Freitag, 12. August 2022Der Tag

mit Lea Verstl
Lea Verstl
22:30 Uhr

Das war Freitag, der 12. August 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

während wir uns noch fragen, wie wir uns aus der Abhängigkeit von der Energie des Kremls lösen können, lauert bei einer weiteren bilateralen Partnerschaft bereits das nächste Dilemma. In weitaus größerem Maße als mit Russlands ist Deutschland nämlich mit Chinas Wirtschaft verflochten. Sollte Peking seine Drohungen wahr machen und Taiwan überfallen, ist davon auszugehen, dass die USA Sanktionen verhängen - und Deutschland eventuell mitziehen muss. Offenbar wollen Unternehmen vorsorgen. Denn sie ziehen sich teilweise aus dem Geschäft mit China zurück. Das bekommt insbesondere die größten chinesischen Halbleiterproduzenten zu spüren, wie Sie hier nachlesen können.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht.

22:08 Uhr
Breaking News

Berichte: FBI fand Geheimdokumente in Trump-Anwesen

Bei der Razzia im Haus von Donald Trump sucht das FBI nach Geheimdokumenten, die eigentlich ins Nationalarchiv gehören. Die Beamten werden fündig. Für den ehemaligen US-Präsidenten könnte das ein juristisches Nachspiel haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
22:05 Uhr

Mit Schiffen und Flugzeugen: USA wollen Taiwanstraße durchqueren

Kriegsschiffe der USA und ihrer Verbündeten halten seit Jahren regelmäßig Übungen in der Meerenge um Taiwan ab, was oft wütende Reaktionen in Peking zur Folge hat. Ungeachtet der Spannungen mit China wegen Taiwan werden die USA nach Angaben eines hohen US-Regierungsbeamten in den "kommenden Wochen" mit Schiffen und Flugzeugen die Taiwanstraße durchqueren.

Die US-Streitkräfte würden "im Einklang mit ihrer langfristigen Verpflichtung für die Freiheit der Navigation weiterhin fliegen, auf der See fahren und dort operieren, wo das Völkerrecht das erlaubt", sagte Kurt Campbell, Koordinator der US-Regierung für Asien und den Pazifik, vor Journalisten. Dies umfasse auch "normales Überfliegen und Schiffsdurchfahrten der Taiwanstraße in den kommenden Wochen". Zudem werde in den kommenden Tagen ein neuer Handelsplan für Taiwan veröffentlicht.

21:42 Uhr

Deutschland hat 57 Tonnen Cannabis seit 2017 importiert

Wird Cannabis zum grünen Gold? Der Markt für die Droge boomt jedenfalls, auch in Deutschland, obwohl sie hierzulande bislang nur teilweise legalisiert ist. Seit der Freigabe von Cannabis zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken im Jahr 2017 hat Deutschland rund 57 Tonnen der Droge importiert. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage aus der FDP-Fraktion hervor. Gesetzliche und private Krankenkassen verzeichneten mit Cannabis-Medikamenten zwischen 2017 und 2021 demnach Umsätze von mehr als 588 Millionen Euro. Darauf seien fast 94 Millionen Euro an Umsatzsteuern angefallen, wie das Finanzministerium auflistete.

Größter Lieferant war bis Jahresmitte demnach Kanada mit 21,6 Tonnen Cannabis, gefolgt von den Niederlanden und Dänemark. "Die Zahlen zeigen: Bereits jetzt gibt es einen funktionierenden, legalen Markt weltweit", sagte der FDP-Abgeordnete Maximilian Mordhorst dem "Spiegel". Deutschland könne an diesem Markt teilhaben, wenn Cannabis schnell vollständig legalisiert würde. Nach Angaben des Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, will die Ampel-Koalition Ende des Jahres oder Anfang 2023 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.

21:06 Uhr

Frau wirft Wertsachen aus Fenster in Arme falscher Polizisten

Eine 83-Jährige hat in Duisburg Wertsachen aus dem Fenster in die Arme falscher Polizisten geworfen. Die Rentnerin verlor dadurch einen geringen vierstelligen Geldbetrag und Goldarmbänder, wie die Polizei mitteilte. Ein Trickbetrüger hatte ihr demnach am Telefon vorgegaukelt, dass ihr Sohn einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht habe und nur gegen eine Kaution aus der Haft entlassen werden könne.

Die 83-Jährige bot daraufhin das Geld und den Schmuck an. Später übergab sie beides an ihrer Adresse einem Kurier. Der vermeintliche Polizist wies sie dabei an, die Wertsachen in einen Umschlag zu stecken und aus dem Fenster zu werfen. Sie folgte der Anweisung, dann brach das Telefonat ab. Der unbekannte Kurier konnte mit dem Geld und den Armbändern flüchten.

20:28 Uhr

USA rechnen mit weiterer "Druckkampagne" Chinas auf Taiwan

Nancy Pelosi hat mir ihrem Besuch in Tawain den Konflikt zwischen dem Inselstaat und seinem übermächtigen Nachbarn China befeuert. Die US-Regierung hat Peking nun erneut wegen der Reaktion auf die Reise der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses kritisiert. "China hat überreagiert", sagte ein hochrangiger US-Regierungsmitarbeiter bei einer Telefonschalte mit Journalisten. Die Aktionen seien "provokativ, destabilisierend und beispiellos" gewesen. "Das Vorgehen Chinas steht im Widerspruch zu dem Ziel von Frieden und Stabilität", sagte der Regierungsmitarbeiter. Es sei Teil einer "Druckkampagne" gegen Taiwan, die noch nicht beendet sei.

