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Royaler Familienkrach in London Queen beruft Krisensitzung ein

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Eine einschneidende Entscheidung für das britische Königshaus: Die Queen muss wohl auf zwei ihrer wichtigsten Sympathieträger verzichten.

(Foto: imago images/Paul Marriott)

Erst der Brexit und nun das: Prinz Harry und Herzogin Meghan zieht es in die Unabhängigkeit. Königin Elizabeth II. bemüht sich, den Bruch mit dem britischen Königshaus zu kitten. Die Boulevardblätter sprechen von einem "Showdown".

Die britische Königin Elizabeth II. hat Berichten zufolge mehrere Familienmitglieder zu einer Krisensitzung auf ihrem Landsitz Sandringham einberufen. Das Treffen solle am Montag stattfinden, heißt es unter anderem bei der BBC.

Anlass für das Krisengespräch ist demnach die Ankündigung Prinz Harrys und Herzogin Meghans, von ihrer Rolle als "Senior Royals" zurückzutreten und künftig mehr Zeit in Nordamerika zu verbringen. Die beiden wollen zudem "finanziell unabhängig" werden.

Teilnehmen an dem Gespräch sollen Thronfolger Prinz Charles, Prinz William und Harry. Meghan werde sich möglicherweise telefonisch zuschalten, berichtete die BBC. Sie hält sich derzeit in Kanada auf.

Die Königin macht Druck

Der angekündigte Rückzug des royalen Glamour-Paares hatte in Großbritannien für erheblichen Wirbel gesorgt. Der Schritt war offenbar nicht mit der Königsfamilie abgestimmt und soll dort für viel Enttäuschung und Ärger gesorgt haben.

Unklar ist, was genau die Folge sein wird, denn die beiden wollen sich nicht komplett von den Royals lossagen. Aus Palastkreisen hieß es, die Queen wolle innerhalb von Tagen eine umsetzbare Lösung für die beiden finden.

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Planen eine Zukunft auf eigenen Füßen: Herzogin Meghan und Prinz Harry.

(Foto: picture alliance/dpa)

Angaben aus dem Umfeld des Königshauses zufolge stehen dabei mehrere Optionen zur Debatte. Ungeklärt ist unter anderem noch die Frage, wer künftig für die Sicherheit von Harry und Meghan und ihrem acht Monate alten Sohn Archie sorgen soll, wenn die junge Familie sich in Nordamerika aufhält. Geklärt werden muss auch, bei welchen Anlässen das Paar noch öffentlich für die Royals auftreten wird.

Auf die Anrede "Königliche Hoheit" müssen die beiden den Berichten zufolge möglicherweise in Zukunft verzichten. Auch das Thema Geld wird wohl auf den Tisch kommen: Harry erhält laut der BBC jedes Jahr von seinem Vater Charles mehrere Millionen Pfund. Das Königshaus dürfte sehr genau darauf achten, auf welche Weise er in Zukunft ein eigenes Einkommen verdienen will.

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Die "Zukunft der Sussexes"

Nach Informationen des "Telegraph" soll noch vor dem nächsten öffentlichen Auftritt Harrys am Donnerstag eine Entscheidung her. Die britische Boulevardpresse ist in heller Aufregung. "Sandringham-Showdown, um die Zukunft der Sussexes zu entscheiden", betitelte das Blatt seine Sonntagsausgabe.

Harry und Meghan sind in England auch als Herzog und Herzogin von Sussex bekannt. Die "Sunday Times" berichtete unter Berufung auf einen Freund von Prinz William, Harrys großer Bruder sei traurig über die Entwicklung. "Ich habe mein Leben lang den Arm um meinen Bruder gelegt, und das kann ich nicht mehr tun, wir sind getrennte Einheiten", sagte William demnach.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa