"Das war Selbstverarschung"Daniela Katzenberger rechnet mit sich ab

In den vergangenen Monaten verliert Daniela Katzenberger Gewicht - und gewinnt an Erkenntnis. Schonungslos offen blickt sie nun auf eine Zeit zurück, in der sie sich und ihre Fans getäuscht hat.
Daniela Katzenberger blickt zurück - im Zorn. In einem aktuellen Instagram-Beitrag hat der Reality-TV-Star Videos und Fotos aus den vergangenen Jahren zusammengeschnitten, in denen sie scheinbar gut gelaunt in die Kamera grinst oder Faxen macht. Doch statt mit ihren Followern in Erinnerungen zu schwelgen, rechnet die 39-Jährige gnadenlos ab. Mit sich selbst, aber auch mit Hatern.
"Immer, wenn ich so Fotos oder Videos von vor drei bis vier Jahren sehe, kommen mir die Tränen", beginnt Katzenberger den langen Text zu ihrem Post. "Ich sehe da keine glückliche Frau. Ich sehe jemand, der keine Grenzen gesetzt hat, ich sehe jemanden, der gearbeitet hat wie ein geisteskrankes Ar***loch, ohne Pause, immer Vollgas. Jemanden, für den das Wort 'Selbstschutz' nur etwas für Jammerlappen war."
Schonungslos legt sie offen, dass sich hinter ihrer lustigen Fassade eine Frau versteckte, die sich "beschissen" gefühlt hat. Essen sei damals ihr "größter Feind", aber auch ihre "einzige Beruhigung" gewesen, offenbart die Katze. "Ich habe Essen nicht gegessen, sondern benutzt. Und mein Cortisolwert war bestimmt höher als jede fucking Postleitzahl."
Cortisol gilt als das sogenannten "Stresshormon" des Körpers. Bei anhaltendem Stress oder hormonellen Störungen macht sich zu viel Cortisol unter anderem im Gesicht bemerkbar. Eine Erfahrung, die auch Katzenberger machte. Doch statt Mitgefühl erntete sie dafür Spott und fiese Kommentare wie "Trinkst du viel Alkohol?" oder "Voll das aufgedunsene Gesicht", wie sie sich nun erinnert. Sie habe irgendwann "die Scheiße einfach nicht mehr hören" können.
Dass sie damals für die Kamera herumalberte und Witze über ihre Figur machte, sei letztendlich "Selbstverarschung" gewesen, erklärt sie. Sie habe einfach nicht fühlen wollen, wie unglücklich sie gewesen sei. Daher schaue sie heute diese Fotos und Videos nicht nur und denke "Boah, da stand ich aber gut im Futter!", sondern habe auch immer im Hinterkopf, wie schlecht es ihr seelisch und körperlich gegangen sei. So wolle sie sich nie wieder fühlen, erklärt die Reality-TV-Ikone.
Sport hat ihr "das Leben gerettet"
Daher gehe es jetzt auf ihrem Instagram-Profil viel um Sport. Denn dieser habe ihr "das Leben gerettet", wie sie erklärt. Ihrem Trainer Tobi sei sie "für immer dankbar". Und so zeigt sie sich auf dem letzten Bild in ihrem Beitrag nicht nur deutlich erschlankt, sondern auch "selbstbestimmt, selbstbewusst und sau-happy".
Eine Spitze gegen all die Hater, die ihren Körper und ihr Aussehen damals gedankenlos und verletzend kommentiert haben, kann sie sich zum Ende nicht verkneifen: "P.S. Und ja, ich lasse die Kommentarfunktion aus, weil ich kein Bock habe auf Kommentare wie: 'Jetzt geht es wieder nur um ihre Figur' oder ' Dicker war sie mir viel sympathischer'. Wer sich die Mühe macht den Text durchzulesen, weiß, dass es um viel mehr geht."