"Wir erwarten, dass sie sich in den kommenden Wochen und Monaten fortsetzen wird." Ziel sei, Taiwan einzuschüchtern und die Widerstandsfähigkeit der demokratischen Inselrepublik zu untergraben. Als Reaktion auf den Taiwan-Besuch Pelosis hatte China seit vergangener Woche groß angelegte Militärübungen rund um die Inselrepublik durchgeführt und dabei auch eine mögliche Eroberung geübt. Die chinesische Führung lehnt offizielle Kontakte anderer Länder zu Taiwan ab, weil sie die Insel als Teil der Volksrepublik ansieht. Hingegen versteht sich Taiwan längst als unabhängig.

20:00 Uhr
Breaking News

Nach Unfall und Koma: Schauspielerin Anne Heche gestorben

Die US-Schauspielerin Anne Heche ist tot. Eine Woche nach einem schweren Autounfall werden die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt. Das teilt ihre Familie mit, wie mehrere Medien berichten.

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20:00 Uhr
19:52 Uhr

Polens Staatschef will wegen Fischsterbens "vor Wut schreien"

Das Fischsterben in der Oder beunruhigt seit Tagen die Menschen, die in Polen und Deutschland an dem Fluss leben. Tausende tote Fische wurden entdeckt, ein Teil davon auf Höhe der Stadt Frankfurt (Oder) und umliegender Orte. Nach Angaben der polnischen Wasserbehörde sind zehn Tonnen verendeter Fisch geborgen worden. "Man möchte vor Wut nur schreien", schrieb Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki auf Facebook. Nach Angaben Morawieckis ist das Sterben der Tiere offenbar durch die Einleitung von Chemie-Abfällen ausgelöst worden.

"Es ist wahrscheinlich, dass eine riesige Menge an chemischen Abfällen in den Fluss gekippt wurde, und das in voller Kenntnis der Risiken und Folgen", sagte Morawiecki in einer Videobotschaft. Morawiecki betonte, alle zuständigen Behörden seien in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Jeden Tag werde Wasser aus dem Fluss entnommen, auch das Veterinäramt und die Gesundheitsbehörde seien mit einbezogen. "Die wichtigste Aufgabe ist es aber jetzt, den Täter, den Giftmischer zu finden." Dies sei kein gewöhnliches Verbrechen, da der Schaden auf Jahre bleiben könne, so Polens Regierungschef weiter. "Wir werden nicht ruhen, bis die Schuldigen hart bestraft sind."

19:19 Uhr

New Yorker Gouverneurin: Polizist hat Rushdies Leben gerettet

Nach Angaben der New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul wird Autor Salman Rushdie die Messerattacke auf offener Bühne überleben. Das Eingreifen eines Polizisten habe Rushdie nach einem Angriff das Leben gerettet, so Hochul "Und ich möchte die Staatspolizei loben, es war ein staatlicher Polizist, der aufstand und sein (Rushdies) Leben rettete, ihn beschützte", sagte Hochul in der Stadt Buffalo. Rushdie sei am Leben und bekomme in einem örtlichen Krankenhaus die Hilfe, die er benötige.

18:47 Uhr

Viren in Abwasser entdeckt: New York befürchtet Ausbreitung von Polio

Die New Yorker Gesundheitsbehörde befürchtet die Ausbreitung der in den USA als ausgerottet geltenden Kinderlähmung in der Millionenmetropole. Die Gesundheitsbehörden der Stadt und des Bundesstaats New York teilten mit, dass Polioviren im Abwassersystem festgestellt worden seien. Der Chef der städtischen Gesundheitsbehörde, Ashwin Vasan, appellierte an die New Yorker, sich impfen zu lassen: "Das Risiko für die New Yorker ist real, aber der Schutz ist so einfach - lassen Sie sich gegen Polio impfen."

In der Metropole seien 14 Prozent der Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren nicht vollständig gegen Polio geimpft. Die Behörden verwiesen auf einen Fall im Juli, als in dem an die Metropole angrenzenden Bezirk Rockland ein ungeimpfter Mensch an Polio erkrankt war - es war der erste Fall in den USA seit fast einem Jahrzehnt. Eine erste Sequenzierung deutete damals nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörde darauf hin, dass die Übertragung von einem Menschen ausgegangen sei, der mit dem oralen Polioimpfstoff geimpft worden war, der abgeschwächte Lebendviren enthält. Dieser ist in den USA nicht mehr zugelassen. Daher stammte das Virus möglicherweise von einem Ort außerhalb des Landes.

18:34 Uhr
Breaking News

Autor Salman Rushdie bei Vortrag niedergestochen

Mit seinem Buch "Die satanischen Verse" macht sich Salman Rushdie zum Erzfeind militanter Islamisten. Lange Zeit steht der Autor unter Polizeischutz. Nun wird der 75-Jährige bei einer Veranstaltung in den USA auf offener Bühne angegriffen.

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18:10 Uhr

Oslo erwägt Tötung von Walross Freya - wegen Fehlverhalten von Menscheni

Schaulustige rücken Walross Freya an der Küste Oslos auf die Pelle. Die Aufmerksamkeit könnte dem Tier unter Umständen zum Verhängnis werden. Das unachtsame Verhalten und das Nichtbefolgen von behördlichen Empfehlungen könne Leben und Gesundheit in Gefahr bringen, erklärte die norwegische Fischereidirektion am Donnerstagabend. "Wir prüfen jetzt weitere Maßnahmen, bei denen die Tötung eine echte Alternative sein kann", warnte die leitende Kommunikationsberaterin der Behörde, Nadia Jdaini.

