"Ich liebe dich" Susan Sarandon trauert um Co-Star Tim Curry

Im Kult-Film "The Rocky Horror Picture Show" sind Tim Curry und Susan Sarandon Co-Stars. Nach seinem Tod widmet die Schauspielerin ihm nun rührende Zeilen und schwärmt von seiner Liebenswürdigkeit.
Hollywood trauert um Tim Curry. Der Star aus Filmen wie "The Rocky Horror Picture Show" und "It" starb im Alter von 80 Jahren in Los Angeles, wie seine langjährige Managerin und Freundin Marcia Hurwitz am Mittwoch bekannt gegeben hatte.
Die Todesursache wurde zunächst nicht öffentlich, doch der Schauspieler hatte bereits 2012 einen schweren Schlaganfall erlitten. Seitdem hatte Curry mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und saß zuletzt im Rollstuhl.
Zu den Prominenten, die in den sozialen Medien um Curry trauern, gehört auch Susan Sarandon, sein Co-Star aus "The Rocky Horror Picture Show". "Was für ein witziger, sexy und origineller Mensch er doch war. Aber was ich an ihm am meisten liebte, war sein Herz", schrieb die Oscar-Preisträgerin auf Instagram. Dazu postete Sarandon ältere Fotos von sich und Curry, sowie zwei Portraits des Verstorbenen. "Selbst im Rollstuhl war er seinen Fans gegenüber weiterhin so liebenswürdig und großzügig. Danke, Tim, dass du so vielen Menschen so viel bedeutet hast. Ich liebe dich, S.", fügte Sarandon noch hinzu.
Unter denen, die sich nach Currys Tod zu Wort meldeten, ist auch ein Schauspieler, der dessen bekannteste Rolle zuletzt selbst gespielt hatte: Luke Evans. Er beendete kürzlich eine mehrmonatige Spielzeit am Broadway, in der er in "The Rocky Horror Show" Currys Kultrolle Dr. Frank N. Furter verkörperte.
Bei Instagram schrieb er über seinen verstorbenen Kollegen: "Er war eine Naturgewalt, eine helle, brennende Flamme." Curry habe diesen besonderen Charme gehabt und einen satten Klang in der Stimme: "Er war in den Rollen, die er gespielt hat, eine Inspiration für mich und für so viele andere."
In Bezug auf die Darstellung des Dr. Frank N. Furter machte Evans deutlich: "Es wird nur einen Tim Curry geben. Alle anderen können nur ihr Bestes geben, um etwas von dem Zauber dieser Rolle nachzuahmen, die ich gerade sieben Monate lang gespielt habe." Jeder Schauspieler, der in Currys Fußstapfen trete, müsse sich mit ihm messen lassen. Daher habe Evans auch nie versucht, ihn nachzuahmen: "Das wäre unmöglich. Ich hoffe einfach, die außergewöhnliche Figur, die du zum Leben erweckt hast, zu würdigen und gleichzeitig meinen eigenen Weg durch sie zu finden."
Liebenswerter Bösewicht
Carol Burnett, die an der Seite von Tim Curry im Filmmusical "Annie" spielte, teilte auf Instagram einen Ausschnitt aus dem Streifen von 1982. Sie schrieb: "Wir hatten eine wundervolle Zeit bei der gemeinsamen Arbeit an 'Annie'. Niemand konnte liebenswerte Bösewichte besser spielen als er. Er war ein lieber Freund. Ich durfte mich glücklich schätzen, ihn gekannt zu haben."
Rob Schneider, Currys Co-Star aus "Kevin - Allein in New York", veröffentlichte ebenfalls einen ausführlichen Nachruf. "Der großartige und wundervolle Tim Curry hat sich endgültig verabschiedet", heißt es bei ihm auf Instagram. "Ich habe noch nie einen anderen Schauspieler gekannt, der mit einem Grinsen oder einer hochgezogenen Augenbraue mehr sagen konnte als er!"
Er fügte hinzu: "Die meisten Schauspieler spielen eine Szene immer auf dieselbe Weise und versuchen, sie zu perfektionieren. Als junger Schauspieler war ich verblüfft, als ich miterlebte, wie Tim eine Szene auf sieben völlig unterschiedliche Arten spielte - und alle waren fantastisch!" Er habe ihn danach gefragt, und sein Kollege habe ihm "ein großartiges Geschenk" gemacht: "Tim sagte: 'Ich möchte dem Regisseur verschiedene Optionen bieten. Es ist nicht meine Aufgabe, zu entscheiden, welche davon im Film landet. Das liegt bei ihm.' Das hat für mich alles verändert! Es war eine Freude, mit Tim in einer Szene zu spielen. Ich war begeistert, mit ihm im selben Bild zu sein."