Mittwoch, 01. Juli 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Mittwoch, der 1. Juli 2020

Während das Coronavirus noch immer auf der ganzen Welt wütet, entdecken die Forscher in China einen neuen Erreger aus, der wahrscheinlich von Tieren auf Menschen überspringen kann. Droht uns jetzt eine Doppel-Pandemie? Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:20 Uhr

Einbrecher fällt Partygästen "vor die Füße"

Überraschungsgäste sorgen für "Unterhaltung" auf einer Party im nordrhein-westfälischen Senden: Zwei Einbrecher sind auf die Festgesellschaft gestoßen und dank den Partygästen in Untersuchungshaft gelandet.

  • Gegen 00.40 Uhr hörte ein Gast komische Geräusche von gegenüber: Drei Einbrecher wollten gerade in ein Bürogebäude einsteigen.
  • Einer floh erfolgreich, ein zweiter rannte in den Garten, in dem die Feier stattfand. "Er fiel über einen Zaun und stolperte den Partygästen vor die Füße", so die Polizei. Mehrere Gäste hielten den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Einen dritten Mann, der ebenfalls floh, verfolgten weitere Gäste der Party und stellten diesen ebenfalls.
  • Die beiden Verdächtigen sitzen in Haft, nach dem dritten wird gefahndet. Die Polizei geht davon aus, dass die Einbrecher einer überörtlichen Bande angehören.
21:47 Uhr

Erdogan will soziale Netzwerke "vollständig entfernen"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Maßnahmen angekündigt, um Online-Netzwerke in der Türkei stärker zu kontrollieren. "Verstehen Sie, warum wir gegen soziale Medien wie YouTube, Twitter und Netflix sind? Um die Unmoral zu beseitigen", sagte Erdogan in einer Videoschalte mit Vertretern seiner AKP-Partei. Der Staatschef gab an, seine Familie sei in den Online-Netzwerken beleidigt worden.

Finanzminister Berat Albayrak, der auch Erdogans Schwiegersohn ist, hatte am Dienstag getwittert, dass seine Frau Esra ihr viertes Kind zur Welt gebracht habe. Erdogan sagte, neben einer Mehrheit an positiven Botschaften habe es einige "dunkelherzige" Nutzer gegeben, die die Albayrak-Familie beleidigt hätten. Nach Polizeiangaben wurden elf Verdächtige wegen "beleidigender Äußerungen" gegen Albayrak und seine Familie festgenommen.

"Wir wollen so etwas nicht, das passt nicht zu dieser Nation", sagte der türkische Präsident. "Deshalb sollten wir dies in unser Parlament bringen, um diese sozialen Medien vollständig zu entfernen, um sie zu kontrollieren."

21:30 Uhr
21:11 Uhr

Schüsse in Park: Betrunkener wollte Kinder vertreiben

Schüsse aus einer Schreckschusswaffe haben im Schlosspark von Wächtersbach am Dienstagabend für Aufregung gesorgt. Die Polizei nahm daraufhin einen betrunkenen Mann fest.

  • In einer Vernehmung erklärte der 52-Jährige nun sein Motiv: Er sei für die Pflege des Parks verantwortlich; deshalb habe er Kinder, die ihn gestört hätten, mit den Schüssen vertreiben wollen. Er soll die Waffe mehrmals in die Luft abgefeuert haben. Verletzt wurde niemand.
  • Einem Haftrichter wurde der Mann wegen fehlender Gründe zwar am Mittwoch nicht vorgeführt. Er muss sich nun aber wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Neben einer Waffe fanden die Beamten auch ein Messer bei ihm.
  • Eine Blutprobe bei dem Mann ergab 2,6 Promille.
20:29 Uhr

Doppelmord in Oberpfalz - Verdächtiger in Tschechien gefasst

Nach dem gewaltsamen Tod eines älteren Paares im oberpfälzischen Schwandorf haben Ermittler den seit Tagen gesuchten Tatverdächtigen im tschechischen Domazlice (Taus) unweit der deutschen Grenze gefasst.

