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Schuld sind immer die anderen Roseanne Barr ätzt gegen Michelle Obama

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Roseanne Barr glaubt, Michelle Obama sei Schuld an ihrem Rauswurf bei "Roseanne".

(Foto: AP / Collage: n-tv.de)

Es tut gut, Dinge auch mal hinter sich zu lassen. Roseanne Barr jedoch scheint daran vorerst nicht gelegen. Den Rauswurf bei ihrer TV-Show "Roseanne" nach einem rassistischen Tweet hat sie offenbar bis heute nicht verkraftet. Verantwortlich dafür macht sie ausgerechnet Ex-First-Lady Michelle Obama.

Roseanne Barr hat für sich offenbar die schuldige Person gefunden, die dafür gesorgt hat, dass sie nach ihrem rassistischen Tweet gefeuert wurde. Im Gespräch mit dem britischen "Sunday Times Magazine" erklärte die 65-Jährige, sie sei der Meinung, dass die frühere First Lady Michelle Obama für ihren Rausschmiss aus der ABC-Show "Roseanne" verantwortlich sei.

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Seit denn 80er Jahren war Roseanne Barr im nach ihr benannten Fernsehformat "Roseanne" zu sehen.

(Foto: imago/United Archives)

Die 55-jährige Obama ist gut mit Valerie Jarrett befreundet, die Barr in ihrem Tweet als Kreuzung der Muslimbruderschaft und "Planet der Affen" bezeichnet hatte. Jarrett wurde als langjährige Beraterin von Michelle Obamas Mann, Ex-US-Präsident Barack Obama, bekannt.

Laut Roseanne Barr habe Michelle Obama im Mai 2018 mit Channing Dungey, der damaligen Präsidentin der ABC Entertainment Group, gesprochen und ihr gesagt, sie solle im Falle des rassistischen Tweets gegen Jarrett intervenieren. "Sie sagte: 'Dieser Tweet ist unverzeihlich.' Das wurde mir erzählt", erklärte Roseanne Barr nun ihre Sicht der Dinge. "Ich neige dazu, das zu glauben, denn die Frau, die mich gefeuert hat, arbeitet nun mit den Obamas bei Netflix zusammen."

Kein gutes Ende

Laut dem Bericht beendete Dungey ihr Engagement bei ABC im letzten Jahr und ist seitdem bei Netflix als Vize-Präsidentin für den Original Content zuständig. Im Mai 2018 einigten sich die Obamas auf eine mehrjährige Kooperation mit dem Streamingdienst. Das Ehepaar wird Filme, Serien und Dokumentationen produzieren, die aus vielfältigen Inhalten bestehen sollen, wie Netflix damals in einer Pressemitteilung verkündete.

Roseanne Barr war infolge ihres umstrittenen Tweets im Frühjahr vom Sender ABC gefeuert und ihre nach ihr benannte Sendung "Roseanne" war abgesetzt worden. Ihre TV-Figur starb in einem Spin-off der Serie, "The Corners" durch eine Opioid-Überdosis.

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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