Mittwoch, 01. September 2021Der Tag

mit Kai Stoppel
Kai Stoppel
22:45 Uhr

Das war Mittwoch, der 1. September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

der Herbst ist da, zumindest meteorologisch, und die Wetterlage lässt auch nichts anderes vermuten. Nachrichtlich standen am heutigen 1. September die Nachwehen des Afghanistan-Abzugs der Nato-Truppen weit oben. So wurde etwa ein Telefonmitschnitt von US-Präsident Joe Biden und dem geflohenen afghanische Präsident Aschraf Ghani öffentlich, das wenige Wochen vor der Machtübernahme der Taliban geführt worden war. Beim Dauerthema Arbeitskampf bei der Bahn tat sich ebenfalls etwas: Der Konzern hat vor neuen Streiks im Personenverkehr der Gewerkschaft GDL ein neues Angebot vorgelegt.

Das interessierte Sie heute außerdem:

Bleibt mir noch, Ihnen einen angenehmen Abend zu wünschen. Bleiben Sie gesund.

Ihr Kai Stoppel

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Abendstimmung an der Hamburger Binnenalster.

(Foto: imago images/Eibner)

21:58 Uhr

Zypern fürchtet Ölteppich aus Syrien

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Die zyprischen Behörden hatten gemeldet, dass der Ölteppich nur noch etwa 30 Kilometer von der Ostküste Zyperns entfernt sei.

(Foto: dpa)

Angesichts eines riesigen Ölteppichs vor seiner Küste hat Zypern die EU um Hilfe gebeten. Man habe angeboten, mit einem Ölbergungsschiff Unterstützung zu leisten, sagte ein EU-Kommissionssprecher. Am Dienstag war befürchtet worden, dass der Ölteppich die Küste im Nordosten der Urlaubsinsel bei der Landzunge Karpasia binnen Stunden erreichen könnte. Das Öl ist nach Angaben des für Umwelt zuständigen zyprischen Ministers Kostas Kadis vor etwa einer Woche aus einem syrischen Elektrizitätswerk ins Meer gelangt.

21:20 Uhr

Scholz: Müssen bei der Digitalisierung Deutschlands anpacken

Um die Digitalisierung in Deutschland könnte es besser stehen - das räumt auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ein. Er macht dafür vor allem Mängel bei der Umsetzung verantwortlich. "Deutschlands digitale Zukunft ist nicht so gut, wie wir sie uns wünschen würden", sagte der Finanzminister auf einer Veranstaltung des Digitalverbandes Bitkom. Dabei fehle es nicht an den Fördermitteln. Scholz wollte sich aber nicht auf die Schaffung eines Digitalministeriums nach der Bundestagswahl festlegen. Die Digitalisierung müsse aber "oben", also im Bundeskanzleramt eine stärkere Rolle spielen.

Scholz hob drei Bereiche hervor, in denen man bislang Akzente gesetzt habe: Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und die Förderung von Start-up-Unternehmen. "Aber wir müssen dafür sorgen, dass es jetzt auch wirklich klappt, dass etwas angepackt wird und nicht nur Geld bereitsteht."

20:37 Uhr

UN: Nahrung für Afghanistan wird Ende September knapp

In Afghanistan droht für Millionen notleidende Afghanen die Nahrung knapp zu werden, warnen die Vereinten Nationen. "Bis Ende September werden die Vorräte, die das Welternährungsprogramm im Land hat, aufgebraucht sein", sagte der stellvertretende UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Ramiz Alakbarov. Er betonte, dass die humanitäre Hilfe nicht mit den nötigen finanziellen Mitteln der Mitgliedsstaaten ausgestattet ist - es würden akut mindestens 200 Millionen US-Dollar benötigt. Auch nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban seien Hilfslieferungen nach Afghanistan möglich.

20:00 Uhr
19:55 Uhr

Schwere Überschwemmungen in Spanien

Schwere Überschwemmungen im Osten Spaniens: Sintflutartige Niederschläge verursachten in der Stadt Alcanar im Süden Kataloniens Sturzfluten, wie auf Bildern im Internet zu sehen war. Autos und Bäume wurden von den Wassermassen mitgerissen. In der spanischen Hauptstadt Madrid, Zentralspanien und an der Mittelmeerküste warnte der staatliche Wetterdienst Aemet vor einem "hohen Risiko" an Überschwemmungen. Die schweren Niederschläge sollen demnach noch bis Donnerstag anhalten. Durch die Klimaerwärmung erhöht sich Wissenschaftlern zufolge das Risiko von Starkregen und Überschwemmungen.

19:11 Uhr

Bidens Ex-Dolmetscher fleht: "Herr Präsident: Retten Sie mich"

Ein früherer Dolmetscher von US-Präsident Joe Biden sitzt einem Medienbericht zufolge in Afghanistan fest. Der Afghane, der 2008 an einer Rettungsmission für Biden und zwei weitere US-Politiker teilgenommen hatte, habe keine rechtzeitige Ausreisegenehmigung bekommen, berichtete das "Wall Street Journal". Aus Angst vor Vergeltung der Taliban sei er nun gemeinsam mit seiner Familie untergetaucht und hoffe auf Hilfe aus Washington. "Hallo Herr Präsident: Retten Sie mich und meine Familie", sagte der Übersetzer der Zeitung in einem an Biden gerichteten Hilferuf. "Vergessen Sie mich hier nicht."

18:52 Uhr

Schwacher Dax im September? Das steht Anlegern bevor

Statistisch gesehen ist der neunte Monat des Jahres einer der schwächsten für den Dax. Doch dass das nichts heißen muss, hat bereits der August gezeigt. Im September steht auch an der Börse die Bundestagswahl im Fokus. ntv-Börsenreporterin Katja Dofel liefert einen Ausblick.

18:39 Uhr

Neuer Streit um Gremium zur Attacke auf US-Kapitol

Die heftigen politischen Auseinandersetzungen um den Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Attacke auf das US-Kapitol vom 6. Januar gehen in die nächste Runde. Der republikanische Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, hat Kommunikationsunternehmen gedroht, falls sie bestimmte Daten an das Gremium herausgeben würden. "Eine republikanische Mehrheit wird das nicht vergessen", schrieb McCarthy in einer auf Twitter veröffentlichten Mitteilung. Hintergrund ist, dass der Ausschuss einige Unternehmen aufgefordert hat, Kommunikationsdaten bestimmter Personen aufzubewahren. Der Ausschuss selbst gab keine Namen bekannt, es soll sich aber Berichten nach um die Daten einiger Abgeordneter und Menschen aus dem Umfeld des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump handeln.

18:12 Uhr

Bauchtanz von Lehrerin bringt Schule Ärger ein

In Russland mit seiner streng konservativen Politik und einer einflussreichen orthodoxen Kirche kommt es immer wieder zu öffentlicher Aufregung, unter anderem über unkonventionelle Lehrer. Zuletzt brachte der Bauchtanz einer Lehrerin vor einer Gruppe von Grundschülern einer Schule im äußersten Osten Russlands Ärger mit den Behörden ein. Der Auftritt der jungen Lehrkraft am ersten Schultag nach den Sommerferien sei "unzulässig und fehl am Platz" gewesen, teilte die Bildungsbehörde der Stadt Chabarowsk auf Instagram mit. Die Arbeit der Schule werde nun überprüft. Zuvor war in sozialen Netzwerken ein Video aufgetaucht, das eine Frau zeigt, die leicht bekleidet vor Schülern einen Bauchtanz aufführt.

18:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:37 Uhr

Nach Mordversuch - Razzia gegen Rockerszene in der Oberpfalz

Anfang August kommt es zu einer Auseinandersetzung im Rockermilieu in der Oberpfalz. Zwei mutmaßliche ehemalige Rocker werden dabei laut Polizei zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Hintergrund der Attacke sollen Streitigkeiten und mögliche Forderungen gewesen sein. Nun schlägt die Polizei mit einer Razzia zurück: Zusammen mit Spezialeinheiten durchsuchten Polizisten elf Wohnungen und zwei Klubhäuser im Großraum Regensburg. Drei Männer im Alter von 21, 53 und 57 Jahren wurden dabei festgenommen, teilten die Beamten mit. Ein vierter Verdächtiger sei festgenommen worden, weil bei ihm während der Razzia ein Kilogramm Amphetamin gefunden worden sei.

17:01 Uhr

Betrunkener 29-Jähriger sinkt im Allgäu in Sumpf ein

Ein betrunkener 29 Jahre alter Mann ist im Allgäu im Sumpf stecken geblieben. Der Mann hatte in der Nacht am Öschlesee im Dunkeln die Orientierung verloren, teilte die Polizei mit. Dabei sei er in ein Sumpfgebiet geraten und in den Morast eingesunken. Der alkoholisierte Mann konnte aber immerhin selbst noch einen Notruf absetzen. Weitab vom Spazierweg entdeckten ihn Retter. Da er aber bereits tiefer eingesunken war, konnte der 29-Jährige erst mit Unterstützung der Wasserwacht Kempten gerettet werden. Er kam in eine Klinik. Als Grund für seinen Ausflug gab der Mann an, dass er am Öschlesee "chillen" wollte.

16:33 Uhr

Rebellen in syrischer Provinz werden entwaffnet oder umgesiedelt

Seit mehr als zehn Jahren wird in Syrien gekämpft. Nun gibt es in der südlichen Provinz Daraa nach Angaben von Aktivisten ein neues Waffenstillstandsabkommen zwischen der syrischen Armee und Rebellen. Nach russischer Vermittlung sollen die Rebellen, die bleiben wollen, ihre Waffen abgeben. Die anderen sollen in Rebellengebiete im Norden Syriens umgesiedelt werden. Die Streitkräfte von Machthaber Baschar al-Assad hatten im Jahr 2018 weite Teile der Provinz Daraa zurückerobert. In einigen Bezirken hatten islamistische Rebellen aber noch immer die Oberhand. Im Juli versuchte die Armee dann, Daraa al-Balad zurückzuerobern und startete eine Belagerung.

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Rauch über der Stadt Daraa, Hauptstadt der gleichnamigen syrischen Provinz.

(Foto: via REUTERS)

16:08 Uhr

Ermittlungen gegen Erzieherinnen nach Tod von Kitakind

Nach dem tragischen Tod eines Zweijährigen in einer Gelsenkirchener Kita nimmt die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung auf. Im Fokus stehen zwei Erzieherinnen im Alter von 24 und 36 Jahren, heißt es in einer Mitteilung. Eine rechtsmedizinische Untersuchung am Vortag ergab demnach, dass der Junge erstickt war. Das Kind wurde am Montag leblos nach einem Mittagsschlaf in einer Kindertagesstätte im Gelsenkirchener Ortsteil Schalke gefunden. Laut Polizei wurde der Junge zunächst vor Ort wiederbelebt. Danach habe ein Rettungswagen ihn in ein Krankenhaus der Stadt gebracht. Dort sei er kurz darauf gestorben.

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15:37 Uhr

Putin offenbart Schülern den "Traum seines Lebens"

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Auch nur ein Mensch: Wladimir Putin.

(Foto: via REUTERS)

Im Westen gilt er als nonchalanter Autokrat, Meister der gelenkten Demokratie und ruchloser Unterdrücker der Opposition: Russlands Präsident Wladimir Putin hat aber auch eine menschliche Seite. Diese offenbarte der frühere KGB-Agent nun bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit Schülern in Wladiwostok. Vor den jungen Menschen sprach er vom "Traum seines Lebens", den er sich erfüllt habe: Präsident Russlands zu werden. Er habe immer "dem Vaterland dienen" wollen, so Putin. Und das wird er wohl noch einige Zeit machen können: Im Jahr 2020 wurde die russische Verfassung so geändert, dass Putin theoretisch bis 2036 - mit dann 84 Jahren - im Amt bleiben könnte.

14:49 Uhr

Willi Herren - Ermittlungen zur Todesursache abgeschlossen

Vor mehr als vier Monaten wird der mit der "Lindenstraße" berühmt gewordene Schauspieler und Schlagersänger Willi Herren tot in seiner Wohnung in Köln-Mülheim gefunden. Er wurde nur 45 Jahre alt. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat nun die Suche nach der Todesursache abgeschlossen. Ein Fremdverschulden sei endgültig ausgeschlossen, teilte ein Sprecher mit. Weder die polizeilichen Ermittlungen noch die rechtsmedizinischen Untersuchungen hätten Hinweise darauf ergeben. Weitere Auskünfte zur Todesursache würden wegen der Persönlichkeitsrechte nicht erteilt.

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Willi Herren war im April tot in seiner Wohnung in Köln-Mülheim gefunden worden.

