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Aussage vor Gericht erwartet Spears will Vormundschaft seit 2014 beenden

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Einst einer der größten Popstars der Welt: Britney Spears hat schon seit 2008 keine Kontrolle mehr über ihre Finanzen und Geschäfte.

(Foto: AP)

Sie will wieder die Herrin über ihr eigenes Leben werden: Dieses Ziel verfolgt Britney Spears offenbar schon länger als bisher bekannt. Im Rechtsstreit mit ihrem Vater werden nun weitere Details publik. Zudem will der ehemalige Popstar in Los Angeles nun aussagen.

US-Sängerin Britney Spears kämpft momentan vor Gericht darum, die Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears zu beenden, die er 2008 übernommen hat. Doch offenbar geht ihr Kampf schon deutlich länger, als bisher bekannt war. Aus Gerichtsakten, die der "New York Times" vorliegen sollen, geht offenbar hervor, dass Spears bereits 2014 Möglichkeiten ausgelotet hätte, ihren Vater als Vormund abzusetzen.

2016 gab sie außerdem zu Protokoll, dass das System "viel zu viel Kontrolle" über ihr Leben habe. Die Vormundschaft sei zu einem "repressiven und kontrollierenden" Werkzeug gegen sie geworden, heißt es in den Akten weiter. Sie habe es satt, dass sie von den Menschen um sie herum ausgenutzt werde. Spears habe weiter argumentiert, sie sei die Einzige, die arbeiten würde und ihr eigenes Geld verdiene, dennoch würde sie "jeden" bezahlen.

In psychiatrische Einrichtung gezwungen?

Weiter behauptet Spears, sie sei 2019 gegen ihren Willen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden. Außerdem habe man sie gezwungen aufzutreten, obwohl sie 40 Grad hohes Fieber gehabt habe. Dies sei einer der "beängstigendsten Momente" in ihrem Leben gewesen.

Mit Hits wie "... Baby One More Time", "Oops!... I Did It Again" und "Toxic" war Britney Spears Anfang der 2000er-Jahre die bestbezahlte Sängerin der Welt. Nach einer Reihe von öffentlichen Zusammenbrüchen hatte Jamie Spears 2008 die Vormundschaft für seine Tochter übernommen - und damit die Regelung ihrer rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten. Im Februar urteilte ein Gericht, dass er das Vermögen des einstigen Teenie-Stars weiterhin verwalten soll - gemeinsam mit der Treuhandgesellschaft Bessemer Trust.

An diesem Mittwoch will sich die 39-jährige Popsängerin persönlich vor Gericht äußern. Das öffentliche Interesse an dem Vormundschaftsstreit wurde zuletzt durch den Dokumentarfilm "Framing Britney Spears" angeheizt, der die rechtliche Entmündigung des Popstars nachzeichnet.

Quelle: ntv.de, hul/spot/AFP

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