Freitag, 28. August 2020Der Tag

mit Heidi Ulrich
Heidi Ulrich
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 28. August 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist auch beim "Tag" Zeit für den Feierabend. Lassen wir den Tag vorher noch einmal kurz Revue passieren mit dem Blick auf die wichtigsten und interessantesten Meldungen:

Damit sage ich tschüss! Genießen Sie das Wochenende!

22:00 Uhr

Szene geht viral: Ivanka, Melania und der Gesichtsausdruck

Dicke Luft zwischen Ivanka Trump und Melania Trump? Dieses Video vom Parteitag der Republikaner macht gerade in sozialen Medien die Runde. Die Frau von US-Präsident Donald Trump schaut ziemlich irritiert, als dessen Tochter die Bühne betritt und - scheinbar grußlos - schnurstracks an ihr vorbeiläuft, während die Stiefmutter ihr doch zugelächelt hatte.

*Datenschutz

21:43 Uhr

Erster Direktflug zwischen Israel und Emiraten startet Montag

Als Teil des historischen Abkommens zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten startet am Montag der erste Direktflug zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi. Auf der Webseite von Israels Flughafenbehörde wurden nun der Hin- und Rückflug mit der israelischen Fluggesellschaft El Al angezeigt. Die Flugnummern lauten LY 971 und LY 972 - so wie die internationalen Telefonvorwahlen beider Länder. Der Abflug vom internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv ist am Montag um 9 Uhr MESZ geplant.

Die Emirate wollen als drittes arabisches Land nach Ägypten und Jordanien diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen. Darauf hatten sich beide Länder in einem Mitte August verkündeten Abkommen geeinigt. Washington hatte dabei vermittelt. Im Gegenzug für die Einigung will Israel die Annektierung von Gebieten im besetzten Westjordanland aussetzen, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen.

20:58 Uhr

Leiche in 23 Jahre altem Mordfall identifiziert

Ermittlern ist es gelungen, ein in einer stillgelegten Kiesgrube am Niederrhein entdecktes Mordopfer zu identifizieren, wie die Polizei in Krefeld mitteilte. Der entscheidende Hinweis kam durch die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst". Um wen es sich bei dem Opfer handelt, sagten die Ermittler noch nicht. Am Mittwoch wollen sie weitere Einzelheiten bekanntgeben.

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Diese Computersimulation, die bei "Aktenzeichen XY" zu sehen war, zeigt ein Phantombild des Opfers.

(Foto: dpa)

Der Mann war am 8. Dezember 1996 in Rheurdt entdeckt worden. Den Spuren zufolge war er erschlagen worden. Mit neuer Technik des Landeskriminalamtes NRW sei es dann im vergangenen Jahr gelungen, realitätsnahe Phantombilder des Toten zu erstellen, so die Polizei. Sie zeigen das Mordopfer, wie es zur Tatzeit ausgesehen haben könnte. Das Phantomfoto wurde im August 2019 bei "Aktenzeichen XY" veröffentlicht. Der entscheidende Hinweis führte die Ermittler daraufhin nach Aachen. Sie suchen nun im damaligen Umfeld des Getöteten im Raum Aachen nach dem Mörder.

20:33 Uhr

Statue für Prinzessin Diana wird 2021 enthüllt

Die bereits seit 2017 angekündigte Statue zu Ehren der verstorbenen Prinzessin Diana wird nächstes Jahr ihren Platz im Garten des Kensington Palasts finden. Das gaben ihre Söhne Harry und William nun bekannt. Das Kunstwerk soll am 1. Juli aufgestellt werden - an dem Tag wäre Prinzessin Diana 60 Jahre alt geworden. Die Statue soll die Besucher des Palastes an das Leben und das Erbe von Prinzessin Diana erinnern, heißt es in dem Statement. Das Denkmal wurde erstmals 2017 anlässlich ihres 20. Todestages angekündigt und sollte eigentlich bereits an seinem Platz stehen. Durch die Corona-Pandemie verzögerten sich allerdings die Arbeiten an dem Projekt. Prinzessin Diana kam am 31. August 1997 bei einem tragischen Autounfall in Paris ums Leben. William war damals 15, sein Bruder Harry 12 Jahre alt.

20:00 Uhr
19:50 Uhr

1,2 Millionen Lufthansa-Kunden warten noch auf ihr Geld

Etliche Reisen sind wegen der Corona-Krise ausgefallen und viele Kunden warten immer noch auf die Erstattung ihrer Tickets. So auch rund 1,2 Millionen Lufthansa-Kunden. Von der Airline heißt es, man habe seit Jahresbeginn 2,5 Milliarden Euro an insgesamt 5,6 Millionen Kunden gezahlt. In den vergangenen sieben Tagen seien 140.000 Anträge bearbeitet und ausgezahlt worden. Die Lufthansa steht - wie andere Airlines auch - in der Kritik, dass die Rückzahlung zu lange dauert. Konzernchef Carsten Spohr hatte sich auf der Hauptversammlung im Juni bereits dafür entschuldigt. Vor kurzem hatte die Airline erklärt, Ziel sei es, bis Ende August alle berechtigten Ansprüche zu begleichen, die bis Ende Juni eingegangen seien.

19:28 Uhr

Türkei verweigert Überflug von Luftwaffe-Maschine

Die Türkei hat einem Flugzeug der Deutschen Luftwaffe auf dem Weg nach Armenien den Überflug verweigert. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte, dass der betreffende Flieger Ende Juli von Köln nicht zur armenischen Hauptstadt Eriwan fliegen konnte. Mit der Maschine sollten armenische Soldaten zu Ausbildungszwecken nach Deutschland gebracht werden. Laut dem "Spiegel" musste die Maschine zur Basis zurückkehren. Demnach soll die Verweigerung spontan und ohne Begründung gekommen sein. Militärs werteten den Vorfall als bewusste Provokation. Die Bundeswehr ginge davon aus, dass der Nato-Partner Türkei den Flug wegen seines Ziels gestoppt habe. Dem Ministerium zufolge wurden die Soldaten dann Mitte August mit einem Flug abgeholt, der der nicht über den türkischen Luftraum ging.

Die türkisch-armenischen Beziehungen sind angespannt. Zudem hatte der Bundestag 2016 die Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs als Völkermord eingestuft. Die Türkei bestreitet einen Völkermord.

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19:04 Uhr

57 Jahre nach "I Have a Dream" - Protestmarsch in Washington

Tausende Menschen beteiligen sich in Washington an einem Protestmarsch gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze. Unter dem Motto "Nehmt euer Knie aus unseren Nacken" versammelten sich die Demonstranten vor dem Lincoln Memorial. Dort hatte vor genau 57 Jahren der Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmte Rede "I Have a Dream" ("Ich habe einen Traum") gehalten. Vom Lincoln Memorial wollen die Demonstranten zum nahegelegenen Martin-Luther-King-Memorial marschieren. Der Marsch wurde nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai organisiert. Ein weißer Polizist hatte Floyd mehr als acht Minuten lang das Knie auf den Nacken gedrückt, obwohl Floyd mehr als 20 Mal klagte, er bekomme keine Luft.

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18:18 Uhr

Mutter nach Fund von Babyleiche verhaftet

Wenige Tage nach dem Fund eines toten Neugeborenen im niedersächsischen Bardowick haben die Ermittler die Mutter identifiziert und festgenommen. Inzwischen hat ein Richter Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Laut Polizei handelt es sich um die 22-jährige Bewohnerin des Grundstücks, auf dem die Babyleiche am Dienstag gefunden worden war. Demnach gestand die Frau, das Kind bereits vor rund einem Jahr im September 2019 geboren und getötet zu haben. Anschließend wickelte sie den Leichnam in Handtücher und einen Plastiksack und versteckte ihn auf dem Grundstück. Eine Obduktion ergab, dass der Junge etwa einen Tag gelebt hatte.

17:52 Uhr

Lufthansa und Easyjet dürfen die Ersten am BER sein

Man darf gespannt sein, ob das am BER so klappt wie geplant: Am 31. Oktober sollen zwei Passagierflugzeuge gleichzeitig auf den beiden Landebahnen aufsetzen - als erste überhaupt. Die ersten Landungen sollen Lufthansa und Easyjet zuteilwerden. Das kündigte die Flughafengesellschaft an. Die ersten Starts solle es am nächsten Tag durch Easyjet geben. Eine große Eröffnungsfeier wird es nach dem ganzen Eröffnungsdesaster nicht geben.

17:42 Uhr
Breaking News

Kipping hört als Linken-Chefin auf

Katja Kipping zieht sich nach acht Jahren von der Parteispitze der Linken zurück. Wie die Bundesgeschäftsstelle, das Berliner Karl-Liebknecht-Haus, bestätigte, will Kipping Ende Oktober nicht erneut als Vorsitzende kandidieren. Ihre Entscheidung habe sie in einem Schreiben an die Parteigremien mitgeteilt, sagte eine Sprecherin. Gemeinsam mit Bernd Riexinger hatte Kipping den Parteivorsitz im Jahr 2012 übernommen. Laut Satzung soll kein Parteiamt länger als acht Jahre durch dasselbe Mitglied ausgeübt werden.

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17:22 Uhr

Räuber erbeuten bei Überfall neun Millionen Euro

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Forensiker untersuchen den ausgebrannten Transporter.

(Foto: imago images/Hans Lucas)

Im französischen Lyon haben Räuber einen Geldtransporter überfallen und neun Millionen Euro erbeutet. Die Staatsanwaltschaft sagt, die Täter seien bewaffnet gewesen und hätten den Geldboten gezwungen, das Geld rauszugeben. Danach hätten sie den Transporter in Brand gesetzt und seien geflüchtet. Die Regionalzeitung "Le Progrès" schreibt noch, die Täter hätten den Geldtransporter vorher mit zwei Fahrzeugen blockiert, als er das Gelände einer Zweigstelle der Notenbank Banque de France verließ. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:54 Uhr

SEK in Berliner Schule - Entwarnung nach Amokalarm

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Polizisten mit Maschinenpistolen in der Toreinfahrt der Max-Taut-Schule.

(Foto: dpa)

Auf diese Aufregung hätten Schüler, Eltern und Lehrer bestimmt gerne verzichtet: Teilweise mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten - auch Spezialeinsatzkräfte - rückten am Vormittag zu einem Oberstufenzentrum in Berlin-Rummelsburg aus, weil es dort einen Alarm gegeben hatte. Inzwischen hat die Polizei die Schule komplett durchsucht und geht von einem Fehlalarm aus. Von wem der ausgelöst wurde, werde noch ermittelt, twitterte die Polizei. "Einen Amokalarm nehmen wir immer ernst. Die Schule und auch unsere Einsatzkräfte müssen dabei immer wie in einem Ernstfall vorgehen." Wegen des Alarms waren Dutzende Polizisten und Feuerwehrleute zu der Schule geeilt, mehrere Krankenwagen standen vor dem Gebäude. Der Bereich war weiträumig abgesperrt.

16:10 Uhr

Brücke stürzt auf Bahnstrecke - Fernverkehr wird umgeleitet

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Die Aufräumarbeiten dürften sich über das ganze Wochenende hinziehen, sagt die Bahn.

(Foto: dpa)

Eine marode Brücke ist in Wuppertal beim Abriss auf eine viel befahrene Bahnstrecke gestürzt. Der Fernverkehr werde über das Ruhrgebiet umgeleitet, sagte eine Bahnsprecherin. Solingen, Wuppertal und Hagen würden von den Fernzügen deshalb derzeit nicht angefahren. Auf der Strecke fahren sonst zum Beispiel die ICE-Züge zwischen Köln und Berlin. Bahnreisende müssen sich auch am Wochenende auf Probleme einstellen, wenn sie über Wuppertal fahren. Die Brücke habe die Oberleitung heruntergerissen und auch deren Masten beschädigt.

Von der Stadt heißt es, beim Abbau einer Fußgängerbrücke seien in der Nacht Brückenträger auf die Gleise gefallen. Verletzt wurde niemand. Zwei Kräne sollen die Brückenteile beseitigen. Wie es genau zu dem Unglück kam, wird noch untersucht.

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15:51 Uhr

EU bereitet in Gasstreit Sanktionen gegen die Türkei vor

Die EU bereitet im Gasstreit zwischen Griechenland und der Türkei Sanktionen gegen die Regierung in Ankara vor. Das kündigte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell an. Sollte die Türkei nicht einlenken, könnten die Sanktionen auf dem EU-Sondergipfel in gut einem Monat verhängt werden, fügte er hinzu. "Wir listen Persönlichkeiten auf, wir können eventuell auch auf bestimmte Vermögenswerte oder Schiffe zugreifen", sagte Borrell. Man könne zudem ein Verbot für die Nutzung von EU-Häfen oder Sanktionen aussprechen, die für die Energieversorgung der Türkei wichtig seien. Man wolle erreichen, dass die Aktivitäten beendet werden, die die EU als illegal ansehe. Die Türkei unternimmt derzeit Gas-Explorationen in Seegebieten, die zwischen dem Land sowie den EU-Staaten Griechenland und Zypern umstritten sind.

