an ihre 4,2 Millionen Followerinnen und Follower verband die 25-Jährige zugleich mit einem Statement gegen den Hass, der ihr immer wieder im Netz entgegengebracht werde. Paris Jackson postete ein längeres Video, das sie kurz nach einem Konzert mit ihrer Folk-Band The Soundflowers aufgenommen hatte.

Darin verrät sie zunächst, dass ihr Vater seinen Geburtstag zu Lebzeiten niemals gefeiert habe. "Als er noch lebte, hasste er jeden, der ihn an seinen Geburtstag erinnerte, ihm alles Gute zum Geburtstag wünschte, ihn feierte. Eigentlich wollte er nicht, dass wir überhaupt wissen, wann er Geburtstag hat, weil er nicht wollte, dass wir eine Party schmeißen", so die Tochter des "King of Pop". Dies sei auch der Grund, weshalb sie sich nicht an jedem seiner Geburtstage auf ihren Social-Media-Kanälen dazu äußere. Dies bringe ihr allerdings immer wieder den geballten Hass von eingefleischten Fans ihres Vaters ein.

Tochter Paris ehrt Michael Jackson auf ihre Weise
17:18 Uhr

Sächsischer Staatssekretär muss Amt abgeben

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2021 wurde Sebastian Vogel sächsischer Sozialstaatssekretär - nun scheidet er aus dem Amt. (Foto: picture alliance/dpa/Sächsisches Sozialministerium)

Nach Vorwürfen zur Vergabe von Fördermitteln soll der sächsische Sozialstaatssekretär Sebastian Vogel aus dem Amt scheiden. Sozialministerin Petra Köpping sagte, sie habe Ministerpräsident Michael Kretschmer gebeten, ihn in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen. Vogel war seit Juli 2021 Staatssekretär im Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Sächsische Rechnungshof war in einem Prüfbericht zu dem Schluss gekommen, dass es bei der Mittelvergabe im Sozialministerium eine "Vielzahl von Anzeichen für nicht integres Verhalten" gegeben habe und sich dort "korruptionsgefährdete Strukturen" gebildet hätten.

Köpping kündigte daraufhin Neuerungen für die Vergaberichtlinien an. Bei der Prüfung geht es vor allem um die Anfangsjahre der Förderung von 2016 bis 2019. Seither wurde der Vollzug der Richtlinie durch das Sozialministerium (SMS) und die Sächsische Aufbaubank mehrfach angepasst und verbessert, wie es aus dem Ministerium hieß. "Es ist im damaligen Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration (SMGI) nicht gelungen, die Rechtmäßigkeit des Förderverfahrens in allen seinen Phasen sicherzustellen", erklärte Köpping am Mittwoch. Das bedauere sie sehr. "Die öffentlich diskutierten Vorwürfe zu politischen oder persönlichen Vorteilen weise ich allerdings ganz klar und entschieden zurück, sowohl vom SMS insgesamt als auch mit Blick auf meinen Staatssekretär Sebastian Vogel", sagte sie weiter.

Sächsischer Staatssekretär muss Amt abgeben
16:53 Uhr

Mitschüler wirft Aiwanger Zeigen von Hitlergruß vor

Bayerns Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger kann sich nach eigenen Angaben nicht erinnern, als Schüler den Hitlergruß gezeigt zu haben, wie ihm ein ehemaliger Mitschüler vorwirft. "Mir ist nicht im Entferntesten erinnerlich, dass ich so etwas gemacht haben soll", sagte der Freie-Wähler-Chef der "Bild". Der ehemalige Mitschüler hatte dem ARD-Magazin "Report München" gesagt, Aiwanger habe beim Betreten des schon besetzten Klassenzimmers früher ab und zu "einen Hitlergruß gezeigt".

