mit Leah NowakDas war Donnerstag, der 5. September 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
nach dem Schusswechsel nahe dem israelischen Generalkonsulat in München dauern die Ermittlungen an. Die Behörden gehen von einem versuchten Terroranschlag des getöteten Schützen aus. Nach derzeitigen Erkenntnissen sehe man bei dem Angriff des mit einem Gewehr bewaffneten 18-jährigen Österreichers einen "Bezug zum Generalkonsulat des Staates Israel", teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft München mit. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.
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Auto kollidiert frontal mit Lastwagen - Zehnjähriger stirbt
Bei einem Frontalzusammenstoß eines Autos mit einem Lastwagen ist auf der Bundesstraße 29 in Baden-Württemberg ein Zehnjähriger ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Aalen mitteilte, kollidierten die Fahrzeuge zwischen Lauchheim und Bopfingen. Der von einem 63-Jährigen gesteuerte Sattelzug und der von einer 41-Jährigen gelenkte Wagen durchbrachen die Leitplanken und kamen nebeneinander in einem Grünbereich zum Stehen. Der auf dem Beifahrersitz des Autos sitzende Junge wurde eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden. Die Fahrerin des Wagens wurde schwer verletzt. Die Straße wurde zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge vorübergehend voll gesperrt. Der Unfallhergang gilt als "völlig unklar". Die Staatsanwaltschaft Ellwangen ordnete ein Gutachten an.
Preis für die beste Morgensendung geht an Radioeins
Das Format "Der Schöne Morgen" mit Kerstin Hermes und Julia Menger im RBB-Sender Radioeins ist beim Deutschen Radiopreis in Hamburg als beste Morgensendung ausgezeichnet worden. "Abliefern auf höchstem Niveau und dabei ganz anders klingen als alle anderen", urteilte die Jury des Grimme-Instituts. Der seit 2010 vergebene Deutsche Radiopreis gilt als der wichtigste Preis der Branche und wurde in diesem Jahr vor rund 1000 Gästen im Stage Theater Neue Flora verliehen. "Wir sind heute hier, um das Radio zu feiern", sagte Moderatorin Katrin Bauerfeind zu Beginn der Show. Die Auszeichnungen gibt es in zehn Kategorien. Dabei standen auch musikalische Hörfunk-Stars auf der Bühne, etwa DJ Lost Frequencies. Die Gala wurde live gestreamt und von zahlreichen öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern übertragen.
"Berufung verfehlt" - Adele bringt Klatschzeitung heraus
Wer nicht in den Genuss gekommen ist, eines von Adeles zehn Konzerten in München live miterlebt zu haben, hat neben einer atemberaubenden Show auch ein besonderes Detail verpasst: Während ihrer Mini-Residenz in der bayerischen Landeshauptstadt veröffentlichte die Sängerin jede Woche ihre ganz eigene Klatschzeitung und verteilte diese in der "Adele World".
Auf Instagram teilte Adele nun einige der Schlagzeilen und Artikel, die sie in "The Saturn Times" veröffentlicht hat, und erklärte zudem den Hintergrund des Projekts. "Nachdem ich jahrelang die Boulevardzeitungen ertragen musste, habe ich beschlossen, mitzumachen und meine eigene für die Shows in München zu kreieren", schrieb die 36-Jährige. "Ich schwöre, es war jede Woche mein Highlight, diese jeden Sonntag nach den Shows zu schreiben und zu erstellen ... ich glaube, ich habe meine wahre Berufung verfehlt!", scherzt Adele und resümiert: "Es macht wirklich so viel Spaß, absoluten Unsinn zu schreiben." Unter den Fans der Sängerin sind die Zeitungen längst zum Sammlerobjekt geworden. So bietet ein User auf Ebay zwei Ausgaben des Blatts zum stolzen Preis von 120 Euro an.
Romantik pur: Greifswald gewinnt Kostümwette gegen Dresden
Männer in Frack und Zylinder, Frauen in langen Gewändern mit Hauben: Jeweils mehr als 2000 Menschen feierten in Dresden und Greifswald den 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich, indem sie sich im Stil der Romantik kleideten. Zwischen den beiden damaligen Wohnorten des Meisters der Deutschen Romantik lief eine Wette: Wo kommen mehr Kostümierte zusammen? Kurz nach 19 Uhr stand fest: 2241 wurden es in Greifswald, der Geburtsstadt Friedrichs, und 2033 in Dresden. Nach der Niederlage der sächsischen Landeshauptstadt dürfen sich drei Paare aus Greifswald über eine Einladung zum Opernball im kommenden Jahr in Dresden freuen. Die beiden Rathauschefs aber sind sich einig: Schon das Spektakel und die Atmosphäre auf den Marktplätzen sind ein "Riesengewinn". Auch Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder will seinen Wetteinsatz einlösen: Der studierte Historiker versprach, am 19. Oktober allen Dresdnern, die dann in Greifswald sind, eine Stadtführung zu geben.