Man sei mit einer Patrouille im Oslofjord vor Ort, um die Situation zu beobachten. Das knapp 600 Kilogramm schwere Walross-Weibchen, das nach der nordischen Göttin der Liebe und Schönheit benannt wurde, hält die Region um die norwegische Hauptstadt Oslo seit Wochen auf Trab. Unter anderem legte es sich immer wieder auf vor Anker liegende Boote, die unter ihrem Gewicht teilweise kenterten.

Die Fischereidirektion stört sich vor allem daran, dass Leute zu Freya ins Wasser gehüpft und ihr zudem mit Kindern am Ufer sehr nahe gekommen sind, um Fotos zu machen. "Wir möchten der Öffentlichkeit erneut - dringend - empfehlen, dort, wo das Walross beobachtet wurde, Abstand zu halten und nicht mit ihm zu baden", erklärte Jdaini. Dies diene der eigenen Sicherheit ebenso wie dem Tierschutz. Größte Sorge sei, dass Menschen zu Schaden kommen könnten. Das Töten des Tieres wird dabei als letzte Option betrachtet.

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17:42 Uhr

Lego siegt im Kampf gegen China-Kopien - Händler muss Figuren zerstören

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Eine Figur des Herstellers Qman (l) und eine Figur des Herstellers Lego (r) stehen in dem Geschäft «Steingemachtes». Der Laden bietet Klemmbausteine aus China an.

(Foto: dpa)

Der dänische Spielwarenkonzern Lego hat im juristischen Kampf um sein Markenrecht einen Sieg davongetragen. Das Landgericht Düsseldorf urteilte, ein Händler aus Paderborn müsse die von ihm verkauften Figuren, die den Mini-Figuren "zum Verwechseln ähnlich" sähen, zerstören und Lego "jedweden" durch die Markenverletzung entstandenen Schaden ersetzen. Verkaufen darf der Händler die Figuren nicht mehr. (Az. 38 O 91/21) Geklagt hatte die Inhaberin der europäischen Markenrechte auf die Lego-Minifiguren. Der Händler in Paderborn verkauft im Laden und übers Netz Spielzeug aus Steinen, die mit Legosteinen verbaut werden können und von verschiedenen Herstellern stammen, wie das Gericht mitteilte. Zudem verkauft er Spielzeuge eines chinesischen Herstellers.

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17:30 Uhr
Breaking News

Berliner Partykönig Rolf Eden gestorben

Die einstige Größe im Berliner Nachtleben, Rolf Eden, ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Das teilt seine Familie laut Medienberichten mit.

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17:15 Uhr

Prozess wegen 24 Cent: Anwalt erkämpft sich nach 22 Jahren Entschädigung von Bahn

Es sei ihm nie um das Geld, sondern immer nur um "seine Rechte" gegangen, sagt Tungnath Chaturvedi. "Als Anwalt war es meine Pflicht, für meine Rechte zu kämpfen." Chaturvedi hat in Indien nach 22 Jahren einen Rechtsstreit gegen die staatliche Bahngesellschaft gewonnen, die ihm für eine Fahrkarte umgerechnet 24 Cent zu viel berechnet hatte.

Chaturvedi hatte das Bahnticket 1999 gekauft, um von seiner Heimatstadt Mathura im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh ins 300 Kilometer entfernte Moradabad zu fahren. Der Mann am Schalter berechnete ihm 90 Rupien (1,09 Euro), obwohl das Ticket eigentlich nur 70 Rupien (85 Cent) kostete. Chaturvedi forderte vergeblich eine Erstattung und verklagte die Bahn. Das Verbrauchergericht in Mathura gab ihm nun recht: Die Bahn muss ihm 15.000 Rupien Schadensersatz plus Zinsen zahlen.

16:51 Uhr

Staatsanwaltschaft: Messerangreifer wählte Mitarbeiterin zufällig aus

Der Messerangriff auf eine Mitarbeiterin des Wuppertaler Ausländeramtes traf die Frau wohl eher zufällig. Sie hatte mit dem Angreifer nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu tun. Der Groll des Verdächtigen dürfte eher einer anderen Behörde gegolten haben. "Soweit wir wissen, war sie nicht die für den Verdächtigen zuständige Sachbearbeiterin", sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Der Tat seien "Uneinigkeiten" des Mannes mit dem im selben Haus ansässigen Jobcenter über den Leistungsbezug vorangegangen.

Der 20-jährige Syrer wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen ihn verhängte. Ausschlaggebend dafür seien Flucht- und Wiederholungsgefahr gewesen. Bei seiner Vorführung habe sich der 20-Jährige weiterhin weder zur Tat noch zu seinem Motiv geäußert. Es gebe aus seiner Akte "gewisse Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung", sagte der Staatsanwalt. Diese reichten für die Annahme der Schuldunfähigkeit und eine Unterbringung in einer Psychiatrie aber nicht aus.

16:00 Uhr

Trump über Grund für Razzia: "Atomwaffenthema ist Schwindel"

Was hat das FBI bei der Durchsuchung von Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago gesucht? Der frühere US-Präsident wies nun einen Medienbericht zurück, demzufolge die Bundespolizei bei ihrer Razzia nach Dokumenten zu Atomwaffen gesucht hat. "Das Atomwaffenthema ist ein Schwindel", schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.

