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"Wollte ein definitives Ende" Was Meret Becker über ihren "Tatort"-Tod denkt

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Ihre Zeit beim "Tatort" ist vorbei: Meret Becker.

(Foto: picture alliance/dpa)

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Rund sieben Jahre und 15 Fälle gibt Meret Becker die Kommissarin Nina Rubin im Berliner "Tatort". Doch damit ist nun nach der Folge "Das Mädchen, das allein nach Haus' geht" Schluss. Die Schauspielerin hätte sich dabei eigentlich ein anderes Ende gewünscht.

Erst im Februar mussten sich die Fans überraschend von Anna Schudt und ihrer Rolle der Kommissarin Martina Bönisch in der Dortmunder "Tatort"-Ausgabe verabschieden. Nun folgte ein weiterer dramatischer Ausstieg aus der ARD-Krimireihe. Nina Rubin alias Meret Becker stirbt im neuen Berliner Fall "Das Mädchen, das allein nach Haus' geht" in den Armen ihres Kollegen Robert Karow (Mark Waschke).

Wie schon Martina Bönisch, wird auch Rubin während der Arbeit erschossen. Was Becker selbst über das Schicksal ihrer Figur denkt? "Ich wollte ein definitives Ende", gibt die gebürtige Bremerin zu.

Allerdings habe sie ursprünglich "etwas anderes" im Sinn gehabt, sagt die 53-Jährige. "Ich wollte zwar sterben, aber nicht so. Mein gewünschtes Ende war an ein Buch angelehnt." Der Autor habe jedoch etwas anderes entworfen. "Ich hielt es für eine gute Idee, insofern habe ich nicht weiter auf meinen Vorschlag insistiert", erklärt Becker. Dass sie den Berliner "Tatort" verlassen würde, stand schon seit Mai 2019 fest. Sie wolle sich neuen künstlerischen Herausforderungen widmen, hieß es damals.

Corinna Harfouch tritt die Nachfolge an

Laut Regisseur Ngo The Chau sollte der Abschied von Nina Rubin dramatisch sein "und dennoch nicht einen gänzlich gebrochenen Karow zurücklassen, der womöglich nicht wieder auf die Beine kommt". Die Aussicht auf weitere Folgen sei gerade bei dieser Reihe "sehr wichtig", erklärt er.

Schon länger ist bekannt, wer in Beckers Fußstapfen treten wird. Schauspielerin Corinna Harfouch übernimmt die Ermittlungen an der Seite von Mark Waschke. Wann der erste Fall mit ihr zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt. Robert Karow muss zunächst einen Fall solo lösen. Die Dreharbeiten für "Tatort: Das Opfer", so der Arbeitstitel, wurden vor Kurzem abgeschlossen. Die Ausstrahlung ist für Ende des Jahres geplant.

In Waschkes Solo-Krimi wird ein erschossener Mann in einem Waldstück aufgefunden. Karow kennt das Opfer aus seiner Jugendzeit und schließt einen Selbstmord aus. Der Tote war verdeckter Ermittler und arbeitete für einen bekannten Berliner Nachtclubbesitzer, dem die Verwicklung in Gewaltverbrechen bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Nun befinden sich aber seine Fingerabdrücke auf der Tatwaffe, doch der Clubbesitzer streitet alles ab. Karow gibt sich mit der Indizienlage nicht zufrieden, nimmt Urlaub, zieht undercover in die Wohnung des Opfers ein und begibt sich auf dessen Spuren.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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