Dienstag, 05. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:46 Uhr

Das war Dienstag, der 5. November 2019

Bisher mussten Hartz-IV-Empfänger, die ihren Pflichten nicht nachkommen, mit harten Sanktionen rechnen. Das ist jetzt vorbei: Das Bundesverfassungsgericht untersagt dem Staat, die Leistung um mehr als 30 Prozent zu kürzen. Eine falsche Entscheidung, wer ein Jobangebot ablehnt, sollte sanktioniert werden, finden zwei Drittel unserer Leser (Siehe Umfrage um 06:54 Uhr). Meine Kollegin Frauke Niemeyer ist anderer Meinung: Jeder hat in Deutschland das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, schreibt sie in ihrem Kommentar.

Was war heute sonst alles wichtig? Hier eine kurze Übersicht:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:12 Uhr

Lieferant schleudert Kundin Pizza ins Gesicht

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Der Pizzabote bekam sicherlich kein Trinkgeld.

(Foto: picture alliance / Angelika Warm)

Erst ließ die Pizza lange auf sich warten, dann war sie überraschend schnell auf dem Weg zum Mund: Ein offensichtlich verärgerter Pizzabote hat einer Kundin im niedersächsischen Bückeburg ihre Pizza ins Gesicht geworfen.

  • Weil der Frau die Lieferung zu lange dauerte, lehnte sie die Pizza schließlich ab. Der Bote entnahm daraufhin die Pizza dem Karton und lieferte sie aus etwa einem Meter Entfernung auf ganz eigene Weise aus - ungalant, aber mundgerecht, wie die Polizei feststellte.
  • Die Frau verspürte daraufhin ein "leichtes Brennen" - die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf.
  • Ob die Frau nach dem Vorfall hungrig ins Bett ging oder sich eine andere Pizza bestellte, ließ die Mitteilung der Polizei offen.
21:48 Uhr

Edeka ruft Kartoffelsalat zurück

Kartoffel-Liebhaber aufgepasst: Die Firma Füngers Feinkost ruft eine Charge "Bauern-Kartoffelsalat mit ausgelassenem geräuchertem Bauchspeck" zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich farblose Kunststofffremdkörper in einzelnen Packungen befinden, teilte das Unternehmen mit.

Betroffen sind ausschließlich "Gut&Günstig"-400 Gramm-Becher mit dem auf dem Deckelrand aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 06.11.19. Sie wurden vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten.

Kunden können den Kartoffelsalat zurückgeben und bekommen den Preis erstattet.

21:11 Uhr

Mädchen fällt aus Bus - Fahrer fährt weiter

Als sie in einen Bus im nordrhein-westfälischen Alsdorf einsteigen wollte, wurde eine 16-Jährige von einer  schließenden Tür eingeklemmt.

  • Als der Bus sofort danach losfuhr, schrien die Fahrgäste und auch die Jugendliche.
  • Der Busfahrer soll daraufhin gebremst und die hintere Tür geöffnet haben. Obwohl die Jugendliche dabei rückwärts aus dem Bus fiel, soll der Busfahrer seine Fahrt fortgesetzt haben. Die 16-Jährige ließ sich im Krankenhaus behandeln.
  • Die Verkehrsbetriebe prüfen den Fall.
20:24 Uhr

Straße bricht ein - Autos stürzen in Loch mit heißem Wasser

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(Foto: picture alliance/dpa)

Auf den ersten Blick mag es wie ein Thermalbad aussehen. Doch so schön ist es leider nicht: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist eine unterirdische Leitung für Fernwärme gebrochen, auf der unterspülten Asphaltstraße brachen mehrere Autos ein.

  • Der Rohrbruch löste ein Verkehrschaos aus. Ein halbes Dutzend Buslinien wurden im abendlichen Berufsverkehr umgeleitet. 
  • In der Dreimillionen-Metropole stammt die Infrastruktur zum größten Teil noch aus Sowjetzeiten und gilt als marode.
  • Durch die Rohre fließt heißes Wasser. Damit werden die Wohnungen beheizt.
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19:46 Uhr

Putin will Wikipedia ersetzen

Russland nähert sich mit Riesenschritten einer digitalen Isolation. Erst vor wenigen Tagen ist das Gesetz für ein eigenständiges Internet unter kompletter Staatskontrolle in Kraft getreten, doch Präsident Putin hat jetzt eine neue Idee.

Der Kremlchef fordert die Schaffung einer russischen Wikipedia-Alternative. Es sei besser, Wikipedia durch ein einheimisches Online-Lexikon zu ersetzen, sagte Putin: "Das werden dann wenigstens verlässliche Informationen sein, die auf gute, moderne Weise präsentiert werden."

