Montag, 21. Oktober 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Montag, der 21. Oktober 2019

Unsere "Lieblingsserie" geht in die nächste Runde. Das Unterhaus durfte heute nicht über den neuen Brexit-Deal entscheiden, weil Parlamentspräsident Bercow die Abstimmung blockiert hatte. Regierungskreise sprechen von der "Woche der Hölle" im Parlament. Ein guter Titel für die neue Staffel.

"Lasst uns die Nerven behalten und ein Bier trinken", sagt dazu Philippe Lamberts, der Grünen-Fraktionschef im Europaparlament. Gute Idee, na dann Prost!

Wenn Sie kein Serien-Fan sind, hier ein paar andere interessante Artikel für Sie:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:09 Uhr

Spielzeug-Polizeiauto schlägt Einbrecher in die Flucht

Hmm, irgendwo habe ich das schon gesehen…

Als ein Mann im hessischen Heusenstamm in der Nacht zum Samstag verdächtige Geräusche an seiner Eingangstür hörte, musste er bestimmt an den Weihnachtsklassiker "Kevin – Allein zu Haus" denken.

Denn der einfallsreiche Bewohner aktivierte daraufhin das Martinshorn eines Spielzeug-Polizeiautos. Das Geräusch schreckte den Täter offenbar ab. Er brach den Einbruchsversuch ab und ergriff mutmaßlich mit einem Komplizen in einem Auto die Flucht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in dem Fall.

21:32 Uhr

KZ-Wachmann vor Gericht: "Ich habe viele Leichen gesehen"

Im Hamburger Prozess gegen einen früheren SS-Wachmann hat der Angeklagte sein Mitgefühl für die Gefangenen in den Konzentrationslagern bekundet. Es sei ihm ein großes Bedürfnis zu sagen, wie leid es ihm tue, was diesen Menschen angetan worden ist. Sein Einsatzort Stutthof bei Danzig sei 1944/45 ein "Ort des Grauens" gewesen. "Ich habe viele Leichen gesehen", sagte er zu Beginn seiner Befragung durch die Vorsitzende Richterin Anne Meier-Göring. "Die Bilder des Elends und des Grauens haben mich mein ganzes Leben verfolgt."

Der 93-Jährige ist der Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen angeklagt. Er soll als Wachmann zwischen dem 9. August 1944 und dem 26. April 1945 "die heimtückische und grausame Tötung insbesondere jüdischer Häftlinge unterstützt" haben. Zu seinen Aufgaben habe es gehört, die Flucht, Revolte und Befreiung von Häftlingen zu verhindern. Er habe teilweise bis ins Detail Kenntnis von den Erschießungen gehabt. Wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten zur Tatzeit findet der Prozess vor einer Jugendstrafkammer am Landgericht statt.

20:50 Uhr

Tochter jahrelang missbraucht und gefilmt - fünf Jahre Haft

Weil er seine kleine Tochter über Jahre hinweg missbraucht, Übergriffe gefilmt und zum Teil im Internet verbreitet hat, ist ein 39-jähriger Berliner zu insgesamt fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den Mann unter anderem des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig.

  • Das Mädchen sei etwa fünf Jahre alt gewesen, als es zu ersten Taten in der Wohnung des Mannes gekommen sei, hieß es im Urteil. Das Kind habe damals auf Weisung des Vaters unter anderem Reizwäsche anziehen und vor seiner Kamera posieren sollen. Der Vater habe Kinderpornografie im Internet getauscht.
  • Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn vor zwei Wochen gestanden. Nach Entdeckung der Taten habe er eine Therapie begonnen, erklärte der 39-Jährige. Ihm wurden 29 Fälle in der Zeit von Januar 2011 bis Mai 2018 zur Last gelegt.
  • Mehr als 6100 kinder- und jugendpornografische Dateien habe die Polizei bei einer Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten im Februar 2018 gefunden, so die Staatsanwältin.
20:16 Uhr

Prinz William sorgt sich um Harry und Meghan

Als großer Bruder ist man wohl immer etwas in Sorge um seine kleinen Geschwister. Im Fall von Prinz William soll sich dieses Gefühl bezüglich Prinz Harry zuletzt aber noch einmal deutlich verstärkt haben. Grund dafür seien laut der "BBC" die Aussagen von Harry und seiner Frau Meghan, die die beiden in einer TV-Dokumentation getätigt haben. Von einem Mitarbeiter aus dem Palast will die Seite erfahren haben, dass William hoffe, dass es den beiden gut geht.

Meghan erzählt im Interview, dass ihr das Leben als Royal sehr zu schaffen mache und ihr britische Freunde vor der Beziehung zu Harry sogar davon abgeraten hätten - "weil die britische Klatschpresse dein Leben zerstören wird."

Und auch Harry erklärt in der Doku, dass es ihm ausgesprochen schwerfällt, tagtäglich mit dem immensen Druck umgehen zu müssen, den ein Leben als britischer Royal mit sich bringt.

19:25 Uhr
Breaking News

Netanjahu scheitert mit Regierungsbildung

Israels rechtskonservativer Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach der Parlamentswahl Ende September mit der Regierungsbildung gescheitert. Er gab ein entsprechendes Mandat an Präsident Reuven Rivlin zurück.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:16 Uhr

US-Panzer rollen nach Litauen

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US-Panzer etwa 30 Kilometer nordöstlich von der litauischen Hauptstadt Vilnius.

(Foto: imago images/Scanpix)

Die USA haben mit der Stationierung eines Bataillons in Litauen begonnen. Dutzende Panzer trafen heute mit Zügen auf einem Übungsgelände in Pabrade ein, in unmittelbarer Nähe zur weißrussischen Grenze.

Die Stationierung von 500 US-Soldaten sei "zuallererst" eine Botschaft an Litauen und die benachbarten Nato-Staaten, "dass die Alliierten bei uns sind", sagte Verteidigungsminister Raimundas Karoblis. Darüber hinaus sei es eine Botschaft "der Abschreckung" an Russland.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:55 Uhr

Grüne wollen Lutz Bachmann im Amri-Ausschuss befragen

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Die Grünen möchten gern erfahren, wie Lutz Bachmann noch in der Tatnacht wissen konnte, dass der Attentäter ein Tunesier ist.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Grünen wollen den Pegida-Initiator Lutz Bachmann in den Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag von 2016 vorladen. Ihr Antrag liegt dem "Spiegel" nach dessen Angaben vor.

  • Der Initiator der islam- und ausländerfeindlichen Protestbewegung Pegida hatte wenige Stunden nach dem Anschlag auf Twitter behauptet, er habe eine "interne Info" aus der Berliner Polizeiführung, der zufolge der Täter "tunesischer Moslem" sei. Der Attentäter Anis Amri stammte tatsächlich aus Tunesien. Später gab Bachmann an, er habe keinen Informanten gehabt.
  • "Wir wollen herausfinden, wie es sein konnte, dass Herr Bachmann so früh, nämlich noch in der Tatnacht, erfahren hat, dass der Attentäter vom Breitscheidplatz ein Tunesier ist", sagte die innenpolitische Sprecherin der Grünen, Irene Mihalic, dem "Spiegel".
  • Zwar gibt es dem Bericht zufolge bei CDU- wie SPD-Abgeordneten Vorbehalte gegen die Vorladung, in der Regel wird über Anträge zu Zeugenvernehmungen aber im Konsens entschieden.
18:43 Uhr

AKK fordert internationale Sicherheitszone in Syrien

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine international kontrollierte Sicherheitszone im syrischen Grenzgebiet zur Türkei gefordert. Einen entsprechenden Vorschlag habe sie mit Kanzlerin Angela Merkel abgestimmt und westlichen Verbündeten unterbreitet, sagte die CDU-Vorsitzende in Berlin.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:32 Uhr

Katze hört zu laut Musik - Polizei stürmt Wohnung

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Samstag ist Partytag!

(Foto: uzh)

Was kann man als Katze so alles machen, wenn man alleine zu Hause ist? Schlafen, fressen, Möbel kaputt machen… Oder halt eine Party schmeißen.

