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Gestatten, "Élite" Vorsicht vor den reichen Kindern

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Jaime Lorente Lopéz (o.l.) und María Pedraza (o. Mitte) kennen sich schon vom Dreh zu "Haus des Geldes".

(Foto: Instagram/elitenetflix)

Die haben Sie doch schon mal gesehen? Ganz richtig - und zwar in roten Overalls. Die Stars der spanischen Serie "Élite" haben bereits gemeinsam "Haus des Geldes" gedreht. Jetzt treten sie in Schuluniform an, Serienfans zu begeistern.

Lange bestimmten US-amerikanische Formate den Serienmarkt. Doch immer öfter können sich bei Streaming-Anbietern auch europäische Produktionen durchsetzen - gerne auch mal mit Untertiteln. Die Netflix-Serie "Dark" aus Deutschland war über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich, "Casa de Papel", auch bekannt als "Haus des Geldes" lief zunächst in Spanien und wurde dann dank Netflix international zum Hit. Der Streaming-Dienst steckt auch hinter den neuen Folgen der Serie, die 2019 zu sehen seien werden.

Wer Fan der jüngeren Cast-Mitglieder ist, muss so lange nicht auf ein Wiedersehen warten. María Pedraza, Jaime Lorente Lopéz und Miguel Herrán spielen gemeinsam in einer weiteren Serie. "Élite" heißt die spanischsprachige Eigenproduktion, mit der Netflix in diesem Herbst wohl vor allem in europäischen Jugendzimmern punkten wird. "Dass meine Kumpels dabei sind, war ein wichtiger Grund, aus dem ich bei diesem Projekt zugesagt habe", erzählt der 26-jährige Lorente Lopéz im Gespräch mit n-tv.de. Aber natürlich nicht der einzige.

"Es geht um offene Wunden"

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Auch Miguel Herrán war bereits bei "Haus des Geldes" mit dabei.

(Foto: Netflix)

Es geht um eine Eliteschule - und um einen Mord. Ein Trailer verspricht mit Schuluniformen und Sexszenen "Gossip Girl"-Vibes und sorgt mit blutigen Händen und Verhörzimmer für ein bisschen Grusel. Trotzdem sei die Serie nicht nur etwas für Jugendliche, verspricht Lorente Lopéz. "Bei den Geschichten geht es um offene Wunden, über die nicht gesprochen wird. Das geht jeden etwas an."

Der 22-jährige Herrán pflichtet ihm bei. "Élite" rücke Klassenunterschiede in den Fokus. Einige nicht sonderlich privilegierte Kinder würden an der teuersten Schule der Stadt aufgenommen und müssten sich einfinden. "Das kann symbolisch für Probleme in Spanien stehen", sagt Herrán. Aber ähnliche gebe es überall auf der Welt. "Das Schöne ist doch, dass wir trotz aller Unterschiede im Grunde alle gleichermaßen Menschen sind."

"Élite" ist ab dem 5. Oktober abrufbar via Netflix.

Quelle: ntv.de