Der Tag
5. März 2025
imageHeute mit Friederike Zörner und Max Patzig
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 5. März 2025

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Der Tag geht zu Ende - und somit auch "Der Tag" auf ntv.de. (Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

ein ruhiger, aber schöner Mittwoch neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Die ganz großen Neuigkeiten blieben aus, bis jetzt. Während wir es uns auf der heimischen Couch oder gar bereits im Bett bequem machen, ist überm großen Teich gerade High Noon. Mit Donald Trump wird es in dieser Nacht sicher wieder nicht langweilig.

Folge Nachrichten haben Sie hoffentlich nicht verpasst:

  • Keir Starmer übernimmt in Europa gerade die Führung eines geeinten Europas, das sich gegen Russland wappnet - und schwierige Verhandlungen mit den USA führt. Die unsicheren Zeiten treiben den britischen Premierminister dazu, sich der EU wieder anzunähern. "Vielleicht sogar enger als vor dem Brexit", sagt der Rechtswissenschaftler Gerhard Dannemann ntv.de. Auch im transatlantischen Verhältnis komme Starmer eine besondere Rolle zu.

  • An der Parteispitze der SPD muss sich nach dem desolaten Wahlergebnis etwas tun. Das findet auch Philipp Türmer. Der Chef des Parteinachwuchses weiß auch, woran es liegt.

  • Deutschlands Staatsfinanzen bleiben trotz neuer Sondervermögen und Lockerung der Schuldenbremse tragfähig. Selbst zusätzliche Schulden in Billionenhöhe erschüttern die Kreditwürdigkeit nicht - im Gegenteil. Trotzdem birgt das Vorhaben Gefahren.

  • Eine Ausnahme in der Schuldenbremse, ein weiteres Sondervermögen: Die Pläne von CDU und SPD brauchen eine Änderung im Grundgesetz. Mehrheiten müssen sie nicht nur im Bundestag, sondern auch in der Länderkammer suchen. Dort regt sich Widerstand.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Morgen geht's auf ntv.de mit dem "Tag" weiter.

Bis dahin, Ihr Max Patzig.

Das war Mittwoch, der 5. März 2025
22:15 Uhr

Coca-Cola verkauft schon bald Getränke in komplett neuer Flaschengröße

So gut wie jeder dürfte die 0,25, 0,33, 0,5, 1,0, 1,5 oder auch 2,0 Liter fassenden Flaschen und Dosen von Coca-Cola kennen. Zur Auswahl stehen also allerhand Größen. Für das US-Unternehmen jedoch noch nicht genug des Guten: Ab April gibt es Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Fanta, Sprite und Mezzo Mix auch in 0,85-Liter-Flaschen zu kaufen.

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So sehen die neuen Flaschen aus. (Foto: PR/Coca-Cola Europacific Partners)

Der Limohersteller begründet die Neuerung mit der wachsenden "Zahl kleinerer Haushalte". "Zusätzlich gibt es Menschen, die sich gelegentlich ein zweites Glas mit kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken gönnen möchten", erklärt der Konzern in einer Mitteilung. Schon jetzt entfallen zehn Prozent des Erfrischungsgetränke-Volumens im Lebensmitteleinzelhandel auf Flaschen zwischen 0,5 und 1,0 Liter.

Für das Abfüllen der neuen PET-Einwegpfand-Flaschen, das in diesen Tagen erstmals erfolgte, wurden mehrere Maschinen in den Werken Knetzgau, Genshagen und Dorsten umgerüstet. Dafür investierte Coca-Cola 1,5 Millionen Euro. Die Flaschen sollen eine ganz neue Höhe und anderen Durchmesser haben, was diese Modernisierung notwendig machte.

Coca-Cola verkauft schon bald Getränke in komplett neuer Flaschengröße
22:00 Uhr

Älteste Friseurin der Welt mit Rekordtitel ausgezeichnet

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Shitsui Hakoishi ist 108 Jahre und 115 Tage alt. (Foto: picture alliance/dpa/Guinness World Records)

Mit einem Guinness-Weltrekord wird jetzt die 108 Jahre alte Japanerin Shitsui Hakoishi als älteste Friseurin ausgezeichnet. In einer Zeremonie in ihrer Heimat, der ostjapanischen Kleinstadt Nakagawa, verleihen Vertreter von Guinness World Records ihr eine Urkunde als älteste weibliche Friseurin der Welt mit 108 Jahren und 115 Tagen.

Hakoishi wurde am 10. November 1916 geboren. Im Alter von 22 Jahren bestand sie die Prüfung zur Friseurin. Sie heiratete einen Kollegen, zusammen öffneten sie ein Geschäft. Dieses wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört und ihr Mann getötet.

Im Jahr 1953 öffnete Hakoishi Guinness zufolge einen eigenen Friseursalon, in dem sie noch heute arbeitet. Hakoishi war 2021 eine Fackelträgerin bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Älteste Friseurin der Welt mit Rekordtitel ausgezeichnet
21:45 Uhr

Türkei will Mauer an Grenze zu Griechenland errichten, aber nur mit Mini-Länge

Die Türkei will eine Mauer an der Grenze zu Griechenland bauen. Hintergrund ist die Verhinderung illegaler Einreisen in die EU. Es sei geplant, in diesem Jahr zunächst 8,5 Kilometer Mauer zu bauen, sagt der Gouverneur der türkischen Provinz Edirne, Yunus Sezer. Die Provinz grenzt an die EU-Mitgliedsländer Griechenland und Bulgarien. Weitere Abschnitte der Mauer entlang der etwa 200 Kilometer langen Landgrenze zwischen der Türkei und Griechenland sollten später errichtet werden, sagt Sezer weiter.

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Bereits an der Grenze zum Iran hat die Türkei eine Mauer errichtet. (Foto: picture alliance / Anadolu)

Im Jahr 2016 war ein Abkommen zwischen der Türkei und der EU unterzeichnet worden, um die Zahl von Flüchtlingen, die über die Türkei in die EU kommen, deutlich zu reduzieren. Nach wie vor versuchen Migranten, von der Türkei aus nach Griechenland zu gelangen, hauptsächlich über den Seeweg. Dabei kommen immer wieder Menschen ums Leben.

Die Türkei hat bereits in den vergangenen Jahren entlang ihrer Grenzen zum Iran und Syrien Mauern mit einer Gesamtlänge von mehr als tausend Kilometern errichtet. Damit sollen illegale Grenzübertritte verhindert werden.

Türkei will Mauer an Grenze zu Griechenland errichten, aber nur mit Mini-Länge
21:30 Uhr

Katamaran geht vor Kolumbien in Flammen auf

Vor der kolumbianischen Küste ereignet sich wieder ein Unglück auf dem Meer. Ein Boot mit rund 90 Touristen an Bord gerät aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Dunkler Rauch hüllt den Katamaran ein. Die Passagiere retten sich mit einem Sprung ins Meer.