Zudem habe Aiwanger "sehr oft diese Hitler-Ansprachen nachgemacht in diesem Hitler-Slang". Auch judenfeindliche Witze seien "definitiv gefallen". Aiwanger sagte der "Bild", er sei "weder Antisemit noch Extremist". Zu dem antisemitischen Flugblatt, von dem er nach früherem Eingeständnis eines oder mehrere Exemplare in der Schultasche hatte, sagte er: "Was in diesem Flugblatt steht, ist wirklich abscheulich. Ich bin aus tiefstem Herzen Demokrat und Menschenfreund." Der 52-jährige Aiwanger hatte am Samstagabend schriftlich zurückgewiesen, zu Schulzeiten ein antisemitisches Flugblatt geschrieben zu haben.

Mitschüler wirft Aiwanger Zeigen von Hitlergruß vor
16:31 Uhr

Bombenalarm wegen E-Zigarette im Umweltministerium

Eine E-Zigarette hat im Bundesumweltministerium in Berlin für einen Bombenalarm gesorgt. Bei der routinemäßigen Röntgenkontrolle dickerer Postsendungen wurde ein verdächtiger Gegenstand entdeckt, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte. Die alarmierte Polizei sperrte das Gebäude ab und die Sendung wurde durch ein Spezialteam untersucht.

Gefunden wurde dabei eine E-Zigarette, die eine Bürgerin an das Ministerium geschickt hatte. Sie wollte offensichtlich ihren Ärger darüber weitergeben, dass jemand ihr diese in ihren Garten geworfen hatte. Abgesehen von den mit dem Gebrauch verbundenen Gesundheitsrisiken und einer negativen Umweltbewertung wurde die E-Zigarette als ungefährlich eingestuft. Der Alarm konnte daraufhin wieder abgeblasen werden.

Bombenalarm wegen E-Zigarette im Umweltministerium
16:09 Uhr

Familie festgenommen: Gabuns Präsident bittet "Freunde" um Hilfe

Er blickt traurig in die Kamera: Nach dem Militärputsch in Gabun hat der bisherige Präsident Ali Bongo Ondimba seine "Freunde" in einem Video dazu aufgerufen, ihn zu unterstützen und "Krach" zu machen. In dem in Onlinemedien veröffentlichten undatierten Clip sagt Bongo auf Englisch: "Ich sende eine Nachricht an alle Freunde auf der Welt, um ihnen zu sagen, dass sie Krach machen sollen" (...) in Bezug auf "die Leute hier, die mich und meine Familie festgenommen haben".In dem Video ist Bongo, der nach Angaben der Putschisten unter Hausarrest gestellt wurde, auf einem Sessel zu sehen. Der 64-Jährige sagt, er sei in seiner "Residenz". "Mein Sohn ist irgendwo, meine Frau ist an einem anderen Ort und ich bin in der Residenz und nichts passiert, ich weiß nicht, was los ist."

"Ich rufe Sie dazu auf, Krach zu schlagen", wiederholt Bongo dreimal. Die Nachrichtenagentur AFP konnte zunächst nicht feststellen, wo und wann das Video aufgenommen wurde. Bongo, der seit 14 Jahren im ölreichen Gabun an der Macht ist und dessen Familie das Land seit mehr als 55 Jahren regiert, wurde nach Angaben der Putschisten unter Hausarrest gestellt. Einer seiner Söhne und enger Berater, Noureddin Bongo Valentin, wurde demnach zusammen mit anderen Menschen aus dem engen Umfeld Bongos festgenommen. Zum Schicksal von Bongos Ehefrau Sylvia Bongo Ondimba äußerten sich die Putschisten zunächst nicht.

Familie festgenommen: Gabuns Präsident bittet "Freunde" um Hilfe
15:44 Uhr

Spritpreise schießen in die Höhe

Der Kraftstoff an den Tankstellen in Deutschland ist wieder deutlich teurer geworden. Ein Liter Super E10 kostet aktuell im Schnitt 1,884 Euro und damit 2,4 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der ADAC mitteilte. Der Dieselpreis stieg mit 2,8 Cent noch stärker und liegt bei durchschnittlich 1,797 Euro.

In der Vorwoche hatten sich die Kraftstoffpreise kaum verändert, jetzt zogen sie also wieder an. "Die spürbaren Aufschläge lassen sich nur bedingt mit dem gestiegenen Ölpreis rechtfertigen", erklärt der ADAC. Der Preis für die Nordseesorte Brent habe sich im Wochenvergleich um rund einen Dollar je Barrel verteuert - von 84 Dollar auf über 85 Dollar. Allerdings könnte sich das Ferienende in einigen Bundesländern an den Zapfsäulen bemerkbar gemacht haben. "Gerade zum Wochenende sind die Kraftstoffpreise merklich gestiegen", erklärte der ADAC. Das aktuelle Preisniveau sei "deutlich überhöht".

Spritpreise schießen in die Höhe
15:27 Uhr

In der Oder treiben wieder Fischkadaver

Im Sommer vergangenen Jahres ist es in der Oder zu einem massenhaften Fischsterben gekommen. Nun wurde im Oberlauf des Flusses an Polens Grenze zu Tschechien nach Angaben polnischer Behörden wieder eine größere Zahl toter Fische entdeckt. Auf der Höhe des Ortes Chalupki habe man etwa 30 Kilogramm verendeter Fische geborgen, teilte die polnische Umweltbehörde mit. Gewebe- sowie Wasserproben müssten jetzt analysiert werden. Die toten Fische würden seit mehreren Tagen im Wasser auftauchen, es sei wahrscheinlich, dass sie von dem auf tschechischer Seite verlaufenden Teil der Oder flussabwärts trieben.

"Aus unserer Sicht handelt es sich nicht um eine Havarie", sagte eine Sprecherin der tschechischen Wasserbehörde Povodi Odry nach Angaben der Agentur CTK. Eine sofortige Kontrolle der Daten einer Analysestation habe keine Hinweise auf Probleme, zum Beispiel mit dem Sauerstoffgehalt, ergeben. Es sei möglich, dass die Fische bereits vor einiger Zeit auf natürliche Weise gestorben und erst mit den jüngsten Regenfällen hinaus geschwemmt worden seien. Angesichts der Größe des Flusses seien 30 Kilogramm tote Fische eine "vernachlässigbare Menge", hieß es auf tschechischer Seite.

In der Oder treiben wieder Fischkadaver
15:05 Uhr

Bürger müssen auf Klimageld warten - Finanzierung fehlt

Der Ampel geht allmählich das Geld aus, um die Kosten für die Energiewende abzufedern. Bundeskanzler Olaf Scholz hat in der Frage der Einführung eines Klimageldes für Bürgerinnen und Bürger auf noch fehlende Einnahmen zur Finanzierung verwiesen. Aus Sicht der Regierung gebe es derzeit "eine Negativbilanz", sagte Scholz nach der Kabinettsklausur in Meseberg. Nach der Abschaffung der EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien fehlten 20 Milliarden Euro an Einnahmen. "Und die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung haben diese Größenordnung noch nicht erreicht."

"Die Bürger sind entlastet worden, bevor wir die Einnahmen hatten", fasste Scholz zusammen. Das Klimageld wurde im Koalitionsvertrag vereinbart und soll die Kosten für den Emissionshandel ausgleichen. Es soll demnach den vorgesehenen Preisanstieg kompensieren und "die Akzeptanz des Marktsystems" gewährleisten. Ein Termin für eine Einführung wurde aber im Koalitionsvertrag nicht genannt. Der CO2-Preis hingegen soll im kommenden Jahr von 30 auf 40 Euro pro Tonne steigen. Dies werden die Bürgerinnen und Bürger dann unter anderem beim Heizen oder auch beim Tanken zu spüren bekommen.

