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Größter Polizeieinsatz jemals London wird beim Queen-Begräbnis zur Festung

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Tausende Polizisten sollen bei den Trauerfeierlichkeiten für die Queen für Sicherheit sorgen.

(Foto: dpa)

Der Tod der Queen hält nicht nur die Trauernden in Atem, sondern auch die Polizei. Die derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen übertreffen alles bislang Dagewesene. Allein in London sind mehr als 10.000 Beamte im Einsatz.

Die Trauerfeiern für die in der vergangenen Woche gestorbene britische Königin Elizabeth II. haben den größten Einsatz in der Geschichte der Londoner Polizei ausgelöst. Der Aufwand sei noch größer als beim 70-jährigen Thron-Jubiläum der Monarchin in diesem Jahr oder aber den Olympischen Spielen 2012, zitiert die britische Nachrichtenagentur PA einen Sprecher der Metropolitan Police.

Bei dem Sportereignis vor zehn Jahren waren täglich 10.000 Beamte im Einsatz. Jetzt seien noch mehr Sicherheitskräfte im Dienst, so der Sprecher, ohne jedoch eine konkrete Zahl zu nennen.

Das für Montag geplante Staatsbegräbnis werde zudem die größte Operation zum Schutz internationaler Staatsgäste, Würdenträger und anderer wichtiger Personen werden, wird der Sprecher weiter zitiert. Zahlreiche gekrönte Häupter aus anderen Ländern sowie Dutzende Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt, darunter zum Beispiel der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und US-Präsident Joe Biden, haben ihre Teilnahme an dem Begräbnis angekündigt.

Von Hundestaffeln bis Drohnen

Die auch als Scotland Yard bekannte Polizeibehörde machte eigenen Angaben zufolge im Zusammenhang mit ihrem aktuellen Einsatz 34 Festnahmen wegen einer ganzen Reihe von Vergehen. Wegen Protesten sei aber niemand festgenommen worden. In Schottland hatte es zuvor während der Feierlichkeiten mindestens zwei Festnahmen von Personen gegeben, die sich kritisch gegenüber dem Königshaus oder einzelnen Mitgliedern geäußert hatten.

In London sind nach Angaben der Polizei neben den berühmten Bobbies auch Motorradeskorten, bewaffnete Einheiten, Hundestaffeln und die Wasserpolizei im Einsatz. Die Absperrungen in der Innenstadt, um die Menschenmassen zu lenken, seien aneinandergereiht 36 Kilometer lang.

Auch in Windsor, wo die Queen am Montag ihre letzte Ruhestätte finden soll, sind ein großer Polizeieinsatz mit 2000 Beamtinnen und Beamten, Sicherheitschecks wie am Flughafen und Straßensperren geplant. Zudem sollen Polizeidrohnen zum Einsatz kommen, die Themse patrouilliert sowie Telefonzellen, Gullys und Mülltonnen überprüft werden.

Quelle: ntv.de, vpr/dpa

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