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Am 29. Juni entdeckte die Polizei in einem Haus in Schwandorf zwei Leichen.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Der 57-jährige frühere Lebenspartner der getöteten Frau soll nun nach Deutschland ausgeliefert werden.
  • Der Deutsche steht im Verdacht, seine frühere Partnerin und ihren Lebensgefährten in einem Haus im bayerischen Schwandorf getötet zu haben. Die Leichen der 57-Jährigen und des 69-Jährigen entdeckte die Polizei, nachdem sie zu dem Haus der beiden gefahren waren, weil zuvor der Mann nicht zur Arbeit erschienen war.
  • Hintergründe und Details zu Flucht und Festnahme wollen die Behörden am Donnerstag bekanntgeben.
19:44 Uhr

Mann rettet zwei Kinder aus Wasser und ertrinkt

Tragisches Unglück in Mecklenburg-Vorpommern: Am Strand von Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst hat ein Mann zwei Kindern beim Baden das Leben gerettet und ist selbst gestorben.

  • Der 32-Jährige war nach Polizeiangaben im Wasser verschwunden, nachdem er zwei Zehnjährige auf eine Steinmole gehievt hatte.
  • Die Kinder waren im Bereich eines Steinwalls von der Strömung erfasst worden und konnten sich nicht aus eigener Kraft an Land retten. Ein Zeuge brachte die Kinder an Land. Der Lebensretter sei dann ebenfalls von der Strömung erfasst und nicht mehr gesehen worden.
  • Die alarmierten Rettungskräfte begannen umgehend im Wasser und an Land nach dem Mann zu suchen. Schließlich konnte der Lebensretter nur noch tot geborgen werden.
19:17 Uhr

Mexikos Präsident besucht erstmals Trump - Linienflug in die USA

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador will sich nächste Woche in Washington mit US-Präsident Donald Trump treffen.

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Der Besuch in Washington wird López Obradors erste Auslandsreise als Mexikos Präsident sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Es ist seine erste Auslandsreise nach mehr als eineinhalb Jahren im Amt. Nach der Ankündigung der Reise vergangene Woche teilte López Obrador nun den Termin mit - am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche wird es demnach Gespräche zwischen den zwei Regierungen geben.
  • Anlass ist das Inkrafttreten des neuen nordamerikanischen Freihandelsabkommens USMCA am Mittwoch.
  • López Obrador will einen Linienflug in das nördliche Nachbarland nehmen. Das tut er auch bei Reisen innerhalb Mexikos. Der Linkspopulist verzichtet im Rahmen seiner Sparpolitik auf das Präsidentenflugzeug seiner Vorgänger - dessen Luxus steht aus seiner Sicht im krassen Gegensatz zur Armut, die in Mexiko herrscht.
18:43 Uhr

Tesla steigt zum wertvollsten Autokonzern der Welt auf

Das US-Unternehmen Tesla ist zum wertvollsten Autokonzern der Welt aufgestiegen. Der Börsenwert des Elektroautobauers liegt aktuell bei 207,2 Milliarden Dollar (184,5 Milliarden Euro), wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Damit überholt Tesla den bisherigen Spitzenreiter Toyota aus Japan, der 201,9 Milliarden Dollar wert ist.

Für Tesla lief es vor Beginn der Corona-Pandemie sehr gut. Im ersten Quartal machte der Autobauer einen kleinen, aber überraschenden Gewinn von 16 Millionen Dollar. Die Auslieferung von Fahrzeugen stieg um ein Drittel, der Umsatz um 32 Prozent auf 5,99 Milliarden Dollar.

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18:26 Uhr

Katalonien-Präsident fordert Unabhängigkeit - wegen Corona

Der katalanische Ministerpräsident Quim Torra hat die Corona-Krise als neues Argument für eine Abspaltung seiner Region von Spanien benutzt. Die Verhängung eines 14-wöchigen Notstandes durch die Zentralregierung in Madrid habe gezeigt, wie sehr die "Katalanen einen eigenen Staat benötigen", sagte Torra in einer Rede vor dem Regionalparlament in Barcelona.

  • Durch die Ausrufung des Notstands habe der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez Katalonien in versteckter Form "wieder" unter Zwangsverwaltung gestellt und der Region weite Teile der Autonomie entzogen.
  • "War es wirklich so schwer, zum Telefon zu greifen und in einen Dialog zu treten?", fragte Torra in Bezug auf das Corona-Krisenmanagement der Zentralregierung.
  • Wenn seine Regierung die nötigen Befugnisse gehabt hätte, wäre Katalonien besser durch die Pandemie gekommen. Man hätte den in Not geratenen Familien und Firmen besser und schneller geholfen. "Und wir hätten auf keinen Fall einen einzigen Euro für den Kauf von Panzern, für andere militärische Dinge oder für das Königshaus ausgegeben. Aber leider sind wir nicht unabhängig", betonte der nationalistisch-liberale Politiker.
17:53 Uhr

Putin sichert sich die Macht - Haushoher Sieg bei Referendum

Begleitet von Protesten hat Russland mit einer Volksabstimmung womöglich über die Machtsicherung für Präsident Wladimir Putin bis 2036 entschieden. Schon vorab deuten Wahlnachbefragungen auf einen haushohen Sieg des Kremls für die Annahme der größten Verfassungsänderung der russischen Geschichte hin. Auch die Zentrale Wahlkommission veröffentlichte bereits Stunden vor Schließung der letzten Wahllokale erste Ergebnisse aus den Regionen. Demnach sollen rund 70 Prozent mit "Ja" gestimmt haben.

