Montag, 10. Februar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Montag, der 10. Februar 2020

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Der Fischmarkt in Hamburg ist mal wieder unter Wasser.

(Foto: picture alliance/dpa)

Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt ihren Rücktritt als CDU-Chefin an, auch Kanzlerkandidatin der Union will sie nicht werden. "Richtig so", finden drei Viertel unserer Leser (siehe Umfrage von 09:32 Uhr). Nur 9 Prozent können sich AKK als Kanzlerkandidatin vorstellen. Wer ist nun laut dem RTL/ntv Trendbarometer am besten geeignet? Erfahren Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht.

22:03 Uhr

AKK gegen schnelle Entscheidung über Kanzlerkandidatur

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer weist nach ihrer Rücktrittsankündigung Forderungen von CSU-Chef Markus Söder und anderen Unionspolitikern zurück, die Frage der Kanzlerkandidatur schnell zu klären.

"Wir haben gesagt, wir wollen diesen Prozess steuern bis in den Herbst, in den Winter hinein", sagte sie in der ARD. Sie habe nach dem angekündigten Verzicht auf die Kanzlerkandidatur jetzt die Freiheit, diesen Prozess zu steuern. "Und wir werden das so machen, dass die Partei auch nicht darunter leidet und, dass wir vor allen Dingen ein Gesamtpaket haben, mit dem wir in der Wahl auch gut bestehen können", sagte sie mit Blick auf das neue Grundsatzprogramm, das nach der bisherigen Planung neben der Kanzlerkandidatur auf dem Bundesparteitag im Dezember verabschiedet werden soll.

Söder hatte zuvor eine Entscheidung über den Kanzlerkandidaten der Union "früher als nur im Laufe des Jahres" gefordert.

21:42 Uhr

Zwei Menschenaffen sterben nach Narkose in NRW-Zoos

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"Safiri" kam nach einer Vollnarkose ums Leben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Binnen zwei Tagen sind in Nordrhein-Westfalen zwei Zoo-Menschenaffen gestorben.

Im Duisburger Zoo hat ein Gorillaweibchen eine Vollnarkose nicht überstanden. "Safiri", die Chefin innerhalb der Gorillagruppe und das Lieblingsweibchen des Silberrückens "Mapema", starb gestern, erklärte der Zoo. Das Tier habe Symptome einer Epilepsie gezeigt und sei daher unter Vollnarkose untersucht worden. "Safiri" lebte demnach seit 2007 in Duisburg und war die Mutter der ersten Gorillanachzucht in dem Tierpark. Silberrücken "Mapema" rufe noch zeitweise nach "Safiri".

Auch im Allwetterzoo Münster ist am Montag ein Menschenaffe gestorben. Das chronisch kranke, 22 Jahre alte Orang-Utan-Männchen "Pongo" sei nach einer Untersuchung nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt worden, teilte der Zoo mit.

21:06 Uhr

Robbe schwimmt im Rhein bei Krefeld

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"Nicht ungewöhnlich": eine Robbe im Rhein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seltener Gast: Im Rhein bei Krefeld ist eine Robbe entdeckt worden.

  • Das Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf bestätigte, dem Augenschein nach handele es sich um einen Seehund. Es sei selten, aber nicht ungewöhnlich, dass im Rhein ein Seehund auftauche.
  • Man solle das Tier unbedingt in Ruhe lassen, sagte Zoodirektor Jochen Reiter. "Das Letzte, was so ein Tier gebrauchen kann, ist Sensationstourismus". Die an der Küste lebende Robbe werde wohl innerhalb weniger Tage zurückwandern. Außerdem gebe es Fische im Fluss. Seehunde seien pfiffig und Süßwasser sei kein Problem für sie.
  • Der Fachmann wies darauf hin, dass schon 2014 eine Robbe im Düsseldorfer Medienhafen gesichtet worden war. Mehrere Spaziergänger hatten damals eine Robbe im Rheinwasser entdeckt. Ein Boot der Wasserschutzpolizei kam dazu. Von so viel Aufmerksamkeit verschreckt, tauchte das Tier ab.
20:23 Uhr

Jugendlicher ohrfeigt S-Bahn-Lokführer

Ärgerlich, wenn die Bahn-Tür vor der Nase zugeht. Ist aber definitiv kein Grund, Fäuste einzusetzen. In Frankfurt wollte ein Jugendlicher in die bereits geschlossene S-Bahn einsteigen und versuchte, die Türen zu öffnen.