  • Im nordrhein-westfälischen Iserlohn hat eine Katze einen Polizeieinsatz wegen überlauter Musik in einer Wohnung ausgelöst.
  • Anwohner beschwerten sich am Samstagabend über extrem laute Musik in dem Haus. Durch den Bass vibrierte sogar die Wohnungstür, die die Polizisten aufbrechen mussten, um auszuschließen, dass keine bewusstlose Person in der Wohnung liegt. In der Wohnung stießen die Beamten aber nur auf ein paar Katzen - und auf einen Laptop, von dem die laute Musik kam.
  • Wenig später kam die Bewohnerin nach Hause und versicherte, sie habe die Musik vor dem Verlassen der Wohnung abgestellt. Womit alles auf eine technisch versierte Katze als "Täterin" hindeutete: "Möglicherweise hat eine Samtpfote auf der Tastatur des Laptops die Endlosschleife in voller Lautstärke ausgelöst", hieß es im Polizeibericht.

Es würde mich nicht wundern, wenn die "Samtpfote" in den kommenden Tagen so einen Instagram-Post "auslöst":

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18:03 Uhr

Flieger muss wegen Reinigungsmittels notlanden

Wegen eines ausgelaufenen Reinigungsmittels ist eine Passagiermaschine auf dem Flug von London in die US-Stadt Philadelphia umgekehrt und außerplanmäßig in Dublin gelandet.

  • Die nicht näher beschriebene Flüssigkeit sei in der Bordküche ausgelaufen, teilte ein Sprecher der US-Gesellschaft American Airlines mit. Nach der Landung in der irischen Hauptstadt seien zwei Besatzungsmitglieder und ein Passagier zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. 
  • In Medienberichten hieß es, zwei Crew-Mitglieder seien vorübergehend bewusstlos gewesen.
  • Reisende von Flug 729 hätten über einen starken Geruch, brennende Augen und Hautreizungen geklagt.
  • An Bord des Airbus A330 befanden sich demnach rund 300 Menschen.
17:40 Uhr

"Kir Royal"-Star Billie Zöckler ist tot

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Billie Zöckler wurde 70 Jahre alt.

(Foto: imago/Future Image)

Schauspielerin Billie Zöckler ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Das bestätigte ihre Schwägerin der "Bild"-Zeitung: "Sie war in der letzten Zeit sehr krank. Wir sind zutiefst bestürzt."

1984 wurde Billie Zöckler als Mimi Schrillmann in der Filmkomödie "Im Himmel ist die Hölle los" bekannt. In der Serie "Kir Royal" war sie als Sekretärin Edda Pfaff zu sehen.

Später hatte sie Auftritte in Serien wie "Die Rosenheim-Cops" oder "SOKO Wien". Im TV-Film "Club der einsamen Herzen", der im Juni ausgestrahlt wurde, spielte sie zudem neben Hannelore Elsner, Uschi Glas und Jutta Speidel.

16:32 Uhr

Thailands König entzieht seiner Ex alle Titel

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Sineenat Wongvajirapakdi darf nicht mehr zu Königs Füßen sitzen.

(Foto: imago images / PPE)

Die beiden werden bestimmt keine Freunde bleiben.

Thailands König Maha Vajiralongkorn ist sauer auf seine bisherige offizielle Geliebte und entzieht ihr deswegen alle königlichen und militärischen Titel.

Die 34-jährige Sineenat Wongvajirapakdi - praktisch die Zweitfrau neben Königin Suthida - darf sich damit auch nicht mehr Königlich-Adelige Gemahlin nennen. Begründet wurde die Degradierung vom Palast damit, dass die ehemalige Krankenschwester gegen den Willen des Königs verstoßen habe und illoyal gegenüber der Monarchie gewesen sei.

15:58 Uhr

Deutsche nahm Kinder mit zum IS - Sohn getötet

Eine deutsche Mutter, die ihre Kinder mit zum IS genommen hat, muss sich aller Voraussicht nach bald in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat am dortigen Oberlandesgericht Anklage gegen die Frau erhoben. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, die Kinder in Syrien in Lebensgefahr gebracht zu haben. Ein Sohn war 2018 im Bürgerkrieg bei einem Raketenangriff gestorben.

  • Die Ermittler werfen der Frau vor, Deutschland im Herbst 2015 mit den Kindern verlassen zu haben, um sich dem IS anzuschließen - gegen den Willen ihres Ehemanns, der damals beruflich unterwegs war.
  • Laut Bundesanwaltschaft mussten die Kinder in Unterkünften leben, die bombardiert und beschossen wurden, und sich einmal auch eine öffentliche Hinrichtung anschauen.
  • Den später getöteten Sohn ließ die Frau demnach schon als Sechsjährigen militärisch schulen. Sie selbst habe den "Katiba Nusaiba" angehört, einer Kampfeinheit von IS-Frauen.
  • Die Frau hatte in Syrien einen IS-Anhänger geheiratet und noch ein Kind bekommen. Nach dem Tod ihres Sohnes und ihres neuen Mannes war sie mit ihren Kindern nach Deutschland zurückgekehrt.
15:35 Uhr

Zwei Hamburger wollen beim ESC für San Marino antreten

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Der berühmteste San-Mariner der Welt, Serhat aus Istanbul, zieht seinen Hut vor Pascal van der Straaten und Francesco Fragile.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Okay, schlechter, als diesjähriger Beitrag aus San Marino geht's kaum. Doch zwei Hamburger wollen jetzt versuchen, den singenden Zahnarzt Serhat ("Say Na Na Na"), mit einer trashigen Hymne zu übertreffen.

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Mit "San Mariyes - San Marino" wollen Pascal Strehler, Autor bei NDR Kultur, und Robert Hauspurg, Moderator bei Bremen Zwei für San Marino beim Eurovision Song Contest 2020 starten.

Unter ihren Künstler-Identitäten Pascal van der Straaten und Francesco Fragile hatten sie sich beim san-marinesischen Sender SMRTV bereits beworben.

"Wir sind eine Mischung aus Abba und Vicky Leandros, rechnen uns gute Chancen aus."

In San Marino waren sie noch nicht, aber sie hätten ein Herz für das kleine Land, "weil es so rebellisch ist wie wir". Falls es nicht klappen sollte, haben sie schon einen Plan B: Dann bewerben sie sich nächstes Jahr für Liechtenstein oder Andorra.

15:02 Uhr

Unbekannte beschießen Asylunterkunft in Thüringen

Eine Woche vor der Landtagswahl häuft sich die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten in Thüringen: Mike Mohring, der Spitzenkandidat der CDU, und Dirk Adams, der Grünen-Fraktionschef im Landtag, erhielten Morddrohungen.

Nun wird auch eine offenbar rechtsextremistische Gewalttat vom Wochenende bekannt: Im thüringischen Obermehler haben Unbekannte aus einem Auto heraus eine Flüchtlingsunterkunft mit einer Schreckschusswaffe beschossen und dabei rassistische Parolen gerufen. Verletzt wurde dabei niemand.

Mitarbeiter des Wachschutzes der Unterkunft hatten in der Nacht von Samstag zu Sonntag den älteren, grauen Pkw beobachtet, der sehr langsam vorbeifuhr, und die Polizei gerufen. Ein Suchhund fand in der Nähe des Haupttors mehrere Patronenhülsen. Eine Fahndung nach dem Auto blieb zunächst ohne Erfolg. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

14:37 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Janis Peitsch hat fünf Tage - einschließlich Wochenende - durchgearbeitet, jetzt verabschiedet er sich in den Feierabend und hat zwei Tage frei. Wenn Sie ihn vermissen sollten, können Sie ihn in einem der Berliner Baumärkte finden - der Kollege muss noch seine Wohnung winterfest machen. Während Janis durch die Regale schlendert, versorge ich Sie mit den neusten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:29 Uhr

Til Schweiger: Augsburger Puppenkiste besser als Hessen-Tatort

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Til Schweiger lässt auf Facebook mal wieder ordentlich Dampf ab. Als Zielscheibe dient ihm diesmal der jüngste Hessen-Tatort seines Schauspielkollegen Ulrich Tukur.

"Jede Folge der Augsburger Puppenkiste war glaubwürdiger, besser gespielt und vor allem spannender!", schrieb Schweiger auf seiner Seite.

Im neuesten "Tatort" trifft Tukur als Hauptkommissar Felix Murot einen gemeinsamen Freund aus alten BKA-Tagen, mit dem zusammen er in einer ehemaligen Polizeiwache unter heftigen Beschuss gerät.

Nur mal so: Als Nick Tschiller ist Til Schweiger selbst als Tatort-Kommissar aktiv. Seine Ballerorgien aus Hamburg kommen bei vielen Fans nicht gut an. Also lieber Herr Schweiger, wer im Glashaus sitzt ...

13:56 Uhr

Rauch im Cockpit: Ferienflieger muss in München notlanden

Ein belgischer Ferienflieger war am Morgen auf dem Weg von Brüssel nach Scharm el Scheich, als die Piloten plötzlich Rauch im Cockpit bemerkten. Um die Sicherheit der 183 Passagiere nicht zu gefährden, ist die Maschine des Anbieters Tui Fly am Flughafen München notgelandet

Die Feuerwehr hielt sich bereit, musste aber nicht eingreifen. Der Grund für die Rauchentwicklung: Im Cockpit sei ein kleiner Ventilator ausgefallen, der für die Kühlung der Instrumente gewesen sei, teilte der Flughafensprecher mit.

In München war die südliche Start- und Landebahn war am Morgen für etwa 20 Minuten gesperrt. Alle Flugzeuge konnten dem Sprecher zufolge "ohne nennenswerte Verzögerung" über die nördliche Bahn abheben. Die Passagiere warteten zunächst auf eine Ersatzmaschine.

13:08 Uhr

Unesco-Erbe: Turiner Reitschule in Flammen

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Der Dachstuhl des Gebäudes wurde durch das Feuer zerstört.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Die ehemalige königliche Reitschule im Zentrum von Turin ist teilweise abgebrannt. Das Gebäude, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, fing laut Behördenangaben am Morgen Feuer. Der Dachstuhl wurde zerstört. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer jedoch löschen, niemand wurde verletzt. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

Das historische Gebäude gehört zu den Residenzen des Königshauses Savoyen. Es ist für seine architektonischen Besonderheiten bekannt und wurde zuletzt von Künstlern besetzt. Auch in der Vergangenheit hatte es dort schon mal gebrannt.

12:25 Uhr

Unfall mit Panzer: Drei US-Soldaten sterben bei Übung

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(Foto: REUTERS)

Tragisches Unglück im US-Bundesstaat Georgia: Bei einer Übung mit einem Schützenpanzer sind drei Soldaten ums Leben gekommen. Drei weitere wurden verletzt, als sich das Fahrzeug vom Typ "Bradley" überschlug.

Weitere Angaben zu dem Vorfall auf der Armeebasis Fort Stewart machte die Armee nicht. Der Kommandeur der 3. US-Infanteriedivision, Tony Aguto, sprach von einem "herzzerreißenden Tag".

11:49 Uhr

Coppola und Scorsese stänkern gegen Superhelden-Filme

Francis Ford Coppola und Martin Scorsese haben Kultfilme wie "Der Pate" und "Taxi Driver" auf die Leinwand gebracht. Doch an den derzeitigen Superhelden-Blockbustern wie "Spider Man" und der "Avengers"-Reihe lassen die beiden Regisseure kein gutes Haar.

"Ich weiß nicht, was die Leute davon haben, immer wieder den gleichen Film zu sehen", sagte Coppola bei einer Preisverleihung in Lyon. "Wir sollten etwas vom Kino lernen und uns Erkenntnisse, Wissen und Inspiration aneignen."

Scorsese zeigte sich kürzlich ebenfalls überrascht über den Erfolg der Comic-Verfilmungen und verglich sie mit "Freizeitparks". "Es ist nicht das Kino von Menschen, die versuchen, anderen Menschen emotionale und psychologische Erlebnisse zu vermitteln", sagte er in einem Interview.

Regisseur James Gunn, der die Marvel-Filme "Guardians of the Galaxy" drehte, reagierte auf die Kritik. "Viele unserer Großväter dachten, alle Gangsterfilme seien gleich und nannten sie oft 'abscheulich'", schrieb der 53-Jährige auf Instagram. "Manche Superheldenfilme sind schlecht, manche wunderbar. Wie Western oder Gangsterfilme (oder einfach: Filme)."

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11:18 Uhr

Tierschützer entlassen Seelöwen-Babys in die Freiheit

Wie putzig: An der Küste Perus haben Tierschützer sechs junge Seelöwen in den Ozean zurückgebracht.

Die Organisation "Orca" hatte die fünf Männchen und ein Weibchen aufgepäppelt, nachdem die Tiere vor einiger Zeit in der Nähe der Hauptstadt Lima entdeckt worden waren. Die Seelöwen hatten alle ihre Mutter verloren und kämpften um ihr Überleben.

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10:58 Uhr

Gebeine von Franco verlassen diese Woche "Tal der Gefallenen"

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(Foto: AP)

Die sterblichen Überreste des früheren spanischen Diktators Franco befinden sich bislang in einem gigantischen Mausoleum im sogenannten "Tal der Gefallenen" bei Madrid. Doch nach langem Hin und Her wird der Gewaltherrscher nun endlich umgebettet.

An diesem Donnerstag sollen die Gebeine Francos exhumiert und anschließend auf dem Friedhof El Pardo-Mingorrubio am Nordrand der Stadt beigesetzt werden. Das teilte die spanische Regierung heute mit. Die Umbettung soll im engsten Familienkreis stattfinden.

Mehr zur Debatte um die Franco-Umbettung lesen Sie hier.

 

10:22 Uhr

Philippinen haben plötzlich 500 Inseln mehr

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Die Philippinen bestehen aus mehr Inseln, als gedacht. Bislang hieß es, dass das Land in Südostasien aus 7107 Inseln bestehe. Doch die nationale Behörde für Kartierung gibt die Zahl der Inseln nun mit 7641 an.

Der Grund für die Zunahme erklärt sich durch die Möglichkeit von genaueren Radaraufnahmen. Damit kann die Veränderung von Landmassen genauer beobachtet werden.

Im Wesentlichen bestehen die Philippinen aus drei großen Inselgruppen: Luzon (wo auch die Hauptstadt Manila liegt), Visayas und Mindanao. Bewohnt sind aktuell nur etwa ein Viertel der Inseln.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:11 Uhr

Baby im Auto von vier Kugeln getroffen

Ein Baby ist in der US-Stadt Philadelphia unter mysteriösen Umständen angeschossen worden. Das elf Monate alte Kind saß im Auto seiner Stiefmutter, als es von vier Kugeln getroffen wurde. Dabei erlitt das Baby lebensgefährliche Verletzungen.

  • Die Frau habe während der Fahrt zwar mehrere Schüsse gehört, aber weiter nichts bemerkt, berichtete unter anderem der Sender abc.
  • Erst mehrere Häuserblocks weiter habe sie sich im Sitz umgedreht und erkannt, dass das Baby blutüberströmt auf dem Rücksitz lag.
  • Die Ärzte kämpften noch am Abend um das Leben des Kindes.
  • Erste Ermittlungen ergaben zunächst keine heiße Spur. Möglicherweise bestehe ein Zusammenhang mit einer Schießerei in der Nähe, wobei drei Männer verletzt wurden.
09:36 Uhr

Berlin geht gegen Koks-Taxis vor

Schnee, weißes Gold, Perico oder kolumbianisches Marschierpulver: Kokain kennt man in Szenekreisen unter verschiedenen Begriffen. Insbesondere in Großstädten ist die Droge ein Problem. In Berlin geht die Polizei mittlerweile vermehrt gegen sogenannte Koks-Taxis vor.

  • Von Mai bis Oktober seien 35 Ermittlungsverfahren dazu aufgenommen worden, berichtet der RBB.
  • Die Drogenlieferungen werden teilweise aus Call-Centern gesteuert. An den Kunden übergeben werde der Stoff oft innerhalb von 15 bis 30 Minuten, meist im Auto
  • Im Mai war die Festnahme zweier Männer in Berlin bekannt geworden, die ihre Kunden per Kokain-Taxi versorgt haben sollen. In einem verdächtigen Fahrzeug waren ein Kilogramm Kokain mit einem Marktpreis von etwa 40.000 Euro beschlagnahmt worden.

Wie das Geschäft der Koks-Taxis in Berlin abläuft, hat Moderator Klaas Heufer-Umlauf kürzlich in seiner Show demonstriert.

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08:53 Uhr

Australische Zeitungen erscheinen mit geschwärzter Titelseite

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(Foto: picture alliance/dpa)

Zeitungsleser in Australien wurden heute morgen auf der Titelseite nicht mit Trump, Brexit und Co konfrontiert. Auf Blättern wie dem "Sydney Morning Herald" oder dem "Australian" verdeckten schwarze Balken Text und Fotos.

  • Damit protestierten die Zeitungen gegen eine Reihe von Gesetzesverschärfungen, die Journalisten die Arbeit erschweren, und gegen die Durchsuchung von Redaktionsräumen durch die Polizei.
  • Die Aktion stand unter dem Motto "Your Right to Know".
  • Die Zeitungen appellierten an die rechtskonservative Regierung von Premierminister Scott Morrison, die Pressefreiheit besser zu schützen.
  • Nach Angaben des Bündnisses verabschiedete das australische Parlament in den vergangenen Jahren mehr als 60 Gesetze, die das Aufdecken von Skandalen und Missständen erschweren.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:11 Uhr

Frau erhält wegen Selfie lebenslanges Kreuzfahrt-Verbot

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Für ein Urlaubs-Selfie hat eine Frau auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik ihr Leben riskiert. Wie unter anderem "CNN" berichtet, kletterte die Frau für das Foto über das Balkongeländer ihrer Kabine.

Ein Mitreisender beobachtete die gefährliche Aktion und alarmierte die Crew. Die Konsequenz: Die Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean hat die Frau mit einem lebenslangen Kreuzfahrt-Verbot belegt. Laut einem Sprecher des Unternehmens musste die Frau in Jamaika das Schiff verlassen.  

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07:31 Uhr

Trump schreibt Namen seines Verteidigungsministers falsch

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Mark who? Leser der Tweets von Donald Trump gerieten gestern kurz ins Stutzen. Der US-Präsident schrieb da von einem gewissen "Mark Esperanto", angeblich US-Verteidigungsminister.

In den sozialen Medien ergoss sich prompt eine Welle des Spottes darüber, dass der US-Präsident den Namen seines eigenen Pentagon-Chefs, Mark Esper, nicht richtig zusammenbekomme. Trump löschte den Tweet wenig später - und ersetzte ihn mit der korrekten Schreibweise. Doch das Erinnerungsvermögen des Internets ist erbarmungslos.

Dem Präsidenten sind solche Namensvariationen übrigens schon öfter passiert.

  • Kürzlich bezeichnete Trump den Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einer Pressekonferenz versehentlich als "Stoltenheim".
  • Den Apple-Chef Tim Cook nannte er bei einem Auftritt im Weißen Haus in dessen Beisein - "Tim Apple".
07:07 Uhr

Der Tag, an dem die A-Klasse durch den Elchtest kippte

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Wussten Sie, dass … sich ein deutscher Automobilriese heute vor 22 Jahren vor der ganzen Welt blamiert hat? Am 21. Oktober 1997 kommt die A-Klasse aus dem Hause Daimler bei einem Fahrmanöver ins Schlingern und kippt um - der "Elchtest" ist ein Marketing-Desaster für den Stuttgarter Autobauer.

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Kein Elch in Sicht, dafür ein schlingernder Benz: Die A-Klasse startete unstet in ihre mittlerweile 22 Jahr dauernde Ära.

(Foto: picture alliance / Ingo Wagner/d)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 21. Oktober:

  • Vor 12 Jahren fährt der finnische Formel-1-Pilot Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Brasilien zum Sieg und gewinnt die Weltmeisterschaft.
  • Vor 50 Jahren wählt der Deutsche Bundestag den Sozialdemokraten Willy Brandt zum vierten Bundeskanzler.
  • Vor 214 Jahren schlägt die britische Marine in der Seeschlacht von Trafalgar die französisch-spanische Armada. Vater des Triumphes ist Admiral Nelson, der in den Gefechten allerdings stirbt.

Wir gratulieren …

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    Verrenkt sich gern für den Erfolg: Handball-Nationaltorwart Heinevetter.

    (Foto: imago images / wolf-sportfoto)

    Silvio Heinevetter, reaktionsschneller Handball-Fuchs mit Nebenjob im DHB-Tor, zum 35. Geburtstag.
  • Kim Kardashian, US-amerikanischer Selbstvermarktungsprofi mit Vorliebe zur leichten Bekleidung, zum 39. Geburtstag.
  • ... Udo Wachtveitl, Ur-Münchener, schauspielernder "Tatort"-Kommissar und Grimme-Preisträger, zum 61. Geburtstag.
  • ... Wolfgang Ketterle, Heidelberger Physik-Crack mit Nobelpreis, zum 62. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Tag steht wieder ganz im Zeichen des Brexit. Möglicherweise wird das britische Parlament über das zwischen Premierminister Boris Johnson und der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen. Die Entscheidung darüber will Parlamentspräsident John Bercow am Nachmittag bekanntgeben. Folgende Themen stehen an diesem Montag ebenfalls auf der Agenda:

  • In Kanada wird ein neues Parlament gewählt
  • CDU, Grüne und SPD starten in Sachsen ihre Koalitionsverhandlungen
  • Im Prozess gegen einen ehemaligen Wachmann im KZ Stutthof wird in Hamburg die Aussage des Angeklagten erwartet
  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist auf Stippvisite in Kroatien
  • Im Fall der isolierten Familie in Groningen soll der unter Verdacht stehende Vater dem Haftrichter vorgeführt werden

Mein Name ist Janis Peitsch, ich begleite Sie bis zum Nachmittag durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik können Sie mir gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de schreiben. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche!

06:42 Uhr

Regen im Westen - Sonne im Osten

Björn Alexander

Björn Alexander

Die neue Woche bringt uns meist ruhiges und trockenes Herbstwetter mit guten Chancen auf den Oktober der goldenen Art. Doch zuvor gibt es heute in der Westhälfte bis herauf nach Schleswig-Holstein nochmals Schauer und einzelne Gewitter. Erst später ist es häufiger trocken. Richtung Osten und Südosten ist das schöne Wetter hingegen schon da und somit geht es nach Nebelauflösung freundlich, teils auch sonnig weiter.

Die Temperaturen sind in der milden Südwestströmung nach wie vor deutlich überm jahreszeitlichen Durchschnitt. 13 Grad werden es in der Eifel und 23 Grad im Osten.

Die weiteren Aussichten: sehr mildes bis warmes Hochdruckwetter hierzulande und zum Teil heftige Gewitter mit Starkregen am westlichen Mittelmeer. Hier die Details mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag wünsche. Ihr Björn Alexander

 

06:08 Uhr

Familie verunglückt nach Hochzeitsfeier: 16-Jähriger tot

Kurz vor dem Unfall feierten sie noch eine Hochzeit, dann ist eines der Kinder tot: Auf dem Rückweg von einer Hochzeitsfeier ist in Bielefeld eine Familie schwer verunglückt. Bei dem Autounfall kam der 16-Jährige Sohn ums Leben.

  • Der Jugendliche saß mit seiner Familie in einem Siebensitzer, wie ein Polizeisprecher sagte. 
  • Kurz vor Mitternacht sei der Wagen in der Innenstadt von der regennassen Straße abgekommen und frontal in eine Mauer gekracht.
  • Der Jugendliche starb. Ob er auf dem Beifahrersitz saß, war unklar.
  • Drei weitere Kinder im Alter von 13 bis 16 Jahren sowie drei Erwachsene wurden teils lebensgefährlich verletzt.
  • Die Unfallursache war zunächst nicht geklärt. Fest stand, dass es sich bei den Insassen um eine Familie handelte, wie der Sprecher sagte. Womöglich habe die Nässe auf der Fahrbahn zu dem Unfall geführt.
Mehr dazu lesen Sie hier.