Mittwoch, 24. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:00 Uhr

Bombenalarm bei der Queen: Verdächtiges Paket "neutralisiert"

Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets in der schottischen Residenz von Königin Elizabeth II. ist ein 39 Jahre alter Mann festgenommen worden. Die Polizei sei in den Holyrood Palace in Edinburgh gerufen worden, nachdem ein verdächtiges Paket gemeldet worden sei, teilte ein Polizeisprecher mit. Das Paket sei von Sprengstoffexperten "neutralisiert" worden. Für die Öffentlichkeit habe keine Gefahr bestanden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

21:24 Uhr
Breaking News

Saarland beendet nach Ostern den Lockdown

Das Saarland marschiert voran. Dank vergleichsweise niedriger Sieben-Tage-Inzidenz und hoher Impfquote fährt das Land nach Ostern das öffentliche Leben wieder hoch. Kino, Fitnessstudio und Außengastronomie sollen wieder öffnen. Bedingung sind negative Corona-Tests.

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21:19 Uhr

Flüchtlinge an US-Grenze: Biden gibt Harris "eine schwierige Aufgabe"

Seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden ist die Zahl der Migranten aus Mittelamerika deutlich angestiegen. Die oppositionellen Republikaner werfen Biden vor, er sei dafür verantwortlich. Der Präsident betraut nun seine Stellvertreterin Kamala Harris mit der Lösung der Einwanderungsfrage. "Ich kann mir niemanden vorstellen, der besser qualifiziert ist, dies zu tun", sagte Biden bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. "Ich gebe dir eine schwierige Aufgabe", räumte der Präsident ein.

Auch Harris sagte, es sei "keine Frage", dass die Situation "herausfordernd" sei. Im Gespräch mit dem Sender CBS News sagte sie, dass die Bearbeitung von Asylanträgen beschleunigt werden müsse. Die Vize-Präsidentin versprach auch, verstärkt gegen die Auslöser der Fluchtbewegung wie Armut und Kriminalität in den Heimatländern der Flüchtlinge vorzugehen.

20:30 Uhr

Motorräder prallen zusammen - 21-Jähriger tot

Und schon wieder ein schrecklicher Unfall, diesmal in Rheinland-Pfalz. Auf der B274 bei Allendorf im Rhein-Lahn-Kreis ist ein junger Motorradfahrer in einer Linkskurve wegen zu hohen Tempos nach rechts von der Straße abgekommen und ins Schleudern geraten. Er stürzte und prallte mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer zusammen. Der 21-Jährige starb an der Unfallstelle. Der andere Motorradfahrer war auch gestürzt. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

19:51 Uhr

Auto bei Unfall in zwei Teile gerissen - junge Frau in Lebensgefahr

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Ein Autositz wurde bei dem Unfall herausgerissen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schwerer Unfall in Hamburg: Im Stadtteil Rotherbaum ist eine 24-Jährige mit ihrem Wagen gegen einen Lichtmast geprallt und lebensgefährlich verletzt worden.

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Das Auto der jungen Frau wurde in zwei zerrissen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Frau an einer Kreuzung über Rot gefahren, mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen und dann gegen den Lichtmast geprallt. Das Auto wurde dabei in zwei Teile gerissen. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.

19:11 Uhr

Bidens Hunde nach "Beiß-Vorfall" zurück im Weißen Haus

Die beiden Schäferhunde von US-Präsident Joe Biden sind nach einem "Beiß-Vorfall" Anfang März zurück im Weißen Haus. Der jüngere der beiden Hunde, "Major", habe inzwischen "zusätzliches Training" bekommen, erklärte ein Sprecher der First Lady Jill Biden.

Biden hatte in einem Interview mit dem Sender ABC bereits angekündigt, dass ein Hundetrainer mit "Major" arbeite, nachdem es im Weißen Haus einen Zwischenfall gegeben hatte. Anfang März hatte "Major" einen Menschen verletzt. Er und der zweite Biden-Hund "Champ" hatten daraufhin einige Tage im Haus der Biden-Familie im Bundesstaat Delaware verbracht. Das Weiße Haus hatte betont, ihr Aufenthalt dort sei bereits vorab geplant gewesen, weil der Präsident und die First Lady auf Reisen unterwegs waren.

