Montag, 16. September 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:29 Uhr

Das war Montag, der 16. September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Montag neigt sich seinem Ende entgegen, die Sonne ist schon vor Stunden untergegangen und so langsam kehrt Ruhe in das Tagesgeschehen ein. N-tv.de startete heute mit der Themenwoche Nachhaltigkeit. Spannende Geschichten rundum erwarten Sie noch die ganze Woche lang.

Diese Themen interessierten uns heute außerdem:

Ich hoffe, wir können Sie auch morgen wieder im "Tag" begrüßen und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

22:16 Uhr

Vierjähriger läuft weg - und steigt in Zug nach Halle

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Eine Zubegleiterin bemerkte den Jungen und brachte ihn zur Bundespolizei am Bahnhof.

(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)

Zum Glück ging alles gut: Ein Vierjähriger ist in Sachsen-Anhalt von seinen Eltern ausgebüxt und in einen Zug nach Halle eingestiegen. Auf der Strecke Wittenberge-Halle bemerkte eine Zugbegleiterin das Kind und brachte es am Hauptbahnhof zur Bundespolizei. Die Beamten benachrichtigten die Eltern, die wohl schon vergeblich nach ihrem Sohn gesucht hatten. Wenig später holte der Vater seinen Vierjährigen vom Bahnhof ab und "schloss ihn überglücklich in seine Arme", wie die Polizei mitteilte.

22:04 Uhr

Millionen Menschen in Mittelamerika ohne Strom

Millionen Menschen in Honduras sowie in Teilen Nicaraguas, El Salvadors und Guatemalas haben derzeit keinen Strom, wie der Chef des honduranischen Stromversorgers ENEE, Leonardo Deras, mitteilte. Schuld sei demnach ein Fehler im regionalen Verbindungsnetz. Es werde daran gearbeitet, das Problem zu beheben. Die Stromversorgung werde in Kürze wiederhergestellt, twitterte Deras. Nicht zum ersten Mal kommt es zu einem großflächigen Stromausfall wie diesem.

21:42 Uhr

Russland startet Militärübungen mit über 100.000 Soldaten

Russland hat großangelegte Militärübungen mit 128.000 Soldaten gestartet. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, sollen die Übungen im Ural, in Sibirien und auf dem Kaspischen Meer bis Samstag andauern.

  • Bei den Übungen sollen Anti-Terror-Einsätze und die "Gewährleistung der militärischen Sicherheit hinsichtlich der strategischen Ausrichtung Zentralasiens" trainiert werden, wie das Ministerium mitteilte.
  • Soldaten aus Indien, Kasachstan, Kirgistan, China, Pakistan, Tadschikistan und Usbekistan nehmen an den Manövern teil, um die militärische Zusammenarbeit mit Verbündeten zu stärken.
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21:13 Uhr

Schwertwale stranden an argentinischer Küste

  • Sieben Schwertwale sind an der argentinischen Atlantikküste gestrandet.
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    Warum die Wale strandeten, ist noch unklar.

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Sechs Orcas seien von Mitarbeitern wieder ins Meer gezogen worden, teilte die Marinepräfektur mit. Ein Wal sei am Strand von La Caleta nahe Mar del Plata verendet.
  • Warum die Meeressäuger gestrandet waren, werde noch untersucht, teilte das Umweltministerium mit.
  • "Wahrscheinlich haben sie die Orientierung verloren und sind deshalb auf die Küste zugeschwommen", sagte die Umwelt- und Tourismusbeauftragte der Gemeinde Mar Chiquita, Flavia Laguné, der Zeitung "La Nación".
  • Schwertwale sind in Herden von bis zu 30 Artgenossen unterwegs.
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20:42 Uhr

Fahrer steuern Autos rückwärts durch Rettungsgasse

Nach einem Unfall auf der Autobahn 57 bei Köln kommt es zu einem unglaublich gefährlichen Vorfall: Zwei Wagen nutzen die gebildete Rettungsgasse, um rückwärts zur vorherigen Ausfahrt zu fahren. Darüber berichtet die "Bild"-Zeitung. Die beiden Autos seien bis zur nächsten Ausfahrt gefahren. Eine Augenzeugin habe berichtet, einer der beiden hätte sie sogar gebeten, ihn noch zu überholen, damit er zurücksetzen könne. Nach 15 Minuten habe die Polizei einen Streifen der Autobahn wieder freigegeben und die übrigen, wartenenden Autos umgeleitet. Die Polizei Köln ermittelt nun gegen die beiden Fahrer. Bei dem ursprünglichen Auffahrunfall war eine 52-Jährige schwer verletzt worden, der andere Autofahrer erlitt einen Schock.

20:11 Uhr

Italienische Beamte wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Ein Marine-Offizier und ein Beamter der Küstenwache werden von der italienischen Justiz wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung angeklagt. Den beiden Männern wird vorgeworfen, im Oktober 2013 mehrere Notsignale eines in Seenot geratenen Flüchtlingsschiffes ignoriert und erst verspätet gehandelt zu haben, teilt ein Gericht in Rom mit. Italienische und maltesische Behörden stritten nach dem ersten Notsignal stundenlang über die Zuständigkeit für den Einsatz. Ein italienisches Patrouillenboot hatte sich damals in der Nähe befunden, reagierte jedoch nicht auf die Notsignale des sinkenden Schiffs. Beim Untergang des Flüchtlingsschiffs waren damals 260 Menschen gestorben, darunter dutzende Kinder.

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19:46 Uhr

Künstler setzt riesiges Zeichen für Zusammenhalt in Genf

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"Genf ist ein starker Ort für die Verteidigung der Menschenrechte und vermittelt ein Bild von Frieden, Dialog und Solidarität für den Rest der Welt. Die Wahl dieser Stadt liegt auf der Hand", schreibt Saype auf seiner Website.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als Symbol für gegenseitige Hilfe und Vereinigung hat ein Künstler in Genf zwei riesengroße Landartgemälde in zwei Genfer Parks gesprüht. Die Bilder sind jeweils 160 Meter lang und 30 Meter breit und zeigen zwei sich schüttelnde Hände. Der französisch-schweizerische Künstler Saype hat bereits zum dritten Mal in einer Stadt die Hände auf den Boden gesprüht. Zuvor war das Kunstwerk bereits am Eiffeltum in Paris und in Andorra zu sehen. Auf seiner Internetseite kündigt Saype an, dass er im Oktober das Bild in Berlin auf den Boden sprühen werde. Für seine biologisch abbaubare Malerei verwendet er Pigmente von Holzkohle, Kreide, Wasser und Milcheiweiß.

