Das war Dienstag, der 16. Juni 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der Tag ist beinahe rum - hier können Sie durch die Themen des Tages stöbern:
Russische Fregatte feuert im Ärmelkanal Warnschüsse ab
Hoffnung in Europa: Wendet sich Trump wieder der Ukraine zu?
Für Irans Führung wird es nach dem Krieg schwer
SPD legt leicht zu, AfD hängt Union weiter ab
Krankenkassen pochen auf Zugeständnisse der Pharmabranche
Trumps Ballsaal kostet Steuerzahler offenbar 300 Millionen Dollar
DFB-Kapitän Kimmich meldet sich in Sané-Debatte
Ökonom zu WM-Ticketpreisen: "Gianni Infantino hat alles richtig gemacht"
Jetzt spricht Mehmet Scholls Tochter über den Einbrecher
Warum ein Flug ins All Menschen verändern könnte
Einen schönen Abend noch!
Atommüll auf dem Weg zum Zwischenlager an der Elbe
Deutschland hat seine radioaktiven Abfälle aus dem Ausland zurück: Die Überreste von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken sind mit einem Spezialschiff nach Brunsbüttel gebracht worden, nachdem sie in einer Anlage im britischen Sellafield aufbereitet wurden. Wie die Gesellschaft für Nuklear-Service mitteilt, handelt es sich um die letzten sieben Castor-Behälter aus der Wiederaufbereitung im Ausland. Deutschland ist zur Rücknahme dieses Mülls verpflichtet.
Mit Spezial-Lkw sollen die Behälter voraussichtlich morgen in das Zwischenlager des stillgelegten Kernkraftwerks Brokdorf an der Elbe transportiert werden. Die genaue Route ist geheim. Dort befinden sich bereits 76 Atommüllbehälter. In Brokdorf soll der Müll gelagert werden, bis es einen Ort für die Endlagerung von hochradioaktivem Müll in Deutschland gibt. Mehr dazu hier.
Mette-Marits Schicksal lässt offenbar Organspende-Bereitschaft hochschnellen
Die Zahl der potenziellen Organspender in Norwegen ist seit der Aufnahme von Kronprinzessin Mette-Marit auf die Warteliste für eine Lungentransplantation stark gestiegen. Das berichtet die norwegische Nachrichtenagentur NTB unter Berufung auf die Stiftung Organspende in dem Land. Vor etwa anderthalb Wochen hatte der Palast in Oslo bekanntgegeben, dass die 52-Jährige auf die Warteliste gesetzt wurde. Seitdem registrierten sich dem Bericht zufolge 12.000 Menschen als Organspender in dem Land. Das seien 180 Mal so viele oder beinahe 18.000 Prozent mehr, wie im Monat davor. Voraussetzung für die Aufnahme auf die Warteliste ist, dass ein Patient ohne eine neue Lunge nur noch etwa ein Jahr zu leben hätte.
In Norwegen gilt bei der Organspende grundsätzlich die Widerspruchslösung. Das heißt, eine gestorbene Person wird potenziell zum Organspender, wenn sie zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. Allerdings werden die Angehörigen in die Entscheidung mit einbezogen und können die Organentnahme ablehnen.
Schloss des "Sonnenkönigs" scheint Trump bei Laune zu halten
Während die Baukosten für seinen prunkvollen Ballsaal am Weißen Haus offenbar explodieren, freut sich US-Präsident Donald Trump auf ein Dinner in einem der prunkvollsten Bauten der Welt, im Schloss von Versailles. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe ihn zum Abendessen morgen nach dem G7-Gipfel eingeladen, sagt Trump in Evian. Macron sei "ein sehr netter Mann", lobt er. "Versailles, das ist kein Blattgold, das ist das Original", ergänzt der Immobilienunternehmer, der eine bekannte Schwäche für Gold hat. Wegen des Dinners im Schloss des "Sonnenkönigs" bleibt Trump etwas länger: "Ich möchte das machen." Statt abends wieder in Washington zu sein, werde er morgens ankommen und früh im Oval Office sein. Er sei "ohnehin kein großer Schläfer".
Einige Beobachter meinen, dass Macron Trump mit einem Hintergedanken in das Schloss eingeladen hat. Die Einladung solle verhindern, dass Trump womöglich vor Ende des G7-Treffens abreist, wie vergangenes Jahr in Kanada.
Fan stürmt Bühne - Barry Manilow überrascht mit Reaktion
Bei einem Konzert in Liverpool kommt es zu einem Zwischenfall: Während der Show stürmt ein Fan auf die Bühne von Barry Manilow, offenbar in der Hoffnung auf ein Autogramm. Der Sicherheitsdienst greift sofort ein, um den Mann von der Bühne zu holen. Es kommt aber zu einem längeren Handgemenge zwischen dem Security und dem Fan. Währenddessen singt der 82-jährige Musiker gelassen weiter. Schließlich händigt er dem Störenfried sogar ein Autogramm aus.
