Donnerstag, 11. Juni 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Donnerstag, der 11. Juni 2020

Halb Deutschland hatte heute frei, aber auch in den Bundesländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, neigt sich die Arbeitswoche langsam dem Ende zu. Und schon morgen erwacht das ganze Land im Hochsommer: Die Sonne strahlt und die Thermometer klettern auf bis zu 30 Grad. Ein schöner Tag erwartet uns also.

Hier aber erstmal die Bilanz des heutigen Tages:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

21:55 Uhr

Nach sieben Jahren Ehe: Kelly Clarkson lässt sich scheiden

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Sind kein Paar mehr: Kelly Clarkson und Brandon Blackstock.

(Foto: imago images/Starface)

Ehe-Aus für die amerikanische Sängerin Kelly Clarkson und ihren Mann Brandon Blackstock: Nach knapp siebenjähriger Ehe soll Clarkson die Scheidung eingereicht haben, berichten US-Medien.

Dem Internetdienst "The Blast" zufolge hat sie laut Gerichtsdokumenten den Antrag schon am 4. Juni in Los Angeles gestellt. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder, die bald sechs Jahre alte Tochter River Rose und den vierjährigen Sohn Remington Alexander.

Die Grammy-Gewinnerin Clarkson wurde durch die Castingshow "American Idol" und durch Hits wie "Since U Been Gone" und "Walk Away" weltbekannt. Sie ist auch Jurorin in der US-Show "The Voice".

21:19 Uhr

Bürgermeisterin von Seattle an Trump: "Geh zurück in deinen Bunker"

US-Präsident Donald Trump hat sich über Twitter einen Schlagabtausch mit Seattles Bürgermeisterin Jenny Durkan und dem Gouverneur des Bundesstaats Washington, Jay Inslee, geliefert

  • Trump forderte die beiden Demokraten erneut auf, in Seattle wieder die Kontrolle zu erlangen. "Nehmt JETZT eure Stadt zurück. Wenn ihr es nicht tut, werde ich es tun. Das ist kein Spiel." Der Präsident verlangte, "hässliche Anarchisten" unverzüglich zu stoppen. Zuvor hatte Trump geschrieben, "inländische Terroristen" hätten in Seattle an der Westküste die Kontrolle übernommen.
  • Gouverneur Inslee schrieb daraufhin: "Ein Mann, der überhaupt nicht regieren kann, sollte sich aus den Angelegenheiten des Staates Washingtons heraushalten."
  • Durkan antwortete auf Trumps Tweet: "Bring uns alle in Sicherheit. Geh zurück in deinen Bunker."

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20:38 Uhr

Farage vergleicht "Black Lives Matter" mit Taliban

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Die Colston-Statue landete am Sonntag im Fluss Avon.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Black Lives Matter"- Demonstranten haben am Sonntag im südenglischen Bristol die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston gestürzt und unter Beifallsbekundungen in den Fluss Avon geworfen. Die britische Regierung verurteilte die Aktion, wieder aufstellen will das Denkmal aber niemand.

Der Gründer der Brexit-Partei, Nigel Farage, fand dagegen sehr scharfe Worte für die Demonstranten. Er verglich den Sturz der Colston-Statue mit den Taten der radikalislamischen Taliban, die 2001 in Afghanistan alte Buddha-Statuen in die Luft sprengten. "Was wir am Wochenende gesehen haben, war das entsetzlichste Beispiel einer Herrschaft des Mobs", sagte er dem Sender ITV.

Der Radiosender LBC beendete wegen dieser Äußerungen am Donnerstag seine Zusammenarbeit mit Farage, wie der Sender im Onlinedienst Twitter mitteilte.

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Eine der beiden riesigen Buddha-Statuen vor der Zerstörung .

(Foto: picture alliance / dpa)

20:12 Uhr

Netflix führt "Black Lives Matter"-Rubrik ein

Im Zuge der "Black Lives Matter"-Bewegung reagiert nun auch der Streaminganbieter Netflix. Unter der Kategorie "Black Lives Matter" lassen sich inzwischen bereits über 40 Filme, Dokumentationen und Serien, die "über die ethnische Ungerechtigkeit und die Erfahrungen Schwarzer in Amerika" aufklären sollen, heißt es im Erklärtext zu den "sorgfältig ausgewählten Titeln."

