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Nach schwerem Covid-Verlauf Kader Loth leidet unter Angst vor Corona

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Möchte nicht noch einmal eine solch schlimme Erkrankung durchmachen müssen: Kader Loth.

(Foto: imago/eventfoto54)

Ende 2020 infiziert sich Kader Loth mit Corona und erkrankt so schwer, dass sie um ihr Leben fürchtet. Seither hat der Reality-TV-Star regelrecht Panik davor, sich das Virus noch einmal einzufangen. Bis heute leidet die 48-Jährige außerdem unter den gesundheitlichen Folgen von Covid-19.

Ende des vergangenen Jahres machte Kader Loth öffentlich, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Sie litt unter schweren Symptomen und musste sogar für drei Wochen ins Krankenhaus, wo sie unter anderem mit Sauerstoff versorgt wurde. Bis heute leidet die 48-Jährige unter den Folgen von Covid-19, wie sie im Interview mit der "Bild"-Zeitung erklärt.

Am Rande des Halloween-Events einer Schönheitsklinik verriet Loth dem Blatt, dass sie noch immer körperlich und auch seelisch mit den Spätfolgen der Erkrankung zu kämpfen hat. "Die Angst, mich neu zu infizieren, begleitet mich jeden Tag, weil ich zwischendrin nicht wusste, ob ich die kommenden Tage noch erleben werde. Zwischenzeitlich hatte ich sogar Panikattacken", wird sie zitiert.

Schon während sie krank war, aber auch danach habe sie sehr viel geweint und "keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen", wie sie weiter gesteht. Loth suchte sich Hilfe, um aus diesem "schwarzen Loch" wieder herauszukommen. "Um den Weg zurück ins Leben zu finden, musste ich eine Verhaltenstherapie machen. Aus Angst einer neuen Infektion habe ich mich über ein Jahr zu Hause versteckt. Doch die Therapie hat mir geholfen, dass ich mich langsam wieder an ein normales Leben gewöhne."

"Narben und Verwüstungen"

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Und so sah sie sich einige Zeit später sogar wieder in der Lage, ihrem Job als TV-Persönlichkeit nachzugehen und sagte ihre Teilnahme an der RTLzwei-Show "Kampf der Realitystars" zu. "Den Vertrag habe ich drei Monate nach meiner Erkrankung unterschrieben, da mir die Produktion versprochen hat, dass alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden und wir 15 Tage zuvor in Quarantäne müssen. Das hat mir dann den nötigen Mut gegeben."

Eine Veranstaltung wie das Halloween-Event, auf dem die "Bild"-Zeitung sie traf, sei aber noch immer von der Angst begleitet, dass Corona erneut zuschlägt. "Dass so viele Menschen aufeinandertreffen, bin ich einfach nicht mehr gewohnt. Ich merke bereits nach einigen Stunden, wie die Angst wieder größer wird, weshalb ich heute noch nicht mit so vielen Leuten sprechen kann." Der Grund dafür sei, dass ihre Lunge wohl bis heute nicht wieder vollständig hergestellt ist. Die Krankheit habe laut der Ärzte dort "Narben und Verwüstungen" hinterlassen. "Auch wenn ich eine Treppe hochsteigen oder joggen gehen möchte, habe ich bis heute Luftnot und muss mehrere Pausen einlegen. Diese Probleme hatte ich früher nicht. Bis heute muss ich gegen die Atemnot Asthmaspray nehmen."

Quelle: ntv.de, nan

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