Autokäufer wählen oft Heimatmarke
Autofahrer in Deutschland wählen oft ein an ihrem Heimatort produziertes Fahrzeug, wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox ergibt. Demnach ist der Anteil von VW-Autos in Wolfsburg fast dreimal so hoch wie in Gesamtdeutschland, der von Audi in Ingolstadt gut zweieinhalb mal so hoch und der Anteil von Ford in Köln doppelt so hoch. Weiter heißt es, dass der Anteil von BMW-Autos in München 70 Prozent höher sei als in Gesamtdeutschland. In Stuttgart allerdings ist die BMW-Quote mit 77 Prozent demnach noch höher. Dort liegt auch die Heimatmarke Mercedes-Benz weit vorn mit 51 Prozent über dem Bundesschnitt.
Verivox ermittelte aus den Versicherungsabschlüssen beim Vergleichsportal die Anteile der Marken Audi, BMW, Ford, Mercedes-Benz und VW in 80 Großstädten. Ein Grund für die Liebe zur Heimatmarke ist demnach eine vorteilhafte Kfz-Versicherung für Werksmitarbeiter, wenn sie ihr Auto beim Arbeitgeber leasen.
Iran lässt weitere Menschen wegen Protesten hinrichten
Im Iran sind zwei Männer hingerichtet worden, die eine führende Rolle bei den regierungskritischen Protesten im Januar gespielt haben sollen. "Die Todesurteile gegen Dschawad Samani und Abolfasl Saedi, bewaffnete Anführer des Putschversuchs vom Januar 2026, wurden vollstreckt", teilt die iranische Justiz mit.
Die Zahl der Hinrichtungen im Iran hatte zuletzt zugenommen. Unter den Verurteilten sind viele Menschen, denen die Justiz eine Beteiligung an den regierungskritischen Protesten Ende 2025 und Anfang 2026 vorgeworfen hatte. Nach UN-Angaben vom Montag hat die iranische Justiz seit Jahresbeginn mindestens 40 Menschen hinrichten lassen, darunter 18 Demonstranten.
Hellweg meldet Insolvenz an
Die Dortmunder Baumarktkette Hellweg hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Nach eigenen Angaben hat das Amtsgericht Essen dem Antrag stattgegeben. Laut Mitteilung bleiben alle Standorte und der Online-Shop geöffnet. Die Mitarbeiter erhalten in den kommenden drei Monaten Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit. Sanierungsexperten übernehmen die Geschäftsleitung. Die Kette hat bundesweit rund 2900 Mitarbeiter und betreibt 68 Märkte. Mehr dazu lesen Sie hier.
Bettina Wulff heizt auf Sylt Liebes-Gerüchte an
Nach mehreren turbulenten Beziehungen sorgt das Privatleben der ehemaligen First Lady erneut für Schlagzeilen. Aufnahmen zeigen sie mit einem Mann, der als lebenslustiger Gastronom beschrieben wird. Sie selbst äußerte erst kürzlich, ihr Ding machen zu wollen.
Säugling in Gebüsch entdeckt
Eine 21-Jährige soll im rheinland-pfälzischen Trier ihr Neugeborenes in einem Park ausgesetzt haben. Der kleine Junge ist wohlauf, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zeugen entdeckten den drei Tage alten Säugling demnach am Samstagabend in einem Gebüsch. Kurz zuvor war die 21-Jährige in dem Park beobachtet worden. Der Säugling wurde in ein Krankenhaus gebracht und anschließend vom Jugendamt in Obhut genommen. Gegen die 21-jährige Kindsmutter wurde Haftbefehl wegen versuchter Aussetzung und versuchten Totschlags erlassen.
Lkw gerät auf A3 in Flammen - Fahrbahn zeitweise gesperrt
Ein Lastwagen ist bei Bad Camberg auf der A3 in Richtung Köln in Brand geraten. Das Führerhaus brannte vollständig aus. Der Fahrer konnte sich selbst noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig. Der Lkw hatte Kosmetikartikel geladen. Wie es zu dem Brand kam, wird noch untersucht.
Deutschland schiebt 32 Männer nach Afghanistan ab
Aus Deutschland sind 32 Männer nach Afghanistan per Charterflug abgeschoben worden. Die Afghanen wurden von Leipzig aus nach Kabul geflogen. Laut dem Bundesinnenministerium von Alexander Dobrindt handelt es sich "um Personen, die hier straffällig in Erscheinung getreten sind, unter anderem wegen Tötungsdelikten, sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung, Handeln mit Betäubungsmitteln und räuberischer Erpressung".
