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So wird der neue "Baywatch"-Film Männer als Sex-Objekte

Beine, Brüste, Wallemähne - bei "Baywatch" ging es schon immer um schöne Menschen. Wieso ändern, was Erfolg verspricht? Die Damen des neuen Kino-Films stören sich jedenfalls nicht an nackter Haut. Sie finden: Die Männer trifft es noch übler.

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Im "Baywatch"-Film sind die Frauen schön und knapp bekleidet - die Männer aber auch.

(Foto: Paramount Pictures)

Die Vorwürfe sind alt. Aber sie gelten natürlich auch für die Neuauflage: "Baywatch" - galt mit all seinen perfekten Körpern und großen Oberweiten in engen Badeanzügen - nicht gerade als feministische Vorzeigeserie.

Auch wenn demnächst statt Pamela Anderson, David Hasselhoff & Co. Kelly Rohrbach, Zac Efron und Priyanka Chopra über die Strände von Malibu sprinten, dann werden wieder nicht allzu viele physische Makel zu erkennen sein.

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Dwayne Johnson und Zac Efron sollen in "Baywatch" genauso Augenweide sein wie ihre Kolleginnen.

(Foto: Paramount Pictures)

Immerhin hat "Baywatch" aber eine weibliche Fürsprecherin. Kelly Rohrbach hat den Film in einem Interview vehement gegen Kritik verteidigt - mit einer amüsanten Begründung. "Ihr werdet sehen, dass die Männer noch mehr zu Sex-Objekten gemacht werden als die Frauen", versicherte die 27-jährige Rohrbach dem Magazin "People". Überdies seien die Frauenfiguren "knallhart, stark, professionell".

Seelenlos und mechanisch

Kollegin Alexandra Daddario stimmte zu: Die Männer treffe der Streifen eindeutig noch schlimmer. "Wenn jemand sagt, es sind nur die Frauen, die zu Sexobjekten gemacht werden ... Wenn ihr euch Dwayne ("The Rock" Johnson; Anm. d. Red.) und Zac anschaut, wird niemand sagen: 'Oh, sie geben ein schlechtes Körperbild für Männer ab'." In dem Remake gebe es ohnehin nur "unnatürlich gut aussehende" Menschen.

"Baywatch" startet am 1. Juni in den deutschen Kinos. Die ersten Kritiken fallen allerdings verheerend aus. Die amerikanische Kino-Zeitschrift "Empire" sieht in der Neuauflage "eine der stumpfsinnigsten Komödien des Jahres". Das Magazin "The Hollywood Reporter" schreibt von einem "seelenlosen und mechanischen Kino-Reboot" - homophobe Witze inklusive.

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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