Der Tag
14. Dezember 2022
verstlmit Lea Verstl
Zum Archiv
22:18 Uhr

Das war Mittwoch, der 14. Dezember 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

einen "Doppelwumms" hat Bundeskanzler Olaf Scholz im Sommer angekündigt. Mit entsprechenden Maßnahmen könnten die Energiekosten sinken, sodass alle Deutschen gut durch den Winter kommen, lautete das Versprechen. Am kommenden Donnerstag und Freitag stimmen Bundestag und Bundesrat über Gesetze ab, mit denen sie dieses Ziel erreichen können. Was Sie zu der geplanten Strom- und Gaspreisbremse wissen müssen, erklärt Ihnen mein Kollege Hubertus Volmer.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht.

Das war Mittwoch, der 14. Dezember 2022
22:02 Uhr

Twitter sperrt Account über Elon Musks Privatjet

Twitter hat den Account eines Bots gesperrt, der die Flüge des Privat-Jets des neuen Besitzers Elon Musk verfolgt hat. Dies teilt der Betreiber des automatisierten Dienstes, Jack Sweeney, über sein persönliches Twitter-Konto mit. Der Student der University of Central Florida hatte öffentlich zugängliche Daten benutzt, um Musks Flugbewegungen zu dokumentieren.

Der Tesla-Chef hatte dazu am 7. November in einem Tweet erklärt, sein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit sei so stark, dass er den Account zu seinem Jet nicht sperren werde. Eine Stellungnahme von Twitter liegt bislang nicht vor. Sweeney betreibt entsprechende Dienste auch über andere Plattformen wie Facebook, Instagram und Telegram.

Twitter sperrt Account über Elon Musks Privatjet
21:42 Uhr

Chinesische Diplomaten verlassen England

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Nach dem gewaltsamen Vorfall im Oktober hat es in London einige Proteste gegeben. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Nach einem gewaltsamen Zwischenfall am chinesischen Konsulat in Manchester sind sechs chinesische Diplomaten aus Großbritannien ausgereist. Die Regierung in Peking habe die Ausreise der Diplomaten - inklusive des Generalkonsuls - veranlasst, teilte der britische Außenminister James Cleverly mit. Eigentlich hatte die Polizei in Manchester die Aufhebung der Immunität der Diplomaten erwirken wollen, um diese zu dem gewaltsamen Zwischenfall im Oktober befragen zu können - und dafür ein Ultimatum bis zum heutigen Mittwoch gesetzt.

Bei einer Demonstration, bei der die Anwesenden im Oktober in Manchester für die Demokratie in Hongkong protestiert hatten, war laut einem Bericht der BBC ein Aktivist von Konsulatsmitarbeitern auf das Gelände der chinesischen Vertretung gezerrt und verprügelt worden. Chinas Außenministerium hatte das handgreifliche Vorgehen seiner Diplomaten danach verteidigt. Außenamtssprecher Wang Wenbin betonte vor der Presse in Peking, diplomatische Missionen hätten das Recht, "notwendige Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit, des Friedens und der Würde ihres Geländes zu treffen".

Chinesische Diplomaten verlassen England
21:18 Uhr

Zerstörung von Riffen in Ostsee laut Gericht zulässig

Die Zerstörung und Beeinträchtigung von nachträglich entdeckten Riffen in der Ostsee durch den Bau der Fehmarnbeltquerung ist rechtens. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied, dass die zuständige Behörde eine Befreiung von einem entsprechenden Verbot erteilen durfte. Das Gericht wies somit zwei Klagen von Umweltverbänden ab.

Vor zwei Jahren hatte das Gericht grundsätzlich den Ostseetunnel erlaubt, der Deutschland und Dänemark verbinden soll. Es trug dem Land Schleswig-Holstein auf, einen Ausgleich für die Zerstörung von neu entdeckten Riffen im Meer zu schaffen. Später wurden drei weitere Riffe im Bereich der Trasse entdeckt.

Die zuständige Behörde, das schleswig-holsteinische Amt für Planfeststellung Verkehr, änderte daraufhin den ursprünglichen Planungsbeschluss und erteilte eine Befreiung von dem Beeinträchtigungs- und Zerstörungsverbot. Zudem ordnete sie die Wiederherstellung von weiteren Riffstrukturen andernorts zum Ausgleich an.

Zerstörung von Riffen in Ostsee laut Gericht zulässig
20:51 Uhr

Kubicki: "Ich war früher mal ein heißer Typ"

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Wolfgang Kubicki friert bei der Arbeit. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Auch der Bundestag spart Energie. Im Juli beschloss der Ältestenrat eine Liste mit entsprechenden Maßnahmen. Alle Räumlichkeiten des Parlaments werden demnach nicht mehr so stark beheizt wie zuvor. Die Temperatur wird von 22 auf 20 Grad abgesenkt. Das entspricht offenbar nicht der Wohlfühltemperatur von Wolfgang Kubicki. "Ich war früher mal ein heißer Typ, jetzt friere ich eben", sagte der Bundestagsvizepräsident am Abend über die niedrigen Temperatur im Plenarsaal.

Kubicki: "Ich war früher mal ein heißer Typ"
20:22 Uhr

Arabella Kiesbauer über Talkshow: "Zu weit gegangen"

Fernsehmoderatorin Arabella Kiesbauer blickt kritisch auf ihre frühere Talkshow zurück. "Ich würde bei manchen Sendungen im Nachhinein schon sagen: Da sind wir zu weit gegangen", sagte die 52-Jährige dem "ZEITmagazin" laut einer Mitteilung. "Durch die vielen unterschiedlichen Formate, die gegeneinander Quote machen sollten, gab es schon einen Druck, die anderen durch spektakuläre Gäste und Themen zu übertreffen."

Dabei habe die Talkshow nicht immer "in die Kiste des guten Geschmacks gegriffen", sagte Kiesbauer. Zum Beispiel, wenn sie den respektlosen Umgang der Gäste untereinander nicht habe unterbinden können oder herumgeschrien worden sei. Dennoch habe ihr die Arbeit Spaß bereitet - "aber nach zehn Jahren hatte ich das Gefühl, ein Hamster im Laufrad zu sein". Kiesbauer war von 1994 bis 2004 Gastgeberin der Talkshow "Arabella" im Nachmittagsprogramm von ProSieben. Heute ist sie im österreichischen Fernsehen unter anderem als Moderatorin der Sendung "Bauer sucht Frau" zu sehen.

Arabella Kiesbauer über Talkshow: "Zu weit gegangen"
19:38 Uhr

Großbrand zerstört Beweismittellager der Polizei

Großbrand zerstört Beweismittellager der PolizeiIn der US-Metropole New York brennt ein Beweismittellager der Polizei ab. In der Halle wurden DNA-Spuren, beschlagnahmte Autos und andere Beweismittel aufbewahrt. Es wird befürchtet, dass das Feuer ein Großteil davon vernichtet hat. Bei dem Großbrand werden acht Menschen leicht verletzt.

Großbrand zerstört Beweismittellager der Polizei
19:18 Uhr

Merz verteidigt späte Reaktion auf Reichsbürger-Razzia

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich der Forderung angeschlossen, Reichsbürger im Zweifel aus dem öffentlichen Dienst auszuschließen. "Wer diesen Staat so ablehnt, der sollte auch nicht im Dienste dieses Staates stehen", so Merz im RTL "Nachtjournal Spezial". Im Falle der in der vergangenen Woche festgenommenen Reichsbürger müsse jetzt geklärt werden, welchen Hintergrund die Beschuldigten hätten. "Und wenn sie dann auch im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, ja, dann steht die Frage an, ob man sie als Richter, als Beamte, als Angestellte des öffentlichen Dienstes halten kann", sagte er.

Merz widersprach dem Vorwurf, sich nach den Razzien zu spät zu Wort gemeldet zu haben: "Ich reagiere nicht vorschnell auf solche Ereignisse und auf solche Festnahmen, sondern ich will wissen, was genau dahintersteckt und dann äußere ich mich." Medienbegleitung zu den Ereignissen sei genug vorhanden gewesen. Im Übrigen habe es am Montag Sondersitzungen von Innen- und Rechtsausschuss im Bundestag auf Betreiben der Union gegeben. "Ich wollte auch abwarten, welche Erkenntnisse die Bundesregierung dort vorlegt", sagte er. Merz lobte die Aktion gegen die Reichsbürger: "Sie rufen ja immer nach dem starken Staat. Den haben sie jetzt bekommen und das ist auch die richtige Antwort."

Merz verteidigt späte Reaktion auf Reichsbürger-Razzia
18:53 Uhr

Von der Leyen rüstet sich für Subventionswettlauf

Der Inflation Reduction Act (IRA) gewährt Firmen in den USA sehr großzügige Steuererleichterungen bei Investitionen in saubere Technologien. Verbraucher werden zudem beim Kauf von Elektrofahrzeugen und anderen umweltfreundlichen Produkten gefördert, aber nur, sofern diese in den Vereinigten Staaten oder in Ländern, mit denen sie Freihandelsabkommen geschlossen haben, hergestellt oder verarbeitet wurden. Dies schließt Produkte wie Batterien aus der EU bisher aus.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, reagiert nun auf das US-Klimaschutzpaket. Sie will ihrerseits die EU-Beihilferegeln für erneuerbare Energien und klimafreundliche Technologien lockern, damit die US-Wirtschaft sich keinen Vorteil verschafft. In einem Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs für den Gipfel am Donnerstag schrieb sie, dass die EU eine vorübergehende Vereinfachung der Regeln prüfen sollte, um auf das US-Subventionsgesetz zu reagieren. Genau diese Lockerung der Beihilferegeln in Europa hatte die Bundesregierung am Dienstag als Antwort auf die neue US-Gesetzgebung gefordert. "Diese Änderungen könnten zu Beginn des Jahres 2023 umgesetzt werden", schrieb von der Leyen.