Trump: USA werden Zentrum von Krypto und Bitcoin
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump will im Falle eines Wahlsieges die USA zum weltweiten Zentrum von Kryptowährungen machen. "Statt die Industrien der Zukunft zu attackieren, werden wir sie in die Arme schließen und aus Amerika die Welthauptstadt für Krypto und Bitcoin machen", sagte der Ex-Präsident bei einer Rede im Economic Club in New York über sein Wirtschaftsprogramm. Den Hightech-Unternehmer Elon Musk wolle er damit beauftragen, "drastische" Reformen anzustoßen. So solle dieser "eine Kommission zur Regierungseffizenz" einrichten, welche die gesamte Regierungsarbeit hinsichtlich Finanzen und Leistung überprüfen solle.
Während seiner Amtszeit hatte sich Trump ablehnend über Kryptowährungen geäußert und diese als "Abzocke" bezeichnet. Inzwischen wandelte sich seine Position grundlegend. Ende Juli kündigte der 78-Jährige bereits an, er werde "der Pro-Innovations- und Pro-Bitcoin-Präsident sein, den Amerika braucht".
Belgische Missbrauchsopfer wenden sich an Papst
Mehrere Opfer sexuellen Missbrauchs in Belgien haben im Vorfeld eines Besuches von Papst Franziskus eine Reflexion über das Zölibat für Priester gefordert. In einem offenen Brief an das Oberhaupt der katholischen Kirche verlangen sie zudem "eine echte Informations-, Präventions- und Schulungsarbeit für Lehrkräfte, Laien und Geistliche" und eine gründliche Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der Kirche. Die Unterzeichner fordern den Papst in dem Text außerdem dazu auf, das Leid der Opfer anzuerkennen. "Obwohl sie sich wiederholt diesem Thema mit Klarheit und Überzeugungskraft angenommen haben, haben Sie sich nie an uns, die Opfer, genauer gesagt an die Überlebenden in ihrer Gesamtheit gewendet", heißt es in dem Brief.
Bei seinem Besuch in Belgien Ende des Monats will der Papst ein Gespräch mit Opfern führen. Das Treffen in Brüssel solle aus Sicht der Autoren des Briefes das Kapitel jedoch nicht abschließen, sondern "einen echten Weg zur Befreiung durch gesprochene oder geschriebene Worte, für Hunderttausende von Menschen" bieten.
Robbie Williams' Hunde sterben zu ABBAs "Dancing Queen"
Robbie Williams und seine Ehefrau, Ayda Field, trauern um ihre beiden Hunde Poupette und Walle. In einem Beitrag Fields, der auf den Instagram-Accounts beider Stars veröffentlicht wurde, erzählt die Schauspielerin von den Hunden, die auch bei der Hochzeit des Paares vor rund 14 Jahren eine wichtige Rolle gespielt haben.
Zu Bildern der Tiere eröffnet Field den langen Beitrag auf Instagram mit den Worten: "Heute haben unsere Hunde Poupette und Walle diesen Planeten verlassen, um ein Abenteuer in einer weit, weit entfernten unendlichen Galaxie zu beginnen." Die beiden Hunde seien gemeinsam im Bett gestorben - umgeben von ungeheurer Liebe, während sie dem ABBA-Song "Dancing Queen" lauschten. Poupette und Walle seien all die Jahre für das Paar dagewesen und hätten unter anderem die Geburt von vier Kindern, mehrere Tourneen und all die Höhen und Tiefen miterlebt, die das Leben für Williams und Field seither bereithielt. Alle der auf dem Bild abgebildeten Hunde, ihre Trauzeugen und Trauzeuginnen, seien im Laufe der Jahre verstorben, nur Poupette und Walle waren zuletzt noch da. Das Paar werde sich die kommenden Tage nehmen, um den Verlust zu verarbeiten.
Hunter Biden will Prozess mit ungewöhnlichem Deal entgehen
Mit einem überraschenden juristischen Vorstoß hat US-Präsidentensohn Hunter Biden in letzter Minute versucht, einen Prozess gegen ihn wegen Steuervergehen abzuwenden. Der Sohn von US-Präsident Joe Biden erschien vor dem zuständigen Gericht in Los Angeles, wo heute der Prozess mit der Auswahl der Geschworenen beginnen sollte. Unmittelbar vor dem Start des Prozedere bot der 54-Jährige über seine Anwälte jedoch eine ungewöhnliche Vereinbarung mit der Justiz an, mit der er den Prozess womöglich doch noch umgehen könnte. Das berichteten mehrere US-Medien, darunter der Sender CNN und die "Washington Post" aus dem Gericht.
Konkret gehe es um einen Justiz-Deal, bei dem sich der Angeklagte nicht im klassischen Sinne schuldig bekennt, aber zugleich anerkennt, dass die Beweise in dem Fall vermutlich zu einem Schuldspruch führen würden. Nach dem Vorstoß sei die Sitzung zunächst für Beratungen unterbrochen worden. Der zuständige Richter müsste eine solche Vereinbarung absegnen. Zuvor hatte Hunter Biden in dem Fall auf nicht schuldig plädiert. Im Dezember war gegen ihn wegen mehrerer Steuerdelikte Anklage erhoben worden.
