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Vip, Vip, Hurra! Nacktheit spült halt Geld ins Portemonnaie

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Zeigt sich gern freizügig: Lottie Moss.

(Foto: picture alliance / MATRIXPICTURES)

Vorwürfe gegen die "Dutchess Difficult", ein Filmstar, der mit dem Alter hadert, und ein TV-Sternchen in anderen Umständen. Von Sarkozy über ein "Tantchen" bis hin zum leidenschaftlichen Hobbymaler Winston Churchill: Diese Woche war bei den Promis allerhand los!

"Das ist so unbarmherzig", sagt das französische Supermodel der 90er-Jahre, Carla Bruni, über das Urteil gegen ihren Ehemann Nicolas Sarkozy, der in dieser Woche zu drei Jahren Haft wegen Korruption verdonnert worden war. Der Prozess, der nur einer von weiteren gegen den einstigen ersten Mann im Amt Frankreichs war, hatte ein politisches Beben ausgelöst. Statt in den Knast zu wandern, darf Sarkozy die Strafe aber zu Hause verbüßen - mit einer elektronischen Fußfessel. Indes hofft Bruni, die vollends zu ihrem Gatten steht, dass "die Wahrheit ans Licht kommen wird". Die kommenden Prozesse werden zeigen, ob der ehemalige Präsident einst seinen Wahlkampf mit Geld von Gaddafi bestritten hat - und damit willkommen zu "Vip, Vip, Hurra!", dem illustren Wochenrückblick auf die Welt der Schönen und Reichen.

Apropos Schönheit: Mickey Rourke, inzwischen 68 Jahre alt, sagt, ihm sei sein Aussehen "scheißegal". Schließlich habe er lange mit seinem Image als Schönling gehadert. Das Hollywood-Phänomen, einst an der Seite von Kim Basinger in "9½ Wochen" - dem "Fifty Shades of Grey der 80er-Jahre" - weltberühmt geworden, wird auch heute noch auf seine Schönheit von damals angesprochen. 35 Jahre nach seinem Welterfolg sei Rourke das aber nur noch "peinlich", weil es ihn daran erinnere, wie alt er inzwischen sei.

Moss und Harris: große Namen, große Einnahmequellen

Ganz schön Ärger gibt es indes in der Familie von Model-Ikone Kate Moss. Ihre kleine Schwester, die 23 Jahre alte Lottie Moss, versucht sich zwar ebenfalls als Model, kann an die Erfolge ihrer großen Schwester aber nicht anknüpfen. Einen berühmten Namen zu tragen, ist eben oft Fluch und Segen zugleich. Nun zieht Lottie regelmäßig blank, sehr zum Leidwesen ihrer Familie. Doch die Blondine findet, sie müsse sich für nichts schämen. Die Fotos spülen Geld ins Portemonnaie und nein, definitiv sei das kein Schrei nach Aufmerksamkeit, sondern nur der Beweis, dass sie eine selbstbewusste junge Frau sei.

Selbstbewusst, vor allem, was ihre geschäftlichen Aktivitäten betrifft, ist auch Meena Harris, die Nichte der US-Vize-Präsidentin Kamala Harris. Die 36-Jährige ist zwar erfolgreiche Anwältin, versucht sich jetzt aber unter anderem auch als Model. Neuester Deal: ein Shooting für die Luxus-Modemarke Prada. Außerdem ist die Fashionista als Kinderbuch-Autorin tätig und hat es sogar auf die Bestseller-Liste der "New York Times" geschafft. In "Kamala and Maya's Big Idea" erzählt sie Geschichten aus der Kindheit ihrer Mutter Maya und ihrer Tante Kamala, die sie nur "Tantchen" nennt. Tüchtig, sagen die einen, unangebracht sich mit dem Namen der Vizepräsidentin zu bereichern, sagen die anderen. Kritik gibt es auch aus dem Weißen Haus.

Mobbing-Vorwürfe gegen die "Duchess Difficult"

Neuer Ärger auch aus einem anderen, weltberühmten Hause: Ehemalige Mitarbeiter des Kensington Palasts behaupten, von Herzogin Meghan gemobbt worden zu sein. Es sei so schlimm, dass es "fast nicht auszuhalten gewesen" sein soll. Meghan soll "selbstsüchtig" sein, was ihr unter anderem den Titel "Duchess Difficult" ("Schwierige Herzogin") eingebracht habe.

So haben mehrere Mitarbeiter von Meghan und Harry den Dienst quittiert, weil sie gemobbt, "schrecklich behandelt" und "persönlich gedemütigt" worden sein sollen. So sagt der ehemalige Kommunikations-Sekretär, Jason Knauf, insbesondere junge Frauen, seien "so gemobbt worden, dass sie weinten." Und Prinz Harry? Der soll Knauf gebeten haben, Stillschweigen zu bewahren. Die Anwälte der "Duchess Difficult" bestreiten alle Anschuldigungen. Außerdem, so heißt es, mache sich Meghan selbst gegen Mobbing stark.

Und was war sonst so los die Woche?

Wenn der Name Mel B fällt, denkt man automatisch an die Spice Girls - jene weltberühmte Girlgroup, die in den 90er-Jahren einen unfassbaren Erfolg hatte. Immer wieder aber machten einzelne Mitglieder mit akuten Geldproblemen Schlagzeilen. Zuletzt hieß es, Mel B habe ihre Scheidung so zugesetzt, dass sie fast pleite gewesen sei.

Durch den Rosenkrieg mit ihrem Ex-Mann Stephen Belafonte habe sie ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können, die Insolvenz drohte. 2020 machte die 45-Jährige reinen Tisch und legte ihre Schulden offen. Das stolze Sümmchen: fast 500.000 Euro. Innerhalb eines Jahres soll die Sängerin nun aber wieder fast Millionärin sein. Wie sie das innerhalb so kurzer Zeit geschafft hat? Einfach ein paar TV-Auftritte absolvieren und ein Buch veröffentlichen.

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Um eine stattliche Geldsumme reicher ist auch Schauspielerin Angelina Jolie. Die hat nämlich ein Gemälde verkauft, das ihr Ex-Mann Brad ihr einst geschenkt hatte. Bei einer Auktion in London wurde für das Werk mit dem Titel "Tower of the Koutoubia Mosque" des ehemaligen britischen Premiers und leidenschaftlichen Hobbymalers Winston Churchill ein Rekordpreis von 9,5 Millionen Dollar erzielt. Zuvor wurde das Bild höchstens auf einen Preis von etwa 3 Millionen Euro geschätzt.

Die schönste Nachricht in dieser Woche aber kommt zum Schluss: Das TV-Sternchen Georgina Fleur soll schwanger sein. Der Vater: höchstwahrscheinlich ihr On-Off-Freund "Kubi" oder wie Georgina gern sagt: "Komm, Kubi, gib Kuss!" Bis nächste Woche!

Quelle: ntv.de

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