  • Zu diesen zählen etwa Beyoncé Knowles Konzertfilm "Homecoming", Oscar-Gewinner "Moonlight", die Serie "Dear White People", die Doku "Wer hat Malcolm X umgebracht?" oder das Stand-up-Special "Trevor Noah: Son of Patricia" des "Daily Show"-Moderators.
  • "Wenn wir sagen 'Black Lives Matter', dann meinen wir auch "Black Storytelling matters'", schreibt Netflix als Begründung dieser neuen Liste via Twitter.
  • Es werde zwar Zeit in Anspruch nehmen, um einen Wandel herbeizuführen. Der Streaminganbieter wolle jedoch seinen Teil dazu beitragen, indem "kraftvolle und komplexe Erzählungen über die Schwarzen Erfahrungen beleuchtet werden."
19:24 Uhr

Polizisten schikanieren Obdachlosen und filmen ihn dabei

Zwei Polizisten sollen im brandenburgischen Bad Belzig einen 70-jährigen Obdachlosen schikaniert haben. Wie die Polizei in Potsdam mitteilte, soll einer der Streifenbeamten in der Nacht zum Sonntag den alkoholisierten Mann zu Fuß begleitet und "augenscheinlich unangemessen bedrängt" haben. Der zweite Beamte habe "offenbar aus dem mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Funkstreifenwagen heraus mit einem Handy die Situation" gefilmt.

  • "Beide Beamte waren offenbar amüsiert und lachten ob der Szenerie", erklärte die Polizei.
  • Das Video sei anschließend in eine WhatsApp-Gruppe geschickt worden. Darauf sei zu sehen, wie der Beamte den Betrunkenen auf dem Gehweg "verbal und durch mehrfaches Schieben" vorwärts dränge und wie er "einen Tritt in Richtung Gesäß des Geschädigten andeutet oder dem Mann einen Tritt versetzt".
  • Gegen die Beamten wurden nun ermittelt. Zudem wurde ihnen das Führen der Dienstgeschäfte bis auf Weiteres verboten.
18:38 Uhr

Rapper Ice Cube verbreitet Verschwörungstheorien

Rapper Ice Cube muss sich scharfer Kritik stellen: Der Musiker verbreitet via Twitter einige Verschwörungstheorien - mit teilweise antisemitischen Inhalten.

  • Der Rapper postete beispielsweise am vergangenen Samstag ein Bild, auf dem eine Gruppe karikierter jüdischer Geschäftsmänner zu sehen ist, die auf dem Rücken von einer Gruppe schwarzer Männer Monopoly spielen. "Alles, was wir tun müssen, ist aufstehen und ihr kleines Spiel ist vorbei", so der Text auf dem Bild.
  • Zudem teilte der Rapper ein Bild eines Davidsterns, in dem in der Mitte ein schwarzer Würfel eingezeichnet ist. Dabei handelt es sich um den sogenannten "Black Cube of Saturn". Eine Verschwörungstheorie, die sich auf einen angeblichen Kult von Teufelsanbetern bezieht, der vom Planeten Saturn beeinflusst wird.
  • Nach der Kritik meldete sich Ice Cube auch selbst zu Wort. In einem Tweet schreibt er: "Ich werde unser Volk weiterhin motivieren und informieren und einfache Lösungen anbieten, um dabei zu helfen, die Probleme zu lösen, die Amerika unserem Volk bereitet hat. Das sind die harten Fakten, so wie ich sie sehe", so der Rapper.

 

18:02 Uhr

Mann stirbt bei Unfall auf Hockenheimring

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Auf dem Hockenheimring fanden seit 1970 immer wieder Formel-1-Rennen statt.

(Foto: imago stock&people)

Der Hockenheimring ist eine bekannte Profirennstrecke in Baden-Württemberg. Dort finden aber auch private kommerzielle Veranstaltungen statt, etwa Fahrten mit Sportwagen.

Bei einem Privat-Event ist es heute zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein 68-Jähriger Autofahrer kam dabei ums Leben. Die Ursache des Unglücks ist zunächst nicht bekannt.

Wie die Polizei mitteilte, kam es kurz nach der Zielgeraden zu einem Zusammenstoß zwischen drei Autos. Dabei starb der 68-Jährige. Die Insassen der anderen beiden Autos blieben unverletzt.

