mit Leah NowakDas war Mittwoch, der 4. September 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" schließt für heute. Bevor ich mich verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion empfehlen:
Speerspitze in Kursk: Die Ukraine lässt ihre Elite-Einheiten von der Leine von Kevin Schulte
Selenskyjs Chefdiplomat tritt ab: Kuleba muss gehen - aber nicht so ganz von Dennis Trubetskoy, Kiew
Mehr Geld für längeres Arbeiten: Ampel erkennt das Problem, aber reagiert teuer und mutlos von Christian Berger
Arbeitnehmer aufgepasst: Lust auf mehr freie Tage am Stück? Hier sind die Brückentage 2025 von Axel Witte
Absurdes Medaillengeschiebe: Dreckige Olympia-Farce lässt Deutsche leiden von Anja Rau
Und damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Bis morgen!
Sprecher: "Trennungsplan" von Swift und Kelce ist Fälschung
Die über einjährige Liebesgeschichte von Popstar Taylor Swift und NFL-Star Travis Kelce macht oft Schlagzeilen. Nun sorgt ein angeblicher "Trennungsplan" des Promi-Paares für Wirbel. Dokumente gingen im Netz viral, die einen detaillierten Plan von Kelces PR-Firma für das Liebes-Aus beschreiben sollen. Jetzt feuert die Marketingfirma Full Scope PR in Los Angeles zurück. "Diese Dokumente sind komplett falsch und fingiert", heißt es in einer Mitteilung auf Instagram. Die Agentur, die Kelce vertritt, habe diese Papiere nicht angefertigt. Sie hätten ihre Rechtsabteilung eingeschaltet, um gegen die Drahtzieher dieser Fälschungen vorzugehen.
Das im Netz zirkulierende Schriftstück trägt den Namen der Firma Full Scope. Darin wird ein "umfassender Medien-Plan" für Kelce nach der Trennung des Paares beschrieben. Die Pressemitteilung sollte demnach am 28. September veröffentlicht werden. Weiter heißt es darin, dass der Ton der Formulierungen in dem Trennungsschreiben "freundlich und respektvoll" sein werde. Es wird auch ein Entwurf mitgeliefert, der etwa den Satz "Sie bleiben Freunde und wünschen sich gegenseitig das Beste" enthält. Im Sommer 2023 hatten Swift und Kelce ihre Liebe offiziell gemacht.
Barron Trump beginnt Studium in New York City
Monatelang wurde darüber spekuliert, welches College Barron Trump, Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dessen Ehefrau Melania Trump, besuchen wird. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Barron Trump wurde heute an der berühmten New York University im Herzen Manhattans gesehen. Bilder der "New York Post" zeigten, dass der Trump-Sprössling dort zum Vorlesungsstart eingetroffen war. Wenig später bestätigte Donald Trump die Wahl im Gespräch mit der "Daily Mail": "Er ist ein sehr kluger Junge und wird auf die Stern School of Business gehen, eine großartige Schule an der NYU."
Er sei an vielen Colleges angenommen worden, so Trump weiter. Ein Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Stern School of Business der NYU gilt als absolute Eliteausbildung in diesem Bereich. Sie zählt zu den besten Hochschulen für Wirtschaft in den USA. Barron soll laut Medienberichten nur einer von etwa 20 weiteren Bewerbern sein, die überhaupt zum Studienstart zugelassen wurde.
OpenAI-Mitgründer erhält eine Milliarde Dollar für Super-KI
Einer der führenden KI-Forscher und Miterfinder des Chatbots ChatGPT hat sich eine Milliarde Dollar für sein neues Start-up gesichert. Unter den Geldgebern sind bekannte Silicon-Valley-Investoren wie Andreessen Horowitz und Sequoia. Der 37-jährige Ilya Sutskever hatte die Firma Safe Superintelligence im Sommer nach dem Ausscheiden beim ChatGPT-Entwickler OpenAI mitgegründet. Ihr Ziel ist eine hochentwickelte Künstliche Intelligenz, die ungefährlich für Menschen sein soll.
Nach Informationen der "Financial Times" wurde Safe Superintelligence bei der Finanzierungsrunde insgesamt mit fünf Milliarden Dollar bewertet. Damit dürften sich die Investoren mit ihrer Finanzspritze ein Fünftel der Anteile gesichert haben. OpenAI ist laut Medienberichten gerade dabei, sich frisches Kapital zu einer Gesamtbewertung von 100 Milliarden Dollar zu besorgen.
US-Medien: Tote und Verletzte nach Schießerei an US-Schule
Bei einer Schießerei an einer Schule im Ort Winder im US-Bundesstaat Georgia sind nach Angaben des Senders CNN vier Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Ein Verdächtiger sei in Gewahrsam, teilte das Büro des Sheriffs von Barrow County in einer Erklärung mit. Live-Fernsehbilder zeigten mehrere Krankenwagen vor der High School.