(Foto: imago images/Udo Gottschalk)

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14:23 Uhr

Al-Kaida gratuliert Taliban zum "historischen Sieg"

Das Terrornetzwerk Al-Kaida hat den Taliban zur Machtübernahme in Afghanistan gratuliert und mit Blick auf den US-Abzug aus dem Land von einem "historischen Sieg" gesprochen. Das "Generalkommando" Al-Kaidas verbreitete über seinen Propagandaflügel Al-Sahab eine zweiseitige Mitteilung. "Das afghanische Debakel Amerikas und der Nato markiert den Anfang vom Ende einer dunklen Ära westlicher Vorherrschaft und militärischer Besatzung islamischer Länder", heißt es darin.

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Die Taliban in Chost feierten den Abzug der letzten US-Truppen mit einer Scheinbeisetzung. Durch die Straßen der Stadt wurden Fernsehaufnahmen zufolge Särge getragen, die mit den Flaggen der USA und anderer Nato-Staaten bedeckt waren.

(Foto: ZHMAN TV via REUTERS)

14:14 Uhr

Schichtwechsel

Der Tag bleibt, Janis Peitsch geht - mein lieber Kollege verabschiedet sich in den Feierabend und ich werde für ihn an dieser Stelle übernehmen: Mein Name ist Kai Stoppel. Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de

Lassen wir uns überraschen, was die Nachrichtenlage noch so bereithält ...

14:03 Uhr

Papst Franziskus: "Ich lebe noch"

Rund zwei Monate nach seiner Darmoperation zeigt sich Papst Franziskus bestens gelaunt. "Ich lebe noch!", sagte das Oberhaupt der Katholiken dem spanischen Radiosender Cope auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand.

Besondere Anerkennung gebühre einem "sehr erfahrenen" italienischen Krankenpfleger im Krankenhaus des Vatikan, fügte Franziskus hinzu. Dieser habe ihm "das Leben gerettet", indem er ihn dazu drängte, sich der Operation zu unterziehen.

Spekulationen in den italienischen Medien über seinen Rücktritt wies das Oberhaupt der katholischen Kirche zurück. "Das ist mir nicht einmal in den Sinn gekommen". Er könne sich nicht erklären, wie die Medien auf diese Idee gekommen seien, sagte Franziskus.

13:33 Uhr

Chinas Schüler müssen "Xi Jinpings Gedankengut" lernen

In China greift der Personenkult um Xi Jinping auf die Schulen über. Seit heute müssen die knapp 300 Millionen Schüler des Landes die Ideologie des Staatschefs lernen.

"Xi Jinpings Gedankengut über den Sozialismus chinesischer Prägung für eine neue Ära" wurde zum Schulbeginn auf den Lehrplan gesetzt. Es soll jungen Menschen helfen, "den Glauben in den Marxismus aufzubauen und das Vertrauen in den Weg, die Theorie, das System und die Kultur des Sozialismus chinesischer Prägung zu stärken", gibt das Bildungsministerium bekannt.

  • Grundschulen sollen sich darauf konzentrieren, "die Liebe zum Vaterland, zur Kommunistischen Partei und zum Sozialismus zu kultivieren", berichtet die staatliche "Global Times".
  • In den Mittelschulen soll jungen Menschen mit dem Wissen geholfen werden, grundlegende politische Meinungen zu formulieren, während in den Hochschulen mehr die Theorie im Mittelpunkt stehe, hieß es.

Kritiker sprechen von "Gehirnwäsche" und dem Versuch, die nachwachsende Generation zu beeinflussen und Unterstützung für die Partei und Xi Jinping sicherzustellen.

12:48 Uhr

Taliban zeigen Kampfhubschrauber bei Siegesparade

Die Taliban haben die Macht in Afghanistan übernommen. Ihren Sieg feierten die Radikalislamisten nun mit einer Parade. Dabei wurde auch erbeutetes Militärgerät aus US-Beständen zur Schau gestellt.

Eine lange Reihe grüner Humvee-Geländefahrzeuge wartete heute auf einer Autobahn vor der Stadt Kandahar, der Geburtsstätte der Islamistenbewegung, wie ein AFP-Reporter berichtete. Viele der Fahrzeuge aus US-Herstellung hatten die weiß-schwarze Taliban-Flagge an ihre Antennen montiert.

Auf Videos, die von den Taliban im Internet verbreitet wurden, war auch ein Hubschrauber über der vorbereiteten Parade zu sehen, der ein Banner der Miliz hinter sich herzog. Zahlreiche Kämpfer der Islamisten jubelten dem Helikopter zu.

In den vergangenen Tagen war mindestens ein Black-Hawk-Helikopter des US-Militärs über Kandahar gesichtet worden. Da die Taliban bislang nicht über qualifizierte Piloten verfügten, wird davon ausgegangen, dass jemand aus der ehemaligen afghanischen Armee das Gerät steuerte.

12:07 Uhr

Ochsenknecht macht Trennung von schwangerer Freundin offiziell

Gerüchte kursierten seit Längerem, nun bestätigt Schauspieler und Sänger Jimi Blue Ochsenknecht die Spekulationen: Er und die schwangere Yeliz Koc haben sich getrennt.

"Wir hatten eine wunderschöne, aber zunehmend schwierige Zeit und haben immer wieder alles gegeben, diese zu meistern. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Auch wenn ich alles versucht habe, habe ich mich entschieden, den Weg der Trennung zu gehen", schreibt er in einer Story auf Instagram.

Diese Entscheidung sei ihm alles andere als leicht gefallen. "Ich wünschte mir, es wäre anders. Vor allem in der jetzigen Situation, aber schlussendlich gab es für uns einfach keine andere Möglichkeit mehr", fährt Ochsenknecht fort.

Vor ziemlich genau einem Jahr teilte der 29-Jährige das erste gemeinsame Pärchenfoto auf seinem Instagram-Account und bestätigte damit seine Liebe zu der Influencerin und ehemaligen "Bachelor"-Kandidatin. Dass das erste gemeinsame Kind, ein Mädchen, unterwegs ist, hatte das Paar im Februar verraten. Im Frühjahr waren sie von Berlin nach Hannover gezogen.

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11:33 Uhr

Gangster stoppen und plündern Güterzug

Raubzug in Wild-West-Manier: In Frankreich haben Kriminelle einen Güterzug auf offener Strecke zum Stehen gebracht und Ladung aus den Waggons gestohlen. Die Unbekannten hatten am Vortag Signale bei Riom in der Auvergne manipuliert, um den Zug zum Halten zu bringen, berichtete die Zeitung "La Montagne".

Beim Wiederanfahren blockierten die Bremsen, sodass der Lokführer am Zug entlanglief, um das Problem zu begutachten. Am Zugende hörte er Geräusche und sah, wie mehrere Menschen mit einem Trennschleifer vier Container öffneten. Vor Eintreffen der Polizei ergriffen sie die Flucht.

Die Beute fiel demnach mager aus, sie bestand aus Weihnachtsdekoration und Kleinmöbeln. Rund um die französischen Metropolen Paris, Marseille und Lyon kommt es immer wieder zu Angriffen auf Güterzüge durch Ladungsdiebe, selten aber in der Provinz, hieß es in dem Bericht.

10:51 Uhr

Frau und Kind getötet - Vater festgenommen

Ein 30-Jähriger hat offenbar im sächsischen Werdau seine Frau und sein Kind getötet. Der war in der Nacht in der Notaufnahme eines Zwickauer Krankenhauses erschienen und verhielt sich zunächst aggressiv, teilte die Polizei mit. Polizisten erzählte er dann, er habe seiner Frau und seinem Kind etwas angetan.

Kurz darauf fanden Beamte die 43 Jahre alte Ehefrau und das dreijährige Kind tot in der Wohnung des Mannes in Werdau. Beide wurden gewaltsam getötet. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, Spezialisten des Landeskriminalamts untersuchen den Tatort.

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10:32 Uhr

Kennen Sie schon unseren neuen Podcast? Das Klima-Labor

Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? "Klima-Labor" ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen unter die Lupe nehmen, die toll klingen, aber bei denen nicht immer ganz klar ist, wie sinnvoll sie wirklich sind. Sollten wir Kühe mit Seegras füttern? Frachtriesen mit großen Segeln ausstatten? Grüne Hedgefonds in Aufsichtsräte berufen?

Das "Klima-Labor" von ntv: Hören Sie rein ab 2. September jeden Donnerstag - eine halbe Stunde, die informiert und Spaß macht. Auf ntv.de, in der ntv-App und überall, wo es Podcasts gibt: Audio Now, Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify, RSS-Feed

10:08 Uhr

Grüner Finanzminister startet Hinweisportal gegen Steuersünder

Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz will Steuerbetrügern an den Kragen gehen. Mit einem neuen Online-Portal hofft der Grünen-Politiker auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die Meldeplattform solle Tippgebern "einen sicheren und anonymen Kommunikationsweg" bieten, um Verstöße anzuzeigen, teilte das Finanzministerium in Stuttgart mit.

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(Foto: picture alliance/dpa)

"So können wir Steuerbetrug besser verfolgen und für mehr Steuergerechtigkeit sorgen", sagte Bayaz der "Welt" zufolge. "Außerdem treiben wir die Digitalisierung voran und ermöglichen eine einfache Kommunikation zwischen Steuerverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern".

Nach Informationen des Finanzministeriums ist es das erste Portal dieser Art in Deutschland. Anonyme Anzeigen konnte die Steuerverwaltung bislang nur telefonisch, schriftlich oder persönlich entgegengenommen.

Doch es gibt auch Kritik. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sagte der "Bild"-Zeitung: "Dieses Portal zeigt, was uns droht, wenn Grüne ihre moralischen Vorstellungen über Recht und Gesetz stellen und in staatliches Handeln gießen – und die CDU dem nichts entgegensetzt." Der Landesvorsitzende der FDP in Baden-Württemberg, Michael Theurer, sprach von "Blockwart-Mentalität".

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09:19 Uhr

Pferd springt in Windschutzscheibe - Mann rettet Tier vor dem Verbluten

Ein entlaufenes Pferd hat in der rheinland-pfälzischen Stadt Neuwied für reichlich Aufregung gesorgt. Nachdem das neu gekaufte Tier seiner Halterin beim Entladen entwischt war, sprang es in die Windschutzscheibe eines geparkten Autos.

Dabei verletzte sich das Tier schwer am Bein und drohte zu verbluten, teilte die Polizei mit. Glücklicherweise wurde es wenig später von einem "pferdeerfahrenen Verkehrsteilnehmer" eingefangen, der die Wunde abbinden konnte. Weniger Glück hatte der Halter des Autos: An seinem Wagen entstand ein Sachschaden von 5000 Euro.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:56 Uhr

Tödlicher Unfall: Fünfjähriger stirbt in Kita

In Lemgo im Kreis Lippe ist ein fünfjähriger Junge beim Spielen auf dem Gelände seiner Kita tödlich verunglückt. Das Kind habe an einem abgestellten Kipper-Anhänger gespielt und sei zwischen Kippvorrichtung und Fahrgestell eingeklemmt worden, teilte die Polizei mit. Der Fünfjährige starb noch am Unfallort.

Die Polizei ermittelt nun zu den Todesumständen. Angehörige, Mitarbeiterinnen der Kita und Rettungskräfte wurden seelsorgerisch betreut

08:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist der 1. September und damit der Beginn eines neuen Monats. Mein Kollege Axel Witte hat gestern schon für Sie zusammengefasst, was sich im September alles ändert. Von der Elterngeldreform über die Dax-Erweiterung bis hin zur neuen Energieeffizienzkennzeichnung. Den Artikel finden Sie hier.

Heute stehen folgende Themen auf dem Programm:

  • Außenminister Heiko Maas beendet seine viertägige Reise in fünf Länder, die mit der Afghanistan-Krise zu tun haben. Zum Abschluss verweilt der SPD-Politiker in Katar.
  • Bei der Deutschen Bahn beginnt ab 17.00 Uhr die dritte Streikrunde im laufenden Tarifstreit. Erneut hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zunächst im Güterverkehr zum Arbeitskampf aufgerufen. Ab dem frühen Donnerstagmorgen soll dann auch der Personenverkehr bestreikt werden.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet in Berlin das neue Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
  • Das Bundeskabinett befasst sich angesichts der fortdauernden Corona-Pandemie mit einer neuen Arbeitsschutzverordnung.
  • US-Präsident Joe Biden empfängt seinen ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus.
  • Das Marineschulschiff "Gorch Fock" geht gegen Ende seiner fast sechsjährigen Generalüberholung auf eine erste Probefahrt.

Bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

Los geht's!

08:19 Uhr

Wirtschaftsschatz der Taliban? Nicht nur Opium

Die Taliban sind Drogendealer und finanzieren mit Opium ihre Kriegszüge. Davon gehen die meisten Menschen aus. Aber eine neue Studie legt nahe, dass sie anders an den größten Teil ihres Geldes kommen. Steuern, Mautstationen und Einfuhrzölle füllen ihre Kassen. Florian Weigand, Taliban-Experte von der Londoner Denkfabrik ODI, hat Afghanistan mehrmals besucht und erzählt in der neuen Folge "Wieder was gelernt", welche Steuern und Abgaben die radikalislamische Miliz üblicherweise erhebt.

07:38 Uhr

Hubschrauber der US-Marine vor Kalifornien abgestürzt

Vor der Küste Kaliforniens ist ein Hubschrauber der US-Marine abgestürzt. Derzeit seien Such- und Rettungsmaßnahmen im Gange, teilte die US-Pazifikflotte mit. Ein Vermisster konnte bereits aus dem Wasser gerettet werden.

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Ein Hubschrauber vom Typ MH-60S (Archivbild).

(Foto: AP)

Der Hubschrauber vom Typ MH-60S war zu einem "Routineflug" vom Flugzeugträger "Abraham Lincoln" aus aufgebrochen, der sich rund 60 Seemeilen vor der Küste San Diegos befand.

Mehrere Luft- und Bodeneinheiten der Küstenwache und der Marine sind derzeit auf der Suche nach dem Hubschrauber. Wie viele Menschen sich an Bord befanden, teilte die Marine zunächst nicht mit.

07:32 Uhr

Nachwuchs-Linke über ihr Programm: "Manches für den Moment zu hoch gegriffen"

Laut einer Umfrage will jeder oder jede Vierte in Deutschland entweder gar nicht zur Wahl gehen oder weiß noch nicht, wen er oder sie wählen soll. Um das zu ändern, darf der Politiknachwuchs aller Fraktionen im Bundestag im Podcast "heute wichtig" Werbung für seine Programme und Ziele machen. Zum Auftakt kommt Sarah Dubiel von der Linken zu Wort. "Natürlich sind manche Sachen für den Moment ein Stück weit zu hoch gegriffen", sagt die 27-Jährige über vermeintlich radikale Pläne ihrer Partei. "Aber wir müssen die Forderungen so hoch ansetzen, damit die Leute wissen, wo wir hin wollen."

Außerdem wendet sich Hörerin Yvonne Birkel mit einer wichtigen Botschaft an die Menschen. Auch sechs Wochen nach der Flutkatastrophe gehe es vielen Betroffenen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen schlecht, sagt sie. Finanziell und psychisch.

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

06:58 Uhr

Texas verschärft Wahlrecht

Kritiker sehen einen Angriff auf die Demokratie: Im US-Staat Texas hat das Parlament eine umstrittene Wahlrechtsänderung beschlossen.

Das Gesetz soll unter anderem die Macht parteiischer Wahlbeobachter ausweiten und bestimmte Wahlmethoden verbieten - etwa eine Abstimmung in Drive-in-Wahllokalen. Untersagt werden soll zum Beispiel auch, dass offizielle Stellen unaufgefordert Anträge für eine Briefwahl an Wahlberechtigte schicken.

Beide Parlamentskammern stimmten den Plänen jeweils mit der Mehrheit der Republikaner zu. Die oppositionellen Demokraten sehen in der Wahlrechtsreform einen Versuch der Republikaner, Afroamerikanern und anderen Minderheiten die Teilnahme an Wahlen zu erschweren. Diese wählen tendenziell eher die Demokraten als die Republikaner.

06:14 Uhr

Neue "Tagesthemen"-Moderatorin Abboud verzichtet auf Schlusssatz

Schlusssätze haben bei den "Tagesthemen" in der ARD Tradition. Moderator Ingo Zamperoni etwa sagt "Bleiben Sie zuversichtlich". Im Ohr ist vielen sicher auch noch Ulrich Wickert, der stets eine "geruhsame Nacht" wünschte.

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(Foto: Jennifer Fey / Tagesthemen)

Die neue "Tagesthemen"-Moderatorin Aline Abboud wird auf das Ritual eines eigenen Schlusssatzes aber wohl verzichten. "Ich bin nicht so ein Freund von Floskeln, die den Schwenk hin zu 'Alles wird gut' machen. Ich motiviere gerne Menschen, aber nicht mit solchen Sätzen", sagte die 33-Jährige nun der dpa. "Ich glaube nicht, dass ich da irgendetwas einführen werde. Wenn dann spontan, oder wenn es gerade passt."

Abboud ist erstmals am Samstag als Moderatorin des ARD-Nachrichtenflaggschiffs zu sehen. Sie tritt damit die Nachfolge von Pinar Atalay an, die mittlerweile bei RTL zu sehen ist.

06:00 Uhr

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