Bürger müssen auf Klimageld warten - Finanzierung fehlt
14:46 Uhr

Mafiamord vor 23 Jahren: Verdächtiger bei Reutlingen gefasst

23 Jahre nach einem Mafiamord in Italien ist ein mutmaßlicher Täter in Baden-Württemberg gefasst worden. Der italienische Staatsangehörige hatte nach Auskunft des Landeskriminalamtes rund vier Jahre mit seiner Familie in Bad Urach bei Reutlingen gelebt, war einem Beruf als Angestellter nachgegangen und hatte sich nach außen hin völlig unauffällig verhalten. Gegen ihn lag seit dem 23. August ein europäischer Haftbefehl aus Italien vor. Er wurde am 30. August in seiner Wohnung widerstandslos von Spezialkräften der Polizei festgenommen.

Die italienischen Behörden gehen davon aus, dass der Mann Mitglied der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta ist. Im Jahr 2000 soll er mit anderen Mitgliedern einen Angehörigen eines rivalisierenden 'Ndrangheta-Clans in einer Kleinstadt in Kalabrien in einen Hinterhalt gelockt haben. Das Opfer wurde durch einen Kopfschuss getötet. Bei diesem Mord soll es sich um eine Racheaktion für ein anderes Tötungsdelikt gehandelt haben, wie es hieß. Der 59-Jährige sitzt in Untersuchungshaft und wird voraussichtlich an die italienische Justiz ausgeliefert.

Mafiamord vor 23 Jahren: Verdächtiger bei Reutlingen gefasst
14:21 Uhr

Aufzug stürzt vier Etagen in die Tiefe

Ein Video aus dem Inneren eines Aufzuges hält ein alptraumhaftes Szenario fest: Im chinesischen Changsha bleibt ein Aufzug erst stehen und kracht dann ungebremst nach unten. Drei Menschen werden dadurch verletzt. Schon im Vorfeld soll es Beschwerden gegeben haben.

Aufzug stürzt vier Etagen in die Tiefe
14:12 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Tim Kröplin verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Lea Verstl. Ich sende ein herzliches Hallo auf Ihre Bildschirme, da wir die kommenden Stunden hier gemeinsam verbringen werden. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.

Schichtwechsel
14:10 Uhr

Inflationsrate sinkt im August weniger als erhofft

Die Inflation in Deutschland schwächt sich im August erneut ab. Waren und Dienstleistungen kosten durchschnittlich 6,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings hatten Ökonomen einen geringeren Anstieg erwartet.

Inflationsrate sinkt im August weniger als erhofft
13:52 Uhr

Ausbildungsbetriebe zeigen Mängel bei Digitalisierung

So richtig rund scheint es in den Ausbildungsbetrieben nicht zu laufen. Zwar gibt es Berichte, dass immer mehr Jugendliche bezüglich der klassischen Lehre optimistisch sind, doch der große Ansturm fehlt. Nun zeigt der Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbunds, dass zudem weniger Auszubildende ihren eigenen Betrieb weiterempfehlen würden. Einer der Gründe sind erhebliche Mängel bei der Digitalisierung sowohl in den Berufsschulen als auch in den Betrieben selbst. Dem Report zufolge sind 70,5 Prozent der befragten Azubis mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden, das sind 2,8 Prozentpunkte weniger als bei der Befragung vor einem Jahr. Die Zufriedenheit variiert stark nach Branchen: So sind 82,6 Prozent der Industriemechaniker und -mechanikerinnen zufrieden mit ihrer Ausbildung, aber nur 53,7 Prozent der Azubis im Hotelgewerbe.

Ausbildungsbetriebe zeigen Mängel bei Digitalisierung
13:09 Uhr

Frankreich verurteilt Putsch in Gabun

Nach dem Putsch in Gabun reagiert nun auch Frankreich. Die französische Regierung verurteilt das Vorgehen und bekräftigt noch einmal den Wunsch, dass die Ergebnisse der Wahlen vom vergangenen Wochenende in Gabun "respektiert werden können, sobald sie bekannt sind", erklärt Regierungssprecher Olivier Véran. "Zutiefst besorgt" wegen des Staatsstreichs in Gabun zeigt sich auch Russland. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagt in Moskau, Russland "verfolgt genau, was dort passiert".