"Es wird mehrere Tage dauern, bis wir Antworten auf die Frage bekommen, was und warum das passiert ist", sagte der Sheriff von Barrow County, Jud Smith. Die Situation sei noch chaotisch, deshalb könne er aktuell keine weiteren Angaben zu den Opfern machen. Das Weiße Haus teilte in einer Erklärung mit, Präsident Joe Biden sei über die Schießerei unterrichtet worden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat es in den USA Hunderte Schießereien in Schulen und Colleges gegeben. Zahlreiche Menschen wurden dabei getötet. Im Anschluss gab es oft Forderungen nach schärferen Waffengesetzen.
Elektroauto rollt über Stein und brennt sofort
Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal verirrt sich eine Hirschkuh in einem Gebäude in den USA, filmen Forscher in Australien versehentlich ein seltenes Tier und fängt ein Elektroauto in China plötzlich Feuer.
Mit Fußfessel: Hochstaplerin Anna Sorokin tritt bei "Dancing With The Stars" an
Die verurteilte Hochstaplerin Anna Sorokin wird an der Show "Dancing With The Stars", dem US-Pendant von "Let's Dance", teilnehmen. Laut Bericht der "New York Post"habe Sorokin eine Sondergenehmigung erhalten, um an der anstehenden 33. Staffel des Formats mitzuwirken. Schließlich befindet sich die 33-Jährige noch immer unter juristisch angeordnetem Hausarrest und darf eigentlich ihre Heimatstadt New York City nicht verlassen.
"Dancing With The Stars" wird aber in Los Angeles aufgezeichnet - also am genau anderen Ende der USA. Sorokins Sprecherin hat laut des Berichts zudem bestätigt, dass ihr die Fessel eigentlich nur erlaubt, sich in einem Radius von 70 Meilen (etwa 112 Kilometer) von ihrer Wohnung in New York City zu entfernen. Zwischen NYC und L.A. liegen allerdings knapp 2800 Meilen. Damit Sorokin nicht klammheimlich in ein anderes Land abtanzt, wird sie auch während ihrer Auftritte eine elektronische Fußfessel tragen müssen.
Sorokin war 2017 wegen Betrugs verhaftet und 2019 zu einer Gefängnisstrafe von mindestens vier Jahren verurteilt worden. Der Vorwurf: Sie habe sich als deutsche Millionenerbin Anna Delvey ausgegeben und sich so in der Manhattaner High-Society Dienstleistungen und Güter im Wert von über 200.000 US-Dollar erschlichen. Zuletzt befand sie sich wegen einer abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigung in US-Abschiebehaft.
RTL räumt falsche Frage bei "Wer wird Millionär" ein
RTL hat einen Fehler bei einer Frage in der Quizshow "Wer wird Millionär?" eingeräumt. Eine Kandidatin bekommt dadurch eine zweite Chance auf einen Gewinn. Sie war in der am Dienstag ausgestrahlten Sendung an der betreffenden Frage gescheitert und auf die Gewinnstufe von 500 Euro abgestürzt. Es ging um 32.000 Euro. Die Frage lautete: "Wen googelten die Deutschen in der Kategorie "Persönlichkeiten international" 2023 noch häufiger als US-Popstar Taylor Swift?". Zur Auswahl standen vier Namen: A) Margot Robbie, B) Queen Camilla, C) Elon Musk und D) Harry Kane. Die Kandidatin Laura Harbig tippte auf Elon Musk. Jauch eröffnete ihr daraufhin, dass das leider falsch sei. Richtig, so Jauch, wäre Harry Kane gewesen.
Das Problem laut RTL: Keine der vier Antwortmöglichkeiten wäre in diesem Fall richtig gewesen. "Nach intensiver Prüfung" habe man festgestellt, dass Taylor Swift 2023 die meistgegoogelte "Persönlichkeit International" gewesen sei und niemand sonst. "Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen", so der Sender. Laura Harbig soll nun eine zweite Chance bekommen. Da es sich um ein Special handelte - die "3-Millionen-Euro-Woche" - werde sie auch bei der nächsten derartigen Sonderausgabe noch einmal antreten dürfen.
Tödlicher Sprung auf Kopf - 10 Jahre Haft für Täter
Im Prozess um einen tödlichen Sprung auf den Kopf eines anderen Menschen ist ein 21-Jähriger vor dem Landgericht Bremen wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. "Sie sind verantwortlich für den Tod eines Menschen", sagte die Vorsitzende Richterin zu dem Angeklagten. Die Kammer hat demnach keine Zweifel an der Täterschaft des Mannes. Sie stützte ihre Entscheidung vor allem auf Chatverläufe, überwachte Telefonate und die Aussagen von Zeuginnen und Zeugen. Sie ist sich sicher, dass der junge Mann einigen Menschen von der Tat erzählte, weil diese Details wussten, die sie nur von dem Angeklagten erfahren konnten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Revision ist möglich.
Dem Gericht zufolge waren der Angeklagte, dessen Freunde und der später getötete 46-Jährige in einer Bar und tranken zeitweise auch gemeinsam. Der junge Mann wollte an dem Abend in seinen 21. Geburtstag reinfeiern, trank Alkohol und kiffte. Am späten Abend kam es an einem anderen Ort nahe einer Tischtennisplatte zum erneuten Aufeinandertreffen des jungen Mannes, dessen Freunden und dem 46-Jährigen. Dabei soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, der 46-Jährige fiel zu Boden. Nach Überzeugung der Kammer sprang der Angeklagte dann mit voller Wucht auf den Kopf des Mannes, dieser starb an den schweren Verletzungen.
Unfall auf Güterwagon - Kohlemassen begraben Arbeiter
In den USA kommt es nach Arbeiten auf einem Güterwagon zu einem sehr besonderen Einsatz für Rettungskräfte. Ein Mann fällt in einen der Wagons und gerät unter die geladenen Kohlemassen. Stundenlang steckt er in der Fracht fest, bevor er letztendlich befreit werden kann.
Russischer "Spionagewal" wurde offenbar erschossen
Der mutmaßliche russische "Spionagewal" Hvaldimir ist nach Angaben der Tierschutzorganisationen Noah und One Whale erschossen worden. Der tot aufgefundene Belugawal habe "mehrere Schusswunden am ganzen Körper", sagte Regina Crosby Haug, Leiterin von One Whale. Die Verletzungen des Tieres seien "alarmierend und von einer Art, die eine kriminelle Tat nicht ausschließt", erklärte Siri Martinsen, Direktorin bei Noah. Von den beiden Organisationen veröffentlichte Bilder zeigten den blutüberströmten Wal mit Schusswunden, in denen mutmaßlich Kugeln steckten. Die Tierschützer teilten mit, sie hätten bei der norwegischen Polizei Anzeige erstattet und um Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung gebeten. Hvaldimir war am Samstag tot in einer Bucht an der Südwestküste des Landes entdeckt worden.
Der Wal war 2019 erstmals in Norwegen gesichtet worden. Er trug ein Geschirr zur Befestigung einer Kamera mit der Aufschrift "Ausrüstung aus St. Petersburg". Die Norweger tauften ihn "Hvaldimir" - "Hval" heißt auf Norwegisch "Wal", die Endung "dimir" ist eine Anspielung auf dessen mutmaßliche Verbindung zu Russland. Die norwegische Fischereidirektion spekulierte damals, er sei von der russischen Marine trainiert worden und aus der Gefangenschaft entkommen. Biologen gelang es, dem Wal das Geschirr abzunehmen. Welchen Zweck und Ursprung die Ausrüstung hatte, ist jedoch bis heute unklar. Moskau hat die Spekulationen nie offiziell kommentiert.
Umweltsünde? Capri-Sun will Plastikstrohhalm zurückholen
Der Trinkbeutel-Hersteller Capri-Sun hat eine Online-Petition für die Rückkehr zum Plastikstrohhalm gestartet. Auf der Plattform change.org will das Unternehmen insgesamt eine Million Unterschriften sammeln - um diese an die EU-Kommission weiterzureichen. Capri-Sun-Chef Roland Weening hatte zuvor der Schweizer "Sonntagszeitung" gesagt, er wolle auf eine Ausnahmegenehmigung bei der EU für das Verbot von Einweg-Plastikstrohhalmen hinwirken.
Umweltschützer sehen das Vorhaben von Capri-Sun äußerst kritisch. "Das Produkt an sich ist schon eine Einweg-Katastrophe, es wird direkt zu Müll ", sagte Viola Wohlgemuth vom Bündnis Exit Plastik. "Eine Wiedereinführung des Plastikstrohhalms wäre ein Schritt zurück ins vergangene Jahrhundert."Capri-Sun, das in Eppelheim bei Heidelberg produziert, verwendet seit 2021 Papierstrohhalme. Weening hatte gesagt, das Unternehmen arbeite daran, in der Schweiz und in Nachbarländern wieder auf Plastikstrohhalm umzustellen. Kunden störe, dass sich der aktuell verwendete Papierstrohhalm schlechter einstecken lasse, weich werde und zu einem Papiergeschmack beim Trinken führe.
Über-Tourismus: Rom erwägt Eintrittsgeld für Trevi-Brunnen
Die Stadtverwaltung von Rom erwägt die Einführung eines Eintrittsgeldes für die Besichtigung des berühmten Trevi-Brunnens. "Ich wäre für einen begrenzten und zeitlich festgelegten Zugang zum Trevi-Brunnen", sagte Tourismus-Stadtrat Alessandro Onorato dem "Corriere della Sera". Möglich sei eine Art Reservierungssystem, wobei der Besuch für Römer kostenlos sein und für Touristen eine symbolische Gebühr von einem Euro kosten solle.
Ziel sei es nicht, Geld zu machen, sondern den Andrang auf das berühmte Bauwerk zu begrenzen, betonte Onorato. Der im 18. Jahrhundert errichtete Monumentalbrunnen gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Roms. Das Gedränge um das Barock-Bauwerk ist häufig so groß, dass es schwer ist, überhaupt einen Blick auf den Brunnen zu erhaschen.