"Es sind dieselben schäbigen Leute beteiligt", erklärte er mit Blick unter anderem auf die beiden Amtsenthebungsverfahren und die Mueller-Ermittlungen gegen ihn. Belege für seine Angaben nannte Trump nicht. Die "Washington Post" hatte berichtet, dass das FBI bei seiner Razzia Anfang der Woche nach Dokumenten zu Atomwaffen gesucht habe. Ob solche Papiere auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida entdeckt wurden, war dem Bericht zufolge bislang nicht bekannt. Die Angaben konnten bislang nicht bestätigt werden.

15:45 Uhr

Prinz Andrew behält Polizeischutz für 3,5 Millionen Euro pro Jahr

Prinz Andrew muss auch künftig nicht um seine Sicherheit bangen. Nachdem Queen Elizabeth II. ihrem Sohn Anfang des Jahres nach den Missbrauchsvorwürfen gegen ihn alle royalen Schirmherrschaften und militärischen Titel entzogen hatte, wurde eine vollständige Überprüfung seiner Sicherheitsvorkehrungen eingeleitet und durchgeführt. Das Ergebnis: Andrew behält seine staatlich finanzierten Leibwächter.

Laut "Daily Mail" kostet Andrews Sicherheit schätzungsweise zwischen zwei und drei Millionen Pfund (zwischen 2,3 und 3,5 Millionen Euro) im Jahr. Darunter fallen unter anderem die Kosten für Flüge, Löhne, Vergünstigungen und Unterkünfte für das Sicherheitspersonal, das rund um die Uhr ein Auge auf Andrew hat. Finanziert wird diese Summe vom britischen Steuerzahler. Genaue Kostenangaben sind bislang aber weder vom Buckingham Palast noch von der Polizei bekannt gegeben worden.

15:23 Uhr

ARD will sich wegen Schlesinger-Affäre reformieren

Der Korruptionsskandal um die zurückgetretene RBB-Intendantin und ARD-Chefin Patricia Schlesinger zieht weite Kreise: Die ARD will sich angesichts der Affäre für eine Stärkung der Aufsicht aller Sender einsetzen. WDR-Intendant Tom Buhrow, der die Geschäfte an der ARD-Spitze übernommen hat, sagte im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Wir überprüfen, ob überall in der ARD die Geschäftsstellen der Aufsicht adäquat ausgestattet sind."

Buhrow sagte zudem auf die Frage, wie groß der Ansehensverlust für die ARD und den gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch die Schlesinger-Affäre ist: "Das ist noch nicht endgültig absehbar, aber ich rede da nicht drumherum: Diese Krise berührt auch die ARD - der RBB ist schließlich ein Mitglied der ARD." Der ARD-Chef ergänzte: "Deshalb ist es jetzt meine Aufgabe, dass wir in der ARD die Schlussfolgerungen analysieren und angehen." Patricia Schlesinger ist seit Wochen zahlreichen Vorwürfen der Vetternwirtschaft ausgesetzt. Im Zentrum steht neben der 61-Jährigen, die als ARD- und RBB-Chefin in der Affäre zurückgetreten ist, auch der ebenfalls zurückgetretene Chefkontrolleur Wolf-Dieter Wolf des Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg.

15:07 Uhr

Dürre-Lage in Europa spitzt sich zu

Deutschland schwitzt. Doch nicht nur hierzulande ist es heiß, ganz Europa kämpft mit hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit. Die Dürre trifft nicht nur Südeuropa, sondern auch das sonst oft verregnete Großbritannien. Die Ursache ist hausgemacht, sagen Experten, die Auswirkungen sind dramatisch.

14:48 Uhr

Habeck: Nur noch 19 Grad in öffentlichen Gebäuden

Besucher öffentlicher Einrichtungen müssen sich von Wohlfühltemperaturen von über 20 Grad verabschieden. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat Verordnungen zum Energiesparen angekündigt. Unter anderem sollen öffentliche Gebäude nur noch auf höchstens 19 Grad geheizt werden dürfen, machte Habeck in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" deutlich. "Wir werden über das Energiesicherungsgesetz Verordnungen erlassen", sagte Habeck.

Zudem sollten Gebäude und Denkmäler nachts nicht mehr angestrahlt und Werbeanlagen nicht beleuchtet werden. "Auch in der Arbeitswelt sind mehr Einsparungen nötig", sagt er. Darüber werde gerade mit dem Arbeitsministerium und den Sozialpartnern gesprochen.

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14:23 Uhr

Friedrich Merz muss wegen Schlüsselbeinbruchs operiert werden

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Auf dem Weg der Besserung: Friedrich Merz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich nach Informationen von ntv am Donnerstag im Urlaub in Bayern das Schlüsselbein gebrochen. Am Morgen wurde der 66-Jährige bereits erfolgreich operiert. Laut einem Sprecher hat Merz den Eingriff gut überstanden und ist auf dem Weg der Besserung.

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14:14 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Yuki Schubert erhebt sich von ihrem Bürostuhl, während ich mich auf meinem niederlasse. Mein Name ist Lea Verstl und ich heiße Sie herzlich willkommen zu diesem sommerlichen Freitag, durch den ich Sie bis in die Abendstunden hinein begleiten darf. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.

13:57 Uhr

Auto kracht in Bus in Paderborn: Rund 20 Verletzte, darunter viele Schulkinder

Ein Auto ist in Paderborn in einen Linienbus gekracht - knapp 20 Menschen verletzt worden. Laut Polizei befinden sich unter den Verletzten mehrere Schulkinder. Das Auto war demnach an einer Kreuzung auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal gegen den mit 40 Menschen besetzten Bus geprallt. Das Auto wurde dabei um 180 Grad gedreht und blieb mit einem Totalschaden liegen. Die 75-jährige Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen. Auch der Busfahrer wurde verletzt. Eine 34-Jährige und ihr zehnjähriger Sohn stürzten im Gang - weitere Kinder fielen auf die beiden. Der Busfahrer, die 75-Jährige sowie die 34-Jährige und ihr Sohn kamen in Krankenhäuser. Etwa ein Dutzend weitere Fahrgäste klagte über leichte Verletzungen. Alle wurden mit einem Bus der Feuerwehr zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr organisierte vor dem Krankenhaus die Übergabe der untersuchten Kinder an ihre Eltern. Wie viele Menschen genau verletzt wurden, stand nicht fest.

13:25 Uhr

Fall Ayleen: 2022 drei Anzeigen von Mädchen gegen 29-jährigen Verdächtigen

Im Fall der getöteten 14-jährigen Ayleen sind nach derzeitigem Ermittlungsstand im ersten Halbjahr 2022 von Mädchen drei Anzeigen gegen den verdächtigen 29-Jährigen erstattet worden. Neben einem bereits bekannten Fall einer 17-Jährigen haben in Hessen auch zwei 14-Jährige Anzeige wegen Nötigung und sexueller Belästigung erstattet. Dies bestätigte Oberstaatsanwalt Manuel Jung heute.

Den Ermittlern zufolge war der Mann als Jugendlicher für zehn Jahre wegen eines versuchten Sexualdelikts in ein psychiatrisches Krankenhaus gekommen und stand nach seiner Entlassung unter Führungsaufsicht. Diese lief im Januar aus. Der 29-Jährige steht im Verdacht, die 14-jährige Ayleen aus Baden-Württemberg getötet zu haben. Die Leiche der Schülerin war in einem See im hessischen Wetteraukreis gefunden worden.

12:48 Uhr

Zeugin in Polizistenmord-Prozess schildert Einschüchterung: "Mach, sonst leg ich dich nebendran"

Wie war die Dynamik zwischen den beiden Angeklagten, die sich im Mordprozess um die tödlichen Schüsse auf zwei Polizisten Ende Januar bei Kusel (Pfalz) verantworten müssen? Das ist eine wichtige Frage, da sie sich gegenseitig beschuldigen. Eine Vernehmungsbeamtin hat nun vor Gericht eine Tatortbegehung mit dem jüngeren Angeklagten geschildert. Der 33-Jährige habe dabei angegeben, er habe in der Tatnacht befürchtet, von seinem 39 Jahre alten damaligen Komplizen getötet zu werden, sagte die Polizistin. Der 39-Jährige habe demnach den 33-Jährigen aufgefordert, am Tatort verlorene Dokumente zu suchen, und ihn bedroht: "Mach, sonst leg ich dich nebendran", sagte die Polizistin am zwölften Verhandlungstag. Ähnliches hatten auch bereits andere Vernehmungsbeamte geschildert. Die heute als Zeugin vernommene Beamtin nahm nach eigenen Angaben an mehreren Vernehmungen des 33-Jährigen teil. Der Mann schweigt im laufenden Prozess, hatte davor aber ausgesagt. Dabei machte er seinen damaligen Komplizen für den Tod der Polizisten verantwortlich. Der 39-Jährige habe "Was, Jagdwilderei?" bei der nächtlichen Fahrzeugkontrolle gerufen, in dem Moment habe "es auch schon geknallt", sagte der 33-Jährige nach Angaben der Polizistin.

  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem 39-jährigen Hauptangeklagten vor, eine 24-jährige Polizeianwärterin und einen 29-jährigen Polizeikommissar mit Gewehrschüssen in den Kopf ermordet zu haben, um Jagdwilderei zu verdecken. Der 39-Jährige bestreitet das.
  • Dem 33-jährigen Nebenangeklagten wirft die Anklagebehörde versuchte Strafvereitelung vor. Er soll beim Spurenverwischen geholfen haben.

12:26 Uhr

Wegen Trockenheit: Viele Engländer dürfen Gartenschlauch nicht mehr benutzen

Im Südosten Englands ist heute wegen der anhaltenden Trockenheit ein Gartenschlauch- und Rasensprenger-Verbot in Kraft getreten. Laut dem Wasserversorger South East Water ist die private Nutzung von Gartenschläuchen oder ähnlichen Vorrichtungen bei allen Haushalten, die durch das Unternehmen versorgt werden, bis auf Weiteres verboten. Das gelte unter anderem für das Bewässern von Pflanzen, das Waschen von Autos und anderen privat genutzten Fahrzeugen sowie das Befüllen von Swimmingpools und Planschbecken. Ausgenommen sind unter anderem der gewerbliche Anbau von Pflanzen, die Bewässerung von Sportanlagen sowie der Betrieb von Autowaschanlagen. Der BBC zufolge sind von dem Verbot etwa 1,4 Millionen Haushalte in den Grafschaften Kent und Sussex betroffen.

12:00 Uhr
11:49 Uhr
Breaking News

Bundeswehr-Einsatz in Mali vorerst ausgesetzt

Deutschland stellt den Bundeswehr-Einsatz im westafrikanischen Mali bis auf Weiteres ein. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit.

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11:36 Uhr

Mutmaßlicher Bankräuber in Rom aus eingestürztem Tunnel gerettet

Ein spektakulärer Coup kostete einen Mann beinahe das Leben. Der mutmaßliche Bankräuber wurde in Rom nach mehreren Stunden aus einem selbst gegrabenen Tunnel gerettet, der über ihm zusammengebrochen war. "Hilfe, bitte befreit mich!", rief der Mann laut Medienberichten. Die Einsatzkräfte gruben daraufhin einen zweiten Tunnel zur Rettung. Der Mann wurde noch unter der Erde mit Flüssigkeit und Sauerstoff versorgt. Er kam in ein Krankenhaus, die drei Komplizen der filmreifen Aktion wurden von der Polizei festgenommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge war es ein Bandenmitglied selbst, das am Vormittag den Notruf absetzte, nachdem es zu dem Unglück gekommen war. Kurz vor 20 Uhr wurde der Verschüttete von Feuerwehrleuten und Spezialisten für die Suche nach Erdbebenopfern ins Freie geholt. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Bande in Geschäfte oder eine Bankfiliale in der Nähe eindringen wollte. An diesem langen Feiertagswochenende sind in Italien traditionell die meisten Läden geschlossen. Darauf hatten die Einbrecher - zwei Römer und zwei Neapolitaner - offenbar abgezielt.

11:06 Uhr

Lauterbach: Angepasste Impfstoffe können im September ausgeliefert werden

Laut Bundesgesundheitsminister Lauterbach gibt es "sehr gute Nachrichten" bei den Impfstoffen. Es sei davon auszugehen, dass an Omikron angepasste Impfstoffe bereits am 2. beziehungsweise 28. September ausgeliefert werden könnten. "Die Bundesregierung hat beide Impfstoffe in auskömmlicher Welle besorgt. Wir werden daher relativ früh auch beliefert werden." Die Impfkampagne könne dann zeitnah stattfinden.

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10:44 Uhr

200 Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrand im Harz - Bundeswehr hilft mit

Im Nationalpark Harz kämpfen Einsatzkräfte nahe dem Brocken gegen einen Waldbrand. Laut Landkreis dämmten sie das am Vortag ausgebrochene Feuer inzwischen ein und brachten es unter Kontrolle. Der Brand erstreckte sich demnach zuletzt noch auf etwa 13 Hektar in steilem Gelände nahe der Gemeinde Schierke. Etwa 200 Feuerwehrleute seien im Einsatz, ein Bundeswehr-Hubschrauber unterstützt die Löscharbeiten seit dem Vormittag.

Der Brand war nach Angaben der Behörden am Donnerstagnachmittag oberhalb des Schierker Bahnhofs ausgebrochen. Die auf den Gipfel des Brocken führende und bei Touristen beliebte Schmalspurbahn musste den Betrieb einstellen.

Bild aus der Nacht vom Brand im Harz.

Bild aus der Nacht vom Brand im Harz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Update: Gesperrt sind wegen des Brandes noch der Bereich zwischen Elbe, Kirnitzsch und der tschechischen Grenze. Die historische Straßenbahn Kirnitzschtalbahn darf ab Samstag wieder fahren.

10:16 Uhr

Kripo ermittelt nach Legoland-Unfall

Nach dem schweren Achterbahn-Unfall mit 31 Verletzten im Günzburger Vergnügungspark Legoland ermittelt die Kriminalpolizei Neu-Ulm. Eingetragen ist das Verfahren unter dem vorläufigen Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung, gegen einen oder mehrere konkrete Beschuldigte richtet sich dieses bislang nicht. Das sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd in Kempten auf Anfrage. Die Behörde hatte die Achterbahn "Feuerdrache" nach dem Unfall gesperrt. Laut Polizei soll ein Sachverständiger die Achterbahn heute begutachten. Erst danach kann entschieden werden, ob die Achterbahn wieder in Betrieb gehen darf. Am Donnerstagnachmittag war ein Zug auf den vorausfahrenden aufgefahren. 31 Menschen wurden bei dem Aufprall verletzt, einer davon schwer.

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09:47 Uhr

Kutschpferd kollabiert mitten auf New Yorker Straße

Dramatische Bilder treten in New York eine Debatte über ein Verbot von Kutschfahrten durch die Metropole los: Mitten auf einer Straße bricht ein Pferd zusammen. Einsatzkräfte versuchen, das überhitzte Tier mit Eis und Wasser zu kühlen. Laut Zeugen hat der Kutscher zuvor versucht, das Tier wieder aufzurichten - auch mit Schlägen.

09:20 Uhr

Bewaffnete Männer spazieren durch Trier: Großeinsatz

Zwei Männer sind gestern mit einer Waffe von Passanten in der Innenstadt von Trier entdeckt worden und haben einen Großeinsatz ausgelöst. Laut Polizei hat ein Anrufer die Ermittler über die Bewaffneten informiert. Demnach wurden sie dabei beobachtet, wie sie vor dem Rathaus mit einer Waffe hantierten und bereits zweimal in den Boden geschossen hätten. Polizisten stoppten den 53-Jährigen und den 41-Jährigen daraufhin vor dem Theater. Bei einer Durchsuchung der Männer fanden die Beamten neben der Waffe auch Munition und Betäubungsmittel. Den Angaben zufolge lag gegen den 53-Jährigen ein Haftbefehl vor. Daher wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Sein Begleiter bekam einen Platzverweis.

