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Trauer um ihren Drummer Foo Fighters sagen Grammy-Auftritt ab

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Die Band um Frontmann Dave Grohl wird nicht zur Grammy-Verleihung anreisen.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Das war abzusehen: Nachdem die Foo Fighters nach dem überraschenden Tod ihres Drummers Taylor Hawkins bereits bevorstehende Konzerte abgesagt haben, streichen sie nun auch die Grammy-Verleihung aus ihrem Terminkalender. Dabei sind sie dreifach nominiert.

Die US-Rockband Foo Fighters hat nach dem Tod ihres Schlagzeugers Taylor Hawkins einen geplanten Auftritt bei der diesjährigen Grammy-Verleihung abgesagt. Die Band werde nicht bei den 64. Grammy Awards auftreten, bestätigte ein Sprecher gegenüber dem US-Branchenblatt "Entertainment Weekly".

Die Foo Fighters sind bei der Gala am Sonntagabend insgesamt dreimal in folgenden Kategorien nominiert: beste Rock-Performance ("Making A Fire"), bester Rocksong ("Waiting On A War") und bestes Rockalbum ("Medicine At Midnight").

Hawkins soll gedacht werden

Dem überraschend verstorbenen Schlagzeuger solle in der Sendung gedacht werden, teilte der Sender CBS dem US-Magazin "Variety" mit. "Wir werden sein Andenken auf irgendeine Weise ehren", sagte Jack Sussman, stellvertretender Vorsitzender für Sondersendungen bei CBS. In welcher Art und Weise das geschehen wird, wolle man noch herausfinden, sagte Sussman. Ob sich die Band an der Ehrung beteiligt, stand zunächst nicht fest. Die Grammys werden in diesem Jahr erstmals in Las Vegas verliehen.

Hawkins war am Freitag vor einer Woche mit nur 50 Jahren auf Tournee in Kolumbien gestorben. Der Schlagzeuger war Medienberichten zufolge tot in einem Hotel in der Hauptstadt Bogotá aufgefunden worden.

Bei einer ersten gerichtsmedizinischen Untersuchung wurden in Hawkins Körper zehn verschiedene Substanzen festgestellt, darunter Marihuana, Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide. Ob dies ursächlich für seinen Tod war, stand zunächst nicht fest.

Am Dienstag teilte die Band mit, ihre Konzerttour vorzeitig abzubrechen. Bis zum Jahresende waren über 50 Auftritte in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und in Europa geplant.

Quelle: ntv.de, vpr/dpa

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