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Kann bis 2036 regieren: Wladimir Putin.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Mit dem neuen Grundgesetz kann Putin in den nächsten 16 Jahren, also bis 2036, mit mehr Befugnissen im Amt bleiben, wenn er wiedergewählt wird.
  • Die Abstimmung hatte am vergangenen Donnerstag begonnen und war auf sieben Tage angesetzt.
  • Unabhängige Wahlbeobachter der Nichtregierungsorganisation Golos sprachen von Hunderten Verstößen. Die Menschen seien zur Stimmabgabe gedrängt und das Wahlgeheimnis sei oft nicht gewahrt worden, hieß es. Zudem sollen viele Menschen mehrfach abgestimmt haben.
  • Gegner der Verfassungsänderung demonstrieren auf dem Roten Platz in Moskau.
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17:03 Uhr

Maskenverweigerer verprügelt Frau in Supermarkt

Als sie einen Kunden auf die fehlende Mund-Nasen-Maske anspricht, bekommt eine Supermarkt-Mitarbeiterin im nordhrhein-westfälischen Schwerte einen Schlag ins Gesicht.

  • Der Mann habe der Frau zunächst die Brille von der Nase geschlagen, berichtet die Polizei. Daraufhin habe die Supermarkt-Mitarbeiterin den 39-Jährigen geschubst, worauf er mit weiteren Schlägen ins Gesicht der Frau reagiert habe.
  • Danach lief der Mann weg, doch Polizisten fassten ihn kurze Zeit später und nahmen ihn fest. Gegen den 39-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Er kam wieder auf freien Fuß.
  • Die Supermarkt-Mitarbeiterin wurde leicht verletzt.
16:27 Uhr

Frankreich zieht sich nach Zwischenfall aus Nato-Einsatz zurück

Nach einem Zwischenfall mit einem türkischen Kriegsschiff im Mittelmeer setzt Frankreich seine Beteiligung an dem Nato-Seeüberwachungseinsatz Sea Guardian aus. Ein entsprechender Brief sei an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg gegangen, verlautete aus Kreisen des französischen Militärs in Paris.

In Nato-Kreisen in Brüssel wurde die Information bestätigt, allerdings gleichzeitig darauf hingewiesen, dass Frankreich sich in diesem Jahr ohnehin nicht mehr an Einsätzen der Operation Sea Guardian beteiligen wollte. Die Entscheidung hat damit nur eingeschränkt direkte Konsequenzen.

Bei dem Zwischenfall hatte nach Angaben aus Paris ein türkisches Kriegsschiff mehrfach sein Feuerleitradar auf eine französische Fregatte gerichtet, die zu dem Zeitpunkt im Rahmen einer Operation von Sea Guardian unterwegs war. Die Türkei weist die Vorwürfe zurück und wirft dem französischen Schiff unter anderem vor, zu schnell unterwegs gewesen zu sein.

15:53 Uhr

Polizei räumt "autonome Zone" in Seattle

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Nach fast einem Monat ist die "autonome Zone" von Seattle nun Geschichte.

(Foto: REUTERS)

Die Polizei in Seattle hat mit der Auflösung einer im Zuge der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt entstandenen "autonomen Zone" begonnen.

  • Mindestens 13 Menschen, die die Gegend nicht freiwillig verlassen wollten, wurden festgenommen.
  • Die Bürgermeisterin von Seattle, Jenny Durkan, hatte die Auflösung der "autonomen Zone", in der die Polizei unerwünscht ist, vor gut einer Woche angekündigt. Es sei an der Zeit, die Ordnung wieder herzustellen.
  • Die Räumung des Gebiets kommt nach mehreren gewaltsamen Zwischenfällen - laut Polizei wurden dabei mindestens zwei Menschen getötet und drei ernsthaft verletzt.
  • Demonstranten hatten Anfang Juni unweit des Kapitols in der Innenstadt Seattles mehrere Straßenzüge besetzt; die Polizei zog aus einer dort gelegenen Wache ab.
  • US-Präsident Donald Trump ist die Situation ein Dorn im Auge. Er warf Durkan und dem Gouverneur des Bundesstaats Washington Untätigkeit vor und forderte mehrfach, dass sie die Kontrolle über die Stadt zurückerlangen müssten.
15:14 Uhr

Erster Sohn mit 89: Bernie Ecclestone ist wieder Vater geworden

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Bernie Ecclestone und seine 45 Jahre jüngere Frau Fabiana Flosi.