Max und Moritz: 500 Millionen Jahre alte Fossilien entdeckt
Sie sind 500 Millionen Jahre alt, zehn bis zwölf Zentimeter groß und heißen Max und Moritz. Diese bisher unbekannten fossilen Arten von Dreilapperkrebsen hat ein Forscher im bayerischen Frankenwald entdeckt. Insgesamt untersuchte er 1500 Krebse und entdeckte unter ihnen elf neue Arten, wovon er zwei nach den Lausbuben Max und Moritz aus der Bildergeschichte von Wilhelm Busch benannte. Die wissenschaftlichen Namen lauten Prioscutarius max und Prioscutarius moritz, wie das Landesamt für Umwelt in Augsburg mitteilte. Eine Gesteinsscholle an einem abgelegenen Ort im Frankenwald habe sich als Glücksfall für die Forschung entpuppt, hieß es. Diese blieb demnach so lange erhalten, weil sie sich vor 500 Millionen Jahren im Meer vor der Küste Ur-Afrikas befand. Bei der späteren Gebirgsbildung wurde diese praktisch unversehrt an die Erdoberfläche gehoben.
Schwere Unwetter suchen Norditalien heim
Schwere Unwetter haben nach einer Hitzewelle den Norden Italiens getroffen. Betroffen waren vor allem die Lombardei mit der Hauptstadt Mailand und die nordöstliche Region Piemont, wie Medien berichteten. Straßen wurden überflutet und Bäume entwurzelt. In Feletto bei Turin wurde ein Mann bei Feldarbeiten auf einem Traktor von den Fluten des Flüsschens Orco mitgerissen, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. In Mailand, wo ebenfalls Flüsse über ihre Ufer traten, wurde einige Quartiere nahe dem Lambro-Park evakuiert.
Im Justizpalast der lombardischen Hauptstadt standen nach nächtlichen Sturzfluten das Atrium und einige Flure unter Wasser. Züge kamen in Mailand mit bis zu zwei Stunden Verspätung an. Auch aus Ligurien an der nordwestitalienischen Mittelmeerküste wurden Hochwasser gemeldet. In der Ebene von Albenga bei Savona gab es erhebliche Schäden in der Landwirtschaft. Am Dienstag hatte ein ungewöhnlich heftiges Unwetter die italienische Hauptstadt Rom getroffen. Heute wurde plötzlicher Starkregen auch aus Bari in Apulien am Hacken des italienischen Stiefels gemeldet. Unter anderem wurde eine Unterführung überflutet.
Zug entgleist an Mexikos Grenze - ein Kind stirbt
An der mexikanisch-amerikanischen Grenze ereignet sich ein tödliches Zugunglück. Aus bisher ungeklärten Gründen entgleist ein Güterzug: Ein Kind stirbt, zehn Menschen werden teils schwer verletzt. Bei den Verletzten soll es sich um Migranten handeln, die wohl versucht haben, in die USA einzureisen.
Streit vor Berliner Freibad eskaliert - zwei Verletzte
Bei einer gewaltvollen Auseinandersetzung vor einem Freibad in Berlin-Neukölln sind zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gerieten gegen 12.55 Uhr ein Paar und drei weitere Personen vor dem Columbiabad in Streit. Dabei sei ein Messer eingesetzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Eine Frau und ein Mann wurden verletzt. Zwei mutmaßliche Täter flüchteten laut Polizei zunächst. Ein Mann wurde wenig später gefasst. Die Polizei ist weiterhin im Einsatz. Es gebe für das Freibad einen Einlassstopp, sagte eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe. Das Bad sei aber nicht geräumt worden, da sich der Vorfall im Eingangsbereich ereignet habe.
Polizei zieht Auto mit Knochen aus Rhein - nach 38 Jahren?
Polizeitaucher in Baden-Württemberg haben ein Auto mit menschlichen Knochen aus dem Rhein geborgen, das dort möglicherweise vor 38 Jahren versank. Ein Angler entdeckte den Wagen in der vergangenen Woche unter Wasser, wie die Polizei in Offenburg mitteilte. Seine Angel war hängengeblieben - er tauchte ihr nach und fand das Fahrzeug. Als Polizeitaucher das Auto bargen, fanden sie im Innern augenscheinlich männliche Knochen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnten sich diese bereits seit 1986 im Wasser befunden haben. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit einer Vermisstensache aus jenem Jahr. Anhaltspunkte für ein Gewaltdelikt gibt es den Angaben zufolge zunächst nicht.
Großbritannien bringt knapp 200 Randalierer hinter Gitter
Mehr als 200 Menschen sind bisher wegen ihrer Rolle bei den rechtsradikalen Ausschreitungen in mehreren britischen Städten verurteilt worden. Dabei sprachen Gerichte in der überwiegenden Zahl der Fälle eine Haftstrafe aus, wie eine Auswertung der britischen Nachrichtenagentur PA ergab. Demnach müssen 193 der insgesamt 202 Verurteilten ins Gefängnis. Die höchste Strafe erhielt ein 48-jähriger Mann. Er räumte vor Gericht die Teilnahme an gewalttätigen Ausschreitungen sowie versuchte Brandstiftung und rassistisch motivierte Sachbeschädigung ein und wurde deshalb zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der bislang jüngste Verurteilte war ein 13-Jähriger, der im nordenglischen Manvers gemeinsam mit einem Mob Wurfgeschosse gegen ein Hotel geschleudert hatte, in dem Migranten untergebracht sind. Er muss nun für ein Jahr richterlich erlassene Auflagen erfüllen.
Insgesamt wurden bisher mehr als 1280 Menschen festgenommen. Bei den Ausschreitungen waren Dutzende Polizisten verletzt sowie Fahrzeuge angezündet und Geschäfte geplündert worden. Vorausgegangen war eine Messerattacke in der Stadt Southport, bei der drei Mädchen getötet und weitere Menschen verletzt wurden.