Frankreich verurteilt Putsch in Gabun
12:20 Uhr

Bärenfamilie streunt seelenruhig durch Dorf in Italien

Im italienischen San Sebastiano dei Marsi ist Bärenmama "Amarena" eine Berühmtheit und Touristenattraktion. Mit zwei ihrer Jungen läuft sie nun mitten durch das Dorf und lässt sich auch von der direkten Nähe zu Schaulustigen nicht beirren.

Bärenfamilie streunt seelenruhig durch Dorf in Italien
11:53 Uhr

Altkleidercontainer entwickelt sich zur tödlichen Falle

Im tschechischen Prelouc entwickelte sich ein Altkleidercontainer zur tödlichen Falle. Laut Polizeiangaben versuchte ein Mann in diesen hineinzuklettern und blieb in der Öffnungsklappe stecken. Ein Passant bemerkte den Mann, rief den Rettungsdienst, der darauf nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Die Feuerwehr musste die Leiche des 42-Jährigen bergen. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Hergang auf und ordnete eine Obduktion an. In Tschechien kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen, weil Menschen versuchen, Recycling-Container zum Beispiel für Elektroschrott nach Verwertbarem zu durchsuchen.

Altkleidercontainer entwickelt sich zur tödlichen Falle
11:20 Uhr

Arbeitskräftenachfrage weiter auf absteigendem Ast

Noch immer herrscht in Deutschland Konjunkturflaute, Unternehmen zeigen sich entsprechend vorsichtig beim Einstellen neuer Mitarbeiter. So fiel der Jobindex der Bundesagentur für Arbeit, ein Indikator für die Arbeitskräftenachfrage, auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Er sank um zwei Punkte zum Vormonat auf 117 Zähler, wie Bundesagentur die mitteilte. Binnen eines Jahres hat das Barometer sogar 17 Punkte verloren. "Damit befindet sich der gemeldete Kräftebedarf in diesem Monat weiter im Abwärtstrend", hieß es. Besonders stark äußert er sich in den Bereichen Information und Kommunikation, Gastgewerbe, Land und Forstwirtschaft sowie Fischerei.

Arbeitskräftenachfrage weiter auf absteigendem Ast
10:50 Uhr

Ermittler zerschlagen gefährliches Schadsoftwarenetzwerk

Es ist ein großer Schlag gegen Cyberkriminalität: Ermittler aus mehreren Ländern haben das Schadsoftwarenetzwerk Qakbot übernommen und zerschlagen. Die Serverinfrastruktur für die Software befand sich in Deutschland, wie das Bundeskriminalamt mitteilte. Die Betreiber und Administratoren seien bislang unbekannt, gegen sie werde unter anderem wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Erpressung ermittelt. Qakbot, auch bekannt unter den Namen Qbot und Pinkslipbot, galt als eine der gefährlichsten Schadsoftwares weltweit. Für die Verbreitung und Steuerung wurde eine sogenannte Command-and-Control-Infrastruktur genutzt. Bei dieser Technik werden schadhafte E-Mail-Anhänge oder Hyperlinks verbreitet. Beim Öffnen dieser Anhänge und Links breitet sich die Schadsoftware im betroffenen System aus und leitet Daten an die Täter weiter. Der so infizierte Computer wird Teil des Botnetzes. Qakbot lädt anschließend weitere Schadsoftware nach, um Daten zu verschlüsseln. Damit wurden Opfer erpresst.

Ermittler zerschlagen gefährliches Schadsoftwarenetzwerk
10:17 Uhr

Wirbelsturm "Idalia" erreicht Hurrikan-Stärke 3

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Bereits auf Satellitenbildern wirkt der Hurrikan bedrohlich. (Foto: picture alliance/dpa/NOAA)

Florida bereitet sich bereits auf ihn vor, den Wirbelsturm "Idalia". Jedoch könnte er noch verheerender sein als bisher angenommen. Experten stuften ihn kürzlich zum Hurrikan der Stärke drei hoch. Vorhersagen zufolge werde der Sturm noch an Stärke zunehmen und am Vormittag (Ortszeit) mit Hurrikan-Stärke 4 die Nordwestküste von Florida erreichen, erklärte das US-Hurrikanwarnzentrum. Von dort werde der Wirbelsturm - voraussichtlich weiterhin in Hurrikan-Stärke - über die Küsten von Georgia und South Carolina weiterziehen.