15:25 Uhr

Charité: Symptome bei Nawalny gehen zurück

Eine Woche nach dem mutmaßlichen Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny gibt es neue Hoffnung, dass er sich erholen könnte. Denn von der Berliner Charité heißt es, dass sich die Vergiftungs-Symptome nach und nach zurückbilden. Nawalny befinde sich weiter auf einer Intensivstation im künstlichen Koma und werde maschinell beatmet. "Sein Gesundheitszustand ist unverändert ernst, ohne dass akute Lebensgefahr besteht", erklärten die Ärzte. "Nach wie vor sind eventuelle Langzeitfolgen der schweren Vergiftung des Patienten nicht absehbar."

Die Berliner Ärzte gehen von einer Vergiftung mit einer "Substanz aus der Wirkstoffgruppe der Cholinesterase-Hemmer" aus. Cholinesterase ist ein Enzym, das für die normale Funktion des Nervensystems entscheidend ist. Wirkstoffe, die das Enzym blockieren oder hemmen, können bei einer Vielzahl von Körperfunktionen Überaktivitäten auslösen, deren akute Folgen tödlich sein können. Wenn Sie mehr über die Wirkstoffgruppe erfahren möchten, klicken Sie hier.

14:44 Uhr

Mann saß 37 Jahre zu Unrecht im Gefängnis - das hat er zu sagen

Wie fühlt sich ein Mensch, der 37 Jahre unschuldig hinter Gittern saß und freikommt? Es sei ein "überwältigendes Gefühl der Erleichterung", sagt ein 55-Jähriger, der am Donnerstag aus einem Gefängnis im US-Bundesstaat Florida entlassen wurde. Verbittert sei er nicht, denn wer Hass im Herzen trage, könne keine Freude mehr empfinden. Seinen größten Wunsch habe er sich direkt nach seiner Freilassung erfüllt: "Ich habe meine Mutter umarmt".

Der 55-Jährige war 1983 wegen der Vergewaltigung und Ermordung einer 19-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Organisation Innocence Project brachte den Fall zur Überprüfung. Sie bemüht sich darum, die Unschuld von Beschuldigten mit Hilfe von DNA-Analysen nachzuweisen - in diesem Fall mit Erfolg. Der Mann war demnach aufgrund einer fälschlicherweise als Bisswunde identifizierten Verletzung im Gesicht des Opfers verurteilt worden, die seinem Zahnabdruck ähnelte. DNA-Proben, die als vernichtet galten, haben ihn nun entlastet. Die "New York Times" schreibt, sie seien Anfang August in der Gerichtsmedizin gefunden worden. Sie beinhalteten demnach das Erbgut von zwei Männern - nicht aber das des 55-Jährigen.

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14:37 Uhr
Breaking News

EU-Außenminister verständigen sich auf Belarus-Sanktionen

Die Außenminister der EU-Staaten haben sich auf Strafmaßnahmen gegen ranghohe Unterstützer des belarussischen Staatschefs Alexander Lukaschenko verständigt. Diesen werde vorgeworfen, für Wahlfälschungen und die gewaltsame Niederschlagung von friedlichen Protesten verantwortlich zu sein, erklärte der Außenbeauftragte Josep Borrell. Wie viele Personen mit Sanktionen belegt werden, steht noch nicht fest. Voraussichtlich werde die zuletzt anvisierte Zahl von rund 20 Personen noch einmal erhöht, sagte Borrell.

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13:51 Uhr

"Millennium Tower" soll Frankfurts höchster Wolkenkratzer werden

Die Stadt Frankfurt am Main und der Immobilienentwickler CA Immo bereiten einen Architektenwettbewerb vor für das vielleicht höchste Hochhaus der Bankenstadt. Der "Millennium Tower" soll am Rande des Europaviertels entstehen. Über Details wollen die Stadt und das Immobilienunternehmen Ende September informieren.

Die Planungen auf diesem Grundstück sind rund 20 Jahre alt. Zu Beginn hatte sich laut "Skyline Atlas" auch der spätere US-Präsident Donald Trump für das Gebäude interessiert. Erlaubt wäre an dieser Stelle ein Hochhaus mit 365 Metern, wie Mark Gellert, Sprecher des Planungsdezernats, sagte. Die Maximalhöhe wird wohl nicht voll ausgeschöpft: Statt einem sollen Gellert zufolge zwei Baukörper entstehen. Über deren Höhe will die Stadt nichts sagen. Laut "FAZ" sollen die beiden Bauteile voraussichtlich 150 und 260 Meter hoch werden. Damit würde der größere der beiden Türme den bisher höchsten Wolkenkratzer der Stadt, die Commerzbank, um einen Meter überragen.

13:31 Uhr

Russland weist norwegischen Diplomaten aus

Russland hat als Reaktion auf die Ausweisung einer seiner Diplomaten aus Norwegen ebenfalls einen hochrangigen Botschaftsmitarbeiter des Landes verwiesen. Der norwegische Diplomat sei zur unerwünschten Person erklärt worden, teilte das Außenministerium in Moskau mit.

  • In der Mitteilung war von einem "unfreundlichen Vorgehen" Norwegens die Rede, das die Beziehungen beider Länder negativ beeinflusse. Norwegen hatte den russischen Diplomaten vor gut zehn Tagen ausgewiesen. Hintergrund ist ein Spionageverdacht.
  • Mitte August war ein Norweger vom norwegischen Geheimdienst PST festgenommen worden, als er sich nach PST-Angaben mit einem russischen Geheimdienstoffizier in einem Osloer Restaurant getroffen hatte. Bei Vernehmungen hatte er Medienberichten zufolge zugegeben, Informationen an den russischen Diplomaten weitergeleitet und dafür Geld kassiert zu haben.
12:33 Uhr

Vierjähriger stirbt bei schweren Unwettern in Melbourne

Drei Menschen sind in einem schweren Unwetter im Südosten Australiens ums Leben gekommen. Unter den Toten in und um Melbourne ist auch ein vierjähriges Kind, wie die Regierung des Bundesstaats Victoria mitteilte.

  • Der Junge soll am Donnerstagabend mit seinem Vater zu Fuß unterwegs gewesen sein, als er von einem umstürzenden Baum erschlagen wurde. Er erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
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    Neben Strommasten war auch ein Trinkwasserspeicher von den Unwettern beschädigt worden.

    (Foto: imago images/AAP)

  • Über Melbourne war am Donnerstag ein heftiger Sturm hinweggezogen. Die Windböen entwurzelten Bäume, die auf Häuser und Autos krachten, wie Victorias Regierungschef Daniel Andrews sagte. Bei den Rettungskräften seien 2000 Notrufe eingegangen, hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume. Die Aufräumarbeiten könnten demnach Tage dauern.
11:55 Uhr

"Plunddo Tram" - Donald Trump wird Vorlage für Comic-Bösewicht


Comic-Zeichner Jim Starlin ist kein Fan von US-Präsident Donald Trump. Als dessen Wahlkampfteam im vergangenen Jahr einen Clip veröffentlichte, in dem Trumps Kopf auf den Körper des Marvel-Bösewichtes Thanos montiert war, reagierte Thanos-Erfinder Starlin wenig erfreut. Auf Instagram schrieb er, erst habe er es als Verletzung empfunden, dass dieser "Dummkopf" seine Schöpfung nutze, "um sein kindisches Ego zu streicheln".

Kurzerhand macht Starlin den US-Präsidenten zum Bösewicht seines Comcis. Der Charakter heißt König Plunddo Tram - ein Akronym für Donald Trump - wie das Branchenmagazin "Hollywood Reporter" berichtete. Die Figur tritt in Starlins "Dreadstar Returns" auf, einer mit Crowdfunding finanzierten Graphic Novel, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. Plunddo Tram tritt als Gegner der Hauptfigur Dreadstar auf, einem Weltraum-Krieger.

11:53 Uhr

Teuteberg vermeidet nach Absetzung Kritik an FDP-Chef Lindner

Eineinhalb Wochen nach der Ankündigung von FDP-Chef Christian Lindner, sie als Generalsekretärin der Partei abzulösen, hat sich Linda Teuteberg ausweichend dazu geäußert, ob sie die Entscheidung nachvollziehen könne. "Das ist nicht an mir, das zu bewerten. Ich hätte mein Amt auch weiter ausgeführt, aber der Bundesvorsitzende hat entschieden, einen neuen Vorschlag zu machen. Das respektiere ich und wünsche dem Nachfolger alles Gute", so Teuteberg im "ntv Frühstart". Es ist das erste Mal, dass sich Teuteberg seit ihrer Demission in einem Interview äußert.

11:29 Uhr

Zwei weitere Festnahmen im Missbrauchsfall Münster

Im Missbrauchsfall Münster hat die Polizei zwei weitere Tatverdächtige verhaftet. Ein 22-jähriger Mann aus Erfurt sei in Kassel festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft. In Dresden nahmen Fahnder einen 55-Jährigen aus Pirna fest. Beiden Männern würden sexueller Missbrauch eines Kindes und der Besitz kinderpornografischer Schriften vorgeworfen. Bei dem Opfer handele es sich um einen der missbrauchten Jungen aus dem Münster-Verfahren.

11:06 Uhr

Erneut Hunderte Festnahmen bei Protesten in Belarus

Bei den Protesten in Belarus gegen den umstrittenen Präsidenten Alexander Lukaschenko sind in Minsk und anderen Städten etwa 260 Menschen festgenommen worden. Das teilte das Menschenrechtszentrum Wesna mit.

  • Es wurde eine Liste mit den Namen aller Festgenommenen veröffentlicht. Die meisten wurden demnach am Donnerstagabend in der Hauptstadt von Sicherheitskräften aufgegriffen. Es war die höchste Zahl seit Tagen.
  • Nach Angaben des belarussischen Journalistenverbandes kamen auch etwa 50 Journalisten vorübergehend in Polizeigewahrsam. Die meisten seien nach einer Überprüfung ihrer Dokumente wieder freigekommen, teilte der Verband mit. Unter ihnen seien auch ausländische Reporter gewesen, darunter eine Korrespondentin der Deutschen Welle. Ein schwedischer Journalist sollte an diesem Freitag ausgewiesen werden.

10:41 Uhr

Bundesbürger haben klaren Favoriten im US-Wahlkampf

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"Dishonest Don" trifft im November auf "Sleepy Joe".

(Foto: AP)

Für den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl Anfang November gibt es in Deutschland eine sehr klare Präferenz. 86 Prozent würden sich den Bewerber der Demokraten und früheren Vizepräsidenten Joe Biden als künftigen US-Präsident wünschen. Für Amtsinhaber Donald Trump sprachen sich im ZDF-"Politbarometer" nur sechs Prozent der Befragten aus, die übrigen legten sich nicht fest.

Hinsichtlich des tatsächlichen Ausgangs der Präsidentschaftswahl sind sich viele Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht so sicher. 54 Prozent erwarten, dass bei der Wahl am 3. November Biden vorne liegen wird, immerhin 33 Prozent rechnen allerdings mit einer Wiederwahl des Republikaners Trump.

10:27 Uhr
Breaking News

Bayerische Grenzpolizei in Teilen verfassungswidrig

Die im Jahr 2018 wieder eingeführte bayerische Grenzpolizei ist in Teilen verfassungswidrig. Nach einem am Freitag verkündeten Urteil des bayerischen Verfassungsgerichtshofs verstoßen die Gesetze, die die Grundlage der Grenzpolizei sind, zum Teil gegen das Rechtsstaatsprinzip. Damit gaben die bayerischen Verfassungsrichter in Teilen einer Klage der Grünen statt.

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10:07 Uhr

R. Kelly im Gefängnis attackiert

R. Kelly sitzt seit Sommer 2019 in Untersuchungshaft. Seine Anklage lautet unter anderem sexueller Missbrauch Minderjähriger. Nun soll der US-Sänger im Gefängnis attackiert worden sein. Das berichtet das US-Promiportal "TMZ" unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem Umfeld der amerikanischen Bundespolizei.

Der Vorfall habe sich demnach kürzlich im Metropolitan Correctional Center in Chicago ereignet. Kelly habe sich in seiner Zelle befunden, als ein Mitinsasse diese betrat und auf den Sänger einschlug. Angeblich sei der Mann erzürnt darüber gewesen, dass das Gefängnis aufgrund protestierender Fans Kellys komplett abgeriegelt wurde. Der Kampf soll nicht sonderlich lange gedauert haben. Kelly sei später von Gefängnisärzten untersucht worden, die keine Brüche oder anderweitige schlimme Verletzungen feststellen konnten.

09:27 Uhr

Mann auf Campingplatz von Eisbär getötet

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Der Lebensraum des Eisbären schrumpft durch den Klimawandel dramatisch. Auf Nahrungssuche nähert er sich immer häufiger besiedelten Gebieten.

(Foto: imago images/Nature Picture Library)

Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen wurde in der Nacht zu Freitag ein Mann von einem Eisbären getötet. Nach Informationen der Behörden geschah der Angriff gegen 4 Uhr auf einem Campingplatz bei Longyearbyen. Die Identität des Toten ist noch nicht bekannt. Auf den Eisbären wurde auch geschossen. Als die Polizei eintraf, war das Tier jedoch verschwunden. Später wurde der Bär tot auf dem Parkplatz eines Flugplatzes gefunden.

In den vergangenen Tagen kam es häufiger vor, dass sich Eisbären der Siedlung näherten. In der Regel werden die Tiere vertrieben oder mit Helikoptern umgesetzt. Die Menschen in Longyearbyen sind dazu aufgerufen, die Ortschaft nicht unbewaffnet zu verlassen.

09:21 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

87-Jähriger stirbt bei Sturz mit Elektromobil

In Irsch bei Saarburg ist ein 87-Jähriger mit seinem Elektromobil einen Hang heruntergestürzt und gestorben. Der Mann war am Donnerstagabend als vermisst gemeldet worden, teilte die Polizei mit. Einsatzkräfte hätten ihn unterhalb des 10 Meter hohen Hangs tot aufgefunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehe man von einem Unfall aus, sagte ein Polizeisprecher. Spuren deuteten darauf hin, dass der Mann mit seinem Elektromobil auf dem Feldweg zu weit nach links gelangte, den Halt verlor und schließlich den Abhang hinunterstürzte.

07:49 Uhr

Republikaner machen Hamburger-Konsum zum Wahlkampfthema

Einem führenden Republikaner zufolge wollen die Demokraten Amerikanern vorschreiben, wie viele Hamburger sie noch essen dürfen. Sie wollten auch diktieren, welche Autos Amerikaner fahren dürften und wo sie ihre Informationen herbekommen sollten, sagte der republikanischer Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, beim Parteitag der Republikaner. Sie wollten auch diktieren, "wie viele Hamburger man essen darf", fügte McConnell hinzu.

Dabei spielte er offensichtlich auf eine Aussage der demokratischen Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, an. Die Senatorin hatte US-Medienberichten zufolge gesagt, dass sie Ernährungsrichtlinien unterstütze, die dazu aufriefen, weniger rotes Fleisch zu essen. Solche Richtlinien dienen der Gesundheitsvorsorge und haben nur Empfehlungscharakter.

07:46 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die Woche neigt sich dem Ende zu und auch im Bezug auf das Wetter naht das Ende des Sommers. Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt dennoch um 11.30 Uhr ihre traditionelle Sommerpressekonferenz vor den Hauptstadtjournalisten. Nach den gestrigen Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder über ein möglichst einheitliches, aber regional angepasstes Vorgehen in der Corona-Pandemie dürfte im innenpolitischen Teil der Pressekonferenz genau diese Strategie ein zentrales Thema sein.

Und diese Themen werden ebenfalls wichtig:

  • Die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts über das Verbot der geplanten Demonstration gegen die Corona-Politik am Wochenende fällt voraussichtlich heute. Gegner der Corona-Maßnahmen hatten unter anderem eine größere Demonstration auf der Straße des 17. Juni für morgen in der Hauptstadt angemeldet. Die Polizei untersagte diese. Gegen die Verbotsverfügung gingen die Initiatoren gerichtlich vor.
  • Angesichts der brisanten Lage in Belarus kommt heute der Ständige Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu einer Sondersitzung in Wien zusammen.
  • Im Prozess um die tödliche Gleisattacke am Frankfurter Hauptbahnhof wird ab 12 Uhr das Urteil erwartet. Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung hatten sich in ihren Plädoyers für eine dauerhafte Unterbringung des Beschuldigten in einer Psychiatrie ausgesprochen.
  • Die Außenminister der EU-Staaten beraten zum Abschluss ihres Treffens in Berlin über die Beziehungen der Europäischen Union zu Russland.
  • Bürgerrechtler planen drei Monate nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd einen "Marsch auf Washington" (19 Uhr).

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Meldungen bekommen Sie in "Der Tag" natürlich ebenfalls geliefert. Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Wochenendspurt.

07:26 Uhr

Klimawandel macht Bergwandern gefährlicher

Der Klimawandel verändert vor allem die hochalpine Landschaft so sehr, dass das Wandern gefährlicher wird. Zu diesem Schluss kommt das Schweizer WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) nach einer Analyse verschiedener Studien. Steinschlag oder Felsstürze dürften häufiger werden und extremere Ausmaße annehmen, heißt es in der Analyse.

  • Betroffen seien vor allem höher gelegene Berg- und Alpinwanderwege, aber die Folgen etwa von Schlammlawinen oder Erdrutschen könnten auch bis zum Talboden reichen. Zu erwarten seien bis in tiefer gelegene Regionen trockenere Sommer, ein Anstieg der Hitzetage, heftigere Niederschläge und schneeärmere Winter.
  • Zahl und Ausmaß von Starkniederschlägen nähmen zu. Das werde etwa zu größeren Wassermassen in Wildbächen führen. Dazu trage auch der auftauende Permafrost bei. Mit dem schmelzenden Eis verändere sich zudem der Untergrund. "Felssturz, Steinschlag, Murgänge oder Rutschungen sind die Folgen." Auch Wälder seien betroffen. So könnten mehr Stürme oder Brände zum Beispiel die Schutzwirkung von Wäldern gegen Steinschlag oder Lawinen schmälern.

07:13 Uhr

Deutsche Wanderin stürzt im Karwendelgebirge in den Tod

Eine 47-jährige deutsche Wanderin ist bei einer Bergtour im Karwendelgebirge in Österreich tödlich verunglückt. Beim Abstieg von der Kaltwasserkarspitze (2733 Meter) stürzte sie am Donnerstag aus bisher noch nicht geklärter Ursache rücklings 70 Meter in eine enge Steilrinne ab und zog sich dabei tödliche Kopfverletzungen zu, wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte. Ihre 40-jährige deutsche Begleiterin und eine weitere Bergsteigerin wurden von der Crew des Notarzthubschraubers gerettet und in die Gemeinde Scharnitz geflogen.

Die beiden Frauen waren mit Fahrrädern gestartet und hatten am Mittag den Gipfel erreicht. Nach einer Rast stiegen sie entlang der Aufstiegsroute ab. Während des Abstieges mussten die Frauen einen direkt am Grad befindlichen Turm überklettern. Dort stürzte die 47-Jährige.

06:41 Uhr

Banksy bemalt deutsches Seenot-Rettungsschiff

Wer hinter dem Streetart-Künstler Banksy steckt, ist unbekannt. Dafür weiß man mittlerweile, dass er eine soziale Ader hat und sich für andere einsetzt. Zahlreiche seiner Werke wurden bereits für einen guten Zweck versteigert. Um mehr Aufmerksamkeit für die Seenotrettung im Mittelmeer zu erzeugen, hat er nun eines der Sea-Watch-Schiffe angemalt.

  • Die deutsche Organisation twitterte: "Ein Schiff gesponsert und bemalt von #Banksy, eine erfahrene Such- und Rettungsmannschaft aus ganz Europa - die MV Louise Michel sicherte bereits zwei Einsätze der Sea Watch 4 und hat jetzt selbst 89 Menschen gerettet. Wir sind begeistert über die rosa Verstärkung!" Dazu veröffentlichte die Organisation ein Foto, auf dem das rosa - offenbar von Banksy - bemalte Schiff, das unter deutscher Flagge fährt, zu sehen ist.

  • Banksys Beteiligung an der Rettungsaktion geht dem "Guardian" zufolge auf eine E-Mail zurück, die er im September 2019 an die deutsche "Sea-Watch"-Kapitänin Pia Klemp geschickt hatte. In ihr habe es geheißen, er - Banksy - habe Klemps Geschichte in der Zeitung gelesen. "Du klingst, als ob Du ein harter Typ bist. Ich bin ein Künstler aus dem Vereinigten Königreich und habe einige Arbeiten über die Flüchtlingskrise gemacht, offensichtlich kann ich das Geld nicht behalten. Könnten Sie es benutzen, um ein neues Schiff oder etwas anderes zu kaufen? Lassen Sie es mich bitte wissen. Gut gemacht. Banksy." Klemp, die die Mail zunächst für einen Scherz gehalten hatte, glaubt mittlerweile, Banksy habe sie wegen ihrer politischen Einstellung ausgewählt.

06:07 Uhr

"Bescheidener" Trump zieht erneut Lincoln-Vergleich

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REUTERS

US-Präsident Donald Trump hat in seiner Nominierungsrede auf dem Parteitag der Republikaner erneut behauptet, dass er außergewöhnlich viel für das schwarze Amerika geleistet habe. "Ich sage mit großer Bescheidenheit, dass ich mehr für die afroamerikanische Community getan habe als jeder Präsident seit Abraham Lincoln", sagte Trump vor dem Weißen Haus.

  • Unter dem Republikaner Lincoln als Präsidenten wurde vom Kongress der 13. Zusatz zur US-Verfassung angenommen, mit dem die Sklaverei in den USA abgeschafft wurde. Nach früheren ähnlichen Äußerungen Trumps verwiesen Experten bereits unter anderem auf das in der Amtszeit von Lyndon B. Johnson 1965 nach Protesten angenommene Wahlrechtsgesetz. Das erlaubte allen US-Bürgern unabhängig von ihrer Hautfarbe und ihrer Herkunft, sich an Wahlen zu beteiligen und sich in ein öffentliches Amt wählen zu lassen.
  • Trump wirbt damit, dass die Arbeitslosenquote auch unter Afroamerikanern vor der Corona-Pandemie auf ein historisches Tief gesunken war. Zudem stellte er die Finanzierung von historisch schwarzen Universitäten sicher. Seine Justizreform führte zur Freilassung zahlreicher schwarzer Häftlinge.
05:52 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht