Unterhaltung

Star-Aufgebot für Joe Biden Donald Trump soll vor Wut kochen

228837681.jpg

Angeblich über die massive prominente Unterstützung für Amtsnachfolger Joe Biden verärgert: Noch-US-Präsident Donald Trump.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Wenn Joe Biden als US-Präsident vereidigt wird, werden ihm dabei viele Megastars huldigen. Tom Hanks, Lady Gaga und Bruce Springsteen sind nur einige der Promis, die den neuen Amtsinhaber hochleben lassen wollen. Noch-Präsident Donald Trump soll das extrem stinken.

Was genau sich in den letzten Tagen und Wochen im Weißen Haus abspielt, bekommt kaum jemand mit. Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat sich seit der Erstürmung des Kapitols durch seine randalierenden Anhänger weitestgehend verkrochen. Dennoch dringen immer mal wieder Gerüchte über den angeblichen Gemütszustand des 74-Jährigen nach außen.

So auch jetzt. Dabei geht es um die Feier, die anlässlich der Amtseinführung von Trumps Nachfolger Joe Biden geplant ist. Viele Prominente haben zugesagt, an einer Zeremonie zu Ehren des Demokraten teilzunehmen, die auf nahezu allen großen Fernsehsendern und auch auf zahlreichen Internet-Plattformen übertragen wird.

Von Jennifer Lopez bis Jon Bon Jovi

Zu der von Hollywood-Star Tom Hanks moderierten Show werden unter anderem Jennifer Lopez, die Foo Fighters, John Legend, Eva Longoria, Kerry Washington, Demi Lovato, Jon Bon Jovi und Justin Timberlake erwartet. Auch Lady Gaga soll in die Bütt steigen und die Veranstaltung mit der US-amerikanischen Nationalhymne krönen.

Einem Bericht der "Washington Post" zufolge soll Trump angesichts dieses Star-Aufgebots vor Wut kochen. Das Blatt beruft sich dabei auf einen anonymen Informanten, der erklärte, trotz aller politischen Wirren in den vergangenen Wochen habe der scheidende Präsident Zeit gefunden, sich speziell über die Zeremonie mit Film- und Popstars zu echauffieren.

Auch Obama stellte Trump in den Schatten

Das Show-Programm anlässlich der Inauguration von Trump vor vier Jahren sah schließlich auch vergleichsweise mickrig aus. Damals hatten unter anderem Popstars wie Elton John und Moby eine Einladung dankend abgelehnt. Zu denjenigen, die dann Trumps Amtseinführung musikalisch begleiteten, gehörten unter anderem die Country-Sänger Toby Keith und Lee Greenwood sowie die Rockgruppe 3 Doors Down.

Damit konnte sich Trump auch schon an seinem Vorgänger Barack Obama bei weitem nicht messen, für den unter anderem Beyoncé, U2, Stevie Wonder und ebenfalls Bruce Springsteen zum Mikrofon gegriffen hatten.

Biden wird am Mittwoch vor dem Kapitol in Washington vereidigt. Trump hat angekündigt, den Feierlichkeiten fernzubleiben.

Quelle: ntv.de, vpr