Katamaran geht vor Kolumbien in Flammen auf
21:15 Uhr

Lebensmittelpreise im Gazastreifen steigen extrem an

Israel hat einen Einfuhrstopp für Hilfslieferungen in den Gazastreifen verhängt, in der Folge steigen dort die Lebensmittelpreise stark an. Einwohner des blockierten Küstenstreifens berichten, ein Kilogramm Tomaten oder Gurken kosten jetzt rund drei US-Dollar - etwa doppelt so viel wie vor dem Stopp von Hilfslieferungen vor drei Tagen. Ein Kilo Mehl kostete während der sechswöchigen Waffenruhe etwa zehn Dollar - der Preis liegt jetzt bei rund 30 Dollar. Der Kilopreis für Hühnerfleisch betrug vorher sechs Dollar, inzwischen werden 20 Dollar fällig.

Israel hatte nach Ablauf der ersten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung mit der Hamas einen vollständigen Stopp der Hilfslieferungen beschlossen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, er habe dies angesichts der Weigerung der islamistischen Terrororganisation beschlossen, einen US-Vorschlag zur Verlängerung der ersten Phase bis in den nächsten Monat zu akzeptieren. Die Hamas warf Netanjahu daraufhin "Erpressung" vor.

Lebensmittelpreise im Gazastreifen steigen extrem an
21:00 Uhr

Später als geplant, aber noch dieses Jahr: Erste Airline streicht Papier-Bordkarten

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Das Ticket auf Papier gibt's bald nicht mehr bei Ryanair. (Foto: IMAGO/Depositphotos)

Ryanair-Chef Michael O'Leary kündigt erst an, die klassische Bordkarte bei seiner Airline im Mai abschaffen zu wollen. Doch jetzt kommt alles anders: Das Aus der Papier-Tickets verschiebt sich in den Herbst. Erst zum 3. November müssen sich Flugpassagiere umgewöhnen und die Bordkarten digital parat haben, teilt die Fluggesellschaft nun mit.

"Heute nutzen bereits fast 80 Prozent der 200 Millionen Ryanair-Passagiere diese digitale Bordkarte", so Ryanair in der Mitteilung. "Als Ergebnis dieser Kundeninitiative erwartet Ryanair, ab November 2025 fast alle Flughafen-Check-in-Gebühren abzuschaffen, da alle Passagiere online/in der App eingecheckt haben, um ihre digitale Bordkarte zu generieren."

Ein PDF zum Ausdrucken gibt's dann nicht mehr. Die Fluggesellschaft will so 300 Tonnen Papiermüll einsparen - und allen Reisenden ihre Handyapp aufzwingen. Darin können die Passagiere etwa auch Speisen und Getränke an ihren Sitzplatz vorbestellen.

Später als geplant, aber noch dieses Jahr: Erste Airline streicht Papier-Bordkarten
20:45 Uhr

Wegen Elon Musk? Nächstes US-Ministerium streicht 80.000 Arbeitsplätze

Nach etlichen Kürzungen in US-Ministerien und -Programmen kommen jetzt auch auf das Kriegsveteranenministerium massive Einsparungen zu. Im Zuge einer aggressiven Umstrukturierung werden 80.000 Jobs wegfallen, heißt es in einer internen Mitteilung.

Der Stabschef im Ministerium, Christopher Syrek, teilt den dortigen Führungskräften mit, Ziel sei es, wieder auf den Personalstand von 2019 zu kommen, mit damals etwas weniger als 400.000 Angestellten. Unter Joe Biden waren Zehntausende weitere dazugekommen. Das Ministerium ist für die Gesundheitsversorgung ehemaliger Soldaten verantwortlich.

In der internen Mitteilung wurden die Führungskräfte aufgerufen, mit der Effizienzbehörde von Elon Musk zusammenzuarbeiten, die auch in anderen Ministerien und Behörden dramatisch Personal abbaut.

Wegen Elon Musk? Nächstes US-Ministerium streicht 80.000 Arbeitsplätze
20:30 Uhr

Lesotho echauffiert sich über abfällige Äußerungen von Donald Trump

Der kleine Binnenstaat Lesotho im südlichen Afrika reagiert mit Unverständnis auf abfällige Bemerkungen Donald Trump. "Es ist überraschend und enttäuschend, dass er behauptete, dass niemand Lesotho kennen würde - insbesondere angesichts der Tatsache, dass die USA hier eine Botschaft haben", sagt Außenminister Lejone Mpotjoane im Interview der Nachrichtenagentur AP. "Er sollte für sich selbst sprechen und nicht verallgemeinern."

In seiner Ansprache vor dem Kongress hatte Trump das Königreich Lesotho als Beispiel für angebliche Verschwendung bei bisherigen Auslandshilfen angeführt. Acht Millionen Dollar (umgerechnet rund 7,6 Millionen Euro) seien bis kürzlich für die Förderung von LGBTQ+-Pogrammen in das afrikanische Land geflossen, von dem noch nie jemand gehört habe, behauptete der US-Präsident. Dabei hatte Trump Mühe, den Ländernamen korrekt auszusprechen.

Trump scheine sich über Lesotho lustig zu machen, weil es kein reiches Land sei, ergänzt Außenminister Mpotjoane und warnt zugleich: "Eines Tages könnte Amerika auf Lesothos Unterstützung angewiesen sein."

Lesotho echauffiert sich über abfällige Äußerungen von Donald Trump
20:05 Uhr

Erblindeter soll dank Zahn-Implantat wieder sehen können

Brent Chapman ist seit seinem 13. Lebensjahr blind. Alle bisherigen OPs waren erfolglos. Jetzt, mit 33 Jahren, freut sich der Kanadier darauf, bald wieder sehen zu können. Eine ungewöhnliche Operation soll sein Augenlicht wiederherstellen.

Erblindeter soll dank Zahn-Implantat wieder sehen können
19:50 Uhr

Donald Trump sorgt für Sorgen in der Tequila-Industrie

Mexikos florierende Tequila-Industrie fürchtet nach dem Inkrafttreten der neuen US-Zölle auf mexikanische Waren um ihre Exporte: "Der mögliche Anstieg der Tequila-Preise in den USA könnte den Ersatz durch andere alkoholische Getränke befördern", erklärt die Chefin des Tequila-Industrieverbandes Cnit, Ana Cristina Villalpando Fonseca. Laut dem Verband drohen Auswirkungen der Zölle auf die gesamte Lieferkette vom Anbau der benötigten Agaven bis zur Abfüllung und dem Transport.

Mehr als zwei Drittel der Tequila-Produktion des vergangenen Jahres wurden nach Angaben der zuständigen mexikanischen Aufsichtsstelle in die USA exportiert. Der US-Markt macht 83,6 Prozent der Ausfuhren aus - das ist Alkohol im Wert von 4,5 Milliarden Dollar.

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Die Tequila-Industrie beschäftigt mehr als 100.000 Menschen in Mexiko, erklärt Villalpando. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)
Donald Trump sorgt für Sorgen in der Tequila-Industrie
19:30 Uhr

Deutsche Bahn kündigt besonderen Deutschlandticket-Vertrag

Wer in Berlin und Brandenburg mit dem Deutschlandticket unterwegs ist, kann auf mehreren Strecken auch mit IC-, ICE- und RJ-Zügen fahren. Dies geht zwischen Potsdam, Berlin und Cottbus sowie Berlin und Elsterwerda als auch auf der Strecke von Berlin über Eberswalde nach Prenzlau. Doch wenn es nach der Deutschen Bahn geht, ist damit noch in diesem Jahr Schluss.

Der "Spiegel" berichtet, dass die Bahn einen entsprechenden Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der die Nutzung von Nahverkehrsfahrkarten auf diesen Strecken erlaubt, zum Fahrplanwechsel im Dezember gekündigt habe. Das Unternehmen bestätigt dem Magazin die Kündigung, die kurios begründet wird: Zu viele Menschen fahren mit den Zügen.

"Durch die Anerkennung des Deutschlandtickets seit Ende November 2023 fahren heute sehr viel mehr Nahverkehrsreisende in den Fernzügen als zuvor absehbar", schreibt die Bahn dem "Spiegel". "Dadurch sind die Züge vor allem zwischen Elsterwerda und Berlin regelmäßig überfüllt."

Deutsche Bahn kündigt besonderen Deutschlandticket-Vertrag
19:15 Uhr

Frau lebt 15 Jahre in Hotels, ohne zu bezahlen - Festnahme

Rund 150-mal soll eine Frau in Hotels abgestiegen sein, ohne zu bezahlen. Jedes Mal kam sie damit durch - bis jetzt! In einem Schweriner Vier-Sterne-Haus wurde sie nun festgenommen. Die Angestellten des Hotels hatten laut Polizei bemerkt, dass mit der 58-Jährigen etwas nicht stimmt und die Polizei gerufen, berichtet eine Sprecherin: "Nach bisherigem Ermittlungsstand gaukelte die Frau bei der Anmeldung im Hotel eine Zahlungsfähigkeit vor und plante, die Unterkunft zu verlassen, ohne die ausstehenden Kosten in Höhe von rund 500 Euro zu begleichen."

Im Zuge der Ermittlungen wurde schließlich bekannt, dass die Frau seit 2009 in mehreren Bundesländern ähnliche Delikte begangen haben soll. Es geht um rund 150 Fälle von Einmietbetrug, wie es heißt. "Die Tatverdächtige suchte offenbar gezielt Hotels auf, gab sich bei der Anmeldung als zahlungsfähig aus und verschwand nach mehrtägigen Aufenthalten, ohne die entstandenen Kosten zu begleichen", so die Polizeisprecherin.

Mehrere deutsche Polizeibehörden suchten demnach nach der Frau. Laut Staatsanwaltschaft hat sie keinen festen Wohnsitz. Jetzt ist sie der Polizei zufolge in Untersuchungshaft.

Frau lebt 15 Jahre in Hotels, ohne zu bezahlen - Festnahme
19:00 Uhr

Neues Migräne-Medikament macht Patienten Hoffnung

Migräneattacken bestimmen das Leben zahlreicher Menschen: Häufig kommen die Kopfschmerzen plötzlich und setzen die Betroffenen komplett außer Gefecht. Ein neues Medikament macht jetzt Hoffnung. Es soll Migräne vorbeugen und ist nun auch in Deutschland erhältlich.

Neues Migräne-Medikament macht Patienten Hoffnung
18:30 Uhr

US-Kongressabgeordneter stirbt überraschend nach Trump-Rede

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Sylvester Turner wurde 70 Jahre alt. (Foto: Angelina Katsanis/POLITICO via AP Images)

Der US-Kongressabgeordnete Sylvester Turner aus Texas ist nur zwei Monate nach seinem Amtsantritt gestorben. Dies teilt eine Sprecherin des Politikers der Demokratischen Partei, Linda Brown, mit.

Turner verfolgte gestern noch die Rede von Präsident Donald Trump vor beiden Kammern des Parlaments. Er wurde später in ein Krankenhaus gebracht und starb nach seiner Entlassung dann am Mittwochmorgen (Ortszeit) zu Hause. Die Todesursache ist bisher unklar. Turner wurde 70 Jahre alt.

Früher war der Demokrat acht Jahre Bürgermeister der texanischen Großstadt Houston, davor diente er rund 30 Jahre im Parlament des Staates Texas als Abgeordneter. Ins US-Repräsentantenhaus wurde er im November gewählt.

US-Kongressabgeordneter stirbt überraschend nach Trump-Rede
18:05 Uhr

Hundert Feuerwehrleute können Batterie-Recycler nicht mehr retten

Bei einem Großbrand wird ein Entsorgungsbetrieb für Batterien und Akkus in Ostwestfalen zerstört. Das Gebäude in Löhne brannte schon vollständig, als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, sagt der Einsatzleiter. Es gab eine massive Rauchentwicklung. Anwohner wurden aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die gut 100 Einsatzkräfte brachten die Flammen aber relativ schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde in der Halle niemand. Weshalb das Feuer ausbrach, war zunächst unklar.

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Der Rauch war auch aus großer Entfernung zu sehen. (Foto: picture alliance/dpa)
Hundert Feuerwehrleute können Batterie-Recycler nicht mehr retten
17:45 Uhr

Flugzeug mit 132 geflüchteten Afghanen in Berlin gelandet

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen hat ein Charterflugzeug Afghanen und ihre Angehörigen nach Berlin gebracht, die von Deutschland eine Aufnahmezusage erhalten haben. Wie ein Sprecher des Innenministeriums erklärt, waren 132 Passagiere an Bord des Flugzeugs, das die Geflüchteten von Islamabad in die Bundeshauptstadt brachte.

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Zum zweiten Mal wurden Afghanen nach Berlin geflogen. (Foto: picture alliance/dpa)

25 weitere Menschen aus Afghanistan, die ursprünglich ebenfalls für diesen Flug vorgesehen waren, konnten den Angaben zufolge kurzfristig doch nicht mitfliegen.

Zu den Voraussetzungen für die Einreise nach Deutschland gehörten unter anderem eine zweifelsfreie Identitätsklärung sowie eine umfassende Sicherheitsüberprüfung, sagt der Sprecher. Seinen Angaben zufolge gehörte zu denjenigen, die schließlich in Berlin landeten, eine ehemalige Ortskraft mit fünf Angehörigen.

Flugzeug mit 132 geflüchteten Afghanen in Berlin gelandet
17:30 Uhr

Braunschweiger Schüler erleben zweiten Polizei-Großeinsatz innerhalb von Tagen

In Braunschweig kommt es nach einer Alarmauslösung an einer Schule zum zweiten größeren Polizeieinsatz in dieser Woche. Über ihre Social-Media-Kanäle informieren die Beamten über die Situation an der Grundschule in der Weststadt. Demnach gibt es keine Hinweise auf eine Gefährdungslage. Die Kinder müssen das Gebäude trotzdem verlassen.

Nach Angaben eines Sprechers wird die Lage vor Ort verifiziert und die Einsatzkräfte arbeiten ein Standardkonzept ab. Nach der Absuche folgt die Entwarnung. Es kann tatsächlich keine Gefahrensituation gefunden werden. Erst am Montag war ein Großaufgebot der Polizei wegen Amokalarms zu einem Einsatz an einem Braunschweiger Gymnasium ausgerückt.

Braunschweiger Schüler erleben zweiten Polizei-Großeinsatz innerhalb von Tagen
16:55 Uhr

Donald Trump erleidet Schlappe vor Oberstem Gerichtshof

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US-Präsident Donald Trump. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

In einem Rechtsstreit um eingefrorene Auslandshilfen der US-Regierung in Milliardenhöhe feiern die Gegner von Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof des Landes einen kleinen Etappenerfolg. Mit einer knappen Mehrheit von fünf zu vier Stimmen wies der Supreme Court einen Einspruch der Trump-Regierung gegen ein Gerichtsurteil einer niedrigeren Instanz ab.

Konkret ging es dabei um eine Frist, die Bundesrichter Amir Ali der Regierung gesetzt hatte, um Hilfsgelder für bereits geleistete Arbeit freizugeben. Der Supreme Court forderte Ali auf, diese Anordnung zu konkretisieren, lehnte es aber ab, den Richter wie von der Trump-Regierung gefordert in die Schranken zu weisen.

Vier konservative Richter des Obersten Gerichtshofs waren allerdings anderer Meinung. Einer von ihnen, Samuel Alito, warf seinen Kollegen vor, einen "Akt richterlicher Hybris" zu belohnen. Beendet ist der Rechtsstreit damit noch lange nicht: Richter Amir will sich morgen noch einmal mit dem Fall befassen.

Donald Trump erleidet Schlappe vor Oberstem Gerichtshof
16:30 Uhr

Flugzeugpassagier rüttelt in 10.000 Metern Höhe an Tür

Ein Flugzeug ist auf dem Weg von Madrid nach Caracas. Plötzlich schreit ein Passagier seinen Sitznachbarn an und schlägt um sich. Immer wieder versucht er, die Flugzeugtür aufzureißen. Dabei befindet sich der Flieger bereits in Tausenden Metern Höhe über dem Atlantik.

Flugzeugpassagier rüttelt in 10.000 Metern Höhe an Tür
16:10 Uhr

Künstler will Ferkel in aller Öffentlichkeit verhungern lassen, doch sie werden geklaut

Aus einer viel diskutierten Kunstinstallation in Dänemark sind drei Ferkel gestohlen worden - vermutlich weil der Künstler sie verhungern lassen wollte. Tierrechtsaktivisten hätten die drei kleinen Schweine mit Namen Lucia, Simon und Benjamin mitgenommen, sagt der Künstler Marco Evaristti. Dabei hätten sie Hilfe von seinem Freund Caspar Steffensen bekommen.

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Die drei Ferkel bei der Ausstellungseröffnung. (Foto: picture alliance / Ritzau Scanpix)

Der in Chile geborene Evaristti hatte angekündigt, er wolle mit seiner Installation, die in der vergangenen Woche in Kopenhagen eröffnet wurde, auf das Leid durch die Massentierhaltung aufmerksam machen. Evaristti sagt, er habe den Diebstahl der Ferkel der Polizei gemeldet und die Ausstellung geschlossen.

Er sei sehr enttäuscht gewesen, als er erfahren habe, dass sein Freund an der Tat beteiligt gewesen sei. "Aber dann dachte ich ein paar Stunden darüber nach und erkannte, dass die Ferkel auf diese Weise zumindest ein glückliches Leben haben würden", fügt er hinzu.

Künstler will Ferkel in aller Öffentlichkeit verhungern lassen, doch sie werden geklaut
15:50 Uhr

Grönlands Premierminister macht deutlich: "Wollen weder Amerikaner noch Dänen sein"

Einmal mehr deutet Donald Trump am Dienstagabend an, Grönland unter US-Herrschaft stellen zu wollen. Der grönländische Premierminister Mute Bourup Egede schreibt jetzt, dass das Gebiet nicht Teil der USA werden will. "Kalaallit Nunaat gehört uns", erklärt er und benutzt dabei den Namen, den die Einwohner für das Gebiet verwenden.

"Wir wollen weder Amerikaner noch Dänen sein, wir sind Kalaallit", so Egede. "Die Amerikaner und ihre Anführer müssen das verstehen. Wir sind nicht käuflich und können nicht eingenommen werden. Denn unsere Zukunft wird von uns in Grönland bestimmt."

Grönlands Premierminister macht deutlich: "Wollen weder Amerikaner noch Dänen sein"
15:30 Uhr

Hersteller verkauft die genaueste Uhr der Welt - für ein Vermögen

Sie sieht aus wie ein breiter Kühlschrank und steht nun zum Verkauf: Die genaueste Uhr der Welt ist in Japan für umgerechnet 3,09 Millionen Euro zu haben. Die "Aether Clock OC 020" ist nach Angaben ihres Herstellers Shimadzu aus Kyoto so präzise, dass es zehn Milliarden Jahre dauern würde, bis sie um eine Sekunde abweicht.

Die Strontium-Gitter-Uhr sei 100-mal genauer als Cäsium-Atomuhren, die bisher als die genauesten Uhren galten, erklärt das Unternehmen. Die Maschine ist etwa einen Meter hoch und mit einem Volumen von rund 250 Litern für ihre Art klein.

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Nicht für jeden Haushalt geeignet: Die "Aether Clock OC 020". (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Shimadzu will in den kommenden drei Jahren zehn seiner Uhren verkaufen. Das Unternehmen hofft, dass seine Kunden sie bei der wissenschaftlichen Forschung einsetzen werden, etwa bei der Beobachtung tektonischer Aktivitäten. Gitter-Uhren wurden bereits im bekannten Sendeturm Skytree in Tokio installiert, um die allgemeine Relativitätstheorie zu testen. Diese besagt, dass die Zeit an Orten mit starker Schwerkraft langsamer vergeht.

Hersteller verkauft die genaueste Uhr der Welt - für ein Vermögen
15:08 Uhr

Bundesregierung distanziert sich von Äußerungen ihres Antisemitismusbeauftragten

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Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein. (Foto: picture alliance/dpa)

Donald Trumps Pläne sind "nicht verkehrt, radikal und völlig neu gedacht"? Die Bundesregierung sieht das anders und distanziert sich jetzt von den Aussagen ihres Antisemitismusbeauftragten Felix Klein. "Die Äußerungen stellen die außenpolitische Haltung der Bundesregierung nicht dar", sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Klein habe "nicht für die Bundesregierung gesprochen, sondern er hat seine Position als unabhängiger Beauftragter dargelegt", sagt Regierungssprecher Steffen Hebestreit.

Klein hatte in einem Interview gesagt, er sehe Trumps Pläne für die Zukunft des Gazastreifens grundsätzlich positiv. "Es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Ich halte es nicht für verkehrt, radikal und einmal völlig neu zu denken", sagte Klein der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zu Aussagen Trumps, der unter anderem von einer Umsiedlung der im Gazastreifen lebenden Palästinenser und der Umwandlung des Küstenstreifens in die "Riviera des Nahen Ostens" gesprochen hatte.

In "einigen Medienberichten" seien Trumps Pläne "übertrieben" dargestellt worden, sagte Klein der "NOZ" weiter. Der US-Präsident habe "nicht von Vertreibung gesprochen", sondern "von einer Umsiedlung, während der Gazastreifen neu aufgebaut wird".

Bundesregierung distanziert sich von Äußerungen ihres Antisemitismusbeauftragten
14:52 Uhr

Tornados und Unwetter verwüsten US-Südstaaten

Ein Sturmtief zieht über den Süden der USA. Betroffen sind vor allem die Bundesstaaten Oklahoma und Texas. Die Stadt Hugo und weitere Ortschaften werden im Zuge dessen von einem Tornado mit fast 170 Kilometern pro Stunde überrollt. Die Schäden sind immens.

Tornados und Unwetter verwüsten ländliche Regionen

Tornados und Unwetter verwüsten US-Südstaaten
14:32 Uhr

ICE-Züge lassen sechs Stopps aus, weil Straßenbrücke abgerissen wird

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ICE-Reisende müssen aufpassen bei ihrer Fahrtenplanung. (Foto: picture alliance / dpa)

Weil vom 21. bis 31. März eine Straßenbrücke in der Nähe des Marburger Hauptbahnhofs abgerissen wird, müssen sich Bahnreisende auf Einschränkungen einstellen. So würden Züge der ICE-Linie Karlsruhe-Stralsund zwischen Frankfurt und Kassel umgeleitet, teilt die Deutsche Bahn mit. Die betroffenen Züge halten daher nicht in Frankfurt-West, Friedberg, Gießen, Marburg, Treysa und Wabern.

Zudem kommt es auf der Strecke der RB 30 (Frankfurt-Kassel) am 22. März bis 10 Uhr zwischen Gießen und Kirchhain zu Zugausfällen. Den restlichen Tag fährt zudem zwischen Marburg und Kirchhain kein Zug. Für diesen Streckenabschnitt werden weiterhin für den 23. bis 29. März Zugausfälle angekündigt. Am 30. März sind wieder die Fahrgäste auf der Strecke zwischen Gießen und Kirchhain betroffen: Bis 22 Uhr fallen alle Züge aus.

ICE-Züge lassen sechs Stopps aus, weil Straßenbrücke abgerissen wird
14:14 Uhr

Söder reklamiert Landwirtschaftsministerium für seine CSU

CSU-Chef Markus Söder hält an seiner Forderung fest, den bayerischen Bauernpräsidenten und Christsozialen Günther Felßner zum nächsten Bundeslandwirtschaftsminister zu machen. "Mein Wort gilt, ich will, dass der Günther Felßner Bundeslandwirtschaftsminister wird", sagte Söder bei der Kundgebung zum politischen Aschermittwoch seiner Partei in Passau. "Wir werden NGOs aus der Regierung schmeißen und Experten reinholen", sagte Söder. Ein Landwirt wie Felßner sei ein Experte.

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Günther Felßner soll Landwirtschaftsminister werden. (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Söder wirft insbesondere den Grünen vor, in der gescheiterten Ampel-Koalition Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Posten in Ministerien gegeben zu haben. Die Unionsfraktion löste zuletzt mit einer parlamentarischen Anfrage zu NGOs viel Kritik aus. Söder verteidigte dieses Vorgehen. Manche der NGO-Chefs hätten das Ziel, "das Land zu blockieren". Das müsse Folgen haben. "Wir müssen deren Finanzströme verändern", sagte Söder. Dabei nannte er beispielhaft die Organisationen Greenpeace und Attac.

Söder reklamiert Landwirtschaftsministerium für seine CSU
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich in den verdienten Feierabend. Ab sofort versorge ich Sie mit allen wichtigen Informationen hier im "Tag". Mein Name ist Max Patzig. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir gern eine E-Mail an max.patzig@ntv.de.

Auf einen Nachmittag mit vielen schönen und unterhaltsamen Nachrichten!

Schichtwechsel
13:43 Uhr

Natascha Ochsenknecht zeigte Schlaganfall-Symptome bei Dreh

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Natascha Ochsenknecht geht es inzwischen wieder gut. (Foto: dpa)

Schock für Natascha Ochsenknecht: Während der Dreharbeiten zu ihrer Realitysoap sind bei der 60-Jährigen im April 2024 plötzlich Symptome eines Schlaganfalls aufgetreten. Sie kam ins Krankenhaus, der Verdacht habe sich aber nicht bestätigt, teilte das Management mit. Es habe sich später herausgestellt, dass es sich um eine verschleppte Lungenentzündung handelte, die wiederum eine Nervenerkrankung ausgelöst habe. Sie sei über mehrere Monate behandelt worden. Mittlerweile gehe es Ochsenknecht wieder gut. Durch einen jetzt veröffentlichten Trailer zu der neuen Staffel, die bald anläuft, wurde das Thema publik.

Natascha Ochsenknecht zeigte Schlaganfall-Symptome bei Dreh
13:26 Uhr

Jacht-Dieb liefert sich Verfolgungsjagd mit Küstenwache

Im Hafen von Honolulu auf Hawaii fällt eine Luxusjacht wegen ihrer gefährlichen Fahrmanöver auf. Der Eigentümer meldet das Boot als gestohlen, und die Küstenwache nimmt die Verfolgung auf. Nach einer Jagd übers Meer stellt sich der Dieb ohne Führerschein den Gesetzeshütern.

Jacht-Dieb liefert sich Verfolgungsjagd mit Küstenwache
12:57 Uhr

Papst-Vertrauter mahnt: "Man steigt nicht vom Kreuz herab"

Der langjährige Vertraute und Sekretär des verstorbenen Papstes Johannes Paul II., Kardinal Stanislaw Dziwisz, hält einen Rücktritt des schwer kranken Papst Franziskus für unwahrscheinlich. "Man steigt nicht vom Kreuz Christi herab. Niemals. Das lehrt uns der Heilige Johannes Paul II.", sagte der 85 Jahre alte Dziwisz der italienischen Tageszeitung "La Repubblica". Dziwisz diente dem polnischen Papst mehrere Jahrzehnte bis zu dessen Tod. Franziskus' deutscher Vorgänger Benedikt XVI. hingegen war 2013 überraschend zurückgetreten und lebte dann bis zu seinem Tod Ende 2022 zurückgezogen im Vatikan. Dziwisz kritisierte diesen Schritt damals scharf.

Wegen der Erkrankung des 88-jährigen Franziskus gibt es aktuell immer wieder Spekulationen über einen Rücktritt. Nach abermaligen Anfällen von Atemnot vor wenigen Tagen verbrachte der Pontifex offiziellen Angaben zufolge immerhin eine Nacht ohne zusätzliche Komplikationen.

