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"Ich war ziemlich betrunken"Michael Douglas gesteht Ausraster gegenüber Julia Roberts

08.10.2026, 18:22 Uhr
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Kiefer Sutherland als Puffer: Michael Douglas und Julia Roberts 1990 beim Filmfestival in Deauville. (Foto: IMAGO/opale.photo)

In seinen Memoiren enthüllt Michael Douglas Affären mit vielen prominenten Frauen. Gar nicht liebevoll geht der Schauspieler 1990 indes mit Julia Roberts um. Auf einer Party pöbelt er sie so heftig an, das ein gemeinsamer Film gefährdet ist.

Michael Douglas packt aus. In seinen Memoiren "One Helluva Ride" blickt der 82-Jährige auf sein bewegtes Leben zurück - und lässt nichts aus. Sowohl die Prügel, die er von seinem berühmten Vater Kirk Douglas einstecken musste, als auch diverse Affären mit seinen weiblichen Co-Stars werden im Buch thematisiert. Mit einer Schauspielkollegin hat es sich Michael Douglas allerdings nachhaltig verscherzt, wie er gesteht: Julia Roberts.

Douglas war 1990 Produzent des Films "Flatliners", zu dessen jungem Ensemble auch Roberts und ihr damaliger Freund Kiefer Sutherland gehörten. Zu einer Party am Rande der Golden Globes nahm Douglas damals seinen 1978 geborenen Sohn Cameron mit. Auch Roberts, die kurz zuvor durch "Pretty Woman" zum Star geworden war, war mit Sutherland vor Ort.

An der Bar kam es dann zu der Szene, die Douglas nach eigenen Angaben jahrelang beschäftigt hat und ihm immer noch "wahnsinnig peinlich" ist. "Julia hatte ihren Arm um meinen Sohn gelegt und kuschelte sich irgendwie an ihn", schreibt er in seinem Buch, aus dem das "People"-Magazin bereits Auszüge abdruckte. Cameron habe auf ihn in diesem Moment "verblüfft" gewirkt. Douglas räumt jedoch ein: "Ich war ziemlich betrunken."

Entsprechend heftig habe er reagiert. Er habe Roberts lautstark aufgefordert, sofort die Hände von seinem Sohn zu lassen. Ihren Golden Globe für "Pretty Woman" könne sie sich dahinstecken, "wo die Sonne nicht scheint", will Douglas noch hinzugefügt haben.

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Julia Roberts und Kiefer Sutherland in "Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben". (Foto: imago images / United Archives)

Das böse Erwachen kam am Morgen danach in Form eines Telefonanrufs. Ein Produktionspartner klingelte bei Douglas durch - und diesem sei sofort klar gewesen, dass er richtig Mist gebaut hatte. "Ich hatte bei der gefragtesten jungen Schauspielerin Hollywoods eine Grenze überschritten", schreibt er.

Er schickte Roberts Rosen und eine schriftliche Entschuldigung. Später entschuldigte er sich im Produktionsbüro auch noch einmal persönlich bei ihr und Kiefer Sutherland. "Zum Glück haben sie mir so weit verziehen, dass wir den Film zu Ende drehen konnten." Mit Sutherland sei er befreundet geblieben. "Mit Julia eher nicht."

"Das Leben ist chaotisch"

Der Vorfall fiel in eine turbulente Phase im Leben von Michael Douglas. 1992 begab er sich in eine Entzugsklinik. Drogen seien damals ganz normaler Teil der Kultur gewesen, später sei es jedoch "dunkler" geworden, gesteht er im Gespräch mit "People".

Als seine Karriere als Schauspieler und Produzent Fahrt aufnahm, kriselte es zeitgleich in seiner ersten Ehe. Auch sein Sohn Cameron hatte mit Drogen zu kämpfen. Er sei überfordert gewesen und habe immer mehr Kokain genommen, so Douglas. Das sei ein großer Grund für das Scheitern seiner ersten Ehe und den Gang in die Entzugsklinik gewesen. All das wolle er aber heute nicht beschönigen.

Gleich zu Beginn seiner Memoiren stimmt Douglas die Leser darauf ein: "Das Leben ist chaotisch, und deshalb sind es auch manche Teile dieses Buches."

Quelle: ntv.de, csp/spot

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