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Nach Corona-Tweet Weißes Haus bietet Nicki Minaj Nachhilfe an

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Nicki Minaj hat offensichtlich einige Fragen zur Corona-Impfung.

(Foto: picture alliance / abaca)

Impotent nach Corona-Impfung? Rapperin Nicki Minaj empörte diese Woche viele Nutzer auf Twitter mit dieser Behauptung. Nun meldet sich auch das Weiße Haus zu Wort - und lädt sie zu einer Nachhilfestunde ein. Minaj reagiert positiv auf das Angebot. Kritik muss sie jedoch auch von einer anderen Regierung einstecken.

Nicki Minaj hat diese Woche mit einem Tweet über angebliche Gefahren der Corona-Impfung für mächtig Wirbel gesorgt. Vor ihren 22 Millionen Twitter-Followern behauptete die 38-Jährige, ein Bekannter von ihr hätte nach der Corona-Impfung "geschwollene Hoden" bekommen und wäre impotent geworden. Nun hat sie ein Gesprächsangebot des Weißen Hauses erhalten. Auf Twitter schreibt sie, sie wäre in den Amtssitz des US-Präsidenten eingeladen worden.

"Das Weiße Haus hat mich eingeladen und ich denke, es ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Minaj. "Ich werde ganz in Rosa gekleidet sein wie in 'Natürlich blond', damit sie wissen, dass ich es ernst meine. Ich stelle Fragen im Namen der Leute, über die man sich lustig gemacht hat, weil sie einfach nur menschlich sind."

Kritik auch aus Geburtsland Trinidad

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Ob Minaj tatsächlich ganz in Rosa in den Regierungssitz stöckeln darf, scheint allerdings gar nicht festzustehen. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte laut "People"-Magazin, man habe Minaj einen Anruf bei ihren Ärzten angeboten, um ihre Fragen zur Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffes zu beantworten.

Der viel diskutierte Tweet von Minaj hat der Musikerin auch von der Regierung Trinidads, ihrem Geburtsort, Kritik eingebracht. Schließlich hatte die Sängerin behauptet, der angebliche Impf-Unfall habe sich bei einem Freund ihres Cousins in dem Karibikstaat selbst ereignet. Der Gesundheitsminister Trinidads, Terrence Deyalsingh, sagte zu Minajs Tweet laut "Spiegel", man habe "viel Zeit damit verschwendet, dieser falschen Behauptung nachzugehen". Es gebe aber keinen Bericht über einen solchen Fall.

Quelle: ntv.de, law/spot

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