Donnerstag, 16. April 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:33 Uhr

Das war Donnerstag, der 16. April 2020

Kaum hat die kurze Arbeitswoche angefangen, neigt sie sich schon langsam dem Ende zu. Ab Montag dürfen dann erste Läden wieder ihre Türen öffnen - aber nur die mit Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern. Auch wenn der erste Schritt in Richtung Normalität mit einiger Erleichterung aufgenommen wird, gibt es doch auch zahlreiche Stimmen, die konkret diese Einschränkung nicht hundertprozentig nachvollziehen können.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Bis morgen!

22:07 Uhr

Jugendliche vergewaltigen 51-Jährige - Haftstrafen

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Die Jugendlichen lockten die Frau in den Düsseldorfer Hofgarten. Dort vergewaltigten sie die 51-Jährige und raubten sie aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der Vergewaltigung einer Wuppertalerin im Düsseldorfer Hofgarten müssen drei Jugendliche ins Gefängnis. Das Amtsgericht verurteilte sie zu Jugendstrafen zwischen zwei und zweieinhalb Jahren Haft ohne Bewährung.

  • Zwei 16 und 18 Jahre alte Angeklagte wurden als Vergewaltiger und Räuber verurteilt. Ein 15-jähriges Mädchen bekam zwei Jahre Haft wegen Raubes und Beihilfe zur Vergewaltigung.
  • Die Richter waren überzeugt, dass das Trio die 51-Jährige in der Nacht zum 8. Juni 2019 in den Park gelockt, ausgeraubt und vergewaltigt hat.
  • Die Frau hatte ausgesagt, sie habe sich unwohl gefühlt und deshalb eine Altstadt-Disco verlassen. Das Mädchen habe ihr Hilfe angeboten und sie in den Park gelockt. Dort seien die anderen Jugendlichen dazu gekommen. Das Opfer hatte nach der Tat in einem Hotel am Rande des Parks Hilfe gefunden.
21:28 Uhr

Prinzessin Sofia von Schweden wird zur Pflegerin

Prinzessin Sofia von Schweden packt in schweren Zeiten an der vordersten Front mit an: Die 35-Jährige hat sich in einer dreitägigen Schulung zur Pflegekraft ausbilden lassen und unterstützt ab heute das Personal im Sophiahemmet Krankenhaus in Stockholm. Laut der schwedischen Wochenzeitung "Svensk Damtidning" kommt sie dort aber nicht direkt mit Corona-Patienten in Kontakt. Sie desinfiziert Betten und medizinisches Gerät, hilft in der Küche oder putzt.

Eine Sprecherin des schwedischen Hofes sagte gegenüber der Zeitschrift "Mitt i Östermalm", dass die Prinzessin in diesen Krisenzeiten die Arbeit des Pflegepersonals unterstützen möchte, wie sie nur kann. Sie werde "noch einige Zeit" in der Klinik in Stockholm arbeiten. Wie lange genau, ist bislang nicht klar.

*Datenschutz

20:50 Uhr

"Rambo"-Star Brian Dennehy gestorben

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Brian Dennehy ist im Alter von 81 Jahren gestorben.

(Foto: imago stock&people)

Der amerikanische Schauspieler Brian Dennehy, der an der Seite von Sylvester Stallone durch den Film "Rambo" bekannt wurde, ist tot. Er wurde 81 Jahre alt.

Der Schauspieler, der in den 70er und 80er Jahren in Fernseh-Serien wie "Kojak", "Dallas" und "Der Denver-Clan" Auftritte hatte, wurde im Kino durch seine Rolle als Sheriff Will Teasle in dem Actionfilm "Rambo" bekannt. Als Charakterdarsteller wirkte er in Filmen wie "Gorky Park", "Silverado", "Staatsanwälte küsst man nicht" und "Aus Mangel an Beweisen" mit.

20:35 Uhr
Breaking News

Zahl der Infizierten steigt auf über 134.400

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen ist in Deutschland auf mehr als 134.400 angewachsen. Das geht aus Berechnungen von ntv.de auf Basis von Daten aus den Bundesländern und des Robert-Koch-Instituts hervor. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Anstieg von knapp 3000 Fällen. Im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie mehr als 3800 Menschen gestorben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 281 neue Todesfälle von den Behörden registriert. Die Zahl der Genesenen beträgt 73.469.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:09 Uhr

Kunde will knapp 5000 Rollen Klopapier zurückgeben

In Australien hat ein Mann wohl viel zu viel gehamstert. Jean-Paul Drake, der Inhaber der Supermarktkette "Drakes", erzählt in einem Video, wie ein Kunde versucht hat, 150 Packungen Klopapier mit jeweils 32 Rollen sowie 150 Liter Desinfektionsmittel in einer Filiale in Adelaide zurückzugeben.  

"Ich habe ihm den hier gezeigt", sagt der Marktleiter im Video, während er seinen Mittelfinger in die Kamera hält. "Genau so jemand verursacht die Probleme im ganzen Land", erklärt Drake die Absage.

 

20:00 Uhr
19:27 Uhr

Gaffer verhindern Rettungseinsatz - Polizei improvisiert

Die Polizei hat in Gelsenkirchen einen Lkw gestoppt und den Fahrer gebeten, den Laster als Sichtschutz vor zahlreichen Schaulustigen bereit zu stellen.

  • Wie die Polizei mitteilte, hatten zahlreiche Schaulustige fotografiert und gefilmt, wie ein Hubschrauber ein Brandopfer abholen sollte. Auch nach Lautsprecherdurchsagen seien die mutmaßlichen Gaffer nicht gegangen, so dass die Einsatzkräfte zu dem ungewöhnlichen Mittel gegriffen hätten.
  • Der 27-Jährige war am Mittwochabend bei Arbeiten an einem Motorrad im Keller eines Mehrfamilienhauses durch eine Verpuffung schwer verletzt worden. Er wurde in eine Spezialklinik geflogen. Die Polizei sucht laut einem Sprecher nun nach Fotos und Videos im Internet, um gegebenenfalls gegen die Urheber zu ermitteln.
  • Sie wies darauf hin, dass das Fotografieren oder Filmen einer hilflosen oder verletzten Person mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.
18:32 Uhr

Maas greift Trump scharf an

Bundesaußenminister Heiko Maas hat den US- Präsidenten Donald Trump wegen der Einstellung von amerikanischen Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) scharf angegriffen.

  • "Wer mehr internationale Koordination will, der muss auch dafür sorgen, dass die internationalen Organisationen gestärkt werden. Das gilt insbesondere für die Vereinten Nationen, aber auch für die Weltgesundheitsorganisation", sagte Maas nach einer Videokonferenz der Allianz für den Multilateralismus.
  • Die WHO "zu schwächen wäre nichts anderes als in einem laufenden Flug den Piloten aus dem Flugzeug zu werfen", kritisierte Maas. "Und das halten wir für nicht verantwortbar. Deshalb muss die WHO auch finanziell weiter gestärkt werden."
  • Die WHO sei das Rückgrat der aktuellen Pandemie-Bekämpfung, und deshalb mache es überhaupt keinen Sinn, die Funktionsfähigkeit oder Bedeutung der WHO in Frage zu stellen, so Maas. Über mögliche Verbesserungen könne nach der Überwindung der Corona-Pandemie gesprochen werden, mahnte der SPD-Politiker.
18:03 Uhr

Islamistischer Prediger wollte Corona-Förderung erschleichen

In Berlin soll ein mutmaßlich islamistischer Prediger versucht haben, sich Corona-Fördermittel zu erschleichen.

  • Generalstaatsanwaltschaft und Polizei teilten mit, der 46-jährige Ahmad A., Prediger einer inzwischen geschlossenen mutmaßlich islamistischen Moschee, habe sich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin durch falsche Angaben 18.000 Euro von der Investitionsbank Berlin erschleichen wollen. Demnach wurde auch A.s Wohnung durchsucht.
  • Bei den Durchsuchungen wurden Bargeld und Elektrogeräte beschlagnahmt, wie die Ermittler erklärten.
  • Den Angaben zufolge hatten A. und seine Lebensgefährtin bei der Investitionsbank falsche Angaben zum Umfang einer gewerblichen Tätigkeit gemacht. Tatsächlich bezögen beide Sozialleistungen, hieß es. A., der öffentlich unter dem Namen Abul Baraa auftritt, gilt als radikaler Islamist.
17:12 Uhr

Randalierer bei SEK-Einsatz erschossen

In Düsseldorf hat ein Familienstreit einen SEK-Einsatz ausgelöst. Es sollen auch Schüsse gefallen sein. Ein etwa 30 Jahre alter Mann sowie ein Polizeihund sind dabei verletzt worden.

Der später Verletzte hatte sich mit seinen Eltern gestritten. Diese konnten sich unverletzt aus dem Haus retten.

Ein SEK hatte dann längere Zeit vergeblich versucht, den Sohn zur Aufgabe zu bewegen. Beim Zugriff wurden dann Mensch und Tier verletzt. Ob sie durch Schüsse verletzt wurden, ist noch unklar.