(Foto: imago images/Mandoga Media)

Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist zum vierten Mal Vater geworden. Der Brite freut sich über seinen ersten Sohn - und das mit 89 Jahren! Wie die Zeitung "Blick" berichtet, kam der Junge heute um 12:05 Uhr im Schweizer Urlaubsort Interlaken zur Welt.

"Wir haben einen Sohn namens Ace. Ich bin so stolz" - sagte Ecclestone der Zeitung. Der Junge und die Mutter, die 44-jährige Brasilianerin Fabiana Flosi, seien wohlauf: "Das ging alles so problemlos. Nach 25 Minuten war die Geburt vorbei. Ich danke Gott!", so Ecclestones Frau zu "Blick".

14:33 Uhr

Streit um taz-Kolumne: Merkel stellt sich hinter Seehofer

Im Streit um den polizeifeindlichen taz-Artikel verteidigt Bundeskanzlerin Merkel das Vorgehen von Innenminister Seehofer.

  • Er habe die Unterstützung der gesamten Bundesregierung, sagte Merkel in einer Fragestunde im Bundestag auf eine Frage der AfD. Sie halte es für die "absolut richtige Reaktion", sich hinter die Polizisten zu stellen und zugleich das Gespräch zu suchen.
  • Es sei "höchst besorgniserregend", dass Angriffe auf die Polizei zugenommen hätten. Sie unterstütze es auch, dass der Innenminister die Kolumne zum Anlass genommen habe, ein Gespräch mit dem Presserat und der taz-Redaktion zu suchen.
  • Merkel äußerte sich nicht direkt zu der zunächst von Seehofer angedrohten Strafanzeige gegen die Autorin, auf die der Innenminister schließlich doch verzichtete. Mit Blick auf Spekulationen, die Kanzlerin habe dabei Druck auf den Innenminister ausgeübt, sagte sie: "Ich berichte nicht aus internen Gesprächen."
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14:30 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den verregneten Feierabend. Ich übernehme seinen Platz in unserer gemütlichen Redaktion und bin bis zum späten Abend für Sie da. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:09 Uhr

Lehrer scheitert nach Sexnachrichten mit Klage gegen Listeneintrag

Ein Lehrer, der wegen WhatsApp-Nachrichten an Schülerinnen mit intimen und sexuellen Inhalten seinen Job verloren hat, kann sich nicht gegen einen Eintrag auf einer Negativliste wehren. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz wies seine Klage gegen seinen Eintrag in der internen Datenbank "Beschäftigungshindernisse" der Schulverwaltung nach Mitteilung vom Mittwoch ab. Das hatte zuvor auch schon das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße getan.

Der Kläger war den Angaben zufolge auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis entlassen worden, das Disziplinarverfahren gegen ihn wurde eingestellt. Sein Name landete in der behördlichen Datenbank mit dem Tenor, er habe den Schulfrieden gestört und sei für den Schuldienst nicht geeignet. Diese Liste soll Personalverantwortliche bei späteren Bewerbungen von Betroffenen informieren.

13:25 Uhr

Großrazzia gegen Mafia-Clan in Deutschland und Sizilien

Bei einer Großrazzia gegen einen Mafia-Clan haben Ermittler in Sizilien und Deutschland 46 Verdächtige festgenommen. Das berichteten die Justizbehörden in Caltanissetta auf Sizilien. Geführt unter anderem von der Polizei der sizilianischen Stadt Enna habe es Festnahmen in Barrafranca, Pietraperzia, Catania und Palermo gegeben. Außerdem sei ein Mann mit Unterstützung von Europol und des deutschen Bundeskriminalamtes im niedersächsischen Wolfsburg gefasst worden. Den Verdächtigen wird außer der Mafia-Zugehörigkeit auch etwa Drogenhandel, Erpressung, und Waffenbesitz vorgeworfen.