Als der Lokführer ihm erklären wollte, dass es zu spät dafür sei, habe der Jugendliche dem Mann sofort mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, teilt die Polizei mit. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eilten herbei und hielten den 17-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

20:06 Uhr

British Airways streicht China-Flüge bis Ende März

British Airways streicht Flüge nach Peking und Shanghai bis zum 31. März. Flüge nach Hongkong fänden wie geplant statt, teilt die Airline mit. Zunächst hatte die britische Fluggesellschaft die Verbindungen zum Festland-China bis Ende Februar eingestellt. Die britische Regierung empfiehlt von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach China Abstand zu nehmen.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:18 Uhr

Trump: EU wurde geschaffen, "um uns schlecht zu behandeln"

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Wird von der EU "sehr schlecht" behandelt: Donald Trump.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Teilabkommen mit China wird sich die US-Regierung nach den Worten von Präsident Donald Trump als Nächstes auf "sehr ernsthafte" Verhandlungen mit der EU konzentrieren. Europa behandle die Vereinigten Staaten "sehr schlecht", klagte Trump im Weißen Haus. "Die Europäische Union wurde wirklich geschaffen, um uns schlecht zu behandeln", behauptete Trump.

  • Die EU müsse einem neuen Handelsabkommen zustimmen, forderte er.
  • Die EU sei nun nach den Verhandlungen mit China und anderen Staaten an der Reihe, erklärte Trump.
  • Trump hatte bereits im Januar beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos Druck auf die EU gemacht. Trump ärgert es, dass die EU-Staaten mehr in die USA exportieren als umgekehrt.
19:11 Uhr

Eisverkäufer-Frau schießt auf Räuber

Ausgerechnet in einer Eisdiele erwartet man wohl keinen Raub. Ein mutmaßlicher Serientäter hat es jedoch auf den Kasseninhalt abgesehen. Während der Inhaber mit ihm ringt, greift die Ehefrau des Eigentümers kurzerhand zur Waffe und schießt.

18:51 Uhr

Türkei "neutralisiert" mehr als hundert syrische Soldaten

Als Reaktion auf den Tod von fünf türkischen Soldaten bei einem syrischen Angriff in der umkämpften Region Idlib hat die Türkei nach eigenen Angaben mehr als hundert syrische Soldaten "neutralisiert".

Zudem seien drei Panzer und zwei Kanonen zerstört worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Auch ein syrischer Regierungshubschrauber sei bei dem Vergeltungsangriff in der nordwestsyrischen Region Idlib getroffen worden.

18:21 Uhr

Johnson will gigantische Brücke bauen

Boris Johnson setzt sich für eine Brücke zwischen Schottland und Nordirland ein. Eine Prüfung sei "im Gange", verlautete Downing Street.

  • Befürworter sehen in der Brücke eine Möglichkeit, die Beziehung der Landesteile zu stärken, die durch den Brexit belastet wird.
  • Kritiker stellen jedoch die Machbarkeit des Projekts angesichts des tiefen Wassers und des in der Meeresstraße herrschenden Windes infrage. Die Meerenge ist an der engsten Stelle 19 Kilometer breit.
  • Eine weitere Frage ist die nach den Ausgaben für ein solches Mega-Projekt: Die Brücke könnte laut Experten mindestens 17 bis 23 Milliarden Euro kosten.
17:38 Uhr

Mehr als jede zweite Abschiebung im Jahr 2019 gescheitert

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Wer mit den Behörden nicht kooperiert, wird meistens auch nicht abgeschoben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Anteil der gescheiterten Abschiebungen ist 2019 noch einmal gestiegen.

Im vergangenen Jahr wurden 31.974 von 57.005 Rückführungen abgesagt, teilte das Bundesinnenministerium mit. 25.031 Abschiebungen und Rücküberstellungen in das für das Asylverfahren zuständige EU-Land waren erfolgreich.

Woran scheiterte es?

  • In 29.029 Fällen daran, dass die angekündigten Personen von den Landesbehörden nicht an die Bundespolizei übergeben wurden.
  • Weitere 2945 Rücküberstellungen mussten abgebrochen werden, weil der Ausländer Widerstand leistete oder sich der Pilot weigerte, ihn mitzunehmen.

Zum Vergleich: 2018 sollten ebenfalls rund 57.000 Menschen aus Deutschland abgeschoben werden. Damals war dies in rund 26.000 Fällen gelungen.

16:52 Uhr

Lilly Becker gratuliert Sohn mit Nacktfotos

Model Lilly Becker und ihr Noch-Ehemann Boris Becker sind am 10. Februar 2010 Eltern des gemeinsamen Sohnes Amadeus Benedict Edley Luis Becker geworden. Zur Feier des Tages postet die stolze Mutter heute zwei Nacktfotos aus der Zeit ihrer Schwangerschaft auf Instagram.