19:13 Uhr

Leichenfund in Wassertank: Ehefrau ist tatverdächtig

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In Kenias Hauptstadt Nairobi hatte sich der Mann ein neues Leben aufgebaut.

(Foto: imago/imagebroker)

Ein 69-Jähriger hatte sich in Nairobi mit einer Golf- und Safari-Anlage selbstständig gemacht und eine Kenianerin geheiratet. Doch am vergangenen Freitag wurde der niederländische Geschäftsmann tot in einem unterirdischen Wassertank der Wohnanlage entdeckt, in der er gelebt hatte. Die in Kleidungsstücke gewickelte Leiche wies nach Polizeiangaben Spuren von Misshandlungen auf. Seine Frau steht nun in Verdacht gemeinsam mit Komplizen ihren seit Juli verschwundenen Mann getötet zu haben.

Ein kenianisches Gericht ordnete an, dass die Frau am 26. September vernommen werden soll und bis dahin in Haft bleibt. Die Anklage hatte zuvor um mehr Zeit für die Obduktion sowie ein psychologisches Gutachten der Ehefrau gebeten. Das soll nun erstellt werden.

18:47 Uhr

Mord-Verdächtiger in Nordhessen gefasst

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Zu den möglichen Motiven des Täters ist noch nichts bekannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 32-Jähriger soll eine 61-Jährige getötet und sie in einem Verschlag in ihrer Wohnung versteckt haben. Davon gehen die Ermittler aus und nahmen den Mann nun fest.

  • Wie Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten, konnte der Verdächtige am Sonntagnachmittag in Nordhessen ausfindig gemacht und festgenommen werden.
  • Er wollte sich demnach offenbar ins Ausland absetzen.
  • Zu möglichen Motiven hinter dem Gewaltverbrechen äußerte sich die ermittelnde Mordkommission bislang nicht.
  • Polizisten fanden die verborgene Leiche in der vergangenen Woche bei einer Überprüfung. Die Bewohnerin war bereits Ende August vermisst gemeldet worden.
  • Ein Richter hat einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordverdachts erlassen.
18:31 Uhr

Über 80 Prozent denken: Klimaziele bringen nichts

Heute hat bei n-tv die Themenwoche Nachhaltigkeit begonnen. Das Klimakabinett der Bundesregierung will am Freitag über eine Strategie beraten, wie Deutschland seine Klimaziele besser erreichen kann. Ein nationales Klimaschutzgesetz soll dann bis Jahresende folgen. Deshalb wollten wir von Ihnen in einer telefonische Umfrage wissen:

Sind Sie bereit, mehr für die Klimawende zu bezahlen?

  • 83 Prozent der Umfrage-Teilnehmer finden, dass die Maßnahmen alle nichts bringen und deshalb wären sie auch nicht dazu bereit, mehr zu zahlen.
  • Nur sehr wenige, nämlich vier Prozent der Teilnehmer, würden dafür etwas von ihrem Geld zur Verfügung stellen, aber nur, wenn alle Menschen gleich davon belastet werden würden.
  • Die Dringlichkeit, etwas für die Klimawende zu tun, sahen 13 Prozent der Teilnehmer. Sie würden die Klimawende finanziell unterstützen.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen. Und hier können Sie Ihren eigenen CO2-Fußabdruck berechnen.

18:08 Uhr

Lehrer mit rechtsextremen Tattoos ins Schulamt versetzt

Weil er eine rechtsextreme Gesinnung hat und diese auch durch Tätowierungen an seinem Körper zeigte, ist ein Lehrer aus dem Dienst genommen worden. Der Mann hatte an einer Oberschule im brandenburgischen Hennigsdorf gearbeitet und wurde bereits im Februar fristlos entlassen. Wie das Bildungsministerium in Potsdam mitteilt, wurde er nun ins Schulamt versetzt.

  • Die Tattoos seien "zweifelsfrei der rechten bis rechtsextremen Szene" zuzuordnen, so das Ministerium. Die Staatsanwaltschaft leitete strafrechtliche Ermittlungen ein.
  • Der Lehrer klagte gegen seine Entlassung. Rechtskräftig entschieden ist der Streit noch nicht.
  • Bis zum Abschluss des Verfahrens muss das Schulamt Neuruppin den Mann weiter vertragsgemäß beschäftigen.
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17:37 Uhr

Frankreichs First Lady hat einen neuen Job

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Zuletzt hatte die First Lady an einer prestigeträchtigen Privatschule in Paris unterrichtet.

(Foto: imago images / Kyodo News)

Erwachsene, die ihren Weg zurück ins Berufsleben finden wollen - das sind die Schüler, die Frankreichs First Lady Brigitte Macron in Zukunft unterrichten wird. Die ehemalige Lehrerin wird Arbeitslosen und Schulabbrechern, die zwischen 25 und 48 Jahre alt sind, regelmäßig Französisch-Unterricht geben. Sie sei ein bisschen nervös, sagte die Première Dame bei der Eröffnung der Schule vor Fernsehkameras in Clichy-sous-Bois. Es fühle sich aber gut an, "in Aktion" zu sein.

Die neue Bildungseinrichtung liegt in einem Problemviertel im Nordosten der französischen Hauptstadt. Dort nahmen die Unruhen in den Pariser Vororten 2005 ihren Anfang. Macron hat das Schulprojekt mit ins Leben gerufen. Das Programm sei ihr sehr wichtig, sagte die 66-Jährige. Sie wolle deutlich machen, dass man in jedem Alter noch einmal neu anfangen könne. Macron hatte den Lehrerberuf vor vier Jahren aufgegeben, um ihren Mann Emmanuel politisch zu unterstützen.