Von der Leyen rüstet sich für Subventionswettlauf
18:29 Uhr

800-Kilo-Kugel mit Gin verschwindet aus Bodensee

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Vor zwei Jahren befand sich die Kugel noch an Ort und Stelle, als sie aus dem Bodensee gefischt wurde. (Foto: picture alliance/dpa/Fishgroup)

Im Bodensee ist eine rund 800 Kilogramm schwere Kugel voller Gin abhandengekommen. Die Besitzer, ein Schweizer Unternehmen für Catering, Eventmanagement und eigene Produkte wie Gin und Saucen aus Romanshorn am Südufer des Sees, geht davon aus, dass die Edelstahlkugel gestohlen wurde. "Es ist für uns unfassbar, dass so etwas passiert und es so dreiste Menschen gibt, die so etwas tun", schrieb die Fishgroup GmbH auf ihrer Webseite. Sie hat Anzeige erstattet. Die Kantonspolizei Thurgau bestätigte den Eingang. Nach Angaben eines Sprechers waren Polizeitaucher bereits vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen.

Das Unternehmen stellt jedes Jahr eine Sonderausgabe Gin her, die 100 Tage lang im See gelagert wird und dadurch ein besonderes Aroma erlangen soll. Als die Kugel jetzt im Dezember gehoben werden sollte, fanden Taucher nur noch den Abdruck der Kugel auf dem Seegrund. Diebe müssten mit Spezialequipment angerückt sein, um die Kugel, die rund 230 Liter enthält, zu heben. Die meisten Flaschen für 99 Franken das Stück wurden bereits vorab verkauft.

800-Kilo-Kugel mit Gin verschwindet aus Bodensee
18:04 Uhr

So klingt ein Wirbelsturm auf dem Mars

Im September 2021 gerät der Mars-Rover Perseverance in die Nähe eines Wirbelsturms. Nun wurden die Tonaufzeichnungen veröffentlicht. Darauf ist zu hören, wie ein Staubteufel auf dem Roten Planeten klingt.

So klingt ein Wirbelsturm auf dem Mars
17:38 Uhr

Erdogans Rivale bekommt Politikverbot und Haftstrafe

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Imamoglu kann noch Berufung gegen das Urteil einlegen. (Foto: REUTERS)

Ekrem Imamoglu ist einer der potenziellen Herausforderer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei den für 2023 geplanten Wahlen. Imamoglu ist nicht nur Bürgermeister von Istanbul, sondern auch Mitglied der kemalistischen CHP, die laut Umfragen derzeit stimmenstärkste Oppositionspartei in der Türkei. Gegen ihn wurde nun ein Politikverbot verhängt. Ein Istanbuler Gericht verurteilte Imamoglu wegen Beleidigung zudem zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten. Gegen das Urteil könne noch Einspruch eingelegt werden, sagte der Anwalt Imamoglus, Kemal Polat.

Imamoglu war in der Anklageschrift vorgeworfen worden, die Mitglieder der türkischen Wahlbehörde rund um die Kommunalwahlen im Jahr 2019 öffentlich beleidigt zu haben. Er soll diejenigen, "die die Wahlen am 31. März abgesagt haben", als "Idioten" bezeichnet haben. Polat hatte den Prozess und die Vorwürfe gegen seinen Mandanten als "gegenstandslos" bezeichnet. Imamoglu habe nicht die Wahlbehörde gemeint, sondern damit auf die gleiche Beleidigung vonseiten des Innenministers gegen ihn reagiert, hieß es in der Schlussverteidigung seiner Anwälte. Der Innenminister hingegen stehe nicht vor Gericht. Oppositionelle bezeichneten den Prozess als "politisch motiviert".

Erdogans Rivale bekommt Politikverbot und Haftstrafe
17:15 Uhr

JVA-Streik hält Kaili im Gefängnis fest

Die Entscheidung über eine weitere Untersuchungshaft für die unter Korruptionsverdacht stehende Europapolitikerin Eva Kaili ist auf kommende Woche Donnerstag verschoben worden. Grund dafür ist ein Streik in dem Gefängnis, in dem Kaili einsitzt, wie ihr Anwalt André Risopoulos der belgischen Zeitung "L'Echo" sagte. Deshalb habe sie nicht zum Brüsseler Justizpalast gebracht werden können. Kaili bleibt somit zunächst in Haft.

