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Aussage im Vormundschaftsstreit Britney Spears will ihr "Leben zurück"

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Sie sei traumatisiert und wütend, sagt Spears.

(Foto: REUTERS)

Anfang der 2000er Jahre ist Britney Spears die bestbezahlte Sängerin der Welt. Danach häufen sich berufliche und private Rückschläge. Wegen psychischer Probleme wird sie 2008 unter Zwangsvormundschaft ihres Vaters gestellt. Die will sie nun endlich beenden.

Popstar Britney Spears hat in einer Anhörung vor Gericht ein Ende der seit 2008 bestehenden Vormundschaft über ihre Person und ihre Finanzen gefordert. "Ich bin traumatisiert. Ich bin nicht glücklich, ich kann nicht schlafen. Ich bin so wütend", sagte die Sängerin am Mittwoch in einer virtuellen Schalte, wie der US-Sender CNN und andere Medien berichteten. Die 39-jährige erklärte weiter, sie fühle sich von ihrer Familie und von Managern ausgenutzt. Sie werde von allen kontrolliert und könne selbst nicht über ihr Leben bestimmen. "Ich will nur mein Leben zurück. Das waren 13 Jahre und es ist genug", sagte Spears in der 20-minütigen Stellungnahme.

Zu der Anhörung vor Richterin Brenda Penny in Los Angeles waren unter anderem Spears' geschiedene Eltern, Jamie und Lynne Spears, sowie ihr Anwalt zugeschaltet. Im April hatte die Sängerin, die 1999 mit "Baby One More Time" weltbekannt wurde, die Anhörung beantragt.

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In dem Rechtsstreit mit ihrem Vater um ihre Vormundschaft hatte sich Spears bis dahin selbst kaum öffentlich geäußert. Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 entschieden, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen. Seither verwaltete James Spears das Vermögen und andere Anliegen seiner berühmten Tochter. Später wurden zusätzlich ein Finanztreuhänder und eine weitere Person als Co-Vormund bestellt.

Eine Anfang Februar veröffentlichte Dokumentation der "New York Times" über Spears' Leben unter der Vormundschaft ihres Vaters entfachte heftige Diskussionen vor allem in den sozialen Netzwerken. Viele Prominente und Fans bekundeten unter dem Hashtag "#FreeBritney" ihre Unterstützung für die Sängerin.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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