Liebesbetrug mit 200.000 Euro Schaden - Festnahme in Berlin
Ein 23-jähriger Mann ist in Zusammenhang mit organisiertem Liebesbetrug in Berlin festgenommen worden. Der Nigerianer soll zusammen mit einer 24-jährigen Ukrainerin 200.000 Euro gewaschen haben, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Das Geld stammte demnach von noch unbekannten Tätern aus sogenanntem Liebesbetrug, der auch unter dem englischen Begriff Love Scamming bekannt ist. Dem nicht vorbestraften 23-Jährigen wird demnach Geldwäsche in 25 Fällen vorgeworfen. Die Taten soll er zwischen Juli 2022 und Dezember 2023 begangen haben. Er sollte noch heute vor einen Haftrichter kommen.
Während der Festnahme des Manns wurde auch seine Wohnung durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt, darunter Dokumente, sechs Telefone, ein Tablet und mehrere Kreditkarten. Beim Love Scamming simulieren Betrüger auf Datingplattformen im Internet Interesse an einer Liebesbeziehung und nutzen die Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus, indem sie um Geld bitten. Die Betrugsmasche wird oft mit der nigerianischen Mafia in Verbindung gebracht. Erst im April hatte es eine bundesweite Razzia mit elf Festnahmen gegeben.
"L'amour toujours" sorgt für Ärger im Roten Rathaus
Das Abspielen des umstrittenen Partyhits "L'amour toujours" auf dem Hoffest im Roten Rathaus in Berlin hat für große Empörung unter den Gästen gesorgt. "Das Lied L'Amour toujours ist zu einem bekannten Erkennungssymbol der rechtsextremen Szene geworden. Deshalb verbietet es sich auch, dieses Lied beim Hoffest des Regierenden Bürgermeisters aufzulegen", teilte Senatssprecherin Christine Richter mit.
Das Hoffest am Dienstagabend sei im Zeichen der Internationalität, der Vielfalt, des Zusammenhalts, der Solidarität und der Freiheit gefeiert worden. "Die Aktion des DJ steht im Gegensatz dazu und ist absolut geschmacklos", sagte Richter. "Wir werden daraus Konsequenzen ziehen und im nächsten Jahr nicht mehr mit dem DJ zusammenarbeiten und in der Vorbereitung auch detaillierter über die Playlist sprechen." Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner nannte die Aktion am Rande eines Pressetermins "absolut geschmacklos", wie mehrere Berliner Medien berichten. "Solche Lieder gehören weder ins Rote Rathaus, noch sonst wohin", sagte er demnach. Immer wieder wird der Song für rassistische Parolen missbraucht. Zum Teil wird daher über Abspielverbote diskutiert.
Vermisster Deutscher tot in Tiroler Schlucht gefunden
Ein vermisster Wanderer aus Bayern ist tot in einer Schlucht in den Tiroler Bergen gefunden worden. Wie die österreichische Polizei mitteilte, lag der 77-Jährige leblos einem Bachbett in der Nähe von Schnann am Arlberg. Der Mann aus dem Landkreis Neu-Ulm war allein auf einer mehrtägigen Wanderung in den Lechtaler Alpen unterwegs. Als er nicht wie vereinbart am Montag an einem Bahnhof angekommen war, schlug seine Familie Alarm. Eine Suchaktion mit Bergrettern, Alpinpolizisten und Feuerwehrleuten wurde in Gang gesetzt.
Die Umstände und die Ursache des Todesfalls sind laut Polizei vorerst ungeklärt. Es gebe jedoch keine Anzeichen für Fremdverschulden, hieß es. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll Klarheit bringen. Die Schlucht sei "kein unwegsames Gelände", sagte ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Tagen habe dort gutes Wander-Wetter geherrscht.
Katy Perry verrät ganz private Liebessprache
Sängerin Katy Perry nimmt in einem neuen Podcast-Interview kein Blatt vor den Mund. Zu Gast im berühmten Podcast "Call Her Daddy" mit Moderatorin Alex Cooper enthüllt Perry jetzt ihre ganz persönliche Liebessprache. Demnach würde sie es besonders ansprechend finden, "wenn ich nach unten komme und sehe, dass du das Geschirr gespült und alle Schranktüren geschlossen hast". Dann, so Perry wörtlich, "solltest du bereit dafür sein, dass ich dir einen blase", berichtet sie in der heute erschienenen Folge von "Call Her Daddy".
Das meine sie wörtlich, dann genau das sei "meine Liebessprache", erklärt der Musikstar, der mit Partner Orlando Bloom eine dreijährige Tochter hat. Die Sängerin selbst benötige als Liebesbeweis "keinen roten Ferrari! Ich kann einen roten Ferrari kaufen. Mach einfach das verdammte Geschirr!"
Messerangriff in Nürnberger Hochschule - Täter flüchtig
Bei einem Messerangriff in der Technischen Hochschule in Nürnberg ist ein Mitarbeiter verletzt worden. Der 34-Jährige kam mit zwei Stichverletzungen im Bauchraum ins Krankenhaus, ist laut Polizeisprecher Sandmann aber ansprechbar. Nach Aussagen des Mannes habe ihn der Angriff überrascht, als er von der Toilette gekommen sei, sagte Sandmann. Demnach habe ihn ein Unbekannter auf dem Flur angerempelt. Zurück im Labor habe er die Verletzungen bemerkt. Dort fanden die Ermittler ihn und ein kleines Küchenmesser, die mutmaßliche Tatwaffe. Die Polizei sperrte das Hochschulgebäude, um es mit zahlreichen Kräften zu durchsuchen. Da noch vorlesungsfreie Zeit sei, seien davon nur wenige Mitarbeitende betroffen gewesen, sagte Hochschulsprecher Matthias Wiedmann.
Die Ermittler suchen nun Zeuginnen und Zeugen, die den Täter gesehen oder etwas Verdächtiges beobachtet haben. Bei ihm handelt es sich um einen großen, 30 bis 40 Jahre alten Mann mit dunkler Kleidung und leichtem Bart, wie die Polizei auf der Plattform X schrieb.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine geschätzte Kollegin Sabine Oelmann entschwindet in den Feierabend, ab jetzt begleite ich Sie durch den Nachrichtentag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter leah.nowak[at]ntv.de.
Die Männer von Venedig
Die Geschichte könnte sich gern nur um Daniel Craig drehen, nach Ansicht der Redakteurin, aber der gut restaurierte Brad Pitt und sein (herum)albern(d)er Freund George Clooney sind ebenfalls in Venedig und werden gefeiert. Wahrscheinlich zu Recht, wir freuen uns auf viele tolle Filme.
Daniel Craig verlässt ein Boot. Lässig.
Mit seiner Frau Rachel Weisz genießt er den Trubel um seinen Film "Queer". Es gab Standing Ovations, ...
... auch für den Kollegen Drew Starkey und Regisseur Luca Guadagnino.
Herrliches Trio: Pedros Almodovars "The Room Next Door" wurde bei den Filmfestspielen in Venedig gefeiert, mit Tilda Swinton (l) und Julianne Moore.
"Beetlejuice Beetlejuice" von Regisseur Tim Burton kommt am 12. September in die deutschen Kinos. Der Mann, der den "Kummer der Seltsamen" kennt wie kaum eine anderer, brachte seine wunderschöne Partnerin Monica Bellucci mit.
Willem Dafoe mit seiner Frau Giada Colagrande genießt den Trubel der Eröffnungszeremonie sichtlich.
Simone (kein Schreibfehler) Marchetti beim Almauftrieb zu "Queer".
Run, Adrien, run! Mister Brody rennt zur Vorführung von "The Brutalist".
Richard Gere macht es sich zwischen den Fotografen gemütlich, seine Frau nimmt einen Schnappschuss fürs Familienalbum auf.
Auch George Clooney fühlt sich in der Menge der gut gekleideten Presseleute wohl.
Wenn er nicht mit seinem Kumpel Brad Pitt vor der Aufführung ihres neuesten Werkes "Wolfs" auf dem Teppich tanzt.
Alle finden übrigens, dass er so jung aussieht. Das kann an seiner jungen Freundin liegen, an der Erleichterung, Angelina Jolie nicht begegnet zu sein, oder an seinem Schönheitschirurgen, der sicher nur minimalinvasiv tätig war.
Auto kracht durch Wohnzimmer-Wand und zermalmt Couch
Als ein Paar aus Phoenix gerade zu Abend essen will, platzt plötzlich ein unerwarteter Gast herein - wortwörtlich. Denn wie aus dem Nichts kracht ein Ford Mustang durch die Häuserwand und steht mitten im Wohnzimmer der Familie. Am Steuer sitzt ein 18-jähriger Mann.
Auto kracht durch Wohnzimmer-Wand und zermalmt Couch
Eine Löwin der Höhle ist wieder solo
So geht Trennung: (...) Nach 11 gemeinsamen Jahren haben wir entschieden, privat getrennte Wege zu gehen", schreibt Tijen Onran auf ihrem Instagram-Kanal. "Hatten wir eine gute gemeinsame Zeit und sehr viele wunderbare Momente? Auf jeden Fall. Sind wir traurig? Definitiv.
Sich einzugestehen, dass sich zwei Menschen, ein Paar, weiterentwickelt hat und aus der eigenen Ehe herausgewachsen ist, ist alles andere als leicht und ein Prozess. Vor allem dann, wenn man sich freundschaftlich nach wie vor eng verbunden ist." (...)
Doch wie geht es beruflich weiter? "Wir sind einfach perfect match und haben nicht nur unglaublich viel gemeinsam aufgebaut. Wir arbeiten auch weiter und mit dem Anspruch und der Leidenschaft, die uns verbindet, für unsere gemeinsamen Unternehmen. Es warten spannende Projekte auf uns. Als Geschäftspartner bleiben wir verbunden."
Arbeiten bis ins hohe Alter mit der Rentenaufschubprämie
Arbeiten über die Renten-Altersgrenze hinaus soll sich mehr lohnen. Dafür hat die Bundesregierung vier Maßnahmen aus ihrer 49-Punkte-Wachstumsinitiative auf den Weg gebracht. Sie sollen zum Teil bereits 2025 greifen. Die neue Rentenaufschubprämie indes braucht Zeit bis 2028, wie aus dem Gesetzentwurf hervorgeht. Die Regierung hofft, dass mehr Menschen länger arbeiten. Dies soll den Arbeitskräftemangel verringern, der mit dem demografischen Wandel hin zu einer immer älter werdenden Bevölkerung zu tun hat.
Damit die Neuregelungen rasch beschlossen werden können, sollen die Ampel-Fraktionen sie an laufende Verfahren andocken. Eine Zustimmung des Bundesrates, in dem die Ampel keine eigene Mehrheit hat, ist nicht erforderlich.
Wer den Rentenbeginn für mindestens zwölf Monate aufschiebt und mehr als einen Minijob ausübt, wird mit einer Einmalzahlung in Höhe der entgangenen Rentenzahlung belohnt. Dies kann ein fünfstelliger Betrag sein. Die derzeitige Regelung, einen Rentenaufschub mit einem lebenslangen Zuschlag auf die Rente zu belohnen, soll es weiter geben.
Die Aufschubprämie können Beschäftigte für höchstens drei Jahre ansammeln. Die nicht in Anspruch genommene Rente wird bei Rentenbeginn auf einen Schlag abgabenfrei ausgezahlt. Hinzu kommt noch ein Aufschlag, weil die Rentenversicherung in dieser Zeit keine Krankenversicherungsbeiträge auf die Rente zahlen musste - derzeit sind das 8,15 Prozent.
"Allerdings können Beschäftigungszeiten ab dem 1. Januar 2025 bereits für die Rentenaufschubprämie berücksichtigt werden", kündigt Heil im Anschreiben zur Kabinettsvorlage an. Das Arbeitsministerium prüfe zudem mit der Rentenversicherung, "ob und wie in Fällen, in denen die Beschäftigung vor dem 31. Dezember 2027 beendet wird, ein alternativer Auszahlungsweg zur Rentenaufschubprämie angeboten werden kann".
Türkische Nationalisten greifen US-Marines in Izmir an
In der türkischen Millionenstadt Izmir greifen türkische Nationalisten zwei US-Marines an und rufen antiamerikanische Slogans. Einem der beiden stülpen die Extremisten einen Sack über den Kopf. Die Soldaten hatten zuvor an einer Übung mit der türkischen Marine teilgenommen.
Sarah Kinsley gönnt uns eine kleine Flucht
Einige ihrer Tracks verbuchen längst Streams in zweistelliger Millionenhöhe, dabei kommt das erste Album-Statement erst jetzt: Sarah Kinsley veröffentlicht ihr Debüt Escaper am 6. September. . Im Rahmen der dazugehörigen Tour wird die US-amerikanische Popvisionärin im Spätherbst auch in Deutschland für drei Exklusivdates vorbeischauen.
Wie im Albumtitel schon angedeutet, schlägt das Debüt immer wieder Brücken in andere Realitäten und imaginäre Welten – es geht um vertonte Zufluchtsräume, um Eskapismus im positiven Sinn. Sarah Kinsley will ihre Fans inspirieren, dem Alltagstrott zu entfliehen. Die Singer/Songwriterin widmet sich auf zwölf Tracks den großen Themen: Verlust alter Freundschaften, verschiedene Arten von Liebe (romantische, freundschaftliche), das Scheitern von Beziehungen.
Tim Burton feiert Stern auf "Walk of Fame"
Lauter Applaus auf dem "Walk of Fame" für Tim Burton: Der Regisseur von Filmen wie "Beetlejuice", "Edward mit den Scherenhänden", "Alice im Wunderland" und "Batman" ist im Herzen von Hollywood mit einem Stern auf dem berühmten Bürgersteig gefeiert worden. Vor zahlreichen Zuschauern, Fotografen und prominenten Gästen enthüllte der 66-jährige Filmemacher die 2788. Sternenplakette.
Dies sei eine ganz besondere Ehre, sagte Burton sichtlich gerührt. Als Kind habe er vom benachbarten Burbank, wo er groß wurde, den Bus zum Hollywood Boulevard genommen. Anfangs glaubte er demnach, die Sternenplaketten mit den Namen berühmter Leute seien deren Grabsteine. Damals habe er auch in umliegenden Buch- und Kostümläden gestöbert, erzählte der Regisseur bei der Ehrung.
Burton brachte seine Partnerin, die italienische Schauspielerin Monica Bellucci, zu der Zeremonie mit. Stürmisch gefeiert wurden auch die Hollywood-Stars Michael Keaton und Winona Ryder. Sie waren vorige Woche noch mit Burton zur Eröffnung der Filmfestspiele in Venedig über den roten Teppich gelaufen. Unter seiner Regie spielen sie in "Beetlejuice Beetlejuice" mit, der Fortsetzung der Kult-Gruselkomödie von 1988.
Unionspolitiker beharren auf Zurückweisung von Migranten an deutschen Grenzen
Nach dem Gespräch zwischen Bundesregierung, Landesregierungen und CDU/CSU zum Thema Migration beharren Politikerinnen und Politiker der Union darauf, Menschen ohne Bleiberecht an den deutschen Grenzen zurückzuweisen. Zur Zurückweisung von Migranten, die sich vorher in einem anderen EU-Staat aufgehalten haben, gebe es "keine Rechtsprechung, die dagegen spricht", so der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, in einem Podcast des Nachrichtenportals "Politico". "Das entspricht dem deutschen Recht."
"Wir müssen die grundlegende Frage klären, ob sich die Bundesregierung durchringen kann, diesen Beitrag zu einer drastischen Reduktion der Migration nach Deutschland zu schaffen", sagte er. CSU-Innenexpertin Andrea Lindholz sagte im ZDF-"Morgenmagazin", sie habe "die Offenheit, was das Thema Grenzkontrollen und Zurückweisung angeht, gestern bei einigen Teilnehmern sehr positiv verspürt". Deswegen müsse die Regierung sich erst mal einig sein, welchen Weg sie beschreiten will.
Auch Frei urteilte, in der Runde am Dienstag habe es "gute Gespräche" gegeben. "Aber am Ende des Tages ist für uns entscheidend, dass wir wirklich eine nachhaltige, eine eklatante Verkleinerung der Migration nach Deutschland erreichen", unterstrich er in dem "Politico"-Podcast.
Ryan Reynolds trauert um engen Freund
Hollywood trauert um Drehbuchautor und Produzent Eric Gilliland, der am 1. September im Alter von 62 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben ist. Er wurde vor allem durch seine Arbeit für die Serie "Roseanne" zwischen 1992 und 1996 bekannt, für die er auch als ausführender Produzent tätig war. Später wurde er beratender Produzent für Serien wie "Die wilden Siebziger", "The Connors" und "My Boys".
Unter den vielen Trauernden befindet sich auch Schauspieler Ryan Reynolds, der seit 27 Jahren mit Gilliland befreundet war und ihm eine rührende Würdigung auf Instagram wirdmete.
Drama bei Hochhausbrand in Halle
In einem zehngeschossigen Wohnhaus in Halle-Neustadt hat es gebrannt - es gibt einen Toten. Rettungskräfte fanden den toten Mann im Alter von etwa 40 bis 50 Jahren vor dem Haus, wie die Polizei mitteilt. Wie der Mann zu Tode kam, ob er möglicherweise aus der brennenden Wohnung in die Tiefe gesprungen war, konnten die Beamten bisher nicht sagen. Das Feuer in der zehnten Etage war den Angaben zufolge aus noch unbekannter Ursache am Morgen ausgebrochen.
Weitere Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Die Bewohner hätten sich selbst in Sicherheit gebracht, hieß es bei der Feuerwehr. Sie konnten in ihre Wohnungen zurück, nachdem das Feuer gelöscht war.
Was heute wichtig wird
Guten Morgen. Ein Mittwoch, ein ganz normaler Tag, vielleicht, aber es könnte auch ein ganz besonderer werden. Heute vor 35 Jahren kam es in Leipzig im Anschluss an das traditionelle Friedensgebet in der Nikolaikirche zu einer Menschenansammlung vor der Kirche. Daraus entstanden die sogenannten Mittwochsdemonstrationen (finde den Fehler!).
Und heute vor 75 Jahren soll Herta Heuwer in Berlin das erste Mal eine Soße aus Tomatenmark, Worcestershiresoße, Currypulver und anderen Gewürzen zusammengerührt und über eine gebratene und klein geschnittene Brühwurst gegossen haben. Zehn Jahre später lässt sich Heuwer die Currywurst-Soße als Patent schützen. So was kann auch Ihnen passieren, wenn Sie gleich Ihr Porridge - oder was auch immer Sie morgens essen - zubereiten. Na ja, Mittwochsfantasien eben. Die Welt dreht sich weiter, und zwar folgendermaßen:
Nach dem Migrationstreffen stellt die Union der Ampel-Koalition Bedingungen für weitere Beratungen. Die Union und die von CDU und CSU regierten Länder seien sich einig, nur dann in ein weiteres Gespräch zu gehen, wenn an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werde, sagt Unionsfraktionschef Friedrich Merz.
Die US-Regierung geht im Zusammenhang mit dem Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel juristisch gegen Hamas-Chef Jihia al-Sinwar und andere hochrangige Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation vor. Derweil steigt nach der Tötung von sechs israelischen Geiseln der Druck auf den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die Lage in Nahost steht heute auf der Tagesordnung des UN-Sicherheitsrats in New York.
Nach dem Bekanntwerden der Sparpläne bei VW kommt die Belegschaft um 9.30 Uhr zu einer Betriebsversammlung zusammen.
Bundeskanzler Olaf Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius werden dabei sein, wenn die Bundeswehr im schleswig-holsteinischen Todendorf ihr erstes Luftverteidigungssystem IRIS-T SLM in Dienst stellt. Vier dieser Waffensysteme und drei verwandte Systeme vom Typ IRIS-T SLS hat die Bundesregierung schon an die Ukraine geliefert.
In der Ukraine herrscht Trauer nach der verheerenden Raketenattacke auf die Großstadt Poltawa - eine der folgenreichsten seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor zweieinhalb Jahren. Die Opferzahl stieg nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bis in die Abendstunden auf 51 Tote und 271 Verletzte.
Das Bundeskabinett will ein Gesetz für eine bundesweit einheitliche Ausbildung für Pflegeassistenten auf den Weg bringen. Hintergrund ist, dass es aktuell in den Bundesländern verschiedene Wege in den Helferberuf gibt.
Um 13 Uhr ist in Berlin die Eröffnungs-PK zur Internationalen Funkausstellung IFA (ab 6. September). Die IFA feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.
Achtjähriger erschießt sich mit in Auto zurückgelassener Waffe
Im US-Bundesstaat Utah hat sich ein Achtjähriger mit einer von seiner Mutter im Auto zurückgelassenen Pistole erschossen. Der Unfall habe sich ereignet, während die Mutter des Jungen gerade in einem Lebensmittelgeschäft gewesen sei, teilt die Polizei mit.
Der Junge sei am Montagmorgen in Lehi, rund 50 Kilometer südlich von Salt Lake City, allein in dem Auto gewesen. Er habe sich in den Kopf geschossen, so Jeanteil Livingston von der Polizei in Lehi dem Fernsehsender KSL. Er sei am Dienstagmorgen im Krankenhaus gestorben. Die Waffe habe sich unter einem Autositz befunden. Die Ermittler wüssten nicht, ob die Sicherung jemals aktiviert gewesen sei. Doug Shields, ein Zeuge, sagte, er habe gerade sein Auto betankt, als er den Schuss gehört habe - gefolgt vom Schrei einer Frau. Er sei dann zu dem Auto gelaufen, in dem es passiert sei. Den Sendern KSL und KUTV sagte er, er habe gehört, wie die Mutter gesagt habe, dass der Junge die Waffe unter dem Sitz gefunden habe.
Erst weniger als zwei Wochen zuvor war ein fünfjähriger Junge aus Utah in Santaquin, etwas mehr als 100 Kilometer südlich von Salt Lake City, an einer versehentlich selbst zugefügten Schussverletzung gestorben.
Ex-"Mister Germany" und "Reichsbürger" aus Haft entlassen, bereit zu neuen "Taten"
Der frühere "Mister Germany" und bundesweit bekannte "Reichsbürger" Adrian Ursache ist unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen aus der Haft in Burg (Jerichower Land) entlassen worden. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung". Der Naumburger Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Neufang bestätigte dem Blatt, dass Ursache am Montag nach voller Verbüßung der Haftstrafe entlassen worden sei. Für Ursache würden aber engmaschige Auflagen gelten, er bleibe unter der Aufsicht der Strafvollstreckungsbehörde.
Nach MZ-Informationen ist Ursache als Gefährder eingestuft, ihm werden schwerste Straftaten zugetraut. Unter anderem muss er seit der Haftentlassung eine elektronische Fußfessel tragen. Zudem wird er 24 Stunden am Tag von Polizisten bewacht. Der Grund: Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass sich Ursache in Haft weiter radikalisiert hat. "Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik nicht als legitimen Staat an, sie sehen Behörden und Beamte teilweise als Feinde an.
Adrian Ursache hatte 2016 einen Polizisten bei einem Schusswechsel verletzt, das Landgericht Halle hatte ihn wegen versuchten Mordes zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Diese hat Ursache nun abgesessen.
Elton John geht es langsam wieder besser
Elton John hat in den vergangenen Wochen im Stillen gegen eine Augeninfektion gekämpft. Leider hat der britische Sänger aktuell deshalb nur eine eingeschränkte Sicht, wie er jetzt berichtet. Er sei aber positiv gestimmt und habe Fortschritte gemacht.
"Im Laufe des Sommers hatte ich mit einer schweren Augeninfektion zu kämpfen, die leider dazu geführt hat, dass ich auf einem Auge nur noch eingeschränkt sehen kann", berichtet der Sänger auf Instagram. Er sei auf dem Weg der Besserung, es handle sich aber um einen äußerst langsamen Heilungsprozess und es werde noch einige Zeit dauern, bis er auf dem betroffenen Auge wieder sehen könne.