Der Tag
7. August 2026
imageHeute mit Alexander Schultze und Max Patzig
Zum Archiv
23:00 Uhr

Das war Freitag, der 7. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

wer hätte das gedacht: die Menschen in Deutschland wünschen sich Angela Merkel zurück. In einer repräsentativen RTL/ntv-Umfrage geben 47 Prozent der Befragten an, sie könnten sich die Ex-Kanzlerin als Bundespräsidentin vorstellen. Merkel erhält so viel Zuspruch wie sonst niemand. Überraschend: Auf Rang drei landet das RTL-Gesicht Günther Jauch. Der "Wer wird Millionär"-Moderator ist in der Erhebung derjenige, der den meisten Zuspruch erhält, ohne aus der Politik zu kommen.

Was heute noch wichtig war:

Mit diesem Überblick verabschiedet sich der "Tag" - und ich mich - für heute von Ihnen. Auf ntv.de bleiben Sie freilich in der Nacht und am Wochenende weiter über das aktuelle Geschehen in Deutschland, Europa und der Welt informiert.

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht und einen schönen Start ins Wochenende! Beste Grüße aus dem ntv-Hauptstadtstudio

Ihr Max Patzig

Das war Freitag, der 7. August 2026
22:12 Uhr

In Tür stecken geblieben: Zug schleift Frau mit Kinderwagen dutzende Meter mit

Diese Sekunden dürften einer Mutter in Tschechien wohl endlos erschienen sein: Die Frau wurde in Nordböhmen von einem anfahrenden Zug rund 45 Meter mitgeschleift, als sie sich an den Kinderwagen mit ihrem Kleinkind klammerte, der in der Zugtür eingeklemmt war, wie Polizeisprecherin Ilona Gazdosova der Nachrichtenagentur CTK bestätigt. 

Nach Polizeiangaben war die Frau in dem kleinen Dorf Haj u Duchcova (Deutsch: Haan), westlich von Usti nad Labem (Aussig an der Elbe) aus dem Regionalzug Decin - Litvinov ausgestiegen und wollte eben den Kinderwagen herausheben. Da schlossen sich aber schon die Türen, der Zug setzte sich in Bewegung.

Verzweifelt klammerte sich die Frau an den in der halb offenen Waggontür eingeklemmten Kinderwagen. Erst die Warnsignale von zufälligen Augenzeugen machten den Lokführer auf den Vorfall aufmerksam, sodass er den Zug anhielt. Das Drama endete glimpflich: Die Mutter erlitt zwar einige Prellungen und Schürfwunden, ihr Kind blieb aber unverletzt.

05-09-2024-Prag-Tschechien-Zug-am-Prager-Hauptbahnhof-Praha-hlavni-nadrazi-00A240905D050CARO
In Tschechien fahren teils noch sehr alte Regionalzüge. Diese erkennen nicht immer, ob sich etwas zwischen den Türen befindet oder nicht. (Foto: picture alliance / Caro)
In Tür stecken geblieben: Zug schleift Frau mit Kinderwagen dutzende Meter mit
21:57 Uhr

BVG kritisiert "FreiFahren"-App

Wer mit der App "FreiFahren" andere Fahrgäste im Berliner Nahverkehr vor Ticketkontrollen warnt, handelt aus Sicht der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unsolidarisch. "Wer gezielt dazu beiträgt, das Fahren ohne gültigen Fahrausweis zu erleichtern, unterstützt aus Sicht der BVG ein unsolidarisches Verhalten, das zu Lasten unserer vielen ehrlichen Fahrgäste geht und einen hohen wirtschaftlichen Schaden verursacht", teilt das Unternehmen mit.

Mit der App "FreiFahren" können Fahrgäste seit einiger Zeit melden, wenn sie auf einer bestimmten Strecke zu einer bestimmten Zeit Ticketkontrolleurinnen oder -kontrolleuren begegnen. Wer ohne Ticket unterwegs ist, kann diese Linie dann meiden. Nach Angaben von App-Entwickler Johan Trieloff hat das Programm rund 40.000 regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer

Die Idee sei entstanden, nachdem er von den Tausenden Menschen gelesen habe, die jedes Jahr in einem deutschen Gefängnis säßen, weil sie ohne Ticket im Nahverkehr gefahren seien, sagte er der "taz". "Das sind meist Menschen, die unter sehr prekären Umständen leben und in deren Leben viel schiefgelaufen ist." Eigentlich müsste der Staat ihnen helfen. "Stattdessen errichtet er ein Kontrollregime im Nahverkehr, mit dem sie aktiv gejagt werden", sagte Trieloff.

2026-07-15-Deutschland-Berlin-50-m-Tram-Urbanliner-der-Berliner-Verkehrsbetriebe-BVG-auf-der-Linie-M4-im-Fahrgastbetrieb-Im-Bild-der-Premiere-Urbanliner-am-Verkehrsknoten-S-und-U-Bahnhof-Alexanderplatz
Der BVG zufolge beträgt der wirtschaftliche Schaden für das Unternehmen durch das Fahren ohne Fahrausweis jährlich 20 bis 25 Millionen Euro. (Foto: picture alliance / SZ Photo)
BVG kritisiert "FreiFahren"-App
21:38 Uhr

Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro für deutschen Tipper

Ein Glückspilz aus Deutschland hat den Eurojackpot geknackt und mehr als 32 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie mitteilt, bekommt die Gewinnerin oder der Gewinner aus Nordrhein-Westfalen 32.658.025 Euro. Die richtigen Gewinnzahlen der Ziehung vom heutigen Freitag lauteten 1, 3, 6, 13 und 23, mit den Eurozahlen 5 und 7.

In der zweiten Gewinnklasse gab es insgesamt sechs Gewinner. Der Gewinn von 307.978,60 Euro geht zweimal nach Nordrhein-Westfalen, einmal nach Hessen, einmal nach Polen und zweimal nach Schweden.

Erst im Juni dieses Jahres hatte ein Lottospieler aus Nordrhein-Westfalen den Eurojackpot geknackt und mehr als 87 Millionen Euro gewonnen.

240320eurojackpot_studio_2024_26klein
Die Person aus NRW hatte Glück mit den Gewinnzahlen 1, 3, 6, 13 und 23 sowie den Eurozahlen 5 und 7. (Foto: Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG)
Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro für deutschen Tipper
21:01 Uhr

Jahrelang vermisste Frau am anderen Ende von Deutschland entdeckt?

Eine seit Jahren vermisste Frau aus Unterhaching bei München könnte sich im Bereich Rostock-Warnemünde aufhalten. Zeugen wollen die Frau erkannt haben und wandten sich an die örtliche Polizei, wie diese mitteilt. 

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I bestätigt zudem, dass ein Video gesichert worden sei. Auf dem sei eine Person zu sehen, bei der es sich möglicherweise um die Vermisste handele. "Diesen Hinweisen wird derzeit mit Hochdruck nachgegangen", schildert die Sprecherin.

Die damals 39-jährige Frau wird seit einem Streit im November 2022 vermisst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock wurde sie Anfang der Woche von mehreren Zeugen in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Stoltera/Diedrichshagen an der Ostseeküste gesehen.

Huber_Teaserbild
Fast vier Jahre lang fehlt von der Frau jede Spur - bis jetzt? (Foto: Bundeskriminalamt)
Jahrelang vermisste Frau am anderen Ende von Deutschland entdeckt?
20:35 Uhr

Apotheken warnen vor dubiosen Abnehmpillen-Angeboten

Abnehmpillen mit dem Wirkstoff Semaglutid werden laut der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) voraussichtlich ab September in Deutschland verfügbar sein. Die ABDA warnt vor dubiosen Online-Angeboten: Arzneimittel gegen Adipositas seien "keine Lifestyle-Produkte, sondern hochwirksame Medikamente mit Risiken und Nebenwirkungen".

Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Therapie zählten insbesondere zu Behandlungsbeginn Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen und Erbrechen.

Bereits jetzt werben laut der Bundesvereinigung "zweifelhafte" Internetportale mit Verordnung und Vorbestellung der Abnehmpille. Die Pillen böten auf den ersten Blick zwar eine einfachere Anwendung als das wöchentliche Spritzen mit einem Pen, erklärt die ABDA. Doch die Tabletten müssten täglich unter besonderen Bedingungen eingenommen werden: "Vor der Einnahme darf man mindestens acht Stunden nicht gegessen haben. Danach sind für 30 Minuten Essen, Getränke und andere Arzneimittel zu vermeiden." Schon kleine Anwendungsfehler könnten die Wirksamkeit der Therapie beeinträchtigen und die Nebenwirkungen erhöhen, warnt die Vereinigung der Apothekerverbände.

Apotheken warnen vor dubiosen Abnehmpillen-Angeboten
20:06 Uhr

Räumung: Weiteres Wohnhaus in Hamburg einsturzgefährdet

Nachdem wegen Einsturzgefahr eines Altbaus in Hamburg-Altona bereits zwei Wohnhäuser geräumt werden mussten, sprechen die Behörden nun für ein weiteres Gebäude eine Nutzungsuntersagung aus. Betroffen sei das Gebäude in der Holstenstraße 191/193, sagt ein Sprecher des Bezirksamts.

Vor zwei Wochen waren am Gebäude mit der Hausnummer 195/197 erhebliche Mängel festgestellt worden. Da bei einem Einsturz auch die Standfestigkeit des Nachbargebäudes mit der Hausnummer 199 gefährdet wäre, muss es ebenfalls geräumt werden.

Man habe nun festgestellt, dass sich die an dem einsturzgefährdeten Haus (195/197) festgestellten Risse verändert hätten, sagt der Sprecher. Ein Prüfstatiker habe das Gebäude untersucht. "Daraufhin ist aus Sicherheitsgründen entschieden worden, dass nun auch das nebenstehende Gebäude mit der Hausnummer 191/193 eine Nutzungsuntersagung erhält."

Ein-grosser-Riss-ist-an-der-Fassade-des-Mehrfamilienhauses-in-der-Holstenstrasse-im-Stadtteil-Altona-zu-sehen-Ein-weiteres-akut-einsturzgefaehrdetes-Mehrfamilienhaus-in-der-Holstenstrasse-wurde-evakuiert-Bereits-am-23-Juli-wurde-das-fuenfgeschossige-Nachbargebaeude-im-Stadtteil-Altona-Altstadt-wegen-massiver-Risse-in-tragenden-Bauwerksteilen-evakuiert
Über dem obersten Balkon ist der Riss in der Fassade deutlich zu erkennen. (Foto: picture alliance/dpa)
Räumung: Weiteres Wohnhaus in Hamburg einsturzgefährdet
19:30 Uhr

Stammkunden fehlen tagelang: Bäckereibesitzerin rettet Rentnern wohl das Leben

Eine aufmerksame Bäckereiinhaberin hat in Speyer in Rheinland-Pfalz einem älteren Stammkundenehepaar womöglich das Leben gerettet. Nach Polizeiangaben fiel der Geschäftsfrau auf, dass die zwei Senioren im Alter von 71 und 72 Jahren anders als üblich nicht täglich in ihrem Laden erschienen. Sie begab sich daher am Donnerstag auf eigene Initiative zu deren Wohnanschrift und hörte durch die Tür leise Hilferufe der Frau.

