Ups, sie macht es schon wiederElon Musks Trans-Tochter schlüpft in Rihannas Dessous

Es sieht ganz so aus, als könnte daraus eine längerfristige Partnerschaft werden. Bereits zum zweiten Mal trägt Vivian Jenna Wilson in einer Kampagne Dessous-Entwürfe von Popstar Rihanna auf. Sie ist die von ihrem Vater entfremdete Tochter von Tech-Milliardär Elon Musk.
Was neue Musik angeht, lässt Rihanna weiter auf sich warten. Zwar ging die 38-Jährige mit ihrem Auftritt in der Halbzeitshow beim Super Bowl 2023 ihrem Grundberuf als Sängerin mal wieder nach, doch auf ein neues Album von ihr warten die Fans inzwischen seit über zehn Jahren.
Stattdessen widmet sich Rihanna, die im vergangenen September zum dritten Mal Mutter geworden ist, lieber ihrer Familie. Und ihrer Dessous-Marke Savage X Fenty, versteht sich. Für das Label, das sich die Prinzipien von Inklusion und Diversität auf die Fahnen geschrieben hat, verpflichtet der Popstar immer wieder auch Models, die nicht von der Stange althergebrachter Schönheitsideale stammen.
Eines von ihnen ist Vivian Jenna Wilson. Sie ist die Tochter von Tech-Milliardär, X-Besitzer und Tesla-Chef Elon Musk. Wilson kam 2004 mit dem Namen Xavier Musk zur Welt. 2020 hatte sie ihr Coming-out als Transfrau. Zwei Jahre später änderte sie ihren Namen, auch um sich von ihrem Vater zu distanzieren, den sie in der Vergangenheit unter anderem als "erbärmlichen, unreifen Mann" bezeichnete. Schließlich hat Musk die sexuelle Identität seines Kindes nie akzeptiert. Er behauptet, das "Woke-Mind-Virus" habe seinen Sohn "getötet".
Teil einer Pride-Kampagne
Nachdem Wilson bereits für die Valentinstag-Kampagne von Savage X Fenty posiert hatte, tritt sie nun abermals in Entwürfen des Labels in Erscheinung. Der Anlass diesmal: eine Pride-Kampagne, mit der die LGBTQIA+-Community gefeiert werden soll.
Die 22-Jährige trägt Wäsche, auf der demonstrativ Begriffe wie "Queer", "Proud" oder "Gay" prangen. In einem Interview mit dem Magazin "Out" erklärte sie dazu: "Trans-Körper werden so sehr angefeindet und dämonisiert. Ich halte es für sehr wichtig, dass queere Menschen sehr sichtbar sind. Diese Kampagne zu machen, in der Trans-Körper gefeiert werden, ist sehr bedeutsam."
Und Wilson ergänzte: "Die Fortschritte für queere Menschen hatten sich zuletzt verbessert, doch nun verschlechtert sich die Lage wieder. Gerade in diesen politischen Zeiten ist es wichtig, queere Lebensfreude sichtbar zu machen." Worte, die womöglich auch ihrem eigenen Vater gewidmet sind.