Wirbelsturm "Idalia" erreicht Hurrikan-Stärke 3
09:45 Uhr

Flug nach Amerika endet für elf Menschen im Krankenhaus

Während eines Flugs von Italien in die USA kam es zu Turbulenzen. Die waren offenbar so heftig, dass elf Passagiere und Besatzungsmitglieder ins Krankenhaus mussten. Das Betreuungsteam sei mobilisiert worden, um sich um die Passagiere des Flugs zu kümmern, der "am Dienstag in schwere Turbulenzen geriet, bevor er sicher in Atlanta landete", sagte ein Sprecher der US-Fluggesellschaft Delta. Die Priorität liege bei "den Kunden und den Crew-Mitgliedern, die Verletzungen erlitten haben." Wie viele Verletzte es unter den 151 Passagieren und 14 Besatzungsmitgliedern des aus Mailand kommenden Flugs insgesamt gab, ist bislang unklar. Auch über die Art der Verletzungen der elf in Krankenhaus eingelieferten Menschen wurden keine Angaben gemacht.

Flug nach Amerika endet für elf Menschen im Krankenhaus
09:17 Uhr

Dauerregen durchweicht Deutschland weiter

Auch in der Wochenmitte wird es vielerorts in Deutschland nass. Aber: Immer öfter kann sich auch die Sonne behaupten, zudem ziehen die Temperaturen mit Werten zwischen 16 und 22 Grad leicht nach oben. Am Wochenende sind sogar wieder Werte nahe der 30-Grad-Marke drin.

Dauerregen durchweicht Deutschland weiter
08:42 Uhr

Chinas lahmende Konjunktur trifft Deutschland

China und Deutschland sind wirtschaftlich dicht verflochten. 2022 wurden Waren im Wert von rund 300 Milliarden Euro gehandelt (Exporte und Importe), heißt es vom Statistischen Bundesamt. Die Volksrepublik war damit der wichtigste Handelspartner Deutschlands, zum siebten Mal in Folge. Aktuell schwächelt jedoch Chinas Konjunktur, was sich wiederum auf die Bundesrepublik auswirkt, meldet die Deutsche Industrie- und Handelskammer. Insgesamt hängen demnach hierzulande rund eine Million Jobs am Export nach China. Die Ausfuhren in die Volksrepublik gingen im ersten Halbjahr um 8,5 Prozent zurück, die Importe sogar um 16,6 Prozent.

Von Chinas Konjunktur-Schwäche seien nicht nur klassische deutsche Export-Domänen wie die Automobilbranche, die chemische Industrie oder der Maschinenbau betroffen, heißt es vom DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. "In wichtigen Bereichen wie der Energiewende, der Mobilitätswende oder der Digitalisierung der Volkswirtschaft ist die Abhängigkeit von China besonders groß - vor allem, wenn die Lieferung kurzfristig unterbrochen würde." In diesen Sektoren benötige Deutschland Importe aus China, die auch nicht so schnell ersetzt werden könnten, etwa Rohstoffe wie Seltene Erden, Silizium oder Titan sowie weiterverarbeitete Rohstoffe.

Chinas lahmende Konjunktur trifft Deutschland
08:02 Uhr

Knuffige Pandas in China gelandet

Die beiden Pandas Sheng Yi und Yi Yi kehren von Malaysia nach China zurück. Den Transport klärten die zuständigen Behörden. Beide Tiere sind sicher gelandet, heißt es von der Nachrichtenagentur Xinhua. Die drolligen Geschwister wurden beide im malaysischen Nationalzoo in Kuala Lumpur geboren. Sie sind Kinder des Riesenpanda-Pärchens Xing Xing und Liang Liang, die als Leihgabe von China seit 2014 in Malaysia sind. Das erste Baby, das 2015 zur Welt kam, wurde bereits 2017 zurück nach China gebracht. "Von ihren ersten zögerlichen Schritten bis hin zu ihren schelmischen Abenteuern war jeder Moment ein Beweis für die pure Freude und das Staunen, die diese Pandas allen bereitet haben", hieß es in einer Mitteilung des Zoos.