Update: Der 32 Jahre alter Randalierer ist erschossen worden. Das hat ein Polizeisprecher auf dpa-Anfrage mitgeteilt. Der Mann hatte sich den Angaben zufolge zuvor in dem Haus verschanzt, in dem er mit seinen Eltern wohnte.

Der Mann habe demnach zahlreiche Gegenstände aus dem Haus geworfen. Schließlich habe sich die Situation unerwartet zugespitzt und der Mann habe mit etwas hantiert, das wie ein Spreng- oder Brandsatz aussah. Deswegen seien Spezialisten im Einsatz gewesen. Die Polizei sah sich zum Zugriff gezwungen. Dabei sei der 32-Jährige sehr aggressiv gewesen und habe den Polizeihund mit einer Armbrust beschossen, bevor die Polizei schoss.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:29 Uhr

Polizei löst Trauerfeier mit 200 Gästen auf

Im baden-württembergischen Heilbronn hat die Polizei eine Trauerfeier mit rund 200 Teilnehmern aufgelöst.

Die Menschen hätten sich zu einer Predigt und einem gemeinsamen Gebet vor dem Friedhofseingang versammelt und dabei die in der Corona-Krise geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten, teilten die Beamten mit. Einsatzkräfte hätten daraufhin die Personalien der Teilnehmer aufgenommen. Die Beerdigung sei danach in kleinem Kreis erfolgt.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um die Trauerfeier für einen 36-Jährigen, dessen Familie zuvor über die sozialen Medien öffentlich zur Teilnahme aufgerufen hatte. Nach Rücksprache mit der Polizei nahm die Familie die Einladung zwar ebenfalls im Vorfeld wieder zurück, trotzdem erschienen am Mittwochvormittag etwa 200 Menschen. Zahlreiche Beamte waren vor Ort. Die Teilnehmer der Trauerfeier erhielten Anzeigen.

16:00 Uhr

Gruppenvergewaltigung durch Kinder - drei Täter verurteilt

Im Juli 2019 vergewaltigten mehrere Jugendliche und Kinder in Mülheim an der Ruhr eine 18-Jährige. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen. Das Landgericht Duisburg hat nun drei Jugendliche im Alter von 15 Jahren zu Jugendstrafen verurteilt.

  • Einer der Angeklagten erhielt eine Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Die zwei weiteren Angeklagten bekamen Strafen von 18 Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Allerdings müssen die beiden für vier Wochen in Dauerarrest.
  • Die Richter sind davon überzeugt, dass einer der Angeklagten und ein damals zwölf Jahre alter Freund das spätere Opfer im Juli 2019 zu einem Treffen im Wald überredet hatten. Allen Beteiligten sei klar gewesen, dass es zu sexuellen Handlungen kommen würde, teilte das Gericht mit. Als später jedoch die beiden anderen Angeklagten und ein weiterer Zwölfjähriger hinzugekommen seien, habe die 18-Jährige klargemacht, dass sie nun nicht mehr wolle. Dennoch sei es zum Geschlechtsverkehr gekommen. Dabei habe die junge Frau auch Ohrfeigen einstecken müssen, so das Gericht.
  • Die beiden Zwölfjährigen kamen unbestraft davon: Sie waren zur Tatzeit noch nicht strafmündig.
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15:20 Uhr

Polen will "Sex-Propaganda" verbieten

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Kinder in Polen sollen wohl denken, dass Sex etwas Schlechtes ist.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

In Polen drohen künftig rechtliche Hindernisse für Sexualkunde. Das Parlament in Warschau stimmte in erster Lesung für einen umstrittenen Gesetzentwurf, den die Bürgerinitiative "Stoppt Pädophilie" eingebracht hatte. Die Novelle sieht eine Ergänzung des Strafrechts vor: Wer als Erzieher, Pfleger oder Lehrer "Geschlechtsverkehr oder andere sexuelle Handlungen durch Minderjährige propagiert oder lobt", muss demnach mit drei Jahren Gefängnis rechnen.

Gegner der PiS befürchten, das Gesetz könne so ausgelegt werden, dass Sexualaufklärung strafrechtlich verfolgt wird. In einer Parlamentsdebatte hatten Vertreter der Opposition den Entwurf heftig kritisiert. "Was in den Schulen anderer Länder Bestandteil des Lehrplans ist, soll hier unter Strafe gestellt werden", sagte die Abgeordnete Paulina Matysiak vom Linksbündnis Lewica.

Das Gesetzesprojekt muss nun noch in den Ausschüssen behandelt werden, bevor es dem Parlament erneut vorgelegt wird.

14:53 Uhr

Jazz-Legende Lee Konitz an Covid-19 gestorben

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Lee Konitz, Erfinder des "Cool Jazz", ist im Alter von 92 Jahren gestorben.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der US-amerikanische Jazzmusiker Lee Konitz ist an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 gestorben. Der Alt-Saxofonist erlag dem US-Radiosender NPR zufolge am Mittwoch in einem New Yorker Krankenhaus im Alter von 92 Jahren einer Lungenentzündung.

Konitz gilt als einer der "Architekten" des Modernen Jazz und Erfinder des "Cool Jazz". Er spielte in seiner über 70 Jahre währenden Karriere eine wichtige Rolle bei den legendären Jazz-Sessions "Birth Of The Cool" (1948 bis 1950) unter Miles Davis und Gil Evans.

Konitz wuchs in Chicago auf und war tief verwurzelt im Stil dieser Stadt. Außerdem hatten seine mehr als 150 Alben nach Einschätzung von Kritikern erheblichen Einfluss auf die Evolution des europäischen Jazz. 2013 wurde Konitz für sein Lebenswerk mit der "German Jazz Trophy" geehrt.

14:40 Uhr

Schichtwechsel

Ina Bullwinkel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:42 Uhr
Breaking News

22 Millionen US-Amerikaner verlieren wegen Corona ihren Job

Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt verschlimmert sich weiter: 5,245 Mio Amerikaner stellen in der abgelaufenen Woche einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe. Analysten haben mit 5 Mio Menschen gerechnet. Damit haben in den USA in den vergangenen vier Wochen rund 22 Mio Menschen ihren Job verloren.

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14:31 Uhr

Corona-Boom: Post wird von Paketflut überrollt

Während viele Unternehmen über fehlende Betätigung durch die Corona-Krise klagen, bereitet anderen ein Zuviel an Aufträgen Probleme. Etwa der Deutschen Post: Die Post-Tochter DHL verzeichne Sendungsmengen wie in der Zeit vor Weihnachten, sagte ein Sprecher des Bonner Konzerns. Täglich würden aktuell mehr als acht Millionen Pakete befördert, sonst seien es im Jahresdurchschnitt rund 5,2 Millionen Pakete pro Arbeitstag.

Sonder- Abholfahrten zu Händlern seien bundesweit zurückgefahren worden. "Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Kapazität mit der Nachfrage zu synchronisieren", sagte der Sprecher.

13:57 Uhr

Mehrere Anzeigen nach Spahns Aufzug-Gate

Vor ein paar Tagen stattet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dem Uni-Klinikum in Gießen einen Besuch ab. Mit von der Partie waren auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Kanzleramtschef Helge Braun. Sie alle quetschten sich mit anderen in einen Aufzug - das Bild sorgte für Spott und Unverständnis in den sozialen Medien.

Zudem könnte die kuschelige Fahrt im Aufzug rechtliche Konsequenzen haben. Wie die "F.A.Z." unter Berufung auf die Polizei berichtet, seien bereits mehrere Anzeigen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen die Kontaktsperre eingegangen. Den Vorwürfen werde jetzt nachgegangen.

13:30 Uhr

US-Kriegsschiffe von iranischen Booten provoziert?

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Das US-Militär soll mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert haben.

(Foto: U.S. Naval Forces Central Command / U.S. 5th Fleet)

Elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden haben sich nach Angaben der US-Militärs wiederholt "gefährlich" und "provozierend" amerikanischen Kriegsschiffen genähert. Sie hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf etwa neun Meter genähert, erklärte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte des US-Militärs.

Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert, es sei niemand verletzt worden, hieß es. Die Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf laute Warnsignale der Schiffe reagiert, hieß es weiter. Mit ihrem provozierenden Verhalten hätten sie gegen die Sicherheitsregeln der Schifffahrt und internationales Recht verstoßen, erklärten die US-Streitkräfte.

Der Zwischenfall ereignete sich demnach in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch Kampfhubschrauber vom Typ Apache beteiligt waren. Die USA haben Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft.

13:27 Uhr
Breaking News

Volkswagen sendet Gewinnwarnung

Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie deutliche Einbußen hinnehmen müssen und streicht seine Jahresprognose. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen geht der Vorstand derzeit davon aus, dass die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020 nicht mehr erreicht werden können, wie es vom Dax-Konzern in Wolfsburg hieß.

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13:04 Uhr

82-Jähriger musiziert täglich in Klinikgarten - für todranke Frau

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Alfred Schroeter spielt jeden Tag für seine Frau Trompete.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der 82-jährige Alfred Schroeter musiziert derzeit jeden Tag im Garten des St.-Josef-Krankenhauses in Moers mit seiner Trompete für seine schwerkranke Frau. "Auch die anderen Patienten freuen sich über die musikalische Einlage", sagte eine Kliniksprecherin. Am Osterwochenende habe sogar ein kleines Bläser-Ensemble der evangelischen Kirche im Garten aufgespielt.

Schroeters 83 Jahre alte Ehefrau befindet sich auf der Palliativstation des Krankenhauses. Wegen der Corona-Krise besteht auch in der Klinik in Moers ein Besuchsverbot. Der 82-Jährige darf im Rahmen einer Ausnahmeregelung mit besonderen Schutzvorkehrungen immerhin eine Stunde am Tag zu seiner Frau. Danach begibt er sich mit seinem Instrument in den Garten der Klinik.

12:48 Uhr

Seltener Elefant mit abgetrenntem Rüssel gefunden

In Indonesien ist ein seltener Sumatra-Elefant tot und mit entferntem Rüssel gefunden worden. Anwohner hätten die blutige Leiche des Tiers im Bezirk Kelayang entdeckt, teilte die Leitung der staatlichen Naturschutzbehörde am Donnerstag mit. Die Stoßzähne des Tieres seien intakt gewesen. Auf das Töten von geschützten Tieren steht in Indonesien eine Strafe von bis zu 200 Millionen Rupiah, umgerechnet 12.000 Euro.

Nach Schätzung der Umweltstiftung WWF gibt es in dem südostasiatischen Inselreich nur noch zwischen 2400 und 2800 Sumatra-Elefanten, sie sind vom Aussterben bedroht wie die Tiger, Orang-Utans und Nashörner auf Sumatra. Ursachen dafür sind der Verlust ihrer Lebensräume durch Waldrodung und Wilderei.

12:15 Uhr

Überläufer aus Nordkorea gewinnt Parlamentssitz in Seoul

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Tränen der Freude bei Thae Yong Ho.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Überläufer aus Nordkorea hat bei der Wahl in Südkorea einen Sitz im Parlament erobert: Thae Yong Ho, ehemaliger nordkoreanischer Diplomat, gewann als erster Überläufer ein Direktmandat. Als Kandidat der wichtigsten konservativen Oppositionspartei Vereinte Zukunftspartei (UFP) gewann er im Wahlbezirk Gangnam 58,4 Prozent der Stimmen. Das wohlhabende Viertel der Hauptstadt Seoul wurde mit dem Hit "Gangnam Style" des südkoreanischen Rappers Psy weltberühmt.

Thae hatte einen Posten an der Botschaft Pjöngjangs in London bekleidet, als er sich - desillusioniert von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un - im August 2016 nach Südkorea absetzte. Er gilt inzwischen als prominenter und deutlicher Kritiker Pjöngjangs sowie der Annäherungspolitik von Südkoreas Präsident Moon Jae In.

12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:48 Uhr

Kiew tauscht Gefangene mit Separatisten aus

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Die Gefangenen müssen nach dem Austausch in 14-tägige Quarantäne.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Ukraine-Konflikt haben die Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten im Osten des Landes erstmals in diesem Jahr Gefangene ausgetauscht. Am Donnerstagmorgen kam es zunächst zu einem Austausch zwischen der Region Donezk und dem von der Regierung kontrollierten Gebiet. Kurz darauf begann auch in der Region Luhansk eine ähnliche Aktion, die im Laufe des Tages abgeschlossen werden sollte.

Ins Regierungsgebiet kehrten zunächst neun Ukrainer aus dem Gebiet Donezk zurück, wie das Präsidialamt in Kiew mitteilte. Die Donezker Aufständischen bestätigten, im Gegenzug von der Ukraine zehn Gefangene erhalten zu haben. Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen alle Freigelassenen für 14 Tage in Quarantäne.

11:29 Uhr

Frankreich erwägt Abschaltung von Atomreaktoren

Wegen der Coronavirus-Pandemie erwägt Frankreich die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren. Der mehrheitlich staatliche Betreiber Electricité de France (EDF) begründete dies mit einem Einbruch des Stromverbrauchs um bis zu 20 Prozent. Der Konzern verwies darauf, dass zahlreiche Wirtschaftsbereiche zum Erliegen gekommen seien.

Um die Versorgung mit Strom im kommenden Winter sicherzustellen, könnte "die Produktion von mehreren Atomreaktoren in diesem Winter und Herbst ausgesetzt werden", hieß es in einer Erklärung von EDF. Ziel sei es, Brennstoffe einzusparen. Welche Reaktoren im Gespräch sind, teilte der Versorger nicht mit.

10:27 Uhr

US-Familie rettet verwaiste Grizzly-Drillinge

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Die kleinen Grizzlys hätten in der Wildnis wenig Chance aufs Überleben gehabt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Rancher-Familie hat im US-Bundesstaat Montana drei verwaiste Grizzlybärenjunge gerettet und in die Obhut von Wildhütern gegeben. Die Mutter der Bären hatte zuvor nahe der Ortschaft Dupuyer im Glacier-Nationalpark einen Wanderer angegriffen und verletzt, wie die Wildtierbehörde mitteilte. Der Mann habe das Tier mit Schüssen aus seiner Waffe abgewehrt und verletzt.

Die Bärin sei tags darauf gefunden und eingeschläfert worden. Sie habe den Wanderer vermutlich angefallen, um ihre Jungen zu schützen, berichteten örtliche Medien. Die Familie, die in der Umgebung der Rocky Mountains eine Ranch besitzt, fand die drei Grizzlyjungen Tage später spielend auf einem Feld und fing sie mit Hilfe eines Lassos ein, wie es weiter hieß. Wildhüter brachten sie in eine Aufzuchtstation.

Allein hätten die kleinen Grizzlys in der Wildnis kaum überleben können, hieß es. Sie sollen mit der Flasche aufgezogen und später an einen Zoo übergeben werden - da sie sich schnell an Menschen gewöhnten, könnten sie später auch nicht in der Natur ausgesetzt werden.

09:47 Uhr

Sommer ohne Festivals: Wacken nun doch abgesagt

Das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken wird in diesem Sommer wegen der Corona-Auflagen nicht stattfinden. "Wir stehen vor einer Situation, wie wir sie in 30 Jahren noch nicht erlebt haben, denn wir müssen schweren Herzens mitteilen, dass es in diesem Jahr leider kein Wacken Open Air geben wird", sagte Festival-Mitbegründer Holger Hübner.

Grund ist die von Bund und Schleswig-Holstein geplante Absage von Großveranstaltungen bis zum 31. August. Das Festival sollte ursprünglich vom 30. Juli bis 1. August 2020 stattfinden. Zum Umgang mit den bereits verkauften Tickets für das Festival und den Plänen für 2021 wollen sich die Organisatoren "so bald wie möglich äußern, bitten hierfür aber um etwas Geduld", hieß es.

09:12 Uhr

Wahlchaos in Israel: Jetzt soll Parlament Regierung bilden

Nach erfolglosen Koalitionsverhandlungen in Israel hat Präsident Reuven Rivlin das Parlament mit der Regierungsbildung beauftragt. Zuvor war eine weitere Frist für Oppositionskandidat Benny Gantz abgelaufen, eine Koalition zu formen. "Wir befinden uns in diesem Jahr in einem dritten Wahlkampf in Folge, ohne dass einer der gewählten Volksvertreter in der Lage ist, eine Regierung zu bilden, die das Vertrauen der Knesset (Parlament) hat", sagte Rivlin nach Angaben seines Büros.

Zuvor hatten Gantz' Mitte-Bündnis Blau-Weiß und die Likud-Partei des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erklärt, weiterhin über die Bildung einer "nationalen Notstandsregierung" verhandeln zu wollen.

Da das Mandat nun bei der Knesset liegt, kann jeder Abgeordnete - auch Gantz und Netanjahu - versuchen, binnen 21 Tagen die Unterstützung von 61 der insgesamt 120 Parlamentarier zu finden. Danach blieben noch einmal zwei Wochen Zeit, eine Koalition zu schmieden. Andernfalls müsste Israel zum vierten Mal seit April 2019 wählen.

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:44 Uhr

Toilette wird zu Kunst: Banksy eskaliert im Homeoffice

*Datenschutz

Auch kreative Berufe sind vom Homeoffice betroffen. Bei Streetart-Künstler Banksy ist die Langeweile offenbar so groß, dass er kurzerhand ein Badezimmer zu seinem neuen Kunstprojekt gemacht hat.

Auf Instagram postete der Brite ein Bild, auf dem er mehrere Ratten an die Wand gemalt hat. Die herumstehenden Gegenstände sind so arrangiert, dass es so aussieht, als hätten die Ratten diese Unordnung verursacht. Darunter schreibt Banksy: "Meine Frau hasst es, wenn ich von zu Hause aus arbeite."

Ob es sich bei dem angekritzelten Badezimmer wirklich um Banksys eigenes handelt, bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen.

08:24 Uhr

Bericht: Polizei Brandenburg leistet sich gravierende Fehler

Die Brandenburger Polizei offenbart gravierende Sicherheitslücken bei der Verwahrung von Beweismitteln. Beschlagnahmte Betäubungsmittel, Waffen und andere Gegenstände sollen in den vergangenen Jahren bei der Brandenburger Polizei unzureichend gesichert worden sein, geht aus Recherchen des ARD-Magazins "Kontraste" hervor.

Als Beispiel wird in dem Bericht eine verschwundene Schusswaffe vom Typ Walther PPK genannt, die seit 2019 als verschwunden gilt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Auch wird der Jahresbericht des Landesrechnungshofs erwähnt. Dieser kritisiert, dass bei der Brandenburger Polizei Asservate nicht immer "ordentlich und nachvollziehbar" verwaltet werden. Beschlagnahmte Drogen sollen demnach auch auf "Dachböden oder in Hundeboxen" verwahrt werden. Laut dem Bericht gibt es auch Fälle von verschwundenen Betäubungsmitteln. Asservate sollen sich zudem teilweise in unzureichend gesicherten Räumen befinden.

07:56 Uhr

Chance in der Krise: Leonardo DiCaprio verlost Filmrolle

Wie sammelt man viel Geld für den guten Zweck? Mit Prominenten. Auch Hollywoodstar Leonardo DiCaprio versucht, Menschen mit der Chance auf eine Statistenrolle in seinem nächsten Film zum Spenden zu bewegen. Der "Titanic"-Darsteller und sein Schauspielkollege Robert De Niro schlossen sich einer Initiative an, die Fans im Gegenzug für eine Spende die Aussicht auf ein Treffen mit ihrem Idol bietet.

Ein per Zufall ausgewählter Spender wird im nächsten Film der beiden, "Killers of the Flower Moon", eine Statistenrolle bekommen. Neben einem Mittagessen mit den beiden Hauptdarstellern und Regie-Altmeister Martin Scorsese wird der Gewinner auch zur Premierenfeier eingeladen.

"Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie es ist, mit dem großartigen Martin Scorsese zusammenzuarbeiten - das ist eure Chance", sagte DiCaprio in einem gemeinsamen Internetvideo mit De Niro. Die Spenden gehen an Organisationen, die in der Coronavirus-Krise Kinder aus armen Familien, andere Bedürftige und Helfer mit Lebensmitteln versorgen.

07:19 Uhr

Es bleibt sonnig und trocken

Heute geht es gerne mal wieder kühl mit leichtem Frost oder Bodenfrost los. Deutlich milder ist es hingegen auf den Bergen im Süden und Westen. Denn hier hat sich schon mal spürbar mildere Luft mit Frühwerten um die zehn oder elf Grad durchgesetzt. Und diese wärmere Luft bekommen die meisten von uns dann auch tagsüber zu spüren. Die sorgt nämlich in der Mitte und im Süden verbreitet für Höchstwerte zwischen 20 und 24 Grad. Am Oberrhein gibt’s sogar die volle Sommerwärme mit 25 oder 26 Grad. Lediglich die Nordlichter bleiben in Sachen Wärme bei Spitzenwerten von 12 bis 17 Grad weiterhin außen vor.

Für alle aber gilt: Die Hochdruck-Kombi von "Nikolas" am Mittelmeer und "Odilo" über dem Atlantik sorgt bei uns für freundliches bis sonniges und trockenes Wetter. Am meisten Schatten bekommen noch der Norden und der Nordosten mit ein paar mehr Wolken und sieben bis zehn Sonnenstunden. Der große Rest kann sich auf 10 bis 13 sonnige Betriebsstunden freuen.

Und während somit die Sonnenanbeter voll auf ihre Kosten kommen, bringt das trockene Wetter natürlich auch Probleme mit sich. Denn die Natur ist gerade jetzt im Frühjahr ziemlich durstig, die Land- und Frostwirtschaft könnte ebenfalls mal wieder größere Regenmengen gebrauchen und die Pollen der Birken sind vielerorts in hohen bis sehr hohen Konzentrationen unterwegs. Jedoch ist flächendeckender und nennenswerter Regen nicht in Sicht. Allenfalls im Süden und Südwesten bringen die kommenden Tage lokale Schauer oder Gewitter mit.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: Morgen im Norden und Osten viel Sonne. Im Süden und Westen sind die Wolken etwas zahlreicher, für einen Regenschauer oder kurzes Gewitter reicht es aber nur vereinzelt. Die Temperaturen erreichen im Norden und Osten 12 bis 18, im Süden und Westen 21 bis 26, am Oberrhein sogar bis zu 27 Grad.

Am Wochenende bleibt es südlich einer Linie Münsterland-Fichtelgebirge nur zeitweise sonnig und leicht wechselhaft mit örtlichen Schauern und Gewittern. Der Norden und Osten bleibt dagegen sonnig und trocken. Am Samstag gibt es dabei nur wenig Temperaturänderung. Am Sonntag kühlt es mit auffrischendem Nordostwind in der Nordosthälfte auf 11 bis 17, im Südwesten auf 18 bis 23 Grad ab.

Zu Beginn der kommenden Woche wird es dann auch im Süden zunehmend sonnig, aber insgesamt nicht mehr so warm. Die Höchstwerte bringen es häufig auf 11 bis 18, am Oberrhein auf 20 Grad. Nachts besteht erneut Bodenfrostgefahr. Ihr Björn Alexander

07:07 Uhr

Im Krisenmodus: Deutsche trinken mehr Wein

Für einige Deutsche gehört ein Glas Wein am Abend einfach dazu. In der Krise gilt diese Vorliebe wohl umso mehr. Immerhin der Online-Handel mit Wein verzeichnet in diesen Wochen eine deutlich höhere Nachfrage als vor der Corona-Pandemie.

Die Bestellungen von Weinen bis zu zehn Euro hätten sich ungefähr verdoppelt, sagte der Geschäftsführer des Online-Shops weine.de, Friedhelm Rosenow. "Die Bestellungen im Endkundengeschäft haben um 70 bis 100 Prozent zugenommen, sich also nahezu verdoppelt", sagte der Geschäftsführer des Mainzer Online-Shops geileweine.de, Sedat Aktas. Auch der Lebensmitteleinzelhandel berichte von steigenden Weinabsätzen, sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut.

Nicht so gut läuft es dagegen im Großhandel. Wegen der Schließung von Gaststätten ist es dort zu deutlichen Umsatzeinbußen gekommen. Der Weinhandel über die Gastronomie sei teilweise zusammengebrochen, sagte Büscher. "Die Corona-Krise hat den Weinverkauf durcheinandergewirbelt."

06:46 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht stecken Ihnen, so wie mir, die gestrigen Ankündigungen der Bundesregierung noch in den Knochen. Die Einschnitte halten größtenteils an, und ein Ende in naher Zukunft ist erst einmal nicht in Sicht. Die sinkenden Infektionszahlen geben dieser Strategie allerdings recht, deshalb halte ich mich gerne daran. Neben der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie werden heute folgende Themen wichtig:

  • G7-Videoschalte zu Pandemie: Die Staats- und Regierungschefs sieben führender Industrieländer wollen in einer Videoschalte über den Kampf zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beraten. Es gehe darum, die nationalen Strategien zu koordinieren, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses vorab. US-Präsident Donald Trump habe seine Amtskollegen der G7-Staaten zu dem Gespräch eingeladen.
  • Corona und die europäische Wirtschaft: Der Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise beschäftigt ab 15.30 Uhr erneut die EU-Wirtschafts- und Finanzminister. Die EU-Kommission will den Ministern eine Einschätzung geben, wie schwer die Pandemie die europäische Wirtschaft getroffen hat. Zudem wollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine EU-Kollegen die Gesetzgebung zu Gegenmaßnahmen vorantreiben, darunter das geplante Kurzarbeiter-Programm "Sure".
  • EU-Parlament debattiert: Das Europäische Parlament debattiert in einer Sondersitzung über eine gemeinsame Antwort der EU-Staaten auf die Corona-Krise. Ab ca. 09 Uhr werden EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratschef Charles Michel im Plenarsaal erwartet. Die Abgeordneten sollen anschließend über eine entsprechende Resolution abstimmen.
  • Abtreibungsrecht in Polen: Das polnische Parlament stimmt in erster Lesung über einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Abtreibungsrechts ab. Die Novelle sieht vor, die Indikation für einen Abbruch wegen Missbildungen oder unheilbarer Krankheit des Kindes zu streichen. Polen hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa.

Starten Sie gut in diesen Donnerstag. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.

06:22 Uhr

Trump droht Parlament mit Zwangspause

US-Präsident Donald Trump hat mit der Anordnung einer Zwangspause für das Parlament gedroht, um freie Stellen in seiner Regierung schnell ohne den Kongress besetzen zu können. Wegen der Coronavirus-Epidemie sei es nötig, dass die Regierung freie Positionen endlich besetzen könne, sagte Trump im Garten des Weißen Hauses. Die Verfassung gebe ihm das Recht, eine solche Parlamentspause anzuordnen, sagte Trump.

Der US-Präsident verurteilte die bisherige Praxis, den Kongressbetrieb durch Pro-Forma-Sitzungen, bei denen keine Abgeordnete oder Senatoren anwesend seien, aufrecht zu erhalten. Dies sei eine "Vernachlässigung der Pflichten, die sich das amerikanische Volk in dieser Krise nicht leisten kann", sagte Trump.

06:00 Uhr

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