17:37 Uhr

US-Stabschef entschuldigt sich für Kirchen-Besuch mit Trump

US-Stabschef Mark Milley hat sich für seine Teilnahme an einem umstrittenen Kirchen-Besuch von Präsident Donald Trump inmitten der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt entschuldigt. "Ich hätte nicht dort sein sollen", sagte der oberste US-General in einer Videobotschaft. Sein Erscheinen habe den Eindruck einer Einmischung der Streitkräfte in die Innenpolitik vermittelt. "Es war ein Fehler, aus dem ich gelernt habe."

Trump besuchte Anfang Juni eine nahe dem Weißen Haus gelegene Kirche und ließ sich davor mit einer Bibel in der Hand fotografieren. Unmittelbar zuvor hatten die Sicherheitskräfte gewaltsam eine friedliche Protestkundgebung vor der Kirche aufgelöst.

Trump wurde unter anderem von Verteidigungsminister Mark Esper und Stabschef Milley begleitet, der zudem einen Kampfanzug der US-Streitkräfte trug.

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17:05 Uhr

Babysitterin tötet Säugling mit Methadon - Sechseinhalb Jahre Haft

Während die Mutter im Nachbarzimmer schlief, gab eine Babysitterin ihrem Zwillingspärchen Methadon - um sie ruhig zu stellen. Vor dem Antritt ihrer Nachtschicht soll die drogenabhängige Nanny erschöpft gewesen sein. Der Junge starb, das Mädchen überlebte.

Im Prozess um den Vergiftungstod ist die Babysitterin nun zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach die 39-Jährige der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig.

Nach Überzeugung des Gerichts hatte die Angeklagte dem zehn Wochen alten Baby im Februar 2019 die Ersatzdroge Methadon verabreicht und auch deren Gefährlichkeit erkannt. Deshalb sei sie für den Tod des Kinds verantwortlich.

16:23 Uhr

Trump sorgt mit "S.S."-Würdigung für Kontroverse

US-Präsident Donald Trump hat die Arbeit der Sicherheitskräfte während der Proteste rund ums Weiße Haus in Washington in den vergangenen Wochen gelobt. "Unsere großartigen Truppen der Nationalgarde, die sich um die Gegend um das Weiße Haus kümmerten, konnten kaum glauben, wie einfach es war", schrieb Trump auf Twitter. "Demonstranten, Agitatoren, Anarchisten (ANTIFA) und Andere" seien von der Nationalgarde, der Polizei und "S.S" in Schach gehalten worden. "S.S."?

  • Hinter der Abkürzung verbirgt sich offenbar der Secret Service, doch "Menschen denken normalerweise nicht an den Secret Service", wenn sie diese Abbreviatur sehen, wie der Journalist Andrew Feinberg in einem Tweet schrieb.
  • Einige Kommentare verstehen die Verwendung der Abkürzung "S.S." in Trumps Tweet als einen Freud'schen Versprecher. Andere wundern sich nicht, denn Trump sei ein "Nazi".
  • Ein Nutzer verteidigt Trump: Seiner Meinung nach habe der US-Präsident "S.S." abgekürzt, weil seinem Tweet die Zeichen ausgegangen sind.
15:37 Uhr

Explosion in Hannover - neun Verletzte

Bei einer Explosion und einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Hannover sind neun Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Unter den Verletzten sind zwei Kleinkinder.

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Nach der Explosion ist das Haus nicht mehr bewohnbar.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Wegen der starken Zerstörungen in der Wohnung konnten die Ermittler die Ursache der Explosion noch nicht feststellen. Sie schätzten den Schaden auf über eine Million Euro. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat gibt es nicht.
  • Gestern Abend bemerkten mehrere Zeugen einen lauten Knall und Flammen in einer Wohnung im Hochparterre des Hauses und alarmierten die Feuerwehr. Nach etwa einer Stunde konnte der Brand gelöscht werden.
  • Ein 34-Jähriger erlitt starke Verbrennungen - der Mann konnte zwar noch aus der Wohnung retten, dann aber brach er draußen zusammen. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen kam er ins Krankenhaus.
  • Teils über Drehleitern rettete die Feuerwehr 19 Menschen aus dem Wohnhaus. Acht Menschen erlitten Rauchvergiftungen.
  • Das Mehrfamilienhaus ist laut Polizei nicht mehr bewohnbar.
15:12 Uhr

Angriff an slowakischer Grundschule: Ein Toter, drei Verletzte

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Ein ehemaliger Schüler ging in Vrutky mit Messer auf Lehrer und Kinder los.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Messerangriff in einer Grundschule in der Slowakei ist ein Lehrer getötet worden. Eine Lehrerin und zwei Kinder wurden bei dem Vorfall verletzt, wie die Behörden mitteilten.