Von der Bäckereinbesitzerin alarmierte Feuerwehrleute verschafften sich anschließend Zugang zur Wohnung und fanden das Ehepaar hilflos in einer "akuten Notlage", wie die Polizei in Ludwigshafen weiter mitteilt. Die beiden wurden vor Ort versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zur Art der Notlage machen die Beamten nicht.

Stammkunden fehlen tagelang: Bäckereibesitzerin rettet Rentnern wohl das Leben
19:05 Uhr

Kretschmann sieht bei Kanzler Merz eine "steile Lernkurve"

Der langjährige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Grünen-Politiker Winfried Kretschmann, lobt die Amtsführung von Bundeskanzler Friedrich Merz. Der CDU-Politiker habe vor der Übernahme des Amts keine Regierungserfahrung gehabt und "dafür eine steile Lernkurve" demonstriert, sagt der Grünen-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". Vor allem in der Außenpolitik, die ja auch die Innenpolitik berühre, habe Merz ein gutes Auftreten: "Da gibt es nichts zu kritisieren", sagt Kretschmann.

Vermeiden sollte der Kanzler aber Dinge wie etwa den Post zur Fußballnationalmannschaft nach deren Ausscheiden bei der WM, rät Kretschmann. Merz hatte sich damals mit den Worten zitieren lassen, die Mannschaft habe mit ihrem "Einsatz und Teamgeist unser Land begeistert". Das wurde allgemein als realitätsfern empfunden.

Kretschmann sagt, damit habe Merz seine Glaubwürdigkeit und sein Ansehen beschädigt: "Da bist du bei Millionen unten durch. Weil alle sich fragen: Was schwätzt denn der?"

Kretschmann sieht bei Kanzler Merz eine "steile Lernkurve"
18:36 Uhr

Lufthansa-Jumbo muss wegen Geruchs an Bord im Kongo außerplanmäßig landen

Ein Lufthansa-Flugzeug ist auf dem Weg von Johannesburg nach Frankfurt am Main wegen eines "undefinierbaren Geruchs in der Kabine" in der Republik Kongo zwischengelandet. "Alle 363 Passagiere und die Crew sind wohlauf und wurden in Hotels untergebracht", teilt das Unternehmen nach dem Vorfall in der Nacht auf Anfrage mit.

"Lufthansa wird die Passagiere im Laufe des Tages mit einem Ersatzflugzeug aus Brazzaville abholen und zurück nach Frankfurt fliegen", heißt es. Das Flugzeug, eine Boeing 747-8 werde zunächst in der Republik Kongo bleiben und dort gründlich technisch überprüft werden. Lufthansa bedaure die "außergewöhnliche Situation" für die Gäste. Zu einem möglichen Grund für den Geruch macht das Unternehmen keine Angaben.

29-07-2026-Wirtschaft-v-l
Die 747-8 bleibt vorerst in Brazzaville. (Foto: picture alliance / SNS)
Lufthansa-Jumbo muss wegen Geruchs an Bord im Kongo außerplanmäßig landen
18:02 Uhr

Gericht stoppt Trumps Ballsaal-Bau

Ein US-Berufungsgericht hat der Regierung von Präsident Donald Trump den Weiterbau eines 400 Millionen Dollar teuren Ballsaals auf dem Gelände des Weißen Hauses untersagt. Das Bundesgericht in Washington bestätigt eine einstweilige Verfügung gegen das Projekt, das an der Stelle des abgerissenen Ostflügels entstehen soll.

Ob ein derart gewaltiges Gebäude errichtet werde, müsse der Kongress entscheiden und nicht die Exekutive in Eigenregie, heißt es in der Begründung. Der Kongress habe der Regierung nicht die uneingeschränkte Befugnis erteilt, das Weiße Haus nach den Wünschen eines bestimmten Präsidenten umzugestalten.

Gericht stoppt Trumps Ballsaal-Bau
17:37 Uhr

Mann lebt tagelang in riesiger Werbetafel

Ein Mann zieht über dem Sunset Strip in Los Angeles alle Blicke auf sich. Seit Tagen lebt er in einem riesigen Werbeplakat. Mal tanzt er, mal sitzt er regungslos im Bademantel am Fenster. Zudem schreibt er Nachrichten an Passanten. Neugierige bleiben stehen, fotografieren die Szene oder versuchen, mit dem Mann zu kommunizieren.

Was rätselhaft wirkt, ist Teil einer ungewöhnlichen Marketingaktion des Streamingdienstes Netflix. Ganz auf sich allein gestellt ist der Performer nicht. Regelmäßig darf er das Plakat verlassen und Pausen einlegen. 

Mann lebt tagelang in riesiger Werbetafel
17:09 Uhr

Banküberfall in Aachen: Verdächtiger nach zwölf Jahren im Ausland gefasst

Zwölf Jahre nach einem bewaffneten Banküberfall in Aachen ist ein mutmaßlicher Mittäter in Spanien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden. Der mittlerweile 70-Jährige sitzt seit heute in einem deutschen Gefängnis in Untersuchungshaft, wie die Aachener Polizei mitteilt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass er und seine teils noch unbekannten Mittäter der linkspopulistischen beziehungsweise linksextremistischen Szene angehörten. Der Banküberfall vom November 2014 wurde laut Polizei von mindestens einer Frau und vier weiteren mutmaßlich männlichen Tätern begangen. Sie brachten 16 Mitarbeiter der Bank in ihre Gewalt und zwangen sie mit vorgehaltenen Waffen, den Tresor zu öffnen. Anschließend flohen sie mit mehr als 400.000 Euro Bargeld.

2017 wurde eine damals 33-jährige Frau wegen ihrer Beteiligung an dem Überfall zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt. Unter anderem dank der Auswertung von DNA-Spuren folgte vor zwei Wochen die Festnahme des 70-Jährigen. Von mindestens drei weiteren Tatverdächtigen fehlt demnach weiterhin jede Spur.

Banküberfall in Aachen: Verdächtiger nach zwölf Jahren im Ausland gefasst
16:44 Uhr

Mysteriöse Särge sorgen für neue Spannungen zwischen zwei Ländern

In der philippinischen Hauptstadt Manila sind fünf Särge mit China-feindlichen Botschaften aufgetaucht. Der noch ungeklärte Vorgang belastet die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Die Polizei fand am frühen Morgen (Ortszeit) die an verschiedenen Orten der Stadt abgestellten Särge, darunter einen vor der chinesischen Botschaft. Einer der Särge war mit Fotos des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, des Außenministers Wang Yi und des Botschafters auf den Philippinen, Jing Quan, sowie dem Wort "gierig" versehen.

Über die Täter war zunächst nichts bekannt. China legte offiziell Protest ein. Das philippinische Außenministerium erklärt, Gewaltandrohungen gegen ausländische Regierungsvertreter nicht zu dulden.

Mysteriöse Särge sorgen für neue Spannungen zwischen zwei Ländern
16:27 Uhr

Weniger Blüten registriert, aber viel mehr falsche Hunderter im Umlauf

Die Bundesbank hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weniger Falschgeld aus dem Verkehr gezogen und auch die Schadenssumme sank. Registriert wurden rund 30.000 falsche Banknoten im Wert von insgesamt 1,75 Millionen Euro, wie die Bundesbank mitteilte. Das waren 4,3 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2025. Die Schadenssumme sank um fünf Prozent.

Rein rechnerisch entfielen sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner und Jahr, erklärte Lutz Lienenkämper, im Vorstand der Bundesbank unter anderem zuständig für Bargeld. Am häufigsten gefälscht wird laut Bundesbank der 50-Euro-Schein - der Anteil an den Fälschungen lag im ersten Halbjahr bei 47 Prozent. An zweiter Stelle folgt der 20-Euro-Schein (25 Prozent), an dritter der 100-Euro-Schein (17 Prozent). Der Anteil der falschen 100er stieg stark um über 60 Prozent - die Fälschungen anderer Stückelungen dagegen gingen zurück.

Auch Münzen werden gefälscht; sichergestellt wurden im ersten Halbjahr laut Bundesbank rund 64.900 Falschmünzen - die allermeisten Zwei-Euro-Stücke. Insgesamt waren das 8,6 Prozent mehr falsche Münzen als im zweiten Halbjahr 2025.

Weniger Blüten registriert, aber viel mehr falsche Hunderter im Umlauf
15:57 Uhr

Prestige-ICE der Deutschen Bahn heimlich aus Fahrplan gestrichen

Die Deutsche Bahn hat den durchgehenden ICE von Berlin über Frankfurt nach Paris einem Medienbericht zufolge vorerst aus ihrem Fahrplan gestrichen. Grund dafür seien technische Probleme mit dem europäischen Zugsicherungssystem der Firma Alstom, teilt die DB auf Anfrage des "Tagesspiegel" mit.

Fahrgästen, die entsprechende Verbindungen gebucht haben, erklärt der Konzern über seine App DB Navigator und per E-Mail, dass sie nun in Frankfurt am Main oder Mannheim umsteigen müssen. Die Öffentlichkeit hat die Bahn jedoch nicht über das vorläufige Ende des Prestigezugs informiert.

Prestige-ICE der Deutschen Bahn heimlich aus Fahrplan gestrichen
15:23 Uhr

Moderatorin schläft während Live-Schalte im TV ein

Beim lokalen US-Sender Fox 13 Memphis kommt es Ende Juli zu einer amüsanten Panne. Reporterin Shelia O'Connor berichtet gerade von außerhalb, dann gibt sie zurück ins Studio und von dort kommt - nichts. Moderatorin Dominique Dillon ist eingeschlafen. Der Sender liefert später aber eine höchst menschliche Erklärung.

Moderatorin schläft während Live-Schalte im TV ein
14:58 Uhr

Drei Tote bei Frontalcrash in Rheinland-Pfalz

Drei junge Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos auf einer Landstraße bei der rheinland-pfälzischen Gemeinde Linkenbach getötet worden. Der 19 Jahre alte Fahrer des einen Wagens und seine beiden Mitfahrer - ein 19-Jähriger und eine 16-Jährige - starben noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. Drei weitere Menschen wurden demnach schwer verletzt, darunter ein sieben Jahre altes Kind.

Der 19-Jährige war mit seinem Auto nach aktuellem Ermittlungsstand am Donnerstagabend nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er verlor laut der Mitteilung dadurch die Kontrolle: Das Fahrzeug geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß es demnach mit dem zweiten Auto zusammen, in dem das Kind sowie zwei Menschen im Alter von 30 und 28 Jahren saßen. Die drei Schwerverletzten wurden nach dem Unfall im Landkreis Neuwied in Krankenhäuser gebracht, so die Polizei. Warum das Auto des jungen Mannes von der Straße abkam, ist noch unklar.

