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Er wird dauerhaft in einem Psychiatrie-Gefängnis untergebracht: Rapper "Diego".
Er wird dauerhaft in einem Psychiatrie-Gefängnis untergebracht: Rapper "Diego".(Foto: dpa / Collage: n-tv.de)
Freitag, 07. Dezember 2018

"Diego" wollte Vater töten: DSDS-Teilnehmer kommt in Psychiatrie

"I'm A Casting Bitch" singt "Diego" bei DSDS - und sichert sich damit zumindest vorübergehend die Aufmerksamkeit von Dieter Bohlen und Co. Doch der Rapper ist psychisch krank. So krank, dass er zu Gewalt neigt. Nun hat dies Konsequenzen.

Als Rapper "Diego" und Kandidaten in der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) sahen ihn Anfang 2018 Millionen - nun muss der 21-Jährige in ein Psychiatrie-Gefängnis. Das Düsseldorfer Landgericht habe eine dauerhafte Unterbringung angeordnet, sagte eine Gerichtssprecherin.

Der junge Mann stand dort seit Ende Oktober wegen versuchten Mordes an seinem Vater vor Gericht. Wegen einer schweren psychischen Erkrankung sei er zur Tatzeit schuldunfähig gewesen, befand nun das Gericht.

Die Öffentlichkeit war vom gesamten Prozess ausgeschlossen - gegen den ausdrücklichen Widerspruch des Beschuldigten. "Die sollen darüber schreiben", hatte der Angeklagte erklärt, er habe kein Problem damit, wenn Zuschauer und Pressevertreter im Saal blieben. Er soll im vergangenen April in Düsseldorf seinen Vater mit einer abgebrochenen Flasche und einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. Zu der Zeit war er bereits seit längerer Zeit in Behandlung.

Im DSDS-Recall gescheitert

"Diegos" Vater wurde vor Gericht von einem Rechtsanwalt vertreten. Er sagte zum Prozessauftakt, es sei unklar, was "Diego" zu der Gewalttat getrieben habe. Möglicherweise habe der Sohn seines Mandanten zuvor seine Medikamente abgesetzt.

Als Rapper "Diego" hatte der Ghanaer bei DSDS für Wirbel gesorgt und sich mit seinem Song "I'm A Casting Bitch" über das Showformat lustig gemacht. Dennoch schaffte er es bis in den Recall in Südafrika. Hier wurde er aber dann von Dieter Bohlen und den übrigen Juroren der diesjährigen Staffel - Produzent Mousse T., Schlagersängerin Ella Endlich und Glasperlenspiel-Frontfrau Carolin Niemczyk - verabschiedet.

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Quelle: n-tv.de