Der Angreifer wurde von der Polizei wenige Meter vom Tatort entfernt erschossen. Bei ihm handele es sich um einen 22-jährigen ehemaligen Schüler der Schule in Vrutky etwa 180 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bratislava.

14:29 Uhr

Mindestens 46 Tote bei Bootsunglück im Mittelmeer

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor der tunesischen Küste sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen.

  • Unter den Opfern seien mindestens 23 Frauen und zwei Kinder, sagte ein Behörden-Vertreter.
  • Die Suche nach möglichen weiteren Toten geht weiter.
  • An Bord des Bootes sollen sich nach Angaben anderer Migranten insgesamt 53 Menschen befunden haben. Es war demnach in der Nacht zum vergangenen Freitag von der tunesischen Küste aus in Richtung Italien aufgebrochen.
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag!

13:58 Uhr

Polizei stellt zehn Kilogramm Crystal Meth sicher

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Organisator der Drogenbande soll ein 39-Jähriger sein, der während dieser Zeit eine achtjährige Haftstrafe wegen Drogenhandels in Berlin im offenen Vollzug verbüßte. Der Mann war erst im April nach viereinhalb Jahren Haft vorzeitig auf Bewährung entlassen worden.

picture alliance/dpa

Die Brandenburger Polizei hat bei einem Schlag gegen eine Rauschgiftbande in Berlin zehn Kilogramm Crystal Meth sichergestellt. Dies sei die bisher größte sichergestellte Menge der Droge in der Region mit einem Schwarzmarktwert von rund einer Million Euro, berichtete das Polizeipräsidium.

  • Nach eineinhalb Jahren Ermittlungen hätten Beamte des Landeskriminalamts Ende Mai mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften (SEK) in Berlin-Pankow fünf Tatverdächtige festnehmen können. Die drei mutmaßlichen Drogenhändler und zwei Kuriere seien in Untersuchungshaft genommen worden.
  • Ausgangspunkt der Ermittlungen sei die Anzeige des Vermieters einer Lagerhalle in Schönerlinde in Brandenburg gewesen, berichtete die Polizei. Dort seien verdächtige Chemikalien und Laborgeräte gefunden worden. Darauf folgten Ermittlungen in sechs Bundesländern sowie in den Niederlanden und in Spanien.
  • Die Bande habe mehrere Drogenlabore für die Herstellung von Amphetamin und Metamphetamin betrieben und sowie mit Drogen und Chemikalien gehandelt, so die Polizei.
  • Bei Durchsuchungen nach der Festnahme der fünf Männer waren in verschiedenen Objekten Chemikalien, Laborutensilien, Marihuana, Schusswaffen und Munition sowie Zehntausende Euro Bargeld sichergestellt worden.
13:43 Uhr

Verdächtiger im Fall Maddie noch nicht vernommen

Im Fall des vor 13 Jahren verschwundenen britischen Mädchens Maddie ist der Mordverdächtige noch nicht vernommen worden. "Dieser Zeitpunkt ist für uns noch nicht gekommen", sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Eine Vernehmung erfolge häufig erst zum Abschluss der Ermittlungen, um dem Beschuldigten auch konkrete Vorhalte zu den Ergebnissen machen zu können, sagte Wolters.

In der vergangenen Woche hatten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig überraschend mitgeteilt, dass ein wegen anderer Delikte inhaftierter 43-jähriger Mann in dem Fall der verschwundenen Madeleine McCann unter Mordverdacht steht. Zur gleichen Zeit hatte es in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" einen erneuten Zeugenaufruf gegeben. Das damals dreijährige Mädchen verschwand am 3. Mai 2007 aus einer Apartmentanlage im portugiesischen Praia da Luz, als die Eltern in einem nahe gelegenen Restaurant waren. Ermittler waren von einer Entführung ausgegangen.

13:13 Uhr

Nach rassistischem Clip: Bei VW verliert niemand seinen Job

Volkswagen hat nach der internen Prüfung des rassistischen Werbevideos für den neuen Golf eine Reihe von Fehlern bei der Entstehung des Clips eingeräumt, zieht aber vorerst keine personellen Konsequenzen. "Wir haben fehlende Sensibilität und prozessuale Fehler festgestellt", sagte Rechtsvorständin Hiltrud Werner. "Einige Kollegen waren auch nach dem ersten warnenden Hinweis aus der Social-Media-Community nicht aufmerksam und reaktiv genug."

