Unterhaltung

Verleumdungsprozess um Gewalt Johnny Depp geht wie Amber Heard in Berufung

Schlimmste Beleidigungen: Depp räumte im Kreuzverhör eigenes Fehlverhalten ein.

Zwischen 2015 und 2017 war Depp mit Heard verheiratet.

(Foto: Jim Lo Scalzo/EPA Pool via AP/dp)

US-Schauspieler Johnny Depp und seine Ex-Frau Amber Heard streiten sich seit Jahren vor Gericht. Es geht um die Frage, ob in der Ehe häusliche Gewalt stattgefunden hat. Nach einem kürzlichen Urteil ging Heard in Berufung, Depp zieht nach, das Tauziehen geht weiter.

Nächste Runde im Rechtsstreit zwischen Amber Heard und Johnny Depp. Am Donnerstag hatte die Schauspielerin Berichten zufolge Berufung gegen ein Urteil im Verleumdungsprozess gegen ihren Ex-Ehemann eingelegt. Johnny Depp zieht nun nach und legt ebenfalls Berufung ein, wie unter anderem das "People"-Magazin und die "New York Post" melden.

Demnach wehrt der 59-Jährige sich gegen die Geldstrafe in Höhe von zwei Millionen Dollar, die ihm das Gericht in Virginia auferlegt hat. Heard wurde diese Summe als Schadenersatz für ihre Gegenforderungen zugesprochen. Die Geschworenen sprachen Depp hingegen 15 Millionen Dollar Schadenersatz zu. Die 36-Jährige muss aufgrund eines Gesetzes in Virginia, das Strafschadenersatz begrenzt, allerdings nur 10,35 Millionen Dollar zahlen.

Eine nicht näher genannte Quelle, die Johnny Depp nahestehen soll, erklärte dem "People"-Magazin: "Wenn Frau Heard entschlossen ist, den Rechtsstreit fortzusetzen, indem sie gegen das Urteil Berufung einlegt, wird Herr Depp gleichzeitig Berufung einlegen, um sicherzustellen, dass die vollständige Akte und alle relevanten rechtlichen Fragen vom Berufungsgericht berücksichtigt werden."

Anfang Juni gewann Depp nach rund sechs Prozesswochen die Verleumdungsklage gegen Heard. Er hatte sie wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der "Washington Post" veröffentlichte, auf 50 Millionen Dollar verklagt. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hatte sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptete, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und ihn viel Geld gekostet. Heard hatte daraufhin eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar eingereicht.

Quelle: ntv.de, mpe/spot

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