Das EU-Parlament zieht Konsequenzen aus dem Korruptionsskandal um Kaili. Einem Entwurf zufolge will es bis auf Weiteres alle gesetzgeberischen Tätigkeiten zu Katar aussetzen. Es solle auch keine Dienstreisen in das Golfemirat geben, solange die Vorwürfe nicht geklärt seien, hieß es in einem Entwurf für einen fraktionsübergreifende Beschluss, über den das Parlament am Donnerstag abstimmen will.

Außerdem soll demnach künftig mehr Personal und Geld zur Verfügung gestellt werden, um das EU-Lobbyregister besser überwachen zu können. Die Transparenzregeln sollen dem Entwurf zufolge nun auch für Nicht-EU-Länder gelten. Zudem soll ein Ethikgremium geschaffen werden. Änderungen sind noch möglich.

JVA-Streik hält Kaili im Gefängnis fest
16:52 Uhr

Halle-Attentäter nutzte für Geiselnahme "Selbstgebasteltes"

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Der Angeklagte wird aus dem Gerichtssaal geführt. (Foto: Ronny Hartmann/AFP/POOL/dpa)

Nach der Geiselnahme des Halle-Attentäters werden nach und nach weitere Details bekannt. Die Gefängnisleiterin hat Parlamentariern nun die Vorgänge geschildert. Mit welchem Gegenstand es dem Halle-Attentäter im Gefängnis in Burg nahe Magdeburg gelungen ist, zeitweise zwei Bedienstete als Geiseln zu nehmen, ist noch offen. Anstaltsleiterin Ulrike Hagemann sprach im Rechtsausschuss des sachsen-anhaltinischen Landtags von einem "Ding", das sie und die Bediensteten nur kurz gesehen hätten.

Es habe wie etwas "Selbstgebasteltes" ausgesehen und ein "schussähnliches Geräusch" abgegeben. Es sei Aufgabe der Ermittlungsbehörden, zu klären, was der Gefangene damit hätte tun können. Die Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg zog die Ermittlungen jetzt an sich. Das hänge auch mit der Bedeutung des Falles zusammen, sagte ein Sprecher der Behörde. Der Geiselnehmer wurde verhört.

Halle-Attentäter nutzte für Geiselnahme "Selbstgebasteltes"
16:23 Uhr

Klebe-Aktion von Klima-Aktivisten scheitert am Wetter

Verbote können die Klimaaktivisten der Bewegung "Letzte Generation" nicht von ihren Protesten abhalten, ungünstige Witterungsbedingungen allerdings schon. Nach Razzien gegen die Aktivisten prüfen Ermittler den Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Es seien umfangreiche Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt worden, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft im brandenburgischen Neuruppin mit.

In Berlin und München gab es trotz der Ermittlungen neue Aktionen. So blockierten etwa 20 Menschen in Berlin nach Polizeiangaben wieder Straßen an drei Orten und verursachten Staus. In München scheiterten Aktivisten nach Angaben der Polizei wegen des nasskalten Wetters mit dem Versuch, sich auf einer Straße festzukleben. Die beiden Protestteilnehmer saßen demnach mit einem Transparent auf der Straße. Die Gruppe selbst teilte mit, die zwei Aktivisten hätten sich mit Kleister überschüttet aus Protest gegen Regelverschärfungen der Stadt München.

Klebe-Aktion von Klima-Aktivisten scheitert am Wetter
16:02 Uhr

Box-Legende Ulli Wegner an Darmkrebs erkrankt

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Hat den Krebs schnellstmöglich entfernen lassen: Ulli Wegner. (Foto: picture alliance / ZB)

Große Sorge um Ulli Wegner: Deutschlands erfolgreichster Trainer im Box-Sport ist an Darmkrebs erkrankt. Das meldet die "Bild"-Zeitung. Demnach ist im Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn ein bösartiger Tumor am Darm entdeckt worden, als Wegner eigentlich wegen Schmerzen im rechten Bein in der Klinik vorstellig wurde. Die Operation zur Entfernung der Wucherung hat bereits stattgefunden.

Wegner begann seine Trainer-Karriere in der DDR. Nach der Wiedervereinigung formte er Boxer wie Sven Ottke, Arthur Abraham und Marco Huck zu Weltmeistern. Mit der notwendig gewordenen Krebs-OP fackelte der 80-Jährige ganz offenbar nicht lange. "Ich hätte den Eingriff auch erst nach Weihnachten machen lassen können. Doch ich wollte die Sache schnellstmöglich angehen, bevor der Krebs streut", verriet er.

Box-Legende Ulli Wegner an Darmkrebs erkrankt
15:40 Uhr

Staatsanwaltschaft durchsucht Büros von Macrons Partei

Wie genau hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seine beiden letzten Wahlkämpfe finanziert? Im Zuge von Ermittlungen zu dieser Frage durchsuchte die französische Justiz Büros seiner Partei sowie der US-Beratungsfirma McKinsey. Die Durchsuchungen stehen in Zusammenhang mit Ende Oktober eingeleiteten Ermittlungen wegen eines Vorwurfs der unkorrekten Führung von Wahlkampfkonten sowie eines Vorwurfs der Begünstigung und der Beihilfe zur Begünstigung, teilte die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris mit.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Macron auf unerlaubte Weise von den Diensten der Beratungsfirma profitiert hat, gegen die seit dem Frühjahr Steuerermittlungen in Frankreich laufen. Durchsucht wurden nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft der Pariser Sitz von McKinsey, der Sitz von Macrons Partei Renaissance sowie der Sitz des mit der Finanzierung der Partei befassten Vereins. Die Durchsuchungen wurden von Untersuchungsrichtern in Anwesenheit von Ermittlern der Pariser Fahndungsabteilung durchgeführt.

Staatsanwaltschaft durchsucht Büros von Macrons Partei
15:19 Uhr

Frankfurts Ex-OB Feldmann soll Fahrerflucht begangen haben

Mittlerweile abgewählt, reißt die Skandal-Serie um Frankfurts früheren Oberbürgermeister Peter Feldmann noch immer nicht ab. Feldmann soll nach Angaben der "Bild"-Zeitung mit seinem Auto in der Fußgängerzone am Frankfurter Opernplatz unterwegs gewesen sein, obwohl dort nur Lieferverkehr erlaubt ist. Dabei soll er einen Poller angefahren und dies nicht beim Ordnungsamt gemeldet haben.

Feldmanns Auto hat offenbar Schrammen bekommen. Feldmann sagte der Zeitung, er sei in der Fußgängerzone unterwegs gewesen, weil er seine neuen Bücher ausliefern wolle. Die Kratzer an seinem Wagen seien beim Wenden zustande gekommen, so der Ex-OB. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Im Sommer hatte Feldmann mit seinem Dienstwagen ein geparktes Auto gerammt und dies ebenfalls nicht ordnungsgemäß gemeldet. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingestellt.

Frankfurts Ex-OB Feldmann soll Fahrerflucht begangen haben
14:52 Uhr

Mann ruft Polizei und gesteht Tötung seiner Ehefrau

Per Telefon hat ein 79 Jahre alter Mann aus Lachendorf im Landkreis Celle bei der Polizei gestanden, seine Ehefrau getötet zu haben. Er gab an, die 78-Jährige erstickt zu haben, wie die Polizei nun mitteilt. Zu seinen Motiven gab es zunächst keine Angaben. Der Mann wurde kurz darauf am Montagmittag vorläufig festgenommen. Im Laufe des heutigen Mittwochs soll er einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags gegen den Mann.

Mann ruft Polizei und gesteht Tötung seiner Ehefrau
14:30 Uhr

"Medikamenten-Lieferprobleme werden sich verstärken"

In vielen Regionen bekommen Kunden bei Apotheken nicht mehr das Gesuchte. Fiebersäfte, Schmerzmittel und Antibiotika sind oft Mangelware. ntv spricht mit dem Vorsitzenden des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis, über die aktuelle Lage und Lieferkettenprobleme.

"Medikamenten-Lieferprobleme werden sich verstärken"
14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

für meinen Kollegen Kai Stoppel beginnt der Feierabend. Vor der Tür begrüßen ihn Sonnenstrahlen - eine Seltenheit im winterlichen Berlin. Mein Name ist Lea Verstl und ich darf Sie bis in die Abendstunden hinein durch diesen Mittwoch begleiten. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de

Schichtwechsel
13:49 Uhr

Tornados in den USA töten Mutter und kleinen Sohn

Tornados haben in den USA mindestens zwei Menschen das Leben gekostet und erhebliche Schäden verursacht. In der Gemeinde Keithville im südlichen Bundesstaat Louisiana wurden die Leichen eines kleinen Jungen und seiner Mutter unweit ihres zerstörten Hausen gefunden, teilte das Sheriff-Büro mit. Auch in der Ortschaft Farmerville, ebenfalls in Louisiana, habe ein Wirbelsturm mehrere Häuser zerstört oder beschädigt, meldeten örtliche Behörden. Mindestens 20 Einwohner seien verletzt worden, einige von ihnen schwer.

Tornados in den USA töten Mutter und kleinen Sohn
13:26 Uhr

K-Pop-Fans belagern Armeebasis in Südkorea

In Südkorea muss jeder Mann spätestens ab seinem 30. Lebensjahr einen zweijährigen Militärdienst absolvieren - das gilt auch für die K-Pop-Stars von BTS. Deren ältestes Mitglied Jin muss nun antreten. Vor seiner künftigen Militärbasis im Norden des Landes erwarten ihn bereits seine Fans.

K-Pop-Fans belagern Armeebasis in Südkorea
13:07 Uhr

Extremwetter-Warnsatellit für Deutschland ins All gestartet

Eine Ariane-5-Rakete hat erfolgreich einen europäischen Wettersatelliten ins All gebracht, der präzisere Vorhersagen von gefährlichen Wetter-Ereignissen liefern soll. Die Trägerrakete startete am Dienstagabend vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Deutschland ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt und soll von den besseren Vorhersagen profitieren - durch einen besseren Schutz von Menschen und Eigentum vor Extremwetter.

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Der Satellit MTG-I1 soll Feuchtigkeit und Bewölkung in der Atmosphäre besser erfassen. (Foto: dpa)
Extremwetter-Warnsatellit für Deutschland ins All gestartet
12:35 Uhr

Hinweise auf Verbrechen nach Fund von vergrabener Leiche

Nach dem Fund einer vergrabenen Leiche in Alt-Mölln in Schleswig-Holstein gibt es erste konkrete Anzeichen für ein Verbrechen. Bei Untersuchungen in der Rechtsmedizin seien "Hinweise auf ein Fremdverschulden" festgestellt worden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Bei dem Toten handelte es sich demnach um einen erwachsenen Mann. Weiteres war jedoch weiterhin unklar.

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Die im Boden vergrabene und in Textilien gewickelte Leiche war am Montag von Ermittlern hinter einem Carport auf einer Art Gartengrundstück in Alt-Mölln entdeckt worden. (Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)
Hinweise auf Verbrechen nach Fund von vergrabener Leiche
11:56 Uhr

Viele Patienten unzufrieden mit ihrer Psychotherapie

Viele Patienten sind offenbar unzufrieden mit ihrer Psychotherapie: Etwas mehr als ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten, die eine Psychotherapie begonnen haben, haben ihre Psychotherapeutin oder ihren Psychotherapeuten gewechselt, teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage mit. Die genauen persönlichen Gründe für den Therapeutenwechsel gingen aus der Umfrage allerdings nicht hervor.

Viele Patienten unzufrieden mit ihrer Psychotherapie
11:25 Uhr

Dr. Specht: Das könnte hinter der Krankheitswelle stecken

Deutschland verzeichnet den höchsten Krankenstand seit drei Jahren. Jeder Zehnte ist derzeit krank. Wie hängt die Infektionswelle mit der Corona-Pandemie zusammen und sollte das Maskentragen jetzt wieder zur Pflicht werden? ntv fragt den Medizinjournalisten und Arzt Dr. Christoph Specht.

Dr. Specht: Das könnte hinter der Krankheitswelle stecken
10:49 Uhr

William und Familie zeigen sich auf Weihnachtskarte locker-flockig

Die diesjährige royale Weihnachtskarte von Prinz William und Familie wird veröffentlicht: Zu sehen ist ein - trotz seiner neuen Rolle als britischer Thronfolger - Prinz William, der sich mit seiner Familie betont locker und nahbar präsentiert. William trägt Jeans und ein Freizeithemd, eine Hand locker in die Tasche gesteckt. Kate - nun mit offiziellem Titel Prinzessin von Wales - ist ebenfalls in Jeans und weißen Sneakern zu sehen, die Kinder tragen sommerlich kurze Hosen. Aufgenommen worden ist das Foto vor einigen Monaten von dem Fotografen Matt Porteous, der die Royals bereits mehrfach porträtiert hat.

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Sommerlicher Weihnachtsgruß: Der 40-jährige William und seine gleichaltrige Frau Kate mit ihren Kindern (v.r.) George (9), Charlotte (7) und Louis (4). (Foto: AP)
William und Familie zeigen sich auf Weihnachtskarte locker-flockig
10:10 Uhr

Bauarbeiter wird nahe Freiburg von Lastwagen überrollt

Tragisch endet das Leben eines 43-jährigen Bauarbeiters nahe Freiburg: Der Mann gerät bei einem Arbeitsunfall im baden-württembergischen Hartheim unter einen Lastwagen. Laut Polizei übersah ein anliefernder Lastwagenfahrer beim Rückwärtsfahren den hinter ihm arbeitenden Mann und überrollte ihn. Der 43-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen.

Bauarbeiter wird nahe Freiburg von Lastwagen überrollt
09:41 Uhr

Schauspielerin Kate Hudson erfüllt sich langgehegten Traum

Man sollte seine Träume vielleicht ab und zu verwirklichen: Hollywood-Schauspielerin Kate Hudson ("Almost Famous") will nächstes Jahr ihr erstes Album veröffentlichen. "Seit ich 19 bin, habe ich Musik geschrieben, ich habe sie aber nie geteilt", berichtete die 43-Jährige in der "Tonight Show" von Jimmy Fallon. Während der Corona-Pandemie sei ihr häufiger die Frage gestellt worden, ob sie etwas in ihrem Leben bedaure, erklärte Hudson. "Ich dachte einfach, dass dies eines der Dinge sein könnte, die ich am meisten bereue." Hudson hatte bereits 2010 die Single "Cinema Italiano" veröffentlicht.

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Sie sei wegen ihrer Album-Pläne sehr aufgeregt, so Hudson: "Ich liebe es, zu singen." (Foto: imago images/Xavier Collin / Ava)
Schauspielerin Kate Hudson erfüllt sich langgehegten Traum
09:09 Uhr

Feuerwehr muss Menschen aus Aufzug in Kieler Rathaus befreien

Ein Besuch der Aussichtsplattform des Kieler Rathausturms endet für fünf Menschen in einer Rettungsaktion: Denn auf dem Weg nach unten sind sie stundenlang im Aufzug gefangen. Der Fahrkorb des Aufzuges hatte sich zwischen dem zwölften und elften Stockwerk "vermutlich verkantet", so die Feuerwehr, die schließlich auch anrücken musste. Die Retter durchschliffen die vierlagigen Wände des Aufzugs, um die Insassen zu befreien. Zum Glück waren diese während der etwa vierstündigen Wartezeit ruhig geblieben.

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Der 106 Meter hohe Rathausturm ist eines der Wahrzeichen von Kiel - und ein beliebtes Ausflugsziel. (Foto: picture alliance / Zoonar)
Feuerwehr muss Menschen aus Aufzug in Kieler Rathaus befreien
08:37 Uhr

Taylor Swift hat Geburtstag - und macht was ...!?

Wo verbringt ein Pop-Superstar seinen Geburtstag? Taylor Swift jedenfalls hat nach eigenen Angaben gearbeitet. "Natürlich habe ich meinen 33. Geburtstag im Studio verbracht", schrieb die vielfach preisgekrönte Musikerin auf Instagram. Dazu postete sie ein Foto, auf dem sie auf dem Boden vor dem Pop-Produzenten Jack Antonoff sitzt und beide Hände mit je drei Fingern in die Kamera streckt. Na ja. Jeder, wie er meint.

Taylor Swift hat Geburtstag - und macht was ...!?
08:04 Uhr

Zwei Stromausfälle in Ludwigsburg kurz hintereinander

Gleich zweimal kurz hintereinander ist im baden-württembergischen Ludwigsburg der Strom ausgefallen. Zum ersten Mal am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr - der Stromausfall dauerte etwas mehr als zwei Stunden. Die Ursache hierfür war noch unklar. Der zweite Stromausfall folgte heute Morgen und dauerte von 4.10 Uhr bis 6.30 Uhr. Grund war laut dem Polizeisprecher vermutlich ein Defekt in einer Trafostation. Die beiden Stromausfälle betrafen den Ludwigsburger Stadtteil Oßweil. Dort leben laut Homepage der Stadt rund 10.800 Menschen.

Zwei Stromausfälle in Ludwigsburg kurz hintereinander
07:42 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

nun, da die Menschheit vielleicht doch noch gerettet ist, da ihr - wenn es gut läuft - bald schier unbegrenzte Energiereserven zur Verfügung stehen, können wir uns wieder den alltäglichen Dingen zuwenden. Allerdings tobt in der Ukraine immer noch ein furchtbarer Krieg, der die Nachrichtenlage dominiert. Was steht heute sonst noch an?

  • Bundeskanzler Olaf Scholz wird im Bundestag eine Regierungserklärung abgeben. Auch wollen sich die Parlamentarier ...

  • ... mit der Frage befassen, welche Konsequenzen aus den Umsturzplänen der sogenannten "Reichsbürger"-Szene zu ziehen sind.

  • Das Bundeskabinett befasst sich mit einem Entwurf für ein sogenanntes Demokratiefördergesetz.

  • Regierungschefs der EU kommen in Brüssel zu einem Gipfel mit den ASEAN-Partnern zusammen - auch Kanzler Scholz ist vor Ort.

  • Das Europaparlament verleiht ab 12 Uhr den renommierten Sacharow-Preis an das ukrainische Volk. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ...

  • ... soll per Video zu der feierlichen Sitzung zugeschaltet werden.

  • Die US-Notenbank Fed dürfte heute die siebte deutliche Erhöhung des Leitzinses in diesem Jahr bekannt geben.

  • Und Fußball wird heute auch wieder gespielt: Titelverteidiger Frankreich und Außenseiter Marokko kämpfen im Halbfinale der Fußball-WM in Katar (20.00 Uhr/Magenta TV und ZDF sowie im ntv.de-Liveticker) um das zweite Ticket für das Endspiel.

Das erwartet uns heute - zusätzlich vieler Dinge, mit denen noch keiner rechnet. Bleiben wir gespannt.

Ihr Kai Stoppel

Das wird heute wichtig
07:22 Uhr

Temperaturen verharren fast überall im Frostbereich

Wie wird denn das Wetter heute? Während es im Süden bei gefrierendem Regen ungemütlich und vor allem gefährlich glatt wird, wartet der Tag in der Nordhälfte mit viel Sonne auf. Die Temperaturen schaffen es dabei kaum über den Gefrierpunkt. Im Westen, an den Alpen und an der Nordsee sind jedoch zarte Plusgrade möglich.

Temperaturen verharren fast überall im Frostbereich
07:07 Uhr

Forscher: Ein bisschen Kälte ist gesund - und macht schlank

Bibbern in sehr kühlen Räumen - das kann nicht nur unangenehm, sondern auf Dauer auch ungesund sein. Kälte hin und wieder und über den Tag verteilt zu fühlen, regt dagegen den Stoffwechsel an und hilft sogar ein bisschen beim Abnehmen, wie der Münchner Biomediziner Alexander Bartelt sagt. Grund ist das sogenannte braune Fettgewebe - zugrunde liegt ein Mechanismus, bei dem ohne Bewegung und Muskelaktivität Kalorien in Wärme umgewandelt werden. Anregen könne man das braune Fett mit einem sogenannten thermogenen Lebensstil - dazu baue man Kältereize in den Tag ein, indem man beispielsweise anstelle der dicken Daunenjacke vielleicht nur eine Daunenweste anziehe.

Forscher: Ein bisschen Kälte ist gesund - und macht schlank
06:45 Uhr

Auto stürzt von Brücke sieben Meter in die Tiefe

Glück gehabt hat eine Frau in Niedersachsen, dass sie das überlebt hat: In der Nacht war sie mit ihrem Auto von einer Brücke rund sieben Meter in die Tiefe gestürzt - und beinahe auf ein anderes Fahrzeug gekracht. Zuvor war sie mit ihrem Wagen durch das Geländer der Brücke in Lehrte gekracht. Die Frau wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

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Am Auto der Frau entstand Totalschaden. (Foto: dpa)
Auto stürzt von Brücke sieben Meter in die Tiefe
06:27 Uhr

Steven Spielbergs Tochter dreht ersten eigenen Spielfilm

Vielleicht der Beginn einer Filmemacher-Dynastie: Destry Allyn Spielberg, die jüngste Tochter von Star-Regisseur Steven Spielberg und seiner Frau Kate Capshaw, gibt ihr Spielfilm-Regiedebüt. Die 26-Jährige wird die Krimi-Komödie "Four Assassins (And a Funeral)" verfilmen. Damit würde ein Traum in Erfüllung gehen, schrieb die Tochter des Oscar-Preisträgers auf Instagram. Der geplant Film wird mit der Krimi-Komödie "Knives Out - Mord ist Familiensache" und den "Kingsman"-Comicverfilmungen verglichen.

Steven Spielbergs Tochter dreht ersten eigenen Spielfilm
06:11 Uhr

China verliert Kontrolle über Corona-Infektionen

Es kommt, wie es wohl kommen musste: Eine Woche nach der Lockerung der strikten Corona-Politik in China schaffen es die Behörden des Landes nicht mehr, die Ausbreitung des Virus genau zu verfolgen. Die wahre Zahl an Infektionen könne nicht mehr angegeben werden, erklärte die nationale Gesundheitsbehörde. Grund sei, dass viele Menschen mit asymptomatischen Infektionen keine PCR-Tests mehr machen würden. Gleichzeitig hieß es, dass die Zahl der Infektionen in der Hauptstadt Peking "rasant steigt", wie Vize-Regierungschef Sun Chunlan laut Medienberichten bekannt gab.

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Nach landesweiten Protesten sowie einem Einbruch des Außenhandels im November hatte China vor einer Woche mit einer Abkehr von ihrer strikten Null-Covid-Politik begonnen. (Foto: IMAGO/ZUMA Wire)
China verliert Kontrolle über Corona-Infektionen