18:31 Uhr

62-Jähriger ersticht 28-jährige Lebensgefährtin

Im niedersächsischen Delmenhorst soll ein 62-jähriger Mann seine 28-jährige Lebensgefährtin erstochen haben.

  • Die Leiche der jungen Frau wurde in einem Mehrfamilienhaus gefunden. Zwischen der 28-Jährigen und ihrem Lebensgefährten soll es laut Polizei zu Streitigkeiten gekommen sein, in deren Folge der Mann zu dem Messer gegriffen haben soll. Die Frau wurde dabei lebensgefährlich verletzt und starb noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte.
  • Drei Kinder waren zum Tatzeitpunkt in der Wohnung. Sie werden nun von einem Kriseninterventionsteam betreut. 
  • Der Tatverdächtige wurde festgenommen.
17:51 Uhr

72-jährige Autofahrerin fährt bei Rot über Gleise - tot

Trotz rotem Blinklicht wollte eine 72-jährige Autofahrerin einen mit Andreaskreuzen versehenen Bahnübergang überqueren. Im Gleisbereich kollidierte sie mit einem Güterzug - und starb. Polizeiangaben zufolge erfasste der Zug das Auto der 72-Jährigen und schob es etwa 150 Meter vor sich her, bevor er zum Stillstand kam. Der 29-Jährige Lokführer blieb unverletzt.

17:19 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:11 Uhr

"Umarmt Massenmörder": AfD-Mann Braun greift Bundestags-Vize Roth frontal an

Der AfD-Abgeordnete Jürgen Braun hat sich im Bundestag binnen weniger Minuten zwei Ordnungsrufe von Vizepräsidentin Claudia Roth eingehandelt.

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AfD-Abgeordneter Braun kassiert zwei Ordnungsrufe binnen weniger Minuten.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Zuerst sprach er die Grünen-Politikerin, die die Plenarsitzung leitete, unter Verweis auf das generische Maskulinum als "Präsident" an.

Anschließend kritisierte er die Türkei-Politik der Grünen und griff Roth dabei namentlich an: "Die umarmt ja auch Massenmörder aus dem Iran gerne mal und grüßt sie mit einem kumpelhaften High five." Vor einigen Jahren hatte eine freundschaftliche Begrüßung von Roth mit dem damaligen iranischen Botschafter für Kritik gesorgt.

16:39 Uhr

Bushido spricht vor Gericht über seine Angst- und Panikattacken

Rapper Bushido hat im Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker über seine aktuelle Befindlichkeit gesprochen. Angst- und Panikattacken, unter denen er seit dem Teenager-Alter leide, hätten in letzter Zeit zugenommen, erklärte der Musiker vor dem Berliner Landgericht. "Die Sache vor Gericht nagt an meinen Kräften", sagte der 42-Jährige in seiner Zeugenaussage.

Der Rapper bestätigte auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters, dass er sich noch immer in psychologischer Behandlung befinde.

Der Rapper berichtete von einer Panikattacke, die er in einer Prozesspause im Landgericht erlitten habe. "Ich habe alles getan, damit es nicht auffällt", sagte Bushido. Er wolle "gewissen Leuten keine Genugtuung verschaffen". Er müsse sich als Zeuge auch seinen eigenen Fehlern stellen. "Ich hoffe, dass ich es mit erhobenem Haupt bis zum Ende durchhalte." Der Prozess wird am 12. April fortgesetzt.

16:03 Uhr

Deutsche ließ ihr Kind vom IS zum Kämpfer ausbilden - Festnahme am BER

Der Generalbundesanwalt hat am Berliner Flughafen eine deutsche IS-Rückkehrerin festnehmen lassen. Der Frau aus Schleswig-Holstein wird unter anderem vorgeworfen, im Sommer 2016 ihren minderjährigen Sohn mit nach Syrien genommen zu haben. Dieser sei dort vom Islamischen Staat (IS) mit noch nicht einmal 15 Jahren an der Waffe ausgebildet und auch als Kämpfer eingesetzt worden, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Im März 2018 wurde er den Angaben zufolge bei einem Luftangriff getötet.