Die aktuellen Ermittlungen liefen seit 2018, berichteten die Ermittler. Im Zentrum stünden mutmaßlich kriminelle Aktivitäten der Familie Bevilacqua, die seit Jahrzehnten im Zusammenhang mit Verbrechen der Cosa Nostra auf Sizilien bekannt ist.

12:41 Uhr

Irre Corona-Regeln für Sexarbeiter in Österreich

Die Corona-Pandemie hat das Leben von Sexarbeitern verändert. Nach wochenlangem Stillstand dürfen Frauen und Männer ihre Dienste in Österreich nun wieder anbieten. Das Gesundheitsministerium in Wien empfiehlt unter anderem:

  • Der Körperkontakt soll auf das notwendige Maß beschränkt werden. Aufgrund der Virusübertragung durch Speicheltröpfchen wird empfohlen, auf jegliche Formen des Speichelaustauschs und einander zugewandte Sexpositionen zu verzichten. Möglichst keine Küsse.
  • Ein Einweg- oder Stoff-Mund-Nasen-Schutz soll sowohl von Sexarbeitern als auch von Kunden getragen werden. Masken, Handtücher und Matratzenbezüge sollten nach jedem Kontakt heiß gewaschen werden.
  • Kontakt wird nur zwischen zwei Personen empfohlen. Von Gruppensex wird abgeraten.
  • Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen werden ermutigt, den Gesundheitszustand ihrer Kunden vor Beginn der Dienstleistung zu überprüfen. Bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuteten, solle auf Sex verzichtet und Abstand gehalten werden.
12:31 Uhr

Fall Maddie wird erneut Thema bei "Aktenzeichen XY... ungelöst"

Wenige Wochen nach der Wende im Fall Maddie McCann ist das Bundeskriminalamt BKA erneut in der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" zu Gast. Das BKA verdächtigt einen Deutschen des Mordes an Maddie. Der Staatsanwaltschaft fehlen noch immer ausreichende Beiweise, um den Verdächtigen Christian B. anklagen zu können.

In der Sendung geht es um die Telefonnummer einer portugiesischen Prepaid-Karte, die vom Handy des verdächtigten Deutschen aus angerufen wurde. Zuschauer sollen nun helfen, diese zuzuordnen.

12:01 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:59 Uhr

Italien stellt 14 Tonnen IS-Drogen sicher

Die Polizei in Italien hat eine weltweite Rekordmenge an Amphetaminen beschlagnahmt, die von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien hergestellt wurde. Im Hafen von Salerno südlich von Neapel seien 14 Tonnen der synthetischen Droge in Form von 84 Millionen Pillen entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Auf dem Schwarzmarkt hätten die Amphetamine einen Wert von einer Milliarde Euro.

Es handele sich um die "größte Beschlagnahmung von Amphetaminen weltweit", hoben die Ermittler hervor. Die Pillen waren demnach in drei Containern versteckt, die wahrscheinlich in Deutschland hergestellte Papierwalzen für den industriellen Gebrauch enthielten. Die Pillen wurden zwischen die Papierschichten der zwei Meter hohen Rollen gepackt. Ein Scangerät konnte die Drogen so nicht orten.

11:29 Uhr

Autofahrer-Studie: Griechen und Franzosen fluchen am meisten

"Put***" oder "Mala**" - zusammen mit den Franzosen fluchen die griechischen Autofahrer am häufigsten hinterm Steuer (70 Prozent). Das ist das Ergebnis einer jährlichen Befragung von Autofahrern in zwölf europäischen Ländern, die von der Unternehmensstiftung Vinci Autoroutes veröffentlicht wurde. Die Spanier hupen dagegen am meisten (66 Prozent). Die Tabelle der gefährlichsten Fahrweisen führen der Studie zufolge ebenfalls die Griechen an, die Briten fahren demnach am wenigsten gefährlich.

Zwar haben immer noch 84 Prozent der Befragten Angst vor aggressiven anderen Fahrern, allerdings hat die Höflichkeit im Straßenverkehr im Durchschnitt offenbar etwas zugenommen: Beleidigungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 55 Prozent ab.

10:54 Uhr

Hongkongs Polizei setzt Wasserwerfer gegen Demonstranten ein

Einen Tag nach dem Inkrafttreten des umstrittenen Sicherheitsgesetzes in Hongkong ist die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit Wasserwerfern gegen Demonstranten vorgegangen. Um die Proteste aufzulösen, feuerte die Polizei mehrfach auch mit Tränengas aus den Wasserwerfern auf die Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei wurden Demonstranten sowie Journalisten getroffen, darunter auch AFP-Reporter.

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(Foto: REUTERS)

Die Menschen hatten sich in kleinen Gruppen im beliebten Einkaufsviertel Causeway Bay versammelt, um gegen das von Peking erlassene Gesetz zu demonstrieren. Am Dienstag hatte Peking sein umstrittenes Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone verabschiedet.

10:34 Uhr

"Tatort"-Kommissar muss in "Quasi-Quarantäne"

Schauspieler Vladimir Burlakov, einer der beiden neuen Hauptkommissare im "Tatort" des Saarländischen Rundfunks (SR), findet die Corona-Hygienevorschriften bei den Dreharbeiten in Saarbrücken in Ordnung. Zwar sei es "ein bisschen nervig", wenn am Set ständig auf Maskentragen, Händedesinfektion und Abstand geachtet werde. "Aber wir sind sehr glücklich, dass wir überhaupt wieder arbeiten und Geld verdienen und neue Filme produzieren können", sagte er. Wegen des bundesweiten zeitweiligen Drehverbots starteten die Dreharbeiten für den zweiten Fall der Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk (Daniel Sträßer) mit zehn Wochen Verspätung.

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Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov ermitteln künftig für den "Tatort" im Saarland.

(Foto: dpa)

"Das mit dem Maskentragen, wenn man gerade nicht dreht, finde ich nicht so schlimm", sagte Burlakov. Anstrengender sei es, dass man fünf Tage, bevor man eine Szene drehe, in der kein Abstand gewährleistet sein könne, in eine "Quasi-Quarantäne" müsse. "In dieser Zeit darf man das Haus gar nicht verlassen und nicht mal auf die Straße. Das ist schon seltsam für mich", ergänzte Burlakov.

09:58 Uhr
Breaking News

Zahl der Arbeitslosen auch im Juni gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist wegen der Folgen der Corona-Krise erneut gestiegen. Im Juni waren 2,853 Millionen Menschen ohne Job, 40.000 mehr als im Mai und 637.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg binnen Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.

09:52 Uhr

"Tanz der Teufel"-Schauspieler Danny Hicks gestorben

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Danny Hicks

(Foto: imago images/Future Image)

Der US-Schauspieler Danny Hicks ist tot. Wie seine Booking-Agentur Full Empire Promotions via Facebook bestätigte, starb Hicks zuhause in Kalifornien. Er wurde 68 Jahre alt. Erst vor wenigen Wochen gab der "Tanz der Teufel"-Darsteller in einem Facebook-Post bekannt, dass er an Krebs erkrankt ist. Er habe schlechte Nachrichten und befinde sich in einem fortgeschrittenen Stadium, schrieb Hicks. Allerdings zeigte er sich durchaus optimistisch und gab an, noch ein bis drei Jahre Leben zu dürfen.

"Aber ich muss euch sagen, dass ich in meine 68 Jahre eine ganze Menge Leben hineingepackt habe", schrieb Hicks. Nun müsse er aber gehen. In einem dazugehörigen Bild zeigte er sich bereits schwer von seiner Krankheit gezeichnet und extrem abgemagert. Danny Hicks wurde oft von Kult-Regisseur Sam Raimi besetzt und war unter anderem in den Filmen "Spider-Man 2" und "Darkman" zu sehen.

09:39 Uhr

Weinstein-Opfer sollen 19 Millionen Dollar erhalten

Ex-Filmmogul Harvey Weinstein sitzt derzeit eine 23-jährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs ab, zu der er im Februar verurteilt wurde. Das Bekanntwerden der Vorwürfe gegen Weinstein hatte im Herbst 2017 die weltweite #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen ausgelöst. In einem Verfahren gegen Weinstein wegen sexueller Übergriffe ist eine Entschädigungszahlung an die Opfer vereinbart worden - von insgesamt knapp 19 Millionen Dollar.

Während die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James den Vergleich als "endlich etwas Gerechtigkeit" für die Opfer bezeichnet, erklärte Anwalt Douglas Wigdor, der mehrere der Opfer vertritt, die Einigung sei ein "kompletter Ausverkauf". Bei dieser Einigung übernehme Weinstein "keine Verantwortung für seine Taten" und müsse sich finanziell nicht selbst an der Zahlung beteiligen. In dem Prozess wird Weinstein vorgeworfen, er habe weibliche Angestellte "zu ungewünschten sexuellen Kontakten aufgefordert oder gezwungen".

09:16 Uhr

Hier macht die Queen Sommerurlaub

Die Queen und Prinz Philip leben seit 15 Wochen auf Schloss Windsor in Isolation. Am 1. August soll es in den Urlaub gehen - nach Schottland. An diesem Tag könnten die Corona-Beschränkungen für die über 70-Jährigen in Großbritannien gelockert werden. Das berichtet das britische Boulevardblatt "The Sun". Die Monarchin und ihr Ehemann Prinz Philip werden demnach voraussichtlich mit dem Hubschrauber zu ihrem schottischen Anwesen Balmoral gebracht. Dort könnten sie laut der Zeitung wie gewöhnlich bis zu drei Monate bleiben.

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Endlich Sommer, auf nach Schottland.

(Foto: imago images/i Images)

09:06 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:30 Uhr

Fast jeder dritte Haushalt hat nichts auf der hohen Kante

Geldsparen passt zu den Deutschen - doch fast jeder dritte Privathaushalt hierzulande hat einer Umfrage zufolge nichts auf der hohen Kante. Rund 29 Prozent von gut 1000 Befragten in Deutschland machten in der jüngsten Auflage einer regelmäßigen europaweiten Umfrage der ING entsprechende Angaben. In den meisten anderen der 13 in der Studie berücksichtigten Staaten ist der Anteil der Nicht-Sparer teils deutlich geringer.

Auch in Deutschland sei der Anteil von Haushalten ohne jegliche Ersparnisse im Vergleich zur vorigen Auflage der Umfrage im Dezember etwas geringer geworden, teilte die ING Deutschland mit. Seinerzeit gaben noch 31 Prozent der Befragten in Deutschland an, keine Ersparnisse zu haben. Knapp die Hälfte der Deutschen gibt an, über Rücklagen von mehr als drei Monatsnettoeinkommen zu verfügen.

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08:16 Uhr

Tief "Ulrike" bringt Blitz und Donner

Heute überquert uns ein Ausläufer von Tief "Ulrike" und damit regnet es von Nordrhein-Westfalen bis herüber nach Brandenburg zum Teil lang anhaltend und ergiebig. Mitunter sind auch Blitz und Donner drin.

Nördlich dieses Streifens bleibt es hingegen schöner mit nur gelegentlichen Schauern. Und auch Richtung Süden erwartet Sie zunächst einmal viel Sonne mit teilweise hochsommerlichen Temperaturen. Erst später steigt auch im Süden die Gefahr von teils kräftigen Schauern und Gewittern. Stellenweise sind auch Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen nicht auszuschließen.

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(Foto: imago images/Christian Ohde)

Die Temperaturen erreichen maximal 20 Grad an der See und im Dauerregen und bis zu 32 Grad im Breisgau.

Die weiteren Aussichten: Morgen drohen von den Alpen bis an den Bayerischen Wald noch kräftige Gewitter, während es im Norden wechselhaft mit Schauern und gelegentlichen Gewittern weitergeht. Ansonsten ist es schöner. Höchstwerte: 18 Grad an der Nordsee und bis zu 26 Grad in Sachsen. Der Freitag verläuft dann überwiegend trocken und freundlich bei 18 Grad an der dänischen Grenze bis knapp 25 Grad im Rhein-Main-Gebiet.

Ihr Björn Alexander

07:53 Uhr

Budget der New Yorker Polizei um eine Milliarde Dollar gekürzt

Der Stadtrat von New York hat in einem Nachtragshaushalt beschlossen, das Budget der Polizei um eine Milliarde Dollar (890 Millionen Euro) zu reduzieren. Eine Streichung von Stellen soll es dabei nicht geben, die Kürzung von rund sechs auf etwa fünf Milliarden Dollar geschieht vor allem durch Veränderungen in der Verwaltung und Arbeitsorganisation. So fallen künftig rund 5300 Polizisten in Schulen unter die Zuständigkeit des Bildungsressorts, außerdem soll ein Ausbildungsjahrgang ausgesetzt werden. Polizisten sollen angehalten werden, weniger bezahlte Überstunden zu leisten.

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07:26 Uhr

Studie: Rotes Licht hilft gegen schwindende Sehkraft

Wenige Minuten in rotes Licht schauen hat einen äußerst positiven Effekt auf die Sehkraft. Das haben Forscher in einer Studie für die Fachzeitschrift "Journals of Gerontology" herausgefunden. Drei Minuten täglich schauten die Probanden in eine Rotlicht-Taschenlampe. Die Lichttherapie sorgte dafür, dass die Farbwahrnehmung bei den Personen ab 40 Jahren um bis zu 20 Prozent verbessert wurde. Auch Kontraste konnte besser wahrgenommen werden.

Die Idee dahinter ist einfach: Das langwellige rote Licht wirkt wie eine Energiequelle, die die Netzhautzellen bestrahlt und wieder auflädt. Sollte die Methode von US-Behörden verifiziert werden, könnte das eine günstige Therapie für Menschen mit schwindender Sehkraft sein.

06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wir starten in einen neuen Monat. Der 1. Juli ist gleichzeitig zum Monatsbeginn auch der Internationale Witze-Tag. Vielleicht versuchen Sie heute einfach mal, den ein oder anderen Lacher in die Welt hinaus zu schicken. Ich mache den Anfang: Was ist orange und geht über die Berge? Eine Wanderine.

Kommen wir nun aber zu den ernsthaften Themen, die uns heute beschäftigen werden:

  • Deutschland übernimmt heute bis zum Jahresende die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union und gleichzeitig für einen Monat den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Topthema des EU-Vorsitzes wird die Überwindung der Corona-Pandemie mit den schweren wirtschaftlichen Folgen.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich heute zum zweiten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie eine Stunde lang den Fragen der Abgeordneten im Bundestag.
  • Der Bundestag wird außerdem über einen Antrag der Koalitionsfraktionen zur geplanten Annexion palästinensischer Gebiete im Westjordanland durch Israel abstimmen. Union und SPD haben sich darauf verständigt, diesen Schritt als rechtswidrig zu kritisieren.
  • In der andauernden Corona-Krise legt die Bundesagentur für Arbeit ihre Arbeitsmarkt-Statistik für den Juni vor. Erwartet wird ein weiterer Anstieg der Arbeitslosenzahlen - obwohl dies eigentlich für die Jahreszeit unüblich ist.
  • Wenn es ums Renovieren geht, haben Mieter und Vermieter oft Ärger - eine häufige Streitfrage beschäftigt den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
  • Gipfel-Treffen per Videokonferenz der Präsidenten Russlands, der Türkei und des Iran zu Syrien. Die Staatschefs wollen einen neuen Anlauf für Frieden im Bürgerkriegsland Syrien nehmen.
  • Nach dem Rücktritt von Aufsichtsratchef Clemens Tönnies wird Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 seine Pläne zur künftigen Ausrichtung des Clubs bekanntgeben.

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Meldungen liefert Ihnen "Der Tag" natürlich ebenfalls. Mein Name ist Michael Bauer, bei Fragen oder Anregungen schicken Sie mir doch einfach eine E-Mail. Bleiben Sie gesund und starten Sie gut in den Mittwoch.

06:32 Uhr

Tom Hanks knöpft sich Maskengegner vor

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War selbst mit dem Coronavirus infiziert und zwischenzeitlich in Quarantäne: Tom Hanks.

(Foto: picture alliance / dpa)

Menschen, die sich kategorisch weigern, während der Corona-Krise Schutzmasken zu tragen, sollten sich laut Hollywood-Star Tom Hanks "schämen". Das hat der Schauspieler auf einer Presseveranstaltung für seinen bei Apple TV+ erscheinenden Film "Greyhound" erklärt. Hanks mache sich Sorgen, dass gerade in den USA nicht genügend Bürger Masken tragen und sich nicht ans Social Distancing halten.

Es gebe "eigentlich nur drei Dinge, die wir tun können [...]: eine Maske tragen, Social Distancing betreiben und Händewaschen." Es sei doch alles "so simpel, so einfach". Wenn jemand es nicht schaffe, sich an diese drei Grundsätze zu halten, denke sich Hanks einfach nur, dass diejenige Person "sich schämen" solle.

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06:05 Uhr

Gewaltige Explosion erschüttert Krankenhaus in Teheran - 19 Tote

Bei einer gewaltigen Explosion und einem anschließenden Brand in einem Teheraner Krankenhaus sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen, darunter 15 Frauen. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die Rettungsdienste. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden mehrere Gebäude in der Nachbarschaft der im Norden gelegenen Klinik Sina At'har von der Wucht der Detonation beschädigt.

Die Explosion sei von in Brand geratenen Gas-Kanistern im Keller des Krankenhauses ausgelöst worden, sagte Feuerwehrsprecher Dschalal Maleki im Fernsehen. Einige der Opfer waren demnach gerade in den Operationssälen. Sie seien durch die Hitze und den dichten Rauch gestorben. Nach Angaben Malekis war der Brand nach rund zwei Stunden gelöscht. Danach entdeckten die Feuerwehrleute weitere Leichen.

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05:46 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht