Der Tag
4. Dezember 2017
imageHeute mit Michael Bauer und Max Borowski
Zum Archiv
22:52 Uhr

Das war Montag, der 4. Dezember

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(Foto: dpa)

Liebe Leser,

der Tag - auch der bei n-tv.de neigt sich dem Ende zu: Der Machtwechsel in der CSU in eingeleitet, die nächste GroKo halbwegs auf den Weg gebracht. Nur der Brexit, da sind sich die EU und Großbritannien noch immer nicht näher gekommen. Ich gehe trotzdem jetzt heim und verabschiede mich von Ihnen - nicht ohne den gewohnten Überblick über die Themen, die Sie heute am meisten interessiert haben:

Das war Montag, der 4. Dezember
22:29 Uhr

Mann sticht auf Jobcenter-Mitarbeiter ein

Als Motiv gab er an, dass ihm die Leistungen gekürzt worden seien. Deshalb soll ein 37-Jähriger in Hattingen im Ruhrgebiet auf einen Sachbarbeiter im Jobcenter eingestochen und diesen schwer verletzt haben.

  • Laut Polizei und Staatsanwaltschaft konnte sich der Sachbearbeiter hinter einer Tür im Flur in Sicherheit bringen, woraufhin der Täter aus dem Gebäude geflohen sei.

  • Die Polizei habe jedoch nach einer kurzen Fahndung den geständigen 37-Jährigen festgenommen. Die Mordkommission übernahm demzufolge die Ermittlungen.

Mann sticht auf Jobcenter-Mitarbeiter ein
22:19 Uhr

Trump und Kim Jong Un konkurrieren um Titel "Person des Jahres"

Trump, Kim Jong Un, die Kampagne #MeToo, die von Trump ihres Aufenthaltsstatus' beraubten, als "Dreamer" bekannten Migranten und auch Trumps Gegenspieler, Sonderermittler Robert Mueller - das sind einige der Kandidaten für den Titel "Person des Jahres" des "Time" Magazins.

  • Die Wahl wird am Mittwoch bekannt gegeben. Trump war schon "Person des Jahres" 2016.

  • Auf der Liste stehen außerdem noch Amazon-Gründer Jeff Bezos, der Footballer Colin Kaepernick, der mit knieendem Protest während der US-Hymne eine Bewegung auslöste, Chinas Präsident Xi Jinping, "Wonder Woman"-Regisseurin Patty Jenkins und der saudische Kronprinz Mohammed.

  • Ein Kompliment ist der Titel übrigens nicht unbedingt. Die "Time"-Redaktion würdigt seit 1927 die einflussreichsten Persönlichkeiten des Weltgeschehens. Unter den früheren "Personen der Jahres" waren etwa Adolf Hitler, Königin Elizabeth II. oder Nelson Mandela.

Trump und Kim Jong Un konkurrieren um Titel "Person des Jahres"
21:42 Uhr

Trump verkleinert Naturschutzgebiete drastisch

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Kritiker wittern Geschäftsinteressen hinter Trumps Entscheidung, die Schutzgebiete zu verkleinern. (Foto: dpa)

Nun können die Einheimischen endlichen wieder ungestört wandern und jagen - so stellt zumindest Donald Trump es dar.

  • Der US-Präsident hat zwei Naturschutzgebiete in Utah um mehr als 5000 Quadratkilometer zurückgeschnitten.

  • Kritiker der Maßnahme glauben, es gehe um harte wirtschaftliche Interessen, vor allem um Bohrungen nach Bodenschätzen und Fracking.

  • Das National Monument "Bears Ears" wird 85 Prozent seiner Fläche einbüßen, "Grand Staircase - Escalante" schrumpft der Anordnung Trumps zufolge um etwa 50 Prozent.

Trump verkleinert Naturschutzgebiete drastisch
21:22 Uhr

Seehofer spricht von "Verletzungen"

Am Mittag lächelte Seehofer noch und gab sich total entspannt nach der Bekanntgabe des Kompromisses im CSU-Machtkampf. Ganz so locker sind der monatelange Streit und die Intrigen an dem erfahrenen Politikschlachtross offenbar aber dennoch nicht vorübergezogen.

Die Diskussion um seine Person habe der CSU geschadet, sagte Seehofer in der Sendung "BR extra"rückblickend auf die vergangenen Wochen. "Das hat auch Verletzungen zur Folge gehabt."

Dennoch betonte er: "Ich habe mich entschieden, über die Vergangenheit nicht mehr zu reden. Das würde die Gräben nur noch weiter vergrößern. Das ist passiert, das können wir nicht mehr ausradieren."

Seehofer spricht von "Verletzungen"
20:52 Uhr

6500 Franzosen kaufen gemeinsam Schlossruine

Ein verfallenes Wasserschloss im Westen Frankreichs hat künftig rund 6500 Besitzer. Organisationen und die Internet-Finanzierungsplattform Dartagnans.fr haben gemeinsam die für das wild-romantische Gemäuer benötigten 500.000 Euro zusammenbekommen.

  • Jeder Geldgeber mit einem Mindesteinsatz von 51 Euro sei Anteilseigner einer Aktiengesellschaft, die das überwucherte Schloss La Mothe-Chandeniers südöstlich der Loire-Stadt Saumur übernehme, so Dartagnans-Mitgründer Romain Delaume.

  • Das Anwesen im Département Vienne solle im Januar übergeben werden. Ziel sei es, auf Dauer eine Million Euro zu sammeln, um architektonische Gutachten zu bezahlen und die Ruine abzusichern.

6500 Franzosen kaufen gemeinsam Schlossruine
20:41 Uhr

Umwelthilfe wirft BMW Abgasmanipulation vors

Die Deutsche Umwelthilfe erhebt nun auch gegen BMW den Vorwurf, Abgasmessungen durch Abschalteinrichtungen bei Diesel-Pkw manipuliert zu haben.

Die Organisation, die sich im VW-Dieselskandal und im Kampf gegen Dieselabgase in Städten engagiert, teilte mit, sie habe einen BMW 320d im Straßenbetrieb getestet und dabei deutlich höhere Abgaswerte festgestellt als im Labortest.

Der Konzern erklärte dagegen, BMW-Fahrzeuge entsprächen grundsätzlich "den jeweils gültigen gesetzlichen Vorschriften". Sie seien nicht manipuliert.

Umwelthilfe wirft BMW Abgasmanipulation vors
20:24 Uhr

Vertrauen der US-Bürger in die Medien wächst

Für den Präsidenten sind sie "Feinde des Volkes" - doch das Vertrauen der Bevölkerung der USA in die Medien ist zuletzt gewachsen. t

  • Eine Umfrage des Poynter-Instituts ergab, dass knapp die Hälfte der Bürger der Berichterstattung der Medien generell vertraut. Zwölf Prozent erklärten, sie hätten ein "hohes Maß" an Vertrauen zu den Medien, weitere 37 Prozent haben demnach "ziemlich viel" Vertrauen.

  • Das Institut verglich diese Resultate mit Gallup-Umfragen der vergangenen Jahre. Demnach lag das Vertrauen der Bürger in die Medien im September 2016 bei nur 32 Prozent, im vergangenen September dann bei 41 Prozent.

  • "Ermutigenderweise" sei das Ergebnis der aktuellen Studie, dass die Öffentlichkeit die Presse unterstützt, heißt es in der Poynter-Studie. Allerdings sei diese Unterstützung nur schwach ausgeprägt. Immerhin 31 Prozent der US-Bürger gaben Trumps bei dessen Aussage Recht, dass bestimmte große Medienhäuser "Feinde des Volkes" seien.

Vertrauen der US-Bürger in die Medien wächst
20:00 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:35 Uhr

Navi gefolgt: Flixbus steckt in Serpentine fest

Wieder mal Stau auf der Autobahn. Gut, wenn das Navi eine Alternative vorschlägt. Das mag auch ein Flixbusfahrer auf dem Weg von Frankfurt von Rotterdam gedacht haben, und blieb wenig später in einer engen Serpentinenkurve eines Waldweges bei Hagen stecken.

  • Laut dem Online-Portal "der Westen" entkamen die Businsassen nur knapp einer noch schlimmeren Katastrophe. Beinahe wäre der Bus eine steile Böschung hinabgestürzt. Schließlich sicherte die Feuerwehr das Fahrzeug mit Seilwinden.

  • Die Bergung gestaltet sich allerdings äußerst schwierig. Den Bus aus der Engstelle zu befreien, könne die ganze Nacht dauern, hieß es.

Navi gefolgt: Flixbus steckt in Serpentine fest
19:12 Uhr

Immer mehr Klagen gegen Asylbescheide erfolgreich

Immer mehr Flüchtlinge klagen gegen ihren Asylbescheid und sind damit erfolgreich - zumindest in der ersten Instanz.

  • In den ersten sieben Monaten der Jahres gaben Gerichte in 27 Prozent der Fälle den klagenden Flüchtlingen Recht, wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mitteilte. Im vergangenen Jahr lag diese Quote noch bei 13 Prozent.

  • Seit 2016 klagen laut BAMF vermehrt syrische Flüchtlinge, die sich mit dem ihnen gewährten eingeschränkten (subsidiären) Schutz nicht zufrieden geben. Diese Flüchtlingsgruppe darf zwar vorerst im Land bleiben, aber bislang nicht ihre Familie nach Deutschland nachholen. Behördenkreise verweisen bei der gestiegenen Erfolgsquote bei Klagen zudem auf die bessere Beratung von Asylbewerbern.

Immer mehr Klagen gegen Asylbescheide erfolgreich
18:40 Uhr

Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen Techniker Krankenkasse

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt schon seit Monaten gegen zwei Krankenkassen wegen des Verdachts des Betrugs.

  • Nun wurde bekannt, dass neben dem seit November bekannten Verfahren gegen die AOK Rheinland/Hamburg auch Ermittlungen gegen den Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, und andere Verantwortliche der Ersatzkasse liefen.

  • Ausgangspunkt sei ein Interview von Baas gewesen, in dem er im Oktober 2016 gesetzlichen Krankenkassen Manipulationen bei Abrechnungen vorgeworfen hatte, sagte die ermittelnde Oberstaatsanwälting. Kranke seien auf dem Papier systematisch kränker gemacht worden, als sie tatsächlich waren, um mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu bekommen

  • Die TK erklärte, dass sie selbst auf die Einflussnahme von Kassen auf die Codierung der Diagnosen durch Ärzte hingewiesen habe. "Wir sind froh, dass dies nun überprüft wird", hieß es in einer Stellungnahme.

Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen Techniker Krankenkasse
18:27 Uhr

Deutschlands erstes Pferdekrematorium

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(Foto: dpa)

In der Seifenproduktion landen kleinere Haustiere in Deutschland ja schon lange nicht mehr. Für größere allerdings sind die immer beliebteren Formen von Tierbestattungen bislang oft aus praktischen Gründen nicht möglich.