Drei Tote bei Frontalcrash in Rheinland-Pfalz
14:27 Uhr

Wirbel in Niedersachsen: Schule gibt über Jahre hinweg 107 falsche Abschlusszeugnisse raus

An einer Oberschule in Vechta sind über Jahre hinweg mehr als 100 Schülerinnen und Schüler mit einem zu niedrigen oder gar keinem Schulabschluss entlassen worden. Bei einer Überprüfung der Geschwister-Scholl-Oberschule seien 107 falsch vergebene Abschlüsse aus den Schuljahren 2019/20 bis 2025/26 festgestellt worden, sagt Kultusministerin Julia Willie Hamburg. Das Land will nun auch andere Ober- und Gesamtschulen überprüfen.

In 56 der Fälle hätte nach Angaben des Kultusministeriums ein Erweiterter Sekundarabschluss I vergeben werden müssen, in 49 Fällen ein Realschulabschluss. Zwei Schülerinnen oder Schüler hätten einen Hauptschulabschluss bekommen müssen, erhielten aber überhaupt keinen Abschluss. In weiteren 32 Fällen müssen schulische Konferenzen die Abschlussentscheidung erneut beraten, weil bestehende Ermessensspielräume nicht ausreichend geprüft worden seien.

Wirbel in Niedersachsen: Schule gibt über Jahre hinweg 107 falsche Abschlusszeugnisse raus
14:09 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein geschätzter Kollege Alexander Schultze verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Den restlichen Tag schaue ich für Sie auf die wichtigsten und unterhaltsamsten Nachrichten. Mein Name ist Max Patzig, und wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen haben, erreichen Sie mich jederzeit per E-Mail an max.patzig@ntv.de.

Ich wünsche einen schönen Nachmittag!

Ihr Max Patzig

Schichtwechsel
13:59 Uhr

Mysterium um permanenten Feueralarm an weltberühmter Kapellbrücke aufgeklärt

Ständig lösen Brandmelder an der weltberühmten Kapellbrücke in Luzern in der Schweiz Alarm aus. Aber immer, wenn die Feuerwehr ausrückt, stellt sich das als Fehlalarm heraus. Jetzt hat sie einen Verdacht, was dahinterstecken könnte: Spinnen. Sie hat die Brückenkreuzspinne (Larinioides sclopetarius) - auch Brückenspinne genannt - im Verdacht, die sich mit Vorliebe auf Bauwerken an Gewässern aufhält. Offenbar krabbeln die Tiere in die Brandmelder und lösen dort den Alarm aus. "Die ersten Analysen bestätigen den Verdacht, dass Spinnen das verursachende Element sind", sagte Guido Hürlimann, bei der Stadt für die Pflege von Bauten zuständig, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Brandalarm gab es seit Ende Mai bereits 19 Mal, wie die Einsatzliste der Feuerwehr zeigt, zuletzt am 1. und am 2. August. Jedes Mal ist der Einsatz an dem 660 Jahre alten Wahrzeichen der Stadt mit dem Vermerk "Täuschung" gekennzeichnet. Die Spinnen mit rund einem Zentimeter Körperlänge sind eigentlich harmlos. Sie spinnen in der Nähe von Lichtquellen große Radnetze, um Insekten als Beute zu fangen. Warum sie in die Brandmelder kriechen, ist bislang nicht ganz klar.

Mysterium um permanenten Feueralarm an weltberühmter Kapellbrücke aufgeklärt
13:27 Uhr

40 Grad Hitze - Nordkoreas Führung empfiehlt umstrittenes Hausmittel

Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad empfehlen Nordkoreas Staatsmedien Hundefleischsuppe und Ginsengbrühe als Hausmittel gegen die Hitze: Ein von der staatlichen Zeitung "Rodong Sinmun" zitierter Arzt sagte, Hundefleischsuppe sei "vorteilhaft" für die Nährstoffversorgung. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA empfahl zudem eine traditionelle Samgyetang-Suppe, die mit Hühnchen und kräftigendem Ginseng zubereitet wird. KCNA pries vor allem die "unvergleichliche medizinische Wirkung" von Ginseng aus der Grenzstadt Kaesong und führte dies auf die "besondere Boden- und Wasserqualität sowie die einzigartige Anbaumethode" der Region zurück. "Das koreanische Volk betrachtet es als gesundheitsfördernden Brauch, in der heißesten Zeit des Sommers heiße Speisen zuzubereiten", schrieb die staatliche Nachrichtenagentur. Hundefleisch galt früher auch in Südkorea als sommerliche Delikatesse. Im Februar kommenden Jahres tritt in dem Land ein Hundefleisch-Verbot in Kraft.

Die koreanische Halbinsel ächzt derzeit unter einem heißen Sommer. In der vergangenen Woche wurden an drei Tagen neue Temperaturrekorde gemessen, die am Sonntag mit 42,5 Grad ihren Höhepunkt erreichten. In Nordkorea berichteten die Staatsmedien von Temperaturen von bis zu 40 Grad. Experten zufolge ist das international isolierte Land schlecht für Hitzewellen gerüstet.

40 Grad Hitze - Nordkoreas Führung empfiehlt umstrittenes Hausmittel
12:52 Uhr

Fahrgast fängt verlorenen Schuh mitten auf Achterbahn

Bei voller Fahrt verliert eine Frau ihren Schuh auf einer Achterbahn im US-Freizeitpark "Six Flags Over Georgia". Doch einem anderen Fahrgast gelingt es, den Schuh zu fangen - bei einer Geschwindigkeit von mehr als 110 Km/h. Mit seiner Brille filmt der Mann die gesamte Fahrt und auch den Moment, als er der Frau ihren Schuh zurückgibt.

Fahrgast fängt verlorenen Schuh mitten auf Achterbahn
12:18 Uhr

Medizinischer Notfall: Disco-Legenden müssen Auftritt mit Lionel Richie absagen

Earth, Wind & Fire haben ihren für Donnerstagabend geplanten Auftritt mit Lionel Richie im Chase Center in San Francisco abgesagt. Auslöser war nach Angaben der Band ein medizinischer Notfall bei einem ihrer Mitglieder. Das Konzert soll nachgeholt werden, ein Termin dafür stand zunächst nicht fest. Die Gruppe informierte ihr Publikum über Instagram, wenige Stunden vor dem angesetzten Showbeginn. "Wir können heute Abend nicht wie geplant im Chase Center in San Francisco auftreten, weil ein Mitglied unserer Band einen medizinischen Notfall hatte", heißt es in der Mitteilung. Und weiter: "Die heutige Show mit Lionel Richie wird daher verschoben, ein neuer Termin wird in Kürze bekannt gegeben."

Die Band entschuldigte sich für die unerwartete Änderung und dankte für das Verständnis. Welches Bandmitglied betroffen ist, teilten Earth, Wind & Fire nicht mit. Auch zu Art und Schwere des Notfalls machte die Gruppe keine Angaben.

Medizinischer Notfall: Disco-Legenden müssen Auftritt mit Lionel Richie absagen
11:46 Uhr

Erstes Bild zeigt winzigen Mondkrater von Raketeneinschlag

Mit rund 8700 Kilometer pro Stunde und einer Sprengkraft von drei Tonnen TNT schlägt am Mittwoch ein Teil einer alten SpaceX-Rakete in den Mond ein. Eine nennenswerte Spur hinterlässt die Kollision dennoch kaum. Auf der ersten Aufnahme der Einschlagstelle muss man genau hinschauen, um den winzigen neuen Krater zu erkennen. Wie stark der Einschlag Auswirkungen auf die Atmosphäre des Erdtrabanten hat, ist unklar. Ein Planetenforscher hält sie für enorm und sieht für die Forschung daher großen Zeitdruck.

Erstes Bild zeigt winzigen Mondkrater von Raketeneinschlag
11:21 Uhr

Huthi-Miliz feuert wieder Raketen ab - Ziel ist ölreiche Region im Jemen

Die Huthi-Miliz hat nach Angaben regierungsnaher Medien erneut Ziele in der jemenitischen Provinz Marib mit Raketen und Drohnen angegriffen. Anwohner berichteten, sie hätten am Morgen mehrere Explosionen am Stadtrand von Marib gehört. Über einem Militärlager der international anerkannten jemenitischen Regierung seien Rauchwolken aufgestiegen. Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, die Luftabwehr habe mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen über Marib abgefangen. Zugleich habe die Huthi-Miliz die Stadt mit Raketen und Drohnen beschossen. Opfer habe es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gegeben.

Bereits am Donnerstag hatte die Miliz nach eigenen Angaben Militärlager der Regierung in den Provinzen Marib und Hadramaut angegriffen. Militärsprecher Jahja Sari kündigte weitere Angriffe an. Die ölreichen Provinzen sind in dem seit mehr als zehn Jahren andauernden Bürgerkrieg besonders umkämpft. Die offiziell anerkannte Regierung im Jemen wird von Saudi-Arabien unterstützt. Im Bürgerkrieg herrschte seit 2022 eine inoffizielle Waffenruhe.

Huthi-Miliz feuert wieder Raketen ab - Ziel ist ölreiche Region im Jemen
10:59 Uhr

Landwirt in NRW wird von eigenem Traktor überrollt und stirbt

Ein 76-jähriger Landwirt ist in Nordrhein-Westfalen von seinem Traktor überrollt und getötet worden. Das unbesetzte Gespann aus Traktor und einem Wasserwagen begann aus bislang ungeklärter Ursache zu rollen und erfasste den 76-Jährigen, wie die Polizei in Meschede mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Donnerstagnachmittag auf dem Hof eines landwirtschaftlichen Betriebs in Marsberg. Für den 76-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei wurde hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Landwirt in NRW wird von eigenem Traktor überrollt und stirbt
10:25 Uhr

Videos zeigen massiven Abbruch am Matterhorn

Die anhaltende Hitze und ein zuvor bereits schneearmer Winter hinterlassen Spuren in den Alpen. Der Permafrost taut verstärkt auf, was gravierende Auswirkungen haben kann. So wie an diesem Mittwoch. Da kommt es am weltberühmten Matterhorn zu einem massiven Felsabbruch. Aus einer Höhe von 3900 Metern rasen eine große Menge Stein und Geröll als Wolke talwärts - und verursachen einen extremen Lärm, wie Videos von Augenzeugen zeigen.

Videos zeigen massiven Abbruch am Matterhorn
09:57 Uhr

37-Jährige in Hanau getötet - Polizei muss Tatverdächtigen zunächst auf freien Fuß setzen

Nach dem mutmaßlich gewaltsamen Tod einer 37-Jährigen im hessischen Hanau ist der 23-jährige Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß. Bei der Obduktion des Leichnams konnte zunächst keine eindeutige Todesursache festgestellt werden, wie die Polizei in Offenbach und die Staatsanwaltschaft mitteilten. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Dennoch musste der 23-jährige Festgenommene wieder freigelassen werden, er soll weiterhin tatverdächtig sein.