Grundlage ist eine direkte Vereinbarung mit den in Afghanistan herrschenden islamistischen Taliban, die der Bundesregierung regelmäßige Abschiebungen nach Afghanistan ohne Vermittlerstaaten ermöglicht.
Kritiker bemängeln, dass die Bundesregierung die Taliban einerseits wegen deren Menschenrechtsverletzungen - insbesondere was Frauen betrifft - nicht anerkennt, gleichzeitig aber, um Abschiebungen zu ermöglichen, praktische Zugeständnisse macht. Dazu zählt die Erlaubnis zur Entsendung von Diplomaten an die afghanischen Vertretungen in Deutschland.
Kürzlich war eine vorbereitete Sammelabschiebung von ausreisepflichtigen Männern nach Afghanistan abgesagt worden, weil die Taliban-Machthaber nicht kooperierten.
"Die ursprüngliche Absage dieses Abschiebeflugs hat gezeigt, wie erpressbar sich Deutschland durch Dobrindts Zusammenarbeit mit den Taliban bereits gemacht hat", sagt die Grünen-Migrationsexpertin, Filiz Polat. Da der Flug nun doch stattgefunden habe, stelle sich die Frage, welchen Forderungen der Taliban sich die Bundesregierung gebeugt habe, um die Abschiebung zu ermöglichen."
ZDF streicht Passage aus Moderation nach Musk-Einwand
Das ZDF reagiert auf rechtliche Schritte von Tech-Unternehmer Elon Musk und entfernt eine bestimmte Passage aus einer Sendung. Musk habe über eine deutsche Anwaltskanzlei eine Unterlassungserklärung zur Anfangsmoderation der Sendung "ZDF heute live" vom 12. Juni mit dem Titel "Ausschreitungen in Belfast - Wie Musk die Proteste befeuert" gefordert, teilt der Sender mit. "Das ZDF hat diese abgegeben und die fragliche Passage in der Anmoderation entfernt."
In der Sendung geht es um die gewalttätigen Krawalle in Belfast, nachdem ein Flüchtling aus dem Sudan für einen Messerangriff wegen versuchten Mordes angeklagt wurde. In der ursprünglichen Anmoderation hieß es, dass ein rassistischer Mob Jagd auf Migranten mache. "Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk." Musks Anwalt forderte daraufhin vom ZDF die Abgabe einer Unterlassungserklärung. Demzufolge sei die Behauptung, Musk habe zu einer "Jagd auf Migranten durch einen rassistischen Mob" aufgerufen, unwahr. Mehr dazu lesen Sie hier.
Deutschlands Badegewässer fast alle sauber – mit drei Ausnahmen
Gute Nachrichten für den Sommer und die anstehende Hitze: Wer sich abkühlen will, kann das an fast allen Badestellen in Deutschland ohne Angst vor gesundheitsgefährdenden Bakterien tun. Laut einem Bericht der Europäischen Umweltagentur ist die Wasserqualität bei 90,9 Prozent der untersuchten Badeplätze an Meeren, Seen und Flüssen exzellent. Dies trifft auf 2082 von knapp 2300 Badestellen zu. 26 Badeplätze erhielten das Prädikat "ausreichend" und 136 "gut".
Nur an drei deutschen Badestellen rät die Umweltagentur vom Baden ab: Dazu gehören der Badesee Schießtal und der Metzisweiler Weiher in Baden-Württemberg sowie die Badestelle Nord des Riemer Sees in Bayern. Ihnen attestiert sie eine schlechte Wasserqualität.
Bedenkenlos baden lässt es sich auch EU-weit fast überall. 96 Prozent aller Badegewässer in der Europäischen Union erfüllten die Mindest-Qualitätsstandards, 85 Prozent seien "ausgezeichnet".
Schichtwechsel
Guten Tag!
Meine Kollegin Friederike Zörner hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Hier geht es nun mit mir, Heidi Ulrich, weiter durch den Nachrichten-Tag. Ich grüße Sie! Bei Fragen erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.
Sean "Diddy" Combs kommt früher aus der Haft frei
Der wegen prostitutionsbezogener Delikte verurteilte Sean "Diddy" Combs wird wohl früher aus der Haft entlassen als bislang erwartet. Das Federal Bureau of Prisons, die für Bundesgefängnisse zuständige US-Behörde, führt in der auf ihrer Webseite zugänglichen Datenbank mittlerweile den 23. Februar 2028 als voraussichtlichen Entlassungstermin. Das Datum für die Entlassung hat sich damit erneut verschoben. In den vergangenen Monaten wurden die Angaben auf der Internetseite mehrfach angepasst. Zuletzt war dort der 15. April 2028 als entsprechender Termin vermerkt. Zuvor war die Freilassung laut dortiger Angaben für den 25. April 2028 vorgesehen - und davor für den 4. Juni 2028. Damit würde sich die Haftstrafe des Rappers und Hip-Hop-Moguls erneut um wenige Wochen verkürzen. Eine Begründung wurde nicht mitgeteilt.
Meloni und Trump führen "klärendes Gespräch"
Ein Trikot wird sie ihm sicherlich nicht geschenkt haben, schließlich hat sich Italien nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert (im Gegensatz zu Deutschland). Ob und was Giorgia Meloni dem kürzlich 80 Jahre alt gewordenen Donald Trump geschenkt hat, ist noch nicht überliefert. Klar ist aber, dass sich die Ministerpräsidentin und der US-Präsident am Rande des G7-Gipfels in Évian um Beschwichtigung bemüht haben. Zwischen den beiden habe es am Montagabend ein "klärendes Gespräch" gegeben, hieß es aus Rom. Genaue Details zu Gesprächsinhalten gibt es bislang nicht. Bekannt ist nur, dass die beiden sich nicht über spezifische Streitpunkte unterhalten haben sollen. Meloni habe die "Einheit des Westens" bekräftigt, die "in dieser Zeit großer internationaler Krisen absolut notwendig" sei, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Dies sei "von beiden Seiten" bekräftigt worden.
Das Verhältnis zwischen Meloni und Trump hatte zuletzt deutlich gelitten. Der US-Präsident hatte die italienische Regierungschefin öffentlich scharf kritisiert, nachdem sie seine verbalen Angriffe auf Papst Leo XIV. als "inakzeptabel" bezeichnet hatte. Auf Meloni angesprochen sagte er damals: "Ich bin schockiert über sie. Ich dachte, sie hätte Mut. Ich habe mich geirrt." Die rechte Politikerin präsentierte sich zuvor lange Zeit als Brückenbauerin zwischen Europa und den USA. Als einzige europäische Regierungschefin nahm sie an Trumps Amtseinführung in Washington teil. Oftmals wurde sie sogar wegen ihrer guten Kontakte zu dem Republikaner "Trump-Flüsterin" genannt.
Bewaffneter läuft in NRW an Kita vorbei - Polizei schießt ihn nieder
Die Polizei hat in Erkrath bei Düsseldorf einen bewaffneten Mann niedergeschossen und schwer verletzt. Er sei auf einer Straße mit einem Messer in der Hand auf die Beamten zugelaufen, sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann sei in ein Krankenhaus gebracht worden, Lebensgefahr bestehe nicht.
Eine Mitarbeiterin eines Kindergartens habe den bewaffneten Mann gesehen, als er an der Kita vorbeilief, und daraufhin die Polizei alarmiert. Polizisten hätten ihn kurz darauf gestellt. Dann sei der Schuss gefallen. Bei dem Verletzten handele es sich um einen 59-Jährigen. Weitere Menschen seien nicht verletzt worden. Laut Polizei besteht ersten Erkenntnissen zufolge kein Zusammenhang zu den Kindertagesstätten in der Umgebung. Wegen der Neutralität übernehme wie üblich in solchen Fällen die Düsseldorfer Polizei die Ermittlungen.
Kommission zieht gemischte Tankrabatt-Bilanz
Ich gebe zu, ich hätte mit weniger gerechnet: Der in zwei Wochen auslaufende Tankrabatt ist nach Ansicht der Monopolkommission "zu einem großen Teil, aber nicht vollständig" bei den Verbrauchern angekommen. In einer ersten Bilanz schätzt das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung, dass von den 16,7 Cent Steuererleichterung pro Liter je nach Kraftstoff zwischen 15 und 16 Cent weitergegeben wurden. Von den insgesamt 1,6 Milliarden Euro der Steuersenkung kommen demnach 100 bis 200 Millionen nicht bei den Verbrauchern an.
Für die Auswertung verglichen die Experten die Spritpreise in Deutschland und Frankreich - sie schätzten dabei nach eigenen Angaben konservativ.
Bei Diesel fiel der auf dieser Basis ermittelte Preisrückgang durch den Tankrabatt in vier von sechs untersuchten Wochen mit 14 oder 15 Cent pro Liter niedriger aus als die Steuersenkung von 16,7 Cent.
Bei Superbenzin der Sorten E5 und E10 fiel die Weitergabe abgesehen von den ersten beiden Wochen etwas besser aus bei Diesel. Ende Mai lag sie mit 19 Cent pro Liter sogar für eine Woche klar über der Steuersenkung, zuletzt aber wieder darunter.
Auffällig ist dabei, dass der Rabatt je nach Region unterschiedlich weitergegeben wurde. Im Nordwesten Deutschlands war der Preisrückgang demnach mit 16,7 bis 17,3 Cent am höchsten und im Osten mit 16 bis 16,4 Cent nur knapp unter der Steuersenkung. Im Süden ergab sich mit 13,3 bis 14,9 Cent allerdings eine deutlichere Lücke.