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17:10 Uhr

Sechs Hunde in Herzberg vergiftet

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Die Rasse Siberian Husky stammt ursprünglich aus den USA. (Symbolbild)

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Mit präparierten Ködern sind sechs Hunde im niedersächsischen Herzberg vergiftet worden. Eines der Tiere starb in einer Klinik, ein weiteres befindet sich in kritischem Zustand. Ermittler gehen davon aus, dass das Gift am Wochenende auf einem Privatgrundstück ausgelegt wurde. Nachdem am Sonntag mehrere Hunde plötzlich krampften und mit erhöhtem Speichelfluss auf der Erde lagen, brachte die Besitzerin ihre Siberian Huskys in eine Tierklinik. Dort bestätigten Untersuchungen den Verdacht. Von den Tätern fehlt jede Spur.

16:25 Uhr

Ozzy Osbourne: "Dachte, ich sterbe"

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Osbourne feierte mit seiner Band Black Sabbath große Erfolge.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der britische Schockrocker Ozzy Osbourne ("Crazy Train") hatte nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen schon mit seinem Leben abgeschlossen. "Ich habe mehrfach gedacht, ich bin fertig", erzählte der 70-Jährige der britischen Zeitung "The Sun". Wegen einer schweren Entzündung der Atemwege war der frühere Sänger der Heavy-Metal-Band Black Sabbath ("Paranoid") im Februar in eine Klinik eingeliefert worden. "Es lief alles gut, bis ich im Dezember 70 geworden bin", sagte Osbourne, "dann brach die gesamte Hölle los." Zwischenzeitlich lag er auf der Intensivstation.

Nach der Entlassung stürzte er in seinem Haus in Los Angeles und lag erneut monatelang im Krankenhaus. Inzwischen gehe es für ihn bergauf. "Ich kann wieder besser gehen, aber ich bin noch nicht zu 100 Prozent wieder auf den Beinen." Osbourne arbeitet an einem neuen Album. "Bis ich mit dem Album angefangen hatte, dachte ich, ich sterbe. Aber dadurch hab ich den Arsch hochgekriegt."

16:03 Uhr

Verdächtiger Voerde-Bahnhofstäter wohl psychisch krank

Der 28-Jährige, der im Juli eine ihm unbekannte Frau im niederrheinischen Voerde vor einen Zug gestoßen und so getötet haben soll, ist womöglich psychisch krank und dadurch nicht schuldfähig. Ein psychiatrisches Gutachten enthalte starke Anhaltspunkte dafür, dass er "zur Tatzeit auf Grund seiner psychischen Probleme nicht voll schuldfähig" gewesen sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er soll nun von der Untersuchungshaft in eine psychiatrische Anstalt verlegt werden. Im Gespräch mit dem Gutachter soll der Verdächtige gesagt haben, dass er sich nicht an die Tat erinnere und nicht glaube, sie begangen zu haben.

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15:42 Uhr

Aldi eröffnet 100 neue Filialen in Großbritannien

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In London gibt es bereits 40 Aldi-Filialen.

(Foto: picture alliance / Will Oliver/E)

In den nächsten zwei Jahren wird es 100 weitere Aldi-Filialen und damit etwa 5000 neue Arbeitsplätze in Großbritannien geben. Das kündigte das Unternehmen an.

  • Allein 60 neue Geschäfte sollen in der Hauptstadt London eröffnet werden.
  • "Die Verbraucher in London sagen uns immer wieder, sie würden zu Aldi gehen, wenn sie einen in der Nähe hätten", sagte der Aldi-Chef für Großbritannien und Irland, Giles Hurley. "Es gibt für uns also klar die Chance zu wachsen."
  • Derzeit gibt es bereits 840 Filialen der Lebensmittel-Kette im Königreich, bis 2025 sollen es nun sogar 1200 werden.
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15:23 Uhr

33-Jährige springt auf Trittbrett eines abfahrenden Zuges

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Die junge Frau brachte sich am Bahnhof Marburg in Lebensgefahr.

(Foto: picture alliance / dpa)

Pünktlichkeit am ersten Arbeitstag ist ein absolutes Muss. Das dachte auch eine 33-Jährige in Marburg. Die Frau wollte nicht zu spät kommen und sprang deshalb auf das Trittbrett eines abfahrenden Zuges. Ein Bahnmitarbeiter beobachtete das und leitete darauf hin eine Notbremsung ein. Der Lokführer öffnete die Türen und ließ die Frau richtig einsteigen. Die 33-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr verantworten.

15:02 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Es muss nicht immer Auto sein

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30 Prozent der CO2-Emissionen in Europa entfallen auf den Verkehr und davon wiederum mehr als die Hälfte auf den Autoverkehr.  Die Zahlen stagnieren auf schlechtem Niveau. Kein Wunder: Gerade auf dem Land ist ein Leben ohne Auto für die meisten nicht mehr möglich. Berufspendler sind auf individuelle Mobilität angewiesen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, zumindest weniger Auto zu fahren.

Wer zum Beispiel sein Fahrrad immer in Schuss hält und sich gute Regenkleidung kauft, nutzt das Rad auch eher bei schlechtem Wetter. Der Markt für Fahrradanhänger und Lastenräder, ob mit oder ohne Elektroantrieb, erlebt enorme Zuwachsraten. Inzwischen ist für jeden etwas dabei und Erledigungen können eher auch einmal ohne Auto gestemmt werden.

Je mehr dann das Auto steht, desto mehr lohnt es sich, es per privatem Carsharing zu teilen. Anbieter wie Drivy, Get-a-way, Turo und Snappcar kümmern sich um die Versicherung und die Vermittlung. Wer dank Fahrrad und Öffentlichem Nahverkehr kein eigenen Auto hat, kann sich so günstig und flexibel ein Auto mieten. Je weniger Autos insgesamt gebraucht werden, desto Rohstoffe werden gespart und desto mehr Platz wird frei in den Innenstädten.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

Am heutigen Montag sendet n-tv übrigens um 16.30 Uhr das News Spezial "Nachhaltigkeit - Packen wir's an!" mit dem Themenschwerpunkt Plastik.

14:43 Uhr

Studie beweist: Weltweit Älteste war wirklich 122 Jahre alt

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Jeanne Calment gilt mit 122 Jahren als die bislang älteste Frau der Welt. Sie starb 1997.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach jahrelangem Zweifel aus Russland steht nun fest: Die älteste Frau der Welt war wirklich 122 Jahre alt. Davon sind Wissenschaftler mehr als 20 Jahre nach dem Tod der Französin Jeanne Calment überzeugt. Im Fachmagazin "Journal of Gerontology" stellten sie eine Studie vor.

  • Ein russischer Altersforscher und ein Mathematiker hatten behauptet, Calments einzige Tochter Yvonne habe sich als ihre eigene Mutter ausgeben, um nach deren Tod Erbschaftssteuer zu sparen.
  • Dokumente belegen aber, dass Yvonne Calment bereits 1934 im Alter von nur 36 Jahren an einer schweren Krankheit starb.
  • Die Forscher aus Frankreich, Dänemark und der Schweiz wiesen mit Hilfe von Dokumenten aus dem Umfeld der Familie Calment nach, dass die 1997 verstorbene Jeanne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sie selbst war.
  • Das hohe Alter von Jeanne Calment erklärten die Forscher mit "einem guten Genpool und glücklichen Umständen".
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14:41 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Friederike Zörner hat sich für heute verabschiedet. Ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie bis zum späten Abend über alles Wichtige informieren. Bei Fragen, Anregungen, Wünschen und Kritik erreichen Sie mich unter josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Nachmittag.

14:16 Uhr

Königspython in Düsseldorfer Garagenhof gefunden

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In guten Händen

(Foto: Feuerwehr Düsseldorf)

So oder so ähnlich fängt mein schlimmster Albtraum an. Ein Gang zur Mülltonne, ein Blick über den Innenhof, eine seltsame Bewegung im Augenwinkel: Eine Schlange bahnt sich ihren Weg. Dieses Horrorszenario spielte sich zuletzt des Öfteren in Nordrhein-Westfalen ab. In der vergangenen Woche fand ein Hausbewohner in Bönen bei Unna beim Müllwegbringen einen Königspython. Ende August löste eine giftige Monokelkobra in einem Flur eines Mehrfamilienhauses in Herne einen mehrtägigen Großeinsatz aus.

Nun entdeckten Anwohner im Garagenhof eines Düsseldorfer Mehrfamilienhauses einen rund ein Meter langen Königspython. Sie riefen die Feuerwehr und stülpten einen Eimer über die Schlange. Ein Reptilienfachmann der Feuerwehr verstaute die Würgeschlange schließlich in einer Box und brachte sie in einen Tierpark im Kreis Viersen. "Nach einer ersten Einschätzung des Fachmanns hat das Tier ein paar äußerliche Verletzungen, ist aber wohlgenährt und gesund", so die Feuerwehr. Woher der Königspython gekommen war, ist bislang unklar.

13:51 Uhr

Flixbus verschenkt Freifahrten zum Klimastreik

Wer mit dem Flixbus zu einer der anstehenden Klimademos fährt, bekommt dafür eine Freifahrt. Der Fernbusanbieter teilte mit, dass sich das Unternehmen an den geplanten Klimastreiks am 20. und 27. September beteiligen werden. Wer jeweils am Vortag oder am Tag der Demo ein Ticket in eine der teilnehmenden Städte bucht und dieses samt Selfie von der Demo einreicht, bekommt im Gegenzug eine Freifahrt.

Die Hinfahrt zum Streik reicht, wie ein Sprecher betonte. Die Freifahrt ist dann nicht an eine bestimmte Strecke gebunden und auch nicht preislich beschränkt. Allerdings müssen die Gutscheine bis Ende Oktober für eine Fahrt zwischen dem 5. November und dem 5. Dezember eingelöst werden. Das Unternehmen gibt außerdem allen interessierten Beschäftigten für die Dauer der Klimademos frei.

13:31 Uhr

Hund beißt zweijährigem Jungen ins Gesicht

Als ein zweijähriger Junge mit seiner Tante in einer Duisburger Parkanlage spazieren geht, wird er plötzlich von einem Hund angefallen. Der schwarz-braune Dobermann-Mix beißt dem Kind ins Gesicht. Während die 42-jährige Frau ihren Neffen sofort ins Krankenhaus bringt, wo er operiert wird, verschwindet der Halter des Tieres. Er hatte den Dobermann mit gelbem Halsband an einer langen Leine geführt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und sucht den Besitzer, bei dem es sich um einen 40 bis 50 Jahre alten Mann handeln soll.

13:14 Uhr

Nordkorea will Sicherheitsgarantien vor atomarer Abrüstung

Nordkorea macht den Erfolg künftiger Verhandlungen mit den USA über sein Atomwaffenprogramm - wieder einmal - von Sicherheitsgarantien abhängig. Eine Woche nach einem bedingten Gesprächsangebot von Vize-Außenministerin Choe Son Hui hieß es in einer Erklärung des Ministeriums, die "kommenden Arbeitsgespräche werden eine Gelegenheit sein, die über den künftigen Weg des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA entscheidend ist".

Die Gespräche über eine "Denuklearisierung" seien möglich, "wenn Drohungen und Hürden, die die Sicherheit unseres Systems gefährden und unsere Entwicklung behindern, jenseits aller Zweifel beseitigt sind", wurde der Leiter der für die USA zuständigen Abteilung des Ministeriums zitiert. Die Forderung der international isolierten Führung in Pjöngjang nach einer Sicherheitsgarantie ist nicht grundlegend neu. In Südkorea wurde die Erklärung als weiterer Versuch gewertet, die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Ebenso fordert Pjöngjang eine Lockerung der Sanktionen.

12:51 Uhr

Spanier tötet Ex-Frau, Ex-Schwiegermutter und Ex-Schwägerin

In den frühen Morgenstunden erscheint ein Mann in einer Station der Guardia Civil. Er gibt an, drei Frauen erschossen zu haben. Ermittler finden daraufhin die Leichen der Ex-Frau, der Ex-Schwiegermutter und der Ex-Schwägerin des Mannes in dem nordspanischen Ort Valga in der galizischen Provinz Pontevedra. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar.

12:36 Uhr

Rod Stewart hat den Krebs besiegt

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Wichtig für seine Behandlung sei gewesen, dass er eine positive Einstellung und "ein Lächeln im Gesicht" behalten habe, so Rod Stewart.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Niemand weiß das, aber ich dachte, es wäre an der Zeit, dass ich es allen erzähle." Rod Stewart erhielt vor drei Jahren die Diagnose Prostatakrebs. Das verriet der britische Sänger laut dem "Mirror" nun bei einer Spendenveranstaltung in Surrey. Die Erkrankung sei im Februar 2016 nach einer Routine-Untersuchung bei ihm entdeckt worden.

