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"Prozess ist nicht einfach" John Legend über künstliche Befruchtung

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Seit 2013 verheiratet: Chrissy Teigen und John Legend.

(Foto: REUTERS)

Im Oktober 2020 erleidet Chrissy Teigen im sechsten Monat eine Fehlgeburt. Davon wollen das Model und ihr Ehemann John Legend sich aber nicht unterkriegen lassen, das Paar will sich künstlich befruchten lassen. Nun spricht der Sänger über die Schwierigkeiten des Prozesses.

Eineinhalb Jahre ist es her, dass Chrissy Teigen ihre Fehlgeburt öffentlich machte. Das US-Model war im sechsten Monat schwanger, als das Herz des ungeborenen Jack aufhörte zu schlagen. Seitdem hat die Ehefrau von Sänger John Legend des Öfteren über ihre Fruchtbarkeitsprobleme gesprochen. Nachdem die 36-Jährige kürzlich angekündigt hatte, wieder Mutter werden zu wollen, hat ihr Mann nun über die Schwierigkeiten des Prozesses gesprochen.

Gemeinsam haben Teigen und Legend bereits zwei Kinder, die fünfjährige Luna und den zwei Jahre jüngeren Miles, beide kamen über In-vitro-Fertilisation (IVF), also künstliche Befruchtung, zur Welt. Die beiden freuen sich offenbar genauso auf ein potenzielles Geschwisterchen wie ihre Eltern. So sagte Legend dem "People Magazin": "Sie wissen, dass wir es versuchen, und sie sind aufgeregt." Der zwölffache Grammy-Gewinner gab allerdings zu, dass der Prozess "nicht einfach" sei.

"Es gibt viele Frauen und Familien, die mit Fruchtbarkeitsproblemen zu kämpfen haben, und ich denke, niemand sollte sich schämen, manchmal Hilfe zu brauchen", sagte Legend. "Und ich denke, Chrissy hat gute Arbeit geleistet, einige dieser Dinge zu entstigmatisieren, die so viele Menschen schweigend durchmachen."

Der Sänger fügte hinzu: "Egal, ob es sich um IVF oder andere Fruchtbarkeitsprobleme handelt, ob es darum geht, eine Schwangerschaft zu verlieren - ich denke, wir beide haben das Gefühl, dass es gut für uns ist, dies mit anderen Menschen zu teilen, weil andere Menschen es auch durchmachen. Ich glaube nicht, dass sie schweigend leiden sollten, ohne zu wissen, dass es da draußen andere Menschen gibt, denen es genauso geht."

"Fragt mich nicht, ob ich schwanger bin"

Letzten Monat hatte Chrissy Teigen auf Instagram mitgeteilt, dass das Paar fast ein Jahr nach dem Tod ihres ungeborenen Kindes beschlossen hat, ein weiteres Baby zu bekommen. Die Kochbuchautorin enthüllte zu einigen Fotos, auf denen sie Injektionen bekommt, dass sie begonnen habe, sich einer weiteren Runde der künstlichen Befruchtung zu unterziehen.

"Ich habe ehrlich gesagt nichts gegen die Spritzen", teilte Teigen ihren Followern später mit. Dass diese ihren Körper aufblähten, sei jedoch nervig. "Also bitte ich euch demütig, nicht mehr zu fragen, ob ich schwanger bin." Obwohl sie wisse, dass ihre Fans es nur gut meinten, sei es schwer zu hören, "weil ich das Gegenteil von schwanger bin!" Überhaupt sei es nicht richtig, Frauen zu fragen, ob sie schwanger seien, führte sie weiter fort.

Chrissy Teigen und John Legend lernten sich 2007 am Set des Musikvideos "Stereo" kennen. Seit 2013 sind sie verheiratet. Ihre Tochter Luna kam 2016 zur Welt, Sohn Miles im Jahr 2018. Am 1. Oktober 2020 gab Teigen auf Instagram bekannt, dass sie das dritte gemeinsame Kind Jack im sechsten Monat verloren hat.

Zu sehr intimen Schwarz-Weiß-Fotos, die sie und Legend völlig aufgelöst im Krankenhaus zeigten, schrieb sie: "Wir sind schockiert und fühlen die Art von tiefem Schmerz, von der man nur hört, die Art von Schmerz, die wir noch nie zuvor gefühlt haben. Wir waren nicht in der Lage, die Blutung zu stoppen und unserem Baby die nötigte Flüssigkeit zu geben, trotz der vielen Bluttransfusionen. Es war einfach nicht genug", so Teigen.

Quelle: ntv.de, lpe

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