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Mette-Marits Sohn vor GerichtMarius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigung und Missbrauch

03.02.2026, 10:54 Uhr
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Mette-Martis Sohn Marius bestreitet die Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfe, wegen derer er vor Gericht steht. (Foto: picture alliance/NTB)

Soeben hat in Oslo der Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit begonnen. Zum Auftakt weist der 29-Jährige sämtliche Vergewaltigungsvorwürfe von sich. Andere Taten hingegen räumt er zumindest teilweise ein.

Zum Start der Gerichtsverhandlung gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit die schwersten Vorwürfe, die auf ihm lasten, bestritten. Marius Borg Høiby antwortete leise mit "Nein" auf die Frage, ob er die Strafschuld wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs mehrerer Frauen einräume. Er bestreitet außerdem, die mutmaßlichen Opfer während der Taten gefilmt zu haben.

Der 29-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB in einem grünen Pullover über einem Hemd und grüner Hose vor Gericht erschienen. Fotos oder Videos des Angeklagten zu machen, ist verboten. Der Norweger muss sich wegen Dutzender teils schwerer Vergehen verantworten. Zu den 38 Anklagepunkten zählen auch Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung, Drogen- und Verkehrsdelikte. Einige dieser Taten hat Marius Borg Høiby zugegeben.

Erneute Festnahme vor dem Prozess

Kurz vor Prozessbeginn war Marius Borg Høiby am Wochenende erneut festgenommen worden. Er soll mit einem Messer gedroht und gegen ein Kontaktverbot verstoßen haben. Wegen Wiederholungsgefahr muss er vier Wochen in Untersuchungshaft verbringen.

Nach dem Vorfall am Sonntag befand sich Marius Borg Høiby laut Medien im Krankenhaus. Das berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB am Dienstagmorgen Zuvor hatte die Zeitung "Verdens Gang" Bilder veröffentlicht, die die norwegische Kronprinzenfamilie vor dem Krankenhaus zeigen sollen.

Quelle: ntv.de, nan/dpa

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