Knuffige Pandas in China gelandet
07:39 Uhr

Dashcam-Video zeigt tödliche Explosion auf A2

Gewaltige Explosionen erschüttern die Autobahn, Gasflaschen fliegen in die Luft. Die Frontkamera eines Autos nimmt die Szene auf der A2 fest, die wohl zwei Menschen das Leben kostet. Die Autobahn muss in beide Richtungen bis Mittwochmorgen gesperrt werden.

Dashcam-Video zeigt tödliche Explosion auf A2
07:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Sturm zieht durch die deutschen Verwaltungen, der Bund will auf seine Versprechen bezüglich des Bürokratieabbaus Taten folgen lassen. Dem Handelsblatt lag bereits ein Eckpunktepapier vor. 28 Maßnahmen seien demnach geplant. Bürgern soll zum Beispiel ermöglicht werden, ihren Mietvertrag digital zu kündigen. Um einen besseren Überblick zu bekommen, gibt Bundesjustizminister Buschmann heute zu dem Thema ein Statement ab. Anschließend gibt es noch eine Ansprache vom Ampel-Trio Scholz, Habeck, Lindner.

Weitere wichtige Termine:

  • Heute stellen der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, der ADAC und das Deutsche Institut für Urbanistik eine gemeinsame Studie zu Investitionsbedarf bei kommunalen Straßen und ÖPNV-Netzen vor.

  • Beginn der vorzeitigen Stimmabgabe für von Russland organisierte lokale "Wahlen" in besetzten Gebieten in der Ukraine.

  • Wie sich das Wirtschaftswachstum in den USA entwickeln könnte, wird in Washington erläutert.

  • Für alle Lichtspielfreunde: Die Filmfestspiele in Venedig eröffnen!

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Nachrichten finden Sie natürlich ebenfalls auf ntv.de. Mein Name ist Tim Kröplin und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Mittwoch. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter tim.kroeplin@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:28 Uhr

E-Scooter-Verleih in Paris endet

Das Thema ist durch, der Verleih von E-Scootern in Paris wird beendet. Anbieter reduzierten bereits in den vergangenen Woche ihren Bestand von 15.000 Rollern. Touristen nutzten sie zwar rege, doch weil sie Gehwege blockieren und wohl die Verkehrssicherheit in Gefahr brachten, müssen sie weg, jedenfalls nach Bürgermeisterin Hidalgo. Die führte zuvor eine Umfrage durch, an der nur rund acht Prozent der Wahlberechtigten teilnahmen und Teenager, die eigentlichen heavy user, nicht wahlberechtigt waren. Zudem gab es auch keine Online-Befragung. Doch Hidalgo betrachtete das Ergebnis als bindend. Und die 15.000 Roller, nun, die Anbieter verlegen sie in andere Städte, etwa Kopenhagen.

E-Scooter-Verleih in Paris endet
06:07 Uhr

Deutschland und Frankreich werben für Sanktionen gegen Niger-Putschisten

Deutschland und Frankreich machen sich bei ihren EU-Partnern für Sanktionen gegen die Putschisten im westafrikanischen Niger stark. Die Strafmaßnahmen sollen insbesondere führende Vertreter der seit einem Staatsstreich regierenden Militärjunta treffen. Zudem könnten zum Beispiel auch Organisationen ins Visier genommen werden, die die Putschisten unterstützen. Es müsse deutlich gemacht werden, dass die EU die gewaltsame Absetzung eines demokratisch gewählten Präsidenten nicht tatenlos hinnehme, hieß es.

Deutschland und Frankreich werben für Sanktionen gegen Niger-Putschisten