Die gute Nachricht: Seit Juli seien die Krankheitszeichen bei ihm verschwunden. Der 74-Jährige ging mit seiner Diagnose und Heilung jetzt an die Öffentlichkeit, um auf Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen. "Ich bin jetzt aus dem Schneider, ganz einfach, weil es früh erkannt wurde." Er lasse sich regelmäßig untersuchen. "Leute, ihr müsst wirklich zum Arzt gehen."

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12:06 Uhr

Irans Präsident will Trump nicht in New York treffen

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Hassan Ruhani

(Foto: picture alliance/dpa)

Irans Präsident Hassan Ruhani hält immer noch nichts von einem Tête-à-tête mit US-Präsident Donald Trump. Die nächste Möglichkeit am Rande der UN-Vollversammlung in New York schlägt er jedenfalls aus: "Weder steht ein solches Ereignis an, noch wird es stattfinden", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Abbas Mousavi, im staatlichen Fernsehen und schob hinterher: "Ein solches Treffen wird es nicht geben." Das Weiße Haus hatte am Sonntag die Möglichkeit für bilaterale Gespräche nicht ausgeschlossen.

Die Islamische Republik wies zuvor erneut Vorwürfe aus den USA zurück, für die Angriffe auf saudi-arabische Ölanlagen verantwortlich zu sein. "Diese Anschuldigungen werden als inakzeptabel und völlig unbegründet verurteilt", sagte Außenamtssprecher Mousavi. Am Sonntag hatte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter erklärt, der Iran stecke hinter dem Angriff auf die größte Ölverarbeitungsanlage der Welt.

11:38 Uhr

Bienenschwarm auf Cockpit-Scheibe sorgt für Flugverspätung

Wenn eine Bienenkönigin einen bestehenden Bienenstock verlässt, um einen neuen Stock zu gründen, wird sie von Tausenden Arbeiterbienen begleitet. So ein Schwarm ist nicht einfach von seiner Mission abzubringen, wie nun ein Vorfall in Indien veranschaulichte. In der Metropole Kolkata versammelte sich nämlich ein besonders aggressiver Schwarm auf der Scheibe eines Flugzeugcockpits. Das Bodenpersonal versuchte daraufhin, die Bienen zu verscheuchen, um den Piloten klare Sicht zu verschaffen. Doch die Insekten griffen an und stachen zu. Auch der Versuch, den Bienenschwarm mit den Scheibenwischern zu entfernen, schlug fehl.

Das Flughafenpersonal setzte daraufhin "Plan B" in Kraft, die Bienen mit einem Wasserstrahl zu entfernen. Dazu rückten mehrere Löschfahrzeuge an. Nach ihrem knapp einstündigen Einsatz war die Cockpit-Scheibe endlich wieder frei. Der Air-India-Flug nach Agartala im Nordosten Indiens hob schließlich mit dreieinhalb Stunden Verspätung ab.

11:12 Uhr

Huthi-Rebellen drohen mit weiteren Angriffen auf Ölanlagen

Nach den verbalen Drohungen von US-Präsident Donald Trump haben sich nun auch die Huthi-Rebellen zu Wort gemeldet. Nach deren Aussage ist die saudi-arabische Ölindustrie nicht vor weiteren Angriffen gefeit. Die Anlagen des staatlichen Öl-Konzerns Aramco seien nach wie vor ein Ziel, erklärte die Miliz. Sie könnten jederzeit angegriffen werden. Ausländer sollten das Gebiet verlassen.

Die Huthi haben die Angriffe am Samstag auf zwei Ölraffinerien in Saudi-Arabien für sich reklamiert. Sie seien mit Drohnen verübt worden, die mit normalen und mit Düsenantrieben ausgestattet gewesen seien, teilte ein Sprecher der Aufständischen via Twitter mit. Er forderte Saudi-Arabien auf, seine "Aggression und Blockade des Jemen" zu beenden. Die USA vermuten, dass der Huthi-Verbündete Iran hinter den Attacken steckt. Die Islamische Republik weist die Vorwürfe zurück. Im Bürgerkriegsland Jemen kämpft ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis gegen die Huthis.

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10:47 Uhr

Bericht: Wohnung von Berliner Porschefahrer durchsucht

Noch steht nicht fest, wie es zu dem verheerenden Unfall in Berlin-Mitte kommen konnte. Vier Menschen starben, als ein Porschefahrer die Kontrolle über seinen SUV verlor und auf einen Gehweg raste. Bislang äußert sich der Verursacher nicht zum Unfallhergang. Er wird von einem Anwalt vertreten. Zeugenaussagen zufolge soll der 42-Jährige einen epileptischen Anfall hinterm Steuer gehabt haben - doch die Ermittlungsbehörden bekamen noch keine Einsicht in die Krankenakte.

Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht der fahrlässigen Tötung nach. In diesem Zusammenhang durchsuchten Beamte Ende vergangener Woche die Privatwohnung des Mannes. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft sagte dem Blatt: "Es wurden Beweismittel sichergestellt, die jetzt ausgewertet werden." Um welche Art von Beweismitteln es sich handelte, wurde offen gelassen.

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10:45 Uhr
Breaking News

Designer Luigi Colani im Alter von 91 Jahren gestorben

Sein Markenzeichen war der runde Schwung, die organische Form: Nun ist der Designer Luigi Colani im Alter von 91 Jahren in Karlsruhe gestorben. Er sei einer schweren Krankheit erlegen, sagte seine Lebensgefährtin Yazhen Zhao. Der Universaldesigner entwarf unter anderem Autos und Rennwagen, aber auch Möbel, Geschirr, Brillen, Kameras, Fernseher und Kleidung.

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10:22 Uhr

"Ich lag tagelang im Koma": Tony Marshall spricht über Schlaganfall

Er ist noch nicht ganz der Alte, aber Tony Marshall hat nach seiner schweren Erkrankung wieder ein Konzert gegeben - vor 250 Gästen seiner Rehaklinik im baden-württembergischen Dobel. Den rund 70-minütigen Auftritt absolvierte er im Sitzen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Der 81-Jährige ist ein "Steh-Auf-Männchen", wie er sagt. Im Gespräch mit dem Blatt offenbarte der Schlagersänger, wie schlimm es um ihn Anfang des Jahres stand. "Ich bin bei meinem Hausarzt in Baden-Baden auf dem Weg zur Toilette plötzlich zusammengebrochen und verlor das Bewusstsein. Er hat mich sofort ins Krankenhaus eingewiesen", sagte Marshall. "Dort lag ich tagelang im Koma. Später sagte man mir, dass ich einen Schlaganfall und ein Nierenversagen hatte." Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Herbert Anton Hilger heißt, leidet seit Jahren an der Nervenkrankheit Polyneuropathie.

10:04 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Teilen macht Freude

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Viele Gegenstände in unserem Besitz benutzen wir nur selten. Dabei waren sie oft teuer in der Anschaffung, nehmen zu Hause Raum ein und kosten - Stichwort Auto - auch noch Unterhalt. Und auch aus Sicht der Umwelt wird vieles schlicht völlig umsonst produziert. Dabei kosten Herstellung und Transport jedweden Produkts Energie und Rohstoffe.

Nachhaltiger ist es deshalb zu teilen, indem man all diese Dinge verleiht oder selbst ausleiht: selten genutzte Haushaltsgegenstände wie der Schlagbohrer und die Nähmaschine, die Girlande vom Kita-Umzug oder auch die für nur ein bestimmtes Gericht gekaufte und seitdem vergessene Gewürzmischung.

Plattformen hierfür sind Nachbarschaftsgruppen auf Facebook oder Whatsapp; ebay-Kleinanzeigen und nebenan.de. Hinzu kommen zahlreiche andere Webseiten und Apps, die sich auf das Leihen und Tauschen spezialisiert haben. Das Umweltbundesamt und der Naturschutzbund bieten eine Linksammlung zu diversen Plattformen.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

Am heutigen Montag sendet n-tv übrigens um 16.30 Uhr das News Spezial "Nachhaltigkeit - Packen wir's an!" mit dem Themenschwerpunkt Plastik.

09:50 Uhr

Zahl der staatlich unterstützten Asylbewerber gesunken

Im dritten Jahr in Folge ist die Zahl der vom Staat unterstützten Asylbewerber in Deutschland gesunken. Rund 411.000 Personen bezogen zum Jahresende 2018 Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das ist eine Verringerung um zwölf Prozent im Jahresvergleich. Der Höchststand der Leistungsempfänger war im Jahr 2015 mit 975.000 Personen gemeldet worden.

Rund die Hälfte der Betroffenen sei aus Asien (53 Prozent/220.000) nach Deutschland gekommen, erklärte die Behörde. Von dieser Gruppe stammten 63.000 Personen aus Afghanistan, 43.000 aus dem Irak und 23.000 aus Syrien. Die Leistungsempfänger aus Afrika machten 23 Prozent (96.000) aus. Aus Europa seien 20 Prozent (83.000) der vom Staat unterstützten Asylbewerber gekommen.

Wer bekommt Asylbewerberleistungen?

Berechtigt für Leistungen nach dem deutschen Asylbewerberleistungsgesetz sind Ausländer, die sich tatsächlich im Bundesgebiet aufhalten und eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz besitzen. Ausländer, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft erhalten haben oder als Asylberechtigte anerkannt sind, sind dagegen nicht leistungsberechtigt und damit auch nicht in der Statistik erfasst.

 

09:16 Uhr

"Noteninflation": Anteil der Einser-Abiturienten steigt und steigt

In 15 der 16 deutschen Bundesländer ist der Anteil der Einser-Abiturienten in den vergangenen zehn Jahren gewachsen. Allein Baden-Württemberg verzeichnete einen leichten Rückgang. Deutschlandweit stieg der Anteil der Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma von 20,2 auf 25,8 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Rheinischen Post"

  • Der Deutsche Hochschulverband (DHV) kritisierte die Entwicklung. "Wir sehen es mit Sorge, dass die Abiturnoten besser werden", sagt DHV-Sprecher Matthias Jaroch der Zeitung.
  • Der "Noteninflation" müsse Einhalt geboten werden: "Qualität muss Vorrang vor Quantität haben." Schon heute fehlten den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse, etwa in der Mathematik.
  • Die Daten belegen auch, dass es nach wie vor große Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt. In Thüringen hatten vergangenes Jahr 37,9 Prozent der Abiturienten eine Eins vor dem Komma stehen. Bei Schlusslicht Schleswig-Holstein waren es zuletzt nur 17,3 Prozent.
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08:48 Uhr

Radfahrer will aggressiver Elster ausweichen und stirbt

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Die australische Elster ist auch als Flötenvogel (Gymnorhina tibicen) bekannt.

(Foto: imago images / Nature Picture Library)

In Australien beginnt gerade der Frühling. Daher kann es bisweilen vorkommen, dass Elstern Menschen attackieren, weil sie Angst um ihre Eier und Jungen haben. Dieses Verhalten hat nun Zeugenaussagen zufolge zum Tod eines Radfahrers geführt. Der 76-Jährige wollte einem angreifenden Vogel ausweichen und war mit seinem Rad in einem Park in Woonona südlich von Sydney vom Weg abgekommen und gegen einen Zaunpfosten geprallt. Beim Sturz vom Rad zog sich der Mann schwere Kopfverletzungen zu, an denen er später starb.

08:35 Uhr

Einzelkandidat Brunner zieht Bewerbung für SPD-Vorsitz zurück

Da waren es noch 14: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner zieht seine Kandidatur für den SPD-Vorsitz zurück. "Mit diesem Schritt möchte ich eine deutlichere Zuspitzung im Kandidierendenfeld und damit eine klarere Wahlentscheidung ermöglichen", heißt es in einer persönlichen Erklärung des 66-Jährigen aus Bayern.

Mit dem Ausstieg von Brunner verbleiben sieben Duos aus jeweils einer Frau und einem Mann im Rennen um die Nachfolge der zurückgetretenen Parteivorsitzenden Andrea Nahles. Brunner sagte, thematisch lägen ihm die äußere, innere und soziale Sicherheit am Herzen. Diese Themen wisse er bei den Teams Klara Geywitz und Olaf Scholz sowie Petra Köpping und Boris Pistorius in guten Händen. Brunner betonte: "Ganz gleich, wer am Ende gewinnt - lasst uns hinter diesem Paar stehen und sie bei ihrer schwierigen Aufgabe unterstützen."