Nach Hetzjagd mit Macheten: Zwei Männer in Berlin verurteilt
Nach einer Hetzjagd mit Macheten nahe einem asiatischen Großmarkt in Berlin-Lichtenberg sind zwei Männer wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Das Landgericht verurteilte die 29 und 36 Jahre alten Angeklagten zu Haftstrafen von jeweils einem Jahr und zehn Monaten, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Damit ging das Gericht über die Forderungen der Staatsanwaltschaft von eineinhalb Jahren hinaus.
Hintergrund der Tat vom März dieses Jahres war laut Anklage eine Auseinandersetzung zwischen zwei Menschengruppen. Einer der Angeklagten schlug einem Mitglied der gegnerischen Gruppe zunächst mit der Faust ins Gesicht und verfolgte sein Opfer anschließend. An der Verfolgung beteiligen sich insgesamt zehn Menschen, bewaffnet mit vier Macheten und einer Holzlatte. Sie brachten den Verfolgten zu Boden und fügten ihm laut Staatsanwaltschaft mehrere bis zu 20 Zentimeter lange Schnittverletzungen zu. Einem zur Hilfe gekommenen Mann stach einer der Angeklagten mit einem Messer in den Rücken, wodurch sein Lungenflügel kollabierte. Beide Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Mehr als 900 Hinweise zu Anschlag von Solingen
Bei den Ermittlungen zu dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag von Solingen sind nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul zentrale Fragen zu dem tatverdächtigen Syrer offen. Eine feste Ermittlungskommission in Düsseldorf mit rund 50 Ermittlern und Ermittlerinnen arbeite aktuell an dem Fall und werde unterstützt vom Bundeskriminalamt. Von 900 Hinweisen würden 400 weiterverfolgt, sagte Reul. Es würden Zeugen vernommen, mögliche Kontaktpersonen ermittelt und Videos ausgewertet.
Es sei immer noch unklar, wann sich der mutmaßliche Täter radikalisiert habe, sagte Reul im Innenausschuss des NRW-Landtags. Er könne in seinem Heimatland, über das Internet, in der Flüchtlingsunterkunft oder in einer Moschee radikalisiert worden sein, so Reul. Zu Spekulationen, wonach im Zimmer des festgenommenen Tatverdächtigen in der Flüchtlingsunterkunft die Flagge des sogenannten Islamischen Staats (IS) gehangen haben soll, sagte Reul: "Inzwischen wurden mehr als die Hälfte der Bewohner der Unterkunft befragt. Keiner hat die Flagge gesehen." Auch müsse noch geklärt werden, wo sich der Verdächtige zwischen der Tat am Abend des 23. August und seiner Festnahme einen Tag später aufgehalten habe, ob er jemanden getroffen und was er gemacht habe. "Das sind rund 24 Stunden, die fehlen uns."
Nga Wai hono i te po Paki - Neuseelands Maori feiern neue Königin
Neuseelands Maori haben eine neue Königin: Wenige Tage nach dem Tod des bisherigen Königs hat ein Rat von Maori-Anführern dessen 27-jährige Tochter zur Monarchin ernannt. Tausende Menschen jubelten, als Nga Wai hono i te po Paki bei einer prunkvollen Zeremonie auf der neuseeländischen Nordinsel den hölzernen Thron bestieg. Nga Wai ist das jüngste Kind von König Tuheitia Pootatau Te Wherowhero VII., der am Freitag nach einer Herzoperation gestorben war. Nach ihrer Ernennung durch die Maori-Anführer wurde sie von einer Phalanx tätowierter und mit Zeremonial-Speeren bewaffneter Männer unter Gesang und Beifalls-Gebrüll zum Thron begleitet.
Der König oder die Königin der Maori hat vor allem eine zeremonielle Rolle und keinen rechtlichen Status. Die Bedeutung für die Identität und Kultur der Maori ist jedoch immens. Als einzige Tochter und jüngstes von drei Kindern des Königs hatte Nga Wai nicht als Anwärterin für dessen Nachfolge gegolten, ihre Wahl war daher überraschend.
In Neuseeland leben etwa 900.000 Maori, dies entspricht 17 Prozent der Bevölkerung. Die Ankunft der Europäer in Neuseeland im 17. Jahrhundert brachte Kolonisierung und Diskriminierung mit sich. Es sei "ein Privileg" mitzuerleben, dass eine junge Maori-Frau Königin wird, sagte der Maori-Kulturexperte Karaitiana Taiuru. Angesichts von Herausforderungen wie Künstlicher Intelligenz, Erderwärmung und gesellschaftlichen Veränderungen werde eine "neue und jüngere Generation" von Führungspersönlichkeiten gebraucht.
Segeljacht auf Nordsee nach Brand gesunken - Suche nach Crew ergebnislos
Auf der Nordsee ist in der Nacht zum Mittwoch eine Segeljacht ausgebrannt und gesunken. Das Unglück ereignete sich im deutsch-niederländischen Seegebiet etwa 50 Seemeilen nordwestlich der Nordseeinsel Borkum, wie die Seenotrettung in Bremen mitteilte. Wie viele Menschen sich an Bord befanden, ist bislang unklar. Die umfangreiche Suche nach Überlebenden wurde am Mittwochmorgen ergebnislos abgebrochen.