Becker ist in seitlichen Posen zu sehen, die Brust mit der Hand verdeckt. Auf zwei weiteren Bildern sind der aktuelle Geburtstagstisch und die Geburtsanzeige von damals zu sehen.

Lilly Becker kommentiert ihren Post mit den Worten: "10-02-2010 - & 59cm !! Ja, wirklich 59cm & thickdickes rotes Haar. Du kamst schreiend auf diese Welt. Du hast mein Leben und meinen Körper zum Besseren verändert. Ich habe mir all deine Beine und Arme angesehen. Du bist so eine schöne Seele", schwärmt sie.

*Datenschutz

16:23 Uhr

Tödliche Explosion in Lienen - Ermittler vermuten Vorsatz

Die Explosion im nordrhein-westfälischen Lienen, bei der am Samstag ein 19-jähriger Feuerwehrmann getötet wurde, ist womöglich vorsätzlich herbeigeführt worden. Darauf deuten erste Ergebnisse intensiver Ermittlungen vom Wochenende hin, wie der Münsteraner Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt mitteilte. Die Ermittlungen stünden aber noch am Anfang.

Bei der Explosion in einem Wohnhaus waren der 19-Jährige ums Leben gekommen und vier weitere Feuerwehrleute verletzt worden. Im Keller des Hauses fanden die Ermittler eine Gasflasche, aus der vermutlich Gas ausgetreten war.

15:55 Uhr

79-jähriger Lkw-Fahrer 24 Stunden ohne Pause am Steuer

Auf der A7 bei Göttingen ist ein Rentner der Polizei ins Netz gegangen, nachdem er fast 24 Stunden ununterbrochen hinter dem Lenkrad gesessen hatte.

  • Der Mann müsse jetzt mit einem hohen Bußgeld rechnen, teilte eine Sprecherin mit.
  • Berufskraftfahrer müssen spätestens nach viereinhalb Stunden Lenkzeit eine Pause von mindestens 45 Minuten einlegen. Pro Tag dürfen sie in der Regel nicht mehr als zehn Stunden fahren.
  • Dass Rentner am Steuer von Lastwagen sitzen, sei kein Einzelfall, sagte die Polizeisprecherin. Es gebe immer wieder Kraftfahrer, die sich im Ruhestand noch etwas hinzuverdienen wollten.
15:19 Uhr

Frau bringt Kind auf Schlagerparty zur Welt

Atemlos und mit Wehen durch die Nacht: Eine Frau hat in einer Oberhausener Gaststätte ihr Baby zur Welt gebracht - ohne Arzt, aber dafür mithilfe einer Kellnerin und der Inhaberin des Lokals.

  • Während in der Nacht zum Sonntag eine Schlagerparty in vollem Gange war, wurde das Mädchen auf der abgesperrten Toilettenanlage geboren, erzählt Inhaberin Sarah Terhorst.
  • Noch bevor Notarzt und Rettungswagen eintrafen, sei das Baby schon da gewesen. "Die Kleine heißt Angelina, wir haben sie dem Notarzt frisch gebadet übergeben."
  • Zunächst hätten die feiernden Gäste gar nichts bemerkt. Erst als der Notarzt kam, machte die Geschichte die Runde. Terhorst: "Die Mutter und ihr Baby haben den Applaus ihres Lebens bekommen."

Und hier ein Lied für die kleine Angelina:

14:38 Uhr

Biden nennt Frau "hundsgesichtige Pony-Kavalleristin"

Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden hat im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur bei den Demokraten mit einem Fauxpas Kritik auf sich gezogen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire bezeichnete er eine junge Frau als "verlogene, hundsgesichtige Pony-Kavalleristin".

  • Die 21-jährige Studentin hatte Biden um eine Erklärung für sein schlechtes Abschneiden bei der Vorwahl der Demokraten in Iowa gebeten.
  • "Das ist eine gute Frage", antwortete Biden. "Waren Sie jemals bei einem Caucus?", fragte er die Studentin, die dann nickte. "Nein, waren Sie nicht", sagte Biden weiter. "Sie sind eine verlogene, hundsgesichtige Pony-Kavalleristin."
  • Bidens Wahlkampagnen-Sprecher Remi Yamamoto versuchte den Schaden zu begrenzen und schrieb auf Twitter, die Aussage sei ein Witz gewesen: "Das ist aus einem John-Wayne-Film" und Biden habe den Witz schon oft gemacht. Viele Twitter-Nutzer fanden die Bemerkung allerdings nicht lustig.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Ina Bullwinkel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:59 Uhr

Aktivisten besetzen Pariser Blackrock-Zentrale

*Datenschutz

Aktivistinnen und Aktivisten haben die Pariser Zentrale des Vermögensverwalters Blackrock besetzt. Sie errichteten am Mittag Barrikaden und blockierten den Haupteingang. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, die Straße vor dem Hauptquartier war abgesperrt. Demonstranten vor dem Gebäude skandierten Slogans gegen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und sangen Gewerkschaftslieder. Auf Videos im Netz war zu sehen, dass in dem Gebäude Wände beschmiert wurden.

