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Ehe-Aus nach 26 Jahren Vitali und Natalia Klitschko leben getrennt

Schon seit Jahren gehen Vitali Klitschko und seine Frau Natalia getrennte Wege - nun machen sie das Ende ihrer langjährigen Ehe offiziell. Der Ex-Boxer und das Ex-Model leben in unterschiedlichen Städten - er in Kiew, sie in Hamburg. Doch das Engagement für ihr Heimatland eint sie noch immer.

Der Ex-Boxer und Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, und seine Ehefrau Natalia haben sich getrennt. "Wir haben gemeinsam die Scheidung eingereicht, weil wir bereits seit Jahren getrennt leben und das jetzt offiziell machen wollen", bestätigte der 51-Jährige der "Bild"-Zeitung. Das Paar war 26 Jahre lang verheiratet. 1996 hatten der Boxer und das Model geheiratet. Sie haben drei gemeinsame Kinder.

Sohn Yegor-Daniel kam im Jahr 2000 zur Welt, es folgten Elizabeth-Victoria 2002 und Max 2005 - benannt nach der deutschen Box-Ikone Max Schmeling. "Ich würde ihn immer unterstützen und ihm immer folgen", sagte Natalia Klitschko in einem Interview mit "Welt". Über die Gründe für das Ehe-Aus gab Klitschko keine Auskunft.

"Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und respektieren uns, aber wir leben schon länger getrennt in verschiedenen Städten", so Klitschko. Laut Bericht wohnt Natalia Klitschko in Hamburg, Klitschko ist als Bürgermeister von Kiew eine zentrale Figur im Krieg gegen Russland. Die 48-Jährige engagiert sich in der Hansestadt für geflüchtete Menschen aus ihrer Heimat.

Erst Sportler, dann Politiker

Klitschko blickt, ebenso wie sein jüngerer Bruder Wladimir, auf eine erfolgreiche Karriere als Sportler zurück. 47 Mal stand er für einen Profikampf im Boxring. 45 Mal verließ er ihn als Sieger, davon 41 Mal durch K.o. Zwei Mal stoppten ihn Verletzungen.

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Zu einem Kampf der beiden Brüder ist es, trotz angeblich angebotener Mondsummen von bis zu 100 Millionen Dollar von Promotern und Sponsoren, aber nie gekommen.

Nach dem Ende seiner Sportlerkarriere startete Klitschko in der Politik durch. 2006 kandidierte er erstmals für das Amt des Bürgermeisters von Kiew. 2014 schaffte er es schließlich ins Rathaus der ukrainischen Hauptstadt. Zuletzt gewann er 2020 seine Wiederwahl.

(Dieser Artikel wurde am Dienstag, 16. August 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, jug/spot

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