Sonntag, 04. Juli 2021Der Tag

Heute mit Juliane Kipper und Johanna Ohlau
22:39 Uhr

Das war Sonntag, der 4. Juli 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

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Der Blitz bahnt sich über Frankfurt am Main durch die Wolken seinen Weg.

(Foto: picture alliance/dpa)

mit Regen, Gewitter und teils kräftigem Wind neigt sich dieses Wochenende dem Ende zu. Leider kann ich einigen von Ihnen auch für morgen wenig Hoffnung machen: Mehr zum Wetter in den nächsten Tagen erfahren Sie hier.

Dann möchte ich Ihnen noch diese Meldungen empfehlen:

Politiker streiten mit Medizinern über Schülerimpfung

"Gesinnungskontrolle" - Maaßen erklärt sich nach Attacke gegen den NDR

Deutsche Basketballer lösen Olympia-Ticket

Russischer Supermarkt löscht LGBTIQ-Werbung

Mehrere Tote in der Karibik durch Sturm Elsa

Wenn Sie wissen wollen, wie die Corona-Lage in Deutschland und der Welt ist, empfehle ich Ihnen einen Blick in unseren Corona-Ticker. Damit verabschiedet sich "Der Tag" für heute. Haben Sie eine gute Nacht!

Ihre Johanna Ohlau

22:18 Uhr

Feuer in arabischem Lebensmittelladen - Verdacht auf Brandstiftung

Im sächsischen Görlitz ist gestern Abend ein Geschäft mit arabischen Spezialitäten bei einem Feuer schwer beschädigt worden. Wie die Polizei heute mitteilt, wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Der Grund: Die Einsatzkräfte vor Ort entdeckten gleich vier Brandherde in dem Laden in der Görlitzer Innenstadt. Anwohner hatten Rauch in dem Wohn- und Geschäftshaus Rauch bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Acht Menschen mussten zwischenzeitlich ihre Wohnungen verlassen. Eine 62-jährige Bewohnerin des Hauses wurde medizinisch versorgt. Brandermittler sicherten heute Spuren.

21:54 Uhr

Video über Trans-Frau in Spa löst Proteste aus

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Die Unterstützer und Befürworter von Trans-Rechten sollen zahlenmäßig überlegen gewesen sein. Die Polizei trennte beide Lager.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

In Los Angeles ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rechtsradikalen und religiösen Menschen auf der einen und Befürwortern von Transgender-Rechten auf der anderen Seite gekommen, wie "NBC News" berichtet. Ausgelöst wurden die Proteste und Gegenproteste gestern offenbar durch ein Video auf Instagram: Darin beschwert sich die Kundin eines Spas in Koreatown darüber, dass in der Frauen-Umkleide angeblich eine Trans-Frau ihren Penis entblößt habe. Ob sich das tatsächlich so zugetragen hat, ist unklar. Dem Bericht zufolge habe sich die Spa-Leitung auf die Seite der Trans-Frau gestellt und betont, dass sie rechtlich gesehen die Umkleidekabine nutzen dürfe. Der Vorfall im Spa soll sich demnach vor einer Woche ereignet haben.

21:12 Uhr

Videos des Tages

20:53 Uhr

Einigung im Suez-Streit: Frachter "Ever Given" darf weiterfahren

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Tagelang verstopfte die "Ever Given" eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer.

(Foto: picture alliance/dpa/European Space Imaging)

Dieser Schiffsstau wird sicherlich noch in Jahrzehnten in der Branche als abendliche Anekdote für Erheiterung sorgen: Das Containerschiff "Ever Given", das im Suez-Kanal feststeckte und tagelang für eine Blockade der wichtigen Seefahrtsstraße sorgte. Der Vorfall liegt schon viele Wochen zurück, aber der Streit ums Geld konnte erst jetzt endgültig beigelegt werden: Die ägyptische Kanalbehörde erklärte heute, sie werde den seit der Bergung im März festgehaltenen Frachter freigeben. Die Unterzeichnung des Vertrags und die Abfahrt der "Ever Given" seien im Rahmen einer Zeremonie am Mittwoch geplant. Der japanische Schiffseigner Shoei Kisen bestätigte die Einigung.

Die Suez Canal Authority (SCA), die Schadenersatz für die Kanalblockade und die Bergung gefordert hatte, und der Schiffseigner und seine Versicherer äußerten sich nicht zu Einzelheiten der Vereinbarung. Die Behörde hatte im Lauf der Auseinandersetzung ihre anfängliche Forderung von 916 Millionen Dollar auf 550 Millionen Dollar heruntergeschraubt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:26 Uhr

Dieser Blockbuster mit Will Smith feierte vor 25 Jahren Premiere

Wollen Sie sich mal alt fühlen? Der Hollywood-Streifen "Independence Day" feierte vor 25 Jahren Premiere. Will Smith hat den Filmstart 1996 jetzt auf Instagram gewürdigt. "Vor 25 Jahren? Wow", kommentierte der Hauptdarsteller und veröffentlichte dazu Bilder vom Set, das Filmplakat sowie einen Schnappschuss von einer Premierenfeier, der ihn mit seiner Frau Jada Pinkett-Smith und Sohn Trey Smith zeigt. Regisseur Roland Emmerich teilte Smiths Posting in einer Instagram-Story und fügte eine US-Flagge hinzu.

Der Film handelt von einem Angriff Außerirdischer auf die Erde, zwei Tage vor dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli, und dessen Abwehr durch die Menschen. Besonders am 4. Juli wird der Film deshalb immer wieder von Fans gefeiert.

19:53 Uhr

Neuer Rekord - so viele Würstchen hat der Hotdog-Wettesser verdrückt

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Also Vergnügen sieht irgendwie anders aus ...

(Foto: picture alliance / newscom)

Wie viele Würstchen im Brötchen können Sie so verdrücken? Der neue Weltrekordhalter im Hotdog-Wettessen schafft es ganze 76 Portionen - in zehn Minuten! Im New Yorker Vergnügungspark Coney Island hat der Serien-Champion Joey Chestnut einen neuen Rekord aufgestellt - und so seinen eigenen gebrochen. Der 37-jährige Kalifornier verbesserte damit seine frühere Bestleistung von 2020 um einen Hotdog. In der Frauenriege siegte die 37-jährige Lehrerin Michelle Lesco mit knapp 31 Hotdogs (30,75). Sie lag damit aber weit unter dem Frauen-Weltrekord, den Miki Sudo im vorigen Jahr mit 48,5 Hotdogs in zehn Minuten aufgestellt hatte. Es war Sudos siebter Sieg in dem Wettbewerb gewesen. Die 35-jährige Schnellesserin setzte diesmal aus, da sie hochschwanger ist.

19:13 Uhr

Kinder retten Biber das Leben

Glück im Unglück hatte ein Biber in München: Das Wildtier war in einen verwaisten Swimmingpool gestürzt und kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Wasser. Kinder entdeckten beim Spielen jedoch den hilflosen Biber und verständigten die Feuerwehr, wie diese mitteilte. Die Einsatzkräfte konnten das völlig entkräftete Tier mit einem Kescher dann aus seiner misslichen Lage befreien - die sonst den sicheren Tod bedeutet hätte. Das Wasser im Becken stand nur 20 Zentimeter hoch, sodass das Tier im Pool gefangen war. Für den Biber ging es danach zurück in sicherere Gefilde in einem nahegelegenen Bach.

18:41 Uhr

Hurrikan "Elsa": Mehrere Tote in der Karibik

Mehrere Menschen sind in der Karibik durch den Tropensturm "Elsa" ums Leben gekommen. So starben etwa eine 75-Jährige und ein 15-Jähriger an verschiedenen Orten der Dominikanischen Republik, als Wände wegen starken Windes und heftigen Regens auf sie stürzten, wie aus einem Report der dominikanischen Notfalleinsatzzentrale COE hervorging. Einen Todesfall soll es auf der Insel St. Lucia gegeben haben.

Unterdessen begann Kuba heute, Tausende Bewohner der Südküste der Insel vor dem herannahenden Tropensturm, der Anfang der Woche möglicherweise Richtung Florida ziehen wird, in Sicherheit zu bringen. Aus dem Karibikstaat Haiti, wo man dem Sturm besonders besorgt entgegengeblickt hatte, wurden bislang nur umgestürzte Bäume gemeldet.

18:15 Uhr

Mutmaßlicher Autodieb fährt ausgerechnet gegen Polizeiauto

Auch Autodiebe haben wohl sowas wie einen schlechten Tag: In Berlin ist ein Mann mit einem Auto gegen ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug gefahren und hat dabei den Außenspiegel beschädigt. Der Fahrer fährt daraufhin unbeirrt weiter, aber die Geschädigten nehmen sogleich die Verfolgung auf: Es ist nämlich ein Mannschaftswagen der Berliner Polizei. Wie die Beamten in der Hauptstadt erklärten, stellten sie den Unfallfahrer an der nächsten roten Ampel. Dabei bemerkten sie zunächst Alkoholgeruch. Ein Schnelltest ergab 1,6 Promille, zudem konnte der Mann keinen gültigen Führerschein vorweisen. Bei einer näheren Überprüfung stelle sich dann heraus, dass der Transporter in der Nacht zuvor in Berlin gestohlen und danach mit neuen Nummernschildern ausgestattet worden war. Gegen den Fahrer wird jetzt ermittelt.

17:43 Uhr

Gepanschter Alkohol in Indien: Schlag gegen Likörmafia und Schmuggler

Gut einen Monate nach einer Tragödie um gepanschten Alkohol mit mindestens 35 Toten ist die Polizei im Norden Indiens gegen Mitglieder der sogenannten Likörmafia und Schmuggler vorgegangen. 27 Hauptverdächtige im Staat Uttar Pradesh, darunter auch Eigentümer der Brauereien, in denen der giftige Alkohol gepanscht wurde, müssten mit Anklagen rechnen, sagte der regionale Polizeichef Kalanidhi Naithani. Die Zahl der Toten nach Genuss des illegal hergestellten Alkohols könne sich zudem um weitere 71 Opfer erhöhen, die medizinische Bestätigung dafür stehe aber noch aus, zitierten lokale Medien Regierungsbeamte.

Insgesamt wurden 82 Menschen festgenommen. Es seien auch Bankkonten eingefroren und Immobilien sowie Vermögen von umgerechnet 13,5 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Den Verdächtigen drohen bei Schuldspruch Haftstrafen zwischen zwei und zehn Jahren, wie es hieß. In Indien kommen jedes Jahr Hunderte meist arme Menschen ums Leben, weil sie gepanschten Alkohol konsumieren, der billiger ist als kommerziell produzierter.

17:08 Uhr

Steinmeier warnt vor "Schlammschlacht" im Wahlkampf

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier blickt mit Sorge auf die Bundestagswahl: Der Bundespräsident hat die Parteien vor einer Schlammschlacht im Bundestagswahlkampf gewarnt und erinnerte im ZDF mit Blick auf die Bildung von Regierungskoalitionen daran, "dass man bei jedem Wort, bei jedem Satz daran denken müsse, dass man möglicherweise hinterher wieder gemeinsam am Tisch sitzen muss". Es könne aber sein, dass die politische Auseinandersetzung im Wahlkampf rauer werde. Hintergrund sind zum einen Angriffe auf die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock unter anderem wegen Plagiatsvorwürfen. Zum anderen hatte der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer dem Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, eine Mitverantwortung für die Hitze-Toten in Kanada gegeben. "Ich habe Sorge, dass es eine Schlammschlacht werden könnte", sagte Bundespräsident Steinmeier. Er werde mahnend eingreifen, wenn dies nötig sei.

16:41 Uhr

Familienfeier eskaliert - 40 Beamte beenden Party

Da es wieder Familienfeiern gibt, gibt es auch das wieder: handfeste Auseinandersetzungen zwischen Familienmitgliedern. Doch eine Feier in einem Restaurant im bayerischen Fürth ist wohl mehr als eskaliert. Die Polizei musste zum Großeinsatz ausrücken, da sich die rund 50 Anwesenden massiv in die Wolle bekamen - den Einsatz einer Schreckschusspistole mit inbegriffen. Knapp 40 Polizisten kamen zum Lokal, um die hochaggressive Situation zu beruhigen.

Beim Eintreffen der Beamten hatten sich die Anwesenden bereits in mehrere Gruppen aufgeteilt, wie die Polizei mitteilt, die Stimmung sei teilweise extrem angespannt gewesen. Gegen einen Familienangehörigen, der Beamte massiv anging, wurde Pfefferspray eingesetzt. Auch den mutmaßlichen Schreckschusspistolen-Besitzer, einen 59-Jährigen, konnten die Beamten ausfindig machen. Was der Auslöser für den gewaltigen Zwist war, ist nicht bekannt.

16:05 Uhr

Großbritannien: Afro-Frisuren stehen künftig auf Lehrplan für Friseure

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Die Ausbildung der Friseurinnen und Friseure in Großbritannien wird erweitert.

(Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Blend Images)

Sie suchen einen neuen Friseur oder Friseurin? Den nächsten Salon gibt es wahrscheinlich "um die Ecke" - sofern Sie dünne, glatte oder leicht gelockte Haare haben. Wer dichte, krause Haare wie einen Afro hat, muss häufig weitere Fahrten in Kauf nehmen, um die Haare geschnitten zu bekommen. Denn viele Friseure und Friseurinnen wissen nicht damit umzugehen. Das will Großbritannien jetzt ändern und schreibt zukünftig vor, dass britische Friseurinnen und Friseure in ihrer Ausbildung auch lernen, Afro-Haare professionell zu schneiden. Die kürzlich neu veröffentlichten nationalen Berufsstandards wollen den "Bedürfnissen der diversen Bevölkerung in Großbritannien Rechnung tragen", wie der Sender Sky News berichtete. Bislang stehen Schnitte von Afro-Haaren in der britischen Friseurausbildung oft nicht auf dem Lehrplan.

Die dichten, lockigen Haartypen brauchen üblicherweise andere Schnitttechniken und Pflege als andere. Das führt dazu, dass viele Menschen mit Afro-Frisuren Spezial-Salons aufsuchen müssen, auch wenn sie nur einen einfachen Haarschnitt wollen.

15:41 Uhr

Chelsea-Star Pulisic kassiert Shitstorm für bizarres Video

Shitstorm für Christian Pulisic: Der Fußballer des FC Chelsea sorgt mit einem Video bei Instagram für große Empörung. In dem Clip ist zu sehen, wie er offenbar auf hoher See auf der Kante eines Boots einen Ball mit dem Fuß hochhält, während unter ihm ein gewaltiger Fisch am Angel-Haken hängt und augenscheinlich gerade noch am Leben ist. Plötzlich verliert der US-Star das Gleichgewicht und fällt ins Wasser, auf den Fisch. Pulisic wird von mehreren Helfern direkt wieder an Bord gezogen. Die Blacktiph-Crew, ein Team von Hochseeanglern, lacht. Der Fußballer kommentiert sein Video so: "Das Leben zog an mir vorbei. Was für ein Tag auf dem Wasser." Die Reaktionen auf das bizarre Video fallen äußerst unterschiedlich aus. Während mehrere User, darunter auch ein paar Teamkameraden einen lachenden Smiley posten, hagelt es auch reichlich Kritik. Mehrere User werfen ihm Tierquälerei vor.

Mehr aus der Welt des Sports lesen Sie hier.

15:21 Uhr

"The Big Bang Theory"-Star Cuoco sieht sich als Feministin

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Hat sich im Kampf ums gleiche Honorar durchgesetzt: Kaley Cuoco.

(Foto: picture alliance/AP Images)

Die amerikanische Schauspielerin Kaley Cuoco sieht sich als Feministin. Am Set der Serie "The Big Bang Theory" habe sie es geschafft, das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen, sagte die 35-Jährige im Interview der Zeitung "Corriere della Sera". "Wenn das mal nicht Feminismus ist." In der US-Serie von Chuck Lorre und Bill Prady spielte sie 2007 bis 2019 die Rolle von Penny, die Cuoco zu weltweiter Bekanntheit verhalf. Schwierigkeiten immer wieder damit verglichen zu werden, scheinen ihr aber nicht untergekommen zu sein. "Im Gegenteil. Angesichts dieses enormen Erfolgs habe ich schnell die Tatsache akzeptiert, dass mit dieser Erfahrung nichts im Entferntesten zu vergleichen ist", sagte die Kalifornierin. Das habe ihr Bewegungsfreiheit verschafft.

14:46 Uhr

Geburtstags-Selfie auf der Brücke - Männer lösen Zugchaos aus

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Kein guter Selfie-Spot: die Freihafenelbbrücke in Hamburg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum Geburtstag lässt man sich ja gerne mal etwas Besonderes einfallen, aber diese Idee für einen Ausflug hätten zwei junge Männer in Hamburg nochmal überdenken sollen: Die Beiden sind auf die Freihafenelbbrücke in Hamburg geklettert und haben so ein Zugchaos ausgelöst. Der Nah- und Fernverkehr musste am Morgen vorübergehend eingestellt werden, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Die Männer sollen einem Medienbericht zufolge alkoholisiert gewesen sein. Gegenüber der Polizei hätten sie ausgesagt, den Geburtstag des 24-Jährigen mit der Kletteraktion und einem Foto oben auf der Brücke feiern zu wollen.

Der Geburtstagsspaß wird sicherlich unvergesslich bleiben, aber auch teuer werden: Mit der Aktion hätten die Männer gegen die Eisenbahnbetriebsverordnung (EBO) verstoßen. Damit könne ihnen eine Strafe von bis zu 50.000 Euro drohen. Wegen der Zugverspätungen könne die Deutsche Bahn zudem zivilrechtliche Forderungen anmelden. Auch soll geprüft werden, ob die Männer für den von ihnen verursachten Einsatz der Polizei- und Feuerwehrkräfte aufkommen müssen.

14:14 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Juliane Kipper verabschiedet sich in den verdienten Feierabend, aber "Der Tag" ist noch längst nicht vorbei. Ich begleite Sie ab sofort weiter durch den Nachrichten-Tag. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gern eine Mail an johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de.

13:58 Uhr

73-Jähriger Tourist stürzt in Berchtesgardener Alpen 100 Meter tief in den Tod

Ein 73-jähriger Tourist aus den USA ist am Berg Jenner am bayerischen Königssee mehr als 100 Meter tief in den Tod gestürzt. Der Mann geriet nach Angaben der Polizei in Rosenheim am Samstag während eines Gruppenausflugs wenige Meter unterhalb des Gipfelkreuzes aus dem Gleichgewicht und fiel durch steiles, felsdurchsetztes Gelände. Ein junger Augenzeuge stieg trotz der schwierigen Verhältnisse demnach sofort hinterher und begann mit der Wiederbelebung. Diese blieb allerdings vergeblich. Bergwacht und Polizei bargen den Leichnam später mit Hilfe eines Hubschraubers von der Bergflanke

Wie die Beamten weiter mitteilten, war der 73-Jährige mit einer Reisegruppe unterwegs und zunächst mit einer Seilbahn auf den 1874 Meter hohen Berg oberhalb von der Gemeinde Schönau in den Berchtesgadener Alpen gefahren. Von der Station lief die Gruppe das letzte Stück zum Gipfel. Die Mitreisenden wurden von einem psychologisch geschulten Kriseninterventionsteam betreut.

13:03 Uhr

Weltkriegsgranaten-Fund unterbricht Kindergeburtstag

Die Entdeckung einer Weltkriegsgranate hat für Aufregung in einer Erfurter Kleingartenanlage gesorgt und eine Kindergeburtstagsparty gestört. Wie die Polizei in der Landeshauptstadt von Thüringen mitteilte, hatte eine Pächterin das Geschoss am frühen Samstagabend gefunden und die Polizei verständigt. Die Beamten riefen die Experten des Kampfmittelräumdienstes zur Unterstützung.

Die Fachleute identifizierten das verwitterte Munitionsstück als Panzerabwehrgeschoss und ließen sicherheitshalber alle Gärten in einem Umkreis von 70 Metern evakuieren. Nach rund zwei Stunden hatten sie die Granate sicher geborgen und abtransportiert. Durch die Räumung wurde auch eine Kindergeburtstagsfeier unterbrochen.

12:27 Uhr

Mutter von Birtney Spears äußert sich über Vormundschaft

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass eine Richterin offenbar den Antrag von US-Sängerin Britney Spears abgelehnt hat, ihren Vater Jamie Spears als Vormund abzusetzen. In einem Bericht des "New Yorker" wird nun deutlich, was die Mutter der Sängerin von der umstrittenen Vormundschaft hält: Lynne Spears hat Reportern des Magazins im Juni erklärt, dass sie "gemischte Gefühle" in Bezug auf den Fall habe.

"Ich weiß nicht, was ich denken soll. Es ist viel Schmerz und viel Sorge mit dabei", erklärte sie. Etwas trocken soll sie hinzugefügt haben: "Mir geht es gut, ich bin gut, wenn es um Ablenkung geht." Genauere Details wollte Lynne Spears nicht mit den Reportern am Telefon teilen. Angeblich sprach sie im Flüsterton und erklärte, dass sie womöglich abrupt auflegen müsse, falls ein anderes Familienmitglied hereinkomme.

Das US-Magazin "People" berichtet, dass Lynne Spears ihre Tochter im Kampf gegen die Vormundschaft immer mehr geholfen haben soll, nachdem Britney Spears sie darum gebeten habe. Im vergangenen November unterstützte sie angeblich einen ersten Antrag ihrer Tochter und ließ dem Richter demnach über einen Anwalt mitteilen, dass eine "giftige" Beziehung zwischen Tochter und Vater herrsche. "Lynne hat einige Bedenken bezüglich der Vormundschaft, sie hat das Gefühl, Jamie war nicht aufrichtig zu ihr und sie hilft Britney, wo sie kann", erklärte eine Quelle aus dem familiären Umfeld dem "People"-Magazin.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:45 Uhr

Zwei Frauen in Walliser Alpen erfroren

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(Foto: picture alliance/dpa/Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico)

Zwei Frauen sind in den Alpen an der italienisch-schweizerischen Grenze auf mehr als 4000 Metern Höhe erfroren. Ein Mann sei unterkühlt und mit Erfrierungen in der Nacht zu Sonntag in ein Krankenhaus in der Schweiz geflogen worden, teilten die Bergretter des Aostatals im Nordwesten Italiens mit. Die drei waren auf dem Monte Rosa in den Walliser Alpen unterwegs. Sein höchster, in der Schweiz liegender Gipfel ist die Dufourspitze auf mehr als 4630 Metern über dem Meeresspiegel.

Zuvor wurden die drei nach Angaben der Bergrettung als vermisst gemeldet. Die Einsatzkräfte machten sie auf der italienischen Seite an der Vincent-Pyramide aus, einem etwas tiefer gelegenen Gipfel, und brachten sie in eine Hütte. Extreme Wetterbedingungen und starke Winde hätten den Einsatz zusätzlich erschwert. Erst in der Nacht konnte ein Hubschrauber dort landen. Die Retter versuchten die Frauen noch wiederzubeleben.

11:14 Uhr

Jugendliche attackieren Ordnungsamt-Mitarbeiter in Krefeld

Mitarbeiter des Krefelder Ordnungsamtes sind am Samstagabend bei einem Einsatz wegen möglicher Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen attackiert worden. Wie die Polizei mitteilte, wollten die vier kommunalen Bediensteten die Teilnehmer einer öffentlichen Feier im Burgpark kontrollieren.

Dabei habe ein 15-Jähriger die Mitarbeiter geschubst und beleidigt. Als diese ihn fixierten, habe ein gleichaltriger Jugendlicher einem Mitarbeiter in den Rücken getreten. Auch ein 18-Jähriger habe versucht, sich körperlich einzumischen, konnte aber abgewehrt werden. Die Bediensteten wurden leicht verletzt. Die mutmaßlichen Angreifer erwartet nun ein Strafverfahren.

10:39 Uhr

"Bridgerton"-Star zeigt sich erstmals mit Pete Davidson

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(Foto: picture alliance / empics)

Pete Davidson und Phoebe Dynevor haben sich das erste Mal in der Öffentlichkeit als Liebespaar gezeigt. Der "Saturday Night Live"-Star und die "Bridgerton"-Schauspielerin besuchten am Samstag das Tennisturnier in Wimbledon. Auf Bildern ist zu sehen, wie der Comedian seiner Freundin einen Kuss auf die Stirn gibt und seine Hand auf ihr Knie legt, sie umarmt ihn. Die 26-Jährige trug ein graues, geripptes Midikleid, und posierte mit Davidson auch für Bilder von Sitznachbarn.

Erste Gerüchte über eine Beziehung der beiden Stars kamen im März auf. Im April bestätigte ein Insider dem "People"-Magazin, dass es etwas Ernstes ist zwischen den beiden. Davidson hatte zuvor bereits bekannte Frauen an seiner Seite: 2018 war er zeitweise mit Ariana Grande verlobt, seit ihrer Trennung wurde er mit Stars wie Kate Beckinsale, Margaret Qualley oder Model Kaia Gerber gesichtet.

10:00 Uhr

Kind von einem mehrere Hundert Kilo schweren Heuballen begraben

Ein Kind ist auf einem Bauernhof am Nordrand der Schwäbischen Alb von einem mehrere Hundert Kilo schweren Heuballen begraben worden. Als der Neunjährige mit seinem 19 Jahre alten Cousin Heuballen stapelte, sei ein Stapel umgekippt und auf ihn gefallen, teilte die Polizei mit. Das lebensgefährlich verletzte Kind wurde nach dem Unfall am Samstagabend bei Bad Boll mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

09:21 Uhr

Heftige Gewitter ziehen teils mit Starkregen übers Land

Der Osten darf sich am längsten über Sonnenschein freuen, ansonsten fällt der Sonntag vielerorts buchstäblich ins Wasser. Teils heftige Gewitter mit Unwetterpotential ziehen über das Land. Auch in den kommenden Tagen gewittert es immer wieder - mal in der West-, mal in der Osthälfte.

08:41 Uhr

Militärflugzeug mit 85 Menschen auf philippinischer Insel Jolo abgestürzt

Ein Militärflugzeug mit mehr als 80 Insassen an Bord ist auf den Philippinen verunglückt. Die Maschine des Typs C-130 habe bei der Landung in Patikul auf der Insel Jolo die Landebahn verpasst, sagte Militärsprecher Cirilito Sobejana am Sonntag. Bei dem Versuch, wieder durchzustarten, sei sie abgestürzt.

Mindestens 40 Soldaten hätten das Unglück im Süden des Landes überlebt. "Wir tun unser Bestes, um die Passagiere zu retten", betonte Sobejana. Bei dem Unglück sei ein Feuer ausgebrochen. Die Maschine war den Angaben zufolge in der Hauptstadt Manila gestartet und dann über Cagayan de Oro auf der Insel Mindanao nach Jolo unterwegs. Sie transportierte Truppen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:08 Uhr

Chinesische Astronauten beginnen ersten Außeneinsatz

Zum ersten Mal sind chinesische Astronauten zu einem Außeneinsatz aus ihrer im Bau befindlichen Raumstation "Tiangong" ausgestiegen. Im chinesischen Staatsfernsehen war zu sehen, wie die Astronauten Liu Boming und Tang Hongbo in ihren Raumanzügen die Station verließen.

  • Während ihres mehrstündigen Einsatzes sollten Geräte an der Außenseite der Station installiert und Tests durchgeführt werden, berichteten chinesische Staatsmedien. Für China war es erst der zweite Weltraumspaziergang überhaupt, nachdem erstmals im September 2008 ein chinesischer Astronaut aus dem Raumschiff "Shenzhou 7" ausgestiegen war. Der damalige Einsatz hatte jedoch nur rund 20 Minuten gedauert.
  • Für den Außeneinsatz an der Raumstation entwickelten chinesische Ingenieure einen neuen rund 100 Kilogramm schweren Raumanzug, der angenehmer zu tragen sein soll und längere Einsatzzeiten im All ermöglicht. Ein an die Station angebrachter 15 Meter langer Roboterarm soll die Astronauten bei ihren Arbeiten unterstützen.
07:43 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe, Leserinnen und Leser,

die französische Oppositionspartei Rassemblement National (RN) will heute in der südlichen Stadt Perpignan ihren Parteitag abschließen. Die seit gut zehn Jahren amtierende Parteichefin Marine Le Pen soll im Amt bestätigt werden, Gegenkandidaten gibt es nicht. Die 52-jährige Rechtspopulistin will in neun Monaten bei der Präsidentenwahl wieder antreten, ihr Hauptkontrahent dürfte Amtsinhaber Emmanuel Macron sein.

  • Nachtschwärmer und Touristen können am frühen Morgen erstmals seit mehr als einem Jahr wieder eine beliebte Hamburger Attraktion besuchen: den Fischmarkt. Nach mehr als 15-monatiger coronabedingter Zwangspause dürfen viele der Verkäufer wieder ihre Rollläden hochziehen und Kunden begrüßen.
  • Am Nachmittag beginnt der Ticketverkauf für die Bayreuther Festspiele. Die ohnehin traditionell schon sehr begehrten Karten für das Opern-Spektakel sind in diesem Jahr noch rarer, weil wegen der Corona-Pandemie statt der üblichen rund 2000 Gäste voraussichtlich nur 911 Zuschauer im Festspielhaus Platz nehmen dürfen.
  • Mit einem Konzert in der Lübecker Musik- und Kongresshalle wird das 36. Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) eröffnet. Auf dem Programm stehen die 6. Sinfonie des diesjährigen Schwerpunktkomponisten Franz Schubert und Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3. Solist ist der Pianist Jan Lisiecki - er ist für die diesjährige Porträtkünstlerin Hélène Grimaud eingesprungen, die wegen der Corona-Reisebeschränkung ihre Teilnahme an den Eröffnungskonzerten absagen musste.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich unter: juliane.kipper@nachrichtenmanufaktur.de.

07:13 Uhr

Gewaltige Schlammlawine in Japan: Schicksal von 20 Menschen ungewiss

Bei anhaltend starken Regenfällen haben Rettungskräfte in Japan die Suche nach Vermissten fortgesetzt, die seit dem Abgang einer gewaltigen Schlammlawine nicht mehr gesehen wurden. Am Sonntagmorgen war das Schicksal von rund 20 Menschen weiter ungewiss, wie der japanische Fernsehsender NHK meldete.

Heftige Regenfälle hatten am Vortag in dem für seine heißen Thermalbäder bekannten Küstenort Atami in der Präfektur Shizuoka eine gewaltige Schlammlawine ausgelöst. Dabei kamen mindestens zwei Frauen ums Leben. Zehn Häuser wurden zerstört, bis zu 300 weitere beschädigt. Bislang konnten laut NHK zehn Menschen aus Häusern gerettet werden, die vom Schlamm eingeschlossen worden waren. Die Suche nach Vermissten wurde durch den starken Regen behindert. Angesichts der aufgeweichten Böden warnten die Behörden auch in anderen Landesteilen vor weiteren Erdrutschen und Überschwemmungen

06:30 Uhr

"Alice im Wunderland" gibt es jetzt auch auf Klingonisch

Nach dem "Kleinen Prinz" hat Star-Trek-Sprachexperte Lieven L. Litaer jetzt auch "Alice im Wunderland" ins Klingonische übersetzt. Das Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll (1865) werde Anfang November unter dem Titel "QelIS boqHarmey" auf Außerirdisch erscheinen, sagte Litaer.

Die Übersetzung sei eine Herausforderung gewesen: "Weil das Werk vor versteckten und offensichtlichen Wortspielen übersprudelt." Für die Star-Trek-Version habe er neue klingonische Wortspiele geschaffen, sagte der Übersetzer. Zudem seien einige "brandneue Vokabeln" entwickelt worden. Warum dieses Buch? Weil in der aktuellen Serie "Star Trek: Discovery" einige Zeilen aus diesem Werk zitiert worden seien. Und: Es handele sich um eines der Lieblingsbücher der Hauptfigur Michael Burnham, Captain des Raumschiffs "Discovery".

06:07 Uhr

Mehr als 170 Waldbrände: Kanadische Armee kämpft gegen das Feuer

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In verschiedene Orte würden Soldaten entsandt, um bei Bedarf logistische Hilfe zu leisten und die örtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen, kündigte Verteidigungsminister Sajjan an.

picture alliance/dpa/The Canadian Press/AP

Im Zuge der extremen Hitzewelle im Westen Kanadas sind bereits mehr als 170 Waldbrände ausgebrochen. Es gebe mindestens 174 Feuer in der Provinz British Columbia, teilten die Behörden mit. Verteidigungsminister Harjit Sajjan entsandte Soldaten zur Unterstützung der Einsatzkräfte. Sie bereiteten Militärflugzeuge zur Brandbekämpfung und Evakuierung von Ortschaften vor. Auch im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien kämpfte die Feuerwehr gegen große Waldbrände an.

Von den mindestens 174 Waldbränden in British Columbia seien 78 in den vergangenen zwei Tagen ausgebrochen, teilten die Behörden der ostkanadischen Provinz mit. Allein am Freitag seien rund 12.000 Blitzschläge gezählt worden, sagte der Einsatzleiter der Brandbekämpfung in British Columbia, Cliff Chapman, dem Sender CBC. Besonders stark betroffen von den Bränden war die Gegend um die Stadt Kamloops, 350 Kilometer nordöstlich der Metropole Vancouver.

06:01 Uhr

Die Three Lions machen kurzen Prozess

Nun sind es nur noch vier: England und Dänemark setzen sich bei der Fußball-EM gegen Tschechien und die Ukraine durch. Mit einem Doppelpack schießt und köpft Harry Kane die Three Lions eine Runde weiter - das erste Mal trifft er nach nur wenigen Minuten.

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