EU-Parlament stimmt für US-Zolldeal mit Sicherheitsnetz
Das Europaparlament hat den Weg für die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA freigemacht. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg mit breiter Mehrheit dafür, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren. Allerdings mit einem Sicherheitsnetz: Es soll dafür sorgen, dass die US-Vorteile nur dann gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen vollständig umsetzen. Unter anderem ist vorgesehen, dass die EU-Zollzugeständnisse bei Verstößen der USA gegen Absprachen wieder ausgesetzt werden können. Dies könnten etwa erneute Zollerhöhungen sein.
Schon 200 Rinder in Brandenburg verschwunden
Eine dreiste Diebstahlserie stellt die Ermittlerinnen und Ermittler in Brandenburg vor Probleme. Jetzt hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Allein in den vergangenen zwei Monaten seien 200 Rinder aus landwirtschaftlichen Betrieben verschwunden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Potsdam mit. Betroffen waren seit Ende März Betriebe in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße. Laut LKA liegen Hinweise vor, dass die Tiere mit einem "Viehtransporter in der Größenordnung von 12,5 Tonnen" abtransportiert wurden. In einem Fall hätten Zeugen von einem blauen Viehtransporter berichtet, der in den frühen Morgenstunden in Tatortnähe gesehen wurde. Die Polizei bittet um Hinweise auf das Fahrzeug oder andere Auffälligkeiten. Auch Dashcam- oder Überwachungsvideos könnten hilfreich sein.
Ausgerechnet Spanien wird bei der Fußball-WM immer schlechter
Vozinha heißt der Mann, der die spanische Nationalmannschaft gestern bei der Fußball-WM in den Wahnsinn getrieben hat. Das ist der Torhüter von Kap Verde. Die kleine afrikanische Inselnation hat dem Europameister völlig überraschend ein 0:0 abgetrotzt. Wobei das Unentschieden eigentlich nur einen erschreckenden Trend bestätigt: Spanien wird bei der Fußball-WM immer schlechter. Seit dem Titelgewinn 2010 in Südafrika hat Spanien nur drei seiner zwölf WM-Spiele gewonnen. 2014 schied Spanien in der Vorrunde in Brasilien aus, 2018 im Achtelfinale gegen Russland und 2022 im Achtelfinale gegen Marokko. In diesem Zeitraum gab es nur drei Siege gegen Australien, den Iran und Costa Rica.
Hätte Sie das gewusst? Unsere Podcast-Kollegen schon, unter anderem die spanische Ladehemmung ist Thema in der heutigen Folge unseres Podcasts "ntv Sport". Sie finden das tägliche WM-Briefing überall, wo es Podcasts gibt - und alle weiteren sportlichen Entwicklungen abseits der WM außerdem in unserem Sport-Tag. Viel Spaß beim Reinhören!
"Lieblingsmensch" - Macron mit eigenwilliger Musikauswahl für Merz
Liebevoller Humor oder ironischer Seitenhieb? Zur Begrüßung von Bundeskanzler Friedrich Merz und seiner Frau Charlotte beim G7-Gipfel in Évian erheitert besonders die von Gastgeber Frankreich eingespielte Musik. Auf den Social-Media-Kanälen von Präsident Emmanuel Macron wurde das Lied "Lieblingsmensch" von Namika eingespielt.
Während der Kanzler und seine Frau auf Macron und dessen Ehefrau Brigitte zulaufen und begrüßt werden, sind Textzeilen wie "Hallo Lieblingsmensch, ein Riesenkompliment dafür, dass du mich so gut kennst" zu hören. Auch die anderen Staats- und Regierungschefs bekamen ein Lied mit Bezug zum jeweiligen Land. So gab es für den britischen Premierminister Keir Starmer und dessen Frau Victoria eine Klassik-Version des James-Bond-Titelsongs "The World Is Not Enough". Mark Carney und seine Frau Diana Fox wurden musikalisch mit Kanadas Superstar Céline Dion untermalt, Italiens Staatschefin Giorgia Meloni bekam "Felicità" von Al Bano & Romina Power.
Auto stürzt in Comer See - ein Toter, eine Schwerverletzte
Ein Auto ist in den Comer See im Norden Italiens gestürzt - ein 37 Jahre alter Mann kam dabei ums Leben. Eine junge Frau, die mit ihm im Wagen unterwegs war, wurde schwer verletzt, wie die italienische Feuerwehr mitteilte. Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht unweit der Gemeinde Brienno in der Nähe der Stadt Como. Nach ersten Erkenntnissen kam das Auto von der Fahrbahn ab, stürzte eine Böschung hinunter und landete im See.
Die Frau konnte sich noch vor dem Versinken des Wagens selbst aus dem Fahrzeug befreien. Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann wurde zunächst vermisst. Rettungskräfte suchten über Stunden nach ihm. Später fanden sie seinen leblosen Körper zwischen Felsen und Bäumen am Ufer. Möglicherweise wurde er aus dem Auto geschleudert, bevor der Wagen im See versank. Die genaue Unfallursache ist unklar.
Merz schenkt Trump Nationalmannschafts-Trikot
Soll mit dieser Geste die politische Eiszeit beendet werden? Kanzler Friedrich Merz hat Donald Trump beim G7-Gipfel mit einem Geburtstagsgeschenk passend zur Fußball-WM überrascht: Der CDU-Chef überreichte dem US-Präsidenten ein Trikot in den Farben der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Spielername: Trump. Nummer: 47. Der Republikaner ist der 47. Präsident der Vereinigten Staaten, wo derzeit die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird. Am Sonntag feierte er seinen 80. Geburtstag.
Merz überreichte das Trikot vor einer Arbeitssitzung zur Lage in der Ukraine an Trump. Dieser hatte zu dem Zeitpunkt bereits am runden G7-Tisch Platz genommen. Merz ging zu seinem Platz, wickelte das Shirt aus einem Papier und ging auf Trump zu. Der Präsident nahm das Trikot im Sitzen entgegen. Trump gab Merz zum Dank die Hand, drehte sich dann schnell wieder dem Tischgeschehen zu. In einem erneuten Anlauf überreichte Merz, der schräg hinter Trump stand, das Shirt. Trump hielt es mit Namen und Nummer auf der Rückseite in die Kameras. Dann legte der Präsident das T-Shirt zusammengewickelt auf den Tisch neben sich. Bislang ist kein bilaterales Gespräch zwischen Trump und Merz auf dem G7-Gipfel geplant, der bis Mittwoch dauert. Der US-Präsident hat mehrere solcher Zweiergespräche mit anderen Regierungschefs vorgesehen.
Ein Toter nach Explosion in einem Mehrfamilienhaus
Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus im schleswig-holsteinischen Kropp haben die Einsatzkräfte einen Toten in der Brandwohnung entdeckt. Ob es sich bei dem Toten um den 77-jährigen Mieter der Wohnung handelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, wie die Polizei mitteilte. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden, allerdings kann die Wohnung wegen Einsturzgefahr aktuell noch nicht betreten werden. Alle anderen Bewohner des Hauses konnten demnach ihre Wohnungen verlassen beziehungsweise gerettet werden oder befinden sich im Urlaub.
In dem Haus befinden sich nach Angaben der Feuerwehr Wohnungen für Senioren. 29 Bewohner sind hier gemeldet. Die Feuerwehr hatte viele von ihnen unter anderem mit einer Drehleiter von Balkonen gerettet. Mehrere Menschen hätten Rauchgasvergiftungen erlitten, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr. Bis zu 200 Einsatzkräfte waren am Morgen vor Ort. Auch etwa 20 Rettungswagen waren dabei.
Vierjähriges Kind in Dortmund von Hausdach gerettet
Glück im Unglück: Ein vierjähriges Kind ist in Dortmund von Einsatzkräften vom Dach eines Mehrfamilienhauses gerettet worden. Nach Angaben der Feuerwehr war das Kind am Montagnachmittag unbemerkt aus einem geöffneten Fenster auf das Dach gelangt. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei saß das Kind in der Dachrinne im vierten Obergeschoss und drohte herunterzustürzen.
Die Feuerwehr setzte daraufhin laut Mitteilung eine Drehleiter ein und baute ein Sprungpolster auf. Das unverletzte Kind wurde schließlich über die Leiter in Sicherheit gebracht. Familienangehörige wurden vom Rettungsdienst und der psychosozialen Notfallversorgung betreut und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus.
Katzenfleisch-Netzwerk zerschlagen
Diese grausige Nachricht stammt aus Vietnam: Die Polizei hat dort ein illegales Katzenfleisch-Netzwerk zerschlagen und mehr als 400 gestohlene Katzen befreit. Mehr als 40 der Tiere seien nach dem Einsatz bereits wieder an ihre Besitzer zurückgegeben worden, erklärte die Tierschutzorganisation Humane World for Animals. Laut dem offiziellen Mitteilungsblatt der Polizei von Ho-Chi-Minh-Stadt wurden bei dem Einsatz neun Verdächtige festgenommen. Neben den gut 400 lebenden Tieren seien auch 80 tote und tiefgefrorene Katzen sichergestellt worden. Der Bande auf die Spur kamen die Beamten nach zahlreichen Meldungen über gestohlene und verschwundene Katzen in der Stadt.
In Vietnam ist der Konsum von Hunde- und Katzenfleisch legal, in vielen Restaurants stehen entsprechende Gerichte auf der Speisekarte. Anbieter von Katzen- oder Hundefleisch müssen jedoch Herkunftsnachweise vorlegen.
Grüne rügen Innenminister
Rechtsextremistisch motivierte Straftaten sind seit Jahren der größte Bereich in der offiziellen Statistik für politisch motivierte Kriminalität (so auch in der jüngsten, die vor wenigen Tagen vorgestellt wurde). Angesichts dieses bekannten Problems werfen die Grünen kurz vor der Innenministerkonferenz in Hamburg den Ministern vor, die Gefahren des Rechtsextremismus zu ignorieren. In einem Appell von 17 führenden Innenpolitikern aus Bund und Ländern, der der "Rheinischen Post" vorlag, heißt es: "Die Bekämpfung des Rechtsextremismus darf auf der Innenministerkonferenz kein Randthema sein." Rechtsextremismus sei weiter eine der größten innenpolitischen Bedrohungen und bewege sich auf "besorgniserregend hohem Niveau".
Angriffe auf CSDs, Geflüchtetenunterkünfte und demokratisch Engagierte zeigten, "wie real die Gefahr von rechts ist", schreiben die Grünen. "Umso unverständlicher ist es, dass Rechtsextremismus auf der Innenministerkonferenz erneut kein Thema ist." Die Grünen fordern unter anderem ein entschlosseneres Vorgehen gegen die Radikalisierung Jugendlicher in sozialen Medien sowie einen besseren Schutz für Betroffene. Zudem verlangen sie die Entwaffnung von Verfassungsfeinden, das Zerschlagen rechtsextremer Finanzierungsstrukturen sowie verlässliche Präventions- und Deradikalisierungsprogramme.
Jazzlegende Abdullah Ibrahim mit 91 Jahren gestorben
Zuletzt lebte er im oberbayerischen Aschau im Chiemgau. Im benachbarten Ort Söllhuben wollte er Ende Oktober noch zwei Konzerte geben. Ende Juli war noch ein Auftritt im Hotel "Bayerischer Hof" in München geplant. Doch dazu kommt es nun leider nicht mehr: Der weltberühmte Jazzpianist Abdullah Ibrahim ist tot. Der Musiker sei im Alter von 91 gestorben, teilte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa unter Berufung auf die Familie des Verstorbenen mit. Ibrahim stammte aus Kapstadt. Südafrikanische Medien zitierten die Familie Ibrahims: Nach kurzer Krankheit sei er friedlich im Kreise seiner Liebsten eingeschlafen, heißt es etwa in der südafrikanischen Zeitung "The Herald".
Ramaphosa würdigte den Musiker und Komponisten als Jazzikone, Kultur-Aktivisten und Weltbürger. Er habe sich lebenslang gegen Rassismus und Apartheid eingesetzt und sein Publikum mit sorgfältig konzipierten Auftritten begeistert. "Er hat unser Leben mit seiner musikalischen Begabung und seinem Einsatz für eine bessere Welt bereichert. Möge seine Seele in Frieden ruhen." 2009 war Ibrahim mit dem südafrikanischen Ikhamanga-Orden in Silber geehrt worden.
Hitzewelle rollt auf Deutschland zu - bis zu 36 Grad
Nachdem der Juni bisher eher mild verläuft, rollt in den kommenden Tagen die erste Hitzewelle durchs Land. Temperaturen von über 30 Grad sind am Freitag fast landesweit die Norm. Am Wochenende könnte es sogar noch heißer werden.
Für heute gilt indes laut der ntv-Wetterredaktion: Der Tag verläuft häufig dicht bewölkt, im Südwesten fällt etwas Regen. Später bilden sich auch in der Mitte und im Südosten Schauer sowie lokale Gewitter. In der Mitte frischt vorübergehend steifer Westwind auf, die Temperaturen liegen im Norden zwischen 16 und 22 Grad, im Südwesten werden bis 30 Grad erreicht.
Charlotte Würdig legt ihren Ehenamen ab
Sie sind bereits seit sechs Jahren kein Paar mehr. Doch erst jetzt hat Moderatorin Charlotte Würdig beschlossen, zu ihrem Geburtsnamen zurückzukehren. Künftig trete sie wieder als Charlotte Engelhardt auf, sagte die 47-Jährige der "Bild"-Zeitung. Der Weg dahin erweise sich allerdings als langwierig: Das Standesamt verlange, dass sie den Namen zunächst ein Jahr lang als Künstlernamen führe, bevor die offizielle Änderung vollzogen werden könne, so Engelhardt.
Ihren Ex-Mann Sido (bürgerlich Paul Würdig) habe sie vorab informiert - auch wenn Engelhardt betont: "Es ist ja mein Leben. Also entscheide ich das ganz allein." Sido finde den Schritt aber sogar schön, sagte sie, auch weil so der Geburtsname ihres Vaters - der keine Söhne hat - zumindest in ihrer Linie weitergetragen werde. Auch ihre beiden gemeinsamen Söhne im Alter von 10 und fast 13 Jahren hätten die Neuigkeit gelassen aufgenommen.
Ihren neuen, alten Namen trägt sie ab dem 30. Juni erstmals offiziell vor Publikum: Dann ist Charlotte Engelhardt als Moderatorin der RTL-Show "Bad Boyfriends - Jetzt wird abgerechnet" zu sehen.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
"Politik im Trump-Stil", und das in der deutschen Bundesregierung? Was die Grünen als eben solchen Vorgang kritisieren, ist heute Verhandlungssache am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Es geht um die Frage: Durfte die Bundesregierung eine Verordnung abschaffen, ohne den Bundestag einzubeziehen? Landwirtschaftsminister Alois Rainer hatte im Juli 2025 eine Verordnung gekippt, die Bauern dazu verpflichtete, Nährstoffe etwa aus Düngemitteln zu dokumentieren. Das geschah allerdings ohne die Beteiligung des Parlaments, wie die Fraktion der Grünen kritisierte. Sie zog deshalb vor Deutschlands höchstes Gericht.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Die G7-Staaten wollen nach der Einigung auf ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs auch die stockenden Ukraine-Verhandlungen wieder in Gang bringen. An den Beratungen beim Gipfel der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) im französischen Évian will auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen. G7-Mitglieder sind neben Deutschland und Frankreich auch Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, die USA und die EU.
In der Potsdamer Innenstadt soll eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Etwa 6500 Menschen müssen ihre Wohnungen bis 8.30 Uhr verlassen.
In Berlin will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ab 9.30 Uhr ein Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen eröffnen. Polizeibehörden aus Bund und Ländern, die deutschen Nachrichtendienste und weitere Behörden werden dort künftig vertreten sein.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besucht um 13.30 Uhr das Objektschutzregiment der Luftwaffe in Schortens. Er will sich einen Überblick über die Ausbildung an den Drohnenabwehrsystemen verschaffen.
Das Europaparlament stimmt ab 12.30 Uhr über die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA ab.
Nach der vorläufigen Einigung zwischen den USA und dem Iran haben die ersten iranischen Schiffe nach Angaben staatlicher Medien das von der US-Seeblockade betroffene Gebiet im Golf von Oman durchquert. Wir behalten die Lage in Nahost unter anderem in unserem Liveticker für Sie im Blick.
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen veröffentlicht Zahlen zur aktuellen Finanzlage der Kassen.
Am sechsten Tag der Fußball-Weltmeisterschaft steigen auch Kylian Mbappé und seine Kollegen ins Turnier ein. Topfavorit Frankreich bestreitet in Gruppe I sein erstes Spiel und trifft aus die Auswahl des Senegals.
Tennisspieler Alexander Zverev schlägt nach seinem Titelgewinn bei den French Open beim Rasenturnier im westfälischen Halle auf. Der 29-Jährige trifft in der ersten Runde des Hauptfeldes auf den Tschechen Vit Kopriva.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
Der US-Unternehmer und Neu-Billionär Elon Musk hat angekündigt, wegen der Berichterstattung des ZDF über Äußerungen von ihm im Zuge der ausländerfeindlichen Proteste in Nordirland rechtliche Schritte gegen den öffentlich-rechtlichen Sender einzuleiten. "Gegen das ZDF wird wegen seiner ungeheuerlichen Lügen rechtlich vorgegangen", erklärte Musk am Montagabend in seinem Onlinedienst X. Zuvor hatte der deutsche Publizist Julian Reichelt auf X eine Sendung des ZDF kritisiert, in der behauptet worden sei, Musk hätte "zur Jagd auf Migranten aufgerufen".
Musk hatte vergangene Woche in seinem Onlinedienst X Beiträge des rechtsextremen britischen Aktivisten Tommy Robinson sowie des Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Restore UK, Rupert Lowe, weiterverbreitet und dadurch die ausländerfeindlichen Proteste in Nordirland angeheizt. Der X-Eigentümer hatte sich den Aufrufen Robinsons zu Protesten in ganz Großbritannien angeschlossen und an seine 240 Millionen Follower auf X geschrieben: "Nur wenn wir wiederholt und laut protestieren, wird sich etwas ändern." Mit Blick auf diese Äußerung Musks bezeichnete Reichelt das ZDF als "Festung der Lügen". Musk habe nicht "zur Jagd auf Migranten aufgerufen", wie vom Sender behauptet, erklärte der Publizist. Dies seien vielmehr "Propaganda-Lügen".