Ob es möglicherweise zu geforderten Entlassungen kommen werde, sei noch nicht entschieden - sie habe großes Vertrauen in die entsprechende Arbeit der Disziplinar- und Personalausschüsse. "Personelle Konsequenzen würden wir allerdings nur dann ziehen, wenn vorsätzlich und wissentlich gegen unseren Code of Conduct und unsere Werte verstoßen wurde", betonte Werner. Dafür müsse klar nachweisbar sein, dass nicht nur ein Fehler, sondern grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz im Spiel waren. Bisheriger Stand sei, dass bei der Abnahme des Videos "keinerlei rassistische Intentionen eine Rolle gespielt haben".

12:54 Uhr

Facebook & Co. wollen stärker gegen Kindesmissbrauch vorgehen

Facebook, Google und andere Online-Konzerne wollen ihre Anstrengungen im Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz verstärken. Die Tech-Unternehmen stellten einen mehrstufigen Plan dafür vor. Unter anderem wollen sie noch mehr in Technologien investieren, mit denen unter anderem kinderpornografisches Material erkannt werden kann. Außerdem soll es jährliche Fortschrittsberichte und Treffen mit Regierungsbehörden und Strafverfolgern geben.

Die Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren in diesem Bereich zusammen. So kommt Microsofts Technologie PhotoDNA zum Einsatz, um Missbrauchs-Bilder zu erkennen und aus dem Netz zu nehmen. Die Plattformen tauschen auch Daten aus, damit einmal entdeckte Inhalte beim erneuten Hochladen auch auf anderen Plattformen sofort gestoppt werden können. Unter den Teilnehmern des neuen Programms "Project Protect" sind auch Twitter und der Online-Speicherdienst Dropbox sowie mehrere Organisationen, die gegen Kindesmissbrauch kämpfen.

12:22 Uhr

Nach Fluchtversuch von Stephan B.: Stellvertretende JVA-Direktorin von Halle versetzt

Nach dem Fluchtversuch des mutmaßlichen Halle-Attentäters Stephan B. hat es personelle Konsequenzen gegeben. Die stellvertretende Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA) Halle wurde von ihrer Funktion entbunden und versetzt, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Magdeburg sagte. Zuvor hatte Landesjustizministerin Anne-Marie Keding (CDU) Vorwürfe gegen die JVA-Leitung erhoben.

  • Am Dienstag erklärte sie, es würden disziplinarische Maßnahmen gegen die Gefängnisleitung und Bedienstete der Justizvollzuganstalt Halle geprüft. Während seines Fluchtversuchs war B. demnach entgegen der Vorschriften unbewacht.
  • Keding zufolge gab es in der Hafteinrichtung mehrere Verstöße gegen Erlasse des Ministeriums.
  • In der Justizvollzugsanstalt sei teilweise "eigenmächtig" gehandelt worden.
12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:43 Uhr

Polizei muss in Mülheim wegen Massenschlägerei ausrücken

Eine Schlägerei unter etwa 60 Menschen hat in Nordrhein-Westfalen für einen großen Polizeieinsatz gesorgt. Anrufer hatten am Mittwochabend von einer Auseinandersetzung in der Nähe des Hauptbahnhofs von Mülheim an der Ruhr berichtet, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Grund für den Streit war den Angaben zufolge zunächst unklar. Beamte sprachen mehrere Platzverweise aus. Eine halbe Stunde später kam es an dem Platz erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein Polizeihund war nun dabei und biss einen der Beteiligten, wie der Sprecher sagte. Die Beteiligten erwarteten mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Schwer verletzt wurde aber niemand. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

11:22 Uhr

Extremsportler will Saarland in vier Tagen durchqueren

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2017 hatte Schedler mit einer anderen Tour Schlagzeilen gemacht: Er war gut 120 Kilometer am Stück gelaufen.

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Seine Tour auf dem Saarland-Rundwanderweg startet und endet in Saarbrücken und schließt einen Schwenk zum Dollberg als höchstem Berg des Saarlandes mit ein. Insgesamt 288 Kilometer muss der 39-jährige Martin Schedler dazu auf seiner viertägigen Route zurücklegen. "Es wird ein richtiges Abenteuer. Es ist ein Lebenstraum von mir", sagte der Diplom-Verwaltungswirt beim Start. Die Idee dazu habe er schon lange gehabt. Jetzt habe er die Chance ergriffen in der coronabedingt wettkampffreien Zeit, diesen Traum umzusetzen.

"Die Tour ist für mich kein Selbstläufer. Sie wird läuferisch die größte Herausforderung in meinem Leben", sagte der Ultraläufer. Er sei "extrem aufgeregt", meinte er vor dem Start. Schedler läuft seit mehr als 25 Jahren, seit einigen Jahren auch Ultradistanzen - also Strecken, die länger sind als ein Marathon. Mit der jetzigen Tour wolle er in der einschränkenden Corona-Pandemie dazu animieren, das Saarland neu zu entdecken. Außerdem sei sein Ziel, in Zeiten von Corona "ein positives Ereignis" zu schaffen.

10:51 Uhr

Zoom schließt Konto von chinesischen Menschenrechtlern

Die populäre Video-Plattform Zoom hat nach einem Medienbericht das Konto einer Gruppe von chinesischen Menschenrechtsaktivisten in den USA geschlossen. Diese hatte zuvor in einer Videokonferenz eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in China abgehalten. Wie die US-Webseite "Axios" berichtete, verwies Zoom darauf, dass es sich "an örtliche Gesetze halten" müsse, ohne China direkt zu nennen. Es sei inzwischen aber wieder reaktiviert worden.

Das Gedenken hatte der damalige Studentenführer Zhou Fengsuo, Gründer der in den USA ansässigen Organisation "Humanitarian China", am 30. Mai über ein bezahltes Zoom-Konto organisiert. Rund 250 Personen hatten teilgenommen. Am 7. Juni wurde sein Konto geschlossen. Ein weiteres Zoom-Konto des prodemokratischen Hongkonger Politikers Lee Cheuk Yan konnte ebenfalls nicht mehr benutzt werden. "Wir sind empört über das Vorgehen von Zoom", sagte Zhou Fengsuo.

10:03 Uhr

29-Jähriger lässt Schäferhund auf Polizisten los

Mit dem Kommando "Fass" soll ein 29-Jähriger in Gelsenkirchen seinen Schäferhund auf Rettungskräfte losgelassen haben. Die Einsatzkräfte waren zu einem Streit zwischen dem Mann und seiner Freundin gerufen worden, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Frau im Streit gegen eine Glastür geschlagen und sich dabei an der Hand verletzt.

Der 29-Jährige habe sich aber dagegen gewehrt, dass seine Freundin von den Rettungskräften behandelt wird, teilte die Polizei weiter mit. Als er seinen Hund losließ, flüchteten die Einsatzkräfte mit der Frau aus der Wohnung. Den 29-Jährigen, der gegenüber der Polizei abstritt, dem Tier einen Befehl gegeben zu haben, erwartet eine Anzeige und eine Überprüfung seiner Eignung als Hundehalter.

09:53 Uhr

Erst am Nachmittag verschont uns der Regen

Heute, an Fronleichnam, ist es oft wechselhaft. Im Norden halten sich ganztags viele Wolken mit zeit- und gebietsweise Regen, auch einzelne Gewitter können dabei sein. Im Westen ist es wolkig mit selteneren Schauern. In der Südhälfte gibt es im Tagesverlauf mehr Auflockerungen mit Sonne und es wird öfter trocken, einzelne Schauer oder Gewitter treten aber noch auf. Am Morgen fällt an den Alpen teils noch recht kräftiger Regen. Insgesamt lassen die Niederschläge im Nachmittagsverlauf nach. Dazu werden maximal meist 18 bis 23, im Osten bis rund 25 Grad erreicht. An der vorpommerschen Küste ist es mit Werten um 16 Grad etwas kühler. Meist weht schwacher, zur Küste hin mäßiger bis frischer und dort stark böiger Wind aus Nordost bis Ost.

09:37 Uhr

J.K. Rowling macht traumatische Vergangenheit öffentlich

"Harry-Potter"-Autorin J.K. Rowling ist nach eigenen Worten in der Vergangenheit in einer Beziehung misshandelt und sexuell missbraucht worden. In einem Blog-Beitrag schrieb die gefeierte Bestseller-Autorin, sie gebe diese Informationen preis, um ihre umstrittenen Kommentare zu Transgender-Frauen zu erklären.

"Es ist nicht einfach, diesen Artikel zu schreiben", heißt es in einem langen Essay Rowlings über Geschlechteridentität und ihre eigene schwierige Vergangenheit. "Ich stehe nun seit mehr als 20 Jahren in der Öffentlichkeit und habe nie öffentlich darüber gesprochen, dass ich eine Überlebende von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch bin". Sie schäme sich nicht für das, was ihr passiert sei, doch sei es "traumatisch, sich daran zu erinnern". Rowling betonte, sie sei "kein Opfer", sondern "eine Überlebende".

Rowling hatte in den vergangenen Tagen für Wirbel gesorgt, nachdem sie sich mit einem Tweet über die Formulierung "Menschen, die menstruieren" lustig gemacht hatte. "Ich bin sicher, es gab mal ein Wort für solche Leute", schrieb sie in Anspielung auf Frauen. "Harry-Potter"-Star Daniel Radcliffe sah sich daraufhin veranlasst, sich bei Transgender-Frauen zu entschuldigen, die sich von Rowlings Tweet möglicherweise angegriffen fühlten. Rowling war zuvor bereits Transfeindlichkeit vorgeworfen worden.

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09:06 Uhr

Drei Männer mit Hubschrauber aus Watt gerettet

Die Feuerwehr hat im Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein drei Männer mit einem Hubschrauber aus dem Watt gerettet. Nach einer Havarie ihres Boots waren die drei Schiffbrüchigen am Mittwochabend bei dem Versuch, zu Fuß das Festland zu erreichen, bis zur Brust im Watt versunken, wie der Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen mitteilte. Aus eigener Kraft konnten sie sich nicht aus dem festsaugenden Schlick befreien. Mit ihrem Mobiltelefon setzten sie einen Notruf ab.

Wegen der einsetzenden Dunkelheit und des unwegsamen Geländes versuchten die Einsatzkräfte, die Männer mit einem Rettungshubschrauber zu orten. Mit ihrem Mobiltelefon leuchteten die im Watt Gefangenen in den Himmel und machten so auf sich aufmerksam. Per Seilwinde wurden die Männer schließlich aus dem Schlick gezogen und auf dem Deich abgesetzt. Die frierenden Schiffbrüchigen trugen der Feuerwehr zufolge keine Verletzungen davon. Der Einsatz dauerte drei Stunden bis 01.00 Uhr nachts.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:33 Uhr

"Vom Winde verweht" wird zum Verkaufsschlager

Der Filmklassiker "Vom Winde verweht" ist 1939 erschienen und erzählt die Geschichte der Gutsherrin Scarlett O'Hara in den US-Südstaaten zu Zeiten des Bürgerkrieges. Auch nach der Abschaffung der Sklaverei stehen mehrere afroamerikanische Charaktere freiwillig und loyal zu Scarletts Familie, Probleme durch Sklaverei werden in dem Klassiker nicht thematisiert. Nachdem der US-Streaminganbieter HBO max den Film überraschend aus dem Programm genommen hat, wird er nun zum Verkaufsschlager. In den Amazon-Verkaufscharts sei das Südstaatendrama nun zum Bestseller geworden, berichtet "Variety".

Das zu Warner Media gehörende Unternehmen wolle dem Film Erklärungen zu dessen rassistischen Vorurteilen und der problematischen Darstellung von Sklaverei zur Seite stellen, erklärte ein Sprecher. "Er wird mit einer Erläuterung seines historischen Kontexts und einer Distanzierung von den rassistischen Darstellungen ins Programm wiederaufgenommen werden", hieß es laut "Hollywood Reporter" in einem Statement des Unternehmens.

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08:00 Uhr

Für Kendall und Kylie Jenner ist ihr Vater eine Heldin

Seitdem ihr Vater offen als Frau lebt, hat sich die Beziehung der Promi-Schwestern Kendall und Kylie Jenner zu ihr geändert - zum Positiven. "Als mein Vater sich als Transgender geoutet hat, wuchs unsere Beziehung", sagte Kendall Jenner dem "People"-Magazin im Rahmen des Pride-Monats Juni über ihren Vater. Seit 2015 lebt der ehemalige Sportler Bruce Jenner als Caitlyn Jenner. "Sie konnte endlich ehrlich zu mir sein", sagte Kendall weiter. "Wir konnten über tiefe Gefühle sprechen, die sie in dieser Zeit empfand. Als ich aufwuchs, war mein Vater normalerweise keiner, der über Gefühle sprach, das war ein großer Schritt für uns."

Für Kylie war das Coming-out ihres Vaters eine Ermutigung. "Mein Vater war immer eine Inspiration für mich, vom Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen bis zum Erwerb ihres Pilotenscheins", sagte sie. "Aber ihr zuzusehen, wie sie ihr wahres Ich auslebt, war die größte Inspiration von allen." Ihr Vater sei ihre Heldin, sagten die Jenner-Schwestern.

07:37 Uhr

Merz sieht keinen "latenten Rassismus" in der Polizei

CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz lehnt in der Debatte um Rassismus und Polizeigewalt Vergleiche zwischen Deutschland und den USA ab. Er halte es für "unzulässig, die Bilder aus Amerika eins zu eins auf Deutschland zu übertragen", sagte der frühere Fraktionschef den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die USA hätten seit der Abschaffung der Sklaverei "das Problem der Rassendiskriminierung bis heute nicht wirklich gelöst". In Deutschland gebe es eine solche Situation nicht, argumentierte Merz. Auch gebe es hierzulande keinen "latenten Rassismus" in der Polizei. Diesen Vorwurf hatte die SPD-Vorsitzende Saskia Esken erhoben und damit eine heftige Diskussion ausgelöst.

06:59 Uhr

Pelosi will Statuen von Südstaaten-Anführern loswerden

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat die Entfernung von Denkmälern von Führungsfiguren der US-Südstaaten aus dem Sitz des Kongresses gefordert. Mit diesen elf Statuen werde "dem Hass gehuldigt", schrieb die Anführerin der oppositionellen Demokraten an einen parteiübergreifenden Ausschuss. Die mit diesen Denkmälern geehrten Männer seien für "Grausamkeit und Barbarei" eingetreten.

Im Washingtoner Kapitol stehen Denkmäler von Persönlichkeiten, die im 19. Jahrhundert für den Erhalt der Sklaverei eingetreten waren und deswegen die Südstaaten vom Norden der USA abspalten wollten. Diese Bestrebungen führten zum Bürgerkrieg von 1861 bis 1865, in dem die Südstaaten unterlagen.

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06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen, liebe Leser,

Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang über Konsequenzen aus der Corona-Krise. In der Videokonferenz soll es auch um die bilateralen Beziehungen, wirtschaftspolitische und internationale Themen gehen.

Ansonsten werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Gut eine Woche nach dem Bekanntwerden eines Ausbruchsversuchs des Terrorverdächtigen von Halle muss Justizministerin Anne-Marie Keding dem Landtag in Sachsen-Anhalt Rede und Antwort stehen. In einer nicht-öffentlichen Sitzung des Rechtsausschusses soll sie über die aktuellen Erkenntnisse berichten.
  • Der Europäische Gerichtshof entscheidet darüber, ob Fluggäste bei einer Verspätung wegen eines randalierenden Passagieres ein Anrecht auf Entschädigung haben. Sollten die Luxemburger Richter diesen Fall als "außergewöhnlichen Umstand" werten, müssten die Fluggäste nicht entschädigt werden.
  • Zehn Jahre nach dem Skandal um fehlerhafte Brustimplantate aus Frankreich fällt der Europäische Gerichtshof ein Grundsatzurteil zum Schadenersatz für betroffene Frauen. Es geht um eine Patientin aus Deutschland, die Geld von der Haftpflichtversicherung des französischen Herstellers verlangt. Die Versicherung lehnte ab, weil ihr Vertrag nur für Frankreich gelte.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de

06:19 Uhr

US-Behörden sagen Coachella-Festival komplett ab

Das legendäre Coachella-Festival in Kalifornien soll wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr ganz ausfallen. Die zuständige Gesundheitsbehörde im Bezirk Riverside County teilte mit, dass das Festival vor 2021 nicht abgehalten werden könne. Die Konzert-Veranstalter äußerten sich bislang nicht.

Das anfangs für Mitte April geplante Coachella-Konzert in Südkalifornien war im März auf zwei aufeinanderfolgende Wochenenden in den Oktober verschoben worden. Mit dem Aufschub würde man den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde folgen, hieß es damals. Mehr als 125.000 Konzertgänger waren auf dem Festivalgelände in Indio im April erwartet worden.

06:06 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht