Unterhaltung

Droge soll enttabuisiert werden Justin Bieber investiert in Cannabis-Firma

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Weiß um die Vorzüge und die Nachteile von Cannabis: Justin Bieber.

(Foto: picture alliance / Charles Sykes/Invision/AP)

In einigen Bundesstaaten in den USA ist Cannabis bereits legal, und so kann dort auch problemlos in das Hanfgewächs investiert werden. Das hat nun auch Justin Bieber getan. Der Sänger möchte, dass Gras endlich enttabuisiert wird, auch wenn er selbst ein ambivalentes Verhältnis dazu hat.

Der kanadische Popstar Justin Bieber setzt sich dafür ein, Cannabis zu enttabuisieren. Mehr noch: Der 27 Jahre alte Musiker steigt auch selbst in das Geschäft mit der Droge ein und verkauft vorgerollte Joints in Zusammenarbeit mit einer Firma aus Kalifornien, die darauf spezialisiert ist, wie mehrere US-Medien berichteten.

Bieber erklärte dem Fernsehsender "Bloomberg" in einem schriftlichen Statement, dass das Cannabis-Unternehmen dabei helfe, die Droge für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen seien, zugänglich zu machen und zu entstigmatisieren. Die Joints würden seit dieser Woche in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Massachusetts und Florida vertrieben, berichtete das Wirtschaftsmagazin "Forbes".

Der Konsum von Marihuana ist in den USA in mehreren Staaten legal. Ende März hatte das New Yorker Parlament nach jahrelangem Streit den Weg für die Legalisierung von Marihuana freigemacht - und New York auf den Weg zum 15. US-Bundesstaat gebracht, der Marihuana ab 21 Jahren für den freien Gebrauch erlaubt.

Ambivalentes Verhältnis zur Droge

Schon in seiner 2020 erschienen Youtube-Doku-Serie "Seasons" berichtete der Sänger von seinem Drogengebrauch. Darin erzählte er, wie er das erste Mal gekifft hatte und dass er mit der Zeit ein ambivalentes Verhältnis zu der Droge bekam. "Und dann wurde ich wirklich abhängig davon, und da wurde mir klar, dass ich aufhören musste", erklärte er dort.

Und im April noch erzählte er dem Männermagazins "GQ", dass er früher Drogen gebraucht habe, um "einfach weiterzumachen": "Ich hatte all diesen Erfolg, aber dachte mir: 'Ich bin immer noch traurig, ich habe immer noch Schmerzen. Und ich habe all diese ungelösten Fragen'", so Bieber. Eine Zeit lang sei es so schlimm gewesen, dass seine Sicherheitskräfte nachts ins Zimmer gekommen seien und seinen Puls überprüft hätten.

Quelle: ntv.de, nan/dpa

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