Alarmierte Einsatzkräften hatten die Frau laut früheren Angaben in der Nacht zum Mittwoch schwer verletzt in einem Wohnhaus gefunden. Sie starb trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen noch vor Ort. Ihre schweren Verletzungen deuteten auf eine Gewalttat hin. Der 23-Jährige wurde kurz nach der Tat vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

37-Jährige in Hanau getötet - Polizei muss Tatverdächtigen zunächst auf freien Fuß setzen
09:32 Uhr

Richter sieht "Störung der öffentlichen Ordnung" - Meta muss 567 Millionen Dollar Strafe zahlen

Erneute Schlappe für Meta: Wegen des ungenügenden Schutzes von Minderjährigen auf seinen Online-Plattformen ist der US-Konzern zur Zahlung von 567 Millionen Dollar (492 Millionen Euro) verurteilt worden. Mit dem Geld soll laut dem am Donnerstag im Bundesstaat New Mexico gefällten Richterspruch ein Fonds zur Unterstützung von Minderjährigen finanziert werden, die durch Online-Konsum zu Schaden gekommen seien. Der Konzern kündigt an, in Berufung gehen zu wollen.

Richter Bryan Biedscheid machte den Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp für eine "Störung der öffentlichen Ordnung" verantwortlich. Es war das erste Mal, dass diese juristische Einschätzung gegen Online-Plattformen getroffen wurde. Die von Meta zu zahlenden 567 Millionen Dollar sollen laut Richterspruch über einen Zeitraum von fünf Jahren unter anderem auch in Programme zur psychischen Gesundheit und Prävention für Jugendliche fließen. Zudem müsse Meta in den kommenden Jahren Schutzmaßnahmen in seine Programme einbauen, die den Social-Media-Konsum von Minderjährigen limitieren, verfügte Biedscheid.

Richter sieht "Störung der öffentlichen Ordnung" - Meta muss 567 Millionen Dollar Strafe zahlen
08:52 Uhr

"Musk ist mittlerweile quasi unbeliebteste Person in USA"

Tech-Milliardär Elon Musk meldet sich mit großen Summen zurück in der US-Politik. Neben seiner Eitelkeit hat er dafür auch handfeste Gründe, wie USA-Experte Peter Kleim erklärt. Denn vor allem sein Unternehmen SpaceX ist auf Großaufträge der US-Regierung angewiesen. Und einen solchen erhält es auch - parallel zu Musks Ankündigung, die Republikaner im Wahlkampf erneut unterstützen zu wollen. Und während zwar gilt, dass "Geld immer hilft", könnte seine Einmischung Trumps Partei auch einen Bärendienst erweisen.

"Musk ist mittlerweile quasi unbeliebteste Person in USA"
08:22 Uhr

Mindestens sieben Tote bei Amoklauf an thailändischer Schule

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in Thailand sind mindestens sieben Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Toten um drei Lehrer und drei Schüler sowie den jugendlichen Täter handeln, wie die Zeitung "Khaosod" unter Berufung auf den örtlichen Katastrophenschutz berichtete. Die Hintergründe sind bisher unklar. Der Vorfall ereignete sich am Morgen an der Debsirin Nonthaburi School in der Provinz Nonthaburi nördlich von Bangkok.

Ersten Ermittlungen zufolge war der mutmaßliche Täter ein Schüler. Laut den Sicherheitskräften soll der Schütze mittlerweile tot sein - er habe sich nach der Tat offenbar selbst erschossen. Unter den Schülern und Lehrern in dem Gebäude sei Panik ausgebrochen, hieß es. Polizei, Rettungskräfte und Notärzte rückten mit einem Großaufgebot an.

Mindestens sieben Tote bei Amoklauf an thailändischer Schule
07:44 Uhr

E-Scooter-Fahrer erleiden bei Unfällen mehr Hirnverletzungen als Motorradfahrer

E-Scooter-Fahrer ziehen sich bei Unfällen einer Studie zufolge deutlich häufiger Kopfverletzungen und Schädigungen innerer Organe zu als Motorrad- oder Fahrradfahrer. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal "Scientific Reports" veröffentlichte britische Studie. Sie hat die Daten des nationalen Traumaregisters (aus dem Zeitraum 2020 bis 2022) und Berichte eines Leihanbieters aus 18 Städten in England und Wales (aus dem Zeitraum 2020 bis 2024) analysiert.

  • relatives Risiko für ein Schädel-Hirn-Trauma ist bei E-Scooter-Unfällen 3,45-mal höher als bei Motorradfahrern und 1,74-mal höher als bei Radfahrern

  • Risiko für Verletzungen innerer Organe (1,46-mal höher) und Gefäßtraumata (3,24-mal höher) übersteigt das von Motorradfahrern deutlich

  • Risiko von Knochenbrüchen fällt im Vergleich geringer aus

Auffällig ist laut den Forschern um David Bodansky vom Chelsea and Westminster Hospital Foundation Trust der hohe Anteil an verletzten Kindern: Minderjährige machen demnach 16,2 Prozent der schwerverletzten E-Scooter-Fahrer aus. Daten des Leihanbieters zeigen, dass das Risiko einer Kollision bei Minderjährigen um 78 Prozent höher ist als bei Erwachsenen. Zudem wurde bei Frauen eine höhere Schwere der Verletzungen festgestellt, sie haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für schwere Traumata wie Männer.

Ein Hauptgrund für die schweren Kopfverletzungen ist der Studie zufolge die mangelnde Schutzausrüstung. Während 75,7 Prozent der Motorradfahrer und 45 Prozent der Radfahrer einen Helm trugen, lag dieser Anteil bei E-Scooter-Fahrern im Traumaregister bei lediglich 5,9 Prozent.

E-Scooter-Fahrer erleiden bei Unfällen mehr Hirnverletzungen als Motorradfahrer
07:04 Uhr

Ungarn finden Wehrmachtsmotorrad in wasserarmer Donau

Mehr als 80 Jahre liegt ein deutsches Militär-Zweirad im Schlamm, nun ziehen es Experten in Ungarn aus der Donau. Das Fahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg ist erstaunlich gut in Schuss. Die Überreste zweier Wehrmachtsoldaten werden ebenfalls gefunden. Auch in Deutschland fördert das Niedrigwasser Relikte der Vergangenheit zutage. Das ist mal spannend und lehrreich, sorgt mal allerdings für helle Aufregung. So muss etwa das ntv-Studio in Köln vorübergehend evakuiert werden.

Ungarn finden Wehrmachtsmotorrad in wasserarmer Donau
06:56 Uhr

Drohnen-Alarm, Obduktion und 2. Bundesliga - Was heute wichtig wird

Liebe Leserinnen und Leser,

nach aufregenden letzten Tagen lässt sich der Freitag bisher ruhig an. Passend dazu nimmt auch das Wetter eine Auszeit. Angesichts der zurückliegenden Hitze ist beinahe schon von früher Herbstlichkeit zu sprechen. An der Küsten werden heute etwa maximal 20 Grad. Im Rest der Republik wird es wärmer. Ganz im Süden Bayerns könnten sogar schwere Gewitter im Laufe des Tages drohen - und die könnten gar Hagelschlag bringen.

Beim Thema Wetter müssen wir natürlich auf die lodernden Waldbrände schauen. Die betreffen derzeit allerdings eher andere Weltregionen. Aber, darunter befinden sich beliebte Urlaubsländer, wie Frankreich oder Spanien. Auch in Kanada soll es derzeit fast 900 Brände geben.

Hierzulande beschäftigt und natürlich weiterhin der versuchte Drohnenangriff auf dem Leipziger Flughafen. Es wird weiterhin nach einem möglichen Drahtzieher gesucht. Zudem laufen umfangreiche Diskussionen über die Sicherheit an deutschen Flughäfen.

Im Fall der zeitweise vermissten Dreijährigen aus Schleswig-Holstein wird es heute vermutlich Erkenntnisse geben. Das Mädchen war am Mittwoch verschwunden und wurde gesucht. Am Donnerstag wurde dann seine Leiche entdeckt. Am heutigen Tag sollen die Ergebnisse der Obduktion vorgestellt werden.

Positives gibt es vom Sport zu berichten. Dort startet heute die Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Zum Start stehen sich der VFL Bochum und Hertha BSC gegenüber. Schauen können Sie das Spiel, wie alle 306 Partien aus dem Unterhaus, bei Sky.

Zahlreiche Unternehmen stellen an diesem Freitag noch Quartalszahlen vor. Darunter befinden sich Schwergewicht wie die Allianz oder die Munich Re oder EnBW.

Ich hoffe, Sie sind für den Moment auf dem aktuellen Stand. Alles Unverhoffte lesen Sie ebenfalls bei uns. Kommen Sie nun erst mal gut in den Tag. Durch den begleite ich Sie bis 14 Uhr. Mein Name ist Alexander Schultze. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Drohnen-Alarm, Obduktion und 2. Bundesliga - Was heute wichtig wird
06:27 Uhr

Hauptstadt erstattet Berlinern fast 900.000 Euro Hotelkosten wegen Stromausfall

Nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten hat der Staat betroffenen Menschen insgesamt knapp 900.000 Euro an Hotelkosten erstattet. Das geht aus einer Bilanz des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf hervor. Demnach gingen seit dem mehrtägigen Stromausfall im Januar Tausende Anträge von Menschen ein, die wegen Dunkelheit und großer Kälte in Hotels unterkamen. Der Berliner Senat hatte die Kostenerstattung damals beschlossen, das Antrags- und Auszahlungsverfahren obliegt dem Bezirk.

Nach Angaben des zuständigen Bezirksstadtrats Tim Richter wurden 3116 Anträge geprüft, die sich öfter auf mehrere Personen bezogen. 2933 Anträge wurden ausgezahlt, mitunter mussten Antragsteller Unterlagen nachreichen. Die durchschnittliche Summe betrug 52 bis 55 Euro pro Person und Nacht. 129 weitere Anträge wurden abgelehnt, etwa weil die Übernachtungen außerhalb des fraglichen Zeitraums lagen oder nicht in gewerblichen Unterkünften wie Hotels oder Pensionen stattfanden. In 54 Fällen zogen Antragsteller ihr Ansinnen zurück. Nach Angaben Richters trudeln immer noch vereinzelt neue Anträge ein, die natürlich auch bearbeitet werden.

Wegen eines mutmaßlich von Linksextremisten begangenen Brandanschlags auf eine Kabelbrücke am 3. Januar waren im Berliner Südwesten 100.000 Menschen in 45.000 Haushalten und mehr als 2000 Gewerbebetriebe vielfach tagelang ohne Strom und damit oft auch ohne Heizung. Am 7. Januar war die Stromversorgung wieder für alle hergestellt.

Hauptstadt erstattet Berlinern fast 900.000 Euro Hotelkosten wegen Stromausfall
06:01 Uhr

Slowakei übertrifft Hitzerekord nochmals - um 0,8 Grad

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land. Erst am Mittwoch war im weiter südwestlich gelegenen Kamenica nad Hronom mit 41,4 Grad ein Allzeit-Rekord gemessen worden. Zuvor waren schon im Juni zwei Rekordwerte erreicht worden.

Auch in Österreich war am Mittwoch mit 41,2 Grad im an der Grenze zur Slowakei gelegenen Bad Deutsch-Altenburg ein Hitzerekord gemessen worden. Es war dort ebenfalls der zweite historische Höchstwert binnen weniger Tage. Mitteleuropa ächzt derzeit erneut unter einer außergewöhnlichen Hitzewelle und Dürre.

Slowakei übertrifft Hitzerekord nochmals - um 0,8 Grad