09:15 Uhr

Die Schlagzeilen am Morgen

08:58 Uhr

Fischsterben in der Oder: Hinweise auf Quecksilberbelastung

Wasserproben nach dem Fischsterben in der Oder in Brandenburg haben Hinweise auf eine erhebliche Quecksilberbelastung ergeben. "Seit gestern Abend gibt es die ersten Ergebnisse. Die haben wir zwar noch nicht offiziell, aber es deutet in der Tat doch auf eine massive Belastung mit Quecksilber hin als ein Faktor", sagte der Leiter der Umweltverwaltung im Kreis Märkisch-Oderland, Gregor Beyer, im RBB-Inforadio. "Ob das der alleinige ist, wissen wir nicht."

Die These, dass zu wenig Sauerstoff die Ursache für das Fischsterben sein könnte, habe die Kreisverwaltung von Anfang an verworfen. "Mittlerweile wissen wir das auch", sagte Beyer. "Wir haben, völlig ungewöhnlich, sogar mehr Sauerstoff in der Oder." Über die Herkunft des Quecksilbers oder anderer Giftstoffe werde momentan viel spekuliert, sagte Beyer. "Der ganz ärgerliche Teil dieser Sache ist, dass die Einträge, die offensichtlich aus Richtung Polen kamen, nicht gemeldet wurden über die entsprechenden Warnsysteme, sodass wir erst reagieren konnten, als ein Fischsterben direkt zu beobachten war."

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08:15 Uhr

Grundschulmädchen Angela bekommt Post von Merkel

Schultüte, Schulranzen - und ein Foto von der Ex-Kanzlerin: Nicht die ganz gewöhnliche Kombination, aber die sechs Jahre alte Angela ist schließlich auch nach Angela Merkel benannt. Die Sechsjährige kam Ende 2015 in Köln zur Welt, wie ihre Eltern berichten - kurz nach der Flucht der Familie aus Syrien. Aus Dankbarkeit für die Flüchtlingspolitik habe man die Tochter damals nach der Kanzlerin benannt, sagt Vater Ezzat. "Sie hat vielen Leuten geholfen. Sie hat uns geholfen", erklärt er. Über ein befreundetes Ehepaar, das die Familie seit Jahren ehrenamtlich begleitet, kam der Kontakt zu Merkels Büro zustande.

Zur Einschulung bekam das kleine Mädchen per Brief eine Autogrammkarte ihrer Namensvetterin, mit der Aufschrift: "Für Angela". Wenn man sie fragt, ob die große Angela nett sei, dann sagt sie: "Jaaaaa." Als Erstes will sie das Schreiben lernen. Obwohl sie auch schon etwas schreiben kann: ihren Vornamen.

Angela hält ein Bild von Ex-Bundeskanzlerin Merkel mit einem Gruß "Für Angela" und der Unterschrift von Merkel.

Angela hält ein Bild von Ex-Bundeskanzlerin Merkel mit einem Gruß "Für Angela" und der Unterschrift von Merkel.

(Foto: picture alliance/dpa)

07:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

der Umgang Donald Trumps mit wichtigen Dokumenten war schon während seiner Zeit als Präsident ein Thema. Es heißt, Mitarbeiter im Weißen Haus hätten mehrfach Dokumente wieder zusammengeklebt, die er einfach zerrissen hatte. Aber mehrere Boxen mit möglicherweise Top-Secret-Unterlagen mit nach Hause nehmen, wo sie ungesichert in Florida herumliegen? Das ist schon mehr als fahrlässig. Sie können sich vielleicht erinnern, dass Trump sich nicht zurückgehalten hat, eine Haftstrafe für Hillary Clinton einzufordern, weil sie einen privaten E-Mail-Server für ihre Arbeitsmails nutzte. Wie dem auch sei, natürlich ist das FBI mit Durchsuchungsbefehl ins Anwesen von Trump in Mar-a-Lago vorstellig geworden. Das wird gerade durch seine Befürworter infrage gestellt. Doch der US-Justizminister Merrick Garland hat in der ersten Stellungnahme seit der Razzia erklärt, persönlich die FBI-Ermittlungen gegen den Ex-Präsidenten genehmigt zu haben. Mehr Informationen werde es in angemessener Zeit und auf geeigneten Wegen geben, sagte der Minister.

Außerdem hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache einen sofortigen Abzug russischer Truppen aus dem besetzten Kernkraftwerk Saporischschja gefordert. "Niemand sonst hat ein Atomkraftwerk so offensichtlich benutzt, um die ganze Welt zu bedrohen und Bedingungen zu stellen", sagte er. Mehr zum Thema können Sie im Ukraine-Ticker nachlesen.

Hierzulande sieht das RKI den Zenit der Corona-Sommerwelle überschritten. Im aktuellen Wochenbericht schreibt das RKI das Infektionsgeschehen flache weiter ab. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will heute um 10 Uhr in Berlin Fragen zur Corona-Lage beantworten. Der SPD-Politiker wird wegen der Vorschläge zu den Corona-Schutzmaßnahmen für Herbst und Winter kritisiert. Lauterbach hatte die Maßnahmen mit FDP-Justizminister Marco Buschmann vorgelegt. So ist eine Rückkehr zu Maskenpflichten vorgesehen, von denen es aber Ausnahmen für frisch Geimpfte geben soll.

Diese Termine stehen noch an:

  • US-Repräsentantenhaus stimmt über reduziertes Klimapaket ab: Nach lange andauerndem Streit über Investitionen für den Sozial- und Energiebereich in den USA stimmt das US-Repräsentantenhaus über ein reduziertes Gesetzespaket ab. Die Zustimmung der Kammer gilt als wahrscheinlich, hier haben die Demokraten eine größere Mehrheit als im US-Senat.
  • Im Lego-Prozess vor dem Düsseldorfer Landgericht könnte sich um 14.00 Uhr entscheiden, ob von einem Spielwarenhändler verkaufte Figuren anderer Hersteller den Originalen zu sehr gleichen.
  • Das Statistische Bundesamt gibt um 8.00 Uhr detaillierte Zahlen zum Außenhandel im Juni 2022 bekannt.
  • Duell um die Spitze: BVB eröffnet den Spieltag in Freiburg. Borussia Dortmund und der SC Freiburg kämpfen um 20.30 Uhr (DAZN) um den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga.

Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Bei Fragen zum Format wenden Sie sich an: dertag@ntv.de

Ihre Yuki Schubert

07:06 Uhr

Sprecher: Anne Heche hat schwere Hirnverletzungen - wird nicht erwartet, dass sie überlebt

Die US-Schauspielerin Anne Heche, die mit ihrem Auto in ein Haus in Los Angeles gekracht war, hat sich laut ihrem Sprecher neben erheblichen Lungenverletzungen auch eine schwere Gehirnverletzung zugezogen. Ihre Überlebenschancen seien gering, heißt es in einer Erklärung. "Unglücklicherweise hat Anne Heche infolge ihres Unfalls eine schwere anoxische Hirnverletzung davongetragen und liegt weiterhin im Koma, ihr Zustand ist kritisch. Es wird nicht erwartet, dass sie überlebt", wird daraus zitiert. Bei einer anoxischen Hirnverletzung wurde dies durch zu wenig Sauerstoff geschädigt. Die Schauspielerin habe sich dafür entschieden, ihre Organe zu spenden. "Daher wird sie an lebenserhaltenden Geräten gehalten, um festzustellen, ob welche lebensfähig sind." Sie hatte diesen Wunsch schon lange, heißt es. "Wir möchten uns bei allen für die freundlichen Genesungswünsche und Gebete für Anne bedanken und unseren Dank für die Krankenschwestern und Pfleger ausdrücken, die sich um Anne im West-Hills-Krankenhaus gekümmert haben."

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06:35 Uhr

Ex-Mann von Britney Spears wegen Hausfriedensbruchs verurteilt

Jason Alexander wollte die Hochzeit von Britney Spears und Sam Ashgari crashen. Dafür tauchte ihr Ex-Ehemann, mit dem sie nur 55 Stunden verheiratet war, auf dem Anwesen der Sängerin auf und suchte nach ihr, was er über Instagram live dokumentierte. Laut Polizei wurde er aber handgreiflich, als ein Sicherheitsbeamter ihn aufforderte, das Haus zu verlassen. Gut zwei Monate nach seiner Festnahme ist der 40-Jährige wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft im Bezirk Ventura County stritt Alexander die Vorwürfe gegen ihn nicht ab. Auf diese Weise kam er um einen Prozess herum. Nach 64 Tagen in Untersuchungshaft hat er damit seine Strafe abgesessen. Er muss weiterhin von Spears rund 100 Meter Abstand halten.

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06:11 Uhr
Breaking News

Schröder verklagt Bundestag auf Wiederherstellung von Sonderrechten

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder verklagt den Bundestag auf Wiederherstellung seiner im Mai entzogenen Sonderrechte. Schröder verlangt, dass ihm wieder ein Altkanzler-Büro mit Mitarbeitern zur Verfügung gestellt wird, wie sein Hannoveraner Rechtsanwalt Michael Nagel mitteilte. Er hat in Schröders Auftrag eine entsprechende Klage beim Berliner Verwaltungsgericht eingereicht.

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06:07 Uhr

Aus Angst vor Affenpocken: Angriffe auf Affen in Brasilien

Angesichts des Anstiegs der Zahl von Affenpocken-Fällen in Brasilien gibt es immer mehr Angriffe auf Affen in dem südamerikanischen Land. "Wir haben festgestellt, dass die Zahl der Vorfälle zunimmt, in denen Tiere verfolgt, mit Steinen beworfen oder sogar vergiftet werden", sagte Dener Giovanini, Koordinator des Nationalen Netzwerks zur Bekämpfung des Wildtierhandels (RENCTAS). "Das liegt daran, dass in der brasilianischen Gesellschaft Information fehlt" darüber, dass die Affen nicht Träger des Virus seien und deshalb auch keine Gefahr für den Menschen darstellen würden. Dem Zoo von São José do Rio Preto etwa waren zuletzt eine Reihe von misshandelten und vergifteten Affen gebracht worden, von denen elf starben, wie aus einer Mitteilung der Stadt im Bundesstaat São Paulo hervorging.

  • Brasilien hat nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Brasília 2293 Affenpocken-Fälle (Stand 8. August) registriert.
  • Der erste Todesfall außerhalb Afrikas im Zusammenhang mit dem Affenpockenausbruch wurde in dem Land Ende Juli bestätigt.
  • Der 41-Jährige hatte nach Angaben des Gesundheitsministeriums verschiedene Vorerkrankungen, Chemotherapien hinter sich und war immungeschwächt.

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05:56 Uhr
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