Die Regierung in Moskau plant die Bereitstellung von umgerechnet 24 Millionen Euro für die Schaffung ihrer eigenen Wikipedia-Version.

19:10 Uhr

Frau kauft Mädchen für 100 Euro und zwingt es zur Prostitution

Eine Bulgarin soll einer ebenfalls aus dem Balkanstaat stammender Mutter die 15-jährige Tochter für 100 Euro abgekauft und das Mädchen in Dortmund zur Prostitution gezwungen haben. Dafür muss sich die 54-Jährige seit heute vor Gericht verantworten.

Laut Anklage musste die damals 15-Jährige in einem Dortmunder Bordell arbeiten. Schon an ihrem ersten Abend soll das Mädchen acht Männern zugeführt worden sein. Sie selbst war nach ihren eigenen Angaben völlig ahnungslos. "Ich wusste nicht, was ich in Deutschland machen sollte", sagte sie den Richtern. "Ich bin nur mitgefahren, weil meine Mutter das gesagt hat." Von ihren Einnahmen habe sie nichts behalten dürfen. Einmal habe sie 80 Euro in ihrem BH versteckt, da sei sie geschlagen worden.

18:39 Uhr

Vier Patienten tot: Falsche Ärztin zeigte sich selbst an

Eine falsche Ärztin, die für den Tod von vier Patienten verantwortlich sein soll, hat laut Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen sich selbst in Rollen gebracht. Die Frau habe Selbstanzeige wegen Anstellungsbetrugs gestellt, sagte Behördensprecher Götz Wied in Kassel. Warum, blieb unklar. Zu den Motiven für die Anzeige äußere man sich nicht. Die Frau sitzt in Untersuchungshaft.

Die 48-Jährige hatte von 2015 bis 2018 in der Klinik Hospital zum Heiligen Geist im nordhessischen Fritzlar mit einer gefälschten Arzt-Zulassung als Assistenzärztin gearbeitet. Sie soll ohne entsprechende Ausbildung Patienten betäubt haben. Vier starben, in acht weiteren Fällen sollen Gesundheitsschäden eingetreten sein. Ob es weitere Opfer gibt, prüfen die Behörden.

18:01 Uhr

Antisemitische Lieder nach KZ-Besuch: Das droht den Schülern

Sie sollen sich unglaublich cool gefühlt haben, als sie auf der Rückfahrt von einem Besuch im ehemaligen KZ Buchenwald antisemitische Lieder abgespielt und mitgesungen haben. Ob sie es genauso cool finden werden, wenn sie von der Schule fliegen?

Die Schulleitung zeigte den Vorfall bereits gestern bei der Polizei an, die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung einleitete.

Den drei verdächtigen Jugendlichen drohen aber auch schulrechtliche Konsequenzen. Wie ein Sprecher des zuständigen Schulamts mitteilte, wird sowohl über pädagogische Maßnahmen als auch über entsprechende Ordnungsmaßnahmen nachgedacht. Damit könnten die 14-Jährigen, gegen die die Polizei ermittelt, im schlimmsten Fall der Schule verwiesen werden.

17:34 Uhr

Gabriel verzichtet auf VDA-Vorsitz

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Sigmar Gabriel fährt offenbar lieber Autos, als sie zu lobbyieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel wird nicht der neue Präsident des Verbands der deutschen Automobilindustrie (VDA). Er stehe nach "reiflicher Überlegung und aufgrund anderer Aufgaben" für dieses Amt nicht zur Verfügung, sagte Gabriel dem Handelsblatt sowie dem Tagesspiegel.

Der frühere Außen- und Wirtschaftsminister galt als einer der Favoriten auf die Nachfolge von Noch-Präsident Bernhard Mattes.

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16:52 Uhr

Frau beißt Vergewaltiger Fingerkuppe ab

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Ungefähr so soll jetzt einer seiner Finger aussehen.

(Foto: imago images / fStop Images)

Er ist eher jung, klein und dünn… und ihm fehlt eine Fingerkuppe. Die Polizei sucht einen Mann, der versucht haben soll, eine 23-Jährige zu vergewaltigen.

  • Zum versuchten Übergriff kam es in der Nacht zum Sonntag in Ellerbek bei Hamburg. Der Mann berührte die 23-Jährige und zog sie zu Boden.
  • Doch die Frau zögerte nicht lange: Sie wehrte sich heftig und biss dem Angreifer einen Teil des Fingers ab.
  • Dann lief sie weg. Auch der Unbekannte floh, ohne seine Fingerkuppe mitzunehmen. Diese wurde bei der Tatortabsuche gefunden und wird jetzt kriminaltechnisch untersucht.
  • An welchem seiner Finger die Kuppe fehlt, ist bislang noch nicht geklärt. Was aber feststeht: Will der Angreifer seinen Finger zurück, muss er sich bei der Polizei melden.
16:00 Uhr

"Reichsbürger" bedroht Jugendliche mit Gewehr

Als sie in der Straße einen lauten Knall hören, wollen zwei Jugendliche in Gehrden bei Hannover wissen, was draußen los ist, und gehen raus. Dort treffen der 17- und der 18-Jährige auf einen Mann, der sie für den Lärm verantwortlich macht und sie mit seinem Gewehr bedroht. Die Jugendlichen fliehen und rufen die Polizei.

Der 44-Jährige - ein sogenannter Reichsbürger - wurde heute Nacht in seinem Haus festgenommen. Bei der Festnahme fanden Spezialkräfte der Polizei außer einem Gewehr auch ein Schwert sowie etwas Marihuana.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 44-Jährigen wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen möglicher Waffen- und Drogendelikte.

15:25 Uhr

Frauke Petry schmeißt hin

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Das war's: Die blaue Partei ist ab sofort Geschichte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach Wahlschlappen in Sachsen und Thüringen will sich die Blaue Partei der früheren AfD-Chefin Frauke Petry bis Jahresende auflösen.

  • "Unser freiheitlich-konservatives Politikangebot ist sowohl in Sachsen als auch in Thüringen vom Wähler klar abgelehnt worden. Es ist daher konsequent, wenn auch schmerzlich, unser Projekt an dieser Stelle zu beenden", erklärte Petry in Dresden.
  • Für sie persönlich ergebe sich daraus mittelfristig der Abschied aus der aktiven Politik, betonte Petry. "Ich hoffe und wünsche mir, dass zukünftig andere Persönlichkeiten ein Politikangebot schaffen, das die klare Abgrenzung nicht nur zu linken sondern auch zu rechten Sozialisten findet."
  • Bei der Wahl in Sachsen am 1. September bekamen die "Blauen" nur 0,4 Prozent der Zweitstimmen, in Thüringen waren es 0,1 Prozent.
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14:58 Uhr

Zwölf Verletzte bei Experiment im Chemieunterricht

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Das Experiment lief völlig aus dem Ruder.

(Foto: picture alliance / Sebastian Ste)

Als eine Chemielehrerin im baden-württembergischen Ellwangen ein Experiment durchführen will, kommt es plötzlich zu einem Brand. Sie kann das Feuer selbst löschen, dennoch erleidet sie, eine weitere Lehrerin und zehn Achtklässler Verletzungen durch eingeatmete Dämpfe.  

  • Feuerwehrkräfte in Schutzanzügen stellten Schwefeldämpfe in dem Unterrichtssaal fest, nach einem Lüften des Raums konnte dieser wieder freigegeben werden.
  • Während die Lehrerin, die das Experiment durchführte, ins Krankenhaus kam, konnten die anderen elf Verletzten vor Ort behandelt werden.
  • Am Ende gab es ein Happy End: Wegen der Aufregung durch den Zwischenfall stellte der Schulleiter den Unterricht in der gesamten Schule ein und entließ die Schüler nach Hause.
14:40 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und liebe Leser, hier ist Uladzimir Zhyhachou. Mein Kollege Michael Bauer hat sich vor wenigen Minuten in den Feierabend verabschiedet. Ab sofort versorge ich Sie mit den neuesten Nachtrichten aus der ganzen Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:26 Uhr

Auto überschlägt sich nach Polizeikontrolle - Fahrer flieht zu Fuß weiter

Ein Autofahrer hat sich auf der Flucht vor der Kölner Polizei mit seinem Wagen überschlagen und ist dann zu Fuß abgehauen. Als die Beamten das mutmaßlich gestohlene Unfallauto erreichten, war der Fahrer schon weg, wie die Polizei erklärte. Die Einsatzkräfte suchten die Umgebung mit einem Hund und einem Hubschrauber ab, hätten aber niemanden mehr finden können.

Der Fahrer war am Montagabend in eine Polizeikontrolle geraten. Der Mann habe Gas gegeben und sei nach etwa 800 Metern von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto stürzte eine Böschung hinab. Eine Überprüfung des Wagens ergab, dass die Kennzeichen nicht zum Auto passten. Wer der Mann war und ob er bei dem Unfall verletzt wurde, war zunächst unklar.

13:54 Uhr

Schwarzenegger macht Fahrradtour mit Greta Thunberg

Inmitten der Promo-Reisen zu seinem neuen Film "Terminator: Dark Fate" hat sich Arnold Schwarzenegger mit Greta Thunberg getroffen. Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien und die 16-jährige Klimaaktivistin sind in Santa Monica gemeinsam Fahrrad gefahren. Der 72-jährige Schwarzenegger postete bei Instagram einige Bilder des Ausflugs, über den er sich sehr freute: "Es war fantastisch, meine Freundin und eine meiner Heldinnen zu sehen."

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13:35 Uhr

AfD will Bargeld im Grundgesetz verankern

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"Gedruckte Freiheit" - das sieht die AfD im Bargeld.

(Foto: imago images/Steinach)

Es ist zwar festgelegt, dass Bargeld das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist, doch der AfD reicht das nicht. Bargeld soll im Grundgesetz geschützt sein. "Bargeld ist in unserem Sinn gedruckte Freiheit", sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Bernd Baumann in Berlin. Es schütze die Bürger vor finanzieller Überwachung und vor Enteignung durch Negativzinsen.

Dass Bargeld zur Wäsche illegal erworbenen Vermögens genutzt werde, stimmt aus Sicht von AfD-Finanzpolitiker Peter Boehringer nicht. "Die großen Geldwäscheaktionen finden nicht über Bargeld statt", sagte er. Nach wie vor hängen die Bundesbürger an Scheinen und Münzen. Von jährlich rund 20 Milliarden Transaktionen im Einzelhandel erfolgen die meisten mit Cash. Drei von vier Zahlungen an der Ladenkasse werden laut Bundesbank bar abgewickelt. Vor allem bei kleinen Beiträgen greifen die Menschen zu Scheinen und Münzen.

13:08 Uhr

Am Gang erkannt: Russin schmuggelt kiloweise Gold in ihren Schuhen

Mit Goldbarren in den Schuhen läuft es sich unrund: So könnte man den Schmuggelversuch einer Russin zusammenfassen, der einer ostsibirischen Zollbehörde aufgefallen ist. Mit fast zwei Kilogramm Gold in den Tretern verhielt sie sich auffallend nervös und "verdächtig". Bei einer Durchsuchung in den Schuhen der Verdächtigen wurden dann acht Goldstücke mit einem Gesamtgewicht von 1,9 Kilogramm gefunden. "Die Barren waren mit Klebeband an den Innensohlen ihrer Schuhe befestigt", führte Behördensprecherin Marina Boiko aus. Der Wert des Goldes wurde auf mehr als fünf Millionen Rubel (71.000 Euro) geschätzt.

Da die Russin nicht die notwendigen Papiere für das Edelmetall vorweisen konnte, wurde sie festgenommen. Die Strafverfolgungsbehörden legen ihr zu Last, sie habe das Gold im Auftrag eines Chinesen über die Grenze schmuggeln wollen.

12:26 Uhr

Spielzeugpistole löst bei Senior tödlichen Herzinfarkt aus

Ein 69 Jahre alter Mann ist bei einem Streit mit zwei Jungen im österreichischen Rankweil tot zusammengebrochen. Der Mann starb an Herzversagen, wie die Polizei mitteilte. Demnach bedrohten die beiden 12 und 13 Jahre alten Jungen den Mann am Samstag auf einem Sportplatz mit einer Spielzeugpistole.

Der Mann schleuderte daraufhin einen Stein und zwei Holzstöcke auf die beiden, diese warfen die Geschosse zurück - ohne den Mann zu verletzten, der aber schließlich zusammenbrach. Nach der Obduktion kamen Experten zu dem Schluss, dass die Aufregung für den Mann zu viel gewesen war. Er starb noch an Ort und Stelle. Nach Polizeiangaben war der 69-Jährige herzkrank.

12:15 Uhr

Lufthansa will Streik gerichtlich stoppen

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Dicke Luft beim Kranich-Flieger

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Donnerstag und Freitag wollen die Flugbegleiter bei der Lufthansa die Arbeit niederlegen. Die Lufthansa will den geplanten 48-Stunden-Streik mit juristischen Mitteln stoppen. Man habe beim Arbeitsgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung beantragt, erklärte ein Unternehmenssprecher.

Das Gericht muss nun kursorisch prüfen, ob die Gewerkschaft mit ihrem für Donnerstag und Freitag angekündigten Arbeitskampf legale tarifliche Ziele verfolgt. Ob die Sache noch am Dienstag verhandelt wird, blieb zunächst unklar.

12:03 Uhr

World-Series-Sieger boykottieren Empfang im Weißen Haus

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Ein Großteil des Meisterteams der Nationals folgte der Einladung Trumps.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

"Es gibt eine Menge Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin, aber letztlich hat es mehr mit der spaltenden Rhetorik und der Ermöglichung von Verschwörungstheorien sowie der Ausweitung der Kluft in diesem Land zu tun", sagte Pitcher Sean Doolittle über die Politik des US-Präsidenten Donald Trump. Doolittle war einer der drei Spieler der Washington Nationals, die den Empfang im Weißen Haus nach ihrem Gewinn der wichtigsten Baseball-Trophäe, den World Series, boykottiert hatten.

Trump ließ sich dadurch aber wie gewohnt nicht beirren und hieß stattdessen die Anwesenden herzlich willkommen. "Amerika hat seine Liebe zu den Nats entdeckt", sagte der US-Präsident, der aber schon in der Vergangenheit Probleme mit anderen Meisterteams hatte. So wurde NBA-Champion Golden State Warriors 2017 nicht ins Weiße Haus geladen, gleiches ereignete sich 2018 mit Super-Bowl-Gewinner Philadelphia Eagles. Auch die US-Fußballerinnen um ihren Trump-kritischen Star Megan Rapinoe erhielten nach ihrem WM-Titel erst gar keine Einladung.

10:45 Uhr

Neun US-Bürger sterben bei Überfall durch Drogenkartell

Bei einem Überfall auf Mitglieder einer US-Mormonen-Gemeinde im Norden Mexikos sind mindestens neun Menschen, darunter sechs Kinder, getötet worden. Bei den neun Toten handelt es sich ausschließlich um Frauen und Kinder, berichten US-Medien. Die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat Chihuahua erklärte indes, die Opferzahl sei noch unklar. Bei dem Überfall soll es sich um einen Hinterhalt eines mexikanischen Drogenkartells gehandelt haben.

In einem ausgebrannten Kleintransporter wurden zunächst die Leichen einer Mutter und ihrer vier Kinder entdeckt. Die Leichen wiesen zahlreiche Schusswunden auf.  Nach dem Leichenfund wurden zwei Begleitfahrzeuge des Kleintransporters entdeckt. Darin wurden die Leichen zwei weiterer Frauen und zweier Kinder gefunden.

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10:28 Uhr

Günther Jauch zum "Gastronom des Jahres" gekürt

Günther Jauch, der Godfather of Quizshow, ist nicht nur im Fernsehen erfolgreich: Der Moderator wurde nun als "Gastronom des Jahres" ausgezeichnet. Der Restaurant-Führer "Gault&Millau" zeichnete ihn für sein Restaurant "Villa Kellermann" in Potsdam aus.

"Er ließ ein Stück Kulturgut aufwendig renovieren, öffnet es für ein genussfreudiges Publikum und schenkt Potsdam ein Vorzeigerestaurant mit weltläufigem Flair", begründet der Restaurantführer seine Beurteilung. Die Speisekarte trägt die Handschrift des Berliner Spitzenkochs Tim Raue. Dabei ist seine Küche eher bodenständig, es gibt auch Königsberger Klopse.

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10:13 Uhr
Breaking News

Hartz-IV-Sanktionen sind teilweise verfassungswidrig

Die Hartz-IV-Sanktionen sind zum Teil verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht erklärte eine Reihe von weitreichenden Regelungen, mit denen Hartz-IV-Empfängern Leistungen bei Pflichtverletzungen gekürzt werden können, für unvereinbar mit dem Grundgesetz. Grundsätzlich sind Sanktionen demnach aber möglich.

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10:05 Uhr

Hefner-Sohn heiratet "Harry Potter"-Schauspielerin

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Der Sohn von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner, Cooper Hefner, und die britische Schauspielerin Scarlett Byrne haben geheiratet. Beide gaben dies auf Instagram mit einem Foto des Paares vor einem Standesamt im kalifornischen Bezirk Ventura County bekannt. Sie würden sich nun darauf freuen, ihre Hochzeitsfeier zu planen, schrieb Hefner. Sie waren vier Jahre lang miteinander verlobt.

Byrne wurde vor allem durch ihre Rolle als Pansy Parkinson in drei Harry-Potter-Filmen bekannt. Cooper wirkte zeitweise als Kreativ-Chef bei Playboy Enterprises mit. Hugh Hefner war 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben. Sohn Cooper stammte aus Hefners zweiter Ehe mit dem Model Kimberley Conrad.

09:47 Uhr

So klingt der "Order"-Ruf des Bercow-Nachfolgers

Für den mit seinen "Order!"-Rufen bekanntgewordenen Präsidenten des britischen Parlaments, John Bercow, steht der Nachfolger fest. Das Londoner Unterhaus stimmte für den Labour-Abgeordneten Lindsay Hoyle.

Und in Sachen Hartnäckigkeit legt Hoyle noch einen obendrauf. Denn auch sein "Order"-Ruf kann sich hören lassen. Den gab es zum ersten Mal zu hören, als Parlamentsabgeordnete begannen "Ode an die Freude", die Hymne der Europäischen Union, laut im Chor zu summen:

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09:33 Uhr

Iran kündigt Reduzierung von Atomverpflichtungen an

Der Iran hat einen weiteren Schritt zur Abkehr vom internationalen Atomabkommen angekündigt. Sein Land werde die Urananreicherung in der Anlage Fordo 180 Kilometer südlich von Teheran wieder aufnehmen, sagte Staatschef Hassan Ruhani.

In der Folge des 2015 geschlossenen Abkommens war die Anzahl der Zentrifugen in den unterirdischen Urananreicherungsanlagen Fordo und Natans um mehr als zwei Drittel auf 5060 reduziert worden. Der Iran sagte außerdem zu, die Entwicklung neuer leistungsfähigerer Zentrifugen zu begrenzen, um eine rasche Erhöhung seiner Anreicherungskapazität auszuschließen. Gemäß dem Abkommen hätte der Iran erst ab 2025 die Urananreicherung wieder ausbauen dürfen.

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09:07 Uhr

Vermisster tonnenschwerer "Zauberfels" taucht plötzlich wieder auf

Er ist wieder da: Einen Monat nach dem Verschwinden eines eine Tonne schweren Felsbrockens im Prescott National Forest ist der Gesteinsblock wieder an alter Stelle aufgetaucht. "Wir sind begeistert, dass der Wizard Rock zurückgebracht wurde, und sind dankbar, dass jeder, der ihn nahm, gewissenhaft genug war, um ihn der Öffentlichkeit zurückzugeben", sagte eine Rangerin des National Forest zu CNN.

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Von den Einheimischen wurde der Fels bereits vor seinem Verschwinden auf "Wizard Rock" ("Zauberfels") getauft, weil er durch seine geologische Zusammensetzung eine ungewöhnliche Marmorierung aufweist. Nun ist ihm scheinbar ein echter Zaubertrick gelungen - oder der mutmaßliche Dieb wollte einer hohen Geldstrafe entgehen.

Denn in Prescott ist es illegal, Mineralien ohne Genehmigung aus den nationalen Wäldern mitzunehmen. Es droht eine Geldstrafe bis zu 5000 Dollar oder sechs Monate Gefängnis. Im Jahr 2009 hatte ein Unbekannter einen herzförmigen 35 Kilo schweren Fels mitgenommen und nach Berichten in der Lokalpresse wieder zurückgegeben.

08:21 Uhr

Italienische Stadt lockt mit Gratis-Häusern und Baby-Bonus

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Sein eigenes kleines Häuschen auf Sizilien: Diese idyllische Vorstellung will die Stadt Cammarata auf der süditalienischen Insel wahrwerden lassen. Dort werden Häuser einfach verschenkt, um der Stadtflucht der Bevölkerung entgegenzuwirken.

Drei Jahre hatte Bürgermeister Vincenzo Giambrone die Besitzer von verlassenen und etwas heruntergekommenen Häusern überzeugt, ihren Besitz gratis zur Verfügung zu stellen, um neue Bewohner anzulocken. Ganz ohne Bedingung bekommt man das Häuschen aber dann doch nicht. Käufer müssen sich zur Renovierung der Immobilie verpflichten und eine Kaution in Höhe von 5000 Euro hinterlegen, die nach Abschluss der Arbeiten zurückerstattet wird. Wer allerdings in Cammarata Familienzuwachs bekommt, darf sich über 1000 Euro Baby-Bonus freuen.

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07:54 Uhr

Lastwagen rammt freilaufende Pferde auf Autobahn

Drei freilaufende Pferde sind von einem Lastwagen auf der Autobahn 45 erfasst worden. Die Tiere waren am frühen Morgen in einer Sechser-Gruppe auf die Autobahn bei Gießen in Richtung Wetzlar gelaufen, wie die Polizei mitteilte. Zwei der Pferde starben sofort, ein drittes Pferd sei durch die Kollision mit dem 40-Tonner schwer verletzt worden. Die Polizei musste das Tier nach eigenen Angaben vor Ort erschießen. Der 46 Jahre alte Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Der Rest der Gruppe habe die A45 unverletzt verlassen können. Wohin die Pferde liefen, sei noch unklar. "Wir sind noch auf der Suche", sagte ein Polizeisprecher. Gekommen waren die Tiere von einer nahe gelegenen Weide, von der sie ausgebüxt waren, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei berichtete. Die Höhe des Sachschadens beträgt etwa 10.000 Euro. Die Fahrbahn der A45 wurde kurzzeitig für die Bergung der Pferde gesperrt.

07:40 Uhr

"Arne" und "Benedikt" sorgen für grau-nassen Dienstag

Der Start in den Tag bringt uns heute Frühwerte zwischen 5 Grad an den Alpen und 10 Grad an der Nordsee. Dabei wabern im Norden gelegentlich Nebelfelder mit Sichtweiten unter 100 Meter. Tagsüber hat es die Sonne dann mal wieder schwer, sich gegen die Dominanz die Tiefausläufer zu behaupten. Denn wir liegen genau zwischen "Arne" über dem Baltikum und "Benedikt" über Frankreich. Außerdem drückt ein Tief über Norditalien seine Wolken in den Alpenraum, so dass es im Süden und Südosten Bayerns heute zum Teil ergiebig regnet. Die Schneefallgrenze liegt hierbei in den Alpen bei rund 1200 bis 1500 Meter.

Ebenfalls grau und nass verläuft der Tag im Norden unseres Landes. Ansonsten ist der Vormittag verbreitet wolkig mit ganz ganz lokalen Schauern, bevor es ab dem Mittag etwas freundlicher weitergeht. Die Temperaturen erreichen am dauernassen Alpenrand nur kühle 6 Grad. Im übrigen Land werden es meistens zwischen 9 und 12 Grad. Am mildesten zeigt sich der Oberrhein bei bis zu 14 Grad.

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Die weiteren Aussichten: Morgen und am Donnerstag ist es in der Südosthälfte vorübergehend etwas schöner. Ansonsten bleibt es sehr durchwachsen und immer wieder nass bei 6 bis 12 Grad. Am Freitag wendet sich das Blatt: der Norden und der Westen werden freundlich, während in der Südosthälfte dichte Wolken mit Regen aufziehen, der ab 1000 Meter aufwärts in Schnee übergeht. Denn mit 4 bis 10 Grad wird es kühler. Und dieser Trend bleibt am Wochenende bei einstelligen Höchstwerten zwischen 3 und 9 Grad bestehen. Gleichzeitig sinkt die Schneefallgenze bis in die Mittelgebirgslagen, und nachts wird es unter Aufklarungen wieder häufiger frostig.

Ihr Björn Alexander

07:27 Uhr

Billigflüge in Deutschland werden teurer

Im abgelaufenen Sommer sind einer Studie zufolge in Deutschland erstmals seit Jahren weniger Billigflüge angeboten worden. Das Flugangebot sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent zurückgegangen, berichtete das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Nach Testkäufen an einem Stichtag im Oktober sind die durchschnittlichen Preise für ein Einweg-Flugticket ohne jegliche Extras leicht angestiegen. Bei den großen Anbietern reicht die Spanne der Durchschnittspreise von 44,10 Euro bei der ungarischen Airline Wizz über rund 55 Euro bei Easyjet und Ryanair bis zu 111,27 Euro, die im Schnitt für ein Ticket bei der Lufthansa-Gesellschaft Eurowings fällig wurden. Vor einem Jahr hatte die Spanne 38 bis 100 Euro betragen.

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07:05 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben? Aufschluss darüber soll auch der Glücksatlas 2019 geben. Er zeigt die unterschiedlichen Stimmungslagen in den Bundesländern - wiederholt lag Schleswig-Holstein an der Spitze.

Das wird heute wichtig:

  • Das Bundesverfassungsgericht verkündet sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher. Wer ein Jobangebot ausschlägt oder eine Fördermaßnahme ablehnt, läuft Gefahr, dass ihm für drei Monate Geld gestrichen wird.
  • Mancher Besitzer eines älteren Diesels würde sein Auto wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte gerne wieder loswerden. Ob dazu ein Kreditvertrag ein Hebel sein kann, steht beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe auf dem Prüfstand.
  • Alkohol, Rauchen, Cannabis - Die neue Bundesbeauftragte Daniela Ludwig stellt den Drogen- und Suchtbericht der Regierung vor.
  • Borussia Dortmund steht im vierten Gruppenspiel der Champions League ab 21.00 Uhr gegen Inter Mailand unter Zugzwang. Nach dem 0:2 vor zwei Wochen im Hinspiel bei den nun punktgleichen Italienern ist für die Westfalen die Qualifikation für das Achtelfinale in Gefahr. Mit einem erneuten Sieg gegen Zenit St. Petersburg will RB Leipzig (18.55 Uhr) einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase machen. Das Hinspiel hatten die Sachsen mit 2:1 gewonnen.

Mein Name ist Michael Bauer und bis in den Nachmittag versorge ich Sie im Tag mit Wichtigem und Wissenswertem. Bei Fragen und Anregungen können Sie mir unter michael.bauer[at]nama.de eine E-Mail schreiben. Kommen Sie gut in den Dienstag!

06:54 Uhr

Umfrage: Sollen Hartz-IV-Bezieher sanktioniert werden?

Das Bundesverfassungsgericht verkündet heute sein Urteil zu den Sanktionen für Hartz-IV-Bezieher. Wer ein Jobangebot ausschlägt oder eine Fördermaßnahme ablehnt, läuft Gefahr, dass ihm für drei Monate Geld gestrichen wird. Im Extremfall entfallen alle Leistungen.

Wir wollen von Ihnen wissen, was Sie davon halten?

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06:29 Uhr

Als das britische Parlament in die Luft fliegen sollte

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Wussten Sie, dass … ein 35-jähriger Offizier heute vor 414 Jahren das englische Parlament in die Luft jagen wollte? Am 5. November 1605 deponierte Guy Fawkes gemeinsam mit weiteren Verschwörern Dutzende Schwarzpulver-Fässer im Parlamentskeller, um König James I., Politiker, Adlige und Geistliche zu töten. Das Mega-Attentat scheiterte. Bis heute sorgt in Großbritannien das Misslingen des Gunpowder Plot für ekstatische Jubelfeiern.

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Böse Buben: Eine Gruppe von Verschwörern wollte Anfang des 17. Jahrhunderts das britische Parlament in die Luft sprengen.

(Foto: imago images / Design Pics)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 5. November:

  • Vor 23 Jahren gewinnt der Demokrat Bill Clinton die US-Präsidentschaftswahl und wird somit im Amt bestätigt.
  • Vor 26 Jahren erhält der Grüne Pfeil seinen Passierschein: Der Bundesrat beschließt die bundesweite Einführung des DDR-Verkehrsschilds, das ein Rechts-Abbiegen an roten Ampeln ermöglicht.
  • Vor 331 Jahren beginnt mit der Landung Wilhelm von Oraniens nahe der englischen Stadt Brixham die Glorious Revolution, die schließlich zur Abschaffung des Absolutismus führt und den Weg zur englischen Demokratie ebnet.

Wir gratulieren …

  • *Datenschutz
    Bryan Adams, kanadischer Rocksänger mit Anwandlungen eines Schmusebarden, zum 60. Geburtstag.
  • Eliud Kipchoge, kenianischer Langstreckenflitzer mit Marathon-Weltrekord (2:01:39 für 42,195 Kilometer), zum 35. Geburtstag.
  • Art Garfunkel, US-amerikanischer Hitsänger ("Bright Eyes") und musikalischer Ex von Paul Simon, zum 78. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:22 Uhr

Insider: Schwester von Al-Bagdadi festgenommen

Abu Bakr al-Bagdadi wurde vor knapp zwei Wochen bei einem US-Angriff getötet. Nun hat die Türkei Insidern zufolge die Schwester des IS-Anführers festgenommen. Ihr Ehemann und ihre Schwiegertochter wurden laut einem hohen türkischen Beamten ebenfalls inhaftiert und würden verhört, erklärte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Rasmiya Awad, 65, sei bei einer Razzia in der Nähe von Azaz in Nordsyrien in Belgleitung von fünf Kindern festgenommen worden. Der offizielle Beamte hofft, "durch Bagdadis Schwester eine wahre Schatzkiste an Informationen über das Innenleben des IS zu bekommen." Über Baghdadis Schwester liegen nur wenige unabhängige Informationen vor.

06:02 Uhr

Flixbus bei Frankfurt ausgebrannt

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(Foto: dpa)

Ein Reisebus ist im Frankfurter Nordend in Flammen aufgegangen. Bei dem Brand in der Nacht zu Dienstag sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Busfahrer habe alleine in dem Fahrzeug gesessen. Warum der Bus zu brennen anfing, sei bisher unklar.

Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr im Motorraum ausgebrochen. Drei Löschfahrzeuge waren im Einsatz. Die Fahrbahn wurde stadteinwärts zwischenzeitlich komplett gesperrt.