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Mit Rolle in "The Father" Anthony Hopkins bricht Bafta-Rekord

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Spielt einen Demenzkranken: Anthony Hopkins

(Foto: imago images/APress)

Im Film "The Father" spielt Anthony Hopkins einen an Demenz erkrankten Vater, der die Hilfe seiner Tochter vehement ablehnt. Für diese Rolle wurde der 83-Jährige jetzt in London mit einem Preis der British Academy of Film and Television Arts ausgezeichnet. Er hat damit einen neuen Rekord aufgestellt.

Die British Academy of Film and Television Arts hat trotz der Corona-Pandemie auch 2021 Schauspieler und Filme bei den BAFTA Awards ausgezeichnet. Im Rahmen der Verleihung gedachten die Veranstalter mehrfach des am 9. April im Alter von 99 Jahren verstorbenen Prinzen Philip, der 1959 der erste Präsident der Organisation war.

Das Moderatorenduo Edith Bowman und Dermot O'Leary erklärte unter anderem, dass man bei der British Academy "äußerst betrübt" über den Tod von Prinz Philip sei. "Es war die Unterstützung von Prinz Philip und Ihrer Majestät, der Königin, über all diese Jahre hinweg, die BAFTA (...) in vielerlei Hinsicht erlaubt hat, in schwierigen Zeiten fortzufahren und auch 2021 immer noch hier zu sein."

Prinz Philip nehme einen besonderen Platz in der Geschichte der BAFTA ein. In Gedanken sei man bei der königlichen Familie. Ähnliche Worte hatte die Organisation bereits in einer Mitteilung kurz nach dem Tod Philips gewählt. Prinz William, der aktuell Präsident der BAFTA ist, hatte wegen des Todesfalls einen geplanten Auftritt abgesagt.

Hopkins spielt Demenzkranken

Für seine Darstellung eines Demenzkranken in "The Father" wurde Anthony Hopkins als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet - der vierte BAFTA Award in seiner Karriere. Damit wurde Hopkins als bisher ältester Schauspieler in dieser Kategorie geehrt. Er setzte sich gegen Riz Ahmed ("Sound of Metal"), Adarsh Gourav ("The White Tiger"), Mads Mikkelsen ("Another Round"), Tahar Rahim ("The Mauritanian") und den 2020 verstorbenen Chadwick Boseman ("Ma Rainey's Black Bottom") durch. Außerdem wurde der Film von Regisseur Florian Zeller für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet.

Zum Gewinner des Abends wurde "Nomadland", der nicht nur als bester Film geehrt wurde, sondern auch für die beste Kamera. Als beste Regisseurin wurde "Nomadland"-Macherin Chloé Zaho ausgezeichnet. Diese stach ihre Kollegen Thomas Vinterberg ("Another Round"), Shannon Murphy ("Babyteeth"), Lee Isaac Chung ("Minari"), Jasmila Zbanic ("Quo vadis, Aida?") und Sarah Gavron ( "Rocks") aus.

Der Preis für die beste Hauptdarstellerin ging mit Frances McDormand ebenso an das Drama. Als beste Nebendarstellerin wurde Yuh-Jung Youn für "Minari" geehrt, für "Judas and the Black Messiah" wurde Daniel Kaluuya als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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