Hier eine Übersicht der Kandidaten:

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08:12 Uhr

Mathematiker knacken Jahrzehnte lang ungelöste Gleichung

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Mit Kopfrechnen kam keiner zu einer Lösung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ich glaube, es handelt sich um eine spektakuläre und zugleich extrem abstrakte Nachricht - deswegen will ich sie Ihnen nicht vorenthalten. Ich kann die gleich beschriebene Rechnung nur leider nicht überprüfen. Sollten Sie einen Fehler entdecken, sagen Sie Bescheid. Und los geht's: Mit enormem Rechneraufwand haben Mathematiker eine Jahrzehnte lang ungelöste Gleichung um drei Kubikzahlen geknackt. Das Ergebnis für die Formel: 42 = x³ + y³ + z³ lautet x = -80538738812075974, y = 80435758145817515 und z = 12602123297335631, wie die Universität Bristol kürzlich mitteilte.

Um diese Lösung zu erhalten, hätten Andrew Booker (Uni Bristol) und Andrew Sutherland vom Massachusetts Institute of Technology die ungenutzte Rechnerleistung von mehr als einer halben Million Heim-PCs genutzt. 42 war unter den Zahlen bis 100 die letzte Summe dreier Kubikzahlen, für die seit 65 Jahren noch keine drei ganzen Zahlen x, y und z gefunden worden waren. Für einige der Summen-Zahlen wie 13, 14 und 22 ist das per se nicht möglich, wie Konrad Krug von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung erläutert.

Service: Hier können Sie die Rechnung übrigens überprüfen. Vielen Dank an einen Leser für den Hinweis.

07:55 Uhr

Autofahrer fällt bei Kontrolle betrunken aus seinem Auto

Ein aufmerksamer Lkw-Fahrer hat womöglich Schlimmeres verhindert: Als er auf der Autobahn 29 ein Auto sah, das im Schneckentempo und in Schlangenlinien fuhr, verständigte er die Polizei. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges durch die Beamten fiel der Fahrer aus dem Auto - weil er so betrunken war. Er konnte nicht mehr gerade stehen, geschweige denn laufen. Der 45-Jährige war auch zu betrunken, um einen Alkoholtest zu machen. Im Auto saßen zwei weitere Personen, die laut Polizei augenscheinlich auch betrunken waren. Die Beamten nahmen dem Fahrer den Führerschein ab.

07:35 Uhr

Hulk-Darsteller Ruffalo rüffelt Johnson für skurrilen Vergleich

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Dass einem - vorsichtig formuliert - exzentrische Vergleiche wieder um die Ohren fliegen können, sollte Premierminister Boris Johnson eigentlich wissen. Aber vielleicht hat er den Aufschrei auch einkalkuliert, den er auslöste, als er jüngst Großbritannien mit dem Hulk verglich. Der "Mail on Sunday" hatte er gesagt: "Je wütender Hulk wird, desto stärker wird Hulk." Und in Bezug auf den Austritt aus der EU: "Hulk ist immer entkommen, egal wie eng gefesselt er war - und so ist das auch mit diesem Land."

US-Schauspieler Mark Ruffalo kann diesen blumigen Formulierungen wenig abgewinnen. Der 51-Jährige verkörperte zuletzt im Marvel-Universum die grüne, muskelbepackte Comic-Figur. "Boris Johnson vergisst, dass Hulk nur für das Wohl des Ganzen kämpft", twitterte er. "Zornig und stark kann auch beschränkt und zerstörerisch sein. Hulk funktioniert am besten, wenn er im Einklang mit einem Team ist, und er ist eine Katastrophe, wenn er alleine ist."

07:11 Uhr

Cars-Frontmann Ric Ocasek gestorben

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Mit Songs wie "Just What I Needed" und "My Best Friend's Girl" erlangte die Band The Cars in den 70er- und 80er-Jahren Berühmtheit. Nun ist der Sänger der US-Rockgruppe, Ric Ocasek, im Alter von 75 Jahren gestorben. Entsprechende US-Medienberichte bestätigte die Polizei in New York. Demnach wurde der Musiker am Sonntag in Manhattan leblos in einem Haus gefunden. Wie die Zeitung "USA Today" berichtete, gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.

Die New-Wave-Band löste sich 1988 auf, vereinigte sich 2011 jedoch wieder. Schlagzeilen machte im vergangenen Jahr die Trennung Ocaseks von Ex-Supermodel Paulina Porizkova, die er beim Videodreh zu "Drive" kennengelernt hatte. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Viele Musikerkollegen zeigten sich über die Todesnachricht geschockt. "Ruhe in Frieden. Ich habe die Arbeit mit seiner Band geliebt", schrieb Billy Idol bei Twitter. Richard Marx erklärte: "Du warst ein wahres Original".

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06:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

die Woche beginnt, wie die vergangenen Wochen/Monate/Jahre (gefühlt) aufgehört haben: Großbritannien verhandelt mit der Europäischen Union über den bevorstehenden Austritt aus der Staatengemeinschaft. Diesmal in den Hauptrollen: Premierminister Boris Johnson und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Die beiden sind in Luxemburg mittags zu einem Arbeitsessen verabredet.

Der Tory-Chef gab vorher zu Protokoll, dass er eine Brexit-Einigung noch für möglich hält. "Wenn wir in den nächsten Tagen genug Fortschritte machen, will ich zu diesem entscheidenden EU-Gipfel am 17. Oktober gehen und eine Vereinbarung finalisieren, die die Interessen von Unternehmen und Bürgern auf beiden Seiten des Kanals und auf beiden Seiten der irischen Grenze schützt", erklärte er. "Ich glaube leidenschaftlich daran, dass wir es schaffen können." Und ich hoffe leidenschaftlich, dass der ganze Spuk ein versöhnliches Ende findet.

Diese Themen werden heute außerdem wichtig:

  • Vier Tage vor den geplanten weitreichenden Entscheidungen im schwarz-roten Klimakabinett will die CDU ihr Konzept für mehr Klimaschutz beschließen. In der Beschlussvorlage sprechen sich die Autoren für die Bekämpfung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 über eine Ausweitung des Zertifikatehandels auf den Verkehrs- und den Gebäudebereich aus.
  • Heute beginnt übrigens auch die "Themenwoche Nachhaltigkeit" der RTL-Mediengruppe, zu der auch n-tv gehört. In diesem Kontext hat sich meine Kollegin Astrid Ehrenhauser mit Alternativen für Tampons und Binden beschäftigt.
  • Nach dem folgenschweren Drohnenangriff auf eine Raffinerie in Saudi-Arabien erwarten Experten zum Wochenstart Turbulenzen an den Ölmärkten. Wie ernst der Schaden wirklich sei und wie lange es dauere, bis die Produktionskapazität in Saudi-Arabien wieder voll hergestellt werden könne, sei ungewiss, schreibt Unicredit-Chefvolkswirt Erik Nielsen in London.
  • Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan empfängt heute den russischen Staatschef Wladimir Putin und seinen iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani zu Gesprächen über das Bürgerkriegsland Syrien. Fokus des Dreiergipfels in Ankara ist nach türkischen Angaben unter anderem die Situation in der Rebellenhochburg Idlib.
  • Das mit Spannung erwartete Hamburger Fußballderby steht um 20.30 Uhr an. Nach dem 0:0 und dem klaren 0:4 in der vergangenen Saison hofft der FC St. Pauli im dritten Anlauf in der 2. Liga auf den ersten Sieg über den Stadtrivalen. Der HSV möchte seinerseits die Tabellenführung zurückerobern und den Saisonstart krönen.

Ich bin derweil schon auf das erste Berliner Stadtderby in der Fußball-Bundesliga gespannt. Dazu muss ich mich aber noch bis November gedulden. Ich hoffe derweil, der Kaffee läuft bei Ihnen schon durch und Sie starten gut in die neue Woche. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den "Tag". Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:42 Uhr

Riekes Rückspiegel am 16. September 2019

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Familie Strelzyk nach der Flucht.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Wussten Sie, dass … eine der waghalsigsten Fluchten aus der DDR heute vor 40 Jahren unternommen worden ist? In der Nacht vom 16. September hob um 2.32 Uhr zwischen den thüringischen Orten Oberlemnitz und Heinersdorf ein selbst genähter Heißluftballon ab. An Bord befinden sich jeweils vier Erwachsene, Kinder und Gasflaschen. Ihr Ziel: die nur wenige Kilometer entfernte Bundesrepublik.

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Nach 28 Minuten war die Flucht aus der DDR über die innerdeutsche Grenze hinweg geglückt und die beiden Familien Strelzyk und Wetzel landeten im oberfränkischen Naila. Noch zweieinhalb Monate zuvor war ihr erster Ballon-Fluchtversuch gescheitert. Im vergangenen Jahr lief der Thriller "Ballon" in den Kinos, in dem Michael Bully Herbig als Regisseur die packende Geschichte von 1979 nacherzählt.

Wir gratulieren … Loona, mondsüchtige Sommerhit-Sängerin, zum 45. Geburtstag. Die Niederländerin feiert heute in ihrer Wahlheimat Malle bestimmt eine stattliche Party, hoffentlich mit vielen Eurodance-Krachern. Bailando!

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06:25 Uhr

Ausläufer von Tief "Ignaz" breiten sich weiter aus

Mit Höchstwerten von bis zu 29,9 Grad lag die bundesdeutsche Hitzespitze gestern am Oberrhein. Gleichzeitig bekamen die Nordlichter nur windige 17 bis knapp 20 Grad. Denn hier sind bereits die Ausläufer von Tief "Ignaz" angekommen, die sich jetzt immer weiter ausbreiten.

Björn Alexander

n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Insofern zeigt sich das Wetter heute vor allem über der breiten Landesmitte oft grau und zeitweise fällt Regen oder Nieselregen bei 0 bis maximal 3 Sonnenstunden. Besser sieht es ab dem Mittag besonders im Norden und Nordosten aus, wo sich die Sonne mit bis zu 6 sonnigen Betriebsstunden schon wieder besser ins Spiel bringt.

Am schönsten geht es aber noch ganz im Süden in die neue Wetterwoche. Hier kommen die Tiefausläufer erst in der Nacht an und somit gibt Hoch "Gaia" zuvor nochmal alles: 10 bis 11 Stunden Sonne und Tageshöchstwerte von 26 bis 30 Grad.

Ansonsten bringen es die Temperaturen heute nur noch auf teils windige 15 bis 22 Grad. Ein Trend zur Abkühlung, der zur Wochenmitte bestehen bleibt. Tagsüber kriegen wir keine 20 Grad mehr und nachts gesellt sich zum Teil auch wieder leichter Frost hinzu. Hier die Details zur Abkühlung und zum nächsten Wochenende, an dem es der Altweibersommer nochmals wissen will. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und in eine ziemlich abwechslungsreiche Wetterwoche. Ihr Björn Alexander

06:07 Uhr

Schwarzes Loch im Herzen der Milchstraße wird gefräßiger

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Die Grafik veranschaulicht den Weg eines Sterns am Rande des Ereignishorizonts eines schwarzen Loches.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Wir haben in den 24 Jahren, die wir das supermassereiche Schwarze Loch untersuchen, nichts Vergleichbares gesehen." Das gigantische Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße gönnt sich derzeit ein ungewöhnlich reichhaltiges Mahl. Das schließen Astronomen aus einem plötzlichen Helligkeitsausbruch des Massemonsters: Es leuchtet so hell wie nie seit Beginn der Beobachtungen, berichtete Andrea Ghez von der Universität von Kalifornien in Los Angeles in einer Mitteilung.

Über die Ursache des plötzlichen Ausbruchs rätseln die Forscher noch. Sie hatten rund 13.000 Messungen aus 133 Nächten seit 2003 analysiert. Am 13. Mai 2019 strahlte das Schwarze Loch plötzlich doppelt so hell wie auf den hellsten der übrigen Aufnahmen. "Die große Frage lautet, ob das Schwarze Loch in eine neue Phase eintritt", betonte Ghez' Kollege Mark Morris. Das könne etwa bedeuten, dass die Menge an interstellarem Gas, die in das Schwarze Loch strudele, für eine längere Zeit zunehme.

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