Papst-Vertrauter mahnt: "Man steigt nicht vom Kreuz herab"
12:25 Uhr

US-Steuerbehörde erwägt Entlassung der Hälfte ihrer Mitarbeiter

Der radikale Stellenabbau in der US-amerikanischen Verwaltung nimmt kein Ende: Nun erwägt die US-Steuerbehörde IRS die Entlassung von bis zur Hälfte ihrer rund 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf die Frage nach US-Medienberichten über solche Kürzungspläne verlautete am Dienstagabend (Ortszeit) aus eingeweihten Kreisen, dass ein entsprechendes Vorhaben intern diskutiert werde. Die IRS ist für die Erhebung aller auf Bundesebene in den USA geltenden Steuern zuständig. Im Februar hatte die IRS bereits rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekündigt, die sich in der Probezeit befanden. Andere Behörden entließen ebenfalls in großem Stil Beschäftigte in der Probezeit.

US-Steuerbehörde erwägt Entlassung der Hälfte ihrer Mitarbeiter
11:44 Uhr

Anwohner filmen Absturz: Flugzeug fällt im Sauerland vom Himmel

Bei einem Flugzeugabsturz im nordrhein-westfälischen Plettenberg kommt der 64-jährige Pilot der kleinen Maschine ums Leben. Aus bislang ungeklärten Gründen stürzte das Flugzeug in den Garten eines Hauses. Augenzeugen filmen, wie das Flugzeug am Himmel trudelt und schließlich zwischen Bäumen zu Boden geht.

Anwohner filmen Absturz: Flugzeug fällt im Sauerland vom Himmel
11:11 Uhr

US-Star Jennifer Hudson von Basketball hart im Gesicht getroffen

Jennifer Hudson wird dieses Basketballspiel wohl nicht so schnell vergessen. Die US-Sängerin saß mit ihrem Partner Common in der ersten Reihe im Madison Square Garden, als Miles McBride von den New York Knicks im Spiel gegen die Golden State Warriors die Kontrolle über den Ball verlor. Kameras hielten den Moment fest, als der Ball in das Gesicht der 43-Jährigen flog und ihr sogar die Brille von der Nase riss. "Schützen Sie Jennifer Hudson!", unterbrach ein Sportkommentator seinen Kollegen, der gerade das letzte Spiel rekapitulierte.

In dem Video ist ebenfalls zu sehen, wie sowohl Rapper Common als auch der NBA-Spieler ihr Bestes gaben, um die sichtlich geschockte Hudson zu trösten. Aufnahmen zeigen, wie die 43-Jährige die an ihren Ohren baumelnde Brille wieder aufsetzt. Sie schüttelt sich und atmet tief durch. "Oh nein, nicht die Brille", sagte ein zweiter Kommentator. "Die sieht auch ziemlich teuer aus."

US-Star Jennifer Hudson von Basketball hart im Gesicht getroffen
10:31 Uhr

"Land, von dem niemand je gehört hat": Trump verspottet afrikanischen Staat

Hand aufs Herz: Haben Sie schon einmal von Lesotho gehört? Ich wage einmal zu behaupten, dass eine Mehrheit das zumindest im Geografie-Unterricht an der Schule im südlichen Afrika verorten konnte (wenn nicht, dürfen Sie gerne unten auf der Karte spicken). US-Präsident Donald Trump hat jedenfalls keine Ahnung, wo sich der afrikanische Kleinstaat befindet, geschweige denn, dass dieser überhaupt existiert. Lesotho sei ein Land, von dem "niemand je gehört hat", sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) in seiner Ansprache vor dem Kongress. Auf Lesotho kam der Präsident im Zuge seiner Kritik an von den USA geleisteten Entwicklungshilfen zu sprechen.

Als Beispiel für aus seiner Sicht unsinnige Hilfen nannte Trump eine Summe von acht Millionen Dollar (7,5 Millionen Euro), die gezahlt worden sei, "um LGBTQI+ in der afrikanischen Nation Lesotho zu befördern". Dabei konnte der Präsident den Namen des Landes mit 2,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern nur mit Mühe aussprechen. Lesotho hat eine der weltweit höchsten Raten von HIV und Aids. Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben ihrer dortigen Botschaft seit 2006 mit insgesamt mehr als 630 Millionen Dollar zur Bekämpfung dieser Krankheiten in dem Land beigetragen. Dazu gehörten auch Kampagnen unter sexuellen Minderheiten, in denen vor den Risiken von HIV und Aids gewarnt wurde. Das von Trump zitierte Kürzel "LGBTQI+" steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer, intersexuell sowie weitere sexuelle Identitäten. Immerhin nutzte Trump diese Begrifflichkeit. Denn seine Administration tut gerade alles dafür, Trans-Personen aus der Geschichte und dem öffentlichen Leben zu tilgen.

"Land, von dem niemand je gehört hat": Trump verspottet afrikanischen Staat
09:59 Uhr

Gefährliches Insekt breitet sich in Europa aus

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Vespa velutina nigrithorax (Foto: picture alliance/dpa)

Nicht nur in Deutschland breitet sich die Asiatische Hornisse seit 2014 immer weiter aus. Das könnte auch daran liegen, dass die Insekten äußerst flexible Räuber sind. Das legt zumindest die Studie einer britischen Forschungsgruppe nahe, die im Fachblatt "Science of The Total Environment" präsentiert wird. Für diese hat das Team die Eingeweide von Larven der invasiven Art untersucht - und Spuren von etwa 1400 verschiedenen Beutetieren gefunden. Darunter waren Bienen, Wespen, Fliegen, Käfer, Schmetterlinge, Motten und Spinnen.

Die aus Südostasien stammende Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist etwas kleiner als ihre heimischen Verwandten, macht gezielt Jagd auf Bienenstöcke - und deswegen Imkern große Sorgen - und lebt in Völkern, die Tausende Tiere umfassen können.

Gefährliches Insekt breitet sich in Europa aus
09:31 Uhr

Haßelmann: CDU und CSU haben schamlos Wahlversprechen gebrochen

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, wirft der Union aus CDU und CSU vor, ein zentrales Wahlversprechen "von heute auf morgen" gebrochen zu haben. "Sie hat den Bürgerinnen und Bürgern im Land versprochen, und darauf baut ihr Wahlsieg, dass es keine neuen Schulden gibt", sagte Haßelmann in der Sendung Frühstart von RTL/ntv. Man habe immer behauptet, Deutschland habe kein Einnahmeproblem, Deutschland habe ein Ausgabeproblem. Die Grünen hätten dagegen sehr deutlich gemacht, dass das Land Investitionen in Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung, Infrastruktur aber auch in die Verteidigung benötige. Markus Söder und Friedrich Merz hätten das stets verneint. Stattdessen habe man nach der Wahl Wahlversprechen rasant und schamlos gebrochen.

Union und SPD haben sich am Dienstag auf ein riesiges Finanzpaket verständigt. Es dürfte den Weg für eine schwarz-rote Koalition ebnen, die in den kommenden Wochen noch im Detail ausgehandelt werden muss. Um mehr Geld in die Verteidigung Deutschlands stecken zu können, soll die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse schon in den kommenden Tagen gelockert werden. Außerdem ist ein 500 Milliarden Euro schwerer Sondertopf zur Modernisierung der Infrastruktur geplant.

Haßelmann: CDU und CSU haben schamlos Wahlversprechen gebrochen
09:01 Uhr

Baerbock will nicht Fraktionschefin werden

Annalena Baerbock möchte aus persönlichen Gründen keine Führungsrolle in der Grünen-Bundestagsfraktion einnehmen. Das geht aus einem Schreiben an die Fraktion und den Grünen-Landesverband Brandenburg hervor. Baerbock war als neue Co-Fraktionschefin gehandelt worden. "Nach Jahren auf Highspeed" habe sie ein paar Tage nachdenken wollen, "was dieser Moment für meine Familie und mich bedeutet", so Baerbock.

Baerbock will nicht Fraktionschefin werden
08:52 Uhr

Trump macht kleinen Jungen zum Geheimagenten

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Stolz hielt DJ Daniel seinen neuen Ausweis in die Höhe. (Foto: REUTERS)

Es ist üblich, dass US-Präsidenten ihre Rede vorm Parlament nutzen, um auf Schicksale von Einzelpersonen zu verweisen, die auf der Tribüne sitzen. Donald Trump nutzte diesen Moment, um auf einen tapferen 13-Jährigen zu verweisen, der die Diagnose Hirntumor erhalten hatte. Der Staatschef machte ihn kurzerhand zu einem Geheimagenten. Der neue Chef des Secret Service, Sean Curran, überreichte dem Jungen während Trumps Rede im Kongress den Agenten-Ausweis.

Bei dem kleinen DJ Daniel war nach Trumps Angaben 2018 ein Gehirntumor diagnostiziert worden. Die Ärzte hätten ihm damals nur Monate gegeben, doch nun Jahre später lebe er immer noch. Sein größter Wunsch sei es immer gewesen, Polizist zu werden. Er sei auch schon ein paar Mal als Ehrenpolizist eingeschworen worden. Nun werde er die größte Ehre erfahren und zum Secret-Service-Agent gemacht, erklärte Trump. Der in Polizeiuniform gekleidete Junge strahlte stolz von der Tribüne.

Trump macht kleinen Jungen zum Geheimagenten
08:18 Uhr

Der Karneval ist vorbei - kommt jetzt die Krankheitswelle?

Das närrische Treiben auf den Straßen ist vorbei. Doch die Folgen des Karnevals könnten noch einige Tage und Wochen zu spüren sein. Denn die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen erwarten einen Anstieg der Infektionswellen, der auch zu Personalausfällen führen könnte. "Die Erfahrung hat immer wieder gezeigt: Der Karneval lässt eben nicht nur die gute Stimmung, sondern ebenso die Infektionszahlen ansteigen. Davon gehen die Krankenhäuser auch in diesem Jahr aus", sagte Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft NRW, der "Rheinischen Post". "Die Krankenhäuser sind im Moment genauso von den Infektionswellen betroffen wie viele andere Wirtschaftsbereiche." Der Krankenstand halte sich im Vergleich zu Kindergärten oder Einzelhandel "noch im kontrollierbaren Rahmen". Man sei vorbereitet. "Falls die Infektionszahlen auch beim Krankenhauspersonal außerordentlich stark steigen sollten, werden die Krankenhäuser beispielsweise prüfen, ob planbare Operationen abgesagt und möglicherweise Betten gesperrt werden müssen", so Blum.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Apothekerverbände (ABDA), Thomas Preis, bestätigt die Einschätzung: "Die Infektionswellen gehen vorerst weiter, der Karneval wird sie anheizen. Menschen feiern in Sälen und Kneipen, da haben Viren leichtes Spiel", sagte Preis der Redaktion. "Die Influenza ist so stark wie seit Jahren nicht in der Karnevalszeit."

Der Karneval ist vorbei - kommt jetzt die Krankheitswelle?
07:32 Uhr

Diese Demokratin hielt die Gegenrede zu Trump

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Sie gilt als aufstrebender Stern der Demokraten: Elissa Slotkin. (Foto: via REUTERS)

Nach US-Präsident Donald Trumps Ansprache an den Kongress hat eine erst kürzlich vereidigte demokratische Senatorin die Gegenrede gehalten. Nachdem der Präsident eine Rede in Rekordlänge abgeliefert hatte, versprach Elissa Slotkin sich kürzer zu fassen. Die 48-Jährige stammt aus dem Bundesstaat Michigan. Slotkin griff vor allem Trumps Wirtschaftspläne auf. Er habe "große Töne in Sachen Wirtschaft gespuckt", sagte sie. "Aber es ist immer wichtig, das Kleingedruckte zu lesen. Also: Helfen seine Pläne den Amerikanern tatsächlich, voranzukommen?", fragte die Demokratin und gab sofort ihre Antwort auf die Frage: "Nicht einmal annähernd."

Sie sagte, der Präsident sei mit dem Abbau des Regierungsapparates auf der Suche nach Billionen von Dollar, die er an die reichsten Amerikaner - "seine Milliardärsfreunde" - weitergeben wolle. Um das zu erreichen, werde er die Bürger in jedem Bereich ihres Lebens zur Kasse bitten, sagte Slotkin. "Seine Zölle auf Verbündete wie Kanada werden die Preise für Energie, Holz und Autos in die Höhe treiben - und einen Handelskrieg auslösen, der der Industrie und den Landwirten schaden wird", argumentierte sie. Trump behauptete das Gegenteil und sagte in seiner Rede, Importzölle würden Amerika wieder "reich und groß" machen.

Diese Demokratin hielt die Gegenrede zu Trump
07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

Markus Söder lässt sich den Auftritt im Rampenlicht nicht nehmen. Inmitten der Sondierungen von Union und SPD für eine neue Bundesregierung laden die Parteien ihre Anhänger in mehreren Bundesländern zum politischen Aschermittwoch. Sowohl Verhandler von SPD als auch von der CDU haben ihre Aschermittwoch-Auftritte abgesagt. In Bayern, wo die Traditionsveranstaltung für die CSU als einer der wichtigsten Termine des Jahres gilt, entschied man sich gegen eine Planänderung. Parteichef Söder wird demnach als Hauptredner in Passau auftreten.

Bei der SPD führen die Sondierungen dagegen dazu, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Vilshofen Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vertritt, der zum Sondierungsteam der SPD gehört. Die CDU sagte einen Auftritt ihres Parteichefs Friedrich Merz in Thüringen ab. Kundgebungen in Niederbayern veranstalten auch die AfD mit dem stellvertretenden Parteichef Stephan Brandner in Osterhofen, die Linke mit dem Politiker Gregor Gysi in Thyrnau, die Grünen mit Parteichef Felix Banaszak in Landshut, die aus dem Bundestag scheidende FDP mit ihrem bisherigen Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr in Dingolfing und das an der Fünfprozenthürde gescheiterte BSW mit Europapolitiker Fabio De Masi in Tiefenbach.

Diese Termine stehen heute auf dem Plan:

  • Nach der Einigung auf ein historisches Finanzpaket wollen die Verhandlungsführer von Union und SPD heute Bundeskanzler Olaf Scholz treffen. Geplant ist ein Austausch mit Blick auf den EU-Gipfel morgen in Brüssel.

  • Der von arabischen Ländern erarbeitete Wiederaufbauplan für den Gazastreifen soll auch der Europäischen Union und den USA vorgelegt werden.

  • Adidas-Konzernchef Björn Gulden wird ab 10 Uhr die Unternehmenskennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen und einen Ausblick auf das laufende Geschäft geben.

  • Volkswagen präsentiert um 18.30 Uhr sein neues Elektro-Einstiegsmodell: Die Serienversion soll 2027 anlaufen und rund 20.000 Euro kosten.

  • Das deutsche Skisprung-Team peilt bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim die vierte Medaille im vierten Wettbewerb an.

  • Der FC Bayern empfängt Bayer Leverkusen zum Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale. Im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Königsklasse wollen sich die Münchner am Abend (21 Uhr/DAZN) gegen den Double-Gewinner eine starke Ausgangsposition für das Rückspiel sechs Tage später erarbeiten.

Kommen Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:57 Uhr

Trump lässt im Parlament kein gutes Haar an Joe Biden

Präsident Donald Trump hat seine Rede im US-Parlament dafür genutzt, einmal mehr gegen seinen Amtsvorgänger Joe Biden auszuteilen. Der Demokrat sei der "schlechteste Präsident in der amerikanischen Geschichte" gewesen, sagte Trump bei einer Ansprache vor beiden Kammern des US-Kongresses.

An mehreren Stellen seiner Rede teilte der 78-Jährige gegen den Ex-Präsidenten aus und kritisierte unter anderem, Biden habe eine "verrückte und sehr gefährliche" Migrationspolitik betrieben und die Grenzen Amerikas für Migranten aus aller Welt geöffnet. Der Ex-Präsident sei schuld, dass die USA quasi von kriminellen und irren Zuwanderern überrannt worden seien, behauptete Trump. Er beklagte auch, Biden sei es anzulasten, dass die Preise für Eier in den USA inzwischen "außer Kontrolle" seien. In den USA sind Eier derzeit knapp - und deshalb deutlich teurer als üblich. Hintergrund ist der jüngste Ausbruch der Vogelgrippe.

Trump lässt im Parlament kein gutes Haar an Joe Biden
06:43 Uhr

Zahl der Asylklagen an deutschen Gerichten deutlich gestiegen

Die Zahl der Asylklagen vor den deutschen Verwaltungsgerichten ist wieder deutlich gestiegen. 2024 gingen bei den Gerichten mehr als 100.000 Fälle neu ein. 2023 waren es noch knapp 72.000 Fälle und 2022 rund 62.000, wie eine Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den zuständigen Ministerien der Länder ergab. 2017 und 2018 hatten die Zahlen der Klagen abgelehnter Asylbewerber noch deutlich höher gelegen und waren dann gesunken.

Die Verwaltungsgerichte haben auch deshalb jetzt wieder mit wachsenden Fallzahlen zu kämpfen, weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seine aus Vorjahren anhängigen Asylverfahren inzwischen schneller abarbeitet. Im vergangenen Jahr waren es demnach genau 100.494 neue Hauptsacheverfahren, ein Plus von 62 Prozent gegenüber 2022. Die höchsten Zahlen meldete Nordrhein-Westfalen mit 19.267 Verfahren, auf Platz zwei und drei folgten Bayern (15.278) und Baden-Württemberg (12.755). Die mit Abstand höchsten Anstiege im Zwei-Jahres-Vergleich verzeichneten Brandenburg (plus 134 Prozent auf 6138 Fälle) und Mecklenburg-Vorpommern (plus 116 Prozent auf 2647).

Zahl der Asylklagen an deutschen Gerichten deutlich gestiegen
06:19 Uhr

Demokrat stört Trump-Rede - und muss Saal verlassen

Trotz umstrittener Maßnahmen und sonstiger Skandale hält sich der öffentlich geäußerte Unmut über Donald Trump in Grenzen. Massendemos oder dergleichen finden in den USA derzeit nicht statt. Doch ein Mann nutzte die denkbar größte Bühne, um sich dann doch gegen den US-Präsidenten zu positionieren. Nachdem Trump bei seiner Rede im Kongress gesagt hatte, dass er bei der Wahl im November ein Mandat der Wähler für tiefgreifenden Wandel bekommen habe, mischte sich Al Green aus dem Bundesstaat Texas ein: Trump habe kein Mandat, rief er wiederholt - und wurde schließlich nach wenigen Minuten aus dem Sitzungssaal eskortiert.

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Der Moment, als zumindest etwas Widerspruch ersichtlich war: Al Green gegen Donald Trump. (Foto: dpa)

Später betonte der demokratische Abgeordnete, er habe sich darauf bezogen, dass Trump kein Mandat für Kürzungen beim US-Gesundheitssystem Medicaid habe. Die Menschen sollten wissen, dass es Leute gebe, die sich dem Republikaner entgegenstellen. Trump beklagte sich danach, dass keine Errungenschaft von ihm die Demokraten dazu bringen könne, "zu lächeln oder zu applaudieren". Das würde selbst dann gelten, wenn er die schlimmste Krankheit auf der Welt heilen oder die Kriminalität auf das niedrigste Niveau aller Zeiten senken sollte, beschwerte er sich. "Das ist sehr traurig und das sollte nicht so sein." Während Republikaner im Saal Trumps Rede mit Applaus und "USA"-Rufen feierten, hielten sich die Demokraten zurück und reckten Schilder in die Höhe, auf denen unter anderem dazu aufgerufen wurde, das US-Gesundheitssystem Medicaid zu verteidigen und ehemalige Militärangehörige zu unterstützen.

Demokrat stört Trump-Rede - und muss Saal verlassen
05:50 Uhr

Trump sprengt im Kongress Rekord

US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Ansprache an beide Kammern des Kongresses am Dienstagabend (Ortszeit) einen Rekord aufgestellt. Er sprach mehr als eine Stunde und 40 Minuten lang und brach damit den bisherigen Rekord von Präsident Bill Clintons Rede zur Lage der Nation aus dem Jahr 2000, die eine Stunde, 28 Minuten und 49 Sekunden dauerte. Bei Trumps Rede handelte es sich technisch gesehen nicht um eine Rede zur Lage der Nation, da er sein Amt erst vor sechs Wochen angetreten hat. Die Zeitangaben gehen aus dem American Presidency Project der University of California in Santa Barbara hervor, das die Länge der präsidialen Reden seit Präsident Lyndon B. Johnson im Jahr 1964 verfolgt.

Trump sprengt im Kongress Rekord