  • Nun aber hat in Baden-Württemberg das bundesweit erste Krematorium zur Einäscherung von Pferden eröffnet. "Stirbt ein Mensch, existieren klare Rituale. Gemeinsame Trauer und Beisetzung erleichtern den Abschied. Für Pferde fehlte so etwas bisher", sagt die Unternehmerin Sandra Lutz. Sie betreibt seit 2003 ein Krematorium für gestorbene Menschen - und mit ihrem Mann Joachim nun in Schwäbisch-Hall die neue Anlage für Pferde.

  • "Die Beziehung zum Tier hat sich verändert. Niemand will, dass es nach dem Tod zu Knochenmehl vermahlen wird. Für viele sind Tiere fast ein Familienmitglied", sagt Lutz. "Tierbesitzer wünschen sich einen würdigen Abschied."

Deutschlands erstes Pferdekrematorium
18:09 Uhr

Pizza und Orgelmusik sollen Weltkulturerbe werden

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Die neapolitanische Pizza - Teig, Tomate, Käse und ein bisschen Basilikum. (Foto: imago/Independent Photo Agency)

Heute berät die Unesco, welche Güter in Zukunft als Weltkulturerbe der Menschheit geschützt werden. Italien schickt die Pizza ins Rennen und sollte sie es auf die Liste schaffen hagelt es Gratis-Pizzen. Das verspricht der Verband der neapolitanischen Pizzabäcker.

Deutschland bewirbt sich mit "Orgelbau und -musik" um einen Eintrag in die Liste des immateriellen Kulturerbes. Ob es danach Orgelspiele für alle gibt, ist aber noch unklar.

Pizza und Orgelmusik sollen Weltkulturerbe werden
17:53 Uhr

Investoren kaufen Ex-Landesbank

Rund 17 Milliarden Euro dürfte die Rettung der HSH Nordbank den Steuerzahler am Ende kosten. Da wirkt der Millionenbetrag, der nun durch den Verkauf an private Investoren hereinkommen soll, wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

  • Die HSH Nordbank wird wahrscheinlich für rund 200 Millionen Euro verkauft werden, nachdem sie Gebote von britischen und US-Beteiligungsgesellschaften erhalten hat. Dies sagten mit dem Vorgang vertraute Personen.

  • Die HSH gehört mehrheitlich den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein. Die angeschlagene Bank muss auf Druck der EU-Kommission bis 2018 verkauft werden, sonst wird sie abgewickelt.

  • Laut den informierten Personen haben Cerberus Capital Management LP und J.C. Flowers & Co gemeinsam für die Bank geboten, Apollo Capital Management LLC sowie die Londoner Socrates Capital hätten jeweils separate Offerten eingereicht.

Investoren kaufen Ex-Landesbank
17:27 Uhr

Weiterhin "no deal" bei Brexitgesprächen

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Gut gelaunt trotz Null Fortschritt: May und Juncker verhandeln hart in Brüssel. (Foto: imago/Xinhua)

Brüssel und London haben trotz aller Kompromisssignale beim Brexit immer noch keinen Durchbruch erzielt.

  • Dax teilte EU-Kommissionspräsident Juncker nach einem Gespräch mit der britischen Premierministerin May mit. May habe sich als äußerst hartnäckige Unterhändlerin erwiesen.

  • Allerdings sei er zuversichtlich, dass noch in dieser Woche eine Vereinbarung getroffen werden könnte, fügte Juncker hinzu. Damit wäre es dann auch noch möglich, beim EU-Gipfel kommende Woche die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen einzuläuten, sagte Juncker.

Weiterhin "no deal" bei Brexitgesprächen
17:18 Uhr

Helene Fischer singt Duett mit Schauspielstar

Was für ein Traum-Duett-Paar! Zumindest für Fans von großen Weihnachts-Schlager-Shows:

  • In ihrer Weihnachts-Show tritt Deutschlands unumstrittene Schlagerkönigin Helene Fischer erstmals zusammen mit Matthias Schweighöfer auf.

  • Sie singen Schweighöfers Ballade "Durch den Sturm".

  • Aufgezeichnet wird die "Helene-Fischer-Show" am 9. und 10. Dezember in Düsseldorf. Die Entertainerin hat dazu mehrere Musikgäste eingeladen und will noch nie da gewesene Duette präsentieren.

Helene Fischer singt Duett mit Schauspielstar
17:04 Uhr

Angeschossenes Wildschwein tötet Jäger

Im Norden Deutschlands hat es erneut eine Wildschweinattacke auf Menschen gegeben. Diesmal endete sie sogar tödlich. In Vorpommern wurde ein 50 Jahre alter Jäger von einem Keiler angegriffen und getötet. s

  • "Der Vorfall zeigt, wie wehrhaft Wildschweine sind", erklärte Achim Froitzheim, Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald, der selbst erfahrener Jäger ist.

  • Warum niemand dem Jäger in Vorpommern helfen konnte, obwohl bei dem Unfall nahe Greifswald acht weitere Jäger dabei waren, muss noch ermittelt werden. Er hatte laut Polizei auf den Keiler geschossen und ging hinterher, um das Tier zu erlegen. Da griff der Keiler seinerseits überraschend den Jäger an und verletzte ihn am Oberschenkel so schwer, dass dieser stürzte, viel Blut verlor und auch noch unter Wasser geriet. Ein benachbarter Treiber soll schnell zu Hilfe geeilt sein. Aber der Jäger konnte trotz Rettungshubschrauber nicht mehr gerettet werden.

Angeschossenes Wildschwein tötet Jäger
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:31 Uhr

Deutsche Ermittler legen globales Betrugsnetzwerk lahm

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Die "Skyline" von Verden. (Foto: picture alliance / dpa)

Da sage noch jemand, die ländlichen Regionen in Deutschland seien vom Netz abgeschnitten. Für Niedersachsens Polizei gilt das jedenfalls nicht.

  • Deutsche Ermittler haben erneut ein globales Botnetz zur Verbreitung von Schadsoftware lahmgelegt - und zwar in Niedersachsen. Wie die Polizei in Lüneburg und die Staatsanwaltschaft Verden mitteilten, planten sie die Aktion gemeinsam mit der US-Bundespolizei FBI. Beteiligt waren auch die EU-Polizeibehörde Europol und Ermittler in 25 weiteren Ländern von Finnland bis Pakistan.

  • Über das Botnetz wurde den Angaben zufolge eine Schadsoftware verbreitet, die Computer ausspähte und Trojaner nachlud, um deren Besitzer bei Bankgeschäften per Internet zu schädigen.

Deutsche Ermittler legen globales Betrugsnetzwerk lahm
15:55 Uhr

Aus Flugzeug gefallen? Eisbrocken durchschlägt Dach

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Diese Eisreste fanden Gerhard Mayer und Rita Peter-Mayer in ihrem Dach. (Foto: dpa)

Schrecksekunde mitten in der Nacht:

  • Ein Eisbrocken ist auf das Dach eines Einfamilienhauses im schwäbischen Lauingen gekracht. Er zerbrach in mehrere Teile und richtete am Dach einen Schaden von rund 3000 Euro an, wie die Polizei mitteilte.

  • Wo der Eisbrocken herkam, war zunächst unklar. Wegen des Schadens unter anderem an Dachziegeln des Hauses sei er wohl aus großer Höhe herabgefallen, vermutlich von einem Flugzeug, teilte die Polizei mit.

Aus Flugzeug gefallen? Eisbrocken durchschlägt Dach
15:39 Uhr

Bushido hat Rücken - Tour abgesagt

Auch vor knallharten Gansterrappern macht die deutsche Volkskrankheit Nummer eins nicht Halt: Bushido verschiebt seine gesamte, eigentlich morgen beginnende Tour: wegen Schulter und Bandscheibe.

Bushido hat Rücken - Tour abgesagt
00:00 Uhr

Elton John trauert um seine Mutter

"Reise gut, Mama. Ich danke dir für alles. Ich werde dich so sehr vermissen. In Liebe, Elton." Mit diesen Worten verabschiedete sich Elton John von seiner verstorbenen Mutter - auf Instagram.

Die Mutter starb am Montagmorgen im Alter von 92 Jahren, wie mehrere britische Medien berichteten.

Mehr - auch zum wechselvollen Verhältnis von Elton John zu seiner Mutter - lesen Sie hier.

Elton John trauert um seine Mutter
15:03 Uhr

Deutschlands Streitkultur: Jeder Vierte geht vor Gericht

Die Frage, wer Recht hat, wird in Deutschland immer öfter juristisch geklärt. "Es wird immer mehr gestritten, zunehmend auch wegen eher geringer Streitwerte. Dies liegt sicherlich auch an der steigenden Anzahl von Gesetzen und Verrechtlichung der Gesellschaft", sagt der Vorstandssprecher bei Advocard - gleichzeitig Herausgeber des "Streitatlas 2017".

  • 25,1 Streitfälle je 100 Einwohner im Jahr 2016

  • "Hauptstädte der Wut" sind Berlin und Leipzig

  • Ärger im Verkehr ist einer der Hauptgründe

  • Das streitende Geschlecht sind Männer

Deutschlands Streitkultur: Jeder Vierte geht vor Gericht
14:57 Uhr

Entwarnung: Kataloge statt Granate in DHL-Paket

Sofort war über einen Zusammenhang mit dem offenbar gefährlichen, in Potsdam gefundenen Sprengsatz spekuliert worden. Doch die Staatsanwaltschaft in Erfurt gibt nun Entwarnung: Das in der thüringischen Staatskanzlei gefundene absenderlose Paket ist harmlos.

  • Es beinhalte keinen gefährlichen Gegenstand, wie nach einer ersten Röntgenuntersuchung des Pakets am Montag angenommen worden war, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt.

  • Das Paket war an Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) adressiert gewesen. Mitarbeitern der Staatskanzlei war die DHL-Sendung verdächtig vorgekommen, weil sie keinen Absender trug.

Entwarnung: Kataloge statt Granate in DHL-Paket
14:49 Uhr

Merkel trifft Angehörige von Terroropfern

Heftige Kritik hatten Angehörige der Opfer des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz an den Behörden und insbesondere an der Bundesregierung geäußert.

  • Die Bundeskanzlerin will sich dieser Kritik nun bei einem Treffen persönlich stellen. Ein am Freitag bekannt gewordener offener Brief der Familien der Todesopfer sei auch im Bundeskanzleramt eingegangen, sagte Regierungssprecher Seibert. Dort werde er mit "großem Respekt" vor dem Leid der Familien gelesen.

  • Merkel wolle bei der geplanten Begegnung am 18. Dezember "zuhören und genau wissen, was es ist, das den Angehörigen eine ungeheuer schwere Zeit möglicherweise unnötig noch schwerer gemacht hat".

Merkel trifft Angehörige von Terroropfern
14:29 Uhr

Plant Seehofer, in die Bundesregierung zu wechseln?

Zumindest schließt der CSU-Chef und scheidende bayerische Ministerpräsident das nicht aus...

"Ich sage Ihnen gar nichts zu und schließe gar nichts aus", sagte Seehofer in München. Primäres Anliegen sei es jetzt, eine arbeitsfähige Regierung zustandezubringen - das habe man auch dem Bundespräsidenten versprochen.

"Kein Mensch kann heute sagen, ob es gelingt." Weitere Fragen stellten sich jetzt nicht. "Was sich weiter für mich da ergibt, das werden wir sehen", sagte Seehofer.

Lesen Sie hier, was Seehofer sonst noch zum geplanten Wechsel an der Regierungsspitze in Bayern zu erzählen hat.

Liebe Leser,

Hinter den Kulissen des Tages hat die tägliche Wachablösung stattgefunden. Michael Bauer wurde in den Feierabend entlassen. Ab sofort steht Max Borowski auf der Brücke, beziehungsweise sitzt vor den Bildschirmen.

Plant Seehofer, in die Bundesregierung zu wechseln?
14:02 Uhr

Kabarettist scheitert mit Klage gegen WC-Gebühr

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Nicht formschön, nicht immer sehr hygienisch, aber gratis - dem Gericht in Koblenz reichte das für sein Urteil. (Foto: imago stock&people)

Wer kennt es nicht: lange Autofahrt und unterwegs muss das stille Örtchen aufgesucht werden. Auf Raststätten kostet die Erleichterung dann auch noch 70 Cent. Das geht zu weit, fand der Kabarettist und Liedermacher Rainald Grebe und reichte Klage ein - die blieb allerdings ohne Erfolg.

  • Laut Grebes Anwalt Oliver Ganseforth hat bundesweit noch kein anderer solcher Fall ein Gericht beschäftigt.

  • Die WC-Gebühr an Autobahnen verstoße gegen die Gaststättenverordnung Rheinland-Pfalz, die eine kostenlose Nutzung für Gäste vorschreibe, und gegen das Prinzip der Daseinsvorsorge, die eine Grundversorgung der Bürger vorsehe.

  • Das Gericht verwies dagegen in seinem Urteil auf die 43 kostenlosen Toiletten auf Autobahnparkplätzen in Rheinland-Pfalz.

Kabarettist scheitert mit Klage gegen WC-Gebühr
13:50 Uhr

Entscheidung um Puigdemont fällt Mitte Dezember

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Ob Puigdemont an Spanien ausgeliefert wird, klärt sich erst in zwei Wochen. (Foto: dpa)

Über die Auslieferung des ehemaligen katalanischen Regierungspräsidenten Carles Puigdemont von Belgien an Spanien soll am 14. Dezember eine erste Entscheidung fallen. Dies kündigte das zuständige Untersuchungsgericht in Brüssel an.

Puigdemont war am Morgen mit vier weiteren ehemaligen Ministern des katalanischen Kabinetts vor dem Gericht erschienen. Die spanische Justiz hat europäische Haftbefehle gegen die fünf separatistischen Politiker erlassen, die sich im Oktober nach Belgien abgesetzt hatten.

Entscheidung um Puigdemont fällt Mitte Dezember
13:45 Uhr

Jemens Ex-Präsident Saleh stirbt bei Angriff

Der Ex-Präsident des Jemen, Ali Abdullah Saleh, ist nach Angaben der Huthi-Rebellen tot. Saleh sei bei Kämpfen in der Hauptstadt Sanaa getötet worden, berichtete der Rebellensender Al-Masirah unter Berufung auf das von den Huthis geführte Innenministerium. In sozialen Netzwerken kursierte ein Video, in dem mutmaßlich die Leiche Salehs zu sehen war.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

Jemens Ex-Präsident Saleh stirbt bei Angriff
13:20 Uhr

Netzagentur stoppt Abzocke mit teuren Handy-Rückrufen

Die Bundesnetzagentur stoppt eine Abzocke-Masche mit teuren Rückrufen über das Handy. Bis spätestens zum 15. Januar 2018 müsse bei sogenannten Ping-Anrufen eine kostenlose Preisansage geschaltet werden. Damit wird das rechtswidrige Geschäftsmodell wirtschaftlich unattraktiv.

Die Masche beruht darauf, dass internationale Vorwahlen aus weit entfernten Ländern leicht mit deutschen Vorwahlen verwechselt werden können. So ähnelt die Vorwahl Liberias 00231 der Vorwahl Dortmunds 0231. Bei den Ping-Calls werde aus dem Ausland kurz angerufen, um einen Rückruf zu provozieren. Ruft der Verbraucher zurück, wird er absichtlich mit schwer verständlichen Bandansagen in der Leitung gehalten - die Anrufe kosten häufig mehrere Euro pro Minute.

Netzagentur stoppt Abzocke mit teuren Handy-Rückrufen
12:53 Uhr

Jeder Zehnte hat erotische Ausrutscher auf Weihnachtsfeier

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Das "Unheil" beginnt bereits auf dem Weihnachtsmarkt. (Foto: imago stock&people)

Die besinnlichen Tage liefern neben Erholung im Kreise der Liebsten bereits im Vorfeld einen festlichen Anlass: die betriebsinterne Weihnachtsfeier. Und die kann so manche Gefahr mit sich bringen:

  • Laut einer Umfrage von Mafo.de für den "Playboy" hatte bereits jeder zehnte Deutsche (9,7 Prozent) schon einmal einen erotischen Ausrutscher auf einer Betriebsweihnachtsfeier.

  • Etwa jedem Zweiten der Betroffenen war das anschließend peinlich, im Kollegenkreis geküsst beziehungsweise mit jemandem Sex gehabt zu haben.

  • Geheim bleiben die Ausrutscher nur selten. Fast jeder vierte (23,5 Prozent) weiß von sexuellen Eskapaden auf Weihnachtsfeiern in seinem aktuellen oder früheren Unternehmen.

Am wichtigsten sind den Deutschen auf einer gelungenen Firmenweihnachtsfeier aber das gemeinsame Essen (87 Prozent), das Ambiente wie Dekoration (63,6 Prozent) und Musik (47 Prozent) sowie die obligatorische Rede des Chefs (45,2 Prozent).

Jeder Zehnte hat erotische Ausrutscher auf Weihnachtsfeier
12:16 Uhr

Polizei vermutet Wurfgranate in Erfurter DHL-Paket

Ein DHL-Paket mit möglicherweise explosivem Inhalt ist in der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt eingegangen. Mitarbeiter seien auf das Paket aufmerksam geworden, es sei von der Polizei sichergestellt worden, sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Nach einer ersten Vorprüfung habe die Polizei von einer möglichen Wurfgranate gesprochen. Ob sie scharf sei, müssten die weiteren Untersuchungen ergeben.

Eine Parallele zu dem Fund einer Paketbombe in Potsdam und einer möglichen Erpressung des Paketdiensts DHL wollte Thüringens Regierungschef nicht ziehen. "Das ist pure Spekulation", sagte er. Das Paket sei am Freitagnachmittag zugestellt worden und habe bis Montag in einem Regal gelegen. Ramelow sprach von einem ernstzunehmenden Vorfall.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Polizei vermutet Wurfgranate in Erfurter DHL-Paket
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:51 Uhr

Staatsanwaltschaft wirft Gucci Steuerhinterziehung vor

Haltet eure Handtaschen fest. Die italienische Luxus-Modefirma Gucci wird der Steuerhinterziehung verdächtigt.

  • Wie das Unternehmen mitteilte, wurden Konzernzentralen in Mailand und Florenz von der Polizei durchsucht.

  • Die italienische Tageszeitung "La Stampa" hatte zuvor berichtet, die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittle wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.

  • "La Stampa" berichtete, Gucci habe italienische Geschäftsaktivitäten in der Schweiz verbucht, auf diese Weise sei Rom der Milliardenbetrag entgangen.

Staatsanwaltschaft wirft Gucci Steuerhinterziehung vor
11:27 Uhr

Irland-Problem vor Brexit-Gesprächen weiter ungelöst

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Grenze zu Nordirland - EU-Ratspräsident Donald Tusk (re.) und Irlands Regierungschef Leo Varadkar (li.) tüfteln an einer Lösung. (Foto: dpa)

Die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wollen heute bei einem gemeinsamen Mittagessen eine Zwischenbilanz der Brexit-Verhandlungen ziehen.

Laut irischen Regierungskreisen gebe es aber noch keinen Kompromiss in der Frage der Ausgestaltung der neuen EU-Außengrenze. "Es ist sehr schwer, eine Vorhersage zu machen", erklärte ein Beamter. Das EU-Mitglied Irland will eine feste Grenze zum britischen Nordirland nach dem für 2019 geplanten EU-Austritt vermeiden und fordert dazu schriftliche Garantien aus London.

Irland-Problem vor Brexit-Gesprächen weiter ungelöst
10:59 Uhr

Angelo Kelly blickt zurück: "Wir waren hochnäsig"

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Angelo Kelly (Foto: imago/APress)

"Sometimes, I wish I were an Angel..." - ganz so engelsgleich soll sich die Kelly Family in ihren Hochzeiten nicht verhalten haben. Jedenfalls sieht das ihr jüngstes Mitglied Angelo Kelly so. "Die Grundstimmung uns gegenüber war positiv. Ende der Neunziger kippte das, plötzlich waren alle gegen uns. Auch zu Recht", sagte der 35-Jährige dem "Südkurier" in Konstanz.

"Wir benahmen uns wie Neureiche, wohnten in einem Schloss, waren hochnäsig geworden." Dadurch sei die Pop-Familie ein leichtes Ziel für Häme gewesen. Nach ihrem Erfolg in den 90er Jahren erlebt die nun auf sechs Geschwister geschrumpfte Band derzeit ein Comeback.

Angelo Kelly blickt zurück: "Wir waren hochnäsig"
10:47 Uhr

Acht Festnahmen nach Mord an Journalistin auf Malta

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Daphne Caruana Galizia (Foto: AP)

Sieben Wochen nach dem Mord an einer regierungskritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia auf Malta sind acht Verdächtige festgenommen worden. Die acht Malteser seien in einem gemeinsamen Einsatz an verschiedenen Orten gefasst worden, sagte Maltas Premierminister Joseph Muscat.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

Acht Festnahmen nach Mord an Journalistin auf Malta
10:35 Uhr

Kataloniens Ex-Vizepräsident Junqueras bleibt in Haft

Kataloniens Ex-Vizepräsident, Oriol Junqueras, und drei weitere Vertreter der Unabhängigkeitsbewegung bleiben vorerst in Haft. Das entschied Spaniens Oberstes Gericht.

  • Die ehemaligen Minister Raül Romeva, Carles Mundó, Dolors Bassa, Meritxell Borrás, Josep Rull und Jordi Turull können gegen eine Kaution von 100.000 Euro aus dem Gefängnis entlassen werden.

  • Sie müssen sich jedoch wöchentlich beim Obersten Gericht melden, dürfen das Land nicht verlassen und ihnen wird der Pass entzogen, meldet "La Vanguardia".

  • Ex-Regionalpräsident Puigdemont muss sich heute vorm Gericht in Brüssel verantworten.

Kataloniens Ex-Vizepräsident Junqueras bleibt in Haft
09:59 Uhr

Australien: Abgeordneter macht Heiratsantrag im Parlament

In Deutschland gibt es die "Ehe für Alle" bereits, in Australien wird in dieser Woche darüber entschieden. Für den australischen Abgeordneten Tim Wilson war das aber sicher nicht der einzige Beweggrund, seinem Partner während einer Parlamentsdebatte über die gleichgeschlechtliche Ehe einen Heiratsantrag zu machen.

Der Auserwählte, der als Zuschauer auf der Tribüne saß, antwortete sofort mit "Ja". Im Abgeordnetenhaus gab es daraufhin lauten Applaus. Wilson, der sich seit langem für die Gleichberechtigung von Homosexuellen einsetzt, sagte, die Debatte sei wie der "Soundtrack zu unserer Beziehung".

Australien: Abgeordneter macht Heiratsantrag im Parlament
09:30 Uhr

Angeschossenes Wildschwein verletzt Jäger tödlich

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Wildschweine können bis zu 90 kg schwer werden, gelten in der Regel als scheu. Wenn sie sich angegriffen fühlen oder ihren Nachwuchs bedroht sehen, können sie auch zum Angriff übergehen. (Foto: imago/imagebroker)

Bei einer Jagd in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Jäger von einem Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt worden.

  • Das Unglück ereignete sich am Sonntag bei Greifswald, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Jäger war bei der sogenannten Nachsuche, als er auf das angeschossene Wildschwein stieß.

  • Der Keiler verletzte den Jäger schwer am Bein, der dann in einen See stürzte und wohl zu lange unter Wasser geriet. Der 50-Jährige starb wenig später im Krankenhaus.

  • Bei der Nachsuche werden verletzte Tiere aufgespürt, die geflüchtet sind, um ihnen den Gnadenschuss zu geben.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Angeschossenes Wildschwein verletzt Jäger tödlich
09:21 Uhr

Söder soll bayerischer Ministerpräsident werden

Bayerns Finanzminister Markus Söder soll neuer Ministerpräsident in München werden. Bei einer Sondersitzung der CSU-Landtagsfraktion verzichtete der als möglicher Kontrahent geltende bayerische Innenminister Joachim Herrmann auf eine eigene Kandidatur.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Söder soll bayerischer Ministerpräsident werden
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:56 Uhr

Wintereinbruch bringt Flugausfälle und Glatteisunfälle

In der Nacht zum Montag hat der starke Schneefall und Glatteis in vielen Bundesländern für Chaos auf allen Verkehrswegen gesorgt.

  • In Bayern kam es zu über 400 Verkehrsunfällen. Dabei starben drei Menschen.

  • Nach Flugausfällen am Frankfurter Flughafen mussten 240 Passagiere in Notbetten untergebracht werden.

  • Auch im Bahnverkehr kam es zu Verspätungen.

Wintereinbruch bringt Flugausfälle und Glatteisunfälle
08:44 Uhr

Seehofer verzichtet auf Ministerpräsidentenamt

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Horst Seehofer will 2018 nicht als Spitzenkandidat in die Landtagswahl gehen. (Foto: dpa)

CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer hat der CSU-Landtagsfraktion seine bereits Zukunftspläne bestätigt: Er will CSU-Vorsitzender bleiben, aber sein Amt als bayerischer Regierungschef im ersten Quartal 2018 abgeben.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Seehofer verzichtet auf Ministerpräsidentenamt
08:29 Uhr

US-Senator empfiehlt Familien-Abzug aus Südkorea

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US-Senator Lindsey Graham. (Foto: AP)

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hat den Abzug von Familienangehörigen des amerikanischen Militärs aus Südkorea gefordert.

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US-Senator empfiehlt Familien-Abzug aus Südkorea
08:14 Uhr

Nach Brand mit vier Toten: Polizei nimmt Hausbewohnerin fest

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus mit vier Todesopfern am Sonntag hat die Polizei in Saarbrücken eine 37-jährige Hausbewohnerin festgenommen. Gegen sie liege der Verdacht der Brandstiftung vor, sagte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums Saarbrücken.

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Nach Brand mit vier Toten: Polizei nimmt Hausbewohnerin fest
07:53 Uhr

Chapecoense zieht in Südamerikas Champions League ein

Fußball ist zwar eine Angelegenheit für den "Sport-Tag", aber in diesem Fall können wir mal eine Ausnahme machen. Ein Jahr nach dem Flugzeugabsturz des brasilianischen Fußballteams Chapecoense hat die neuformierte Mannschaft den Einzug in die südamerikanische Champions League geschafft - und das besonders dramatisch.

  • Mit einem vielbejubelten Tor in der 94. Minute durch Túlio de Melo gelang am letzten Spieltag ein 2:1-Sieg gegen Curitiba.

  • Damit schaffte "Chape" in der Abschlusstabelle noch Platz acht. Der berechtigt noch zur Qualifikationsrunde der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League in Europa.

  • Wegen Treibstoffmangels stürzte das Charterflugzeug am 28. November 2016 kurz vor dem Flughafen ab, 71 Menschen starben, sechs überlebten, darunter drei Spieler.

Chapecoense zieht in Südamerikas Champions League ein
07:27 Uhr

Real verkauft Tropenhelm aus dem Dritten Reich

Ein peinlicher Fauxpas, der Real da unterlaufen ist. Über einen Drittanbieter hat die Supermarktkette eine Art "Militaria" der Wehrmacht, also Gegenstände, die an das Dritte Reich erinnern, auf seiner Webseite angeboten. Darunter ein Tropenhelm des Afrikakorps der Wehrmacht.

Falls Sie denken, dass so etwas noch als Kostümierung durchgeht, kann Real noch einen draufsetzen. Ein Totenkopf mit Stahlhelm als Aufnäher war ebenfalls zu erwerben. Richtig schlimm wird es dann aber in der Produktbeschreibung:

"Auch nach dem Tod kämpft dieser Schädel noch für die Ideale des 'Dritten Reichs', wobei er immer noch einen Helm der Wehrmacht in den Farben von Deutschland trägt. Mit diesem Aufnäher können Sie deutlich machen, dass Ihnen einige Ideen aus dieser Zeit auch heute noch gefallen."

Mittlerweile hat Real die Produkte aus seinem Sortiment entfernt.

Real verkauft Tropenhelm aus dem Dritten Reich
07:19 Uhr

Anerkennung Jerusalems - Jordanien warnt USA

Jordanien hat US-Präsident Donald Trump vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gewarnt. Ein solcher Schritt hätte "gefährliche Konsequenzen", sagte der jordanische Außenminister Ayman Safadi. "Diese Entscheidung würde den Ärger der arabisch-muslimischen Welt auslösen, die Spannungen anheizen und die Friedensbemühungen gefährden", schrieb Safadi auf Twitter.

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Anerkennung Jerusalems - Jordanien warnt USA
06:50 Uhr

Sexueller Missbrauch - US-Stardirigent unter Verdacht

In den USA wird eine weitere Größe aus der Unterhaltungsbranche des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. In diesem Fall der langjährige Dirigent und Musikdirektor der New Yorker Metropolitan Opera (Met), James Levine.

Die "New York Times" und die "New York Post" hatten berichtet, der heute 74-jährige Levine habe einen Jugendlichen ab 1985 jahrelang sexuell missbraucht. Der Missbrauch habe bis 1993 angedauert und den heute 48-Jährigen fast in den Suizid getrieben. Die Met hat die Zusammenarbeit mit Levine wegen der Vorwürfe vorerst auf Eis gelegt.

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Sexueller Missbrauch - US-Stardirigent unter Verdacht
06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leser,

auf gehts in eine neue Woche. Bis zum Nikolaus ist es ja noch zwei Tage hin, aber heute ist bereits der "Santa-macht-eine-Liste-Tag". Schließlich braucht der bärtige kugelbäuchige Weihnachtsmann ein bisschen, bis er entschieden hat, wer brav und wer unartig war.

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Nach seiner "Pocahontas"-Anspielung steuert der US-Präsident auf den nächsten Streit mit Amerikas Ur-Einwohnern zu. (Foto: dpa)

Was heute in der Welt wichtig wird, steht auf dieser Liste:

  • Die CSU entscheidet über den Parteivorsitz. Horst Seehofer will den Parteivorsitz behalten, aber 2018 nicht als Spitzenkandidat in die Landtagswahl gehen.

  • Der kontrollierte Brexit steht auf der Kippe. Die EU verlangt von Großbritannien spätestens heute Zugeständnisse in den wichtigen Streitfragen.

  • Der ehemalige katalanische Regierungschef Puigdemont spricht vor dem Untersuchungsgericht in Brüssel. Es geht um die Auslieferung an Spanien.

  • Trump gegen die Ureinwohner - in Utah will der US-Präsident zwei Nationalparks verkleinern, um die Flächen dann wirtschaftlich nutzbar zu machen. Dagegen wollen einige Indianerstämme klagen.

  • In Brüssel kommen die EU-Finanzminister zusammen und wählen den Nachfolger des scheidenden Eurogruppen-Präsidenten Jeroen Dijsselbloem.

Mein Name ist Michael Bauer, falls Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie mich unter michael.bauer[at]nama.de erreichen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

Das wird heute wichtig
06:12 Uhr

Vorsicht! Glättegefahr zum Wochenstart

Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche,

und die beginnt von der Mitte südwärts gebietsweise mit erheblicher Glättegefahr. Denn dort müssen Sie bei Werten um oder unter 0 Grad mit gefrierender Nässe, etwas Schnee oder zum Teil sogar mit Glatteis rechnen. Letzteres wurde zuletzt zum Beispiel in Regensburg, Nürnberg, Chemnitz, Ulm und Lahr gemeldet. Also hauptsächlich in einem Bereich vom Hunsrück bis zum Erzgebirge und nach Süden hin bis zur Donau. Außerdem wabern entlang der Landesmitte stellenweise dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 100 Meter. Deutlich weniger brisant ist der Wochenstart weiter nordwärts. Denn dort ist es frostfrei.

Und auch am Vormittag bleibt es bei dieser Gefahrensituation. Also: in der Mitte und im Süden etwas Schnee oder Regen mit Glätte. Nachmittags dann im äußersten Süden und im Bereich vom Erzgebirge (östliche Mittelgebirge) weiterhin Glättegefahr. Wobei die Schneefallgrenze auf rund 600 Meter ansteigt. Derweil geht es über der Nordhälfte häufiger trocken und teilweise auch mal freundlich weiter. Die Temperaturen: es wird vorübergehend spürbar milder bei 1 Grad im Bergland und bis zu 8 oder 9 Grad im Westen und Nordwesten.

Auch die kommenden Tage bleiben mild, bevor der Winter am zweiten Adventswochenende sein Comeback gibt. Mehr zum Fahrplan für die neue Wetterwoche finden Sie hier. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Morgen und kommen Sie sicher in und durch diesen Tag. Ihr Björn Alexander

Vorsicht! Glättegefahr zum Wochenstart
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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