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Affleck, Drake und Cusack Promis spenden und demonstrieren für Floyd

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Auch Ben Affleck mischte sich in Los Angeles unter die Demonstranten.

(Foto: imago images/Runway Manhattan)

Seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd protestieren in den USA Tausende gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auch im Internet zeigen die Menschen Flagge, darunter viele Promis. Einige von ihnen gehen aber auch selbst auf die Straße und spenden hohe Geldsummen.

Die Proteste gegen Rassismus nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis, der nach einer brutalen Festnahme durch US-Polizisten in einem Krankenhaus verstorben ist, werden auch von zahlreichen Prominenten unterstützt. Während viele Stars allerdings nur auf ihren Social-Media-Kanälen ein kurzes Zeichen setzten, greifen andere in die Taschen, um wohltätige Organisationen zu unterstützen, die unter anderem Rechtsbeistand leisten und gegen Polizeigewalt - insbesondere gegenüber Schwarzen - vorgehen wollen.

In einer Instagram-Story zeigt Rapper Drake etwa, dass er 100.000 US-Dollar an "National Bail Out" gespendet hat. Dies tat ihm The Weeknd gleich, der dieselbe Summe gab. Zudem überwies der Sänger aber auch jeweils 200.000 US-Dollar an das Black Lives Matter Global Network und das The Colin Kaepernick Know Your Rights Camp. Zusammen sind das umgerechnet mehr als 530.000 Euro. The Weeknd forderte zudem alle Promis mit "tiefen Taschen" zu Spenden auf.

Auch Reynolds und Teigen geben Geld

Zuvor hatten bereits Schauspieler Ryan Reynolds und seine Ehefrau Blake Lively 200.000 US-Dollar - rund 180.000 Euro - an die Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Assiociation for the Advancement of Colored People) gespendet. Sänger John Legend und seine Ehepartnerin Chrissy Teigen kündigten an, ebenfalls 200.000 US-Dollar geben zu wollen. Und der ehemalige Profiboxer Floyd Mayweather erklärte, dass er für Floyds Beerdigungskosten aufkommen wolle.

Unzählige Social-Media-Nutzer, darunter auch viele internationale Stars, hatten den gestrigen Dienstag zum "Blackout Tuesday" ernannt, um gegen Rassismus zu protestieren. Unter Hashtags wie #blackouttuesday oder #blacklivesmatter posteten sie millionenfach größtenteils schwarze Bilder. Musiker Jay-Z schaltete gemeinsam mit Anwälten, Aktivisten und Opfern von Polizeigewalt Zeitungsanzeigen in Gedenken an Floyd. Wieder andere gingen gemeinsam mit den Protestierenden auf die Straße und hielten selbstgemalte Schilder hoch. Unter ihnen waren in Los Angeles beispielsweise Ben Affleck und seine Freundin Ana de Armas sowie Rapper Machine Gun Kelly.

Auch Schauspieler John Cusack tat es ihnen gleich und drehte mit seinem Smartphone in Chicago einige Videos der zunächst friedlichen Proteste, bis die Stimmung in den Abendstunden kippte. Es ist unter anderem ein brennendes Auto zu sehen und auch der Moment, in dem Polizisten Cusack vom Filmen abhalten wollen. Doch der 53-Jährige ließ sich nicht einschüchtern und drehte noch zahlreiche weitere Clips, die er im Laufe der Nacht bei Twitter hochlud.

Quelle: ntv.de, nan/spot