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I'll be back - nur mit Maske! Schwarzenegger verlässt Fitnessstudio

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Will das Risiko einer Infektion nicht eingehen: Arnold Schwarzenegger.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Arnold Schwarzenegger hat sich in der Corona-Krise früh, immer wieder und eindeutig positioniert: Schützt euch und andere vor einer Infektion mit dem Virus! Umso irritierter ist er nun offenbar beim Besuch seines Fitnessstudios. Weil hier ohne Masken trainiert wird, macht "Arnie" kehrt.

Das "Gold's Gym" im kalifornischen Venice Beach nahe Los Angeles gilt als das Mekka des Bodybuildings. Natürlich vor allem deshalb, weil Arnold Schwarzenegger dort seit den späten 60er-Jahren regelmäßig seine Muskeln stählt.

Nach der Corona-bedingten Schließung des Studios habe der "Terminator" nun am ersten Tag der Wiedereröffnung auch höchstpersönlich ein paar Gewichte stemmen wollen, meldet das US-Portal "TMZ". Doch daraus wurde nichts.

Dem Bericht zufolge fuhr Schwarzenegger am Dienstagmorgen mit dem Fahrrad für ein kleines Workout vor. Aber nach einem kurzen Plausch mit den Betreibern habe er das Gym kurzerhand wieder verlassen und sei nach Hause gefahren - ohne Training.

Der Grund: Die Sportler trainieren im "Gold's Gym" ohne Mund-Nasen-Schutz. Nur in den Umkleidekabinen und anderen Gemeinschaftsräumen gibt es eine Maskenpflicht. An den Geräten selbst wird ohne Infektionsschutz trainiert.

Villa statt Gym

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Damit erfüllt das "Gold's Gym" zwar sämtliche kalifornischen Vorschriften, die gehen Schwarzenegger jedoch offenbar nicht weit genug. Möglicherweise hat er den Studiobetreibern ja sein berühmtes "Terminator"-Zitat "I'll be back" ins Ohr geflüstert - aber nur wenn sich die Bedingungen ändern sollten. Der 72-Jährige wolle seinem Studio nun jedenfalls so lange fernbleiben, bis die Sportler alle Masken tragen oder ein Impfstoff ihn vor einer Infektion schützen kann, schreibt "TMZ". Trainieren kann "Arnie" aber trotzdem: Er hat ein eigenes, privates Fitnessstudio in seiner Villa.

Schwarzenegger hatte sich schon früh in der Corona-Krise zu Wort gemeldet. Mit seinen wiederholten Appellen, die Infektionsgefahr ernst zu nehmen, zu Hause zu bleiben und sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen, bezog er eindeutig Position. Klar, dass er sich damit auch gegen US-Präsident Donald Trump in Stellung brachte, zu dessen schärfsten Kritikern er gehört.

Quelle: ntv.de, vpr/spot