  • Die Ermittler werfen der 1977 geborenen Frau deshalb nicht nur die Mitgliedschaft beim IS, sondern auch ein Kriegsverbrechen und die Verletzung ihrer Fürsorge- und Erziehungspflicht vor.
  • Sie war laut Bundesanwaltschaft ihrem Ehemann nachgereist, der Deutschland im Sommer 2015 verlassen hatte, um für den IS zu kämpfen. Auch sie selbst soll später für die Terrororganisation gekämpft haben.
  • Die Frau sollte am Donnerstag am Bundesgerichtshof (BGH) einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser eröffnet ihr den Haftbefehl und entscheidet, ob sie in Untersuchungshaft kommt.
15:24 Uhr
Breaking News

Bundesregierung prüft Verbot von Urlaub im Ausland

Die Bundesregierung prüft, ob Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland wegen der Corona-Pandemie vorübergehend unterbunden werden können. Es gebe einen entsprechenden Prüfauftrag, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin.

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14:57 Uhr

SEK überwältigt bewaffneten Randalierer

Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben einen bewaffneten Randalierer im niedersächsischen Ort Klecken überwältigt. Die Polizei wurde gerufen, weil ein bewaffneter Mann in seiner Wohnung randalierte. Als Einsatzbeamte mit dem 33-Jährigen sprachen, wollte er die Wohnung nicht verlassen. Es erwies sich, dass er stark betrunken und in einer psychischen Ausnahmelage war. Deshalb wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Hamburg gerufen, dem es gelang, den Mann festzunehmen. In der Wohnung wurde eine Schusswaffe gefunden. Der Randalierer kam ins Krankenhaus.

14:23 Uhr

Gesetz "angepasst": Putin darf bis 2036 regieren

Das russische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das Präsident Wladimir Putin zwei weitere Amtszeiten ermöglicht. Damit werde "die Wahlgesetzgebung an die neuen Verfassungsnormen angepasst", hieß es nach der Abstimmung auf der Website des Parlaments. In einem umstrittenen Referendum hatten die Wähler im vergangenen Sommer für eine Verfassungsänderung gestimmt, die Putin zwei weitere Amtszeiten nach dem Ende seines aktuellen Mandats im Jahr 2024 erlaubt.

Mit dem jetzt beschlossenen Gesetz kann der heute 68 Jahre alte Kreml-Chef bis 2036 amtieren. Zwar ist die Zahl der aufeinander folgenden Präsidenten-Amtszeiten auch weiterhin auf zwei begrenzt, doch gilt das nicht für Staatsoberhäupter, die vor der Verfassungsänderung amtierten. Für Putin wird der Amtszeit-Zähler damit quasi wieder auf Null gestellt.

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14:00 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:39 Uhr

Google schließt Deals zu Inhalten mit italienischen Herausgebern

Google hat sich mit italienischen Medienhäusern auf die Nutzung von deren Inhalten auf seiner Plattform News Showcase gegen Entgelt geeinigt. Wie der Konzern mitteilte, erstreckt sich der Deal auf mehrere lokale und regionale Publikationen. In Italien will Google die Nachrichten-Plattform News Showcase in den kommenden Wochen starten.

  • Das Produkt stellt Teaser für Artikel inklusive Bildern und von den Herausgebern ausgewählte Zusammenfassungen zur Verfügung. Darüber können die Nutzer direkt auf die Webseite der Publikation gehen, um das vollständige Angebot zu nutzen. Mit im Boot sind unter anderem Il Sole 24 Ore, Corriere della Sera, Il Messaggero und Il Fatto Quotidiano.
  • Die Vereinbarung ermögliche es den Lesern, auf ausgewählte Inhalte hinter Bezahlschranken zuzugreifen, sagte Googles Italien-Chef Fabio Vaccarono. Das soll den Anbietern der Nachrichten helfen, Abonnenten zu gewinnen und somit ihre Umsätze zu steigern.
13:09 Uhr

"Mr. Tagesschau" Jan Hofer geht zu RTL

Der frühere "Mr. Tagesschau", Jan Hofer, wird jetzt zu "Mr. RTL": Hofer werde Anchorman - also Hauptmoderator - einer neuen wochentäglichen Nachrichtensendung im Hauptabendprogramm von RTL, teilte der Privatsender am Mittwoch in Köln mit. Das neue Nachrichtenformat werde derzeit unter Verantwortung von Gerhard Kohlenbach, Chefredakteur Nachrichten bei RTL News, entwickelt. Weitere Details sollten im Sommer bekannt gegeben werden.

Hofer war 35 Jahre lang Nachrichtensprecher der ARD-"Tagesschau", davon 16 Jahre als Chefsprecher. Im vergangenen Dezember moderierte er seine letzte "Tagesschau". Derzeit ist Hofer bereits bei RTL zu sehen - als Teilnehmer der Tanzsendung "Let's dance".

13:02 Uhr

Armenien hebt Kriegsrecht nach Kämpfen um Bergkarabach auf

Fünf Monate nach dem Ende der Kämpfe in der Kaukasusregion Bergkarabach hat Armenien das Kriegsrecht aufgehoben. Das Parlament in Eriwan stimmte mit überwältigender Mehrheit für den Schritt, auf den sich im Vorfeld Ministerpräsident Nikol Paschinjan und die Opposition geeinigt hatten. Paschinjans Regierung hatte das Kriegsrecht am 27. September verhängt, dem Beginn der heftigen Kämpfe zwischen Armenien und dem Nachbarland Aserbaidschan um die umstrittene Region Bergkarabach. Bei den sechswöchigen Kämpfen, die mit einer von Russland vermittelten Waffenstillstandsvereinbarung endeten, wurden mehr als 6000 Menschen getötet.

12:40 Uhr

Erdogan will Türken nach Lira-Verfall ans Gold

Die türkische Landeswährung und die Börsenkurse in Istanbul waren zu Wochenbeginn drastisch eingebrochen. Die Lira sackte gegenüber dem US-Dollar um zeitweise 15 Prozent ab, der Börsenindex Bist 100 verlor fast 10 Prozent. Nach dem Absturz hat Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Landsleute aufgerufen, ihre angehäuften Devisen- oder Goldbestände zur Ankurbelung der Wirtschaft zu investieren. Sein Appell richte sich an Bürger, "die zu Hause ausländische Währung und Gold aufbewahren, nur um sich sicher zu fühlen".

Beim Parteikongress seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara: "Von diesen, meinen Bürgern möchte ich, dass sie die Devisen und das Gold in ihren Häusern, was unser nationales Vermögen ist, in verschiedene Finanzmittel investieren und es damit in die Wirtschaft und Produktion einbringen." Er rief Investoren zudem dazu auf, in die Türkei zu vertrauen.

12:19 Uhr

Prinz Harry nimmt Job bei Coaching-Unternehmen an

Nach seinem Bruch mit dem britischen Königshaus hat Prinz Harry einen weiteren Schritt in die Unabhängigkeit unternommen und bei einem US-Beratungsunternehmen angeheuert. Harry arbeite jetzt als "Chief Impact Officer" für das Startup Betterup in San Francisco, wie Geschäftsführer Alexi Robichaux mitteilte. In seiner Funktion als Coach und Berater bei psychischen Problemen werde der Royal sich dafür einsetzen, dass menschliches Potenzial weltweit ausgeschöpft werde. "Ich glaube fest daran, dass die Konzentration auf unsere mentale Fitness Potenzial und Möglichkeiten erschließt, von denen wir nie wussten, dass wir sie in uns tragen", schrieb Harry in einem Blog-Beitrag des Startups.

Das 2013 gegründete Unternehmen Betterup bietet digitale Coaching- und Mentoring-Dienste an. Die mit rund 1,73 Milliarden Dollar (1,46 Milliarden Euro) bewertete Firma kombiniert nach eigenen Angaben Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung mit künstlicher Intelligenz und Coaching-Ansätzen, um die persönliche und berufliche Entwicklung zu fördern.

11:48 Uhr

Benzin wird wieder billiger

Nach 14 Wochenanstiegen in Folge meldet der ADAC erstmals seit November wieder sinkende Preise für Superbenzin. Die Sorte E10 verbilligte sich um 2,4 Cent auf 1,445 Euro pro Liter, wie der Verkehrsclub am Mittwoch mitteilte. Der Preis ist der bundesweite Tagesdurchschnitt.

  • Diesel gab um 1,7 Cent auf 1,308 Euro nach. Der Kraftstoff hatte sich bereits vergangene Woche verbilligt. Beide Preise sind damit aber noch weit über den Tiefständen Anfang November 2020. Damals war Diesel rund 28 Cent billiger als jetzt, Super E10 rund 27 Cent.
  • Der aktuelle Rückgang könnte aber schon bald wieder Geschichte sein: Am Mittwoch stiegen die Ölpreise wieder, nachdem sie noch am Dienstag auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar gefallen waren. Grund dafür war ein im Suezkanal auf Grund gelaufener Frachter, der die für die Energietransporte vom Mittleren Osten nach Europa und in die USA wichtige Route blockiert.
11:24 Uhr

Bund macht 320 Milliarden Euro Schulden in 2021 und 2022

Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte für den Haushalt 2022 und den Entwurf für einen Nachtragshaushalt für 2021 beschlossen. Vorgesehen sind nach Angaben Regierungskreisen für das kommende Jahr 81,5 Milliarden Euro neue Schulden.

  • Ebenfalls beschlossen wurde der Finanzplan für die Jahre bis 2025. Mit dem von Finanzminister Olaf Scholz vorgelegten Nachtragshaushalt erhöht sich die Neuverschuldung für das laufende Jahr um weitere 60,4 Milliarden Euro auf nun 240,2 Milliarden Euro, vor allem wegen Mehrkosten und Mindereinnahmen aufgrund der Corona-Krise.
  • Für 2021 und 2022 zusammen beträgt die Nettokreditaufnahme damit gut 320 Milliarden Euro. Bereits 2020 waren 130,5 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen worden.
11:20 Uhr
Breaking News

Osterruhe gestoppt

Die Bundesregierung stoppt nach Angaben aus Regierungskreisen das Vorhaben, Gründonnerstag und Ostersamstag zu Ruhetagen zu erklären. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Regierungsvertretern.

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11:05 Uhr

Queen-Enkelin zum dritten Mal Mutter geworden

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Zara Tindall sorgt für royalen Nachwuchs.

(Foto: imago images/i Images)

Die britische Königin Elizabeth II. ist erneut Uroma geworden. Queen-Enkelin Zara Tindall hat einen Jungen zur Welt gebracht. Es ist bereits das dritte Kind der Tochter von Prinzessin Anne und ihrem Mann, dem ehemaligen Rugby-Spieler Mike Tindall.

  • Das Baby mit dem Namen Lucas Philip Tindall wurde bereits am Sonntag geboren, wie ein Sprecher des Paares am Mittwoch mitteilte. Es ist das zehnte Urenkelkind der Queen und nimmt den 22. Platz in der britischen Thronfolge ein.
  • Die Königin und ihr Mann, Prinz Philip, seien "hocherfreut" über die Neuigkeiten, sagte ein Palastsprecher in London und fügte hinzu: "Sie freuen sich darauf, ihr zehntes Urenkelkind zu treffen, sobald es die Umstände erlauben."
10:21 Uhr

Lauterbach: Keine Zeit für Suche nach neuer Partnerin

Der in der Corona-Krise als Gesundheitsexperte viel gefragte SPD-Politiker Karl Lauterbach hat derzeit keine Gelegenheit zur Suche nach einer neuen Partnerin. "Im Moment fehlt mir dafür die Zeit. Der Job in Corona-Zeiten ist gerade extrem aufreibend", sagte Lauterbach der neuen Ausgabe der Illustrierten "Bunte". "Aber ich möchte tatsächlich nicht den Rest des Lebens Single bleiben."

Einsam fühlt sich der Vater von fünf Kindern aus früheren Beziehungen aber nicht, wie er weiter sagte: "Viele Politiker sind einsam, ich bin nicht betroffen. Ich habe Freunde, ich bin nicht der Nerd, für den mich manche halten." Er sei "lebenslustig und mache viel Sport", sagte der 58-Jährige.

Karl Lauterbach
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  • 58 Jahre alt
  • lebenslustig
  • macht viel Sport
  • kennt sich in Gesundheitsfragen bestens aus
  • Familienmensch
  • mag Tischtennis
  • medienaffin
  • Sagt über sich selbst: "Bin nicht der Nerd, für den mich alle halten"

@Karl_Lauterbach

09:53 Uhr

Wütender 55-Jähriger droht Krankenkasse Amoklauf an

Im Streit mit seiner Krankenkasse über eine ausstehende Rückzahlung hat ein 55-Jähriger in Burgdorf in der Region Hannover mit einem Amoklauf gedroht. Sollte sein Geld nicht überwiesen werden, werde er in Hannover Amok laufen, habe er seiner Kassenniederlassung über soziale Medien angedroht, teilte die Polizei mit. Kontakt zu ihm sei nicht möglich gewesen, auch seine Haustür habe er nicht geöffnet.

Auf richterliche Anordnung hätten Polizeibeamte schließlich am Dienstagabend die Wohnung betreten und durchsucht. Der 55-Jährige gab an, er habe aus Wut gehandelt, aber nicht wirklich einen Amoklauf beabsichtigt. Ihm wurde schließlich mitgeteilt, dass die strittige Zahlung schon vor seiner Androhung veranlasst worden war.

09:23 Uhr

Mars-Hubschrauber soll im April in die Luft gehen

Der kleine Hubschrauber "Ingenuity", der vor rund einem Monat an Bord des Rovers "Perseverance" auf dem Mars gelandet ist, könnte Anfang April erstmals zu einem Testflug aufbrechen. Frühestens am 8. April könnte "Ingenuity" (auf Deutsch: Einfallsreichtum) starten, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa bei einer Pressekonferenz mit.

Es wäre der erste Flug eines Luftfahrzeugs über einen anderen Planeten. "Dieser erste Flug ist etwa ganz besonders, das ist mit Abstand der wichtigste Flug, den wir machen werden", sagte Nasa-Ingenieur Håvard Grip. "Der Hubschrauber soll starten und dann bis auf eine Höhe von etwa drei Metern klettern, dort soll er für etwa dreißig Sekunden auf der Stelle fliegen, sich drehen, und dann wieder herunterkommen und landen."

09:09 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:48 Uhr

Brandanschlag mit Molotow-Cocktails auf Delmenhorster Rathaus

Am Delmenhorster Rathaus hat es in der Nacht zu Mittwoch einen Brandanschlag gegeben. Ein Fenster des Rathauses wurde eingeworfen und mehrere als Molotow-Cocktails präparierte Gasflaschen haben ein Feuer ausgelöst, wie die Polizei mitteilte.

  • Ein 30-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen. Passanten hatten den Mann aus Delmenhorst dabei beobachtet, wie er das Fenster zerstörte und die Gasflaschen hineinwarf, wie die Polizei weiter mitteilte. Drei Zeugen, 43, 20 und 18 Jahre alte Männer, hielten demnach den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.
  • Das Feuer wurde gelöscht - es entstand ein Schaden in der Touristen-Info in Höhe von etwa 50.000 Euro. Das Rathaus sei in seiner Funktion aber "intakt". Zu den Tathintergründen - etwa zum Motiv des Mannes - konnte die Polizei am Morgen noch keine Angaben machen.

Update 11.35 Uhr: Der Tatverdächtige soll aus Ärger über die Corona-Regeln gehandelt haben. Das habe die erste Vernehmung ergeben, teilte die Polizei mit.

08:20 Uhr

Sydney droht Giftspinnen-Invasion

Nach den sintflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen in Australien warnen Experten vor einer wahren Giftspinnen-Plage in der Millionenmetropole Sydney. "Das bevorstehende warme Wetter und hohe Feuchtigkeit sind perfekte Bedingungen für einen Trichternetzspinnen-Boom in den kommenden Tagen", erklärte der Chef des Australian Reptile Park, Tim Faulkner.

  • Durch die Überschwemmungen in der Region um Sydney seien die Tiere aus ihren angestammten Habitaten vertrieben worden und hätten Zuflucht in trockeneren Gebieten gesucht. "Leider könnte dies bedeuten, dass sie sehr bald ihren Weg in Wohnungen und Häuser finden könnten", warnte Faulkner.
  • Sydney-Trichternetzspinnen gehören zu den giftigsten Spinnen der Welt und sind in der Region rund um Sydney zu Hause. Bisher wurden 13 Todesfälle durch Bisse von Trichternetzspinnen aktenkundig. Seit der Einführung eines Gegengift-Programms Anfang der 80er Jahre gab es keine bekannten Todesfälle.
08:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Gute Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Die Nachwehen des Bund-Länder-Gipfels zur Pandemie werden uns auch heute beschäftigen. Keine der vorherigen Konferenzen zu Corona hat so harsche Kritik ausgelöst wie die jüngste Marathonsitzung. Kopflos, willkürlich, ein Ergebnis des Versagens - das sind nur einige der Begriffe die fallen, wenn es um die Strategie - wenn man das überhaupt so nennen kann - von Merkel, Söder und Co. geht. In unserem Corona-Liveticker bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Und diese Termine stehen heute auf der Liste:

  • Das Bundeskabinett will Eckwerte für den Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2022 beschließen. Finanzminister Olaf Scholz plant angesichts der anhaltenden Corona-Krise noch einmal eine Neuverschuldung von rund 81,5 Milliarden Euro.
  • Nach der vierten Parlamentswahl in Israel binnen zwei Jahren hat Benjamin Netanjahu ersten Prognosen zufolge die Chance auf eine weitere Amtszeit als Ministerpräsident. Wir beobachten die Lage.
  • Darf der Facebook-Konzern Daten von Nutzern aus verschiedenen Quellen in einer großen Datenbank zusammenführen? Diese Frage beschäftigt ab 11 Uhr das Düsseldorfer Oberlandesgericht. Der 1. Kartellsenat des OLG verhandelt über eine Beschwerde des US-Internetgiganten gegen Beschränkungen bei der Datensammlung, die ihm das Bundeskartellamt im Februar 2019 auferlegt hatte.
  • Deutschlands U21-Fußballer starten um 21 Uhr gegen Mit-Gastgeber Ungarn in die EM. Mit einem Sieg gegen den Außenseiter will sich die Mannschaft von Nationaltrainer Stefan Kuntz in der Gruppe A gleich eine gute Ausgangsposition verschaffen.
  • Im Bundeskabinett soll eine Gesetzesverschärfung für Stalking auf den Weg gebracht werden.
  • Um 11 Uhr wird in Luxemburg ein Urteil des EU-Gerichts zu Markenrechten für Legobausteine erwartet.
  • Das ifo-Institut stellt um 11 Uhr seine Konjunktur-Prognose für 2021 und 2022 vor.

Sie sehen, auch abseits von Corona passieren eine Menge spannende Dinge in Deutschland und der Welt. "Der Tag" versorgt Sie mit dem wichtigsten, spannendsten und kuriosesten Meldungen. Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Mittwoch.

07:58 Uhr

Hormonelle Verhütungsmittel fallen bei Stiftung Warentest durch

In einem Test von 141 hormonellen Mitteln zur Empfängnisverhütung hat die Stiftung Warentest weniger als die Hälfte für geeignet befunden. Das liege nicht an der Wirksamkeit, sondern an der Verträglichkeit, teilten die Tester mit.

  • Sie rieten bei hormoneller Verhütung zu einer Pille mit möglichst niedrigem Östrogengehalt und den Gestagenen Levonorgestel, Norethisteron oder Norgestimat. Bei diesen Pillen sei das Risiko für eine Thrombose geringer als bei Anti-Baby-Pillen mit anderen Gestagenen, erläuterten die Tester.
  • Die Dreimonatsspritze empfehlen die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest nicht als Standardmittel zur Empfängnisverhütung. Wenig geeignet sind demnach auch Implantat, Ring und Pflaster. Das Implantat lasse sich nicht immer leicht entfernen. Ring und Pflaster wirkten wie die Pille - es gebe aber Hinweise, dass das Thrombose-Risiko bei beiden Mitteln höher ist als bei geeigneten Anti-Baby-Pillen.
07:27 Uhr

Mehr als 600 Demonstranten aus Gefängnis in Myanmar entlassen

In Myanmar sind mehr als 600 Demonstranten freigelassen worden, die wegen Protesten gegen den Staatsstreich des Militärs in Haft waren. "Wir haben heute 360 Männer und 268 Frauen aus dem Insein-Gefängnis entlassen", sagte ein hoher Beamter des berüchtigten Gefängnisses in Yangon der Nachrichtenagentur AFP. In dem südostasiatischen Land hatte das Militär am 1. Februar die Macht übernommen, seitdem wurden mehr als 2500 Menschen bei Protesten festgenommen.

06:58 Uhr

Darum verlieren gebrauchte E-Autos so schnell an Wert

Viele Elektroautos verlieren derzeit deutlich schneller an Wert als Benziner oder Dieselfahrzeuge. Das ergab eine Auswertung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT). "Der Gebrauchtwagenmarkt für batterieelektrische Pkw hat es schwer", sagt der Leiter der DAT-Fahrzeugbewertung Martin Weiss. "Die Preisdifferenz zwischen einem neuen und einem gebrauchten Elektroauto ist oftmals zu gering, als dass es für den Käufer attraktiv wäre, sich den Gebrauchtwagen zu kaufen.

  • Zum einen drücke die Förderung der Neuwagen den Preis, zum anderen entwickle sich die Technologie noch rasant. "Jedem Gebrauchtwagenverkäufer gehen da schnell die Argumente aus." Im Februar 2020 lag der prozentuale Restwert eines typischen drei Jahre alten Elektroautos noch in etwa gleichauf mit dem eines Benziners bei gut 56 Prozent des Listenneupreises.
  • Doch während diese Zahl bei Benzinern in etwa konstant blieb, ist sie für Elektroautos inzwischen auf weniger als 51 Prozent abgesackt. Und dies sei nur die halbe Wahrheit, sagt Weiss: "Schaut man sich nur die kleineren Segmente an, ist deren Wertverlust deutlich dramatischer." Während die gesunkenen Preise Kaufinteressenten freuen dürften, sind sie für Besitzer von Elektroautos problematisch, wenn sie die diese verkaufen wollen.
06:28 Uhr

Containerschiff läuft auf Grund und blockiert Suezkanal

Fast 19.000 Schiffe - oder durchschnittlich 51,5 Schiffe pro Tag - nahmen im Jahr 2020 nach Angaben der SCA den Suezkanal als Abkürzung und sparen sich damit die Umschiffung Afrikas. Jetzt gibt es Stau vorm Handelsnadelöhr: Ein von der Evergreen Line geleastes Containerschiff ist im Suezkanal auf Grund gelaufen und blockiert das Fahrwasser in beide Richtungen.

Das 400 Meter lange und 59 Meter breite Schiff, das sich auf dem Weg vom Roten Meer zum Mittelmeer befand, blieb am Dienstag gegen 7.40 Uhr (Ortszeit) bei der Durchfahrt der wichtigen Transportroute nach einem Stromausfall an Bord stecken, teilte die Hafenagentur GAC auf ihrer Website mit. Der Verkehr im Suezkanal sei zum Erliegen gekommen, 15 weitere Schiffe hinter dem 200.000 Tonnen-Frachter liegen auf der Route nach Norden an Ankerplätzen fest, auch ein südwärts fahrender Konvoi wurde gestoppt. Schiffsverfolgungsdaten auf Refinitiv Eikon zeigten sieben Schlepperboote, die versuchten, den Frachter mit Ziel Rotterdam frei zuziehen.

05:51 Uhr

US-Schauspieler George Segal gestorben

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George Segal präsentiert 2017 stolz seinen Stern auf dem Walk of Fame.

(Foto: imago/Independent Photo Agency)

Der für seine Rolle im Filmklassiker "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" bekannte US-Schauspieler George Segal ist tot. Segal ist im Alter von 87 Jahren am Dienstag in Kalifornien gestorben, bestätigte seine Ehefrau gegenüber mehreren US-Medien. Er starb "an den Komplikationen einer Herz-Bypass-Operation", erklärte Sonia Segal.

  • Der in einer Kleinstadt im Bundesstaat New York geborene Segal gab sein Filmdebüt in den frühen 1960er-Jahren. Sein Durchbruch gelang ihm mit "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" an der Seite von Filmgrößen wie Elizabeth Taylor und Richard Burton. Für seine Nebenrolle in dem Streifen wurde er 1967 für einen Oscar nominiert.
  • Bis 2010 spielte er in mehr als 50 Filmen mit und erhielt zusätzlich zu seiner Oscar-Nominierung 1974 den Golden Globe als Bester Schauspieler in der Komödie "Mann, bist du Klasse".
Mehr dazu lesen Sie hier.
05:34 Uhr

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