Den Angaben zufolge meldete ein Schiff eines Offshorewindparks am späten Dienstag eine brennende Segeljacht. Mehrere Schiffe des Windparks liefen die zehn Meter lange Jacht an und nahmen Löscharbeiten vor. In der Nacht sank die Jacht. Woher sie stammte, ist bislang nicht bekannt. Die alarmierten Seenotretter suchten mit fünf Seerettungsbooten, mehreren Hubschraubern und einem Flugzeug das Wasser nach Verunglückten ab.
Britische Anklagebehörde lässt Vorwürfe gegen Weinstein fallen
Die britische Anklagebehörde Crown Prosecution Service (CPS) stellt das strafrechtliche Verfahren gegen den früheren US-Filmmogul Harvey Weinstein ein. CPS hatte im Juni 2022 wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs aus dem Jahr 1996 Anklage gegen Weinstein erhoben. Doch das Verfahren soll nun nicht weitergeführt werden. "Wir haben entschieden, dass es keine realistische Aussicht mehr für eine Verurteilung gibt", teilte die Behörde mit. Trotzdem wurde betont, man ermutige alle potenziellen Opfer sexueller Übergriffe, sich bei der Polizei zu melden.
Vorwürfe gegen Weinstein von mehr als 80 Frauen, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigten, lösten 2017 die weltweite MeToo-Bewegung aus. Der Produzent wurde schließlich in New York zu einer Haftstrafe von 23 Jahren verurteilt. Ende April hob ein Berufungsgericht in New York die historische Verurteilung wegen Verfahrensfehlern jedoch überraschend auf. Zahlreiche Unterstützer und Aktivistinnen der MeToo-Bewegung hatten sich entsetzt gezeigt. Der Prozess wird neu aufgerollt. Weinstein ist aber weiter in Haft, weil er 2023 in einem anderen Strafprozess in Los Angeles, in dem es ebenfalls um Sexualverbrechen ging, zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden war.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein geschätzter Kollege Lukas Märkle entschwindet in den Feierabend, ab jetzt begleite ich Sie durch den Nachrichtentag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter leah.nowak[at]ntv.de.
Paar soll Pflegetochter in Käfig gehalten und misshandelt haben
Ein Paar steht in den Niederlanden wegen des Vorwurfs vor Gericht, seine zehn Jahre alte Pflegetochter in einem elektrisch gesicherten Käfig gehalten und eine Treppe hinabgeworfen zu haben. Der Fall war aufgeflogen, als das Kind im Mai bewusstlos, verdreckt, mit mehreren Knochenbrüchen und schwer unterernährt in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Berichten zufolge wog die Zehnjährige zu dem Zeitpunkt nur noch 22 Kilogramm.
Erst im Juli erwachte das Mädchen aus dem Koma, bis heute kann es weder allein sitzen noch kommunizieren, wie die Staatsanwaltschaft zum Auftakt des Prozesses in Rotterdam erklärte. Voraussichtlich werde das Kind für den Rest seines Lebens intensive medizinische Betreuung brauchen.
Die beiden 37 Jahre alten Angeklagten müssen sich unter anderem wegen versuchten Totschlags verantworten.
Münchener Schütze soll Behörden als Islamist bekannt sein
Nach den Schüssen in München sind weitere Details zum möglichen Schützen bekannt. Laut "Spiegel" und "Standard" handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen im Salzburger Land lebenden 18-Jährigen. Er soll mit einem Auto nach Deutschland gekommen sein. Zudem sei er den Sicherheitsbehörden als Islamist bekannt, hieß es. Der "Bild" zufolge wurde der Mann in Österreich geboren.
Laut Polizei waren die genauen Abläufe des Geschehens teilweise noch unklar. Ohnehin vor Ort befindliche Objektschutzkräfte der Polizei wurden am Vormittag auf einen mit der Langwaffe hantierenden Mann aufmerksam, woraufhin dieser das Feuer eröffnete.
Macron macht Barnier zum Premierminister
Knapp zwei Monate nach der Parlamentswahl hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den ehemaligen EU-Kommissar und Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier zum Premierminister ernannt. Das teilte der Élyséepalast mit.
Ticketpreise für Adele-Konzerte erreichen astronomische Höhen
Die Ticketpreise für Adeles Konzertresidenz in Las Vegas vom 25. Oktober bis zum 23. November sind in die Höhe geschnellt. Grund dafür war offenbar ihre Ankündigung, nach den Shows eine "unglaublich lange" Pause einzulegen. Die Karten erreichten auf der Reselling-Plattform "Viagogo" Rekordwerte von bis zu 52.636 Euro. Diesen Preis verlangten Verkäufer für Tickets in dem Block direkt vor der Bühne in der dritten Reihe.
"Billboard" zufolge lag der Preis für ein normales Ticket für das Event zuvor bei 400 US-Dollar, was etwa 360,82 Euro entspricht. VIP-Pässe seien ursprünglich für 1.000 US-Dollar, umgerechnet 902 Euro, verkauft worden.
Zwei Deutsche sterben bei Bergunfällen in den Alpen
Bei Unfällen in den Salzburger Alpen sind zwei Deutsche vor den Augen ihrer Partner in den Tod gestürzt. Ein 65-Jähriger aus Köln kam ums Leben, als er auf einer Wanderung mit seiner Ehefrau unterwegs war, wie die österreichische Polizei mitteilte. Eine 31-jährige Alpinistin aus Baden-Württemberg war auf einer Tour mit ihrem Ehemann, als sie verunglückte.
Beide Unfälle ereigneten sich am Mittwochnachmittag im Gebiet des Wolfgangsees. Das Paar aus Köln war auf eine Alm bei St. Gilgen gewandert und stieg dann durch eine enge Schlucht ab. Dabei kam der 65-Jährige aus unbekannter Ursache vom Weg ab und stürzte rund 150 Meter in die Tiefe. Seine Frau alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Ein Notarzt, der zur Unfallstelle geflogen wurde, konnte nur noch den Tod ihres Mannes feststellen.
Die 31-Jährige aus dem Landkreis Ludwigsburg war mit ihrem Mann auf einem Klettersteig bei Strobl unterwegs. Auf einer Seehöhe von 920 Metern stürzte sie etwa 100 Meter über steiles und felsiges Gelände in einen Bach. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Ursache für diesen Unfall muss ebenfalls noch ermittelt werden, wie es hieß.
Lange Haftstrafe wegen Millionenbetrug bei Biersteuer
Das Landgericht Darmstadt hat einen 45-Jährigen wegen eines sogenannten Biersteuerkarussells zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann wegen Steuerhinterziehung in 957 Fällen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Urteil erging demnach am Dienstag. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 45-Jährige Teil einer Bande war.
Diese täuschte zwischen Januar und Oktober 2021 zahlreiche Bierlieferungen aus französischen Steuerlagern unter Steueraussetzungen vor. Laut Urteil bestimmte der 45-Jährige, wie die Taten abliefen, und gab Anweisungen an weitere Beteiligte. Im Tatzeitraum wurden Hunderte Lieferungen mit einem Volumen von mehr als 24 Millionen Litern Bier vorgetäuscht. Dabei wurden über elf Millionen Euro an französischen Biersteuern nicht gezahlt.
Wichtige ICE-Strecke wird fast zwei Monate gesperrt
Aktuell ist bereits die Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim gesperrt, was für die Fahrgäste längere Fahrtzeiten und Umwege bedeutet. Doch nächstes Jahr droht bereits die nächste Zwangspause im Südwesten.
Die Schnellbahnstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart soll im kommenden Jahr wochenlang wegen Sanierungsarbeiten in einem Tunnel gesperrt werden. Vom 17. April bis zum 6. Juni wird die Strecke gesperrt, wie eine Sprecherin der Bahn bestätigte. Der Verkehr werde umgeleitet. Aktuell gebe es auf dem Streckenabschnitt keine Probleme.
Die Sprecherin sagte, im Tunnel seien "Risse auf der Innenseite der Stahlbetoninnenschale sichtbar geworden". Dem Bericht zufolge liegt die Tunnelröhre in weiten Teilen auf Schichten des anhydritführenden Gipskeupers. Die Bahn davon aus, dass das Gestein mit Wasser in Berührung gekommen ist und angefangen hat zu quellen.
Polizei schnappt Dieb 1500 Kilometer vom Tatort entfernt
Ein Mann soll in Malta mehrere Tausend Euro gestohlen haben - nun ist er am Frankfurter Flughafen festgenommen worden. Der Mann arbeitete laut Polizei als Hotelangestellter auf der Mittelmeerinsel.
Dabei habe der 29-Jährige die Videoüberwachungsanlage des Hotels ausgeschaltet und so insgesamt 12.797 Euro erbeutet. Die maltesischen Behörden suchten ihn deshalb wegen schweren Diebstahls. Am Dienstag nahm ihn die Bundespolizei in Frankfurt fest. Bis zu seiner Überstellung nach Malta bleibt er in einer Justizvollzugsanstalt.
Heftiger Crash: 25-Jähriger prallt mit Auto auf Klein-LKW
Auf der B29 bei Aalen kommt es in der Nacht zu einem heftigen Verkehrsunfall. Ein 25-Jähriger kommt von der Fahrbahn ab und fährt in den Gegenverkehr. Er stößt mit einem Klein-LKW zusammen und stirbt noch am Unfallort. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs bleibt unverletzt.
SPD schießt gegen Merz-Ultimatum zurück
Die SPD im Bundestag hat das Ultimatum von CDU-Chef Friedrich Merz bei Entscheidungen zur Reform der Asyl- und Migrationspolitik zurückgewiesen. "Ich glaube nicht, dass es jede Woche ein neues Wahlkampfgetöse und ein neues Ultimatum von Friedrich Merz braucht, sondern die Leute wollen Lösungen", sagte Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast am Donnerstag dem ZDF. "Und ob das bis Dienstag dauert oder irgendwie noch fünf Tage länger, ist nicht die zentrale Frage."
Die Menschen wollten "auch keine Placebo-Lösungen, sondern am Schluss Lösungen, die Wirkung entfalten", sagte Mast. Daran werde "mit Hochdruck" gearbeitet.
Mit Blick auf die Forderung der Union nach Zurückweisungen von Asylsuchenden direkt an den deutschen Grenzen sagte Mast, es dürfe nach dem Messeranschlag von Solingen "keine Denkverbote" geben. Wichtig sei dabei aber, dass am Ende "wirksame, rechtssichere Instrumente" stünden.
Schüsse nahe NS-Dokumentationszentrum in München
Nahe dem NS-Dokumentationszentrum in der Münchner Innenstadt sind Medienangaben zufolge am Donnerstagvormittag mehrere Schüsse gefallen. Das berichtet unter anderem die "Süddeutsche Zeitung".
Die Münchner Polizei schrieb auf dem Kurznachrichtendienst X, dass im Bereich der Briennerstraße und dem Karolinenplatz ein größerer Einsatz laufe. Meldungen über Schüsse in sozialen Netzwerken konnte eine Polizeisprecherin jedoch zunächst nicht bestätigen.
"Wir sind mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort", hieß es. "Viele Einsatzkräfte sind auf der Anfahrt zur Einsatzörtlichkeit im Bereich des NS-Dokuzentrums."
Stefanie Giesinger erlebte "dunkles Loch" nach Abtreibung
Model Stefanie Giesinger hat in offenen Worten über ihre Abtreibung geschrieben, die sie vor Monaten vornehmen ließ. "Vor rund einem Jahr wurde ich schwanger, und es folgten unglaublich schwere Monate", schrieb die 28-Jährige auf Instagram. "Ich wollte keine Mutter werden, zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht."
Giesinger teilte mit ihren 5,2 Millionen Followern, wie herausfordernd es allein gewesen sei, an Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen zu kommen und wie sie in der Zeit mit Gefühlen wie Scham, Angst und Trauer zu kämpfen hatte. Sie habe sechs Wochen warten müssen, bis ihr die befruchtete Eizelle per Operation entfernt wurde, schrieb sie.
"Die plötzlich abfallenden Hormone, das schlechte Gewissen und die Überforderung stürzten mich in ein dunkles Loch, aus dem es schwer war, irgendeinen Lichtblick zu erkennen." Sie sei dankbar für die Menschen, die sie in der Zeit nach dem Eingriff aufgefangen hätten, "und für das Privileg, über meinen eigenen Körper entscheiden zu können".
Nordkorea schickt Hunderte Müllballons in den Süden
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut hunderte mit Müll beladene Ballons über die Grenze ins Nachbarland geschickt. Am späten Mittwochabend habe Pjöngjang rund 420 mit Müllladungen bestückte Ballons in Richtung Süden aufsteigen lassen, erklärte der südkoreanische Generalstab am Donnerstag. Am Morgen wurden weitere Ballons gesichtet.
Etwa 20 Ballons seien am Morgen bereits im Süden gelandet, insbesondere in der nordwestlichen Provinz Gyeonggi und der Hauptstadt Seoul, erklärte der Generalstab. Die an den Ballons befestigten Säcke enthielten demnach "hauptsächlich Papier- und Plastikmüll". Ein Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung bestehe nicht.
Seit Mai hat Nordkorea bereits mehr als 3800 Müllballons in Richtung Südkorea fliegen lassen.
Xi Jinping verspricht Afrika einen Geldregen
Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat Afrika Finanzhilfen in Höhe von rund 45 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren zugesagt. Die chinesische Regierung sei bereit, in den nächsten drei Jahren finanzielle Unterstützung für Afrika in Höhe von 360 Milliarden Yuan (45,8 Milliarden Euro) zu leisten, sagte Xi bei der Eröffnung des China-Afrika-Kooperationsforums in Peking. Mehr als die Hälfte davon werde in Form von Krediten gewährt.
Elf Milliarden Yuan würden zudem "in Form verschiedener Arten von Unterstützung" zugesichert, führte Xi aus. Zehn Milliarden Yuan werden demnach durch die Förderung von Investitionen chinesischer Unternehmen bereitgestellt.
Kendall Jenner überrascht mit neuer Frisur
Die lange, dunkle Mähne von Kendall Jenner ist einer Kurzhaar-Frisur gewichen. Damit erinnert das Model nicht nur an die 90er-Jahre, sondern auch schwer an ihre Mutter, Kris Jenner.
In einem Werbevideo, das im körnigen Vintage-Stil gehalten ist, posiert Kendall Jenner vor einer wunderschönen Urlaubskulisse am schäumenden Meer, vor einer weißen Wand und während einer windigen Autofahrt mit offenem Verdeck. Dabei trägt sie mal ein Kleid, mal ein Hemd, mal einen Oversize-Blazer, immer Stiefel - und einen komplett neuen Haarschnitt.
Trotz viel Sonne - Gewitter drohen
Heute setzt sich nach teils zähen Nebel- oder Wolkenfeldern und im Westen ein paar Regentropfen immer besser die Sonne durch. Am Nachmittag können sich dann im Südwesten Schauer und Gewitter bilden, die teils mit Starkregen kräftig ausfallen können.
Im Norden und Osten scheint dagegen oft ungestört die Sonne. Die Höchstwerte liegen bei 25 Grad am südlichen Oberrhein bis 34 Grad in Leipzig, zudem ist es im Westen recht schwül. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden und Osten sowie bei Gewittern teils frisch mit starken, vereinzelt stürmischen Böen aus östlichen bis nordöstlichen Richtungen.
Apropos Gewitter: Wie entstehen Blitze und warum grollt Donner? Fragen und Antworten zu Gewitter
Jetzt doch noch? FDP-Politiker fordert neue Chance für Ruanda-Modell in Asylpolitik
Für die Briten war das Ruanda-Modell in der Asylpolitik ein ziemlich teures Fiasko - und wurde dementsprechend von der Labour-Regierung bereits kurz nach der Wahl eingestampft.
Doch die Idee lebt offenbar weiter: In der Debatte über die Verlagerung von Asylverfahren außerhalb der EU hat der FDP-Politiker Joachim Stamp ein Modell mit Ruanda ins Spiel gebracht. Der Sonderbevollmächtigte der Bundesregierung für Migrationsabkommen schlug im Podcast von "Table.Briefings" vor, die Verfahren von Migranten, die über Russland und Belarus nach Europa kommen, in das ostafrikanische Land auszulagern.
Man könne jetzt den Versuch machen, "die dort vorhandenen Kapazitäten, die ursprünglich mal für diesen Deal mit den Briten vorbereitet gewesen sind", zu nutzen, sagte Stamp. Allerdings unter dem Dach des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, "die dann die Verfahren durchführen würden" - das sei der fundamentale Unterschied zu der Regelung, die Großbritannien mit Ruanda angestrebt hatte. Stamp machte in dem Interview deutlich, dass er als FDP-Politiker sprach und nicht in seiner Regierungsrolle.
Oasis reagieren auf Ticketfrust der Fans
Der Ticketverkauf zu den Oasis-Konzerten am vergangenen Wochenende sorgte bei vielen langjährigen Fans für massiven Frust.
Jetzt gibt es eine neue, wenn auch kleine Chance: Die Gallagher-Brüder kündigten auf X zwei weitere Zusatzkonzerte an. Sowohl am 27. als auch am 28. September werden die Britpop-Legenden weitere Shows in London spielen. "Aufgrund der überragenden Nachfrage wurden zwei zusätzliche Konzerte im Wembley-Stadion angesetzt", heißt es in dem Post.
Einen Haken hat die Sache jedoch: Die Tickets sollen in einem gestaffelten, nur auf Einladung stattfindenden Auswahlverfahren verkauft werden, gaben Oasis überdies bekannt. Für die Teilnahme an der Verlosung könnten sich zunächst nur die "vielen britischen Fans" bewerben.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
die Polizei registriert einen Trend zu immer mehr Gewalt im Bereich der Organisierten Kriminalität. Eine beunruhigende Entwicklung. Heute stellt Bundesinnenministerin Nancy Faeser zusammen mit BKA-Präsident Holger Münch das neue "Bundeslagebild Organisierte Kriminalität" vor. Dann werden wir wissen, wie sich die Zahlen zu Gewaltstraftaten der Gruppen und viele weitere Aspekte entwickelt haben.
Das wird heute noch wichtig:
Außenministerin Annalena Baerbock beginnt angesichts der stockenden Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und eine Freilassung der israelischen Geiseln in Saudi-Arabien eine zweitägige Nahostreise.
Die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereitet sich zwei Tage lang auf das nun beginnende letzte Jahr der Wahlperiode vor.
Und die SPD zieht sich ebenfalls zurück, um in Klausur zu beraten. Hier auch mit dabei: Bundeskanzler Olaf Scholz.
Papst Franziskus hält eine Messe im Fußballstadion von Jakarta in Indonesien.
Das Landgericht München I verkündet die Entscheidung zu Schadenersatzklage des Wirecard-Insolvenzverwalters gegen Ex-Vorstände und einen Aufsichtsrat.
Der Prozess gegen einen auch im Fall Maddie Verdächtigen wegen schwerer Straftaten geht in Braunschweig ab 9 Uhr weiter.
Im Sport dürften sich die Blicke heute auch wieder nach Paris richten. Dort findet der achte Tag der Paralympics statt - erneut mit etlichen Medaillenchancen für Athleten aus Deutschland.
Soweit ein kurzer Überblick. Über alles Wichtige, was heute geschieht, halten meine Kolleginnen und Kollegen bei ntv.de Sie auf dem Laufenden. Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten auf diesem Kanal.
Für Fragen, Anmerkungen und Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de
Starten Sie gut in den Tag!
Feste Arbeitszeit? Wollen nur wenige Arbeitnehmer
Nur eine Minderheit in Deutschland bevorzugt einer Umfrage zufolge eine Stelle mit festen Arbeitszeiten. Hingegen sind flexible Arbeitszeiten besonders gefragt, wie aus einer repräsentativen Befragung von gut 2.500 Männern und Frauen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervorgeht.
Nur etwa 25 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer würden eine Stelle mit starren Arbeitszeiten wählen, hieß es in Gütersloh. Für die Befragung sollten die Männer und Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren anhand von fiktiven Stellenanzeigen deren Attraktivität beurteilen.
Schüsse in Berlin: ein Toter und zwei Verletzte
Durch Schüsse ist im Berliner Stadtteil Schöneberg ein Mensch getötet worden. Zwei weitere wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht, wie die Feuerwehr mitteilte.
Einer der Männer erlitt schwere Verletzungen, der zweite leichte. Der dritte Mann wurde vor Ort erfolglos reanimiert.
Die Polizei sicherte das Gebiet weiträumig ab. Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte vor.