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Zahmes Kätzchen im Käfig Sorge um Britney Spears wächst

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David LaChapelle kennt Britney Spears seit Beginn ihrer Karriere. Er hatte schon damals ein ungutes Gefühl.

(Foto: Instagram/britneyspears / imago / Collage: n-tv.de)

Handelt Britney Spears selbstbestimmt oder steht sie unter fremdem Einfluss? Seit Tagen sind die Fans der Sängerin in Sorge. Nun scheint ein berühmter Fotograf ihre schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen.

"Alles ist gut", versicherte Britney Spears ihren Fans vor wenigen Tagen. Die waren nach einem Psychiatrie-Aufenthalt der Sängerin in Aufruhr und fürchteten, ihre Familie und ihr Team könnten ihr schaden. "Meine Situation ist einzigartig, aber ich verspreche euch, ich tue das, was für mich im Moment am besten ist", schrieb Spears in einem erklärenden Post auf Instagram. Doch einer, der sie seit Jahren kennt, ist alles andere als überzeugt von den beschwichtigenden Worten.

*Datenschutz

Fotograf und Regisseur David LaChapelle empfindet die gegenwärtige Situation als äußerst verdächtig. Nachdem online die Rohversion eines Musikvideos geleakt wurde, das er einmal für Spears gedreht hatte, das aber nie veröffentlich worden war, äußerte LaChapelle sich auf Instagram. "Das ist mein Material, aber nicht mein Schnitt", kommentierte er den Post eines Fans, in dem Ausschnitte aus dem geleakten Bildmaterial zu sehen waren. "Es ist mir sehr suspekt, dass das Video 'geleakt' wurde, während Britney weg war."

"Wir wussten: Da stimmt was nicht"

Offenbar vermutet LaChapelle, jemand aus Spears engerem Kreis könnte das Material absichtlich veröffentlicht haben, während sie in der Klinik war und deswegen keinen Einfluss auf den Vorgang nehmen konnte.

Das Videomaterial zeigt Britney unter anderem oben ohne in einem Käfig. LaChapelle äußerte sich auch dazu. Ihm sei die Inszenierung damals bereits komisch vorgekommen. "Ich habe es damals nicht verstanden. Wieso wollte sie, dass ich sie in einem Käfig filme? Ich hatte mir sie dann als Raubkatze vorgestellt, aber sie wollte zahm wirken wie ein Kätzchen", schrieb er auf Instagram. "Mein Team und ich wussten: Da stimmt was nicht." Und sein ungutes Gefühl reicht sogar noch weiter in die Vergangenheit zurück.

"Ich kenne Britney, seit sie 17 ist. Ich habe sie für ihr erstes "Rolling Stone"-Cover fotografiert. Wir haben im Haus ihrer Familie in Louisiana gearbeitet, es war voll von ihren Miss-Wahl-Trophäen. Ich wusste sogar da schon, dass etwas nicht stimmt", so LaChapelle. Er schloss seinen Post mit dem Hashtag der besorgten Fans: #FreeBritney. Ob er mit seiner Einschätzung richtig liegt, wird sich zeigen müssen.

Quelle: n-tv.de, ame