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Oberweite hat eh "gestört"Kerstin Ott ließ sich aus Angst die Brüste entfernen

15.04.2026, 10:26 Uhr
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Kerstin Ott spricht erstmals über ihre Brust-OP. (Foto: picture alliance / Jens Niering)

Vor zehn Jahren unterzog sich Kerstin Ott einer Brust-OP. Diese habe nicht nur optische Gründe gehabt, wie die Schlagersängerin nun erstmals öffentlich erzählt, sondern lag an berechtigter Angst vor Brustkrebs.

Mit dem Ohrwurm "Die immer lacht" wurde Kerstin Ott vor knapp zehn Jahren zu einer festen Größe in der Schlagerbranche. Der Song, der zu den meistverkauften Singles in Deutschland zählt, brachte der heute 44-Jährigen eine dreifache Platin-Schallplatte ein. Beruflich läuft es seitdem rund für Ott. In Bettina Böttingers Podcast "Zwischen den Zeilen" spricht die  Schlagersängerin nun aber über Privates und verrät, dass sie zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr "extreme Probleme" mit ihrer Figur gehabt habe. "Ich habe mir auch die Oberweite damals wegnehmen lassen", so Ott.

Bei diesem Schritt sei es ihr zum einen um ihr persönliches Wohlbefinden gegangen, denn die Brüste seien ihr nicht nur nie wichtig gewesen, sie hätten sogar "eher gestört". Deshalb habe sie "das vor ein paar Jahren korrigieren lassen".

Neben der Optik und dem Wohlfühlfaktor hätten aber auch gesundheitliche Gründe bei der Brust-OP eine Rolle gespielt, ergänzt Ott. Sie habe Angst vor Brustkrebs gehabt, denn Krebs habe in ihrer Familie "gewütet".

"Das ist nicht dein Körper, halt dein Maul"

Ihre Ehefrau Karolina habe sie bei der Entscheidung für den Eingriff unterstützt. Sie habe darauf reagiert, "wie sich das gehört" und "gesagt, dass sie sich das auch gar nicht mehr anders vorstellen kann".

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Kerstin Ott mit ihrer Frau Karolina Köppen, die ihre Entscheidung für den Eingriff unterstützte. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Ott erklärt, erstmals öffentlich über die Operation zu sprechen, weil sie es für wichtig halte, "dass auch dahingehend eine Transparenz stattfindet". Gleichzeitig appelliert sie an andere, sich bei solchen Entscheidungen nicht von außen beeinflussen zu lassen: "Es ist dein Körper! Du bist der Mensch, der darüber entscheidet. Nicht dein Ehepartner und nicht die Menschen, die außen draufgucken."

Dass sich Menschen abfällig über den Körper anderer Personen äußern, versteht sie nicht. "Ich denke auch immer: Wie kann sich jemand hinstellen und über lange oder kurze Haare rumlästern? Oder über große, kleine Brüste, gar keine Brüste? Das ist nicht dein Körper, halt dein Maul", so Ott.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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