  • Blackrock ist während der Streiks und Proteste gegen die Rentenreform zu einer Art Feindbild geworden - Reformgegner sind der Auffassung, dass der weltweit größte Vermögensverwalter von den Reformplänen Macrons profitiert und Einfluss auf die Pläne genommen hat. Blackrock bestreitet das.
  • Gegen die Rentenreform wird in Frankreich seit Anfang Dezember demonstriert. Ziel der Reform ist es unter anderem, die Zersplitterung in mehr als 40 Einzelsysteme zu beenden und ein universelles Punktesystem zu schaffen.
13:25 Uhr

Stalker tötet Lehrerin in Indien durch Brandangriff

Nach dem Brandangriff eines mutmaßlichen Stalkers ist eine Hochschullehrerin im westindischen Bundesstaat Maharashtra ihren schweren Verletzungen erlegen. Die 25-Jährige starb nach Angaben der Klinik am Morgen in dem privaten Krankenhaus, in das sie nach dem Angriff gebracht worden war.

  • Vor einer Woche hatte ein Mann die Frau im Distrikt Wardha mit dem Treibstoff seines Motorrollers übergossen und angezündet. Der 27 Jahre alte mutmaßliche Täter wurde kurz darauf festgenommen.
  • Wie die Polizei berichtete, soll er die junge Frau Angehörigen zufolge vor der Attacke zwei Jahre lang verfolgt und belästigt haben.
  • Bei einem Protestmarsch forderten Anwohnerinnen und Studenten der Dozentin die Todesstrafe für den Täter. Der Innenminister des Bundesstaates, Anil Deshmukh, drückte der Familie sein Mitgefühl für das "unglaublich tragische Verbrechen" aus und kündigte an, dass der Fall vor ein Schnellgericht gebracht werde.
12:57 Uhr

Tiergarten-Mord: Generalbundesanwalt will eigenen Haftbefehl

Knapp ein halbes Jahr nach dem Mord an einem Georgier in Berlin will der Generalbundesanwalt gegen den Tatverdächtigen einen eigenen Haftbefehl erwirken. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Karlsruhe aus Sicherheitskreisen. Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR darüber berichtet. Demzufolge soll die Entscheidung des Ermittlungsrichters über den beantragten Haftbefehl kurz bevorstehen.

  • Die Bundesanwaltschaft hatte Anfang Dezember die Mordermittlungen an sich gezogen, weil sie Anhaltspunkte dafür sieht, dass staatliche russische Stellen die Tat in Auftrag gegeben haben. Mit einem eigenen Haftbefehl könnte diesem Verdacht entsprechend Anklage am Kammergericht Berlin erhoben werden. Andernfalls würde die Berliner Staatsanwaltschaft einen Mordprozess am Landgericht führen.
  • Das Opfer, ein 40 Jahre alter Tschetschene mit georgischer Staatsangehörigkeit, war am 23. August mittags im Berliner Tiergarten von einem Fahrradfahrer erschossen worden. Der mutmaßliche Mörder wurde gefasst. Der Mann mit russischem Pass sitzt in Untersuchungshaft, schweigt aber zu den Vorwürfen.
12:26 Uhr

Arzt wegen mutmaßlichen Missbrauchs angeklagt - von 109 Kindern

Ein 57 Jahre alter Arzt ist in Österreich wegen des mutmaßlichen Missbrauchs von 109 Kindern und Jugendlichen angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Wels mitteilte, sollen 40 von seinen Patienten dabei keine 14 Jahre alt gewesen sein.

  • Neben den "teils schweren sexuellen Missbrauchshandlungen" wird dem 57 Jahre alten Urologen vorgeworfen, Personen zum Dreh von Porno-Videos von Minderjährigen angestiftet zu haben.
  • Er selbst soll ein pornografisches Foto eines Achtjährigen angefertigt haben. Außerdem soll er Kinder und Jugendliche mit Cannabis versorgt haben. Zumindest drei seiner Opfer haben laut einem Gutachten "schwere Folgeschäden" davongetragen.
  • Bei dem Mediziner wurde laut Staatsanwaltschaft eine Pädophilie festgestellt, "die den Grad einer schwerwiegenden psychischen Störung erreicht". Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft.
12:00 Uhr

Natalie Portman hält Oscars den Spiegel vor

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Die Oscar-Verleihungen werden immer wieder auch für deutliche Statements genutzt. Natalie Portman nutzte die diesjährige Show, um auf die nicht berücksichtigten weiblichen Künstlerinnen in Hollywood aufmerksam zu machen. Dazu ließ Portman die Namen von Regisseurinnen auf den Saum ihres Dior-Umhangs sticken, die Oscar-reife Filme ablieferten, aber nicht mit einer Nominierung bedacht worden waren. Nur Männer standen in der Kategorie "Beste Regie" zur Wahl.

Auf ihrem Saum standen unter anderem die Namen von Regisseurin Greta Gerwig ("Little Women"), Lorene Scafaria ("Hustlers") und Lulu Wang ("The Farewell") .

11:30 Uhr

Uber-Apps in München verboten

Uber muss einen weiteren Rückschlag in Deutschland einstecken.

Wie das Landgericht München mitteilte, hat es die Apps Uber Black, Uber X und Uber Van wegen Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz in der bayerischen Landeshauptstadt verboten.

Wie das Gericht erläuterte, hat sich Uber nicht an bestimmte Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes gehalten. So nehme das Unternehmen mit seinem jetzigen Modell zumindest billigend in Kauf, dass die Uber-Fahrer die Entscheidungshoheit über den jeweiligen Auftrag behielten und eben nicht der Mietwagenunternehmer. Zudem könnten die Fahrer über die App die potenziellen neuen Fahrgäste bereits sehen, bevor sich der Mietwagenunternehmer eingeschaltet habe. Dies führe dazu, dass sich die Fahrer unmittelbar zu den Fahrgästen begäben, ohne die gesetzlich vorgeschriebene Rückkehrpflicht zu beachten. Max Borowski

Mehr börsenrelevante Nachrichten finden Sie im Börsen-Tag.

11:01 Uhr

Russische Polizei stoppt Videodreh von Pussy Riot

Die russische Polizei hat die Punkband Pussy Riot bei Dreharbeiten für ein neues regierungskritisches Video mit dem Titel "Rage" gestoppt. Im Kinostudio Lenfim in St. Petersburg sei nach einem Einsatz der Beamten der Strom abgestellt worden, teilte die Musikerin Nadeschda Tolokonnikowa mit.

  • Der Vorwurf laute, das Video sei illegal, weil es Homosexualität propagiere und extremistisch sei, schrieb die 30-Jährige im Kurznachrichtendienst Twitter. Der Punksong handele vom Widerstand gegen die Machthaber in Russland und gegen Polizeigewalt.
  • Die Punkband veröffentlichte ein Video von dem Polizeieinsatz und kritisierte, dass es in Russland an Kunst- und Redefreiheit fehle. Trotzdem will Pussy Riot das Video noch drehen. "Wir sammeln nun Geld für neue Dreharbeiten - und ich bin überzeugt, dass wir das zusammenbekommen", teilte die Künstlerin mit.
10:43 Uhr

Unbekannte greifen Transfrau mit Pfefferspray an

In Berlin ist es zu einem transphoben Angriff auf eine Transfrau gekommen. Zwei junge Männer beleidigten die 51-Jährige am Sonntag in einer U-Bahn mit transphoben Sprüchen. Sie drohten, ihre Haare mit einem Feuerzeug anzuzünden, wie die Polizei mitteilte. Einer der Tatverdächtigen sprühte ihr anschließend Pfefferspray in die Augen. Bevor die Unbekannten die U-Bahn verließen, bespuckten sie die Frau.

  • Andere Fahrgästen kümmerten sich umgehend um die Transfrau und spülten ihr die Augen mit Wasser aus. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war nicht notwendig.
  • Die Polizei sicherte die Videoaufzeichnungen aus der U-Bahn und leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein.
10:05 Uhr

Unglück mit Touristen auf Phuket - zwei Kinder tot

Bei einem Bootsunglück mit Touristen auf der thailändischen Ferieninsel Phuket sind zwei russische Kinder ums Leben gekommen. 19 Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als zwei Motorboote zusammenstießen.

  • Eines der Schnellboote sei gerade in Richtung Steg gefahren, das andere auf dem Weg zu einer kleineren Insel gewesen, sagte Polizeikommandant Prasert Srikunnara. Der Unfall werde untersucht.
  • Die Kinder waren sechs und zwölf Jahre alt. Unter den Verletzten waren laut Polizei Thailänder und Ausländer, die meisten davon Russen. Phuket liegt an der Westküste Thailands und ist mit seinen tropischen Stränden ein beliebtes Urlaubsziel.
09:47 Uhr

Zahl der Coronavirus-Fälle steigt über 40.000

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Chinas Gesundheitssystem am Limit: Medizinisches Personal in einer Klinik in Wuhan.

REUTERS

Mit weiteren Todesfällen durch die Lungenerkrankung ist die Gesamtzahl der Opfer der Coronavirus-Epidemie auf 910 gestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen durch das Virus stieg auf 40.614 Fälle. Außerhalb Chinas sind bislang fast 400 Infektionen bestätigt, davon 14 in Deutschland.

*Datenschutz

09:32 Uhr
Breaking News

AKK verzichtet auf Kanzlerkandidatur

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf eine Kandidatur als Kanzlerkandidatin. Außerdem wolle sie in absehbarer Zeit den Parteivorsitz abgeben. Das habe Kramp-Karrenbauer im CDU-Präsidium mitgeteilt, sagte ein CDU-Sprecher in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll sich ausdrücklich dafür ausgesprochen haben, dass Kramp-Karrenbauer das Amt der Bundesverteidigungsministerin behält.

Was meinen Sie zum Rückzug von AKK - ist es die richtige Entscheidung?

 

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:26 Uhr

Kleinkind im Auto: Männer liefern sich illegales Rennen

Manche Meldungen machen sprachlos, so auch diese: In Schweinfurt haben sich zwei Autofahrer ein illegales Straßenrennen geliefert - obwohl in einem der Autos ein zweijähriges Kind saß. Dabei kam es zu einem Unfall, eine Beifahrerin wurde verletzt, verlor das Bewusstsein und kam ins Krankenhaus. Das Kleinkind blieb unverletzt.

  • Nach Angaben der Polizei hatte ein 35-Jähriger sich ein Rennen mit einem 28 Jahre alten Autofahrer geliefert. Als einer der beiden nach einem gescheiterten Überholversuch wieder einscheren wollte, stießen die beiden Autos zusammen.
  • Nach Polizeiangaben stritten beide Parteien nach dem Unfall lautstark miteinander. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Rennens.
09:15 Uhr

CDU-Politikerin: Partei soll Haltung zur Linken überdenken

Die Diskussionen zur Ministerfrage in Thüringen halten an. Jetzt hat die stellvertretende CDU-Vorsitzende in Schleswig-Holstein, Karin Prien, sich im Zuge des Streits über die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen dafür ausgesprochen, dass ihre Partei die strikte Abgrenzung zur Linkspartei überdenkt.

  • Es sei falsch, die Abgrenzung zur Linkspartei und zur AfD gleichzusetzen, sagte die Landesbildungsministerin im Deutschlandfunk. "Die Linke bleibt unser politischer Gegner." Das sei aber nicht das Gleiche wie die "Feindschaft zur AfD". Denn diese Partei wolle eine andere Republik", sagte Prien. "Mit denen kann es gar keine irgendwie geartete Form des Miteinanders geben."
  • Auf Bundesebene und in westlichen Bundesländern stelle sich die Frage einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei ohnehin nicht, sondern nur im Osten. "Ein gemäßigter Ministerpräsident in Thüringen wie Bodo Ramelow ist das kleinere Übel", sagte Prien. AfD-Landeschef Björn Höcke sei ein bekennender Faschist."
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Übernachtungsrekord: Touristen lieben Deutschland

Deutschland wird bei Touristen immer beliebter. Im vergangenen Jahr wurden mit 495,6 Millionen Übernachtungen so viele gezählt wie noch nie zuvor. Es war bereits der zehnte Übernachtungsrekord in Folge, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete. Die Steigerung im Vergleich zu 2018 betrug 3,7 Prozent, wobei die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland (plus 3,9 Prozent) etwas stärker zulegte als die der Ausländer (plus 2,5 Prozent).

  • Seit 2009 ist die Zahl der Gästeübernachtungen um mehr als ein Drittel gestiegen. In dieser Spanne legten die Zahlen der Ausländer (plus 64 Prozent) deutlich stärker zu als bei den Gästen aus dem Inland (plus 29,3 Prozent).
  • Die Branche profitiert seit Längerem davon, dass Deutschland-Reisen im Trend liegen. Hinzu kommen Geschäftsreisende und Messe-Gäste. Die Wiesbadener Statistiker berücksichtigen bei ihren Berechnungen Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:14 Uhr

Israels Luftwaffe reagiert mit Schüssen auf Raketenangriff

Israels Konflikt mit militanten Palästinensern im Gazastreifen spitzt sich weiter zu. Nach einem neuen Raketenangriff aus dem Palästinensergebiet am Mittelmeer griff die israelische Luftwaffe in der Nacht erneut Ziele der dort herrschenden Hamas an. Darunter seien eine Trainingsanlage und militärische Einrichtungen im südlichen Gazastreifen gewesen, teilte die israelische Armee mit.

  • "Die israelische Armee sieht jegliche Terroraktivität, die auf israelisches Gebiet abzielt, als sehr schwerwiegend an und ist bestens auf verschiedene Szenarien vorbereitet", hieß es in der Mitteilung. Man sehe die islamistische Hamas als verantwortlich für alle Vorfälle in dem Küstenstreifen.
  • Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte gestern mit einem "verheerenden Einsatz gegen die Terrororganisationen in Gaza" gedroht. Man werde "keinerlei Aggression aus Gaza akzeptieren". Er erinnerte an die gezielte Tötung des Militärchefs des Islamischen Dschihad in Gaza, Baha Abu Al Ata, durch die israelische Luftwaffe im vergangenen November.
07:44 Uhr

Europäische Sonde bricht erfolgreich zur Sonne auf

Die europäische Sonnensonde "Solar Orbiter" ist in der Nacht vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus erfolgreich gestartet. Daniel Müller von der Europäischen Weltraumagentur ESA sprach von einem Bilderbuchstart. Plötzlich habe man das Gefühl, wirklich mit dem gesamten Sonnensystem verbunden zu sein, sagte Müller.

  • Auch die erste entscheidende Phase der Mission, die Entfaltung der Sonnensegel, verlief "recht reibungslos", wie der Leiter des ESA-Raumfahrtkontrollzentrums Rolf Densing im ZDF sagte. Mithilfe der Sonnensegel erhält die Sonde ausreichend Energie für ihre Reise.
  • Von der gemeinsamen Mission der ESA und der US-Raumfahrtbehörde Nasa erwarten Wissenschaftler beispiellose Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Sonne. Zudem soll die Sonde der ESA helfen, für die Erde gefährliche Weltraumwetterfronten besser vorherzusagen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:11 Uhr

"Bin hier, um Trump zu töten": Mann vor Weißem Haus festgenommen

Vor dem Weißen Haus ist ein Mann festgenommen worden, nachdem er gedroht hatte, US-Präsident Donald Trump umzubringen. Wie der Sender CNN unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtet, sei der 25-Jährige zu einem Beamten des Secret Service gegangen und habe gesagt: "Ich bin hier, um Präsident Donald Trump zu töten."

  • Er soll außerdem gesagt haben, dass er den Mord mit einem Messer begehen wolle - die Waffe hat der Mitarbeiter des Secret Service nach einem Abtasten gefunden und konfisziert.
  • Der Mann wurde festgenommen, laut Bericht ist er wegen psychischer Probleme in Behandlung. Vorerst sei er in einer psychiatrische Klinik untergebracht worden.
06:57 Uhr

Wochenstart bringt Sturm und Schneeregen

Derzeit zieht die Kaltfront von "Sabine" über den Süden Deutschlands hinweg. Damit drohen hier die heftigsten Windböen, die in den tiefer gelegenen Gebieten bei etwa 90 bis 130 Stundenkilometern liegen. Auf den Bergen zum Teil auch deutlich darüber. Den Höhepunkt der Sturms erleben Sie beispielsweise in München zwischen 7 und 10 Uhr.

Damit bewegen sich die Böen in einer ähnlichen Größenordnung wie im Laufe der Nacht im Norden und in der Mitte. Hier eine Auswahl der stärksten Böen bisher: Brocken (Sachsen-Anhalt) 170 Stundenkilometer, Bad Harzburg-Burgberg (Nisa) 163 Stundenkilometer, Kahler Asten (NRW) 137 Stundenkilometer, Oerlinghausen (NRW) und Spiekeroog (Nisa) beide 128 Stundenkilometer sowie Wernigerode (Sachsen-Anhalt) 126 Stundenkilometer.

Hinter der Kaltfront geht es dabei nach wie vor sehr unbeständig mit Schauern und Gewittern weiter. In deren Nähe sind auch im Flachland schwere Sturmböen bis 100 Stundenkilometer möglich. Auch orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer sind nach wie vor nicht auszuschließen. Neben Graupel mischt sich hierbei besonders im Bergland Schnee unter. In der Mitte liegt die Schneefallgrenze bei 500 Metern, in den Alpen bei rund 1000 Metern.

Die Temperaturen im Süden liegen zu Beginn nochmals bei 10 bis 15 Grad, während es weiter nordwärts in der kühleren Luft maximal noch vier bis neun Grad werden.

Die weiteren Aussichten bleiben abwechslungsreich mit Schnee, Schneeregen und einem weiterhin stürmischen Wind. Hier die Details. Ihr Björn Alexander

06:44 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hoffentlich sind Sie heute nicht auf eine Bahnfahrt angewiesen - wegen des Sturmtiefs "Sabine" rechnet die Deutsche Bahn für den ganzen Tag mit Zugausfällen und Störungen. Mehrere Menschen wurden wegen umstürzender Bäume und herabfallender Äste bereits verletzt - ein verpasster Zug ist da nur Nebensache. Wir halten Sie zur Entwicklung des Sturms auf dem Laufenden.

Folgende Themen beschäftigen uns heute außerdem:

  • Ministerfrage in Thüringen: Nach der gescheiterten Ministerpräsidentenwahl in Thüringen beraten die Parteien heute in Berlin und Erfurt das weitere Vorgehen. Die CDU will am Morgen darüber sprechen, wie sich die CDU-Abgeordneten im Thüringer Landtag bei einer möglichen Wahl von Bodo Ramelow (Linke) zum neuen Regierungschef verhalten.
  • Coronavirus: Die Zahl neuer Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus in China ist erneut gestiegen. Wie Chinas Gesundheitskommission mitteilte, wurden landesweit 97 neue Todesfälle bestätigt. Damit sind bislang mehr als 908 Menschen in China dem Virus zum Opfer gefallen. Nach der Ankunft von deutschen China-Rückkehrern in Berlin sollen heute Ergebnisse der Tests auf das Virus vorliegen.
  • Parlamentswahl in Irland: Die linksgerichtete Partei Sinn Fein hat bei der Wahl in Irland die etablierten bürgerlichen Parteien Fianna Fail und Fine Gael überflügelt. Der Auszählung der ersten Präferenzen der Wähler gestern Abend zufolge schnitt Sinn Fein besser ab als alle anderen Parteien. Jetzt sucht die Partei Koaltiionspartner.
  • Sonnenmission: Die neue Esa-Sonde "Solar Orbiter" soll heute von Cape Canaveral in Florida aus in Richtung Sonne starten. Die Mission soll neue Erkenntnisse zu unserem rund 150 Millionen Kilometer entfernten Heimatstern ermöglichen.

Ich hoffe, Sie starten trotz des Sturms gut in diese Woche. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel@nama.de.

06:24 Uhr

Zahl der Toten nach Amoklauf in Thailand gestiegen

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Gedenkfeier für die Opfer: In Nakhon Ratchasima zünden Menschen Kerzen an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Amoklauf in Thailand ist die Zahl der Toten nach Angaben der Provinzregierung auf 30 gestiegen - den Täter eingerechnet. Zudem gibt es zahlreiche Verletzte.

Am Samstag hatte ein Soldat Waffen aus einem Militärstützpunkt gestohlen und ein Blutbad angerichtet. Dann nahm er in einem Einkaufszentrum Geiseln und wurde nach etwa 16 Stunden von Sicherheitskräften erschossen.

Mehr als 1000 Menschen haben mit Kerzen und Gebeten der Opfer gedacht. Einige legten am Wochenende vor dem Tatort Blumen nieder.

06:09 Uhr

Bernie Sanders will Wahlergebnisse prüfen lassen

Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg liegt in Iowa immer noch vorne. Auch weitere Ergebnisse der chaotischen Vorwahl der US-Demokraten bestätigen das. Allerdings will die Kampagne des linken Senators Bernie Sanders eine Überprüfung von Ergebnissen aus einigen Wahlbezirken beantragen. Das kündigte Sanders' Wahlkampfmanager Faiz Shakir nach Angaben des TV-Senders CNN an.

  • Kandidaten haben bis heute Abend Zeit, einen solchen Antrag zu stellen. Hintergrund ist eine technische Panne bei der Übermittlung der Ergebnisse, weswegen es Zweifel an ihrer Korrektheit gibt.
  • Buttigieg kommt bislang auf 14 nationale Delegierte, die zum entscheidenden Nominierungsparteitag im Sommer entsendet werden - zwei mehr als Sanders. Auf diesen entfallen nach derzeitigem Stand zwölf Delegierte, auf die drittplatzierte Senatorin Elizabeth Warren acht. Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden steht mit sechs Delegierten an vierter Stelle.
05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht