Unterhaltung

Abschied von der Queen in London Darum hielten nur Harry und Meghan Händchen

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Prinz Harry und Ehefrau Meghan beim Händchenhalten in der Westminster Hall.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Mit einer feierlichen Prozession bringt die engste Familie den Sarg von Elizabeth II. zum britischen Parlament in London. Fotos aus der Westminster Hall zeigen, wie sich Queen-Enkel Harry und seine Frau Meghan per Hand Trost geben. Die anderen Royals halten hingegen Abstand voneinander. Das hat einen Grund.

Die königliche Familie, Gardesoldaten und unzählige Beobachter haben den Sarg der verstorbenen Königin Elizabeth II. am Nachmittag auf seinem Weg durch London begleitet. Als der Zug nach knapp 40 Minuten die Westminster Hall erreichte, trugen Soldaten den geschmückten Sarg auf ihren Schultern in das Gebäude, wo er auf einem Podest aufgebahrt wurde. Nach einem kurzen Gottesdienst verließen die Mitglieder der königlichen Familie und ihre Partnerinnen die Westminster Hall.

Doch nur ein Paar gab sich dabei mit Berührungen Trost und hielt Händchen: Queen-Enkel Prinz Harry und Herzogin Meghan. Hingegen berührten sich weder König Charles III. und Gemahlin Königin Camilla noch sein Sohn Prinz William und Prinzessin Kate oder sein Bruder Prinz Edward und Gräfin Sophie.

Das liegt vornehmlich am Protokoll: Händchenhalten ist für aktive Angehörige der Royal Family nicht vorgesehen. Auch Queen Elizabeth II. hielt in der Öffentlichkeit nicht die Hand ihres Ehemanns Prinz Philip. Harry und Meghan aber haben ihre königlichen Aufgaben abgegeben und sind offiziell Zivilisten. Auch optisch waren Unterschiede zu erkennen: Prinz William trug als arbeitender Royal Militäruniform, Harry hingegen einen Traueranzug. Trotz seines Dienstes in Afghanistan musste der Queen-Enkel seine militärischen Titel mit dem Abschied aus dem Königshaus niederlegen.

Queen Elizabeth II. war am vergangenen Donnerstag im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben. Das Staatsbegräbnis für die Monarchin ist am kommenden Montag. Dazu werden Hunderte Staats- und Regierungschefs, Angehörige von Königshäusern und andere Würdenträger in London erwartet.

(Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 14. September 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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