Unterhaltung

Zu Fuß an der Grenze unterwegs Sean Penn gibt Update aus der Ukraine

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Berichtet von Abertausenden Menschen, die aus der Ukraine fliehen: Sean Penn.

(Foto: imago images/Starface)

Schon seit November befindet sich Hollywood-Star Sean Penn in der Ukraine. Dort dreht er einen Dokumentarfilm, in dem er "die Wahrheit über die Geschehnisse" vor Ort erkunden will. Nun meldet er sich mit einem Update von der polnischen Grenze zu Wort.

US-Star Sean Penn befand sich bis vor Kurzem noch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, um dort eine Dokumentation über den gewaltsamen Einmarsch Russlands zu drehen. Auf seinem Twitter-Account gab Penn nun ein kurzes Update, wie es ihm geht und wo er sich gerade befindet. Demnach konnte er noch aus der massiv bombardierten Stadt entkommen und befindet sich wie so viele Menschen auf dem Weg in Richtung Polen.

Zu einem Bild, auf dem Penn einen Rollkoffer und Rucksack bei sich trägt, schreibt der Oscar-Preisträger: "Ich und zwei Kollegen sind Meilen zur polnischen Grenze gelaufen, nachdem wir unser Auto am Straßenrand zurückgelassen haben." Dabei seien sie an einer schier endlosen Schlange an Autos vorbeimarschiert: "In fast allen Wagen sitzen ausschließlich Frauen und Kinder, in den meisten davon ist keine Spur von Gepäck, und das Auto ist ihr einziger Besitz von Wert."

Penn auf Suche nach der "Wahrheit"

Das Portal "TMZ" hatte zuletzt Bilder von Penn veröffentlicht, die ihn am vergangenen Donnerstag nach dem Start der russischen Invasion in der Ukraine zeigten. Er arbeitet dort an einem Dokumentarfilm, der die "Wahrheit über die Geschehnisse" erzählen soll.

Das Büro des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kommentierte, dass Penn "Mut und Ehrlichkeit" zeige. Er nahm an einer Pressekonferenz von Regierungsvertretern teil. Er habe sich mit Journalisten und Militärvertretern ausgetauscht, um mehr über die Verteidigungsstrategie der Ukraine zu erfahren. Er sei bereits im November in die Ukraine gereist und habe schon damals mit Militärs gesprochen, um an dem geplanten Dokumentarfilm zu arbeiten.

Mehr zum Thema

Am 24. Februar starteten russische Streitkräfte einen breit angelegten Angriff auf die Ukraine. Männern zwischen 18 und 60 Jahren ist es seitdem verboten, die Ukraine zu verlassen, sie sollen für ihr Land kämpfen.

Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Liveticker zum Ukraine-Krieg.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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